Betriebswirt/in IHK: Aufbau der Projektarbeit

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Betriebswirt/in IHK: Aufbau der Projektarbeit)

Herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. Und heute geht es um Tipps zum Aufbau Ihrer Projektarbeit. Also: Aufbau der Projektarbeit. Gemeint ist hier vor allem eine Projektarbeit in Betriebswirtschaftslehre, eine Projektarbeit vor der Industrie- und Handelskammer zum Beispiel – also eine praxisbezogene Arbeit, denn das ist eine Projektarbeit: eine praxisbezogene Arbeit.

Gliederung der Projektarbeit (Betriebswirt/in IHK: Aufbau der Projektarbeit)

Und Aufbau bedeutet ja: Wie bauen Sie Ihre Gliederung auf? Aus welchen Kernelementen besteht Ihre Arbeit?

  • Und als ersten Gliederungspunkt zu nehmen bietet sich an das Unternehmen vorzustellen. Denn es ist eine praxisbezogene Arbeit, also eine Arbeit, die in einem Unternehmen abläuft, ein Veränderungsprozess in einem Unternehmen, und zu diesem Unternehmen schreiben Sie die Branche, Sie schreiben die Mitarbeiterzahl, Sie schreiben den Umsatz und gegebenenfalls, wenn es zu Ihrem Thema passt, auch noch die Struktur, also wie ist das Unternehmen Aufbau-organisatorisch oder Ablauf-organisatorisch aufgebaut. Das hängt vom Thema der Arbeit ab. Müssen Sie den Namen des Unternehmens nennen? – Nein, Sie können das auch „Unternehmen X, Y oder Z“ nennen. Aber diese drei Angaben braucht der Prüfer, um das einordnen zu können, um Ihre Arbeit einordnen zu können.
  • Als zweites können Sie fokussieren auf das Problem, das Sie haben, denn Ihre Projektarbeit ist ja die Lösung eines konkreten praktischen Problems, das heißt Sie stellen das Problem in den Mittelpunkt Ihres zweiten Gliederungspunktes.
  • Als drittes können Sie den gewünschten Soll-Zustand schildern, denn das Problem ist ja nichts anderes als der Ist-Zustand – wir können das natürlich auch „Ist-Zustand“ nennen hier unter zweitens –, das dritte ist dann der Soll-Zustand.
  • Das vierte sind dann Ihre Aktionen, was immer die Aktionen Ihrer Arbeit sind. Ja, vielleicht ist es ein Kriterienkatalog, den Sie ableiten, oder vielleicht ist es ein Ablaufplan, den Sie entwickeln – Ihre Aktionen.
  • Und dann können Sie fünftens Ihre Entscheidung ableiten.

Das müssen Sie jetzt natürlich noch ein bisschen auf Ihr konkretes Thema anpassen. Nicht immer passt es genau. Aber von der Grundstruktur läuft es tendenziell so, dass Sie hier unter zweitens den Ist-Zustand darstellen, den Soll-Zustand – „Da will ich hin…“, dann „Wie komme ich dahin?“, das wäre Punkt viertens, und fünftens das die Entscheidung oder auch das Ergebnis Ihrer Arbeit. Sie leiten das Ganze noch einmal in einem kurzen Antwortsatz her, ja, bringen das Ganze zu einem Resümee. Sie können das auch „Resümee“ nennen hier unter fünftens.

Ja, so ungefähr könnte es laufen für Sie.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Betriebswirt/in IHK: Aufbau der Projektarbeit)

Ein ausführliches Coaching, Video-Coaching zu diesem Thema finden Sie unter www.spasslerndenk-shop.de.

Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

 

© Dr. Marius Ebert

Technischer Betriebswirt/in IHK, welche Fächer, wie schwer

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Technischer Betriebswirt/in IHK, welche Fächer, wie schwer)

Marius Ebert hier. In diesem Video geht es um den der Technischen Betriebswirt IHK, die Technische Betriebswirtin IHK, und ich möchte in diesem Video – wahrscheinlich ist das der Auftakt zu einer Serie, darf ich mal wieder vermuten – etwas sagen zu dem Thema: „Welche Fächer sozusagen, die Fächer sind ja gleichzeitig auch die Prüfungsfächer und damit die Hürden, ja, wenn wir das hier so sehen, welche Hürden muss ich denn hier nehmen, wie so ein Hürdenläufer, um dann zum Ziel zu kommen; welche Fächer und wie schwer ist das Ganze? Was wird da überhaupt verlangt in diesen Fächern? Welche Art von Ansatz – muss ich da viel rechnen, oder wie sieht das aus?“

Struktur der Prüfung (Technischer Betriebswirt/in  IHK, welche Fächer, wie schwer)

Diese Fragen möchte ich beantworten in einer Serie. Und wir beginnen heute mit dem ersten Teil. Und in diesem Teil zeige ich ihnen erst mal die Struktur der Prüfung.

Technischer Betriebswirt, Technische Betriebswirtin also, und die Prüfung hat zunächst einmal drei Teile: erstens, zweitens, drittens. Und jeder dieser Teile hat je einen Namen und eine Unterstruktur. Ich fange man mit den Namen an:

  • Der erste Teil der Prüfung heißt „Wirtschaftliches Handeln und die betrieblicher Leistungsprozess“. Glauben Sie mir: Nachdem ich das hingeschrieben habe, habe ich das sofort auch wieder vergessen, ja. Also das ist so nichtssagend, dass man das wirklich nur hinschreiben und dann wieder vergessen kann. Soll offensichtlich ein ganz globaler Über Oberbegriff sein. Hier soll so was wie ein Dach aufspannen, ja, unter das man dann so ein paar Punkte fassen kann. „Wirtschaftliches Handeln und die betrieblicher Leistungsprozess“. Ja gut, in Gottes Namen. Also so da haben sich irgendwelche Leute das so ausgedacht das so zu nennen.
  • Der zweite Teil heißt „Management und Führung“. Management und Führung – was heißt das jetzt wieder? Management ist eigentlich eher das Tägliche, Routinemäßige, und Führung hat sehr viel zu tun mit Personalführung. Also immer, wenn Sie hier hören „Führung“, dann kommt irgendwann in den Unterpunkten hier kommt da „Personalführung“ oder wie auch immer genannt.
  • Ja, und das dritte, das dies ist die Projektarbeit. Projektarbeit. Und damit verknüpft das sogenannte Fachgespräch,  indem man seine Projektarbeit dem Prüfungsausschuss vorstellt und dann noch ein paar Fragen dazu beantwortet.

Das ist grob die Struktur.

Bleiben wir noch mal bei dieser groben Struktur. Ziehen wir das hier noch mal kurz auf: erster Prüfungsteil, zweiter Prüfungszahl – das sind die schriftlichen Fächer, ja, das ist alles hier schriftlich, zumindest zu 95 Prozent, in einem Fach gibt es dann noch so eine mündliche, weitere Prüfung, aber im Wesentlichen schriftlich. Und hier dieser dritte Teil Projektarbeit und Fachgespräch ist schriftlich und mündlich: Projektarbeit schreiben Sie zu Hause, und die Präsentation, das Fachgespräch machen Sie dann mündlich bei der Kammer vor dem Ausschuss.

Zunächst einmal: Dass hier eine Trennung zwischen Punkt eins und zwei auf der einen Seite und Punkt drei auf der anderen Seite ist, ist ziemlich klar, weil Projektarbeit und Fachgespräch prüfungstechnisch etwas anderes ist als hier schriftliche Prüfung in n Teil erstens und zweitens. Aber warum noch die Trennung in erstens und zweitens? – Nun, wir haben gesehen: Man hat da sehr schlaue Überschriften gewählt. Das heißt: Auf Ihrem Zeugnis steht dann zunächst erstens, und dann steht dann hier „Wirtschaftliches Handeln  und betrieblicher Leistungsprozess“, dann kommen dann vier Fächer da drunter, dann steht dann da zweitens: „Management und Führung“, und dann kommen die drei Fächer da drunter mit den jeweiligen Noten, und dann kommt hier unten noch drittens, da habe ich jetzt keinen Platz mehr für, ja.

Praktische Auswirkung für das Bestehen der Prüfung (Technischer Betriebswirt /in IHK, welche Fächer, wie schwer)

Praktische Auswirkung dieser Unterteilung ist die Frage: „Wie viel Fünfen darf man sich im Schriftlichen leisten?“ Und jetzt zeige ich Ihnen zunächst einmal die Unterstruktur, die ich gerade schon kurz angedeutet habe:

  • Im ersten Fach, also dieses „Wirtschaftliches Handeln und betrieblicher Leistungsprozess“, da gibt es vier Fächer.
  • Im zweiten Teil gibt es drei Fächer.
  • Und im dritten Teil, das machen wir lieber mal so, gibt es die Projektarbeit und das Fachgespräch.

So. Jetzt fokussieren wir erst mal auf Teil 1 und 2, bleiben also zunächst mal links von diesem Strich. Also: Ich sagte gerade: „Wie viel Fünfen kann man sich im  Schriftlichen leisten?“ Nehmen wir an, Sie haben hier eine Fünf, „Fünf“ bedeutet: unter 50 Punkten, aber mindestens 30, glaube ich, ja, also 30 bis 49, wenn Sie in dieser Bandbreite sind, dann haben sie ein „Mangelhaft“, unter 30 ist es dann „Ungenügend“, dann können Sie es vergessen, ja, also dann gilt es nicht mehr, was ich hier sage. Nehmen wir an, Sie machen hier eine 5, und Sie machen hier in diesem Fach eine fünf. Wie die Fächer heißen, kommt gleich, ja. Dann können Sie  hier im Mündlichen das ausgleichen, ich schreibe mal „m“ für „mündlich“, und hier im Mündlichen das ausgleichen. Wenn Sie aber stattdessen diese 5 statt hier in diesem zweiten Teil schreiben, hier in diesem Teil schreiben, dann ist der erste Teil komplett nicht bestanden. In diesem Termin muss, wenn Sie hier was bestanden haben, also sagen Sie mal, hier haben Sie eine 3, dann können Sie das stehen lassen, aber Sie können, weil Sie den ersten Prüfungsteil nicht gestanden haben, zu diesen Prüfungstermin nicht mehr bestehen. Wohl aber können Sie den zweiten Prüfungsteil dann noch abhaken. Wenn Sie hier die 5 mündlich ausgleichen, können Sie zumindest den kompletten zweiten Prüfungsteil noch bestehen. Das ist die praktische Auswirkung dieser die Regelung.

Übersicht über die einzelnen Fächer (Technischer Betriebswirt/in IHK, welche Fächer, wie schwer)

So, jetzt verrate ich Ihnen noch für dieses Video, wie die Fächer heißen, und dann schließen wir für dieses Video. In den nächsten Teilen zeige ich Ihnen dann, was das im Einzelnen bedeutet.

Also hier haben wir vier Fächer, Strukturzahl 4, hier haben wir drei Fächer, Strukturzahl 3. Und wie heißen diese Fächer? – Nun, ich sage Ihnen erst mal, wie es offiziell heißt, dann kürze ich ein bisschen hier ab.

Das erste hier im ersten Prüfungsteil,

  • das erste Fach „Aspekte der der allgemeinen Volks- und Betriebswirtschaftslehre“. Und wir schreiben mal kurz VWL. Volkswirtschaftslehre.
  • Dann kommt das „Rechnungswesen“,
  • dann kommt „Finanzierung/Investition“,
  • und dann kommt „Material-, Produktions- und Absatzwirtschaft“. Das ist ein sehr  umfangreiches Fach. Ja, schauen Sie mal: So fasst sich also BWL, ja, man disponiert über Material, um zu produzieren, dann produziert man, dann setzt man ab, ja, das ist schon sehr umfangreich, hier dieses Gebiet. Nicht vom Schwierigkeitsgrad her, aber vom Stoffumfang ist dieses Fach hier, „Material-, Produktions- und  Absatzwirtschaft“ schon ziemlich umfangreich.

Im zweiten Prüfungsteil haben wir dann die Fächer

  • Orga/Unternehmensführung,
  • Personalmanagement, ich sagte: „Wenn hier oben Führung steht, kommt meistens was mit Personal“, hier ist es dann Personalmanagement in diesem Fall,
  • und Informations- und Kommunikationstechnik.

Das sind also insgesamt sieben schriftliche Fächer, wobei wenn ich es aus dem Kopf richtig weiß, Sie in diesem Fach hier noch in eine kleine mündliche Präsentation müssen, also plus mündlich, ja, in diesem Fach hier, die anderen rein schriftlich. Wenn Sie die schriftlich bestehen, dann ist fertig. Ja, in diesem Fach „Orga/Unternehmensführung“, da gibt es noch so eine kleine mündliche Situationsaufgabe. Auch das schauen wir uns in den folgenden Videos genau an.

Also: VWL, Rechnungswesen, Finanzierung/Investition, Material-, Produktions- und Absatzwirtschaft, das ist der erste Prüfungsteil, und im zweiten Prüfungsteil, das war also der erste, im zweiten Prüfungsteil Organisation/Unternehmensführung, Personalmanagement und Informations- und Kommunikationstechniken.

Insgesamt sieben schriftliche Fächer, hier 4, hier 3, und dann hier plus 1, nämlich dieses Orga/Unternehmensführung in dieser Situationsaufgabe. Zoff gab

Dann hier die Projektarbeit und das Fachgespräch.

Und wenn Sie das alles mit Erfolg absolviert haben, dann dürfen Sie sich nennen „Technischer Betriebswirt IHK“ oder „Technische Betriebswirtin IHK“. Wie man das dann Englisch bezeichnet, darauf bin ich auch in anderen Videos schon eingegangen. Also hier gibt es natürlich auch noch eine englische Übersetzung dafür.

Und das soll genügen für dieses Video.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Technischer Betriebswirt/in IHK, welche Fächer, wie schwer)

Ich nehme an, Sie schauen sich dieses Video an, weil Sie das interessiert, weil Sie dieser Abschluss interessiert. Dann machen Sie den ersten Schritt und besorgen sich die Prüfungsordnung. Und ich habe das schon für Sie vorbereitet. In der Prüfungsordnung steht ziemlich genau das drin, was ich hier auch sage, nur „nidde  so schön“, ja, wie man bei der Feuerzangenbowle so schön gesagt hat, dieser eine Lehrer da so schön gesagt hat. Das steht auch alles im Buch, nur „nidde so schön“, also hier habe ich es Ihnen viel schöner gezeigt. In der Prüfungsordnung haben Sie diese komische Sprache, ja, die man immer findet in solchen offiziellen Dokumenten, aber Sie brauchen dieses Dokument. Sie brauchen dieses Dokument, und Sie sollten es in der Schublade zumindest liegen haben, damit Sie da auch mal gezielt was nachschlagen können, wenn Sie auf dem Weg zum Technischen Betriebswirt/in sind. Machen Sie also den Schritt. Wie machen Sie das? – Sie klicken auf den Link unter dem Video. Hier in dem Kasten ist das Video, hier drunter sollte links unten unter  dem Video so ein Link stehen. Bei YouTube ist das sehr sauber. Sie klicken auf den Link und tragen Ihre Email ein. Und dann bekommen Sie von mir kostenlos und unverbindlich dieses PDF, die Prüfungsordnung Technischer Betriebswirt/in zugeschickt. Machen Sie diesen ersten Schritt und tragen Sie Ihre Email ein.

Alles Gute.

Marius Ebert.

 

 

© Dr. Marius Ebert

Betriebswirt/in IHK; Einführung in die Lernmethode Betriebswirt/in IHK, Teil 1

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Betriebswirt/in IHK; Einführung in die Lernmethode Betriebswirt/in IHK, Teil 1)

Ich darf Sie nochmal offiziell herzlich begrüßen zu unserem Seminar „Betriebswirt in 22 Tagen“. Mein Name ist Marius Ebert.

Verstehen – Vertiefen – Verwenden. Haben Sie’s? OK, wunderbar. Ja, auf der Grundlage von dieser Seite möchte ich Ihnen gerne die Methode vorstellen, mit der wir arbeiten, denn Sie wissen, dass wir mit einer besonderen Methode hier arbeiten.

Verstehen – Vertiefen – Verwenden (Betriebswirt/in IHK; Einführung in die Lernmethode Betriebswirt/in IHK, Teil 1)

Das heißt: Meine Methode besteht aus drei Schritten. Alle drei Schritte sind wichtig, um zum Erfolg zu kommen. Was der Erfolg sein wird, werden wir noch genau definieren, ja, was das Ziel dieses Seminares ist. Es hat mit dem Betriebswirt zu tun, auf jeden Fall, und es soll Sie ermächtigen, es soll Ihnen ermöglichen, eine erfolgreiche Prüfung abzulegen. Das ist mein Hauptziel dieses Seminars.

Verstehen – vertiefen – verwenden.

Schritt 1: Verwenden (Betriebswirt/in IHK; Einführung in die Lernmethode Betriebswirt/in IHK, Teil 1)

Das erste, das Verstehen, da finden Sie in den Ordnern die Erläuterung, da steht Erklärung und Fragen. Beides ist wichtig, das heißt: Ich werde Sie zunächst Schritt für Schritt für Schritt durch den Lernstoff führen. Sie können sich die Betriebswirtschaftslehre ein bisschen vorstellen wie einen Dschungel. Ja, ein Dschungel, wenn man dort ohne Führer reingeht, dann ist man relativ schnell verloren. Ja, unterschiedliche Begrifflichkeiten, unterschiedliche Lehrmeinungen, unterschiedliche Schreibstile in den Lehrbüchern und, und, und machen es einem Lernenden nicht ganz leicht, sich dieses Gebiet zu erschließen. Was ich getan habe: Ich bin praktisch mit einer Machete durch diesen Dschungel durchgegangen für Sie und habe Wege gebahnt. Und wir gehen einfach gemeinsam diese Wege, und zwar nach einem ganz speziellen Prinzip.

Indem ich nämlich immer anfange beim Grundgedanken. Ja, deswegen fällt mir dieses V auch ganz gut, weil man sagen kann: Hier ist irgendwie die Wurzel. Wir klären also zunächst den Grundgedanken. Das ist wie in dem Film „Die Feuerzangenbowle“, kennen Sie den? Ja, jetzt stellen wir uns mal ganz dumm und fragen uns: Was ist eine Dampfmaschine… Genialer Film. Und so ähnlich machen wir das auch. Ja, zunächst einmal der Grundgedanke, Grundgedanken sind immer einfach. Achten Sie auf das Wort einfach. Nicht viele Fächer, sondern ein Fach. Ja, Grundgedanken lassen sich also immer sehr einfach auch ausdrücken.

Und dann gehen wir, wenn das hier der Grundgedanke ist, um den Grundgedanken kreisend weiter in die Details. Ja, vom Grundgedanken ausgehend. Das ist für unser Gehirn sehr wichtig, denn das Gehirn, wenn es neue Informationen bekommt, muss diese Informationen irgendwo festtackern, ja, irgendwo festmachen. Es braucht ein Ordnungssystem. Und das erste Ordnungssystem, das ich hier entwickele, ist der Grundgedanke. Dann werden wir relativ schnell eine Struktur entwickeln. Das ist so ähnlich, wie wenn in Ihrer Wohnung oder in Ihrem Haus die Regale plötzlich weggezaubert würden. Stellen Sie sich einmal vor, ich könnte mit einem Fingerschnippen alle Ordnungssysteme in Ihrer Wohnung wegzaubern – alle Regale weg, alle Schubladen weg, alle Ihre Dinge, Ihre Kleidung, Ihre Bücher, alles, was Sie haben, läge jetzt auf einem großen Berg. Was bräuchten Sie, um jetzt wieder Ordnung zu schaffen? Was bräuchten Sie, zuerst? – Ein neues Ordnungssystem, genau, wir brauchen ein Ordnungssystem. Und um Informationen einzusortieren, brauchen wir erst ein Ordnungssystem, und dann werden die Informationen einsortiert. Wenn ich Ihnen die Informationen geben würde ohne Ordnungssystem, stünden Sie irgendwann da, ja, und irgendwann wird es zu viel, und es fällt alles runter, und Sie haben Frustrationserlebnisse. Ja, ich glaube, da hat Lernen oder Lehren viel zu beigetragen, dass Menschen Frustrationserlebnisse haben, weil man hier falsch vorgeht. Also erst das Ordnungssystem – Grundgedanke -, dann entwickelt sich sehr schnell eine Struktur, und dann werden die Informationen zugeordnet. Wenn wir das Ordnungssystem haben, geht das Zuordnen der Informationen faszinierend schnell. Man muss es nur in der richtigen Reihenfolge machen.

Dann steht dort noch „Fragen“. Das heißt: Sie sind herzlich eingeladen, Sie sind sozusagen aufgefordert, Fragen zu stellen.

Das ist der erste Schritt. Wenn wir das getan haben, haben wir den Lernstoff verstanden. Und die entscheidende Frage für Sie am Ende eines Seminartages ist immer nur: „Habe ich das verstanden?“ Wenn Sie es nicht verstanden haben, muss ich Sie bitten, dass Sie fragen. Ja, fragen Sie bitte so lange, bis Sie es verstanden haben. Ohne Verstehen funktionieren die weiteren Schritte nicht. Oder, wenn man es versucht, wird es zur Qual. Haben Sie mal etwas versucht auswendig zu lernen, das Sie nicht verstanden haben? Ja, haben Sie sich schon mal diesbezüglich gequält? Ja, dann wissen Sie, was ich meine. Also der erste Schritt, wir müssen wirklich sorgfältig jeden Schritt gehen, der erste Schritt: Verstanden. Denn wenn wir es verstanden haben, ist der Weg nicht zu Ende. Denn wenn wir etwas nur verstanden haben, ist es für die Prüfung sogar ausgesprochen gefährlich. Ja, Dinge, die wir verstanden haben, hakt unser Gehirn ab, sagt: Alles klar, beschäftigt sich nicht mehr damit. In der Prüfung müssen wir es parat haben. Deswegen nur verstehen, wir können also nach diesem Schritt nicht aufhören, sondern müssen weitergehen, aber er ist wichtig. Also bitte immer am Ende eines Seminartages oder während des Seminartages fragen: „Habe ich das verstanden?“ Und wenn Sie es nicht verstanden haben, bitte immer fragen. Ja, jetzt gibt es Menschen, die trauen sich vielleicht nicht, vor der Gruppe zu fragen. Dann fragen Sie in der Pause. Ja?

Schritt 2: Vertiefen (Betriebswirt/in IHK; Einführung in die Lernmethode Betriebswirt/in IHK, Teil 1)

Der zweite Schritt: Vertiefen.

Das, was wir nun verstanden haben, muss nun, sagen wir mal, in unser Langzeitgedächtnis überführt werden, ja. Sozusagen vertieft werden, und das heißt: irgendwie in länger anhaltende Formen in unserem Gedächtnis oder Gehirn gebracht werden, denn wir wollen es ja auch längerfristig abrufen. Und der Sinn dieser Aktion soll ja nicht sein, dass wir kurzfristig Wissen akkumulieren, um es danach der Prüfung oder vor der Prüfung sofort wieder zu vergessen. Ja, das kann nicht der Sinn dieser Aktion sein. Das heißt: Das Wissen langfristig abrufbar zu haben, das ist Ziel dieser Aktion.

Dieser Schritt „Vertiefen“ ist vielleicht der ungewöhnlichste aus diesem Seminar. Es sei denn, jemand von Ihnen hat schon Erfahrungen vielleicht mit Entspannungsübungen gemacht. Also auch das ist sehr ungewöhnlich, dass wir sagen: Wir haben ein ehrgeiziges Ziel – Vorbereitung auf die Prüfung Betriebswirt/in IHK in 22 Seminartagen – und wir fangen jetzt an nicht mit Anstrengung, sondern wir gehen sozusagen in die umgekehrte Richtung. Wir gehen in Entspannung. Ja, für viele Menschen sehr, sehr ungewöhnlich. Und die sagen dann leicht: „Das kann nicht funktionieren…“, weil sie glauben: „Je mehr ich mich anstrenge, desto besser wird mein Ergebnis oder wird mein Output.“ Ja, sehr viele Menschen haben dieses Gedankenmuster, dass mit mehr Anstrengung mehr zu erreichen ist. Bis zu einem gewissen Grad funktioniert das auch, ja, Ab einem gewissen Grad wird es sogar gesundheitsgefährdend. Ja, ich glaube, Sie kennen alle Beispiele, wo Menschen sich immer mehr und mehr und mehr anstrengen und dann mit Herzinfarkt oder was immer im Krankenhaus landen. Ja, also der Weg ist hier genau umgekehrt: Wir gehen nicht in Verkrampfung, wir gehen nicht in mehr Anstrengung, sondern wir gehen in Entspannung. Sie werden sehen, dass das sehr, sehr viele Vorteile bringt.

Aber zunächst einmal möchte ich Ihnen die Hintergründe erklären. Sie finden in Ihren Unterlagen unter dem Stichwort „Vertiefen“ verschiedene griechische Buchstaben und daneben Zahlen. Diese griechischen Buchstaben und die Zahlen kennzeichnen bestimmte Phasen unseres Gehirns, wenn man das Gehirn wie ein elektrisches Instrument betrachtet. Das hat man, ich glaube es war 1921 so ungefähr um diese Zeit, ein deutscher Arzt namens Dr. Hans Berger, der hat Geräte entwickelt, das hat er genannt Elektroenzephalograph, also ein Gehirnwellenschreiber auf Deutsch, Gehirnwellenschreiber. Das ist heute nichts Ungewöhnliches mehr, das gibt’s in jedem Krankenhaus. Und vielleicht kennen Sie dieses Gerät auch. Ja, da bekommt man Elektroden auf die Kopfhaut aufgesetzt, dann wird so ein Netz darüber gezogen, sieht so irgendwie bescheuert aus, und dann kann man, heute macht man es an einem Monitor, früher Papierschreibrolle, heute am Monitor, Gehirnströme ablesen. Und seit es dieses Gerät gibt, weiß man, dass Gehirnströme sich verändern, je nachdem, was man gerade tut. Also zum Beispiel ob man tief schläft oder ob man Sport treibt. Ja, die Gehirnströme ändern sich. Auch das ist keine Überraschung, ja, die Herzfrequenz ändert sich auch wenn wir schlafen oder wenn wir Sport treiben.

Nun kann man vier für uns wichtige, vier wesentliche Zyklen voneinander abgrenzen. Ich fange mal ganz unten an mit Delta

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Betriebswirt/in IHK; Einführung in die Lernmethode Betriebswirt/in IHK, Teil 1)

 

 

© Dr. Marius Ebert

Betriebswirt/in IHK, welche Fächer, wie schwer ist das, Teil 3

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Betriebswirt/in IHK, welche Fächer, wie schwer ist das, Teil 3)

Willkommenen zurück. Mein Name ist Marius Ebert. Und wir sind dabei, uns den Betriebswirt beziehungsweise die Betriebswirtin IHK mal etwas genauer anzuschauen.

Überblick über den zweiten Prüfungsteil (Betriebswirt/in IHK, welche Fächer, wie schwer ist das, Teil 3)

Und wie machen wir das? – Wir haben gesehen:

  • Es gibt einen ersten Prüfungsteil mit eins, zwei, drei, vier, fünf Fächern. Das habe ich an anderer Stelle behandelt.
  • Dann gibt es einen zweiten Prüfungsteil mit eins, zwei und einem, was nur, einem Fach, das nur mündlich geprüft wird, also mit weiteren zwei schriftlichen Fächern.

Und genau da sind wir jetzt. Wir schauen uns diesen zweiten Prüfungsteil genauer an. Wie gesagt: Die anderen Dinge sind in anderen Videos erklärt. Also: zweiter, Betriebswirt/in IHK, zweiter Teil der Prüfung, und da, wie gerade schon kurz angedeutet, gibt es drei Fächer.

Auf das dritte Fach gehe ich nur ganz kurz ein in diesem Video. Das ist Personalmanagement. Das setzen wir in Klammern, denn da gibt es die sogenannte Situationsaufgabe. Was da abläuft, das beschreibe ich Ihnen auch noch ganz genau, aber nicht in diesem, sondern in einem anderen Video.

Also: zwei Fächer noch im zweiten Prüfungsteil für die schriftliche Prüfung. Wie heißen die beiden Fächer? –

  • Das eine Fach heißt Unternehmensführung,
  • und das andere heißt Unternehmensorganisation und Projektmanagement.

Und Thema dieses Videos ist ja die Frage: Wie schwer sind diese Fächer, beziehungsweise welche Fähigkeiten werden verlangt?

Und ich Sie haben gesehen, dass ich das in den anderen Videos so ein bisschen auf den Punkt gebracht habe und sage: Hier geht es um Rechnen, da geht es mehr um Labern.

Fach Unternehmensführung (Betriebswirt/in IHK, welche Fächer, wie schwer ist das, Teil 3)

Schauen wir mal Unternehmensführung. Nun, Unternehmensführung besteht im Wesentlichen aus

  • Controlling – Controlling heißt ja Steuern; wenn ich etwas führe, dann steuere ich es,
  • und Management.

Das sind so die Oberbegriffe.

Und Management wiederum, für die, die es noch genau wissen wollen, das ist

  • Öko, also Ökologiemanagement, Punkt, Punkt, Punkt,
  • und Qualitätsmanagement.

So, und was heißt das nun? – Controlling , das bedeutet Rechnen, ja, allerdings im Rahmen der vier Grundrechenarten. Es geht vor allen um das Verständnis des ökonomischen Hintergrunds. Ja, also rechentechnisch ist das nicht schwierig. Erzählen Sie mir bitte nicht, dass das rechentechnisch schwierig ist. Wenn Sie die vier  Grundrechenarten können, dann können Sie das Rechnen hier bewältigen. Und das können Sie, sonst würden Sie sich dieses Video gar nicht anschauen. Also: Was ist Rechnen hier beim Controlling, aber einfaches Rechnen, aber es ist nun mal so ein bisschen Zahlen und Zahlen verstehen und Zahlen lesen.

Und Management – was bedeutet das? – Nun, das bedeutet, was wird geschult? Geschult der Blick für Zusammenhänge. Denn Unternehmensführung bedeutet ja:  ein Unternehmen leiten, ein kleineres oder auch ein größeres Unternehmen. Und das geht heute nicht mehr ohne den Blick für Zusammenhänge. Schauen Sie noch mal: Ökologiemanagement und Qualitätsmanagement. Ja, vor 30 Jahren, da wurden Unternehmen geleitet nach dem Motto „Rendite gut, alles gut“. Das funktioniert heute nicht mehr, denn dann steht jemand in der Aktionärsversammlung auf, in  der Hauptversammlung auf und sagt: „Ja, ist denn dieses Produkt überhaupt ökologisch abbaubar?“ Und die Journalisten stürzen sich da drauf, und die Geschäftsführung ist bis auf die Knochen blamiert, weil sie zugeben müssen, dass da irgendwelche Schadstoffe drinnen sind. Also: Das Bewusstsein hat sich gewandelt. Blick für Zusammenhänge wird hier bei Unternehmensführung behandelt und geschult.

So, jetzt habe ich hier keinen Platz mehr, deswegen muss ich gerade die Struktur noch mal eben neu aufziehen: Es geht um den Betriebswirt/in IHK. Es geht im Wesentlichen um drei Fächer, das setzen wir in Klammern, das war Unternehmensführung, das haben wir gerade gesprochen.

Fach Unternehmensführung und Projektmanagement (Betriebswirt/in IHK, welche Fächer, wie schwer ist das, Teil 3)

Und jetzt kommt hier Unternehmensorganisation und Projektmanagement.

Und um was geht es bei diesem Fach? Welche Fähigkeiten werden hier ausgebildet, werden hier trainiert? – Es geht um Planen, es geht um Strukturieren, und es geht letztlich darum, diese beiden Dinge so zu machen, dass man ins Handeln kommt. Das heißt:  Es geht auch ums Tun. Es geht ums Machen, es geht ums Ausführen, Und hier wird eine, also wenn man es richtig macht, wenn man gut unterrichtet und so weiter, und wenn man die Dinge, die da in den Rahmenplänen stehen, auch ernst nimmt und umsetzt, dann ist Projektmanagement eine ganz entscheidende Sache. Nennen Sie mal ein Unternehmen, das nicht an irgendwelchen Projekten arbeitet, das gibt es doch heute gar nicht mehr. Und Projektmanagement bedeutet das: Planen, Strukturieren, aber bis hier hin ist nichts passiert. Das heißt: Wir müssen das Ding auf die Handlungsebene bringen. Wir müssen umsetzen. Die meisten sind Planungsriesen und Umsetzungszwerge. Und solche Dinge lernt man, also wie gesagt, wenn es gut gemacht wird, lernt man hier unter Projektenmanagement. Ja, Organisation hat auch wieder mit Strukturieren zu tun, ja, Organisieren bedeutet im Wesentlichen ja Strukturieren. Also um diese Dinge geht ist in diesem Gebiet.

Okay. Das war‘s für dieses Video.

Wir gehen noch ein hier, wie gesagt Personalmanagement, da geht es um die Situationsaufgabe. Das ist einem späteren Video vorbehalten, und wie das abläuft, was da passiert, was da verlangt wird.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Betriebswirt/in IHK, welche Fächer, wie schwer ist das, Teil 3)

Wenn Sie nun diese Anforderungen noch einmal schriftlich haben wollen, sozusagen ein PDF, was diese, diese, dieses Video zusammenfasst und noch ein bisschen mehr bietet als das, dann sollten Sie sich dieses PDF besorgen. Klicken Sie dazu auf den Link unter dem Video. Also hier ist das Video, da drunter ist ein Link. Bei YouTube ist das klar. Da brauche ich Ihnen  hier die Zeichnung nicht zu machen. Aber wenn Sie das auf einer anderen Plattform sehen, dann ist das längst nicht so klar. Klicken Sie auf den Link und tragen Sie Ihre Email ein, damit ich Ihnen das PDF schicken kann. Das Ganze ist völlig gratis, ja, und es ist unverbindlich. Gratis und unverbindlich.

Alles Gute für Sie.

Marius Ebert.

 

© Dr. Marius Ebert