Archiv der Kategorie: Betriebswirt IHK

Arbeits- und Lerngruppe Teil 2

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Arbeits- und Lerngruppe Teil 2)

Hallo, mein Name ist Marius Ebert. Willkommen zu Teil zwei unserer Videoserie über die Arbeits- und Lerngruppe.

Im ersten Teil habe ich erklärt, was das ist was die wesentlichen Elemente sind. Hier in Teil 2 ist nun gefragt nach dem Nutzen einer Arbeits- und Lerngruppe.

Nutzen einer Arbeits- und Lerngruppe (Arbeits- und Lerngruppe Teil 2)

Was ist der Nutzen einer Arbeits- und Lerngruppe? Also, mir fallen hier mindestens 4 Dinge ein:

  • Einmal: In einer Arbeits- und Lerngruppe wird die Kreativität erhöht. Sie wird gefördert.
  • Dann: das Gruppenverhalten. Damit meine ich Sozialverhalten, respektvoller Umgang miteinander. Das meine ich mit Gruppenverhalten wird gefördert.
  • Information und Kommunikation wird verbessert. Man ist im Austausch, man ist im Gruppenprozess, Information und Kommunikation wird erhöht.
  • Und die Motivation der Mitarbeiter steigt. Warum steigt sie? Nun, wir haben im ersten Teil gesehen: Ein Element der Arbeits- und Lerngruppe ist Rauslösen aus der Tagesroutine. Vielleicht auch mit anderen Kollegen mal zusammen kommen.

Man kann darüber streiten, ob man eine Arbeits- und Lerngruppe abteilungsintern macht oder abteilungsübergreifend. Besser ist es im Grunde abteilungsübergreifend. Wenn man das macht, dann hat man hier noch einen weiteren Vorteil, nämlich abteilungsübergreifendes Denken. Wenn man das so macht, wenn man also eine Arbeits- und Lerngruppe abteilungsübergreifend gestaltet. Was man nicht unbedingt machen muss, aber man tut vielleicht gut daran, es zu tun. Dann hat man einen weiteren Vorteil, nämlich abteilungsübergreifendes Denken, Motivation, weil man eben losgelöst, herausgelöst ist von der Tagesroutine, weil man eventuell mit anderen Kollegen mal zusammenkommt aus anderen Abteilungen, und weil man kreativ arbeiten kann, und weil dort kein Chef in dem Sinne steht vorne, sondern ein Moderator. Und der Moderator ist ja jemand, der den Lösungsprozess, das Lernen, hier es geht ja um Lernen, ja, Arbeits- und Lerngruppe, das Lernen, das kluge Fragenstellen anregen soll.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Arbeits- und Lerngruppe Teil 2)

Okay, das war’s.

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Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

© Dr. Marius Ebert

 

Äquivalenzziffernkalkulation Teil 2

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Äquivalenzziffernkalkulation Teil 2)

Willkommen zurück. Es geht weiter mit der Äquivalenzziffernkalkulation.

Wir haben gesehen, das ist eine Spielart der Divisionskalkulation – schauen Sie bitte Video Teil 1 – das heißt, wir haben folgende Struktur: Wir haben im Zähler undifferenziert alle Kosten; undifferenziert, also nicht unterschieden in fixe und variable oder Einzel- und Gemeinkosten, und im Nenner verschiedene Sorten.

Sorten sind Varianten (Sorten mit „o“), Varianten eines Grundprodukts.

Beispielaufgabe (Äquivalenzziffernkalkulation Teil 2)

Und jetzt schauen wir uns mal eine kleine Aufgabe an:

Nehmen wir an, wir haben eine Sorte B, das ist unsere Bezugssorte, und die Sorte A ist 20 Prozent teurer, und die Sorte C ist zehn Prozent billiger als die Sorte A

Schritt 1: Ermitteln der Äquivalenzziffern  (Äquivalenzziffernkalkulation Teil 2)

Dann haben wir unsere Äquivalenzziffer. Diese Äquivalenzziffern drücken das kostenmäßige Verhältnis dieser beiden Sorten, also A und C, zur Bezugssorte aus.

Die Äquivalenzziffer (AZ) ist hier (A) 1,2 — 20 Prozent mehr, die Bezugssorte B kriegt immer die Äquivalenzziffer 1, und 10 Prozent weniger drückt sich aus über 0,9.

Jetzt stellen wir uns weiter vor, die produzierten Mengeneinheiten (ME) seien bei Sorte A 100 Stück, bei Sorte B 80, und bei Sorte C ebenfalls 100 Stück.

Das sind Zahlen, die ich jetzt einfach mehr oder weniger willkürlich gewählt habe.

So, und unsere Gesamtkosten GK oder K, die im Zähler stehen, seien 29.000 Euro. Auch diese Zahl ist gewählt als Beispielzahl für diese Aufgabe.

Schritt 2: Umrechnung (Äquivalenzziffernkalkulation Teil 2)

Jetzt rechnen wir das um. Jetzt kommt hier die Umrechnung.

Wenn ich hundert Mengeneinheiten von Sorte A produziere, entspricht das kostenmäßig 120 Mengeneinheiten der Bezugssorte, multipliziert mit 1,2. Hier (bei B) ändert sich nichts — 80 mal 1 ist 80, und das (bei C) entspricht in 90 Mengeneinheiten der Bezugssorte kostenmäßig.

Wenn ich diese drei Mengeneinheiten aufaddiere, komme ich auf 120+80= 200+90 sind 290.

Das sind 290 Mengeneinheiten der Bezugssorte.

Schritt 3: Divisionskalkulation (Äquivalenzziffernkalkulation Teil 2)

Und jetzt mache ich wieder meine ganz normale Divisionskalkulation:

 K durch x

Ich habe den Nenner gleichnamig gemacht und komme auf 100 Euro pro Stück, aber der Bezugssorte. Und das rechne ich jetzt wieder um: Hundert Euro der Bezugssorte, wenn A 20 Prozent teurer ist, dann kostet A 120 Euro pro Stück, B kostet 100 Euro pro Stück — das ist das, was wir gerade hier errechnet haben –, und C kostet 90, 90 Euro (das soll eine „9“ sein), 90 Euro pro Stück.

Ja, das ist es im Grunde schon.

Im nächsten Video schauen wir uns noch die Prämissen dieses kleinen Modells hier an.

Mein Name ist Marius Ebert.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Äquivalenzziffernkalkulation Teil 2)

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Dankeschön.

© Dr. Marius Ebert

 

Annuitätenfaktor Wiedergewinnungsfaktor

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Annuitätenfaktor Wiedergewinnungsfaktor)

… Begriffe sind Annuitätenfaktor und Wiedergewinnungsfaktor. Und der Annuitäten- oder Wiedergewinnungsfaktor lautet

Das ist ein „Mal“ hier oben, i mal (kein „Minus“ sondern ein „Mal“; machen wir es nochmal etwas deutlicher): i * qn durch qn-1

Unterschied Rentenbarwertfaktor und Annuitätenfaktor (Annuitätenfaktor Wiedergewinnungsfaktor)

Und was erkennen Sie? Sie erkennen: Das ist sozusagen das gleiche wie der Rentenbarwertfaktor, nur umgedreht: Zähler und Nenner sind vertauscht.

Was war nochmal die Frage vom Rentenbarwertfaktor (RBW)? Die Frage war: Was ist eine Rente? – Eine Reihe gleich großer Beträge. Jeder dieser Kreise ist ein gleich großer Betrag, heute wert. Das heißt diese Reihe gleich großer Beträge wird umgerechnet  automatisch durch den Rentenbarwertfaktor in einen Betrag heute. Das heißt: Was wir haben, ist eine Rente, und was wir wollen, ist der Betrag heute.

Und der Wiedergewinnungsfaktor oder Annuitätenfaktor arbeitet jetzt genau umgekehrt. Der Wiedergewinnungsfaktor, der hat jetzt einen Betrag heute, er hat einen Betrag heute, und möchte wissen, welche Rente er daraus errechnen kann. Ja, das ist also hier die Frage.

Die Frage lautet: Welche Rente, welche Reihe gleich großer Beträge kann ich zahlen aus einem Betrag, der mir heute zur Verfügung steht. Hier ist das Beispiel: „Ein heute ausgezahlter Betrag (Gegenwartswert; ist also dieser Betrag hier, der hier) soll in gleichen Raten zurückgezahlt werden."

Das kann man natürlich auch machen. Man kann diesen Betrag…

IHK-Prüfung entschlüsselt (Annuitätenfaktor Wiedergewinnungsfaktor)

 

 

 

© Dr. Marius Ebert

Annuität dynamische Investitionsrechnung

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Leichtes und schnelles Lernen (Annuität dynamische Investitionsrechnung)

Hallo, herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert, und in diesem Video greife ich mal ein Verfahren aus der dynamischen Investitionsrechnung auf, nämlich die Annuität.

Formel zur Berechnung der Annuität (Annuität dynamische Investitionsrechnung)

Was ist die Annuität?

Das Ermächtigungsinstrument bei der Annuität, um sie zu errechnen, ist eine Formel, und diese Formel lautet: Kapitalwert — C für „capital“), 0 soll uns immer daran erinnern, dass der Kapitalwert ein Gegenwartswert ist — Kapitalwert C0 mal Wiedergewinnungsfaktor (WGF). Stattdessen sagt man auch Annuitätenfaktor. Der Wiedergewinnungsfaktor und der Annuitätenfaktor ist das gleiche. Und wenn wir das ausrechnen, dann haben wir die Annuität:

C0*WGF=Annuität

Kapitalwert mal Wiedergewinnungsfaktor.

Wiedergewinnungsfaktor (Annuität dynamische Investitionsrechnung)

Was ist der Wiedergewinnungsfaktor?

Das heißt der umgedrehte, Fachwort reziproke Rentenbarwertfaktor. Wenn wir beim Rentenbarwertfaktor Zähler und Nenner vertauschen, dann bekommen wir den Wiedergewinnungsfaktor.

Was tut der Wiedergewinnungsfaktor? Der Wiedergewinnungsfaktor verteilt einen Betrag, den wir in t0 haben, das ist unser Kapitalwert Co, in eine Reihe gleich großer Beträge, rechnet also den Kapitalwert um in jährliche Größen. Das ist die Annuität, ja? Hier steht der Kapitalwert, dieser Betrag hier ist die Annuität, das heißt der Kapitalwert unter Berücksichtigung von Zins und Tilgung. Wir sind in der dynamischen Investitionsrechnung, ja, der Kapitalwert umgerechnet in einen jährlich gleich großen Betrag, das ist die Annuität.

Was ist ein Annuitätendarlehen (Annuität dynamische Investitionsrechnung)

Und dann sehen Sie auch schon direkt, was dann ein Annuitätendarlehen ist:

Wenn Sie jetzt hier (vor Kapitalwert) ein Minus vorsetzen, dann stellen Sie sich vor, dass Sie diesen Betrag in t0 bekommen von der Bank, und den müssen Sie dann in jährlich oder periodisch gleich großen Zahlungen zurückzahlen, ja. Und die Dynamik dieser Annuität ist, dass am Anfang der Zinsanteil sehr hoch ist, und der Tilgungsanteil sehr klein, und wenn wir dann fortschreiten über die Jahre, ist der Betrag immer noch gleich groß, dieser Betrag hier ist genau so groß wie der, aber: Der Tilgungsanteil ist am Ende der Laufzeit oder gegen Ende der Laufzeit sehr viel höher und der Zinsanteil wird geringer. Das ist die Dynamik im Laufe der Zeit. Der Zinsanteil sinkt im Laufe der Zeit, und der Tilgungsanteil wächst im Laufe der Zeit. Der Betrag bleibt immer der gleiche.

Ja, das war‘s schon wieder.

Leichtes und schnelles Lernen (Annuität dynamische Investitionsrechnung)

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Mein Name ist Marius Ebert. Ich bin Spezialist für leichtes und schnelles Lernen.

Dankeschön.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Annahmefrist Rechtliche Rahmenbedingungen

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Schnelles und leichteres Lernen (Annahmefrist Rechtliche Rahmenbedingungen)

Hallo, herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. Ich bin Experte für leichtes und schnelles Lernen und habe diverse Lernkonzepte entwickelt, zum Beispiel zum Betriebswirt IHK, zum Personalfachkaufmann IHK, zum Wirtschaftsfachwirt und zum technischen Betriebswirt, und in diesem Video möchte ich mal etwas vermitteln über die Annahmefrist, das heißt wie lange hat man eigentlich Zeit, um auf ein Angebot, das jemand anders macht, zu reagieren? Und wir werden gleich sehen, dass der Gesetzgeber eine Unterscheidung trifft. Und zwar ist das Angebot gemacht worden unter Anwesenden oder Abwesenden?

§ 147 BGB (Annahmefrist Rechtliche Rahmenbedingungen)

Und das schauen wir uns jetzt mal genauer an, indem wir einfach ins Gesetz reinschauen, und das Gesetz, das hier relevant ist, ist das Bürgerliche Gesetzbuch, das BGB. Der Paragraf 147 – wahrnehmen, nicht lesen – wahrnehmen: zwei Absätze – Absatz 1, Absatz 2, Strukturen wahrnehmen,  und hier kann man sehen: der einem Anwesenden gemachte Antrag, und in Absatz 2 steht der einem Abwesend gemachte Antrag.

  • So. Was ist bei den Anwesenden? Kann nur sofort angenommen werden. Das gilt auch mittels Fernsprechers, also heute würde man sagen „Telefon“, alte Sprache des BGB.
  • Und bei Abwesenden ist die Formulierung etwas komplizierter: „kann nur bis zu dem Zeitpunkt angenommen werden, in welchem der Antragende (das ist der, der das Angebot macht) den Eingang der Antwort unter regelmäßigen Umständen erwarten darf.“

Unter Anwesenden sofort (Annahmefrist Rechtliche Rahmenbedingungen)

Das ist ein bisschen kompliziert ausgedrückt. Was bedeutet das? Also unter Anwesenden, das sind auch Menschen, die durch ein Telefon oder durch eine Videokonferenz verbunden sind, kann man das Angebot nur sofort machen. E-Mail zählt nicht als anwesend. Fax zählt nicht als anwesend. Aber Telefon, Videokonferenz ist die Verbindung von zwei Menschen, die zwar nicht am gleichen Ort sind, aber doch zeitgleich miteinander verbunden sind. Hier zählt die Verbindung, nicht zwingend die Präsenz an einem Ort.

Sofort – kann man das Angebot nur sofort annehmen. Wenn man’s nicht sofort annimmt, man möchte aber später noch, muss man fragen: „Gilt Ihr Angebote noch?“. Dann sagt er ja und macht damit praktisch ein neues Angebot, das mit dem alten deckungsgleich ist.

Unter Abwesenden innerhalb der üblichen Frist (Annahmefrist Rechtliche Rahmenbedingungen)

Und unter Abwesenden: Formulieren wir es mal ein bisschen einfacher: Innerhalb der üblichen Frist. Ja, so könnte man das aus dem Gesetz übersetzen. Innerhalb der üblichen Frist.

Jetzt taucht immer die Frage auf: „Warum haben die nicht eingeschrieben „zwei Wochen“ oder so etwas? Warum haben die das so allgemein formuliert?“ Nun, weil die Väter des BGB damals sehr klug waren und weil sie doch gar nicht wissen konnten, welche technischen Entwicklungen noch kommen würden. Das BGB ist 1900 in Kraft getreten, da gab es kein Telefax, da gab es kein E-Mail, da gab es kein Internet, da gab es keine Videokonferenz. Und deswegen haben die einfach gesagt: „Unter Abwesenden innerhalb der üblichen Frist, die man erwartet“. Und das ist sehr klug. 147, Absatz 2, ja, das ist der Paragraf 147, Absatz 2 bis heute völlig unverändert, und der Paragraf 147 im Wesentlichen auch. Da gibt es ein paar kleine Korrekturen, dass man halt die Videokonferenz eingebaut hatte. Im Wesentlichen sind beide Paragrafen unverändert seit 1900. Und das ist eine historische Last.

Schnelles und leichteres Lernen (Annahmefrist Rechtliche Rahmenbedingungen)

Wenn Sie mein Lernsystem interessiert, schauen Sie mal unter www.spasslerndenk.de.

Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank!

 

© Dr. Marius Ebert

 

Annahmefrist § 147 BGB

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Annahmefrist § 147 BGB)

Hallo. Mein Name ist Marius Ebert. Ich bin Experte für leichtes und schnelles Lernen, und wir klären in diesem kleinen Video den Paragraf 147 BGB, und das ist die Annahmefrist.

Unterschiedliche Fristen für Anwesende und Abwesende (Annahmefrist § 147 BGB)

Und der 147 unterscheidet sich – schauen Sie auf die Struktur; die Struktur eines Paragrafen erkennen Sie an den Absätzen – in Absatz 1 (Absatz 1 ist diese „1“ hier in Klammern) und Absatz 2.

147 Absatz 1 regelt den Antrag und das Angebot unter Anwesenden. Das Gesetz spricht hier immer noch von Antrag; heute sagt niemand mehr „Antrag“, außer beim Heiratsantrag vielleicht und beim Kreditantrag. Heute sagen wir „Angebot“.

Und dann haben wir hier (in Absatz 2) Abwesende.

Ein Vertrag kommt zustande durch zwei übereinstimmende Willenserklärungen. Die eine Willenserklärung ist das Angebot, das Gesetz nennt es noch Antrag, die andere Willenserklärung ist die Annahme.

So. Hier in 147 geht es nun um die Annahmefrist: Wie lange habe ich Zeit, ein Angebot, hier Antrag genannt,  anzunehmen.

  • Und unter Anwesenden, sagt das Gesetz: sofort. Ich kann ein Angebot unter Anwesenden nur sofort annehmen.
  • Und unter Abwesenden ist die Gesetzesformulierung ein bisschen verklausuliert. Wir übersetzen was mal eine moderne Sprache und sagen „innerhalb einer angemessenen Frist“, einer üblichen Frist, also das, was in der Branche zum Beispiel üblich ist.

Begriff „anwesend“ (Annahmefrist § 147 BGB)

Aber gehen wir mal eine Etage höher und klären mal: Was ist denn „anwesend“? Nun, „anwesend“ ist die gemeinsame physische Präsenz in einem Raum, wenn also zwei Menschen sich in einem Raum befinden. Aber das ist nicht das einzige, was das Gesetz hier mit anwesend meint. Sondern das Gesetz meint auch oder spricht auch von einer technischen Einrichtung, und es spricht auch vom Fernsprecher, das alte Wort für Telefon.

Was ist der Kerngedanke? Der Kerngedanke ist die zeitgleiche Präsenz. Die zeitgleiche Präsenz. Wenn also über eine Videokonferenz, um eine dieser technischen Einrichtungen zu nennen, zwei Menschen zwar sich physisch an unterschiedlichen Räumen  oder an unterschiedlichen Orten besser gesagt befinden, aber verbunden sind, zeitgleich verbunden sind über eine Videokonferenz, über Skype, über Telefon oder über ein anderes Medium, dass wir vielleicht jetzt noch gar nicht kennen, aber es in Zukunft geben wird, wenn sie zeitgleich präsent sind, dann gilt das wie die gemeinsame Präsenz. Physisch präsent sein an einem Ort – das gilt als anwesend.

Unbestimmter Rechtsbegriff (Annahmefrist § 147 BGB)

Und noch ein Wort hier zu dieser Formulierung Absatz 2. Die ist ja ein bisschen schwer verständlich,  und sie ist sehr allgemein. Aber es ist sehr klug, es so zu formulieren, denn die Väter des BGB wussten ja gar nichts von diesen technischen Einrichtungen. Die kannten nichts von Twitter oder von Skype. Und sie haben nicht geschrieben hier „drei Tage“ oder „vier Wochen“ oder so etwas, sondern sie haben einfach gesagt „Es kommt drauf an.  Es kommt auf die Gegebenheiten an. Es kommt einfach darauf an, was im Moment üblich ist. Das kann heute anders sein als in 20 Jahren und ist heute sicher anders als vor 20 Jahren…“ Und das war sehr klug.

Man nennt das hier, diese Formulierung, „unbestimmte Rechtsbegriffe“. Und diese Formulierungen halten das Gesetz flexibel. Das Gesetz sagt einfach „Der Richter muss im Einzelfall prüfen: Was ist hier üblich?“ Und der Richter wird es selber nicht wissen, sondern er wird jemand aus der Branche fragen, und dann weiß man’s. Und so bleibt das Gesetz flexibel.

Alles Gute für dieses Mal.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Annahmefrist § 147 BGB)

Wenn Sie meine Art der Vermittlung interessiert, wenn Sie mehr wollen, dann gehen Sie zu www.spasslerndenk-shop.de.

Alles Gute.

Mein Name ist Marius Ebert.

© Dr. Marius Ebert

 

Annahme an Erfüllungs statt

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Lernen ohne zu leiden (Annahme an Erfüllungs statt)

Hallo, mein Name ist Marius Ebert. In dieser Videoserie erkläre ich ein paar juristische Grundbegriffe. Hier geht es um die Annahme an Erfüllungs statt.

Geldschulden begleichen durch Sachleistung (Annahme an Erfüllungs statt)

Was haben wir uns darunter vorzustellen und wie ist die rechtliche Regelung? Nun, wir haben einen Schuldner S und einen Gläubiger G. Und wir nehmen jetzt an: Der Schuldner schuldet dem Gläubiger Geld. Und der Schuldner spricht jetzt den Gläubiger an und sagt: „Geld kann ich im Moment nicht leisten, aber ich habe ein paar wunderschöne Dinge produziert per Handarbeit, und wäre es für dich okay, wenn ich statt der Geldschuld diese Dinge dir liefere, im gleichen Wert?“ Der Schuldner schuldet Geld und liefert zum Beispiel eine Sache, und der Gläubiger ist einverstanden.

Also: Wir haben zum Beispiel eine Geldschuld. Diese Geldschuld wird ersetzt durch eine Sachleistung, und der Gläubiger muss einverstanden sein. Dann gilt in diesem Fall der Paragraph 364 BGB.

Schauen wir rein.

§ 364 BGB (Annahme an Erfüllungs statt)

Wir sind im Bürgerlichen Gesetzbuch, wir sind im Paragraf 364,  das heißt im Schuldrecht, Allgemeiner Teil, Annahme an Erfüllungs statt. Der 364 hat zwei Absätze 1 und 2. Der erste Absatz ist für uns wichtig: „Das Schuldverhältnis erlischt, wenn der Gläubiger eine andere als die geschuldete Leistung an Erfüllungs statt annimmt.“

Also alle Konstellationen, die wir gerade hier geprüft haben, müssen erfüllt sein, und dann ist die Rechtsfolge, dass das Schuldverhältnis erlischt.

OK. Damit haben wir die wesentlichen Elemente hier geklärt.

Lernen ohne zu leiden (Annahme an Erfüllungs statt)

Dies ist gleichzeitig ein Ausschnitt aus meinen digitalen Lernkarten-Systemen. Sie finden das unter www.spasslerndenk-shop.de. Gleichzeitig Ihre Adresse, wenn Sie lernen wollen, ohne zu leiden, zur Abwechslung mal, ja, die meisten Menschen lernen und leiden parallel laufend, wenn Sie lernen wollen, ohne zu leiden, ist das Ihre Adresse: www.spasslerndenk-shop.de. Gehen sie jetzt dorthin.

Mein Name ist Marius Ebert.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Änderungsmanagement Schritte

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Lernen ohne zu leiden (Änderungsmanagement Schritte)

Hallo. Mein Name ist Marius Ebert. In dieser Videoserie kläre ich Prüfungsfragen und -begriffe, diesmal eine Prüfungsfrage aus dem Betriebswirt IHK, gleichzeitig ein Ausschnitt aus meinem digitalen Lernkartensystem zu diesem Thema. Es geht um Änderungsmanagement: Wie wird eine Änderung umgesetzt?

Management heißt: Wie gehen wir damit um? Wie handlen wir das?, sagt man auf Neudeutsch. Also wie gehen wir mit Änderungen um? Nun, wie setzen wir sie um?

6 Schritte (Änderungsmanagement Schritte)

Das sind im Wesentlichen 6 Schritte, die wir gehen müssen, um eine Änderung vernünftig umzusetzen. Denken wir da bitte daran: Eine Änderung ist die Änderung oft einer Gewohnheit und braucht tatsächlich sechs Schritte.

Wie geht das das?

  • Das erste ist die Beantragung. Man möchte irgendeinen Ablauf im Rahmen eines Projektes ändern. Das muss man beantragen.
  • Dann wird derjenige, bei dem beantragt wird, vielleicht zusammen mit dem Antragsteller die Ermittlung der Auswirkung betreiben. Ermittlung der Auswirkungen. Was passiert, wenn wir diese Änderungen umsetzen?
  • Dann wird im dritten Schritt eine Genehmigung erfolgen. Wenn eine Ablehnung erfolgt, ist es hier zu Ende, also gehen wir von der Genehmigung aus.
  • Dann wird eine Anweisung erfolgen, eine Anweisung an die Zuständigen. Das klingt alles sehr nach Behördendeutsch hier, ja, und hat auch etwas von Behörde, aber es läuft auch in privatwirtschaftlichen Unternehmen so. Eine Anweisung.
  • Dann die Durchführung der Änderungen. Durchführung, ja, nehmen wir lieber das Wort „Umsetzung“. „Durchführen“ klingt auch furchtbar militärisch.
  • Und als sechstes die Dokumentation, damit zum Beispiel in den verschiedenen Medien, Qualitätsmanagement-Handbuch, Ablaufpläne und so weiter, auch das neue Vorgehen nach der Änderung auch wirklich dokumentiert ist.

Okay, das war’s für dieses Video.

Lernen ohne zu leiden (Änderungsmanagement Schritte)

Ich sprach von Betriebswirt/in IHK. Wollen Sie das werden, ohne zu leiden, in einem Seminar, das auf Grundlage eines einheitlichen Lernkonzeptes arbeitet, das aufeinander abgestimmt ist, wo nicht 7 oder 8 Dozenten wirken, die Sie nur eine Verwirrung bringen, dann gehen Sie jetzt zu www.spasslerndenk.de. Dort finden Sie weitere Hinweise.

Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Analyse der Produktpolitik eines Unternehmens

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Lernen, ohne zu leiden (Analyse der Produktpolitik eines Unternehmens)

Hallo, mein Name ist Marius Ebert. In dieser Video-Serie zeige ich, wie man Lösungen generiert für Prüfungsfragen. Hier geht es um die Analyse der Produktpolitik eines Unternehmens. Also wir sind im Marketing, und wir sollen die Produktpolitik eines Unternehmens analysieren. Das kann zum Beispiel die Produktpolitik eines Wettbewerbers sein.

Analyse = Zerlegung, um zu erkennen (Analyse der Produktpolitik eines Unternehmens)

Nun zunächst einmal Analyse.

  • Was heißt Analyse? Analyse heißt Zerlegung. Ja, ich empfehle, sich hier solche Dinge klar zu machen. Analyse heißt Zerlegung zum Beispiel, ja, das heißt also… und was heißt Zerlegung? Zerlegung heißt wiederum: Betrachtung aus unterschiedlichen Perspektiven.
  • Und dann noch die letzte Frage: Warum zerlegen wir? Nun, wir zerlegen, um zu erkennen. Wir haben als Kinder ein Radiogerät auseinander gebastelt, also mit anderen Worten zerlegt, um zu erkennen, wie das funktioniert, wie es passieren kann, dass da Musik rauskommt, ja. Wir zerlegen, um zu erkennen.

Analyse ist also ein Mittel, das vermutlich so alt ist wie die Menschheit, um zu erkennen, wie gewisse Dinge funktionieren.

Zerlegung des Produktprogramms eines Unternehmens (Analyse der Produktpolitik eines Unternehmens)

So, jetzt haben wir genug Vorarbeit geleistet. Jetzt können wir schauen, nach welchen Kriterien wir ein Produkt, die Produktpolitik, also mit anderen Worten das Produktprogramm des Unternehmens zerlegen.

Das erste, was mir einfällt: Ich würde das Produktprogramm – Produktpolitik bedeutet ja, welche Produkte, ja, das ist die Produktpolitik. Produktpolitik ist Produktinnovation, Produktvariation, Produkteliminierung, Verpackungs- und Markenpolitik, das ist die Produktpolitik. Also wir sind beim Produktprogramm des Unternehmens. Wie ist es zusammengesetzt?

  • Würde ich mal kümmern um Sortimentsbreite und Sortimentstiefe. Das wär mal ein Analysepunkt.
  • Dann würde ich mich kümmern um den Innovationsgrad der Produkte. Wie neu und vor allem wie innovativ sind diese Produkte? Damit bin ich beim Innovationsgrad, bin ich irgendwo auch bei der Lebenszyklusphase. Ja, also in welcher Lebenszyklusphase befindet sich, befinden sich die Produkte, befindet sich das Produktprogramm.
  • Dann gehe ich da am Rand mal nach Wirtschaftlichkeitskriterien, analysiere Deckungsbeiträge beziehungsweise Umsätze, ja, und vor allem die Umsatzstruktur: Welche Produkte erzielen welche Umsätze? Finde ich da vielleicht so eine 20/80-Regel, ja. Das ist oft so: 20 Prozent der Produkte erzielen 80 Prozent des Umsatzes. Also was sind die Produkte, die wirklich viel bringen.

Ja, Sie sehen: Wenn man einmal da drin ist, wenn man einmal den Faden gefunden hat, dann kann man weiter ziehen, ja, da kann man sich da reinarbeiten. Das ist nicht etwas, was man reproduzieren kann, sondern das sind Lösungen, die man generieren kann, generieren muss.

So, jetzt wollen wir mal weiter überlegen: Sortimentsbreite, Sortimentstiefe, Innovationsgrad, Deckungsbeitrag und Umsatz. Dann, was könnte man noch machen beim Produktprogramm?

  • Markenpolitik. Markenpolitik, ja, also welche Marken sind vielleicht hier aufgebaut worden, wie stark sind die Marken, ja, Sie erinnern sich? Zur Produktpolitik gehört die Produktinnovation und -variation, die Produkteliminierung, die Verpackungs- und die Markenpolitik. Und damit hätte ich schon den nächsten Punkt, ja.
  • Wie ist die Verpackungspolitik? Ja, wie ist das zum Beispiel mit Umweltaspekten? Denkt man hier auch mal an umweltgerechte Verpackung, spart man Verpackungsmaterial ein? Der Verbraucher achtet immer mehr darauf.

Ansatz: Lösung generieren (Analyse der Produktpolitik eines Unternehmens)

Ja, und schon habe ich hier fünf Punkte generiert.

Denken Sie an die Lö… der Ansatz lautet: Nicht direkt produzieren, sondern generieren.

Ja, so geht das, und das ist frei hier gemacht worden, ich hab also wirklich mich hier in die Aufgabe reingedacht. Auf meinem Manuskript hier habe ich nur eine Skizze für die Aufgabenstellung.

Lernen, ohne zu leiden (Analyse der Produktpolitik eines Unternehmens)

Okay, das war’s für dieses Video. Wollen Sie lernen, ohne zu leiden, dann gehen Sie zu www.spasslerndenk-shop.de. Ihre Kommilitonen, Ihre Teammitglieder, Ihre Kollegen, die waren schon da. Sie müssen schauen, was es dort gibt.

Mein Namen ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

 

© Dr. Marius Ebert

Aktivtausch

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Videocoachings für leichteres und schnelleres Lernen (Aktivtausch)

Hallo und herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert, und ich möchte ein paar Begriffe klären aus dem Rechnungswesen, und der Begriff, den wir hier klären in diesem kleinen Video ist der Begriff Aktivtausch.

Zuordnung (Aktivtausch)

Zunächst einmal eine Zuordnung: Wir sind in der FiBu, in der Finanzbuchhaltung. Die FiBu hat die Aufgabe der Präsentation, der Präsentation und der Rechenschaft. Das Unternehmen präsentiert sich durch seinen Jahresabschluss nach außen. Und Aktivtausch findet statt in der die Bilanz. Und die Bilanz es begann wie ein großes T-Konto Aktiv- und Passivseite. Die Passivseite ist die Mittelherkunft, die Aktivseite ist die Mittelverwendung. Da es sich um einen Aktivtausch handelt, sind wir also in nur auf der Aktivseite.

Beispiel (Aktivtausch)

Und zwar können wir uns folgende Situation vorstellen: Wir haben, sagen wir, für 10.000 Euro Maschinen, und wir haben für 30.000 Euro Bargeld in der Kasse. Und jetzt kaufen wir eine weitere Maschine. Was passiert? Wir tauschen die Vermögenswerte, das heißt: Kasse sinkt um 10.000 auf 20.000, und der Maschinenbestand steigt von 10.000 ebenfalls auf 20.000.

Die Bilanzsumme war vorher 30.000+10.000 =40 000. Jetzt, nach dem Tausch, 20.000+20.000=40.000. Also die Bilanzsumme ist beim Aktivtausch unverändert. Lediglich die Vermögenswerte haben ihre Daseinsform gewandelt. Das ist der Tausch – 10.000 Euro sind aus der Kasse in die Maschine gegangen. Dies sind keine Kosten und kein Aufwand. Achtung bitte, ja, das ist ein Gedankenmuster, das viele Menschen haben, dass sie denken, das seien Kosten oder Aufwand. Ist es nicht, sondern lediglich eine Vermögensumwandlung. Aktivtausch ist eine Vermögensumwandlung.

Wir wissen: Auf der Aktivseite steht das Anlagevermögen und das Umlaufvermögen. Das Vermögen wandelt seine Daseinsform. Mehr passiert zunächst nicht. Das ist der Aktivtausch.

Im nächsten Video schauen wir uns den Passivtausch an.

Bis dann.

Mein Name ist Marius Ebert.

Videocoachings für leichteres und schnelleres Lernen (Aktivtausch)

Ach so – schauen Sie in meinen Shop www.spasslerndenk-shop.de. Dort finden Sie komplette Videos mit Skripten, mit Lernunterstützung, ähm, ich glaube nicht, dass Sie irgendwo schneller und effizienter lernen können als mit diesen Medien.

Mein Name ist Marius Ebert.

Dankeschön.

 

© Dr. Marius Ebert