Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Prüfungsfragen Teil 18

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Wirtschaftsfachwirt/in IHK: Gratis-Lernimpulse

Willkommen zurück, nun geht es um die Interpretation der Abweichung, noch einmal, wir hatten hier den Fall das wir eine Istbeschäftigung hatten, die unter der Planbeschäftigung lag, also eine Unterbeschäftigung. Hier müssen Sie schauen, ja das ist wichtig, wie steigen wir ein? Steigen Sie auch immer mit dem Auge, immer von der x-Ache her ein, schauen Sie nicht so viel hier oben, sondern schauen Sie was hier unten sich bewegt, die Istauslastungsszahlen sind kleiner als die Planauslastungszahlen, wir haben eine Unterbeschäftigung. In diesem Beispiel hatten wir Istkosten die über den Sollkosten lagen. Es gibt, wie Sie wissen, drei Möglichkeiten:

        1) Einmal die Istkoten liegen über den Sollkosten, die Sollkosten liegen hier…

        2) Die Istkosten ligen unter den Sollkosten

        3) Und die Istkosten sind genau die Sollkosten.

Im dritten Fall haben wir keine Abweichung, das kommt in den Prüfungen nicht vor.

 

Istkosten über Sollkosten

Hier ist der erste Fall, die Istkosten liegen über den Sollkosten, bei unserer Auslastung von 9000 Stück, ja 9000 war „Ist“, 9100 war Plan, wir sind also unter Plan geblieben. Bei 9000 hätten wir das hier verbrauchen sollen, und das haben wir tatsächlich verbraucht. Den Zahlenwert haben wir im vorhärigem Video ausgerechnet, ich glaube 5060 euro. Das können Sie im anderen Video nachschauen, hier geht es jetzt darum, was bedeutet das?

Nun, das bedeutet höchstwahrscheinlich eine „Unwirtschaftlichkeit“, ich erkläre Ihnen gleich, warum ich das ein wenig einschränke und sage, „höchstwahrscheinlich eine Unwirtschaftlichkeit“ und die Verantwortung dafür hat der Kostenstellenleiter. Warum eine Unwirtschaftlichkeit? Nun, bei 9000 Stück hätte er das hier verbrauchen sollen, an Kosten, ja, also streng genommen, diesen Wert, und was hat er verbraucht? Diesen Wert hier. Das ist die Abweichung. Er hat 5060 Euro mehr verbraucht als er hätte vrebrauchen sollen. So, das ist einfach gesagt die Antwort.

 

Unwirtschaftlichkeit, ja, aber es gibt eine Ausnahme

Das ist wahrscheinlich eine Unwirtschaftlichkeit. Und hier gibt es eine einzige Ausname: denn dieser Wert hier oben, diese Istkosten, setzten sich zusammen aus Menge x Preis. Und jetzt ist Unwirtschaftlichkeit ja in der Regel ein verstärkter Mengenverbrauch, also zum Beispiel mehr Ausschuss produziert als üblicherweise. Die einzige Ausname, wo der Kostenstellenleiter sich so zu sagen exkulpieren kann, entschuldigen kann, ist das die Mengen gleich waren und die Preise gestiegen sind.

 

Also Unwirtschaftlichkeit, Verantwortung des Kostenstellenleiters, Ausnahme:  gestiegene Einkaufspreise. Wenn er also, und zwar unvermeidbar gestiegene Einkaufspreise, irgendeine tatsächliche oder künstliche Verknappung für Kupfer oder sonst irgendwas, was er braucht und er konnte nichts anderes als zu diesem höheren Einkaufspreis einkaufen. Ja, wenn er nicht richtig den Markt beobachtet hat, ist es doch wieder seine Verantwortung. Aber eine gestiegene unvermeitbare Preiserhöhung , also die Veränderung nur auf dieser Seite hier, auf der Preisseite, bei gleichen Mengen, das kann Ihn endschuldigen. Aber die Regel ist es nicht, die Regel ist ein gestiegener Mengenverbrauch bei konstanten Preisen und das ist dann Unwirtschaftlichkeit, und dafür hat der Kostenstellenleiter die Verantwortung.

 

Im nächsten Video: Interpretation der Beschäftigungsabweichung

Im nächsten Video schauen wir uns die Interpretation der Beschäftigungsabweichung an, die von hier nach hier geht, also das hier ist die Vorausabweichung, und von hier nach hier das ist die Beschäftigungsabweichung. Und die Interpretation der Beschäftigungsabweichung folgt dann im nächsten Video, bis gleich.

 

Das Insidervideo, Prüfung-Wirtschaftsfachwirt IHK entschlüsselt, damit Sie genau die richtigen Aktionen in der Prüfung machen, ist noch verfügbar, ist noch begrenzt verfügbar, zeitlich gesehen. Klicken Sie unter dem Video und tragen sich ein in das Formular, weinige Minuten später haben Sie diese wehrtvolle Insiderinformation in Ihrem Postfach.

Alles Gute, Marius Ebert

 

 © Dr. Marius Ebert

 

 

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