Gruppen, formelle u. informelle

IHK-Prüfung entschlüsselt (Gruppen, formelle u. informelle)

Willkommen, mein Name ist Marius Ebert. In diesem Video geht es um Phänomene der Gruppendynamik.

2 Arten von Gruppen (Gruppen, formelle u. informelle)

Und wir unterscheiden jetzt zunächst mal die Arten von Gruppen, die es gibt:

  • Die eine Möglichkeit der Unterscheidung ist die informelle
  • Und die andere ist die formelle Gruppe.

Und der Unterschied liegt daran: „Wer hat das organisiert?“

Die formelle Gruppe ist von außen organisiert, sie ist sozusagen von außen vorgegeben. Das klassische Beispiel für die formelle Gruppe ist die Abteilung. Hier kommt ein Mensch neu in eine schon vorgegebene Gruppe hinein, wenn er in eine neue Abteilung kommt.

Die informelle Gruppe ist von innen organisiert. Ja, schauen Sie: von außen – von innen. Das ist der Unterschied. Und das klassische Beispiel für die informelle Gruppe ist die Fußballthekenmannschaft.

Und jetzt kann man sich sehr leicht vorstellen, dass in einer informellen Gruppe eine ganz andere Gruppendynamik herrscht als in einer von außen vorgegebenen Gruppe. Das ist also zunächst einmal eine sehr wichtige Unterscheidung hier.

Die nächste Unterscheidung schauen wir uns dann im nächsten Video an.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Gruppen, formelle u. informelle)

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Dankeschön.

Mein Name ist Marius Ebert.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Deckungsbeitrag u. Controlling

IHK-Prüfung entschlüsselt (Deckungsbeitrag u. Controlling)

Herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert und in diesem kleinen Schulungsvideo geht es u den Begriff Deckungsbeitrag (DB), und zwar Deckungsbeitrag als Controlling-Instrument, wobei wir ja korrekterweise vom Stück-Deckungsbeitrag sprechen. Der ist definiert als p-kV, also Preis minus variable Kosten.

Stückdeckungsbeitrag als Controlling-Instrument (Deckungsbeitrag u. Controlling)

Was kann man damit nun im Bereich Controlling, also Steuerung machen? Nun, eine ganze Reihe. Nehmen wir mal vier Dinge beispielhaft hier in den Fokus:

  • Da ist zum Beispiel die Bestimmung einer Preisuntergrenze: „Wie weit kann ich mit dem Preis runtergehen“, und die traditionelle Antwort lautet ja bis zu den variablen Kosten, oder ganz kurz davor, das kann unter strategischen Überlegungen anders sein, die Antwort kann anders sein, aber das wäre eine Überlegung.
  • Dann kann man die Frage der Elimination – „Welche Produkte eliminiere ich“, nämlich die Standardantwort: Die Produkte mit negativem Deckungsbeitrag, mit negativem Stückdeckungsbeitrag eliminiere ich.
  • Dann die Frage „Eigenfertigung oder Fremdbezug“ – „Make or Buy“ sagt man auch dazu, Eigenfertigung oder Fremdbezug, kann man beantworten.
  • Und die Frage nach einem Zusatzauftrag. Wenn ein Zusatzauftrag bei nicht ausgelasteten Kapazitäten kommt, kalkuliere ich auf der Grundlage der variablen Kosten, weil die fixen Kosten ja hier nicht entscheidungsrelevant sind.

Ja, wir sehen: Da sind schon sehr wichtige Controlling-, also Steuerungsfragen, die wir mit Hilfe des Stückdeckungsbeitrags beantworten können.

Das war’s schon wieder.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Deckungsbeitrag u. Controlling)

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Danke.

Mein Name ist Marius Ebert.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Frühkindliche Erfahrungen und das spätere Lernen

Wie die Zeitung "Die Welt" im November 2014 berichtet, bleibt die erste Sprache, die ein Mensch lernt, nachhaltig im Gehirn verankert. Dies bestätigt noch einmal, wie sehr frühkindliche Erinnerungen und Erfahrungen einen Menschen für sein weiteres Leben prägen. Dies gilt ganz offensichtlich auch für das Lernen seiner Muttersprache und zwar auch dann, wenn diese erste Sprache verloren geht, d. h. nachher nicht mehr gesprochen wird.

Ganz offensichtlich wird frühkindlich Gelerntes auch nicht überschrieben. Die entsprechende Studie stammt von  den Psychologen und Neurologen um Lara J. Pierce von der McGill Universität in Montreal.

In dieser Studie wurden 48 Mädchen im Alter von 9 – 17 Jahren untersucht, die in ihrer Kindheit unterschiedliche Berührungen mit den Sprachen Französisch und Chinesisch hatten.

Die Mädchen wurden in drei Gruppen unterteilt. Gruppe Eins waren die Kinder aus französischsprachigen Familien, die einsprachig aufgewachsen waren. Gruppe Zwei waren Mädchen, die in eine chinesische Familie hinein geboren wurden, aber vor ihrem dritten Geburtstag von einer französischen Familie adoptiert wurden und ab dann nur noch Französisch gesprochen hatten. Gruppe Drei waren die Mädchen, die von Geburt an Chinesisch gehört hatten, dann mit drei Jahren Französisch gelernt hatten und heute beide Sprachen fließend sprechen.

Die Mädchen hörten Tonaufnahmen mit Lauten, die typisch für das Chinesische sind, aber im Französischen nicht vorkommen. Gleichzeitig wurde geprüft, welche Areale im Gehirn der Mädchen beim Hören aktiviert wurden.

Es zeigte sich, dass beide Gruppen, die der chinesischen Sprache ausgesetzt waren, ähnliche Gehirnaktivitäten hatten. Dieses Ergebnis zeigte sich unabhängig davon, ob die Mädchen die Sprache heute noch sprechen oder nicht. Bei den reinsprachig französischen Mädchen aus Gruppe Eins wurden diese Areale im Gehirn nicht aktiviert.

Die Forscher interpretierten diese Ergebnisse dahingehend, dass das frühkindlich Gelernte auch später nicht überschrieben wird und durch Erinnerung reaktiviert werden kann. Frühkindliche, auch unbewusste Erfahrungen beeinflussen damit den weiteren Wissenserwerb für viele Jahre, wenn nicht für ein ganzes Leben.

(In Anlehnung an "Die Welt", Artikel von Julika Meinert: "Muttersprache verlernt? Das Gehirn erinnert sich", Bildnachweis: fotolia)

Dauerwohnrecht, Begriffsklärung

IHK-Prüfung entschlüsselt (Dauerwohnrecht, Begriffsklärung)

Hallo, mein Name ist Marius Ebert. Wir sind in einer kleinen Videoserie rund um Grundschuld, Hypothek oder letztlich Belastungen einer Immobilie. Und in dem Zusammenhang taucht dann auch auf das Dauerwohnrecht.

Begriff Dauerwohnrecht (Dauerwohnrecht, Begriffsklärung)

Was ist das? Nun, das ist ein Recht, dauernd zu wohnen. Ja, in der Tat kann man sich hier vom Wort die Bedeutung ableiten. Also: das Recht, eine bestimmte Wohnung im Gebäude zu bewohnen.

  • Und dieses Recht ist in der Tat vererblich
  • und veräußerbar. Also man kann dieses Recht … veräußerbar, etwas vornehmer für „verkäuflich“, also  man kann dieses Recht verkaufen.

Allerdings beide Möglichkeiten sind wiederum vertraglich ausschließbar. Das heißt: Man kann im Vertrag, wo man jemandem dieses Dauerwohnrecht einräumt, die Vererbbarkeit und die Veräußerbarkeit, wiederum austragen.

Die praktische Bedeutung eines Dauerwohnrechts ist relativ gering, das heißt das kommt relativ häufig… relativ selten vor. Wenn es vorkommt, ist es eingetragen in Abteilung 2 des Grundbuchs. Ja, Sie wissen um die Bedeutung des Grundbuchs: Das Grundbuch bist gewissermaßen ein Ersatz, weil man ein Grundstück nicht übergeben kann, hat man ein Surrogat geschaffen, ein Ersatzmittel, das Grundbuch, und in diesem Grundbuch sind die Eigentumsrechte und die Belastungen eingetragen für dieses Grundstück. Das ist das Grundbuch; hat mehrere Abteilungen und in Abteilung 2 ist dieses Dauerwohnrecht, wenn existent, eingetragen.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Dauerwohnrecht, Begriffsklärung)

Wollen Sie lernen ohne zu leiden – das, was ich hier präsentiere, sind Ausschnitte zum Beispiel aus meinem digitalen Lernkartensystem, daneben habe ich Videocoachings und Hörbücher produziert. All das finden Sie unter www.spasslerndenk-shop.de.

Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

 

© Dr. Marius Ebert