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1. Aufg. Investitionsrechnung – Teil b

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1. Aufg. Investitionsrechnung – Teil b

Willkommen zu Aufgabenteil b) unserer Aufgabe zur Investitionsrechnung. Diese Aufgabe gibt es gratis unter www.spasslerndenk-shop.de.

Wir haben den Aufgabenteil a) gelöst, und jetzt kommt eine typische Konstellation, nämlich unter a) lässt man rechnen, unter b) fragt man „Hast du das eigentlich kapiert, was du da gerechnet hast?“. Also: „Welche weiteren Kriterien sind bei der Entscheidung zu bedenken?“ Man könnte auch sagen: a) ist quantitativ, b) ist qualitativ.

Lösung zu a) (1. Aufg. Investitionsrechnung – Teil b)

Die Lösung zu a) finden Sie auch unter www.spasslerndenk-shop.de unter Gratis Herunterladen oben in der Leiste.

Hier nochmal sauber die Lösung aufgelistet: Fertigungsmaterial 80 Turbinen, Gemeinkostenzuschlag, ergibt die gesamten Materialkosten, Fertigungslöhne 80*2.600, Gemeinkostenzuschlag 190 %, ergibt die Fertigungsgemeinkosten, dann die kalkulatorische Abschreibung mit dem Wiederbeschaffungswert hier, die kalkulatorischen Zinsen halber Anschaffungspreis * 7 % ergibt Gesamtkosten, die wir durch 80 dividieren. 17.610 gegenüber 17.600 bei Fremdbezug. Das heißt der Kostenvorteil der Fremdfertigung: Wir sparen 10 Euro, man muss sagen: NUR 10 Euro. Und das ist der Grund, warum man hier schon sagen kann, wir sollten bei der Eigenfertigung bleiben.

Lösung zu b) (1. Aufg. Investitionsrechnung – Teil b)

Unter b) kann man darauf nochmal genauer eingehen.

  • Also: Der Kostenvorteil ist nur sehr gering, nämlich 10 Euro. Was ist, wenn der Fremdanbieter die Preise erhöht? Wenn der plötzlich nicht mehr sagt: 17.600 , sondern 17.620? Dann haben wir unsere gesamten Ressourcen für die Eigenfertigung bereits rausgeschmissen und stehen da. Also: Der Fremdanbieter kann die Preise erhöhen.
  • Dann: Wie ist die Qualität der Fremdfertigung. Das ist ein großer Fehler, nur aus Kostengründen etwas outzusourcen und dann nachher festzustellen: Die Qualität, die der andere fertigt, ist nicht vergleichbar mit unserer Qualität.
  • Dann: Wie ist die Kommunikation mit dem Fremdfertiger? Wie gesagt, etwas, was vorher bei uns war, ist jetzt woanders. Das heißt, wir müssen kommunizieren, besonders wenn das Produkt geändert werden muss, Besonderheiten zu beachten sind, der Fertigungsvorgang komplex ist und so weiter. Wie ist die Kommunikation?
  • Wie ist die Logistik, das heißt ist sichergestellt, dass die fertigen Produkte auch zur rechten Zeit am rechten Ort sind?
  • Wie ist seine Motivation? Oben in der Aufgabe ist von einem Fremdfertiger im Ausland die Rede. Nicht überall im Ausland haben wir eine so gute Arbeitsmoral wie in Deutschland.
  • Wie ist es mit Streiks im Ausland? Schön und gut, der sagt 17.600 Euro, aber was ist, wenn das Land bestreikt ist? Wir haben in Deutschland relativ wenig Streiktage, da sind andere Länder ganz andere Zustände gewohnt.
  • Und wie ist die Rohstoffversorgung?
  • Auch: Wie ist das Personal? Ja, das ist hier der Punkt „Motivation“ auch, das heißt wie sind die Arbeitskräfte bei dem Fremdfertiger?

Das sind alles, und das ist sicher noch nicht alles, das sind so wesentliche Kriterien, die man unter b) bedenken muss.

1. Aufg. Investitionsrechnung – Teil b

 

Programm zur statischen Investitionsrechnung (1. Aufg. Investitionsrechnung – Teil b)

 

Ich empfehle mein Programm zur statischen Investitionsrechnung. Da sehen Sie das mit den Ermächtigungsinstrumenten, mit der Tabelle. Jede Aufgabe zur Kostenvergleichsrechnung kann man mit Hilfe dieser Ermächtigungsinstrumente lösen, und, wenn Sie sagen, das mit den Fertigungseinzel- und Fertigungsgemeinkosten habe ich auch noch nicht so richtig verstanden, das ist Kostenträgerrechnung mit diesen prozentualen Zuschlagssätzen, das ist KoRe IV Kostenträgerrechnung.

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Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank!

 

© Dr. Marius Ebert