Bruttonationaleinkommen, Berechnungsprobleme

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Hallo, herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. Wir sind mitten in einer kleinen Videoserie über das  Bruttonationaleinkommen (BNE), und in diesem Video betrachten wir zwei Probleme, nämlich

  • einmal das Problem der Preissteigerungen,
  •  und zum anderen Problem der Gratisleistungen.

Berechnung des BNE (Bruttonationaleinkommen, Berechnungsprobleme)

Diese Probleme drehen sich darum, dass wir die ermittelte Größe Bruttonationaleinkommen nicht immer für bare Münze nehmen dürfen. Und wir sehen gleich, warum.

Wenn wir uns nochmal erinnern an das erste Video und uns klar machen, dass wir Mengengrößen in Wertegrößen überführt haben, das heißt: Wir haben hier aufgeführt die Gütermengen, die in einer Volkswirtschaft produziert werden, ja, Lacke und Farben, und Geleise, die gebaut werden, und Seminare, die produziert werden, und so weiter, und haben gesehen: Wir können sie nicht aufaddieren. Wenn wir das aber übersetzen in entsprechende Euro-Größen zu Marktpreisen, wenn wir also die produzierten Mengen bewerten mit Marktpreisen, haben wir Euro, und wir können aufaddieren, wir können eine Summe bilden. Ja, wir können hier rechnen „plus“, „plus“, „plus“.

Problem der Preissteigerungen (Bruttonationaleinkommen, Berechnungsprobleme)

Und genau da tauchen auch die Probleme auf, denn was ist, wenn nur die Euro-Werte steigen und die Mengen unverändert sind, das heißt wenn die gleiche produzierte Menge mit höheren Marktpreisen bewertet wird, dann steigt das Bruttonationaleinkommen, ohne dass mehr Mengen produziert werden. Und deswegen muss man unterscheiden

  • in das nominale, das also diese Preissteigerung nicht berücksichtigt,
  • und in das reale Bruttonationaleinkommen. Dieses reale Bruttonationaleinkommen nimmt die Mengen von heute und die Preise von damals, ist also preisbereinigt.  

Problem der Gratisleistungen (Bruttonationaleinkommen, Berechnungsprobleme)

Das zweite Problem waren die Gratisleistungen, das heißt: Bei den Gütern einer Volkswirtschaft kommen noch hinzu zum Beispiel die Arbeit der Hausfrauen oder Hausmänner – Kochen, Putzen, Waschen, Bügeln, Rasenmähen, und diese Arbeit wird nicht erfasst, weil sie nicht zu Markte getragen wird. Das bedeutet: Diese ganzen Dinge sind zwar in einer Marktwirtschaft vorhanden, können aber hier in dieser Summe überhaupt nicht erfasst werden, weil sie nicht am Markt angeboten werden. Also genau genommen sind es nur die Gütermengen, die am Markt sichtbar werden. Und die Gütermengen wie diese hier, sie nicht am Markt sichtbar werden, können nicht erfasst werden.

Ja, das war’s schon wieder.

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Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

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© Dr. Marius Ebert

 

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