Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung

 

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung)

Hallo, herzlich willkommen, mein Name ist Marius Ebert. Und in diesem Video klären wir mal den Begriff Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung.

Unbestimmter Rchtsbegriff (Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung)

Das ist ein Begriff aus dem Rechnungswesen. Dieser Begriff ist wie viele Begriffe im Gesetz ein sogenannter unbestimmter, ein unbestimmter Rechtsbegriff. Er ist nicht sehr scharf definiert. Also ich kann ich sagen: Er ist überhaupt nicht definiert, weil es teilweise auch ins Gesetz eingeflossen ist und man es definiert hat. Aber er ist auch unbestimmt, und das macht man im Gesetz sehr oft. Man sagt: „Die Buchführung muss den GOB entsprechen“, und diese GOB ändern sich. Das heißt: Man schafft hierdurch Flexibilität. Man muss das Gesetz, Flexibilität wollte ich schreiben, Flexibilität schafft man. Man muss also nicht, wenn sich ein Kaufmannsbrauch ändert, das Gesetz sofort ändern. Sondern man schreibt einfach „nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung“ und hat damit immer den aktuellen Stand.

Dokumentation und Bewertung (Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung)

Aber: Die GEOB sind auch teilweise im Gesetz definiert. Man unterscheidet die GOB der Dokumentation, und man unterscheidet die GOB der Bewertung.

Und bei den Grundsätzen der Dokumentation gibt es im Wesentlichen vier, Strukturzahl also 4:

  • Einmal Klarheit und Übersichtlichkeit: Die Buchführung muss ja generell so beschaffen sein, dass ein sachverständiger Dritter sich in angemessener Zeit hier eine Orientierung verschaffen kann.
  • Dann Vollständigkeit: Es muss alles erfasst sein.
  • Das Belegprinzip: keine Buchung ohne Beleg.
  • Und die Fristen: Das sind im Wesentlichen zehn Jahre. So lange müssen die Buchhaltungsunterlagen aufbewahrt werden.

Die GOB der Bewertung ist die Frage also: „Wie bewerte ich einen Vermögensgegenstand“ sind teilweise erfasst in § 252 HGB. Dort stehen einige dieser GOB der Bewertungen drin.

Aber hier zu den Grundsätzen der Dokumentation plus Grundsätzen der Bewertung kommt immer der Praxisbrauch. Das heißt: Wenn in der Praxis sich jetzt an irgendeiner Stelle ein guter Brauch entwickelt, das was ein guter Kaufmann oder ein guter Buchhalter hier macht, dann sind das natürlich GOB, Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung.

Und der Richter wird sowieso im Praxisfall fragen: „Wie macht ihr das denn?“ Und dann wird er Experten hören, und dann wird im Einzelfall spezifiziert, was GOB sind.

Ja, das war‘s schon wieder.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung)

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Mein Name ist Marius Ebert,

Vielen Dank.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Grundsätze der Werbung

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Grundsätze der Werbung)

Hallo. Mein Name ist Marius Ebert. In dieser Videoserie zeige ich, wie man Lösungen generiert für Prüfungsaufgaben. Und zwar geht es hier darum, dass ein Unternehmen Werbung machen möchte. Und da wird plötzlich gefragt nach Grundsätzen für die Werbung.

Strategien zur Lösungsfindung (Grundsätze der Werbung)

Ja, und jetzt steht man erst mal da — Grundsätze für die Werbung. Du lieber Himmel, was soll denn das jetzt sein. Also erst mal schreibt man das hin, ja, ohne zunächst einmal genau zu wissen, was die jetzt von einem wollen. Hinschreiben.

So, und jetzt gibt zwei Möglichkeiten: Entweder man geht tiefer rein, oder man geht einen Schritt zurück.

Ich überlege mir jetzt mal, dass ich mal einen Schritt zurückgehe, und zwar sage: „Werbung, wozu gehört denn die Werbung?“ – Die Werbung gehört zur Kommunikationspolitik. Kommunikationspolitik des Unternehmens. Und in der Kommunikationspolitik geht es um Kommunikation. Das heißt: Ich nehme jetzt mal das Wort „Kommunikation“ und überlege mir jetzt einfach mal Regeln, Grundsätze für die Kommunikation. Und das könnte mein Ansatz sein.

Wenn ich mit anderen kommuniziere oder andere kommunizieren mit mir, hier warn übrigens vier Grundsätze für die Werbung gefragt,  also machen uns hier eine strukturelle Lösung. Das kann natürlich auch A-B-C-D sein oder erstens, zweitens, drittens, viertens, wie auch immer. Ich arbeite gerne mit diesen Gabeln. Also: Regeln, Grundsätze.

Ach so, ja, noch so ein Trick: Spielen Sie ein bisschen mit diesen Worten, nehmen Synonyme – statt Grundsätze könnte man auch „Regeln“ sagen, das ist sicher nicht verkehrt

Entwicklung der Lösung (Grundsätze der Werbung)

Also: Regeln für die Kommunikation. Welche Regeln sollte ich beachten, wenn ich mit anderen kommuniziere?

  • Ich würde mal sagen: Klarheit, Verständlichkeit. Was erwarte ich von anderen, wenn ich, wenn sie mit mir kommunizieren? Klarheit, Verständlichkeit.
  • Was erwarte ich von mir? Was macht gute Kommunikation aus? Jetzt spiele ich mal so ein bisschen mit diesen Begriffen herum. Und das nächste, was mir einfällt, ist Wahrheit. Na gut, es ist Kommunikationsprinzip – kommuniziere die Wahrheit. Ist das auch ein Grundsatz für die Werbung? Sollte man da auch die Wahrheit sagen? Im Prinzip ja, und zwar immer mehr, ja, also die Leute wissen mittlerweile, dass Ihnen da etwas vorgemacht wird, und die Leute, die wirklich mal authentische Fotos zeigen und nicht Photoshop-bearbeitete Fotos, die haben zur Zeit einen Vorsprung, weil sie näher an der Wahrheit sind. Also ist das auch ein Grundsatz für die Werbung, nicht nur in Grundsatz für die Kommunikation.
  • Ja, jetzt gehe ich mal weiter auf die Werbung: Was ist der Grundsatz für die Werbung? – Nun, die Werbung sollte wirtschaftlich sein. Ja, alles sollte immer wirtschaftlich sein, also kann das hier auch nicht verkehrt sein. Wirtschaftlichkeit, ja, das heißt also Kosten und Nutzen sollen in einem Verhältnis stehen, also ein vernünftiges Kosten-Nutzen-Verhältnis, ja, das ist hier Wirtschaftlichkeit.
  • Was noch? Was könnte noch ein Grundsatz sein für die Werbung oder ein Grundsatz für die Kommunikation? – Nun, wenn ich Werbung betreibe, dann sollte diese Werbung wirksam sein. Wirksamkeit. Ja, statt Wirksamkeit könnte man auch sagen „gute Ansprache“, ja, wenn Ihnen das zu abstrakt ist, eine gute Ansprache der Zielgruppe. Ja, ist ein Grundsatz für die Werbung. Wenn ich die Zielgruppe nicht gut und richtig anspreche, wenn ich nicht die Sprache der Zielgruppe spreche, wenn ich Worte verwende, die die Zielgruppe nicht versteht, dann erreiche ich nicht das, was ich erreichen will. Ja, es wäre übrigens schön, wenn viele Lehrer und Lehrbücher sich Grundsätze, vor allem diesen Grundsatz hier, Klarheit, Verständlichkeit, Wirksamkeit, der für die Werbung gilt, auch mal zu eigen machen würden. Denn für die Werbung gilt am Ende ganz klar: Was haben wir bezahlt, was ist dabei rausgekommen? Ja, da wird ganz klar nach Kosten-Nutzen gemessen. Für den Lehrer, der kann unverständlich daherreden, der kann unklar reden, der kann diesen Grundsatz der Wirksamkeit missachten, das scheint keine Rolle zu spielen. Ja, aber ich schweife ab.

Sie sehen: Die Frage ist beantwortet: Grundsätze, Regeln für die Werbung – Klarheit/Verständlichkeit, Wahrheit, Wirtschaftlichkeit, Wirksamkeit ist mit Sicherheit eine richtige Lösung, ja, und damit ist die Frage beantwortet.

Wenn die Frage lautete: „Nennen…“, ja, achten Sie immer darauf: Steht dort „Nennen“ oder steht dort „Erläutern“. Wenn dort steht „Erläutern“, dann reicht das hier nicht. „Erläutern“ heißt ganze Sätze schreiben, Beispiele geben.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Grundsätze der Werbung)

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Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

© Dr. Marius Ebert