BWL in Reimen: Opportunitätskosten (= Kosten des entgangenen Nutzens)

Dass der Begrff "Kosten" im Volksmund anders verwendet wird ,  als in der Betriebswirtschaftslehre, haben wir im letzten Beitrag gesehen. Kosten sind betrieblicher Werteverzehr, unabhängig davon, ob Geld abfließt. Aber nun muss man noch etwas verstehen: Werteverzehr entsteht auch dadurch, dass man etwas nicht bekommt, was man bekommen könnte. Die BWL spricht von "Opportunitätskosten" also von Kosten des entgangenen Nutzens:

„Kosten“, das ist kein leichtes Wort,

man findet sie an seltsamem Ort,

Kosten entstehen sogar dann,

wenn man nicht macht, was man machen kann,

oder – , um es einfacher zu sagen,

Du kannst etwas Anderes plötzlich nicht haben.

Fotolia_783702_XS Lass‘ mich Dir gleich ein Beispiel geben,

am besten eines direkt aus dem Leben:

Nimm‘ an Du hast viel Kapital,

dann könntest Du hiermit auf jeden Fall,

bei der Bank dafür hohe Zinsen bekommen,

doch bleibt es Dir natürlich unbenommen,

Dein Geld woanders zu investieren,

doch wirst Du dafür die Zinsen verlieren,

die Dir die Bank gegeben hätt‘,

das findest Du dann gar nicht nett,

in diesem Fall – du ahnst es schon,

sind dies Kosten betrieblicher Kalkulation,

ich hoff‘, dass es nun jeder versteht,

es sind Kosten der Opportunität.

Weitere Folgen von BWL in Reimen: der KostenbegriffOpportunitätskostenAufwand und Kosten,Lohmann-Ruchti-Effektdie Bilanzdie LiquiditätsgradeLeverage-Effekt

Fachliche Begleitung durch Dr. Marius Ebert bei Projektarbeit, Fachgespräch, Prüfungs- und Examensvorbereitung.

Bis zum nächsten Mal, viele Grüße

 

Marius Ebert

Marius Ebert bei Twitter

535-03

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.