Berechnung des Listeneinkaufspreises

IHK-Prüfung entschlüsselt (Berechnung des Listeneinkaufspreises)

Hallo, herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert, und in diesem Video möchte ich gerne eine Prüfungsfrage aufgreifen, und zwar geht es darum, den Listeneinkaufspreis zu berechnen.

Vorgaben (Berechnung des Listeneinkaufspreises)

Folgende Angaben liegen vor:

Der Artikel x hat

  • 2% Lieferskonto
  • 10 Euro Bezugskosten
  • 36% Handlungsgemeinkosten; diese Handlungskosten sind die Kosten, die der Händler hat, um handeln zu können, das heißt um die Produkte im Laden und im Regal präsentieren zu können
  • Und dann haben wir einen Selbstkostenpreis von 1.325 Euro

Achtung: Wir haben jetzt hier zwei Dimensionen: Wir haben die Dimension „Prozent“ und zwar hier (Lieferskonto) und hier (Handlungsgemeinkosten), und wir haben die Dimension „Euro“ hier (Bezugskosten) und hier (Selbstkostenpreis).

Lösung (Berechnung des Listeneinkaufspreises)

Nun, dann fangen wir mal an, die Aufgabe zu lösen.

Schritt 1: Berechnung des Einstandspreises (Berechnung des Listeneinkaufspreises)

Wir fangen unten an beim Selbstkostenpreis. Und dieser Selbstkostenpreis war ja 1.325 Euro, so stand es in der Aufgabenstellung.

So. Diese 1.325 Euro sind 136 Prozent, wir brauchen also jetzt die 36% beziehungsweise die 100%. Wir müssen uns also jetzt fragen:  Wenn 1.325 Euro 136 Prozent sind, wie viel sind 100 Prozent? – Einfacher Dreisatz: 1.325 durch 136 ergibt 1 Prozent, mal 100, und das ergibt 974,26 Euro, entspricht 100 Prozent. So. Jetzt haben wir…, das ist also zunächst einmal der Einstandspreis.

Schritt 2: Berechnung des Bareinkaufspreises (Berechnung des Listeneinkaufspreises)

Jetzt haben wir aber noch Bezugskosten, und zwar Bezugskosten – Achtung: nicht in Prozent, sondern in Euro angegeben – von 10 Euro. Und diese Bezugskosten müssen wir jetzt natürlich vom Einstandspreis  abziehen, das heißt wir suchen den Betrag, auf den 10 Euro Bezugskosten aufgeschlagen 974,26 ergeben, das heißt wir sind bei 964,26, wieder in der Dimension „Euro“. Und das ist unser Bareinkaufspreis.

Schritt 3: Berechnung des Listeneinkaufspreises (Berechnung des Listeneinkaufspreises)

Und dieser Bareinkaufspreis ist noch nicht der Listeneinkaufspreis, den wir ja berechnen sollen, denn dieser Bareinkaufspreis entspricht 98%. Wir fragen uns also: Wenn dieser Betrag hier 98 Prozent ist wie viel sind 100 Prozent, die wir um 2 Prozent Skonto reduziert haben?  Das heißt wir rechnen wieder um nach Dreisatz: 964,26 durch 98 mal 100 ergibt 983,94 Euro. Und das ist unser Listeneinkaufspreis.

Zusammenfassung der Schritte und Kontrolle (Berechnung des Listeneinkaufspreises)

  • Dieser Listeneinkaufspreis wird also reduziert um 2% Skonto, ergibt den Bareinkaufspreis.
  • Auf den Bareinkaufspreis werden die Bezugskosten draufgerechnet,  ergibt den Einstandspreis.
  • Dann werden die Handlungsgemeinkosten kalkuliert, 36% drauf, ergibt den Selbstkostenpreis von 1.325 Euro. Das hier war unser Ausgangspunkt.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Berechnung des Listeneinkaufspreises)

Ja, das war’s. Schauen Sie unter www.spasslerndenk-shop.de für weitere Lernhilfen.

Mein Name ist Marius Ebert.

Dankeschön.

 

© Dr. Marius Ebert

Benchmarking

Lernen ohne Leiden (Benchmarking)

Herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. Ich bin Experte für leichtes und schnelles Lernen und habe verschiedene Seminar-Konzepte geschrieben, unter anderem den Betriebswirt/in IHK in 26 Tagen, den Technischen Betriebswirt/in IHK in 28 Tagen, dem Wirtschaftsfachwirt/in IHK in 22 Seminartagen und Personalfachkauffrau oder Personalfachkaufmann IHL in 12 Tagen. Dieses Lernkonzept gibt es bereits seit 1994, ist bestens bewährt und vielfach erfolgreich. Viele, viele Menschen haben damit erfolgreich ihren Abschluss gemacht. Schauen Sie mal auf www.spasslerndenk.de. Dort finden Sie auch Referenzen der Teilnehmer. Und heute möchte ich mal einen Begriff vorstellen aus dem Betriebswirt, auch Technischen Betriebswirt, nämlich das Benchmarking.

Lernen vom Besten (Benchmarking)

Benchmarking ist in letzter Zeit sehr modern geworden. Was ist Benchmarking? Nun, nehmen wir mal an, wir haben hier – nein, das ist 2, das ist 1, das ist Nummer 3, ja, so eine Medaillenvergabe, so ein Podest, dann ist Benchmarking „Lernen vom Besten“. Das heißt wir schauen auf die Nummer 1, wir schauen: Was kann der beste in unserem Gebiet besser als wir, und zwar natürlich je nach Spezifizierung, also zum Beispiel wer hat die geringste Reklamationsquote, wer hat die geringste Fehlerquote, und wir lernen jeweils vom Besten.

Benchmark ist also nichts anderes als Lernen vom jeweils Besten aus der Branche oder auch aus anderen Branchen. Da wird es nämlich sehr interessant, wenn man mal die Grenzen, auch die gedanklichen Grenzen der eigenen Branche überschreitet.

Benchmarking-Teams (Benchmarking)

Und die hohe Kunst des Benchmarkings ist das Benchmarking-Team. Und zwar muss man sich vorstellen: Hier sind Menschen eines Unternehmens (das ist das Unternehmen U1) und hier sind Menschen aus dem Unternehmen U2 — kann die gleiche Branche sein, wenn die Unternehmen sich nicht gerade spinnefeind sind, kann aber auch eine andere Branche sein –, und die bilden nun ein Benchmarking-Team. Und zwar ist die Idee ein Überkreuz-Austausch, das heißt dieses Unternehmer hat die geringste Reklamationsquote, dieses Unternehmen hat die geringste Fehlerquote, und man lernt voneinander gewissermaßen über Kreuz. Das ist die hohe Kunst im Benchmarking, also das Lernen von dem anderen. Wenn wir genau hinschauen, ist Benchmarking ein Schritt weg vom Wettbewerbsdenken in Form dieser Benchmarking-Teams – gemeinsam geht es besser als gegeneinander. Das müssen viele noch lernen, aber das wird sich in der nächsten Zeit weiter herauskristallisieren.

Lernen ohne Leiden (Benchmarking)

Wenn Sie mein Lernkonzept interessiert, schauen Sie mal unter www.spasslerndenk.de. Wenn Sie Lernmedien interessieren, schauen Sie unter www.spasslerndenk-shop.de.

Vielen Dank.

Mein Name ist Marius Ebert.

© Dr. Marius Ebert

 

Begin of Pipe-Konzept

IHK-Prüfung entschlüsselt (Begin of Pipe-Konzept)

Hallo, herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. Ich bin Experte für leichtes und schnelles Lernen, und heute geht es um einen Begriff oder zwei Begriffe aus dem Ökologie-Management, und zwar die Begriffe Begin of Pipe und End of Pipe.

Und zwar stellt man sich hier eine Röhre vor, und das ist sozusagen der Produktionsprozess im Unternehmen.

Und die ersten Ansätze im Ökologie-Management waren End of Pipe-Konzepte. Das heißt: Man schaute auf das, was am Ende des Produktionsprozesses herauskam, und vor allem dann auf die Dinge mit der Vorsilbe „Ab…“, also Abwasser, Abluft, Abwärme und so weiter, und schaute, dass man das jetzt hier in irgendeiner Weise bewältigte.

Und dann ist man auf die Idee gekommen, statt den Fokus hier (am Ende der Röhre) zu haben, bei End of Pipe, den Fokus zu verlagern auf Begin of Pipe. Denn logischerweise, wenn man hier schon drauf achtet, was man in den Produktionsprozess hineinfügt, beeinflusst natürlich ganz klar das, was am Ende herauskommt.

Also die neueren, moderneren Konzepte sind Begin of Pipe-Konzepte, das heißt sie verhindern von vorneherein durch kluge Auswahl der Roh, Hilfs,- und Betriebsstoffe, die man verwendet, durch kluge Auswahl der Energien, die man verwendet, dass am Ende zu viel mit der Vorsilbe „Ab…“ herauskommt. Das ist Begin of Pipe, und das ist modernes Ökologie-Management.

Ja, vielen Dank.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Begin of Pipe-Konzept)

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Mein Name ist Marius Ebert.

Dankeschön.

 

 

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