In welchen Situationen ist eine Reklamation notwendig?

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (In welchen Situationen ist eine Reklamation notwendig?)

In welchen Situationen ist eine Reklamation notwendig?

Reklamationsgründe für Unternehmen (In welchen Situationen ist eine Reklamation notwendig?)

Wobei wir uns natürlich erst mal fragen: „In welcher Situation sind wir denn jetzt überhaupt?“ – Nun, hier ist ein Unternehmen, und dieses Unternehmen empfängt eine Lieferung. Ja, das ist die Situation, die hier gemeint ist, das ergibt sich aus dem Zusammenhang der Fragen, die ich im Moment hier handele. So, und jetzt ist gefragt: „Welche spezifische Situation muss jetzt hier an dieser Stelle eintreten, die eine Reklamation notwendig macht?“

Das sind eine ganze Reihe von Sachverhalten hier.

  • Zunächst einmal der Lieferverzug. Das heißt: Wir sind im Prinzip noch gar nicht an dieser Stelle, sondern die Ware ist noch auf dem Weg oder noch gar nicht geliefert. Sie kommt auf jeden Fall zu spät. Lieferzug, nein, Lieferverzug wollte ich sagen und schreiben. Lieferverzug. Lieferverzug nennt man auch Späterfüllung. Die Ware wird geliefert, die Ware ist auch in Ordnung, aber sie wird eben zu spät geliefert.
  • Dann: Lieferung falscher Ware. Die Ware kommt rechtzeitig, die Ware ist völlig in Ordnung, die Stückzahl stimmt — alles ist in Ordnung, aber es ist die falsche Ware, ja.
  • Dann natürlich: Die Lieferung, ich kürze das mal ab, mangelhafter Ware, also in dem Fall, ich kürze auch „Ware“ mal ab, die Lieferung mangelhafter Ware. In dem Fall ist es zwar das Richtige, aber das, was geliefert wird, ist mangelhaft.
  • Dann die Lieferung der falschen Menge.
  • Und: Denkbar ist auch die Lieferungen an den falschen Ort. Ja, es kann für ein Unternehmen, das etwas größer ist, einen großen Unterschied machen, ob die Ware am Werkstor eins oder am Werkstor drei abgegeben wird. Das können, da können Kilometer dazwischen liegen, ja, wenn man sich wirklich mal die praktischen Situationen anschaut in Unternehmen. Also die Lieferungen an den falschen Ort.

So, also: Was haben wir? Welche Situationen, welche Sachverhalte machen Reklamation notwendig? – Lieferverzug, die Lieferung der falschen Ware, die Lieferung der mangelhaften Ware, ja, die Ware ist zwar die richtige, aber sie ist mangelhaft, die Lieferung der falschen Menge, in der Regel ist das dann zu wenig, und die Lieferung an den falschen Ort. Ja, das sind so die wesentlichen Situationen,  die im Alltag auftreten. Ja, und jetzt könnte man natürlich noch weiter fantasieren und sagen: „Unhöflichkeit des Lieferanten“, könnte auch, ja, das wäre die Frage „Wer liefert die Ware?“, und der ist extrem unhöflich oder so etwas, ja, oder lädt die Ware an der falschen Stelle ab, das haben wir mit der Lieferung an den falschen Ort. Also man kann das natürlich noch ausbauen, ja, aber das sind schon mal wesentliche Punkten.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (In welchen Situationen ist eine Reklamation notwendig?)

Wollen Sie lernen ohne zu leiden, dann klicken Sie auf den Link unter diesem Video. Dieser Link führt Sie direkt zu meinem Schnell-Lernsystem.

Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

© Dr. Marius Ebert

 

IHK-Prüfung, muss ich einen Lehrgang besuchen?

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (IHK-Prüfung, muss ich einen Lehrgang besuchen?)

Will hier mal einen, eine Frage aufgreifen, bei der es sehr viele Missverständnisse gibt und offensichtlich ein falsches Verständnis. Und zwar da möchte jemand eine IHK-Prüfung ablegen, zum Betriebswirt, zum Technischen Betriebswirt, Wirtschaftsfachwirt, was immer. Und die Frage lautet: „Muss ich dafür einen Lehrgang besuchen?“ Fragezeichen. Und viele glauben, dass die Antwort auf diese Frage „Ja“ lautet. Und das ist falsch.

Freie Entscheidung bei der Aneignung des Wissens (IHK-Prüfung, muss ich einen Lehrgang besuchen?)

Die Antwort auf diese Frage: „Muss sich dafür ein Lehrgang besuchen?“ lautet: „Nein — Sie müssen nicht.“ Sie müssen weder einen Lehrgang besuchen, noch müssen Sie einen Fernlehrgang buchen, noch müssen Sie sonst irgendetwas tun, außer, Achtung: dass Sie die formalen Zugangsvoraussetzungen erfüllen, ja. Nur, ein bisschen ändern, formale Zugangsvoraussetzungen erfüllen. Und diese formalen Zugangsvoraussetzungen haben mit Ihrem beruflichen Werdegang zu tun, zum Beispiel für viele Lehrgänge ist es als Teil der Zugangsvoraussetzung, dass Sie eine kaufmännische Erstausbildung haben. Das ist so eine dieser formalen Zugangsvoraussetzungen, die für manche Lehrgänge gilt. Aber nirgendwo in den formalen Zugangsvoraussetzungen steht drin, dass Sie einen Lehrgang besuchen müssen. Sie können also zumindest theoretisch sich auch komplett im Selbststudium vorbereiten, wenn Sie die formalen Zugangsvoraussetzungen erfüllen.

Und um das noch mal ganz klar zu machen, schreibe ich es nochmal auf: IHK-Prüfung, Voraussetzungen. Und die Voraussetzungen sind zweigeteilt:

  • Einmal müssen Sie erfüllen die formalen Zugangsvoraussetzung. Und diese formalen Zugangsvoraussetzungen drehen sich im Wesentlichen um zwei Dinge: einmal um Ihre Ausbildung, oft, aber nicht immer wird eine kaufmännische Ausbildung verlangt oder eine verwaltungstechnische Ausbildung verlangt, und Berufspraxis. Also, eine typische Zugangsvoraussetzung ist, ist bei jedem Lehrgang ein bisschen anders, zum Beispiel eine kaufmännische Ausbildung und ein Jahr berufliche Praxis.
  • So, und dann gibt es natürlich noch etwas Zweites: Um eine solche IHK-Prüfung hier oben zu bestehen braucht, man auch Wissen. Und was das Aneignen dieses Wissens angeht, das heißt: „Woher kriege ich dieses Wissen?“, dafür gibt es keine Vorschrift. Es gibt keine Vorschrift. Sie müssen weder einen Lehrgang besuchen noch einen fairen Fernlehrgang noch sonst irgendetwas tun. Hauptsache, Sie haben sich auf irgendeinem Wege das Wissen angeeignet. Wie Sie das machen, ist völlig Ihnen überlassen. Das „Woher“ ist also frei. Es ist Ihre Entscheidung. Sie können sich auch ein Privatlehrer buchen, Sie können sich Bücher kaufen und die durcharbeiten, wie auch immer. Sie sind völlig frei, was das angeht.

OK, ich hoffe, ich habe das jetzt mal deutlich gemacht, weil hier offensichtlich eine Menge Missverständnisse bestehen.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (IHK-Prüfung, muss ich einen Lehrgang besuchen?)

Im Übrigen glaube ich, dass wenn die Hölle will, sich auf diesem Weg hier, wie er das Wissen sich aneignet, wenn er da in die Hölle will, nur einen Fernlehrgang zu buchen braucht. Wollen Sie hingegen lernen ohne zu leihen, und Sie sind hier ja völlig frei in Ihrer Entscheidung, dann klicken sie auf den Link unter diesem Video.

Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

© Dr. Marius Ebert

 

GWB, wesentliche Bestimmungen

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (GWB, wesentliche Bestimmungen)

Hier in diesem Video geht es um das GWB, das ist die Abkürzung für ein Gesetz – das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen, das man auch etwas salopp das nennt das Kartellgesetz. Und Kartell ist wiederum ein Oberbegriff für Wettbewerbsabsprachen, Preisabsprachen zum Beispiel, oder Gebietsabsprachen, oder auch ein abgestimmtes Verhalten. All das fasst man zusammen unter dem Begriff der Kartelle. Also: Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen, abgekürzt GWB, Wettbewerbsbeschränkungen, GWB, und wir werden hier gefragt nach den wesentlichen Bestimmungen, wesentliche Bestimmungen.

Drei wesentliche Elemente des Kartellgesetzes (GWB, wesentliche Bestimmungen)

Nun, diese wesentlichen Bestimmungen bilden gleichzeitig die Struktur des Gesetzes. Das GWB kümmert sich um drei Bereiche, hat also drei zentrale Elemente.

  • Und zwar regelt es einmal das Kartellverbot. Ja, wohlgemerkt, das „Kartell“ kommt auch hier im Gesetz nicht vor, auch im jeweiligen Paragrafen nicht vor, gemeint sind Wettbewerbsabsprachen oder abgestimmtes Verhalten, Preisabsprachen. Das fasst man alles zusammen unter dem Begriff „Kartell“, und das Gesetz verbietet es. Allerdings lässt es dann auch wieder ein paar Ausnahmen zu. Kartellverbot plus Ausnahmen.
  • Der zweite Regelungsbereich ist sie Missbrauchsaufsicht. Diese Missbrauchsaufsicht bezieht sich auf marktbeherrschende Unternehmen im Wesentlichen. Missbrauchsaufsicht. Es ist nicht verboten, marktbeherrschend zu sein als Unternehmen, aber es verboten, seine Macht, die man dann hat, zu missbrauchen. Und das wird beaufsichtigt durch die entsprechenden Behörden, die auch im GWB geregelt sind.
  • Und das dritte ist die Fusionskontrolle. Fusion ist ein vornehmeres Wort für Unternehmenszusammenschluss, Unternehmensverschmelzung. Und wenn durch diese Verschmelzung ein neues Unternehmen entsteht, das zum Beispiel den Markt so beherrscht, dass es gar keinen richtigen Wettbewerb mehr gibt, muss das hier gesteuert, gegebenenfalls verboten werden. Das ist die Fusionskontrolle.

Im Einzelnen ist das kompliziert, ja, das Kartellgesetz oder GWB ist ein recht kompliziertes Gesetz, weil es viele, viele Ausnahmen enthält und weil es letztlich hier auch um Machtfragen geht, und das ist immer schwierig, über ein Gesetz zu regeln so etwas, aber das sind die drei wesentlichen Bereiche: Kartellverbot mit den Ausnahmen, die Missbrauchsaufsicht und die Fusionskontrolle, ja. Und dann, wenn es dann in die Details geht, dann wird es kompliziert. Dann kommen viele Ausnahmen und Sonderregelungen, aber das ist die doch recht einfache Grundstruktur.

Okay.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (GWB, wesentliche Bestimmungen)

Im Übrigen glaube ich, dass, wer in die Hölle will, nur einen Fernlehrgang zu buchen braucht. Wollen Sie hingegen lernen ohne zu leiden, dann klicken Sie mal auf den Link unter diesem Video.

Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

© Dr. Marius Ebert