Qualitätsmanagement, technische Voraussetzungen

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Qualitätsmanagement, technische Voraussetzungen)

Welche technischen Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit das Qualitätsmanagement gut funktioniert?

Gedanklicher Ausgangspunkt: Technik und Maschinen (Qualitätsmanagement, technische Voraussetzungen)

So, wieder einen Schritt zurücktreten, gut durchatmen. Es geht also zunächst mal um Qualitätsmanagement, in dem Film sind wir also gerade. Jetzt wird gefragt, welche technischen Voraussetzungen wir brauchen, damit wir ein gutes Qualitätsmanagement haben, So, was könnte das denn sein?

  • Ganz banal: gute Qualität der Maschinen. – Ach ja, da wäre ich dann auch draufgekommen… Ach so einfach ist das… — Ja, das ist so einfach. Und das Problem, das viele haben, das ist eine Prüfungsfragen hier, das Problem, das viele haben mit so einer Prüfungsfrage: Die sitzen da, sagen : „Ich weiß nicht, was die von mir wollen…“, und dann nachher irgendwann schauen sie sich Lösungen an, nachdem sie durch die Prüfung durchgefallen sind vielleicht, und dann denken sie: „Ach, da wäre ich auch drauf gekommen…“ — Einfach denken, vor allem sehr konkret denken, sehr pragmatisch denken. Gute Qualität der Maschinen, ja. Wie kommt man darauf? – Technische Voraussetzungen — was ist denn Technik? Was ist denn Technik? — Das sind doch Maschinen, ja, Technik führt uns zu Maschinen gedanklich, und dann sagen wir „Gute Qualität der Maschinen“.
  • Dann: Neuester, jetzt kann man den Gedanken weiterspinnen, neuester Stand der Maschinen. Bei Technik, das weiß jeder, auch der Laie, und ich bin hier Laie, dass Technik sich rasant weiterentwickelt, ja, also neuester Stand der Technik.
  • Dann: Technische Prüfgeräte. Wir sind auf dem Stand, dass Maschinen heute Dinge besser und schneller können als Menschen, zum Beispiel gewisse Dinge prüfen. Wenn wir in hohen Stückzahlen produzieren, und die Maße müssen geprüft werden, die sind aus irgendeinem Grund wichtig, dass so ein Teil, das produziert wird, nicht zu lang oder zu kurz ist, dann können wir technische und sollten wir technische Prüfgeräte einsetzen. Das kann ein Mensch so schnell nicht überprüfen, ja.
  • Und natürlich: „CAQ verfügbar“ könnte uns hier vielleicht auch noch einfallen, wobei ich zugebe: Das ist jetzt ein bisschen weiter davon entfernt, ja.

All das können Sie hier abrufen, indem Sie an Maschinen denken: neuester Stand der Maschinen, ja da gibt es natürlich spezielle Prüfmaschinen, schon sind sie hier, und CAQ ist sozusagen das System, durch das man mit Maschinen prüft, das, was ich gerade beschrieben habe, die Länge von bestimmten Teilen wird überprüft durch eine Maschine, und wenn man das systematisch macht, dann ist man bei CAQ, Computer Aided Quality Assurance, also Qualitätsüberprüfung mit Computerhilfe.

So, das ist eine gute Antwort auf diese Prüfungsfrage.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Qualitätsmanagement, technische Voraussetzungen)

Wollen Sie lernen ohne zu leiden, dann klicken Sie auf den Link unter diesem Video. Dieser Link führt Sie direkt zu meinem Schnell-Lernsystem.

Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

© Dr. Marius Ebert

 

Qualitätsmanagement, organisatorische Voraussetzungen

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Qualitätsmanagement, organisatorische Voraussetzungen)

Skizzieren Sie einige organisatorische Voraussetzungen, damit das, ich kürze ab, Qualitätsmanagement gut funktioniert.

Handlungsaufforderungen „nennen“, „erläutern“, „beschreiben“ und „skizzieren“ (Qualitätsmanagement, organisatorische Voraussetzungen)

So, jetzt haben wir hier nicht „nennen“, wir haben nicht „beschreiben“ oder „erläutern“, sondern wir haben „skizzieren“. Was ist „skizzieren“? – „Skizzieren“ bedeutet keine Zeichnung, das heißt nicht dass man eine Zeichnung machen muss. Das heißt: kurz, prägnant, stichwortartig. Skizzieren ist irgendwo, wenn wir hier „nennen“ haben. „Nennen Sie …“, und hier haben wir am anderen Ende der Bandbreite „Beschreiben Sie …“ oder „Erläutern Sie …“, „beschreiben“ und „erläutern“ ist gleich, ja, von dem was erwartet wird. Wir haben hier eine Bandbreite, auf der einen Seite „nennen“,  auf der anderen Seite im extrem „beschreiben“ und „erläutern“. Dann habe ich oft erklärt: „Nennen“ bedeutet stichwortartig, hier mit Spiegelstrichen kann man arbeiten, „beschreiben“ bedeutet: ganze Sätze mit Beispielen, genauso wie „erläutern“. Dann ist „skizzieren“ eher ein „beschreiben“ und „erläutern“, vielleicht etwa hier, ja. Nicht ganz so extrem aber jedenfalls, wenn hier die Mitte ist, hier in dem Bereich.

Organisation = Aufbau- und Ablauforganisation (Qualitätsmanagement, organisatorische Voraussetzungen)

So, dann machen wir das.

Zunächst mal: Da waren gefragt war gefragt nach organisatorischen Voraussetzungen, organisatorische Voraussetzungen, damit das Qualitätsmanagement gut funktioniert. Was ist denn „Organisation“? „Organisatorische Voraussetzung“ bedeutet „Organisation“, und Organisation zerfällt klassischerweise in die Aufbauorganisation und die Ablauforganisation. So, das ist erst mal die Brücke, die wir uns bauen, um überhaupt die Frage richtig umzusetzen. Denken Sie daran: Die eigentliche Antwort ist ein letzter Schritt. Zunächst mal muss man sich den Ball zurechtlegen, um ihn dann ins Tor zu treten. Sie kriegen in der Prüfung so gut wie nie einen Ball direkt auf den Fuß, dass sie den Fuß nur noch hinhalten müssen und der Ball ins Tor geht. Das passiert nicht, weil Sie müssen sich den Ball zurechtlegen, ja, es ist wie im Leben auch oder im Fußballspiel auch so. Also haben wir uns die Brücke hier gebaut, uns den Ball zurechtgelegt. „Organisatorische Voraussetzungen“ bedeutet also „Voraussetzung innerhalb der Aufbauorganisation und der Ablauforganisation“.

  • Aufbauorganisation, das sind die Abteilungen, noch mal kurze Wiederholung, das sind die Abteilungen und die Stellen,
  • und Ablauforganisation sind die Abläufe, die man heute modern die Prozesse Prozesse sind hintereinander geschaltete Arbeitsschritte: Erst A, dann B, dann C, dann haben Sie einen linearen Prozess. Es gibt auch vernetzte Prozesse, ja, das ist eine kurze Wiederholung, gehört nicht unbedingt zur Aufgabenstellung dazu.

So, jetzt ist gefragt nach Voraussetzungen innerhalb der Aufbauorganisation und innerhalb der Ablauforganisation. Ja, was könnte das denn sein? –

Voraussetzungen innerhalb der Aufbauorganisation (Qualitätsmanagement, organisatorische Voraussetzungen)

  • Innerhalb der Aufbauorganisation brauchen wir zum Beispiel klare, klare Verantwortlichkeiten. Die Stellen und Abteilungen haben ja immer auch damit zu tun, dass man sagen kann „Zuständigkeiten“, und Zuständigkeiten bedeutet Verantwortlichkeiten. Klare Verantwortlichkeiten.
  • Widerspruchsfreie, jetzt könnte man noch mal „Verantwortlichkeiten“ schreiben; um hier ein bisschen zu variieren, schreibe ich „Zuständigkeiten“, widerspruchsfreie Zuständigkeiten. Das ist eine wichtige Voraussetzung, die die Aufbauorganisation in erster Linie liefert, ja, zumindest da hat es angefangen.

Voraussetzungen innerhalb der Ablauforganisation (Qualitätsmanagement, organisatorische Voraussetzungen)

  • So, die Ablauforganisation muss liefern eine klare Zuordnung der Tätigkeiten. Und klare Zuordnung der Tätigkeiten wiederum, dieses „klar“ bedeutet, dass klar zugeordnet ist räumlich: wo passiert es, zeitlich und personell. Räumlich, zeitlich: wann passiert es, und personell: wer macht es. Also „wo, wann und wer“, das muss klar festgelegt sein in Ablaufdiagrammen und was weiß ich wo noch, ja, Checklisten, wo immer, am besten dokumentiert, klare Zuordnung der Tätigkeiten. Sie können hier natürlich auch immer noch schreiben „auch entsprechende, entsprechende Dokumentation“, ja, das ist auch sehr wichtig, dass man das auch nachlesen kann und wenn‘s irgendwie zum Problem kommt, dass man sagen kann „Ja, das steht ja auch da“. Ja, wenn wir sagen: „Ja, hör mal, du bist ja eigentlich dafür zuständig!“, da sagt der „Wo steht denn das?“ Dann sagen wir: „Hier, das steht hier, und das musst du wissen!“.
  • So, dann muss festgelegt werden, ich gehe mal auf die nächste Seite, Ablauforganisation noch mal ein bisschen uns detaillierter anschauen, dann müssen die Prüfschritte festgelegt Prüfschritte festlegen, festgelegt, ja, ist ja nach Voraussetzung gefragt, die Prüfschritte sind festgelegt.
  • Und die Prüfgeräte. Ja, es muss also, ja, und auch hier wieder Dokumentation.
  • Es muss klar festgelegt sein, wann wo geprüft wird durch wen und so weiter, und so weiter, und mit welchen Prüfgeräten.
  • Jetzt könnte man hier noch weiter spinnen: Diese Prüfgeräte müssen natürlich geeicht oder kalibriert sein, ja, je nachdem, wer es macht. Eichen kann nur das Eichamt, die müssten also die Prüfgeräte, wer überprüft die Prüfgeräte?
  • Jetzt können Sie hier schon wieder weiter spinnen: Die Prüfgeräte, die müssen in Ordnung sein innerhalb der Ablauforganisation. Das macht man immer mit so ein bisschen Blick auf, Blick auf Punkte die am Rand stehen, und das Zeitbudget, das durch diese Punkte bestimmt ist. Daraus leitet man ab, wie viel man jetzt schreibt.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Qualitätsmanagement, organisatorische Voraussetzungen)

Wollen Sie lernen ohne zu leiden, dann klicken Sie auf den Link unter diesem Video. Dieser Link führt Sie direkt zu meinem Schnell-Lernsystem.

Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

© Dr. Marius Ebert

 

Qualität, statische Qualität, dynamische Qualität

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Qualität, statische Qualität, dynamische Qualität)

Definieren Sie die Begriffe — jetzt kommen drei Begriffe:

  • Einmal sollen wir definieren Qualität,
  • und dann sollen wir im Folgenden noch einmal definieren statische Qualität
  • und dynamische Qualität.

Qualität generell, zeitpunkt- und zeitraumbezogen (Qualität, statische Qualität, dynamische Qualität)

Also: Definieren Sie die Begriffe Qualität als erstes, statische Qualität als zweites und dynamische Qualität als drittes.

  • Fangen wir mal hier vorne an: Qualität ist die Eignung von etwas, in der Regel meinen wir hier ein Produkt oder eine Dienstleistung mit dem „etwas“, Eignung von etwas für einen bestimmten Zweck. Achtung: „Qualität“ ist also kein absoluter Begriff, sondern relativ, also immer bezogen auf den bestimmten Zweck. Eine Zahnbürste ist gut geeignet um sich die Zähne zu putzen, vielleicht weniger gut geeignet, um die Schuhe zu putzen; da gibt es vielleicht eine bessere Bürste, um die Schuhe zu putzen, die aber wiederum schlecht geeignet ist, um die Zähne zu putzen. Also man muss etwas wie eine Schuhbürste oder eine Zahnbürste immer beziehen auf den Zweck, für den das Teil gemacht ist. Und dann können wir sagen: Innerhalb einer Bandbreite sehr schlecht geeignet und sehr gut geeignet oder irgendwo dazwischen oder mittelmäßig geeignet. Das ist Qualität, so wird es verstanden.
  • So, kommen wir zu den beiden anderen Begriffen: Qualität wird noch einmal, oder man kann Qualität noch einmal unterscheiden in statische Qualität. Und statische Qualität ist wie alles statische zeitpunktbezogene Qualität. Das bedeutet: Das ist zum Beispiel die Qualität eines Entwurfs, ja, also ein Entwurf, zu diesem einen Zeitpunkt wird er gebraucht, später brauchen weil wir den nicht mehr, weil wir den Entwurf verbraten zu einem ersten Prototypen, aus dem Prototyp dann eine Serienfertigung machen vielleicht, ja, wenn es der Entwurf eines Produktes hier ist, aber in diesem Moment muss der Entwurf geeignet sein für den Zweck, an genau dieser Stelle. Das ist statische Qualität.
  • Und die dynamische Qualität ist entsprechend zeitraumbezogen, das ist ja die Unterscheidung zwischen statisch und dynamisch, und das nennt man Zuverlässigkeit. Und da haben wir natürlich wieder einen ganz anderen Zweck als bei dem Entwurf, wenn wir an ein Auto denken: Wenn ein Auto nur fährt, wenn wir es vom Hof runterfahren, vom Hof des Händlers herunterfahren, nachdem wir es gekauft haben, dann zuhause abstellen, und dann springt es nicht mehr an, dann sind wir mit Recht sehr unzufrieden über die Qualität, ja, also zeitraumbezogene Qualität bedeutet, dass über einen längeren Zeitraum die Dinge zuverlässig funktionieren.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Qualität, statische Qualität, dynamische Qualität)

Wollen Sie lernen ohne zu leiden, dann klicken Sie auf den Link unter diesem Video. Dieser Link führt Sie direkt zu meinem Schnell-Lernsystem.

Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

© Dr. Marius Ebert