Krankheit als Kündigungsgrund

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Krankheit als Kündigungsgrund)

Hallo herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. In diesem kleinen Video möchte ich mal eine Frage aufgreifen, die da lautet: „Krankheit als Kündigungsgrund? – Kann ich jemandem wegen Krankheit kündigen?“

Personenbedingter Kündigungsgrund (Krankheit als Kündigungsgrund)

Krankheit als Kündigungsgrund – und wir wissen aus den anderen Videos, dass es nach Kündigungsschutzgesetz drei Gründe gibt:

  • betriebsbedingt,
  • personenbedingt,
  • verhaltensbedingt.

Krankheit ist zunächst mal personenbedingt. Personenbedingt, ein personenbedingter Kündigungsgrund: Wie der Mensch ist. Nicht was er tut, sondern wie er ist. Das ist „personenbedingt“.

Geht das? Kann ich wegen Krankheit jemandem kündigen? – Und die kürzeste Antwort, die wir geben können: Möglich, aber schwierig. Möglich, aber schwierig.

Und warum schwierig?  Nun, weil drei Bedingungen insgesamt, kumulativ, also erstens plus zweitens plus drittens erfüllt sein müssen, um das durchzubekommen:

  • Der erste Grund ist oder die erste Erfüllung, die wir brauchen ist: Die Krankheit muss sein langanhaltend oder häufig wiederkehrend plus negative Zukunftsprognose. Das heißt nicht nur, dass der Mensch lange anhaltend oder häufig wiederkehrend krank ist, sondern ein Arzt muss auch testieren, dass das in Zukunft nicht besser wird. Eine negative Zukunftsprognose.
  • Das zweite, was dazu, deshalb hier das „+“. das erfüllt sein muss, ist die unzumutbare wirtschaftliche Belastung. Die unzumutbare wirtschaftliche Belastung für den Arbeitgeber. Eine wirtschaftliche Belastung hat er allein durch die Entgeltfortzahlung, aber ist sie unzumutbar? Das ist ein unbestimmter Rechtsbegriff. Das muss der Richter im Einzelfall entscheiden.
  • A propos Richter: Der dritte Punkt ist eine Interessenabwägung. Das heißt: Das Bundesarbeitsgericht, das diese drei Prinzipien hier entwickelt hat, ja, das ist vom Bundesarbeitsgericht entwickelt worden, diese drei Bedingungen, hat letztlich gesagt: Der Richter muss im Einzelfall noch einmal sorgfältig die Interessen von Arbeitnehmer und Arbeitgeber prüfen und gegeneinander abwägen, um dann zu einer Entscheidung zu kommen. Das heißt: Das Bundesarbeitsgericht hat letztlich die Entscheidung in die Hand des Arbeitsrichters oder der Arbeitsrichterin gelegt.

Also, wir sehen: Kann ich jemanden wegen Krankheit kündigen? Krankheit ist ein personenbedingter Kündigungsgrund, kein verhaltensbedingter Kündigungsgrund. Und das ist möglich, aber doch sehr schwierig, weil alle drei Dinge erfüllt sein müssen.

Ja, das war‘s schon wieder.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Krankheit als Kündigungsgrund)

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Mein Name ist Marius Ebert.

Alles Gute.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Kostenverläufe, Teil 2

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Kostenverläufe, Teil 2)

Hallo und herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. Wir sind dabei, typische Kostenverläufe und Zusammenhänge von Kosten zu betrachten, und zwar der Kostenarten

  • Gesamtkosten K (groß K),
  • Durchschnittskosten k (klein k) ist K:x
  • und der Grenzkosten K‘ (K Strich).

Gesamtkosten, Durchschnittskosten und Grenzkosten für digitale Produkte (Kostenverläufe, Teil 2)

Und ich zeichne nochmal die drei Koordinatenkreuze, die den Zusammenhang deutlich machen zwischen diesen drei Kostenarten. Wenn Sie nicht im Moment wissen, was das bedeutet, diese drei Kostenarten, schauen Sie bitte in die anderen Videos, da ist es erklärt.

Hier stehen die Gesamtkosten, hier stehen die Durchschnittskosten, k=K:x, und hier stehen die Grenzkosten, das sind die zusätzlichen Kosten für ein zusätzliches Stück.

  • Und jetzt stellen wir uns vor, die Gesamtkosten verlaufen so als Parallele zur Abszisse. Das ist zunächst mal eine sehr verrückte Kostensituation: Wir haben nur die Fixkosten. hier stehen die Fixkosten KFix, das erkennen wir daran, dass wir hier bei Null sind und noch kein Stück produziert haben und trotzdem schon Kosten haben, das müssen also Fixkosten sein, und dann jedes zusätzliche Stück bringt keine weiteren zusätzlichen Kosten. Das heißt: Wir haben hier nicht etwa eine Steigung, wie sonst, die sondern wir haben eine Parallele. Sie werden sagen: „Das ist total unrealistisch…“ – Ich gebe Ihnen gleich ein Beispiel, und Sie werden Ihre Meinung vielleicht ändern.
  • Wie verlaufen die Durchschnittskosten? – Die Durchschnittskosten bei konstanten Kosten und bei steigendem x verlaufen so. Ja, wir haben hier, wir haben K, wir haben k (klein k) ist k:x, also K:x. K ist aber konstant hier im  Zähler. Diese Kosten sind konstant, K ist konstant, und x wird immer größer. Das heißt: Der Wert der Durchschnittskosten wird immer kleiner.
  • Und wie verlaufen die Grenzkosten? – Nun, die verlaufen gar nicht. Die Grenzkosten sind Null. Wir haben keine zusätzlichen Kosten für ein zusätzliches Stück.

Und jetzt will ich das Rätsel auflösen: Das hier ist Software. Klassischer Kostenverlauf von moderner Software, die übers Internet zum Herunterladen, Neudeutsch Download, vertrieben wird. Da haben Sie keine zusätzlichen Kosten für ein zusätzliches Stück. Der Kunde kauft, bezahlt mit Kreditkarte, das System liefert aus, der Kunde kriegt einen Lizenzschlüssel, wenn er die Software ausbauen will. Sie haben keinen Versand mehr. Sie müssen keine Disketten oder MP3s oder CDs oder was immer versenden, keine Datenträger mehr versenden, das geht alles übers Netz. Die haben die Fixkosten. Die Fixkosten sind in dem Fall Entwicklungskosten. Die mögen nach wie vor hoch sein. Aber dann haben Sie keine oder nur noch ganz, ganz geringe zusätzliche Kosten für ein zusätzliches Stück. Also was ich damals in meinem Studium als unrealistisch eingestuft habe oder mir unrealistisch eingestuft wurde, ist heute Realität für Software oder generell, sagen wir, für digitale Produkte.

Interessant, oder? – Digitale Produkte haben Grenzkosten, hier sind die Grenzkosten, von Null oder fast Null. Digitale Produkte haben Grenzkosten von fast Null. Und wenn man das verstanden hat, dann hat man viel verstanden von der Dynamik im Internet-Geschäft.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Kostenverläufe, Teil 2)

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Mein Name ist Marius Ebert.

Dankeschön.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Kostenverläufe, Teil 1 mp4

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Kostenverläufe, Teil 1 mp4)

Willkommen zurück. Mein Name ist Marius Ebert. Wir sind gerade dabei, typische Kostenverläufe zu betrachten, und zwar

  • die Gesamtkosten K (groß K),
  • die Durchschnittskosten k (klein k) und
  • die Grenzkosten K‘ (K Strich).

Grafischer Verlauf der Gesamtkosten, Durchschnittskosten und Grenzkosten (Kostenverläufe, Teil 1 mp4)

Wenn Sie noch nicht wissen, was diese Begriffe bedeuten, schauen Sie bitte in das andere Video, denn hier geht es jetzt um die grafischen Verläufe. Ich werde es aber kurz noch mal in der Erklärung einbauen.

  • Wenn wir hier abtragen x, x ist die Menge, und hier K (groß K), das sind eben jene Gesamtkosten, die typische Kostenfunktion K=KFix+kV*x sei hier noch mal wiederholt. Und wenn wir unterstellen, dass die Fixkosten zunächst 0 sind und dann wir diesen Verlauf haben, ja, das soll eine Gerade sein hier, die steigt aus dem Ursprung, dann ist die nächste Frage: „Wie verlaufen dann die Durchschnittskosten, und wie verlaufen grafisch die Grenzkosten?“ Also hier steht wieder x, die Menge, hier steht an der Ordinate k (klein k), hier steht x, die Menge, hier steht an der Ordinate K‘ (K Strich).
  • Wie verlaufen die Durchschnittskosten? – Nun, die Durchschnittskosten sind in diesem Fall absolut konstant. Sie laufen als Parallele zur Abszisse. Die Durchschnittskosten sind für jede Stückzahl, hier steht die Stückzahl an der Abszisse, gleich.
  • Und wie verlaufen die Grenzkosten? – Die Grenzkosten sind die Kosten für ein zusätzliches Stück. Und man kann auch sagen: Die Steigung dieser Kurve. Und dann müssen wir festhalten: Es ist genauso anstrengend, von hier nach hier zu gehen wie von hier nach hier zu gehen. Die Steigung ist absolut gleich.  Das heißt: Auch die Grenzkosten verlaufen als Parallele zur Abszisse, und zwar in gleicher Höhe wie die die Durchschnittskosten. Grenzkosten und Durchschnittskosten sind in diesem Fall gleich.

Im nächsten Video werden wir uns noch einen weiteren sehr interessanten Kostenverlauf anschauen.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Kostenverläufe, Teil 1 mp4)

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Mein Name ist Marius Ebert.

Dankschön.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Kostenvergleichsrechnung, Ermächtigungsinstrument

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Kostenvergleichsrechnung, Ermächtigungsinstrument)

Hallo und herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. Und ich greife mal ein Instrument aus der statischen Investitionsrechnung hier auf, nämlich die Kostenvergleichsrechnung, und möchte Ihnen mal zeigen, wie meine Methode funktioniert, die Ihnen zeigt, wie Sie hier vorgehen müssen. Denn das ist das Entscheidende: Sie sitzen in einer Prüfung, da steht Kostenvergleichsrechnung, da müssen Sie wissen, was Sie machen sollen.

Tabelle als Ermächtigungsinstrument (Kostenvergleichsrechnung, Ermächtigungsinstrument)

Ihr Ermächtigungsinstrument ist eine Tabelle.

Das heißt: Ihre erste Aktion ist das Zeichnen einer Tabelle, und zwar nach folgendem Prinzip:

  • spaltenweise stehen die Alternativen. Meistens sind es zwei. Wenn es ine dritte gibt, machen Sie eine Spalte daneben, kein Problem.
  • Und zeilenweise stehen die Kostenarten. Und zwar gewöhnen wir uns gleich eine Strukturierung an in KFix und kv (k variabel). Meistens gibt es nämlich noch weitere Aufgabenteilen b) oder c), wo man das gut brauchen kann. KFix und k variabel.

Und dann schreiben wir hier die Kostenarten hin in Zahlen, addieren das Ganze auf, das heißt: Hier unten steht eine Summe der Kosten, und wir entscheiden uns für die kleinere Summe, das heißt: die Alternative mit den geringeren Kosten.

Jetzt gibt es hier bei den fixen Kosten zwei kleine Schwierigkeiten:

  • das erste sind die kalkulatorischen Abschreibungen,
  • und das zweite sind die kalkulatorischen Zinsen.

Die kalkulatorischen Abschreibungen berechnet man, indem man die Anschaffungs- Auszahlungen nimmt, A0, oder – Achtung! – den Wiederbeschaffungswert. Wir sind ja hier im weitesten Sinne in der Kostenrechnung. Also wenn Sie zwei Werte angeboten bekommen in der Aufgabenstellung, nehmen Sie den Wiederbeschaffungswert, minus dem Restbuchwert, den man auch nennt Restverkaufserlös oder Liquidationserlös, dividiert durch die Jahre der Nutzung. Das ist das lineare Verfahren. Damit haben Sie den Abschreibungsbetrag, den Sie dann hier einsetzen.

Und das zweite sind die kalkulatorischen Zinsen. Und die kalkulatorischen Zinsen rechnen Sie in der Kostenvergleichsrechnung, das ist ein statisches Verfahren, sehr einfach: Sie rechnen den Ausgangswert am Anfang des Jahres, das ist wieder A0, plus den Wert am Ende des Jahres, das ist der Restbuchwert, durch zwei. Dann haben Sie das durchschnittlich gebundene Kapital. Das multiplizieren Sie mit dem Zinssatz, haben den Euro-Betrag, den Sie wiederum dann hier unter 2 einsetzen.

Das sind die beiden einzigen kleinen Probleme in der Kostenvergleichsrechnung.

Überlegen Sie, ob Sie diese Rechnung in der Tabelle machen, dann brauchen Sie mehr Platz, oder auf einem separaten Blatt.

So, das ist das Lösungsverfahren, das sind die Aktionen, die Sie sicher zur Lösung führen.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Kostenvergleichsrechnung, Ermächtigungsinstrument)

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Mein Name ist Marius Ebert. Ich bin Experte für leichtes und schnelles Lernen.

Dankeschön.

 

© Dr. Marius Ebert