Cash Flow, direkte Ermittlung

IHK-Prüfung entschlüsselt (Cash Flow, direkte Ermittlung)

Hallo und herzlich willkommen, oder willkommen zurück besser gesagt. Mein Name ist Marius Ebert. Wir sind bei der Ermittlung des CF, des Cash Flow, und wir haben in dem ersten Video gesehen, dass es zwei Möglichkeiten gibt, den Cash Flow zu ermitteln:

  • einmal direkt
  • und einmal indirekt.

Und wir beschäftigen uns jetzt mit der direkten Ermittlung. Wir haben auch gesehen, dass beide Verfahren  von der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) zunächst einmal ausgehen. Also schauen wir in die Gewinn- und Verlustrechnung, und zwar schauen wir in den §275 des Handelsgesetzbuches (HGB), Absatz (2): Gesamtkostenverfahren – das ist das, was uns hier interessiert. Das Umsatzkostenverfahren ist die amerikanische Sicht der Dinge, die für uns nicht so relevant ist.

Direkte Ermittlung des Cash Flow über die GuV (Cash Flow, direkte Ermittlung)

Und was bedeutet nun „direkte Ermittlung“? – Wir schauen uns die Ertrags- und Aufwandsposten in der Gewinn- und Verlustrechnung an und überlegen: Sind diese Erträge gleichzeitig Einzahlungen, sind diese Aufwendungen gleichzeitig Auszahlungen?

  • Der erste Posten Umsatzerlöse: Sind das gleichzeitig Einzahlungen? Antwort: Das kommt sehr drauf an… Es kommt sehr drauf an, ob hier ein Geschäft über Rechnung betrieben wird oder ein Geschäft wie ein Beratungsverkauf direkt gegen Barzahlung funktioniert. Nur im zweiten Fall wären die Umsatzerlöse sofort auch Einzahlungen, in anderen Fällen ist es nicht so sicher.
  • Zweitens: Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen – das sind die so genannten Bestandsveränderungen. Das sind weder Auszahlungen noch Einzahlungen. Es sind Erträge oder Aufwendungen. Es ist die Tatsache, dass wir Fertigprodukte auf Lager produziert haben, das rechnen wir als Ertrag, aber nicht als Einzahlung. Und umgekehrt, dass wir vom Lager genommen haben, rechnen wir als Aufwand und nicht als Auszahlung, zählt also nicht hinzu.
  • Andere aktivierte Eigenleistungen sind definitiv keine Einzahlung, zählen nicht zum Cash Flow hinzu.
  • Sonstige betriebliche Erträge – wir wissen es nicht. Würden wir tendenziell auch nicht hinzurechnen, es sei denn, es ist ganz klar, dass es auch Einzahlungen sind.
  • Materialaufwand – sind das Auszahlungen? Die Frage auch hier wieder: Es kommt drauf an… Es kommt drauf an. Normalerweise ist der Kauf von Material die Auszahlung. Wenn das Material dann aber sehr schnell verbraucht wird, Just in Time verbraucht wird, können wir sagen: Aufwand gleich Auszahlungen, und in den allermeisten Fällen tut man das.
  • Sechstens: Personalaufwand. Löhne und Gehälter und die Sozialabgaben. Hier gilt: Aufwand gleich Auszahlung, das heißt: Der Personalaufwand wird voll als Cash Flow-mindernd einbezogen. 
  • Siebtens: Abschreibungen – sind Aufwand, aber keine Auszahlungen, ist einer der wichtigsten Posten hier. Abschreibungen sind Aufwand, aber keine Auszahlungen. Hier wird der Werteverzehr berücksichtigt, aber das berührt nicht einen Abfluss in der Kasse oder im Bankkonto.
  • Achtens: Sonstige betriebliche Aufwendungen – wir wissen es nicht.
  • Erträge aus Beteiligungen sind wahrscheinlich Dividendenzahlungen Hier können wir von Einzahlungen ausgehen, müssen wir auf den Einzelfall schauen, aber hier ist die Chance hoch, dass hier „Ertrag gleich Einzahlungen“ gilt.
  • Erträge aus anderen Wertpapieren desgleichen.
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge: Jawohl, das sind gleichzeitig Einzahlungen.
  • Abschreibungen auf Finanzanlagen sind Aufwand, sind aber keine Auszahlungen.
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Aufwand und gleichzeitig Auszahlungen.
  • Dann haben wir vierzehntens Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Das heißt kurz zusammengefasst: Schauen wir bei unserer direkten Ermittlung, welche Formen der Aufwendungen oder Erträge minus Aufwendungen, die wir ja in der Gewinn- und Verlustrechnung finden, welche dieser Erträge sind gleichzeitig Einzahlungen, welche der Aufwendungen sind gleichzeitig Auszahlungen – das, was wir gerade gemacht haben.

Das ist die direkte Ermittlung des Cash Flow über die Gewinn- und Verlustrechnung.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Cash Flow, direkte Ermittlung)

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Mein Name ist Marius Ebert.

Dankeschön.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Cash Flow, Begriff

IHK-Prüfung entschlüsselt (Cash Flow, Begriff)

Hallo, herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. Wir beginnen eine kleine Videoserie über den Cash Flow, sind also im Bereich Rechnungswesen, genauer gesagt dem Bereich Bilanz- oder Jahresabschlussanalyse.

Definition Cash Flow (Cash Flow, Begriff)

Zunächst einmal: Was ist der Cash Flow? Cash – liquide Mittel, also der Fluss an liquiden Mitteln.

Sie werden sich vielleicht wundern über diese sehr einfache Definition, weil die Menschen da meistens mit wilden Definitionen kommen.

Der Cash Flow ist zunächst einmal nichts anderes als der Fluss an liquiden Mitteln, das heißt Einzahlungen und Auszahlungen, wir können sagen: Einzahlungen minus Auszahlungen.

Es gibt Leute, die das Haar hier nochmal spalten und sagen: Das ist dann der Cash Flow-Überschuss, also das, was hier rauskommt, sei der Cash Flow-Überschuss.

Wir wollen das jetzt hier nicht so eng sehen und sagen: Es hat zu tun mit Einzahlungen minus Auszahlungen. Das sind zumindest die Größen, die wir betrachten.

Und wenn wir nun Interne sind, Unternehmens-Interne, dann ist ganz klar, auf welche Konten wir schauen: Das ist nämlich

  • das Konto „Bank“
  • und, wenn überhaupt noch vorhanden, aber von untergeordneter Bedeutung, das Konto „Kasse“.

Diese beiden Konten, vor allem dieses Konto „Bank“ zeigen uns die Einzahlungen und Auszahlungen eines Unternehmens.

Das Problem ist, dass wir diese Konten nicht einsehen dürfen als externe Bilanzleser.

Cash Flow-Ermittlung (Cash Flow, Begriff)

Cash Flow-Ermittlung“ lautet daher unser Problem: Wie ermitteln wir den Cash Flow als externe Bilanzleser, und es gibt zwei Ansatzpunkte, nämlich:

  • Wir können den Cash Flow direkt ermitteln
  • und wir können den Cash Flow indirekt ermitteln.

Beides, beide Ansätze drehen sich um die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV).

Wir versuchen also, muss man sagen, wir versuchen, den Cash Flow direkt oder indirekt über den Ansatzpunkt Gewinn- und Verlustrechnung zu ermitteln.

Wie das genau geht, schauen wir in den nächsten Videos.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Cash Flow, Begriff)

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Mein Name ist Marius Ebert.

Dankeschön.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Martin Geiger: Offener Brief wegen Robert Nabenhauers’ Lügen

Sehr geehrter Herr Martin Geiger,

auf dieser Seite veröffentlichen Sie u.a. eine Referenz von Robert Nabenhauer, in der Herr Nabenhauer sagt:

"Ihre Tipps waren für mich Gold wert. Aufgrund der gesteigerten Effizienz war es mir möglich, meine Firma mit nur noch 5 operativen Stunden pro Woche zu leiten und einen Umsatz von 12,5 Mio. Euro p. a. zu generieren. Hierfür erhielt ich in der Folge sogar einige Unternehmenspreise. Ich kann Sie daher mit absolut Überzeugung und uneingeschränkt weiter empfehlen!"

a) Die Umsatzzahl von 12,5 Mio ist falsch, sie ist dreist gelogen. (Quelle: elektronischer Bundesanzeiger, https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet ) Details hier:  Robert Nabenhauer: die 12,5 Mio EUR Lüge

b) Über die Nabenhauer Consulting GmbH ist  das Konkursverfahren am 28.05.2014 eröffnet worden. Das Konkursverfahren wurde am 17.06.2014 mangels Masse eingestellt.   (Quelle: Schweizer Bundesanzeiger, http://www.monetas.ch/, „Nabenhauer“ eingeben).

c) Nabenhauer spricht in der obigen Referenz auch davon, „einige Unternehmenspreise“ gewonnen zu haben. Die Behauptung Nabenhauers, er habe 2008 den Großen Mittelstandspreis gewonnen,  ist ebenfalls eine dreiste Lüge. Vgl. dazu: Robert Nabenhauer: Die Lüge vom Großen Mittelstandspreis. Weiteres dazu finden Sie in den Verweisen unten am Ende dieses Beitrags.

Ich vermute, dass Sie dies nicht gewusst haben und bis heute nicht wissen. Weiterhin wissen Sie vermutlich auch nicht, dass Robert Nabenhauer gezielt und systematisch Blogger und Youtuber benutzt hat, um Lügen, insbesondere falsche  Zahlen über seinen angeblichen unternehmerischen Erfolg, zu verbreiten. (Details hier:   mit weiteren Nachweisen.)

Nabenhauer tut dies über so genannte Gastartikel, Interviews, die Kommentarfunktion, Beiträge zu PR-Plattformen  und auch Referenzen (wie in Ihrem Fall).

 Ich darf festhalten, dass Sie, sehr geehrter Herr Geiger, von Robert Nabenhauer als qualitativer und quantitativer Verstärker für seine falschen Selbstaussagen genutzt wurden und genutzt werden.

Außerdem wird durch die Referenz der falsche Eindruck erweckt, Robert Nabenhauer sei ein erfolgreicher Internet-Unternehmer.

Bitte schreiben Sie mir bis zum 22.10.14, wie Sie mit dem Sachverhalt umgehen möchten.

Anmerkung: Martin Geiger hat nicht geantwortet. Die Referenz ist weiter online.

Robert Nabenhauer: Konkurs der Nabenhauer Consulting GmbH

Nabenhauer Consulting GmbH: pleite

Robert Nabenhauer und sein Zombie-Unternehmen

Robert Nabenhauer: seine Umsatzlügen

Robert Nabenhauer: die 60 Mio EUR Lüge

Robert Nabenhauer: die 12,5 Mio EUR Lüge

Robert Nabenhauer: die 12,5 Mio EUR Lüge (dreistere Version)

Robert Nabenhauer: Umgang mit dem Kunden (eine Fallstudie)

Robert Nabenhauer stellt Strafanzeige wegen angeblicher Nötigung

Vom Kunden zur Strafanzeige        Teil 1,          Teil 2,        Teil 3,           Teil 4 

Teil 5       Teil 6

Robert Nabenhauer: zur Person

Robert Nabenhauers peinliche Marketing-Floskeln

Robert Nabenhauer und die Ehrlichkeit

Die Xing-Drücker (Beitrag von Jens Arne Männig)

Offene Briefe wegen Nabenhauers’ Falschaussage(n)

Sven Platte,     Devan Novakovic    Thomas Klußmann    Martin Geiger

 Robert Nabenhauer: die Täuschung über seine Auszeichnungen

 Robert Nabenhauer: die Lüge vom "Großen Mittelstandspreis 2008"

Robert Nabenhauer: der ominöse "Webbo Award"

 Robert Nabenhauer: Stand der "Bereinigungsarbeiten"

Zahl der Blogger/youtuber, die ihren Beitrag gelöscht haben: 6

Zahler der Blogger/youtuber, die nichts gemacht haben: 2

Zahl der Blogger/youtuber, die die Formulierung geändert haben: 1

Zahl der Blogger/youtuber, die sich bei Ihren Lesern/Nutzern entschuldigt haben: 0

Cafeteria System, Prüfungsfrage

IHK-Prüfung entschlüsselt (Cafeteria System, Prüfungsfrage)

Mein Name ist Marius Ebert. In dieser Videoserie entwickle ich Lösungen zu Prüfungsfragen. Hier wird gefragt nach einem Cafeteria-System, und zwar im Zusammenhang mit den Sozialleistungen. Wir sind also im weitesten Sinne im Personalmanagement oder Personalwesen.

Wir alle wissen, was eine Cafeteria ist. Was bedeutet das nun in Bezug auf Sozialleistungen? Nun, im Wesentlichen drehen sich Cafeteria-Systeme um drei Bereiche, nämlich:

  • um die Arbeitszeit,
  • das Entgelt
  • und die Altersvorsorge.

Individuelle Kombination von Sozialleistungen (Cafeteria System, Prüfungsfrage)

Und der Gedanke eines Cafeteria-Systems ist nun genau wie in einer Cafeteria, die man betritt und sich ein Tablett nimmt, das man nun hier individuell zusammenstellt. Man stellt sich als Mitarbeiter diese Leistungen oder Kombinationen, ja, also eine Kombination im Grunde, eine Kombination, so wie der eine nur Suppe nimmt und der andere nimmt Suppe und Salat, der dritte nimmt Hauptgericht und Nachtisch, aber keinen Salat, ja, so ähnlich hier eine Kombination individuell zusammengestellt aus diesen drei wesentlichen Aspekten hier, wobei im Rahmen von Entgelt man noch unterscheiden kann in Geld, in Geldleistung und den Sachleistungen, ja, dass jemand sagt „Statt jetzt noch ein bisschen mehr Geld zu bekommen, wo mir der Staat sowieso den wesentlichen Teil im Rahmen meiner Grenzbesteuerung wegsteuert, möchte ich lieber einen Firmenwagen haben…“, ja,  hier gibt’s verschiedene Möglichkeiten der individuellen Zusammenstellung, und das ist die Idee eines Cafeteria-Systems.

Und jetzt ist noch die Frage: Warum? Nun, weil die Menschen im Laufe der Zeit auch immer individueller geworden sind. Diese klassischen Lebensmodelle, die wir vor vierzig, fünfzig, sechzig Jahren hatten, mit dem Mann, der Geld verdient, die Frau, die die Kinder erzieht, da gibt es heute viele, viele, viele Lebensmodelle. Natürlich gibt es dieses klassische Modell immer noch, aber daneben viele, viele andere Modelle, und deswegen ist diese Individualität nur reflektiert hier in diesen Formen der Sozialleistungen. Also: Die gesellschaftliche Entwicklung wird hier im Grunde reflektiert. Und wenn man in Zukunft für die Mitarbeiter sein und bleiben will, dann ist der Weg zu diesem Cafeteria-System ein guter Weg.

Natürlich ist das zeit- und kostenintensiv, so etwas zu machen und das hier hinzukriegen, damit das auch sauber irgendwie passt für alle Seiten, aber das lohnt sich, weil der Mitarbeiter sich hier auch individuell betreut fühlt.

OK, das war’s für dieses Video.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Cafeteria System, Prüfungsfrage)

Klicken Sie jetzt unter dem Video auf www.spasslerndenk-shop.de, damit Sie endlich mit leichten und schnellen Lernhilfen arbeiten können.

Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

© Dr. Marius Ebert