Kredite, unterschieden nach Kreditdauer

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Kredite, unterschieden nach Kreditdauer)

Unterscheiden Sie die Kredite nach der Kreditdauer.

Kurz-, mittel- und langfristige Kredite (Kredite, unterschieden nach Kreditdauer)

Nun, nach der Kreditdauer, da gibt es natürlich mehrere Standpunkte, mehrere Sichtweisen, unterscheidet man

  • kurzfristig,
  • mittelfristig,
  • langfristig.

Ja, jetzt ist natürlich wieder die Frage: Wie definiert man kurzfristig, mittel- und langfristig?

  • Und üblicherweise wird kurzfristig definiert bis 6 Monate. Ja, das ist ein kurzfristiger Kredit.
  • Mittelfristig sind dann 6 Monate, nein, größer sechs Monate, müsste man sagen, mehr als, mehr als sechs Monate bis vier Jahre.
  • Und langfristig ist länger als vier Jahre.

Ja, das ist nicht in Stein gemeißelt hier, diese Unterscheidung. Aber so ungefähr da liegen die Grenzen zwischen kurz-, mittel- und langfristig.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Kredite, unterschieden nach Kreditdauer)

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Vielen Dank.

© Dr. Marius Ebert

Komplementäre Ziele der Wirtschaftspolitik, Beispiel

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Komplementäre Ziele der Wirtschaftspolitik, Beispiel)

Nächste Frage kürzen wir mal so ein bisschen ab. Wir sind in der Wirtschaftspolitik. Und in der Wirtschaftspolitik spricht man von Zielübereinstimmungen in bestimmten Situationen, Zielübereinstimmung, und genau für diese Zielübereinstimmung sollen wir ein Beispiel geben. Also ausformuliert bedeutet es: „Geben Sie ein Beispiel für wirtschaftspolitische Ziele, die in Übereinstimmung sind“. Oder statt Übereinstimmung kann man auch sagen „Zielkomplementarität“. Die Frage könnte auch formuliert sein: „Geben Sie ein Beispiel für komplementäre Ziele in einer Volkswirtschaft“. Und das schreibe ich vorerst aber nochmal hin. Also: Komplementäre Ziele, und dafür wird verlangt ein Beispiel.

Ausgangspunkt Magisches Viereck (Komplementäre Ziele der Wirtschaftspolitik, Beispiel)

Die erste Frage ist natürlich: „Was sind denn Ziele in einer Volkswirtschaft beziehungsweise bei der Wirtschaftspolitik?“ Wirtschaftspolitische Ziele — und da fällt uns doch gleich ein das berühmte magische Viereck mit den berühmten vier Zielen der Wirtschaftspolitik. „Magisch“ deswegen, weil hier immer Zielkonflikte bestehen. Und wenn wir uns an diese vier Ziele erinnern, dann sind wir in der Lage, vielleicht zwei komplementäre Ziele zu nennen.

  • Zum Beispiel ist da ein Ziel, eines von diesen magischen Viereck-Ziehen, „hoher Beschäftigungsstand.“ Hoher Beschäftigungsstand. Früher hat man sogar hier von Vollbeschäftigung gesprochen, ist dann im Lauf der Jahre ein bisschen bescheidener geworden. Hoher Beschäftigungsstand. Eine geringe Arbeitslosenquote, könnte man sagen.
  • Und auf der anderen Seite haben wir das Ziel „angemessenes und stetiges wirtschaftliches Wachstum“.

Und hier könnte man sagen: Diese beiden Ziele, nämlich angemessenes und stetiges Wirtschaftswachstum, ist komplementär, ergänzend und unterstützend, sich gegenseitig unterstützend, mit dem Ziel hoher Beschäftigungsstand. Also hier haben wir höchstwahrscheinlich eine komplementäre Zielbeziehung. Diese beiden Ziele ergänzen sich.

OK.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Komplementäre Ziele der Wirtschaftspolitik, Beispiel)

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Komplementär, Rechte

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Komplementär, Rechte)

Nennen Sie die Rechte der Komplementäre.

Zunächst einmal, ehe wir die Frage angehen, Einordnung: Komplementäre, das heißt: Wir sind in der KG, und in der KG gibt es Vollhafter, und das das sind eben jene Komplementäre, und es gibt Teilhafter, das sind die Kommanditisten. Die Kommanditisten sind von Geschäftsführung und Vertretung ausgeschlossen, das heißt die Komplementäre sind die, die die Geschäfte führen und die Gesellschaft nach außen hin vertreten. Der Komplementär ist also der Vollhafter der KG.

Gleiche Rechte wie OHG-Gesellschafter (Komplementär, Rechte)

Und hier ist nun gefragt nach den Rechten. Und da können wir verknüpfen mit etwas, was wir vielleicht schon wissen, wir können natürlich nur verknüpfen, wenn wir etwas wissen, aber wenn wir es wissen, können wir sagen: „Wie OHG-Gesellschafter“. Denn wenn man so will, gibt es in der OHG nur Komplementäre, wobei man hier diesen Begriff nicht verwendet, denn der OHG-Gesellschafter haftet ja unmittelbar, unbeschränkt und gesamtschuldnerisch. Und das ist genau die gleiche Haftung, wie die Haftung des Komplementärs in der KG – unmittelbar, unbeschränkt und gesamtschuldnerisch. Und von daher sind die Rechte auch genau die gleichen wie die des OHG-Gesellschafters. Nehmen wir es also nochmal auf: Komplementär, Rechte. Wir sind in der KG, nochmal kurz zur Erinnerung.

So, und im Grunde habe ich einiges schon parat, nämlich:

  • Der Komplementär hat das Recht zur Geschäftsführung plus Vertretung. Vertretung ist nach außen gerichtet, er vertritt die Gesellschaft nach außen. Geschäftsführung ist die interne Organisation der Arbeitsabläufe, Festlegung der Strategie, all diese Dinge. Das ist Geschäftsführung. Also er hat das Recht, die Geschäfte zu führen und die Gesellschaft nach außen zu vertreten.
  • Dann hat er das Recht auf Gewinnbeteiligung. Das ist ein Recht, das er mit dem Kommanditisten teilt. Der Kommanditist hat nicht das Recht auf Geschäftsführung und Vertretung, aber hat das Recht auf Gewinn, Gewinnbeteiligung.
  • Dann hat er das Recht auf Information, und der hat das Recht auf Kontrolle, wobei das Hand in Hand geht, natürlich, ja, Information und Kontrolle, er möchte ja die Informationen, haben um gewisse Abläufe auch kontrollieren zu können.
  • Dann hat er das Recht auf Privatentnahme, kann also von seinem Kapitalanteil etwas entnehmen.
  • Dann hat er das Recht auf Widerspruch. Wie man dann zu einer Entscheidung kommt, das ist im Gesellschaftsvertrag möglichst geregelt, ja, wie man also hier, wenn ein Gesellschafter Widerspruch einlegt, wie man zu einer Entscheidung kommt, das ist im Gesellschaftsvertrag ausführlich geregelt, damit die Gesellschaft nicht handlungsunfähig ist.
  • Und er hat auch das Recht auf Kündigung. Er kann sich aus diesem Gesellschaftsverhältnis wieder lösen. Sich aus dem Haftungsverhältnis zu lösen wird schon schwieriger, weil die Haftung nachwirkt. Aber das ist schon wieder ein anderes Thema. Aber er hat das Recht auf Kündigung, das heißt: Er kann sich aus dem Gesellschaftsverhältnis wieder lösen.

Das sind die Rechte des Komplementärs. Und noch einmal zur Verknüpfung und zur Stütze: Wie OHG-Gesellschaft, genau die gleichen Rechte. Brauchen Sie also nur einmal zu lernen und sich dann zu merken: „Das gilt auch für den Komplementär bei der KG, das sind genau die gleichen Rechte“.

Ok.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Komplementär, Rechte)

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