Archiv der Kategorie: Betriebswirt IHK

2. Aufgabe zu Rechtl. Grundlagen

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Hallo. Mein Name ist Marius Ebert.

Wir lösen Aufgaben zu bestimmten Themen. Hier geht es um die zweite Aufgabe zu rechtlichen Grundlagen. Aufgaben und Lösungen wie immer unter www.spasslerndenk-shop.de, oben in der Leiste Gratis Herunterladen ist der Button.

Unbestimmte Rechtsbegriffe (2. Aufgabe zu Rechtl. Grundlagen)

Die Frage lautet: „Was ist die Bedeutung von unbestimmten Rechtsbegriffen in unseren Gesetzen?“

Zunächst mal klären wir: Was sind denn überhaupt „unbestimmte Rechtsbegriffe“, und unbestimmte Rechtsbegriffe sind Begriffe wie Treu und Glauben oder Gute Sitten oder sittenwidrig. Unbestimmte Rechtsbegriffe, das heißt: Wir kennen die genaue Bedeutung nicht. Sie sind nicht genau definiert, oder sie ist nicht genau definiert, diese Bedeutung.

Was ist jetzt die Bedeutung solcher unbestimmter Rechtsbegriffe? Nun, sie dienen im Wesentlichen der Flexibilität.

Das heißt: Das Gesetz setzt, wenn es darum geht, einen bestimmten Sachverhalt zu regeln, einen unbestimmten Rechtsbegriff, zum Beispiel das, was gegen die guten Sitten verstößt, und überlässt es dem Richter, diesen Begriff für den konkreten Fall und die konkrete Situation zu füllen. Und gerade diese Begriffe hier — gute Sitten oder sittenwidrig — ändern sich im Laufe der Zeit.

Das heißt wir haben vor hundert Jahren ein anderes Verständnis, und wir werden in hundert Jahren wahrscheinlich ein anderes Verständnis dieser Begriffe haben. Denken Sie zum Beispiel an unser Verständnis von Homosexualität, das heute ganz anders gesehen wird, das heute auch vom Rechtssystem anders bewertet wird als noch vor hundert Jahren. Und das ist das Schöne, dass man also im Gesetz diesem Begriff hat und damit das Gesetz flexibel hält und es auf diese Art und Weise nicht ständig ändern muss, wenn sich das Bewusstsein verändert.

Das heißt: Unbestimmte Rechtsbegriffe sind ein ganzen wichtiger Baustein von Gesetzen, um Gesetze flexibel zu halten.

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Das war’s. Aufgaben und Lösungen unter www.spasslerndenk-shop.de.

Ich wünsche Ihnen alles Gute. Viel Erfolg!

Marius Ebert

 

© Dr. Marius Ebert

 

2. Aufgabe VWL

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Herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert.

Wir sind dabei, Prüfungsfragen zu lösen. Die Frage und die Lösung bekommen Sie wie immer unter www.spasslerndenk-shop.de.

Es geht wieder um Volkswirtschaftslehre — die zweite Aufgabe, und wir steigen ein bei der Handlungsaufforderung. Die erkennen wir am Buchstaben, und in der Prüfung steht dann hier noch eine Punktzahl daneben.

„Erläutern Sie das Solidaritätsprinzip und das Subsidiaritätsprinzip.“

Das Solidaritätsprinzip (2. Aufgabe VWL)

Also: Solidaritätsprinzip. Das Solidaritätsprinzip bedeutet, dass der Stärkere dem Schwächeren helfen soll. Das ist das Solidaritätsprinzip. Der Stärkere hilft dem Schwächeren.

Und wenn jetzt hier in der Prüfung noch gefragt würde nach Beispielen, dann ist das zum Beispiel das Prinzip der Gesetzlichen Krankenversicherung, ja, die Gesunden zahlen, und davon, von dem Geld, das eingezahlt wird, wird auch den Kranken, also den Schwächeren geholfen. Wenn alle Menschen krank wären, würde das System nicht funktionieren. Also der Gesunde hilft hier zum Beispiel den Kranken dadurch, dass er mehr einzahlt, als er an Leistung beansprucht.

Das Subsidiaritätsprinzip (2. Aufgabe VWL)

Das Subsidiaritätsprinzip ist anders. Das Subsidiaritätsprinzip, man könnte es übersetzen mit dem Prinzip der Selbstverantwortung, und das bedeutet: Der kleine Bereich hier, das Individuum, soll sich zunächst einmal selber helfen also Subsidiaritätsprinzip gleich Selbsthilfe, nicht Fremdhilfe wie beim Solidaritätsprinzip, sondern Selbsthilfe und Selbstverantwortung. Also das Individuum, wenn das Individuum nicht klarkommt, dann kommt die nächst größere Einheit zum Tragen, also zum Beispiel die Familie, wenn die Familie nicht klarkommt, dann greift der Staat helfend ein. Oder: Eine Kommune soll die Probleme, die sie hat, selber lösen, wenn das nicht funktioniert, dann ist es Ländersache. Wenn das nicht funktioniert, ist es Bundessache, und wenn das nicht funktioniert, ist es vielleicht Sache der EU. Und wenn das nicht funktioniert ist es vielleicht Sache einer Weltklimakonferenz.

Ja, also die Dynamik geht hier von innen nach außen. Prinzip der Selbsthilfe, so weit wie diese kleine Einheit sich selber helfen kann.

Das ist Aufgabenteil a).

Steuersenkungen und Haushaltsdefizit (2. Aufgabe VWL)

b) „Erklären Sie, warum eine Steuersenkung das staatliche Haushaltsdefizit senken könnte.“

Das ist ja etwas, was zunächst einmal, zunächst unmittelbar etwas komisch klingt, denn Steuersenkung bedeutet zunächst einmal direkt weniger Einnahmen für den Staat, also mehr Defizit für den Staat. Aber hier argumentiert man folgendermaßen: Eine Steuer… (also wir sind bei b)), eine Steuersenkung bedeutet mehr Liquidität für die privaten Haushalte, und auch für die Unternehmen, also generell mehr Liquidität in der Volkswirtschaft. Wenn diese höhere Liquidität nun in Konsum beziehungsweise aus Sicht der Unternehmen in Investitionen geht, dann steigen auch wieder die Steuereinnahmen des Staates, und zwar vor allem in diesem Fall die Umsatzsteuer, so dass also eine Steuersenkung zu verstärkten Steuereinnahmen führen könnte. Das ist zumindest die Argumentation, die hier dahintersteckt.

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Okay. Schauen Sie in meinem Shop spasslerndenk-shop.de. Da finden Sie einen Button Gratis Herunterladen. Da finden Sie die Aufgabe und die Lösung.

Alles Gute, viel Erfolg für Sie!

Mein Name ist Marius Ebert.

 

 

© Dr. Marius Ebert

1. Gossensche Gesetz Volkswirtschaftliche Theorie

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Schnell-Lern-Methode (1. Gossensche Gesetz Volkswirtschaftliche Theorie)

Hallo und herzlich Willkommen. Mein Name ist Marius Ebert, und in diesem kleinen Video möchte ich mal eingehen auf das erste Gossensche Gesetz nach dem berühmten Ökonom Gossen, deswegen Gossensches Gesetz, und das ist das Gesetz vom abnehmenden Grenznutzen.

Was ist Grenznutzen? (1. Gossensche Gesetz Volkswirtschaftliche Theorie)

Müssen wir zunächst mal den Begriff Grenznutzen klären. „Grenz“, das Wort bedeutete in der Wirtschaftswissenschaft immer „zusätzlich“ – zusätzlich, also wenn man ein zusätzliches Produkt zum Beispiel produziert, sind die zusätzlichen Kosten für dieses zusätzliche Stück die Grenzkosten. Hier haben wir Grenznutzen, und der „Nutzen“ ist ein sehr allgemeiner Begriff, der immer individuell definiert wird, weil Nutzen für jeden Menschen ein bisschen anders sein kann.

Gesetz vom abnehmenden Grenznutzen? (1. Gossensche Gesetz Volkswirtschaftliche Theorie)

So, was ist nun das Gesetz zum abnehmenden Grenznutzen? Nehmen wir mal an, wir haben hier (auf der waagerechten, x-Achse des Koordinatensystems) die Stücke x, die wir von einer Süßigkeit konsumieren, und wir haben hier (auf der senkrechten, y-Achse des Koordinatensystems) den individuell definierten Nutzen. Und jetzt nehmen wir an, wir konsumieren ein erstes Stück von einer Süßigkeit, dann haben wir einen sehr hohen in Nutzen für dieses erste Stück, das ist so von 0 sozusagen zusätzlich 1 dazu, ein sehr hoher Grenznutzen.

Wir konsumieren ein zweites Stück, und der Nutzen steigt immer noch. Nur der Zuwachs, den wir von hier nach hier haben und  den wir von hier nach hier haben, wird geringer.

Wir konsumieren ein drittes Stück, und der Zuwachs  wird, steigt wiederum, aber wird geringer, und so haben wir dann, wenn wir das hier verbinden, einen abnehmenden Grenznutzen, bis wir irgendwann mal eine Sättigung haben und wir von der Süßigkeit so die Nase voll haben, dass uns ein zusätzliches Stück gar nicht mehr schmeckt.

Das ist also das erste Gossensche Gesetz, das Gesetz vom abnehmen Grenznutzen, wenn man ein bestimmtes Produkt Stück für Stück sozusagen konsumiert.

Ja, das war‘s schon. Es gibt noch ein zweites Gossensches Gesetz, auf das wir in einem späteren Video eingehen.

Schnell-Lern-Methode (1. Gossensche Gesetz Volkswirtschaftliche Theorie)

Wenn Sie sich für mich und meine Schnell-Lern-Methode interessieren, ich bin Schnell-Lern-Spezialist.

Schauen Sie mal auf www.spasslerndenk-shop.de.

Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank

 

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1. Aufgabe VWL

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Hallo und herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert.

Wir beantworten Prüfungsfragen. Hier sind wir bei www.spasslerndenk-shop.de. Dort bekommen Sie die Aufgabe und die Lösung.

Hier geht es um eine Aufgabe zur Volkswirtschaftslehre, abgekürzt mit VWL.

Erläutern von Wirtschaftsbegriffen (1. Aufgabe VWL)

Wir sollen Begriffe erläutern: Wirtschaften, Wirtschaftsgüter und so weiter.

Fangen wir mal an mit a) Wirtschaften. Vielleicht ist ganz interessant, dass „Ökonomie“ aus dem Griechischen kommt, und die Übersetzung des griechischen Wortes bedeutet „Hauswirtschaft“. Das heißt: Hier geht es darum, dass eine Familie ein Haus wirtschaftet zur Bedürfnisbefriedigung. Das Haus, das heißt Hauswirtschaft, das Wirtschaften ist eine Koordination von Bedürfnissen, um diese Bedürfnisse mit den Mitteln, die man hat, in Einklang zu bringen. Also eine Koordination von Bedürfnissen und Mitteln — finanziellen Mitteln oder auch anderen Mitteln, die man hat, um Bedürfnisse und Mittel in Einklang zu bringen.

Hauswirtschaft bedeutet Koordinieren von Bedürfnissen und Mitteln zur Bedürfnisbefriedigung.

b) Wirtschaftsgüter: Wirtschaftsgüter sind Produkte und Dienstleistungen in der Volkswirtschaftslehre. Achtung: Im Steuerrecht ist der Begriff „Wirtschaftsgut“ das, was man im Handelsrecht „Vermögensgegenstand“ nennt. Aber das nur am Rande. Hier ist als Antwort richtig: Produkte und Dienstleistungen gleich Wirtschaftsgüter.

Dann c) Wirtschaftlichkeitsprinzip: Was ist das Wirtschaftlichkeitsprinzip? Und da drunter (Unterfragen d) und e)) ist noch gefragt Maximal- und Minimalprinzip (ich schreibe es mal hier hin, hier habe ich mehr Platz), also: Das Wirtschaftlichkeitsprinzip ist das ökonomische Prinzip, das ökonomische Prinzip, das Prinzip, das der Homo ökonomicus anwendet zur Bedürfnisbefriedigung. Das Wirtschaftlichkeitsprinzip ist sozusagen der Oberbegriff für die Begriffe, die dann gefragt werden, nämlich das Maximalprinzip und das die Minimalprinzip. Beides nennt man dann zusammenfassend im Oberbegriff Wirtschaftlichkeitsprinzip oder auch das ökonomische Prinzip. Das Maximalprinzip bedeutet, aus einem festen Budget den maximalen Nutzen herauszuholen, und das Minimalprinzip bedeutet, ein festes Ziel mit minimalen Mitteln zu erreichen.

Bitte sagen Sie nicht „Das Maximale mit minimalen Mitteln erreichen“, sondern Sie brauchen immer einen festen Punkt. Beim Maximalprinzip ist es das feste Budget, aus dem das meiste rausholen, beim Minimalprinzip ist es das feste Ziel, das Sie mit Mittelminimierung erreichen. Aber Sie brauchen immer einen festen Punkt, sonst funktioniert das Ganze nicht.

OK. Das ist die Antwort auf diese Prüfungsfrage hier.

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Fragen und Lösungen unter www.spasslerndenk-shop.de. Oben in der Leiste, da ist der Button Gratis Herunterladen.

Vielen Dank

Mein Name ist Marius Ebert.

 

 

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1. Aufgabe Rechtl. Grundlagen

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Willkommen. Mein Name ist Marius Ebert, und wir lösen eine Aufgabe. In dem Fall eine Aufgabe zu dem Thema rechtliche Grundlagen.

Sie finden die Aufgabe und die Lösung unter www.spasslerndenk-shop.de. Gehen Sie oben in der Leiste auf Gratis Herunterladen.

Die Frage lautet: „Beschreiben Sie die beiden Rechtssysteme auf dieser Welt.“

Fallrecht und gesetzbasierende Systeme (1. Aufgabe Rechtl. Grundlagen)

Also wir haben auf diesem Planeten Erde grundsätzlich zwei Rechtssysteme: Einmal das sogenannte Fallrecht, und dann das Rechtssystem, das auf Gesetzen basiert:

  • Das Fallrecht finden wir im angelsächsischen Kulturkreis, das das bedeutet die USA, Großbritannien, Kanada, Australien, Neuseeland. Das sind die Länder mit der Fallrechtstradition – the English speaking world.
  • Und die, das gesetzbasierende System ist vor allem hier in Zentraleuropa, vor allem natürlich in Deutschland, aber auch in Frankreich, in Italien und so weiter das jeweils basierende Rechtssystem.

Unterschiede Fallrecht und gesetzbasierende Systeme (1. Aufgabe Rechtl. Grundlagen)

Was ist der Unterschied? Das Recht wird einmal in Paragraphen dokumentiert. Das gilt für das Gesetz basierende System. Das andere System ist, dass ist ein individueller Fall grundlegende Rechtsprinzipien sozusagen dargelegt hat. Das heißt, wenn der Richter, irgendein Richter irgendwann mal im Fall Johnson gegen Meyer etwas entschieden hat, dann ist das oder hat das die Bedeutung wie bei uns ein Gesetz mit einem entsprechenden Paragrafen.

Man sollte noch…, also hier das Fallrecht ist im wesentlichen Richterrecht. Der Richter macht das Recht, während hier beim gesetzbasierenden System der Richter sozusagen der Sklave der Gesetze ist, das heißt er muss die Gesetze anwenden, während bei Fallrecht macht er das Recht. Also die Position des Richters ist beim Fallrecht sehr viel höher als bei einem gesetzbasierenden System.

Vermischung der Systeme (1. Aufgabe Rechtl. Grundlagen)

Jetzt muss man dazu noch sagen, dass es reinrassige Systeme auf diesem Planeten so gut wie gar nicht mehr gibt, das heißt wir haben in Deutschland in unserem gesetzbasierenden System durchaus auch den Gedanken von Fällen und im angelsächsischen Kulturkreis, das heißt in diesen Ländern (Fallrecht) gibt es durchaus inzwischen auch Gesetze. Also die beiden Systeme haben sich im Laufe der Geschichte vermischt.

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Ja, das war’s. Gehen Sie zu unter www.spasslerndenk-shop.de. Da kriegen Sie die Aufgabe und die Lösung.

Mein Name ist Marius Ebert.

Alles Gute!

 

 

© Dr. Marius Ebert

 

1. Aufgabe Finanzbuchhaltung

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Hallo und herzlich willkommen.

Wir betrachten Aufgaben, in dem Fall eine Aufgabe zur Finanzbuchhaltung. Die Aufgabe finden Sie unter www.spasslerndenk-shop.de. Gehen Sie in der oberen Leiste auf Gratis Herunterladen.

Lösungsansatz: Handlungsaufforderung (1. Aufgabe Finanzbuchhaltung)

Wie immer gehen wir zur Handlungsaufforderung. Da heißt es. „Zeigen Sie schrittweise die Veränderungen in der Bilanz.“ Also offensichtlich geht es hier oben um mehrere bilanztechnische Vorgänge.

1. Schritt: Bilanz 1 (1. Aufgabe Finanzbuchhaltung)

OK. „Sie eröffnen ein kleines, mobiles Eisgeschäft und haben 1.000 Euro Eigenkapital, das Sie zunächst auf das Bankkonto in Ihr Unternehmen einbringen.“ Das heißt die erste Bilanz mit unserer Aktiv- und Passivseite mit unserer Mittelherkunfts- und Mittelverwendungsseite sieht folgendermaßen aus: Hier (Aktiv-Spalte) stehen 1.000 Euro Eigenkapital und auf der anderen Seite (Passiv-Spalte) stehen 1.000 Euro auf dem Konto Bank. Ich darf das mal oben hin schreiben, obwohl das ja Umlaufvermögen ist. Anlagevermögen ist offensichtlich noch nicht vorhanden.

So, jetzt tun wir so, als würden wir eine neue Bilanz erstellen, was man natürlich praktisch nicht tut, sondern die Bilanz wird ja nur einmal im Jahr erstellt. Also, was passiert?

2. Schritt: Bilanz 2 (1. Aufgabe Finanzbuchhaltung)

Danach, also das ist ja das erste, dann kommt hier zweitens, „Danach kaufen Sie ein Motorrad mit Eiswagen für 500 Euro“. Also: Passivseite (rechte Spalte) völlig unverändert, Tausend Euro Eigenkapital ist es nach wie vor, kein fremdes Geld im Unternehmen, sondern eigenes Geld. Nur das sagt die Passivseite, das ist die Mittelherkunft. Aber auf der Aktivseite findet jetzt etwas statt, nämlich ein Aktivtausch. Wir haben hier 500 Euro das Motorrad mit dem Eiswagen und nur noch 500 Euro Bank, das heißt es hat ein Aktivtausch stattgefunden. Das hier ist ein Aktivtausch. Das Vermögen — auf der Aktivseite (linke Spalte) steht das Vermögen, auf der Passivseite (rechte Spalte) das Kapital — das Vermögen hat seine Daseinsform geändert.

3. Schritt: Bilanz 3 (1. Aufgabe Finanzbuchhaltung)

Jetzt kommt Drittens: „Danach kaufen sie Eis und Hörnchen für 200 Euro“. Das heißt wir tun wieder so, als würden wir eine neue Bilanz erstellen. Aktiv- und Passivseite —  Passivseite immer noch unverändert nach wie vor tausend Euro eigenes Geld im Unternehmen, aber die Struktur ändert sich jetzt wieder: Das Motorrad steht nach wie vor hier im Anlagevermögen (linke Spalte), dann aber haben wir jetzt, da wir ja Ware brauchen, im Umlaufvermögen 200 Euro die Hörnchen (ich schreibe mal „H“ für Hörnchen) und nur noch entsprechend 300 Euro auf der Bank. Das hier ist Umlaufvermögen (letzte beide Positionen), das Motorrad ist Anlagevermögen, also 500 Euro Motorrad, 200 Euro Hörnchen (wir würden hier wahrscheinlich von Vorräten sprechen) Vorräte, und 300 Euro Bank. Insgesamt natürlich 1.00 Euro (Summe Aktiva Bilanz 3). 1.000 Euro (Summe Passiva Bilanz 3), das gilt natürlich hier auch: 1.000 Euro (Summe Aktiva Bilanz 2), 1.000 Euro (Summe Passiva Bilanz 2), 1.000 Euro (Summe Aktiva Bilanz 1), 1.000 Euro (Summe Passiva Bilanz 1) mit Leerkontenmittelverwendung immer gleich.

4. Schritt: Bilanz 4 (1. Aufgabe Finanzbuchhaltung)

Und danach viertens „Danach nehmen sie einen Bankkredit über 300 Euro auf“. Unsere vierte und letzte Bilanz also. Jetzt verändert sich tatsächlich etwas auf der Passivseite, nämlich zu den 1.000 Euro Eigenkapital kommen jetzt 300 Euro Fremdkapital. Wir haben eine Aktiv-/Passivmehrung und gleichzeitig eine Veränderung der Finanzierungsstruktur.

Auf der Vermögensseite 500 Euro das Motorrad, 200 Euro die Vorräte, und im Konto Bank jetzt 600 Euro, denn wir dürfen annehmen, dass die 300 Euro Kredit von der Bank, von der Bank auf das Bankkonto des Unternehmens ausgezahlt wird. Sollte es bar ausgezahlt werden, stünde hier 300 Euro Bank und 300 Euro Kasse. Insgesamt 1.300 Euro, 1.300 Euro Aktiv- und Passivseite, wie immer gleich.

Aufgabe und Lösung herunterladen (1. Aufgabe Finanzbuchhaltung)

Ja, das war’s, das war diese Aufgabe. Hier kommt dann gleich die Lösung noch einmal sauber gedruckt, sauberer als ich das hier schreiben kann. Und das alles finden sie unter www.spasslerndenk-shop.de.

Dankeschön.

Mein Name ist Marius Ebert.

 

 

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1. Aufg. Investitionsrechnung – Teil b

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1. Aufg. Investitionsrechnung – Teil b

Willkommen zu Aufgabenteil b) unserer Aufgabe zur Investitionsrechnung. Diese Aufgabe gibt es gratis unter www.spasslerndenk-shop.de.

Wir haben den Aufgabenteil a) gelöst, und jetzt kommt eine typische Konstellation, nämlich unter a) lässt man rechnen, unter b) fragt man „Hast du das eigentlich kapiert, was du da gerechnet hast?“. Also: „Welche weiteren Kriterien sind bei der Entscheidung zu bedenken?“ Man könnte auch sagen: a) ist quantitativ, b) ist qualitativ.

Lösung zu a) (1. Aufg. Investitionsrechnung – Teil b)

Die Lösung zu a) finden Sie auch unter www.spasslerndenk-shop.de unter Gratis Herunterladen oben in der Leiste.

Hier nochmal sauber die Lösung aufgelistet: Fertigungsmaterial 80 Turbinen, Gemeinkostenzuschlag, ergibt die gesamten Materialkosten, Fertigungslöhne 80*2.600, Gemeinkostenzuschlag 190 %, ergibt die Fertigungsgemeinkosten, dann die kalkulatorische Abschreibung mit dem Wiederbeschaffungswert hier, die kalkulatorischen Zinsen halber Anschaffungspreis * 7 % ergibt Gesamtkosten, die wir durch 80 dividieren. 17.610 gegenüber 17.600 bei Fremdbezug. Das heißt der Kostenvorteil der Fremdfertigung: Wir sparen 10 Euro, man muss sagen: NUR 10 Euro. Und das ist der Grund, warum man hier schon sagen kann, wir sollten bei der Eigenfertigung bleiben.

Lösung zu b) (1. Aufg. Investitionsrechnung – Teil b)

Unter b) kann man darauf nochmal genauer eingehen.

  • Also: Der Kostenvorteil ist nur sehr gering, nämlich 10 Euro. Was ist, wenn der Fremdanbieter die Preise erhöht? Wenn der plötzlich nicht mehr sagt: 17.600 , sondern 17.620? Dann haben wir unsere gesamten Ressourcen für die Eigenfertigung bereits rausgeschmissen und stehen da. Also: Der Fremdanbieter kann die Preise erhöhen.
  • Dann: Wie ist die Qualität der Fremdfertigung. Das ist ein großer Fehler, nur aus Kostengründen etwas outzusourcen und dann nachher festzustellen: Die Qualität, die der andere fertigt, ist nicht vergleichbar mit unserer Qualität.
  • Dann: Wie ist die Kommunikation mit dem Fremdfertiger? Wie gesagt, etwas, was vorher bei uns war, ist jetzt woanders. Das heißt, wir müssen kommunizieren, besonders wenn das Produkt geändert werden muss, Besonderheiten zu beachten sind, der Fertigungsvorgang komplex ist und so weiter. Wie ist die Kommunikation?
  • Wie ist die Logistik, das heißt ist sichergestellt, dass die fertigen Produkte auch zur rechten Zeit am rechten Ort sind?
  • Wie ist seine Motivation? Oben in der Aufgabe ist von einem Fremdfertiger im Ausland die Rede. Nicht überall im Ausland haben wir eine so gute Arbeitsmoral wie in Deutschland.
  • Wie ist es mit Streiks im Ausland? Schön und gut, der sagt 17.600 Euro, aber was ist, wenn das Land bestreikt ist? Wir haben in Deutschland relativ wenig Streiktage, da sind andere Länder ganz andere Zustände gewohnt.
  • Und wie ist die Rohstoffversorgung?
  • Auch: Wie ist das Personal? Ja, das ist hier der Punkt „Motivation“ auch, das heißt wie sind die Arbeitskräfte bei dem Fremdfertiger?

Das sind alles, und das ist sicher noch nicht alles, das sind so wesentliche Kriterien, die man unter b) bedenken muss.

1. Aufg. Investitionsrechnung – Teil b

 

Programm zur statischen Investitionsrechnung (1. Aufg. Investitionsrechnung – Teil b)

 

Ich empfehle mein Programm zur statischen Investitionsrechnung. Da sehen Sie das mit den Ermächtigungsinstrumenten, mit der Tabelle. Jede Aufgabe zur Kostenvergleichsrechnung kann man mit Hilfe dieser Ermächtigungsinstrumente lösen, und, wenn Sie sagen, das mit den Fertigungseinzel- und Fertigungsgemeinkosten habe ich auch noch nicht so richtig verstanden, das ist Kostenträgerrechnung mit diesen prozentualen Zuschlagssätzen, das ist KoRe IV Kostenträgerrechnung.

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Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank!

 

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Projektarbeit Betriebswirt/in IHK

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Projektarbeit Betriebswirt/in IHK

 

Herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert, und in diesem Video geht es u eine Hilfe zur Projektarbeit Betriebswirt: Was erwartet man von uns? Was erwarten die Prüfer von uns bei einer Projektarbeit Betriebswirt?

Praktische Situation betriebswirtschaftlich betrachten (Projektarbeit Betriebswirt/in IHK)

Nun, man kann sagen, dass man erwartet, eine praktische Situation (das sei hier die praktische Situation) zu betrachten und zu beleuchten aus einer betriebswirtschaftlichen Perspektive, das ist also das Entscheidende, von einem betriebswirtschaftlichen Standpunkt eine praktische Situation zu beleuchten und dann vor allem die Instrumente, die man gelernt hat, anzuwenden – Instrumente anwenden.

Das heißt die Projektarbeit zum Betriebswirt ist aktionsorientiert. Sie ist NICHT, ich wiederhole: nicht theoretisch orientiert. Es ist keine theoretische Arbeit. Es ist keine Literaturarbeit. Es geht nicht um Begriffsdefinitionen, wie man das in theoretischen Arbeiten so gerne macht, sondern es geht um die konkrete Umsetzung zur Lösung eines Problems.

Das heißt, dieses Problem hier soll durch die Aktionen überführt werden in eine Lösung – Problemlösung, könnte man sagen, wäre das Modell. Durch Aktionen, durch konkrete Handlungen soll eine Situation verändert werden im Sinne von Problem und Lösung.

Und dabei gelten ein paar Regeln. Wenn man diese Regeln beachtet, liegt man auf jeden Fall gut und richtig.

Regel 1: Tiefe vor Breite (Projektarbeit Betriebswirt/in IHK)

Eine Regel ist: Tiefe vor Breite. Wählen Sie Ihr Thema nicht zu breit, und gehen Sie bei Ihrer Arbeit nicht zu sehr in die Breite, gehen Sie in die Tiefe. Was heißt: „In die Tiefe gehen“? In die Tiefe gehen heißt, konkret werden. Und konkret werden heißt

  • Zeitpläne
  • Kostenpläne
  • Aktionspläne und
  • Personalpläne
  • sehr konkrete Handlungsanweisungen geben

Regel 2: ZDF (Projektarbeit Betriebswirt/in IHK)

Was gilt noch für Ihre Arbeit, für Ihre Projektarbeit zum Betriebswirt? Es gilt die Formel ZDF – Zahlen, Daten, Fakten. Das bedeutet konkret. Konkret heißt Zahlen, Daten, Fakten.

Regel 3: Instrumente anwenden (Projektarbeit Betriebswirt/in IHK)

Und es geht darum, dass Sie nicht etwas aus Lehrbüchern abschreiben, sondern die Instrumente aus den Lehrbüchern auf die konkrete Situation anwenden. Das heißt es geht um Ihre eigenständige gedankliche Leistung. Je mehr Sie hier bieten, an eigenständiger gedanklicher Leistung, an eigenen Umsetzungsideen. Sie brauchen ja nicht die Instrumente neu zu erfinden. Aber die Anwendung, das ist Ihre eigenständige gedankliche Leistung. Je mehr Ihnen hier Lichter aufgehen, je mehr Sie konkret zeigen, dass Sie es begriffen haben, wie es in der Praxis in der Umsetzung funktionieren kann, desto besser ist das.

Projektarbeit Betriebswirt/in IHK

Ein komplettes Videocoaching zu diesem Thema Projektarbeit Betriebswirt und zur Präsentation, also zum Fachgespräch Betriebswirt IHK gibt es unter spasslerndenk-shop.de.

 

Mein Name ist Marius Ebert. Dankeschön

 

© Dr. Marius Ebert

Betriebswirt/in IHK Abschluss oder Studium

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 Betriebswirt/in IHK Abschluss oder Studium

 

Hallo, Marius Ebert hier.

In diesem Video geht es um die Antwort auf die Frage „Soll ich anstreben einen IHK-Abschluss, zum Beispiel Betriebwirt/in IHK (man nennt diesen Weg hier „Karriere mit Lehre“) – soll ich also eine Karriere mit Lehre anstreben, oder alternativ ein BWL-Studium absolvieren?“  Das ist die Frage, zu der ich in diesem Video eine Antwort geben werde.

Voraussetzung ist natürlich für beide Wege, dass sich die Frage überhaupt stellt, das heißt eine kaufmännische Begabung oder ein kaufmännisches Interesse sollte vorhanden sein.

Kernfrage: Wer sind Sie? (Betriebwirt/in IHK Abschluss oder Studium)

Und dann, wenn wir nochmal hier kontrastieren: Auf der einen Seite der IHK-Abschluss, zum Beispiel der Betriebwirt/in IHK, und auf der anderen Seite das Studium, dann reduziert sich die Antwort auf diese Frage auf die Antwort auf die Frage: Wer sind Sie?

Das heißt, diese Frage hier: IHK-Abschluss oder Studium – Fragezeichen, für viele Leute großes Fragezeichen, ist die Frage „Wer sind Sie?“ Diese Frage beantwortet sich wesentlich durch Ihre Persönlichkeitsstruktur. Wobei wir einige Grundvoraussetzungen prüfen müssen.

Alter prüfen (Betriebwirt/in IHK Abschluss oder Studium)

Das heißt wir müssen prüfen Ihr Alter: Wie alt sind Sie? Und die Antwort, die ich Ihnen gebe, ist: Wenn Sie bis maximal 22 Jahre alt sind, dann denken Sie eher in Richtung Studium (BWL-Studium meine ich jetzt immer damit). Denken Sie eher in Richtung BWL-Studium. Warum? Kürzlich hat Die Welt wieder in einem Artikel etwas resümiert, wie man die besten Karrierechancen hat, und durch welchen Weg, und da ist ganz klar die Antwort gewesen: das Studium. Das Studium eröffnet zunächst mehr Karrierechancen als jeder andere Weg. Das muss man ganz klar so sagen und auch so sehen. Das heißt wenn Sie bis maximal 22 Jahre alt sind, entscheiden Sie sich für ein Studium, wenn auch die anderen Merkmale erfüllt sind.

Hochschulreife prüfen (Betriebwirt/in IHK Abschluss oder Studium)

Dann das nächste, ich mache es kurz, weil es eine Banalität ist, aber wir müssen prüfen: Haben Sie Abitur? Haben Sie Abitur beziehungsweise haben Sie die entsprechende Hochschulreife? Man kann ja auch ein Studium an einer Fachhochschule überlegen. Also haben Sie die entsprechende Voraussetzung. Es muss nicht zwingend immer das Abitur sein, aber Sie müssen prüfen, ob Sie die Voraussetzung haben, um ein Studium gegebenenfalls an einer Fachhochschule machen zu können.

Finanzen prüfen (Betriebwirt/in IHK Abschluss oder Studium)

Dann müssen wir prüfen: Ihre Finanzen. Können Sie ein Studium finanzieren über, sagen wir ruhig realistischerweise über einen Zeitraum von 5 Jahren? Rechnen Sie mit 5 Jahren, und dann sind Sie noch einigermaßen zügig. Können Sie das finanzieren? Studiengebühren ist ja eine sehr umstrittene Sache. In manchen Bundesländern gibt es sie, in manchen gab es sie, hat man wieder abgeschafft, hin und her. Das müssen Sie prüfen: Studiengebühren. Und vor allem auch: Können Sie Ihren Lebensunterhalt, Ihre Lehrbücher und das alles, können Sie das finanzieren. Das heißt man muss auch prüfen: Welche Unterstützung bekommen Sie, und reicht das aus?

Durchhaltevermögen prüfen (Betriebwirt/in IHK Abschluss oder Studium)

Aber das ist alles noch nicht das Wesentliche. Sondern was Sie vor allem prüfen müssen, ist: Haben Sie das Durchhaltevermögen? Da prüfen Sie sich bitte sehr sorgfältig. Sind Sie jemand, der relativ schnell aufgibt? Sie müssen das nicht mir schreiben, aber sich selber prüfen, denn das gibt keiner gerne zu, aber Sie müssen für sich selber prüfen: Haben Sie Durchhaltevermögen? Denn wir reden hier, ich sage es nochmal, von einem Zeitraum von 5 Jahren, manchmal ein bisschen weniger, manchmal mehr. Es gibt dieses zweistufige Bachelor/Master, man kann natürlich nach dem Bachelor schon, hat man schon so eine Art Zwischenabschluss, was früher das Grundstudium war, sozusagen. Ich kann noch keine klare Antwort darauf geben, ob es sich lohnt, für den Master weiterzumachen oder nicht. Solche Antworten gibt es immer erst langfristig, das heißt wenn die Leute sich wirklich in der Praxis bewährt haben und sich das einigermaßen irgendwie abgezeichnet hat. Kann ich also jetzt noch nichts dazu sagen. Aber das hier ist eine extrem wichtige Frage: Haben Sie das Durchhaltevermögen für 5 Jahre Studium?

Theorie- oder Praxislernen prüfen (Betriebwirt/in IHK Abschluss oder Studium)

Und die zweite wichtige Frage, die Sie sich stellen müssen: Sind Sie zugeneigt eher der Theorie oder der Praxis? Prüfen Sie das bitte sehr sorgfältig. Theorie oder Praxis? Denken Sie daran: Ein BWL-Studium ist hier in diesem Bereich (Theorie), hier ist das BWL-Studium, während die IHK-Abschlüsse, nennen sich Karriere mit Lehre, sind also eher praxisorientiert. Hier (Praxis) kommen also die ganzen IHK-Abschlüsse, die kann man eher zuordnen einem praxisorientierten Studium. Ein BWL-Studium erfordert zwingend die Fähigkeit zum Denken in Modellen. Und man kann das auch etwas deutlicher, ich sag’s auf Englisch, damit es nicht so vulgär klingt, Mind Masturbation nennen. Haben Sie also die Fähigkeit, haben Sie das Abstraktionsvermögen und können Sie Mind Masturbation über 5 Jahre machen? Ich gebe Ihnen eine ehrliche Antwort: Von meinem Empfinden, von meinem Studium BWL, und ich habe es in 9 Semestern gemacht, das gilt als relativ schnell, würde ich sagen, war das komplette Hauptstudium für die Praxis überflüssig. Das, was ich im Grundstudium gelernt hatte, hat an wirtschaftlichem Denken und an Kenntnissen, die ich brauchte, völlig ausgereicht. Also das nochmal zum Thema Mind Masturbation. Sie gehen da oft auch mit einem Professor auf seinen Egotrip, und das muss man alles können. Man muss sich auf Personen einstellen können, gut, das in der Praxis auch, aber man muss sich auf theoretische Modelle von Personen einstellen können, und das müssen Sie für sich bejahen.

Lebensvision prüfen (Betriebwirt/inIHK Abschluss oder Studium)

Dann eine letzte Frage: Wie ist es mit Ihrer Lebensvision? Haben Sie vielleicht die Vorstellung in Richtung Selbständigkeit? Und wenn Sie in Richtung Selbständigkeit, haben Sie eine Vision in Richtung Selbständigkeit, dann ist wirklich die Frage, wenn Sie hier BWL-Studium und den IHK-Abschluss gegenüberstellen, ist wirklich wieder, fällt es wieder zugunsten des IHK-Abschlusses aus. Denn hier (BWL-Studium) machen Sie fünf Jahre, von denen mindestens 3 Jahre Mind Masturbation sind, und bei den IHK-Abschlüssen haben Sie eine praxisbezogene Ausbildung, da lernen Sie projektbezogen, da lernen Sie fallbezogen, da lernen Sie handlungsorientiert. Auch die Prüfung ist handlungsorientiert bei diesen IHK-Abschlüssen, während Sie hier (BWL-Studium) oft in den theoretischen Modellen des Professors denken müssen bei BWL-Studium, während Sie hier beim IHK-Abschluss einen praktischen Fal bekommen, und dann heißt es „Machen Sie mal…“, so wie es im Leben auch ist, in der Praxis auch ist.

Checkliste anfordern (Betriebwirt/in IHK Abschluss oder Studium)

Ich habe für Sie eine Checkliste vorbereitet, denn das, was ich gesagt habe, muss man natürlich reflektieren. Da muss man sich prüfen. Das kann man nicht in 5 Minuten entscheiden. Das ist ja eine sehr wichtige, grundsätzliche Weichenstellung. Deswegen: Unter dem Video, hier unter dem Video finden Sie einen Link, direkt unter dem Video. Klicken Sie auf diesen Link und tragen Sie sich bitte dann ein. Tragen Sie Ihre E-Mail ein. E-Mail reicht völlig, damit ich Ihnen diese Checkliste schicken kann. Klicken Sie auf den Link unter dem Video, und dann erhalten Sie automatisch diese Checkliste in Ihr E-Mail-Postfach. Machen Sie es gleich jetzt.

 Betriebswirt/in IHK Abschluss oder Studium

Und eine letzte Bemerkung noch: Wir leben in einer dynamischen Zeit. Und das Allerwichtigste, das Sie tun können, ist tatsächlich etwas zu tun. Etwas zu tun für Ihre Fortbildung, etwas zu tun für Ihre Weiterentwicklung. Ich selber bin Jahrgang 1961. Ich habe 1979 Abitur gemacht. Und wenn ich mich mit einer Zeitmaschine in das  Jahr 1979 zurückversetzen könnte und versuchen würde, auszudrücken, das was ich heute mache, es ginge nicht, weil die Worte dafür gar nicht da sind. Ich mache heute Internet-Marketing mit großer Begeisterung, arbeite mit WordPress-Blog, mit Videosoftware, mit meinem Mac sowieso. 1979 hätte ich die Worte gar nicht gehabt, um das zu formulieren, was ich heute tue. Also das Wichtigste ist tatsächlich,  etwas zu tun, denn die Zeit ist so dynamisch, dass das, was Sie heute lernen, zum Beispiel in einem Studium, sowieso sehr schnell wieder veraltet.

Klicken Sie auf den Link unter dem Video und holen Sie sich die Checkliste.

Ich wünsche Ihnen eine gute Entscheidung für Ihr Leben. Prüfen Sie Ihre Persönlichkeitsstruktur und finden Sie für sich die richtige Entscheidung.

Alles Gute.

Marius Ebert 

 

© Dr. Marius Ebert

Betriebswirt/in IHK, Zugangsvoraussetzungen

 

Hallo Marius Ebert hier:

In diesem Video beschäftigen wir uns mit dem Betriebswirt IHK, und zwar geht es in diesem Video um die Zugangsvoraussetzungen.

 

Zweistufiges Konzept (Betriebswirt/in IHK)

Denn es ist in der Tat so, dass man, um die Prüfung ablegen zu können, formale – formale, nicht inhaltliche, nicht leistungsbezogene, sondern formale Zugangsvoraussetzungen erfüllen muss, das heißt man muss gewisse Formen einhalten. Und um das zu verstehen, muss man verstehen, dass es zwei Stufen gibt, und zwar zwei Stufen dieses Konzeptes Karriere mit Lehre. So heißt das – „Karriere mit Lehre“, und der Betriebswirt IHK ist hier die zweite und gleichzeitig die höchste Stufe.

 

Wie erreicht man die erste Stufe? (Betriebswirt/in IHK)

So, wie kommt man auf diese zweite und höchste Stufe? Indem man normalerweise erst die erste Stufe nimmt. Und in dieser ersten Stufe, schauen wir uns diese erste Stufe hier, gibt es im Prinzip  zwei Möglichkeiten, diese erste Stufe zu nehmen. Und, nennen wir sie mal die Möglichkeit a) und b), und die Möglichkeit a), das ist der Regelweg: Man hat gemacht einen Fachkaufmann oder Fachwirt.

 

Fachkaufmann und Fachwirt, der Unterschied (Betriebswirt/in IHK)

Der Unterschied zwischen Fachkaufmann und Fachwirt ist der, dass der Fachkaufmann sich bezieht auf eine Funktion, zum Beispiel Personalkaufmann/-frau, das wäre dann die Funktion Personal, Fachkaufmann für Marketing wäre die Funktion Marketing, und der Fachwirt bezieht sich auf eine Branche, also Industriefachwirt ist die Branche, Handelsfachwirt ist die Branche. Daraus können Sie schließen, dass es sehr viel weniger Fachwirte als Fachkaufleute gibt, weil es sehr viel mehr Funktionen gibt als Branchen. Was haben wir? Wir haben Industrie, Handel, manche sehen die Bank noch als eigene Branche, da gibt es den Bankfachwirt, dann gibt es noch irgendwo so einen Dienstleistungsfachwirt,  und das ist es im wesentlichen auch schon. Also Fachwirte gibt es relativ wenig, Hier bei den Fachkaufleuten gibt es sehr viel mehr: Personalkaufmann, Kaufmann für Marketing und noch einiges mehr.

Also in der ersten Stufe hat man bereits abgeschlossen einen Fachkaufmann oder einen Fachwirt, dann kann man problemlos und auch ohne Wartezeit anstreben die zweite Stufe: Betriebswirt IHK.

 

Erste Stufe, Ausnahmen (Betriebswirt/in IHK)

Und die zweite Möglichkeit, die Möglichkeit b), diese erste Stufe hier zu nehmen, das sind dann wiederum drei Schritte, sozusagen von unten nach oben: Man braucht einmal eine Berufsausbildung, dann braucht man zweitens den Abschluss einer kaufmännischen Fachhochschule, und man braucht drittens drei Jahre Berufspraxis, und zwar kaufmännische Berufspraxis. Diese drei Dinge kumulativ, das heißt zusammen, also alles drei muss man erbringen, um diese Voraussetzung b) alternativ zu a) zu erfüllen, das heißt also a) oder b). a) ist wie gesagt der Regelweg, ein Fachkaufmann oder Fachwirt, und Sie sehen hier: Wenn Sie den Weg b) wählen, dann ist hier (B) auch ein Zeitfaktor dabei, während es hier (A) ein reiner Leistungsfaktor ist, also wenn man diese Prüfung gepackt hat zum Fachkaufmann, kann man den Betriebswirt machen. Hier, bei b), ist ein Zeitfaktor dabei, nämlich diese drei Jahre Berufspraxis.

Und dann gibt es noch eine Ausnahme.

 

Noch eine Ausnahme (Betriebswirt/in IHK)

Ich mach das hier nochmal neu, also 1. Stufe, 2. Stufe, und in der zweiten Stufe der Betriebswirt IHK als höchste Stufe dieser kaufmännischen Schiene. Sie sehen, ich spreche hier zu Leuten mit einer kaufmännischen Begabung und Ausbildung. In der ersten Stufe haben wir gesehen a) und b), der Fachkaufmann und der Fachwirt und der Fachhochschulkaufmann, kaufmännische Fachhochschulweg, und jetzt gibt es, wenn man jetzt sozusagen hier steht, einen Weg unter Umgehung der ersten Stufe direkt hier, dass man zugelassen wird zu dem Betriebswirt IHK. Das ist eine ausgesprochene Ausnahmeregelung, ausdrücklich eine Ausnahmeregelung und immer einzelfallabhängig. Es gibt hier also wenig allgemeine Regeln, sondern die Kammer prüft in dem Fall immer den Einzelfall.

 

Nachweis auf anderem Weg… (Betriebswirtin IHK)

Was ist der Grundgedanke? Der Grundgedanke ist, dass man hier auf anderem Wege nachweisen kann, dass man über die entsprechende Qualifikation, die normalerweise hier  in der ersten Stufe geprüft und abverlangt werden, verfügt. Und jetzt ist natürlich die Frage: Was bedeutet das faktisch, dass man das auf anderem Wege nachweisen kann, und da kann man sagen, (mal überlegen, wo ich das hinschreibe), also diese Ausnahme hier, diese Ausnahme macht man dann fest an einer bestimmten Position, und was kann das sein?   Und diese Position kann sein „Schon sehr lange Projektleiter“. 5, 6 Jahre große Projekte geleitet, Geschäftsführerposition. Dann kann es natürlich sein die Selbständigkeit. Wenn man also sein eigenes Unternehmen hat. Oft ist man ja dann Geschäftsführer in seiner eigenen GmbH.

 

Beispiele für Ausnahmenregelungen  (Betriebswirtin IHK)

Und das sind diese Ausnahmeregelungen, 4-6 Jahre, wie gesagt einzelfallabhängig, und je nach Kammer unterschiedlich, also wenn man schon relativ lange Geschäftsführer ist, wenn man schon relativ lange selbständig ist, oder wenn man (vielleicht nehme ich das hier noch mit auf), wenn man Personalverantwortung hat, auch das nicht erst seit ein paar Wochen, sondern auch in einem Zeitraum von 4 bis 6 Jahren hier diese Personalverantwortung hat, das heißt Personalverantwortung, selbständige Entscheidung, jemanden einzustellen oder auch wieder zu entlassen, das ist Personalverantwortung.

 

Funktioniert Budgetverantwortung? (Betriebswirtin IHK)

Manchmal kann man dann auch noch mit dem Begriff Budgetverantwortung, ich setz das mal in Klammern, weil  das schon sehr viel weniger funktioniert mit dem Begriff Budgetverantwortung, also wenn man Verantwortung, also wirklich echte Verantwortung hat für hohe Budgets, für hohe Budgets, also nicht für tausend Euro Briefmarkengeld, sondern für hohe Budgets, auch dann kann man auf diesem Wege versuchen, so etwas nachzuweisen. Immer, ich betone es noch einmal, einzelfallabhängig, und es dauert auch immer eine gewisse Weile, bis hier eine Entscheidung erfolgt, denn das Ganze wird dem Prüfungsausschuss vorgelegt, und der Prüfungsausschuss entscheidet dann letztlich, ob der Text, der Prüfungsordnung hier erfüllt ist, ob man das entsprechend so interpretieren kann, dass jemand diesen Nachweis erbracht hat. Wie gesagt eine Ausnahmeregelung.

Der Regelweg ist hier ja der Fachkaufmann beziehungsweise Fachwirt, und das ist auch der problemloseste Weg, wenn man hier die Zulassung beantragt, bekommt man sie von dem entsprechenden Sachbearbeiter oder der entsprechenden Sachbearbeiterin postwendend bekommt man dann die Zulassung.

 

Unbedingt die Kammer ansprechen…  (Betriebswirtin IHK)

Ich rate dazu, unbedingt diese Zulassung prüfen, eh Sie ein Projekt angehen, das da heißt Betriebswirt IHK. Ehe Sie also sich irgendwo anmelden oder einschreiben bei einem Träger, sollten Sie die Zulassung prüfen, und zuständig dafür ist nicht der Träger, denn der kann es nicht entscheiden. Zuständig ist Ihre IHK an Ihrem Wohnort oder am Ort Ihres Arbeitgebers; meist an Ihrem Wohnort, aber manchmal auch am Ort Ihres Arbeitgebers oder da, wo Sie eben ein entsprechendes Seminar besuchen wollen. Das ist die zuständige Kammer für Sie, und dort gibt es dann jemanden, der zuständig ist für den Betriebswirt IHK, und den sprechen Sie bitte an.

Ein Weiterbildungsträger kann Sie zwar beraten, so wie ich das hier im Prinzip ja auch tue, nur der kann es nicht entscheiden, er hat nicht die Kompetenz, das zu entscheiden, das kann nur die Kammer entscheiden, und nur was die Kammer Ihnen sagt, ist dann auch wirklich amtlich und zuverlässig.

 

Info-PDF:  unter dem Video klicken…  (Betriebswirtin IHK)

Wenn Sie nun das, was ich in diesem Video erklärt habe, nun noch einmal nachlesen wollen, und das sollen Sie tun, denn Sie schauen dieses Video ja, weil es Sie interessiert, sonst würden Sie dieses Video nicht schauen, also Sie überlegen ja, ob Betriebswirt IHK vielleicht etwas für Sie ist, dann sollten Sie das noch einmal nachlesen. Ich habe also ein PDF für Sie vorbereitet, und da finden Sie auch noch mehr Informationen, nämlich auch über die Inhalte, die verlangt werden, denn wir reden ja im Moment nur über Form, wir reden ja noch gar nicht über die Inhalte, die verlangt werden, wenn man eine solche Prüfung machen möchte. Unter dem Video finden Sie hier einen Link, und auf diesen Link klicken Sie bitte und tragen Ihre E-Mail-Adresse ein, und dann bekommen Sie dieses PDF zugeschickt.

 

Betriebswirt/in IHK: Info-PDF

Alles Gute!

Marius Ebert

© Dr. Marius Ebert