Archiv der Kategorie: Betriebswirt IHK

Aktivtausch

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Videocoachings für leichteres und schnelleres Lernen (Aktivtausch)

Willkommen zurück. Mein Name ist Marius Ebert, und wir haben uns das Grundprinzip der doppelten Buchführung jetzt erarbeitet. In folgenden, in der folgenden Struktur wird der Bestandskontenkreis immer sein I (Römischer 1) und der Erfolgskontenkreis wird sein II (Römisch 2).

Nochmal zur Erinnerung: Doppelte Buchführung heißt zunächst einmal: Es gibt zwei Kontenkreise: den Bestandskontenkreis und den Erfolgskontenkreis, hier Strukturzahl 2. Der Bestandskontenkreis zerfällt in die Aktivkonten und die Passivkonten, und der Erfolgskontenkreis zerfällt in die Aufwands- und die Ertragskonten. 2, 2, 2.

So, das haben wir uns jetzt mehrfach verdeutlicht, so dass wir im Folgenden ein bisschen üben können, ein bisschen vertiefen können.

Vier Vorgänge im Bestandskontenkreis (Aktivtausch)

Und wir sind jetzt zunächst im Bestandskontenkreis. Achtung: Wir sind im Bestandskontenkreis. Und im Bestandskontenkreis gibt es nur, muss man sagen, vier Vorgänge,  um Veränderungen im Bestandskontenkreis zu erzielen:

  • Das ist einmal der Aktivtausch
  • und der Passivtausch,
  • und weiter unten werden wir sehen Aktiv-Passivmehrung
  • und Aktiv-Passivminderung.

Vermögen ändert seine Daseinsform (Aktivtausch)

Und zunächst einmal kümmern wir uns hier um den Aktivtausch, das heißt der Aktivtausch findet statt auf der Aktivseite der Bilanz. Wir kaufen eine Maschine gegen Bar für Euro 2.000. Wir haben offensichtlich schon Maschinen für 6.000 Euro. Das heißt: Aus den 6000 werden jetzt hier 8000, und bei Konto Kasse, wir bezahlen die Maschine ja bar, werden 2.000 Euro weniger. Das ist ein Aktivtausch, das heißt: Das Vermögen hat seine Daseinsform geändert. Sonst ist nichts passiert.

Wenn Sie FiBu einstudiert haben, dann wissen Sie an dieser Stelle längst, dass der Kauf einer Maschine gegen bar kein Aufwand ist und auch keine Kosten. Es ist nur ein Aktivtausch. Es ist Auszahlung, ja, gegen Bar ist eine Auszahlung, aber kein Aufwand, ja. In FiBu I haben wir das ausführlich uns verdeutlicht.

Videocoachings für leichteres und schnelleres Lernen (Aktivtausch)

 

 

© Dr. Marius Ebert

 

Aktivtausch Passivtausch

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Lerntechniken für leichteres und schnelleres Lernen (Aktivtausch Passivtausch)

Hallo und herzlich willkommen, vor allem willkommen zurück. Wir sind in einer kleinen Videoserie über bilanztechnische Vorgänge. Thema im Moment: der Aktiv- und der Passivtausch.  Das verrät schon, dass wir in der Bilanz sind, und damit sind wir in der FiBu, in der Finanzbuchhaltung, wo es  um Präsentation und Rechenschaft nach außen geht.

Blanz ist Teil des Jahresabschlusses. Auf der Passivseite steht die Mittelherkunft, und auf der Aktivseite steht dem Mittelverwendung. Beides Mal sozusagen das gleiche, aber aus zwei unterschiedlichen Perspektiven: Wo kamen die Mittel her, und was haben wir damit gemacht.

Und wir haben bereits in den anderen Videos gesprochen über Aktiv- und Passivtausch. Ich fasse noch einmal zusammen:

Aktivtausch = Tauschbewegung auf der Aktivseite (Aktivtausch Passivtausch)

Aktivtausch ist eine Tauschbewegung auf der Aktivseite. Auf der Aktivseite steht das Anlagevermögen und das Umlaufvermögen. Das heißt: Das Vermögen ändert seine Daseinsform. Wenn Sie in dem anderen Video schauen, finden Sie ein Beispiel. Da haben wir zum Beispiel eine Maschine gekauft. In dem Fall haben wir umgewandelt vom Umlaufvermögen zum Anlagevermögen. Kassenbestand (wir haben die Maschine bar bezahlt im Beispiel) wurde weniger, und um die gleiche Summe wurde das Anlagevermögen höher. Es kann natürlich auch umgekehrt stattfinden. Auch das wäre ein Aktivtausch, wenn also vom Anlage- zum Umlaufvermögen eine Wandlung stattfinden würde.

Die Bilanzsumme ist beim Aktivtausch unverändert. Das kann nicht anders sein, weil wir nur eine Bewegung auf der Aktivseite haben, nirgendwo sonst, und die Bilanz ist eine Waage. Ich kann also die Struktur der Gewichte auf dieser Seite der Waage verändern, aber ich kann nicht hier mehr Gewicht drauf werfen und auf der Passivseite nicht. Dann verletze ich das Gesetz der Waage. Das heißt: Es ist nur eine Wandlung ohne Veränderung der Bilanzsumme.

Bei der Aktiv-Passiv-Mehrung oder -minderung, die wir uns später anschauen, ist das anders.

Passivtausch = Tauschbewegung auf der Passivseite (Aktivtausch Passivtausch)

So, jetzt schauen wir auf die Passivseite. Auf der Passivseite haben wir die Struktur Eigenkapital und Fremdkapital. Hier (auf der Aktivseite) steht also das Vermögen – Anlagevermögen, Umlaufvermögen, hier (Passivseite) steht das Kapital – Eigenkapital, Fremdkapital.

Und im Beispiel in dem anderen Video hatten wir eine Wandlung innerhalb des Fremdkapitals, das heißt von kurzfristig zu langfristig. Wir haben eine Umschuldung vorgenommen, und auch das hält die Bilanzsumme unverändert. Die Bilanzsumme ist also in beiden Fällen, beim Aktivtausch und beim Passivtausch, unverändert. Beim Aktivtausch wird das Vermögen gewandelt, umgetauscht, beim Passivtausch wird das Kapital umgewandelt, umgetauscht.

Also: Aktivtausch und Passivtausch ist eine Wandlung, eine Wandlung, einmal der Vermögensstruktur oder der Finanzierungsstruktur. Das ist alles Bilanzsumme, bleibt unverändert.

Lerntechniken für leichteres und schnelleres Lernen (Aktivtausch Passivtausch)

Ja, es geht weiter im nächsten Video mit Aktiv-Passivmehrung. Schauen Sie in meinem Shop. Dort finden Sie komplette Coachings, komplett zusammengefasst zu Oberbegriffen zu Gebieten, die Ihnen im Studium helfen, bei Ihrer Fortbildung. Wenn es darum geht, Betriebswirtschaftslehre so schnell zu verstehen, schnell umzusetzen, dann schauen Sie in meinen Shop www.spasslerndenk-shop.de.

Mein Name ist Marius Ebert.

Dankeschön.

 

© Dr. Marius Ebert

Aktives Zuhören

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Lernhilfen für leichteres und schnelleres Lernen (Aktives Zuhören)

Hallo und herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert, und in diesem Video geht es um Aktives Zuhören.

Ich bin Experte für leichtes und schnelles Lernen und habe eine Menge Video schon produziert, in denen man betriebswirtschaftliches Wissen sehr schnell aufnehmen kann.

5 Elemente des Aktiven Zuhörens (Aktives Zuhören)

Aktives Zuhören besteht im Wesentlichen aus diesen fünf Elementen und daraus, dass man gewisse Dinge nicht tut.

  • Das erste ist der Blickkontakt. Und das gilt in unserem Kulturkreis. Im asiatischen Kulturkreis gilt das nicht unbedingt. Aber hier empfinden wir es als angenehm, wenn der andere uns in die Augen schaut. Blickkontakt.
  • Dann: Zustimmende Signale, so wie „Hmmm…“. Das heißt nicht dass, man inhaltlich einverstanden ist, aber dass man präsent ist. Und das gilt ganz besonders am Telefon.  Geben Sie dem anderen ein Signal, dass sie nicht eingeschlafen sind, dass Sie noch da sind, dass Sie präsent sind.
  • Dann: Zusammenfassen. Sie fassen das, was der andere sagt, mit eigenen Worten zusammen: „Habe ich Sie richtig verstanden, dass sie das und das meinen…?“ Das ist redundant, das ist doppelt, aber es gibt dem anderen ein wichtiges Signal, nämlich das, dass das, was er sagt, bei Ihnen angekommen ist.
  • Dann: Nachfragen. Nachfragen, wenn der andere sich so ins Diffuse verliert, dann stellen Sie Fragen: „Was meinen Sie genau? Können Sie ein Beispiel geben?“
  • Und schließlich Pausen. Zu einem Gespräch gehört auch einmal eine Pause, die man zulassen sollte.

Gesprächsstörer (Aktives Zuhören)

Und dann kommen noch die Gesprächsstörer. Das sind die Dinge, die man nicht tun sollte. Gesprächsstörer – hierunter verstehen wir im Wesentlichen drei Gesprächsstörer:

  • Das eine sind die Ratschläge. Ratschläge sind eben auch Schläge. Da macht man sich größer, ja, ich bin okay, du bist nicht okay.
  • Dann Interpretationen. Interpretationen, ja, keiner möchte psychoanalytisch durchleuchtet werden. Auch da macht man sich größer, begibt man sich in eine Überlegenheitsposition.
  • Und Abschweifungen. Also wenn man nicht beim Thema bleibt, sondern den anderen nur als Stichwortlieferant benutzt, um das zu erzählen, was man selber erzählen möchte.

Also diese Gesprächsstörer sollte man vermeiden.

Lernhilfen für leichteres und schnelleres Lernen (Aktives Zuhören)

Ja, schauen Sie einmal unter www.spasslerndenk.de, wenn Sie leichtes und schnelles Lernen interessiert, oder www.spasslerndenk-shop.de, wenn Sie Lernhilfen interessieren.

Mein Name ist Marius Ebert.

Dankeschön.

© Dr. Marius Ebert

 

Aktive Rechnungsabgrenzung Beispiel

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Lernen ohne Leiden (Aktive Rechnungsabgrenzung Beispiel)

Hallo. Mein Name ist Marius Ebert. In dieser kleinen Videoserie zeige ich zwei Beispiele zur Rechnungsabgrenzung. Wir sind also im Bereich Rechnungswesen Bilanzierung, und Sie wissen vielleicht schon aus anderen Videos oder aus anderen Quellen, dass es die aktive Rechnungsabgrenzung gibt, ARA,  und die passive Rechnungsabgrenzung, PRA.

Aktiv und passive (Aktive Rechnungsabgrenzung Beispiel)

Aktiv heißt, aktiv heißt: Wir handeln, das heißt wir zahlen, ja, unsere Handlungen, wir zahlen zu früh. Wir zahlen etwas schon, was aufwandstechnisch ins nächste Jahr gehört. Auszahlung jetzt, Aufwand später. Aufwand später, das heißt im nächsten Jahr.

Passiv heißt: Wir bekommen etwas zu früh. Wir („Wir“ soll das heißen), wir erhalten – passiv heißt immer: mit uns wird was gemacht; in dem Fall:  wir erhalten eine Zahlung zu früh. Einzahlung jetzt, Ertrag später, und zwar im nächsten Jahr.

So, das zum Grundsätzlichen.

Beispiel ARA (Aktive Rechnungsabgrenzung Beispiel)

Jetzt möchte ich ein Beispiel geben für die ARA und im nächsten Video dann zur PRA, also einmal aktive Rechnungsabgrenzung und passive Rechnungsabgrenzung. Also ARA, das wird hier Video Teil 1, und PRA, das wird dann Video Teil 2.

Mein Beispiel zur aktiven Rechnungsabgrenzung, also ARA, aktive Rechnungsabgrenzung, ist folgender Fall: Wir überweisen die Versicherungsprämie im Oktober. Wir überweisen im Oktober, und der Zeitraum, für den wir überweisen, ist November bis April, das heißt für die nächsten sechs Monate: November, Dezember, Januar, Februar, März, April, für sechs Monate also insgesamt. Nur, dass wir hier zwischendurch unseren Jahresabschluss haben, den wir unterstellen für den 31.12., so wie die meisten Unternehmen es machen, das heißt: Zwei Monate betreffen das alte Jahr, und vier Monate betreffen das neue Jahr.

Die Versicherungsprämie hat die Höhe von 1.800 Euro für sechs Monate, das heißt pro Monat sind das 300 Euro, sechs mal drei sind 1.800 Euro, das heißt mit anderen Worten: 600 Euro betreffen das alte Jahr, und 1.200 Euro betreffend das neue Jahr.

So, was passiert nun?

Erster Buchungs-Ansatz (Aktive Rechnungsabgrenzung Beispiel)

Zunächst mal: Wenn wir im Oktober buchen, dann lautet der Buchungssatz „Versicherungsprämie an Bank zunächst mal 1.800 Euro“, das ist die erste Buchung.

„Versicherungsprämie“ ist Aufwandskonto, und „Bank“ ist das bekannte Aktiv-Bestandskonto, steht auf der Aktivseite der Bilanz, ein Aktiv-Bestandskonto.

So, dieses Aufwandskonto ist nun mit 1.800 Euro belastet, das heißt wenn das unser Konto ist, VP Versicherungsprämie, Soll – Haben, dann steht hier „per Versicherungsprämie 1.800 an Bank“. Ja, Sie wissen: Bei Aktiv-Bestandskonten stehen die Abgänge im Haben, ja, dieses „an Bank“ irritiert viele Leute. Das ist keine Richtungszuweisung, sondern heißt einfach Haben-Seite, wir buchen immer per Soll an Haben, also „an Bank“, das heißt es taucht auf der Haben-Seite auf, und Haben-Seite, die Haben-Seite ist bei Aktiv-Bestandskonten ein Abgang, das heißt auf der Soll-Seite stehen die Zugänge, und auf der Haben-Seite stehen die Abgänge. Bei den Aktiv-Bestandskonten. Bei den Passiv-Bestandskonten es ist genau umgekehrt.

So. Täten wir jetzt nichts, dann würden, dann würde dieses Konto abgeschlossen werden über das Konto GuV, das heißt diese 1.800 Euro würden in das Konto GuV als Aufwand gehen. Und das stimmt ja nun mal nicht. Deswegen streichen wir das auch ganz schnell wieder durch und korrigieren diese Buchung, denn ein Teil dieser 1.800 Euro betrifft das neue Jahr, muss also sozusagen zwischengeparkt werden.

Korrigierte Buchung (Aktive Rechnungsabgrenzung Beispiel)

Wir buchen: „per Aktive Rechnungsabgrenzung ARA an Versicherungsprämie“, und zwar die 1.200 Euro. Das heißt wir brauchen ein neues Konto, das Konto ARA, aktive Rechnungsabgrenzung, das ist ein Aktiv-Bestandskonto. Wir buchen „per ARA 1.200 an Versicherungsprämie 1.200“, das heißt wenn wir dieses Konto jetzt abschließen, machen wir es kurz: wertmäßig größere Seite, Summe übertragen auf die schwächere Seite, dann haben wir den Saldo von 600, und es gehen 600 in die GuV und nicht 1.800, wie wir es gerade hatten, ja, also das hier, 600, ist der Saldo, und das steht in der Gewinn- und Verlustrechnung am Ende des Jahres.

Dieses Konto aktive Rechnungsabgrenzung ist ein Aktiv-Bestandskonto. Hier wird also der Betrag von 1.200 Euro zwischengeparkt, und Aktiv-Bestandskonto heißt: Das steht auf der Aktiv-Seite der Bilanz, unserer Schlussbilanz, Aktiv-Seite – Passiv-Seite, und zwar ganz hier unten stehen jetzt die 1.200 Euro noch nach Kasse und Bank, ja, steht hier ARA, aktive Rechnungsabgrenzung 1.200 Euro. Das heißt: Hier ist der Sachverhalt festgehalten, dass wir eine einen Aufwand des nächsten Jahres schon im alten Jahr bezahlt haben. Das steckt hier dahinter. Ein Aufwand des neuen Jahres, schon heute bezahlt. Ich sag’s nochmal:

Die Kurzformel: Auszahlungen schon im alten Jahr, entsprechender Aufwand  betrifft das neue Jahr.

Ja, und Sie wissen auch: Auf der Aktiv-Seite stehen die Vermögenswerte, während auf der Passiv-Seite die Kapitalwerte stehen, also hier das unterscheidet sich ein Anlagevermögen und Umlaufvermögen.

Aktive Rechnungsabgrenzung gehört zum Umlaufvermögen. Also der Vermögenswert, der kurzfristige Vermögenswert, dass wir etwas schon zu früh gezahlt haben, wird hier verbucht, und zwar nur zwischengeparkt, denn im neuen Jahr wird dieses Konto sofort wieder aufgelöst, und wir buchen im neuen Jahr, buchen wir „per Versicherungsprämie 1.200 an ARA“. Das Konto ARA wurde eröffnet im neuen Jahr mit 1.200, und dann kommt der Buchungssatz „per Versicherungsprämie an ARA 1.200“.

Damit ist dieses Konto abgeschlossen und sozusagen auf Null gesetzt, ja, die Soll- und die Habenseite gleicht sich aus, kein Saldo mehr. Das Konto ARA ist also sozusagen wieder verschwunden. Es hatte nur eine Zwischenparkfunktion. Das ist genau das, was passiert, und wenn hier jetzt im neuen Jahr nichts mehr weiter passiert, was die Versicherungsprämie angeht, dann marschieren diese 1.200 Euro am Ende des Jahres in die Gewinn- und Verlustrechnung, und zwar genau in dem Jahr, in das sie gehören. Man lässt, man nennt deswegen diese Posten hier auch transitorische Posten, ja, transitorische Posten, transitorisch heißt etwas herüber führen — wir haben also eine Auszahlung des alten Jahres in einen Aufwand des neuen Jahres überführt, herüber geführt, wir haben die Auszahlung des alten Jahres zum Aufwand ist neuen Jahres gemacht.

Das war’s für dieses Video.

Gehen Sie nun zu Teil 2, wo ich die passive Rechnungsabgrenzung an einem Beispiel erkläre.

Lernen ohne Leiden (Aktive Rechnungsabgrenzung Beispiel)

Aber gehen Sie vor allem in meinem Shop. Sie wollen lernen, ohne zu leiden, und Sie finden unter www.spasslerndenken-shop.de Ihre Adresse im Internet für motivierendes, leichtes, effektives und effizientes Lernmaterial: Hörbücher, Lernkarten, Video-Coachings. www.spasslerndenken-shop.de

Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

 

© Dr. Marius Ebert

Aktiv-Passiv-Minderung

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Lernhilfen für leichteres und schnelleres Lernen (Aktiv-Passiv-Minderung)

Hallo und herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert, und wir sind dabei, buchungstechnische oder bilanztechnische Vorgänge zu betrachten. Wir haben bereits betrachtet

  • den Aktiv-Tausch, eine Änderung der Vermögensstruktur auf der Aktivseite der Bilanz,
  • den Passiv-Tausch, eine Veränderung der Finanzierungs- oder auch Kapitalstruktur auf der Passivseite der Bilanz.

Sie merken schon: Wir sind in der Fibu, in der Finanzbuchhaltung. Es geht um die die Bilanz. Die Bilanz ist eine Waage, das heißt links und rechts im Ergebnis in der Summe steht die gleiche Summe. Auf der Passivseite Mittel-Herkunft, auf der Aktivseite Mittel-Verwendung.

Minderung der Bilanzsumme auf beiden Seiten in gleicher Höhe (Aktiv-Passiv-Minderung)

Und was wir jetzt betrachten, ist die Aktiv-Passiv-Minderung. Und wenn Sie die anderen Videos geschaut haben, wissen Sie schon: Es ist eine Minderung auch, die sich auswirkt in der Bilanzsumme auf beiden Seiten in gleicher Höhe.

Stellen wir uns vor, wir haben im Konto Bank 13.000 Euro, und wir haben im Konto Verbindlichkeiten ebenfalls 13.000 Euro. Ich hab diese beiden Zahlen hier gewählt und so gestaltet, dass es eine Waage, eine Bilanz ist.

Jetzt bezahlen wir eine Lieferanten-Verbindlichkeit von 2.000 Euro. Wir bezahlen also eine Rechnung, und das bedeutet, dass wir buchen „per Verbindlichkeiten an Bank 2.000“, das heißt Bank geht von 13.000 auf 11.000 und Verbindlichkeiten reduzieren sich ebenfalls um 2.000, ebenfalls auf 11.000, das heißt hier (Aktivseite) in der Summe hat sich die Bilanzsumme vermindert, und hier (Passivseite) hat sich die Bilanzsumme in gleicher Höhe vermindert.

Aktiv-Passiv-Minderung ist also ebenfalls eine horizontale Betrachtung, die sich auswirkt in gleicher Höhe auf beiden Seiten. Die Bilanzsumme reduziert sich auf beiden Seiten um den gleichen Betrag.

Das war die Aktiv-Passiv-Minderung.

Im nächsten Video werde ich das nochmal zusammenfassen.

Lernhilfen für leichteres und schnelleres Lernen (Aktiv-Passiv-Minderung)

Und wenn Sie weitere umfassendere Gebiete studieren wollen, schauen Sie in meinen Shop www.spasslerndenk-shop.de.

Mein Name ist Marius Ebert. Ich bin Schnell-Lern-Experte seit über 20 Jahren für dieses Gebiet.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Aktiv-Passiv-Mehrung

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Lernhilfen für leichteres und schnelleres Lernen (Aktiv-Passiv-Mehrung)

Willkommen zurück. Mein Name ist Marius Ebert. Wir sind dabei, uns bilanztechnische Vorgänge anzuschauen. Dies ist bereits das vierte Video einer Serie. In dieser Serie geht es um bilanztechnische Vorgänge, und wir sind angelangt bei der Aktiv-Passiv-Mehrung.

Aktiv- und Passivseite in der Bilanz (Aktiv-Passiv-Mehrung)

Verrät, dass wir in der Bilanz sind. A – Aktivseite, P – Passivseite. Wir sind in der Finanzbuchhaltung, in der Fibu. Es geht um den Jahresabschluss, konkreter um die Bilanz. Die Bilanz ist eine Waage, das heißt hier steht die Mittelherkunft auf der Passivseite, auf der Aktivseite die Mittelverwendung. Beides ist in der Summe natürlich gleich, weil ich nicht mehr Mittel verwenden kann, als ich sie irgendwo hergeholt habe.

Erhöhung der Bilanzsumme auf beiden Seiten (Aktiv-Passiv-Mehrung)

Was ist nun eine Aktiv-Passiv-Mehrung?

Stellen wir uns mal, vor wir haben hier (auf der Aktivseite) einen bestimmten Bestand an Vorräten, sagen wir zehntausend Euro, und wir haben hier (auf der Passivseite) einen bestimmten Bestand an Verbindlichkeiten, Lieferantenverbindlichkeiten, auch zehntausend Euro. Und jetzt stellen wir uns, wir kaufen Vorräte auf Ziel. „Auf Ziel“ heißt, wir kaufen gegen Rechnung. Der Buchungssatz lautet (Mehrwertsteuer vernachlässigt) „Vorräte an Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung“, sagen wir für 5000 Euro.

Die neue Bilanz sieht nach diesem Kauf so aus: Wir haben (auf der Aktivseite) Vorräte fünfzehntausend, und wir haben (auf der Passivseite) Verbindlichkeiten fünfzehntausend. Das heißt: Aktiv-Passiv-Mehrung bedeutet: Im gleichen Maße hat sich in unserer Waage, die Bilanz ist eine Waage, hat sich die Aktiv-Bilanzsumme erhöht, und im gleichen Maße die Passiv-Bilanzsumme erhöht.

Aktiv-Passiv-Mehrung ist eine Erhöhung, hat sich hier erhöht, und hier auch erhöht, ist eine Erhöhung der Bilanzsumme auf beiden Seiten.

Also: Es gibt entweder nur sozusagen vertikal den Aktiv-Tausch, es gibt vertikal den Passiv-Tausch, und es gibt horizontal, ja, horizontal, also von hier (links) oder von hier (rechts) betrachtet, horizontal wie der Horizont verläuft, die Aktiv-Passiv-Mehrung, und das bedeutet nach dem Gesetz der Waage auf beiden Seiten im gleichen Maße.

Ja, das war‘s schon wieder.

Lernhilfen für leichteres und schnelleres Lernen (Aktiv-Passiv-Mehrung)

Schauen Sie die anderen Videos, wenn Sie dieses Thema hier gerade brauchen für Ihr Studium, und schauen Sie in meinen Shop www.spasslerndenk-shop.de. Dort finden Sie sehr hilfreiche Lernhilfen, Video-Coaching-Skripte, Mindmapping, also alles was die Lerneffizienz zu bieten hat. Ich beschäftige mich seit 20 Jahren mit diesem Thema, und das wird Ihnen sehr helfen.

Mein Name ist Marius Ebert.

Dankeschön

 

© Dr. Marius Ebert

 

Aktienarten

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Videocoachings für leichteres und schnelleres Lernen (Aktienarten)

Hallo und herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert, und in dieser kleinen Videoserie geht es um Aktienarten. Und wenn Sie mich kennen, wissen Sie, dass Struktur in der Vermittlung von Wissen eine ganz entscheidende Rolle spielt. Das ist eine der vielen Erkenntnisse, die ich gewonnen habe in den vielen Jahren Vermittlung betriebswirtschaftlichen Lernstoffes.

Übertragung und verbriefte Rechte (Aktienarten)

Also wir müssen zunächst einmal unterscheiden in die Art der Übertragung. Da ergeben sich dann drei Aktienarten –  Strukturzahl hier also 3, und in die Art der verbrieften der Rechte, und daraus ergeben sich zwei Arten von Aktien. Also sehr wichtig ist hier, dass Sie sich richtig einfädeln. Dies ist eine Unterscheidung nach der Art, wie die Aktie übertragen wird, oder ist eine Unterscheidung nach den Rechten, die die Aktie verbrieft.

Aktien nach Art der Übertragung (Aktienarten)

Und bei der Übertragung unterscheiden wir

  • die Inhaberaktie
  • die Namensaktie; manche enden auch hier und sagen: „Es sind zwei – Inhaber- und Namensaktie“;  ich mache noch eine weitere Rubrik auf:
  • vinkulierte Namensaktie.

Sie sehen aber, dass man diese beiden Dinge (Namensaktie und vinkulierte Namensaktie) auch zusammenfassend kann.  Also Inhaberaktie, Namensaktie, vinkulierte Namensaktie oder auch einfacher Inhaber- und Namensaktie. Was das genau bedeutet, schauen wir im nächsten Video.

Aktien nach Art der verbrieften Rechte (Aktienarten)

Und nach Art der verbrieften Rechte unterscheiden wir

  • die Stammaktie – hat nichts hiermit (Inhaberaktie) zu tun, ja, eine Inhaberaktie kann Stammaktie sein, sie kann aber auch sein
  • Vorzugsaktie.

Stammaktie und Vorzugsaktie ist also die Unterscheidung nach den verbrieften Rechten.

Ja, das war‘s schon wieder.

Videocoachings für leichteres und schnelleres Lernen (Aktienarten)

Schauen Sie mal in meinen Shop www.spasslerndenk-shop.de. Dort bin ich dabei, diese Dinge hier weiter auszubauen, also Videos zur Vermittlung von betriebswirtschaftlichem Lernstoff, weil das viel, viel besser ist als Bücher, denn in Videos kann man Entwicklung zeigen, in Büchern sieht man immer nur Ergebnisse.

Ja, alles Gute.

Mein Name ist Marius Ebert.

 

© Dr. Marius Ebert

Akquisitorisches Potenzial

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 Videocoachings für leichteres und schnelleres Lernen (Akquisitorisches Potenzial)

Hallo und herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert, und in diesem Video geht es um das akquisitorische Potenzial. Das ist ein Begriff von Erich Gutenberg. Erich Gutenberg ist einer der Väter der Betriebswirtschaftslehre.

Preisabsatzfunktion im Polipol nach Erich Gutenberg (Akquisitorisches Potenzial)

Nun, was hat sich Erich Gutenberg überlegt? Erich Gutenberg ist im Polipol hier im Moment. Wir sind im Polipol – viele, viele kleine Anbieter. Wir haben hier die Menge x und den Preis p, und nun gilt im Polipol nach Erich Gutenberg folgende Preisabsatzfunktion:

Wir sehen: Diese Preisabsatzfunktion hat zwei Knicke hier und hier. Hier dieser Bereich oben ist relativ flach, der untere Bereich ist ebenfalls relativ flach, und dieser Bereich ist relativ steil. Und dieser Bereich hier (der steile Bereich) ist sozusagen das akquisitorische Potenzial.

Preisabsatzfunktion und Elastizitäten (Akquisitorisches Potenzial)

Was ist hiermit gemeint? Gemeint ist, dass der Polipolist in diesem Bereich hier preispolitisch wie ein Monopolist agieren kann. Dafür muss man verstanden haben, was ich in dem vorherigen Video „Preisabsatzfunktion und Elastizitäten“ erklärt habe, nämlich dass eine flache Preisabsatzfunktion elastisch ist und eine steile unelastisch. Ja, wir erinnern uns: Elastisch bedeutet, wenn ich den Preis ein bisschen senke, verliere ich viel Menge, wenn die Reaktion unelastisch ist und ich senke den Preis, dann verliere ich sehr wenig an Menge. Elastizität ist also die Reaktion der Menge auf Preispolitik, das heißt innerhalb dieses Bereiches hier von hier bis hier (steiler Bereich) kann der Polipolist, obwohl er viele, viele kleine weitere Konkurrenten hat, preispolitisch wie ein Monopolist agieren.

Woran liegt das? Nun, das liegt daran, dass das hier (der steile Bereich) seine Stammkundschaft ist. Erst wenn er diesen oberen Schwellenwert hier übersteigt mit seinem Preis, würde diese Stammkundschaft abwandern. Aber innerhalb eines gewissen Bereiches kann er preispolitisch wie ein Monopolist gewinnen agieren, weil er diese Menschen hier als Stammkunden gewonnen hat. Da spielen also gewisse persönliche Präferenzen hier eine Rolle.

Ja, das ist das akquisitorische Potenzial, praktisch also die Stammkundschaft des Polipolisten.

Videocoachings für leichteres und schnelleres Lernen (Akquisitorisches Potenzial)

Schauen Sie unter www.spasslerndenk-shop.de. Dort finden Sie komplette Videocoachings mit Skript und so weiter. Sie können die Lernzeit nach meiner Einschätzung auf ein Drittel – nicht um, sondern auf ein Drittel – verkürzen wenn Sie damit arbeiten.

Mein Name ist Marius Ebert.

Alles Gute.

 

 

© Dr. Marius Ebert

 

Akkordfähigkeit Akkordreife

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Videochoachings für leichteres und schnelleres Lernen (Akkordfähigkeit Akkordreife)

Hallo und herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert, und in diesem Video klären wir mal den Begriff Akkordfähigkeit und Akkordreife, also die Akkordfähigkeit und die Akkordreife.

Akkordfähigkeit bedeutet drei Dinge und Akkordreife bedeutet zwei Dinge; Strukturzahl also hier (Akkordfähigkeit) 3 und Strukturzahl hier (Akkordreife) 2.

Akkordfähigkeit ist das erste was vorliegen muss, Akkordreife ist das zweite, was vorliegen muss.

3 Kriterien für Akkordfähigkeit (Akkordfähigkeit Akkordreife)

Akkordfähigkeit bedeutet:

  • Die Arbeit ist wiederholbar. Es handelt sich um eine einfache Arbeit, die wiederholbar ist, zum Beispiel dass jemand irgendetwas einfüllt in eine Dose zum Beispiel. Das ist wiederholbar.
  • Dann mengenmäßig erfassbar, ja, das heißt: Man kann genau erfassen, wie viele dieser Teile er in die Dose reingefüllt hat.
  • Und zeitlich messbar, das heißt: Man kann messen, wie lange es braucht, um diesen Gegenstand in die Dose einzufüllen.

Insgesamt bezieht sich der Akkord immer auf sehr einfache und auch manuelle Tätigkeiten, einfache und manuelle Tätigkeiten.

2 Kriterien für Akkordreife (Akkordfähigkeit Akkordreife)

Und das zweite ist die Akkordreife. Und Akkordreife bezieht sich auf zwei Dinge: Einmal auf die Maschine oder den Ablauf und auf denen Menschen, der die Arbeit tut:

  • Die Maschine oder der Ablauf muss sein: störungsfrei, ja, das heißt er darf nichts mehr klemmen oder feststecken, das muss störungsfrei laufen,
  • und der Mensch muss die Arbeit beherrschen, muss also vom Menschen beherrscht werden.

Dann ist die Arbeit auch akkordreif.

Ja, das war‘s schon wieder.

Videochoachings für leichteres und schnelleres Lernen (Akkordfähigkeit Akkordreife)

Ich bin dabei, unter www.spasslerndenk-shop.de sensationelle Videocoachings aufzubauen, die ein Seminar – so sehe ich es zumindest – komplett ersetzen können, die Ihnen die Lernzeit verkürzen können auf mindestens ein Drittel mit meinen ausgereifte Skripten. Seit 1994 habe ich Skripte, die ich immer wieder ausgearbeitet habe. Schauen Sie mal rein – www.spasslerndenk-shop.de. Ich bin sicher, das kann Ihnen sehr, sehr helfen.

 

 

© Dr. Marius Ebert

 

Agio Disagio Effektivzins

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Lernhilfen für leichteres und schnelleres Lernen (Agio Disagio Effektivzins)

Hallo. Herzlich willkommen. In diesem kleinen Schulungsvideo geht es um Agio, Disagio und Effektivzins. Mein Name ist Marius Ebert.

Und wir gehen mal aus von einem Wertpapier, und zwar einem festverzinslichen Wertpapier, und dieses festverzinsliche Wertpapier ist nominal hundert Euro wert, und der Nominalzins sei 7 Prozent. Also auf hundert Euro gibt es 7 Euro.

Disagio führt zu einem höheren Effektivzins (Agio Disagio Effektivzins)

Jetzt nehmen wir an: Einmal, das Wertpapier wird an der Börse gehandelt für, sagen wir, 97 Euro. Das heißt: Man zahlt heute 97 Euro, um am Ende der Laufzeit irgendwann in tn, ja: tn – Zeitpunkt am Ende der Laufzeit, 100 Euro zurückbezahlt zu bekommen. Nominal – es wird immer nominal zurückgezahlt. Das heißt: Wir haben hier im Moment ein Disagio, ein Abgeld von drei Euro. Das heißt: Der Effektivzins, nominal sind es sieben Prozent, der Effektivzins liegt auf jeden Fall über dem Nominalzins. Wenn ich heute nur 97 Euro bezahlen muss, um am Ende der Laufzeit hundert Euro zurückbezahlt zu bekommen und 7 Euro bekomme, dann habe ich einen höheren Effektivzins. Effektiv ist das, was ich wirklich bekomme. Das nennt man ein Disagio, ein Abgeld.

Agio führt zu einem niedrigeren Effektivzins (Agio Disagio Effektivzins)

Genauso möglich ist aber, dass das Wertpapier zurzeit 103 Euro kostet, das heißt ich zahle heute 103 Euro, um am Ende der Laufzeit hundert Euro zurückgezahlt zu bekommen. Das heißt: Ich habe ein Agio von wieder drei Euro, aber in die andere Richtung, ein Aufgeld, das heißt der Effektivzins, der mit sieben Prozent an… der Nominalzins, der mit 7 Prozent angegeben ist, reduziert sich. Der Effektivzins ist unter den Nominalzins, weil ich heute 103 Euro bezahle, um am Ende der Laufzeit hundert Euro zurück zu bekommen. Also hier genau die gegenläufige Entwicklung.

Das Disagio führt das einem höheren Effektivzins, und das Agio führt zu einem niedrigeren Effektivzins.

Ja, das war‘s schon wieder.

Lernhilfen für leichteres und schnelleres Lernen (Agio Disagio Effektivzins)

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Mein Name ist Marius Ebert.

Dankeschön.

 

© Dr. Marius Ebert