Betriebswirt/in IHK: Freie Pufferzeit

IHK-Prüfung entschlüsselt (Betriebswirt/in IHK: Freie Pufferzeit)

Willkommen, mein Name ist Marius Ebert, und in diesem Video widmen wir uns der FP, der Freien Pufferzeit. Die gesamte Pufferzeit haben wir in einem anderen Video bereits besprochen.

Wir kennen diese typische Struktur hier: FAZ – Früheste Anfangszeit, FEZ – Früheste Endzeit, SAZ – Späteste Anfangszeit, SEZ – Späteste Endzeit. Das ist bei der Netzplantechnik, wo diese Freie Pufferzeit ja dazugehört, ein sogenannter Knoten.

Freie Pufferzeit nur im Zusammenhang mit Nachfolger (Betriebswirt/in IHK: Freie Pufferzeit)

Und die Freie Pufferzeit lässt sich nur…, die Frage nach der Freien Pufferzeit lässt sich nur beantworten, wenn man einen Nachfolger hat. FAZ, FEZ, SAZ, SEZ.

So. Hier (erster Knoten) ist der Vorgänger, hier (zweiter Knoten) ist der Nachfolger.  Die Freie Pufferzeit errechnet sich, indem man die Früheste Anfangszeit des Nachfolgers nimmt (so, das (erster Knoten, links) ist der Vorgang A, das (zweiter Knoten, rechts) ist der Vorgang B), und davon die Früheste Endzeit des Vorgängers (Vorgang A) abzieht.

Also: Die FP, die Freie Pufferzeit von Vorgang A ist definiert als FAZ von B, vom Nachfolger, minus FEZ von A

FPA=FAZB+FEZA

Denn die Freie Pufferzeit ist die autonome Pufferzeit. Das ist die Pufferzeit, die dieser Vorgang A hier zur Verfügung hat, ohne dass es der Nachfolger überhaupt merkt. Und wann merkt er es nicht? Wenn er hier (FAZB) frühestmöglich anfangen kann.

Also nehmen wir mal an, die Früheste Endzeit sei 8 und die Früheste Anfangszeit des Nachfolgers sei 10, dann ist die Freie Pufferzeit logischerweise 10-8. Die Freie Pufferzeit ist 2.

Das heißt: Der Vorgang A kann jetzt zwei Tage länger brauchen als geplant, zwei Tage später anfangen, oder auch zum Beispiel einen Tag später anfangen und einen Tag länger brauchen. Er kann also über diese zwei Tage autonom verfügen.

Das ist die Idee der Freien Pufferzeit. Sie bezieht sich also immer auf den unmittelbaren Nachfolger. Wenn es mehrere Nachfolger gibt, ja, das ist ja auch möglich, dass es mehrere Nachfolger gibt, dann ist es natürlich hier die geringste Zahl logischerweise.

OK. Das war’s schon wieder.

Vielen Dank.

Mein Name ist Marius Ebert.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Betriebswirt/in IHK: Freie Pufferzeit)

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Dankeschön.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Wo bitte geht’s zum Bahnhof? Die Antwort des Internet-Marketers

Ein schon ziemlich alter Witz dreht sich um den Sachverhalt, dass ein Mensch fragt:

 „Wo bitte geht’s zum Bahnhof?"

Auf diese Frage erhält der Mensch Antworten, jeweils aus den Perspektiven des Antwortenden. Hier eine Auswahl:

Benchmarker: "Wer kann so ein Problem am besten lösen? Nehmen Sie sich den als Vorbild."

Caritasmitarbeiter: „In Deutschland werden die Menschen nicht über den Weg zum Bahnhof informiert!“

Coach: „Sind Sie Teil der Lösung oder Teil des Problems?“

Esoteriker: "Wenn Du dahin sollst, wirst Du den Weg auch finden."

Familienaufsteller: „Wenn Sie ihren Vater hinter sich spüren würden, hätten sie den Bahnhof schon längst gefunden!„

Gesprächstherapeut: "Sie möchten wissen, wo der Bahnhof ist?"

Gestalttherapeut: "Du, lass es doch einfach voll zu, dass Du zum Bahnhof willst!"

Journalist: „Das ist ja ein Skandal. Offensichtlich gibt es viel zu wenige Hinweisschilder, damit man sich als Gast in dieser Stadt auch zurechtfindet. Da muss doch jemand dafür verantwortlich sein!"

Manager: „Fragen Sie nicht lange! Gehen Sie einfach los!“

Politiker: „Nun, gerade in bezug auf diese Frage haben wir im Gegensatz zur Opposition und im übrigen auch in voller Übereinstimmung mit unserem Parteivorsitzenden immer ein offenes Ohr für alle Belange, die unsere Bürger betreffen und das auch und gerade in den neuen Ländern.“

Sozialarbeiter: "Keine Ahnung, aber ich fahr‘ Dich eben hin."

Trendscout: "Sie sind schon der Zweite, der mich nach dem Bahnhof fragt. Mir scheint das ist der neue Place to be."

Unternehmensberater: "Da müssen wir erst mal einen klaren Kontrakt machen und ein Lenkungsteam installieren, bevor wir an dieser Frage arbeiten können."

Vox populi: „Zum Bahnhof? Da gehse ersma die zweite Ampel links, dann wieder rechts, bis dahin, wo früher der Aldi war, dann an unsern Vereinsheim vorbei, dann wo der Willi wohnt rechts und dann frachse da noma nach!“

Meine Ergänzung:

Internet-Marketer: „Wenn Sie mein Tool kaufen und Schritt für Schritt umsetzen, verdoppeln Sie auf Knopfdruck die Zahl Ihrer Bahnhöfe!“

 

Quelle: Die Grundform dieser Lebensweisheiten fand Matthias Varga von Kibéd im Netz. Sie ist von "Dr. Artus P. Feldmann", der Text wurde erweitert von Matthias Varga von Kibéd, Arist von Schlippe u.a.. Hier eine gekürzte Wiedergabe und Ergänzung von mir.

Betriebswirt/in IHK: FiFo-Verfahren, Verbrauchsfolge

IHK-Prüfung entschlüsselt (Betriebswirt/in IHK: FiFo-Verfahren, Verbrauchsfolge)

Herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert, und ich bin Experte für leichtes und schnelles Lernen. Und heute möchte ich Ihnen mal vorstellen die Verbrauchsfolgeverfahren, damit meine ich die Verfahren wie FiFo und LiFo, und in diesem Video geht es zunächst einmal um das FiFo-Verfahren.

FiFo – First In, First Out, ist ein sogenanntes Verbrauchsfolgeverfahren, was das heißt, schauen wir gleich, und ist geregelt im § 256 im HGB, im Handelsgesetzbuch.

Man unterstellt eine gewisse Abfolge des Verbrauchs. Man unterstellt sie. Ob sie wirklich so ist, weiß man nicht.

Beispiel Bewertung nach FiFo-Verfahren (Betriebswirt/in IHK: FiFo-Verfahren, Verbrauchsfolge)

Was heißt das? Nehmen wir mal an, wir haben in unserem Unternehmen ein großes Fass mit Schrauben, und dieses Fass ist zunächst leer.

  • Und im Januar kaufen wir 1.000 Schrauben für 1 Euro pro Schraube.
  • Im Februar kaufen wir noch einmal 1.000 Schrauben, aber die Schraubenpreise haben angezogen: 1,20 Euro pro Schraube.
  • Im März noch einmal das Gleiche: 1.000 Schrauben werden eingekauft, und diese Schrauben kosten wieder 1,20 Euro.
  • Und im April wird der Schraubenbestand noch einmal weiter aufgebaut, trotz weiter steigender Schraubenpreise, denn jetzt kostet die Schraube 1,30.

So, und weiterhin unterstellen wir, dass wir in diesem Zeitraum Januar bis April 2.000 Schrauben verbrauchen.

Und wir unterstellen, dass wir Ende April, also zum 30.4., das Geschäftsjahr abschließen. Das kann man ja machen. Das muss ja nicht zum 31.12. sein.

So, jetzt müssen wir also am 30. April werten: 2.000 Schrauben sind verbraucht, 2.000 Schrauben sind noch da. Nur welche? Und wenn wir jetzt „First In, First Out“ unterstellen, dann bedeutet das: Diese 2.000 Schrauben (Januar und Februar) sind weg, sie sind „first in“, zuerst reingekommen, und dann wieder weggegangen, und diese 2.000 Schrauben (März und April), die sind noch da. Die sind nämlich zuletzt reingekommen. Das heißt, wir bewerten unsere Schrauben: 1.000 Schrauben zu 1,20 Euro pro Schraube, 1.000 Schrauben zu 1,30 Euro, das heißt wir schreiben in unsere Bilanz: 2.500 Euro – 1.200 plus 1.300 sind 2.500 Euro Bestand an Schrauben. Wohlgemerkt: Laut FiFo.

Im nächsten Video schauen wir uns an, wenn wir den gleichen Sachverhalt beleuchten, aber diesmal nach dem LiFo-Verfahren bewerten.

Schönen Dank.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Betriebswirt/in IHK: FiFo-Verfahren, Verbrauchsfolge)

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Mein Name ist Marius Ebert.  

Vielen Dank.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Betriebswirt/in IHK Marketing-Management Lernkarte Nr. 3

Lernkarte Vorderseite:

Was ist die Ceteris Paribus (c. p.) Prämisse?

 

Lernkarte: Rückseite

Prämisse = Annahme

Die c.p. Prämisse unterstellt, dass alle Rahmenbedingungen – außer der untersuchten – gleich bleiben. Man verändert zum Beispiel nur den Preis – und unterstellt, dass "alles Andere" gleich bleibt.

Lernkarten als Lernhilfen

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Nabenhauer Consulting GmbH: pleite

Am 17.07.2014 erhalte ich eine Mail von Robert Nabenhauer von der Nabenhauer Consulting, in der er mir vorschwärmt, wie „seine Hintergrundmaschinerie läuft und ihn kontinuierlich mit …passenden Adressen und Kontakten versorgt…“

Am gleichen Tag schaue ich in den Schweizer Bundesanzeiger nach der im Jahre 2010 gegründeten Nabenhauer Consulting GmbH und lese dort unter der Überschrift

                                 Nabenhauer Consulting GmbH in Liquidation:

Schuldnerin: Nabenhauer Consulting GmbH, Weidenhofstrasse 22, 9323 Steinach, Konkurseröffnung: 28.05.2014 Konkurseinstellung: 17.06.2014.

Weiter unten heißt es dann: Das Konkursverfahren ist mit Verfügung des Konkursrichters des Kreisgerichts Rorschach vom 17.06.2014 mangels Aktiven eingestellt worden. Auflösung der Gesellschaft durch Konkurs.

(Wer es überprüfen will: a) Schweizer Bundesanzeiger aufrufen: monetas, www.monetas.ch b) Nabenhauer Consulting eingeben und auf „Suche“ klicken)

Wenn man nun dieses ganze Beamtendeutsch auf das Wesentliche konzentriert, heißt das im Klartext: die Nabenhauer Consulting GmbH ist pleite. Der Konkurs wurde mangels Masse eingestellt. Es war „nichts mehr zu holen, nichts mehr da.“

                                                            

Zurück zu obiger Mail. Dort jubelt Robert Nabenhauer dann mit Ausrufezeichen: „Ich kann nur sagen, es funktioniert!“

Und ich kann dazu nur in schönster „RTL-Sprache“ sagen: „Ja, nee Herr Nabenhauer, is’ klar..“

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