Archiv der Kategorie: Betriebswirt IHK

Beschaffungsmarkt-Forschung

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Beschaffungsmarkt-Forschung)

Herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert, und auch willkommen zurück für die, die das Video über die Aufgaben der Materialwirtschaft schon gesehen haben. Hier geht es nun um die Beschaffungsmarkt-Forschung. Das gehört zur zweiten Aufgabe. Nach der Materialplanung, erster Schritt, kommt als zweites die Materialbeschaffung, und da sind wir bei der Beschaffungsmarkt-Forschung.

4 Aufgaben (Beschaffungsmarkt-Forschung)

Und die Beschaffungsmarkt-Forschung hat 4 Aufgaben. Strukturzahl also 4, Beschaffungsmarkt-Forschung, Strukturzahl 4.

  • Und das erste ist die Marktanalyse. Marktanalyse bedeutet W-Fragen stellen. W-Fragen wiederum bedeutet: Wer beschafft was oder wer liefert was zu welchen Preisen innerhalb welcher Fristen unter welchen Konditionen auf welchen Wegen? W-Fragen stellen, das ist Marktanalyse. Analyse bedeutet Zerlegung. Wir zerlegen nach verschiedenen Kriterien. Wir zerlegen nach den Kriterien Kosten, wir zerlegen nach dem Kriterium Zeit, wer beschafft oder wer besorgt was, wer liefert was zu welchen Kosten in welcher Zeit, wir zerlegen nach dem Kriterium Service und so weiter.
  • Dann die Marktbeobachtung. Diese Größen hier, die wir bei der Marktanalyse analysiert haben, verändern sich, das heißt Marktbeobachtung fokussiert auf die Veränderungen der Größen Kosten, Zeit, Service.
  • Darauf stützt sich dann die Marktprognose. Die Marktprognose ist dann eine Fortschreibung der beobachteten Veränderung. Wenn die Preise von Rohstoffen x sich weiter so entwickeln, wie wir das gerade beobachten, ist es vielleicht sinnvoll, auf Rohstoff y zu wechseln. Marktprognose ist die Fortschreibung von Trends, die wir in der Marktbeobachtung sehen und ermitteln.
  • Und schließlich die Lieferantenbeurteilung.  Auch darauf werden wir in einem späteren Video noch eingehen. Lieferantenbeurteilung: Kriterien entwickeln quantitativer und qualitativer Art, um eine Lieferantenbeurteilung damit eine Lieferantenauswahl haben und treffen zu können.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Beschaffungsmarkt-Forschung)

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Mein Name ist Marius Ebert.

Dankeschön.

 

 © Dr. Marius Ebert

 

Berechnungen des Netto-Verkaufspreises

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Lernen ohne Leiden (Berechnungen des Netto-Verkaufspreises)

Willkommen zurück. Mein Name ist Marius Ebert. Wir setzen die Aufgabe von gerade fort. Gerade in der Aufgabe war der Listen-Einkaufspreis zu berechnen. Schauen Sie das Video „Berechnen des Listen-Einkaufspreis“. Und jetzt geht es weiter. Jetzt sollen wir den Netto-Verkaufspreis berechnen.

Grundlage für den Netto-Verkaufspreis (Berechnungen des Netto-Verkaufspreises)

Und zwar müssen jetzt einmal wissen die Grundlage für den Netto-Verkaufspreis, und das ist

  • der Einstandspreis, den haben wir ja grade schon ausgerechnet,
  • und wir müssen wissen die Handelsspanne.

Handelsspanne ist angegeben in der Aufgabenstellung. Das sind 40 Prozent. Und der Einstandspreis ist — schauen Sie das andere Video — 974,26.

Berechnung (Berechnungen des Netto-Verkaufspreises)

So. Jetzt müssen wir uns klar machen: 974,26 entspricht 60 Prozent. Wie viel ist 40 Prozent? Denn der zu berechnende Nettoverkaufspreis sind hundert Prozent. Wenn wir das also wieder umrechnen – 974,26 dividiert durch 60 mal 40 — kommen wir auf 649,51, das sind 40 Prozent, und wenn wir beide Zahlen aufaddieren, kommen wir auf 1.623,77. Alles in der Dimension „Euro“ hier, und das entspricht 100 Prozent.

Der Nettoverkaufspreis ist also 1.623,77 Euro.

Ja, das war’s.

Lernen ohne Leiden (Berechnungen des Netto-Verkaufspreises)

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Dankeschön.

 

© Dr. Marius Ebert

Berechnung des Listeneinkaufspreises

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Berechnung des Listeneinkaufspreises)

Hallo, herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert, und in diesem Video möchte ich gerne eine Prüfungsfrage aufgreifen, und zwar geht es darum, den Listeneinkaufspreis zu berechnen.

Vorgaben (Berechnung des Listeneinkaufspreises)

Folgende Angaben liegen vor:

Der Artikel x hat

  • 2% Lieferskonto
  • 10 Euro Bezugskosten
  • 36% Handlungsgemeinkosten; diese Handlungskosten sind die Kosten, die der Händler hat, um handeln zu können, das heißt um die Produkte im Laden und im Regal präsentieren zu können
  • Und dann haben wir einen Selbstkostenpreis von 1.325 Euro

Achtung: Wir haben jetzt hier zwei Dimensionen: Wir haben die Dimension „Prozent“ und zwar hier (Lieferskonto) und hier (Handlungsgemeinkosten), und wir haben die Dimension „Euro“ hier (Bezugskosten) und hier (Selbstkostenpreis).

Lösung (Berechnung des Listeneinkaufspreises)

Nun, dann fangen wir mal an, die Aufgabe zu lösen.

Schritt 1: Berechnung des Einstandspreises (Berechnung des Listeneinkaufspreises)

Wir fangen unten an beim Selbstkostenpreis. Und dieser Selbstkostenpreis war ja 1.325 Euro, so stand es in der Aufgabenstellung.

So. Diese 1.325 Euro sind 136 Prozent, wir brauchen also jetzt die 36% beziehungsweise die 100%. Wir müssen uns also jetzt fragen:  Wenn 1.325 Euro 136 Prozent sind, wie viel sind 100 Prozent? – Einfacher Dreisatz: 1.325 durch 136 ergibt 1 Prozent, mal 100, und das ergibt 974,26 Euro, entspricht 100 Prozent. So. Jetzt haben wir…, das ist also zunächst einmal der Einstandspreis.

Schritt 2: Berechnung des Bareinkaufspreises (Berechnung des Listeneinkaufspreises)

Jetzt haben wir aber noch Bezugskosten, und zwar Bezugskosten – Achtung: nicht in Prozent, sondern in Euro angegeben – von 10 Euro. Und diese Bezugskosten müssen wir jetzt natürlich vom Einstandspreis  abziehen, das heißt wir suchen den Betrag, auf den 10 Euro Bezugskosten aufgeschlagen 974,26 ergeben, das heißt wir sind bei 964,26, wieder in der Dimension „Euro“. Und das ist unser Bareinkaufspreis.

Schritt 3: Berechnung des Listeneinkaufspreises (Berechnung des Listeneinkaufspreises)

Und dieser Bareinkaufspreis ist noch nicht der Listeneinkaufspreis, den wir ja berechnen sollen, denn dieser Bareinkaufspreis entspricht 98%. Wir fragen uns also: Wenn dieser Betrag hier 98 Prozent ist wie viel sind 100 Prozent, die wir um 2 Prozent Skonto reduziert haben?  Das heißt wir rechnen wieder um nach Dreisatz: 964,26 durch 98 mal 100 ergibt 983,94 Euro. Und das ist unser Listeneinkaufspreis.

Zusammenfassung der Schritte und Kontrolle (Berechnung des Listeneinkaufspreises)

  • Dieser Listeneinkaufspreis wird also reduziert um 2% Skonto, ergibt den Bareinkaufspreis.
  • Auf den Bareinkaufspreis werden die Bezugskosten draufgerechnet,  ergibt den Einstandspreis.
  • Dann werden die Handlungsgemeinkosten kalkuliert, 36% drauf, ergibt den Selbstkostenpreis von 1.325 Euro. Das hier war unser Ausgangspunkt.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Berechnung des Listeneinkaufspreises)

Ja, das war’s. Schauen Sie unter www.spasslerndenk-shop.de für weitere Lernhilfen.

Mein Name ist Marius Ebert.

Dankeschön.

 

© Dr. Marius Ebert

Benchmarking

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Lernen ohne Leiden (Benchmarking)

Herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. Ich bin Experte für leichtes und schnelles Lernen und habe verschiedene Seminar-Konzepte geschrieben, unter anderem den Betriebswirt/in IHK in 26 Tagen, den Technischen Betriebswirt/in IHK in 28 Tagen, dem Wirtschaftsfachwirt/in IHK in 22 Seminartagen und Personalfachkauffrau oder Personalfachkaufmann IHL in 12 Tagen. Dieses Lernkonzept gibt es bereits seit 1994, ist bestens bewährt und vielfach erfolgreich. Viele, viele Menschen haben damit erfolgreich ihren Abschluss gemacht. Schauen Sie mal auf www.spasslerndenk.de. Dort finden Sie auch Referenzen der Teilnehmer. Und heute möchte ich mal einen Begriff vorstellen aus dem Betriebswirt, auch Technischen Betriebswirt, nämlich das Benchmarking.

Lernen vom Besten (Benchmarking)

Benchmarking ist in letzter Zeit sehr modern geworden. Was ist Benchmarking? Nun, nehmen wir mal an, wir haben hier – nein, das ist 2, das ist 1, das ist Nummer 3, ja, so eine Medaillenvergabe, so ein Podest, dann ist Benchmarking „Lernen vom Besten“. Das heißt wir schauen auf die Nummer 1, wir schauen: Was kann der beste in unserem Gebiet besser als wir, und zwar natürlich je nach Spezifizierung, also zum Beispiel wer hat die geringste Reklamationsquote, wer hat die geringste Fehlerquote, und wir lernen jeweils vom Besten.

Benchmark ist also nichts anderes als Lernen vom jeweils Besten aus der Branche oder auch aus anderen Branchen. Da wird es nämlich sehr interessant, wenn man mal die Grenzen, auch die gedanklichen Grenzen der eigenen Branche überschreitet.

Benchmarking-Teams (Benchmarking)

Und die hohe Kunst des Benchmarkings ist das Benchmarking-Team. Und zwar muss man sich vorstellen: Hier sind Menschen eines Unternehmens (das ist das Unternehmen U1) und hier sind Menschen aus dem Unternehmen U2 — kann die gleiche Branche sein, wenn die Unternehmen sich nicht gerade spinnefeind sind, kann aber auch eine andere Branche sein –, und die bilden nun ein Benchmarking-Team. Und zwar ist die Idee ein Überkreuz-Austausch, das heißt dieses Unternehmer hat die geringste Reklamationsquote, dieses Unternehmen hat die geringste Fehlerquote, und man lernt voneinander gewissermaßen über Kreuz. Das ist die hohe Kunst im Benchmarking, also das Lernen von dem anderen. Wenn wir genau hinschauen, ist Benchmarking ein Schritt weg vom Wettbewerbsdenken in Form dieser Benchmarking-Teams – gemeinsam geht es besser als gegeneinander. Das müssen viele noch lernen, aber das wird sich in der nächsten Zeit weiter herauskristallisieren.

Lernen ohne Leiden (Benchmarking)

Wenn Sie mein Lernkonzept interessiert, schauen Sie mal unter www.spasslerndenk.de. Wenn Sie Lernmedien interessieren, schauen Sie unter www.spasslerndenk-shop.de.

Vielen Dank.

Mein Name ist Marius Ebert.

© Dr. Marius Ebert

 

Begin of Pipe-Konzept

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Begin of Pipe-Konzept)

Hallo, herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. Ich bin Experte für leichtes und schnelles Lernen, und heute geht es um einen Begriff oder zwei Begriffe aus dem Ökologie-Management, und zwar die Begriffe Begin of Pipe und End of Pipe.

Und zwar stellt man sich hier eine Röhre vor, und das ist sozusagen der Produktionsprozess im Unternehmen.

Und die ersten Ansätze im Ökologie-Management waren End of Pipe-Konzepte. Das heißt: Man schaute auf das, was am Ende des Produktionsprozesses herauskam, und vor allem dann auf die Dinge mit der Vorsilbe „Ab…“, also Abwasser, Abluft, Abwärme und so weiter, und schaute, dass man das jetzt hier in irgendeiner Weise bewältigte.

Und dann ist man auf die Idee gekommen, statt den Fokus hier (am Ende der Röhre) zu haben, bei End of Pipe, den Fokus zu verlagern auf Begin of Pipe. Denn logischerweise, wenn man hier schon drauf achtet, was man in den Produktionsprozess hineinfügt, beeinflusst natürlich ganz klar das, was am Ende herauskommt.

Also die neueren, moderneren Konzepte sind Begin of Pipe-Konzepte, das heißt sie verhindern von vorneherein durch kluge Auswahl der Roh, Hilfs,- und Betriebsstoffe, die man verwendet, durch kluge Auswahl der Energien, die man verwendet, dass am Ende zu viel mit der Vorsilbe „Ab…“ herauskommt. Das ist Begin of Pipe, und das ist modernes Ökologie-Management.

Ja, vielen Dank.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Begin of Pipe-Konzept)

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Mein Name ist Marius Ebert.

Dankeschön.

 

 

© Dr. Marius Ebert

 

Bedarfsermittlung, stochastisch u. deterministisch

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Bedarfsermittlung, stochastisch u. deterministisch)

Hallo, willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. Wir beschäftigen uns in diesem Video mit der die Materialwirtschaft, und zwar mit der Bedarfsermittlung.

Zwei Ansätze (Bedarfsermittlung, stochastisch u. deterministisch)

Hier gibt es zwei grundsätzliche Ansätze – Bedarfsermittlung, und zwar gibt es einmal deterministisch und stochastisch. Deterministisch und stochastisch.

  • Deterministisch bedeutet bedarfsabhängig, das heißt das ist eine Rückwärtsbetrachtung. Ich schaue sozusagen vom Markt schaue ich, wie viele Produkte und schau auf den Bedarf meines Materials. Also die Idee ist hier eine Rückwärtsbetrachtung,
  • während stochastisch verbrauchsabhängig ist. Verbrauchsabhängig. Das bedeutet: Ich schaue auch rückwärts, aber nicht vom Markt rückwärts, sondern von meinem Verbrauch rückwärts, das heißt wenn das hier eine Periode ist und es gilt, den Verbrauch des Materials für die nächste Periode zu bestellen, dann schaue ich hier auf den Verbrauch der Vorperiode und ermittle danach den Verbrauch für die aktuelle Periode, für die ich’s brauche.

Also das ist der entscheidende Unterschied: deterministisch – bedarfsabhängig, stochastisch – verbrauchsabhängig.

Deterministisch ist das modernere, ja, das modernere, dass man also wirklich vom Markt her zurückschaut auf das Material, das man braucht.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Bedarfsermittlung, stochastisch u. deterministisch)

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Dankeschön.

© Dr. Marius Ebert

Autoritärer Führungsstil Vor- und Nachteile

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Autoritärer Führungsstil Vor- und Nachteile)

Hallo. Mein Name ist Marius Ebert. In dieser Video-Serie zeige ich, wie man Lösungen generiert für Prüfungsfragen. Autoritärer Führungsstil ist hier die Frage. Es geht um den autoritären Führungsstil, das heißt wir sind im weitesten Sinne im Personalmanagement hier, Personalwesen, und gefragt ist nach Vor- und Nachteilen.

Lösungsstruktur (Autoritärer Führungsstil Vor- und Nachteile)

Vor- und Nachteile könnte zum Beispiel diese Struktur der Lösung haben. Dann stehen zum Beispiel hier (links in der Tabelle, unter +) die Vorteile und hier (rechts in der Tabelle, unter -) die Nachteile. Ja, und dann geben wir hier noch so ein paar Spiegelstriche vor für Vor- und Nachteile. Das ist die Struktur der Lösung, die wir zuerst einmal hinschreiben.

Während wir das tun, läuft unser Gehirn so ein bisschen warm, denn es geht darum, Lösungen zu generieren, nicht zu reproduzieren. Ich habe das schon sehr oft betont, Ich betone es immer wieder. Es ist sehr, sehr wichtig, dass wir das verstehen.

Was ist der autoritäre Führungsstil? (Autoritärer Führungsstil Vor- und Nachteile)

Autoritärer Führungsstil. Zunächst mal: Was ist der autoritäre Führungsstil? Nun der autoritäre Führungsstil ist Befehl und Gehorsam. B + G — Befehl und Gehorsam plus Fürsorge. Ja, das ist etwas, was gerne vergessen wird, dass der autoritäre Führungsstil auch einen ganz klaren Fürsorgeaspekt immer hatte, das heißt man erwartete zwar von seinen Mitarbeitern Gehorsam, fast schon militärischen Gehorsam, aber man war auch für sie da in Not. Der Gedanke der Unterstützungskassen ist daraus entstanden, und damit haben wir schon einen positiven Aspekt hier.

Positive Aspekte (Autoritärer Führungsstil Vor- und Nachteile)

  • Also der Fürsorgegedanke. Achten Sie bitte streng darauf, ob hier steht „nennen“ oder „erläutern“, denn wenn da steht „erläutern“, dann reicht es nicht, wenn Sie einfach nur „Fürsorgegedanke“ schreiben, sondern dann müssen Sie schreiben „Fürsorgegedanke, der sich ausdrückt zum Beispiel in den Unterstützungskassen. Der autoritär Führer leistete Unterstützung für Mitarbeiter in Not“, ja, das war der Grundgedanke der Unterstützungskasse.
  • Dann haben wir natürlich beim autoritären Führungsstil klare Zuständigkeiten, klare Hierarchien, ja, da ist ganz klar, wer Arschtrittgeber und wer Arschtrittnehmer ist, das ist ganz klar festgelegt. Klare Hierarchien, klare Zuständigkeiten. Und das kann ein Vorteil sein, dass man ganz klar weiß, wer ist hier wirklich der, der die Entscheidungen trifft. Das kann ein Vorteil sein, dann weiß man nämlich, wo man seine Energie einsetzen muss, bei dem, der wirklich das Sagen hat. Also hier ist ganz klar, wer das Sagen hat, und das kann ein Vorteil sein.
  • Was haben wir noch? Wir haben eine schnelle Reaktion in der Krise, wenn’s brennt, tatsächlich oder im metaphorischen Sinne. Dann muss die Führungskraft, selbst wenn sie normalerweise kooperativ führt, muss sie autoritär führen. Ja, in Krisensituationen, Katastrophensituationen muss jemand das Ruder in die Hand nehmen, sonst funktioniert es nicht, sonst rennen die Menschen in Panik umher, und nichts Koordiniertes passiert, und Menschen sterben, die nicht hätten sterben müssen, weil nicht richtig reagiert wird. Also: In einer Krisensituation haben wir hier einen Vorteil. Der autoritäre Führungsstil ist hier im Grunde der einzig richtige. Schnelle Reaktion in der Krise.

Nachteile (Autoritärer Führungsstil Vor- und Nachteile)

Kommen wir zu den Nachteilen.

  • Nun. Wir haben eine Überforderung des Vorgesetzten. Wenn sie meine Video-Coachings, kennen Sie das Harzburger Modell, und das Harzburger Modell hat genau hier angesetzt: den autoritären Führungsstil zu verabschieden, weil man sah, weil Höhn,  der führende Kopf dort, erkannt hatte, dass die Vorgesetzten immer mehr überfordert sind, wenn sie klassisch autoritär führen, und deswegen hier dieser Nachteil — Überforderung der Vorgesetzten.
  • Dann, zumindest in heutiger Zeit, eine schlechte Motivation. Viele Menschen sind heute den autoritären Führungsstil nicht mehr gewohnt und wollen kooperativ geführt werden, wollen selber Input geben und selber auf die Entscheidungen einwirken und wollen nicht einfach nur Befehle ausführen.
  • Dann dadurch eine schlechte Entscheidungsqualität. Eins kann man sicher sagen: Früher waren viele Dinge einfacher, ja, wir hatten früher zwei Fernsehprogramme (das Erste und das Zweite), naja gut, also vielleicht noch das dritte Programm, und wenn man abends Fernsehen wollte, dann konnte man sich entscheiden zwischen ersten und der zweiten. Heute haben wir mehrere hundert Programme, das heißt die Entscheidung wird aufgrund vieler, vieler Alternativen, die sich heute bieten, wird die Entscheidung schwerer. Und wenn heute ein autoritärer Führer denkt, er wüsste alles, er wüsste alle Alternativen, dann wird die Entscheidungsqualität schlechter. Und das haben wir in verschiedenen Situationen. Heute muss ein Entscheider auf viele, viele Aspekte hören, und er kann sie nicht alle kennen und wissen. Das geht heute nicht mehr. Das heißt: Er muss Mitarbeiter einbeziehen, die bei diesen Teilgebieten kompetenter sind als er selber. Wenn er das nicht tut, und klassisch autoritär führt und sagt: „Erzähl mir was vom Pferd, erzähl mir was vom Internet, ich hab hier das Sagen, ja, und ich entscheide so und so, und wir brauchen kein Internet“ (das ist kein Fall, den ich mir gerade ausdenke, ich kenne einen solchen Fall, ja,) „Wir brauchen keine Internetseite, ja, wir brauchen das alles nicht, lass mich zufrieden mit diesem Quatsch, ja, ich hab hier das Sagen, ich bin hier der Chef, und ich entscheide“, dann kommt hier eine sehr schlechte Entscheidung heraus. Und in diesem Fall war es in der Tat so, dass das Unternehmen in große, große wirtschaftliche Schwierigkeiten kam, und wenn der schauen auf Quelle, war es ja im größeren Stil nicht anders, ja, da hat das Management das Internet komplett verpennt, da haben sicher Mitarbeiter gewarnt, da haben sicher Mitarbeiter gesagt, man müsste und wir sollten und so weiter und so weiter, und die haben gesagt „Wir sind hier die Chefs, und wir entscheiden“, und das Ergebnis ist bekannt. Ja, also schlechte Entscheidungsqualität ist ein weiterer Nachteil des autoritären Führungsstils.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Autoritärer Führungsstil Vor- und Nachteile)

So. Sie haben wieder mal gesehen, wie ich eine Lösung generiert habe. Ich habe sie nicht direkt produziert, sondern ich habe verschiedene Dinge zusammengebracht, und ich habe die Lösung entwickelt.

Wenn Sie lernen wollen, wie das geht, und wenn Sie die Grundlage, den Fundus haben wollen, aus dem ich hier schöpfe, klares, verständliches Lernmaterial, das Sie immer wieder neu zusammensetzen können, weil es modulartig aufgebaut ist, weil Sie damit solche Fragen bewältigen können, wie ich sie hier gerade bewältigt habe, Prüfungsfragen wohlgemerkt, dann gehen sie jetzt zu www.spasslerndenk-shop.de. Ihre Kommilitonen, ihre Mitstudenten, Ihre Mitglieder aus der Arbeitsgruppe, Ihre Konkurrenten in der Prüfung, die waren schon da, und die haben schon gekauft, ja, machen Sie es jetzt!

Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Auszahlungsmanagement Prüfungsfrage

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Checkliste IHK-Abschluss (Auszahlungsmanagement Prüfungsfrage)

Hallo! Das Insider-Video „Prüfung Betriebswirt IHK entschlüsselt“ ist noch verfügbar — für eine begrenzte Zeit noch verfügbar. Klicken Sie unter dem Video, unter diesem Video hier auf den Link und tragen Sie sich in das Formular ein.

Mein Name ist Marius Ebert. In meiner Video-Serie behandle ich Prüfungsfragen. Im letzten Video haben wir uns unterhalten über den Liquiditätsplan. Wir haben uns unterhalten über das Management von Einzahlungen und werden uns hier unterhalten über das Management von Auszahlungen.

Wenn Sie Einzahlung und Auszahlung miteinander verrechnen, haben Sie entweder einen Liquiditätsüberschuss oder einen Liquiditätsbedarf, wenn die Auszahlungen größer sind als die Einzahlungen.

Im letzten Video haben wir gesehen,  dass es grundsätzlich zwei Ansatzpunkte gibt für die Einzahlung:

  • die Einzahlungen erhöhen und
  • die Einzahlungen beschleunigen

oder eine Kombination aus diesen beiden.

Zwei grundsätzliche Maßnahmen (Auszahlungsmanagement Prüfungsfrage)

Hier sprechen wir nur über die Auszahlungen. Einzahlungsmanagement haben wir im letzten Video behandelt. Bei den Auszahlungen können wir sie

  • verringern oder
  • verzögern

ja, das sind die beiden grundsätzlichen Maßnahmen. Schauen Sie: genau der Gegenpol – erhöhen hier bei den Einzahlungen, verringern bei den Auszahlungen, beschleunigen und verzögern.

Schauen wir uns das genauer an:

  • Auszahlungen  verringern. Schauen wir uns das als erstes an. Wie machen wir das? Grundprinzip: Ballast über Bord. Das heißt: Wir prüfen unsere Auszahlungen und schmeißen alles raus, was wir im Moment nicht unbedingt brauchen.  Das können Abos sein von irgendwelchen Zeitschriften, die wir sowieso nicht regelmäßig lesen, oder sonst irgendetwas, was schnell kündbar und schnell abbaubar ist. Da gibt es eine deutliche Tendenz in den letzten Jahren, dass Sie schneller aus bestimmten Dingen wieder herauskommen. Also Auszahlungen verringern bedeutet in erster Linie: Ballast über Bord werfen.
  • Das zweite: Auszahlungen verzögern ist das, was die meisten tun in einer solchen Situation. „Verzögern“ heißt schlicht und einfach: Rechnungen später bezahlen. Aber Achtung: Und hier ist es immer eine Einzelfallentscheidung. Da gibt es im Prinzip keine allgemeine Regel. Das hängt auch zusammen mit Kundenbindung, wie lange besteht die Kundenbindung schon, es hängt mit Marktmacht zusammen und vielen anderen, vor allem auch psychologischen Faktoren. Rechnung später bezahlen, aber kommunizieren, ja, Sie haben ganz selten die Situation dass jemand dann wirklich ärgerlich reagiert, wenn Sie kommunizieren und sagen: „Lieber Kunde oder lieber Lieferant, du weißt, ich zahle normalerweise dann und dann. Diesmal geht es nicht“, ja, ob Sie das begründen oder nicht, ist eine Einzelfallentscheidung. “Wir bitten um Verständnis, dass wir diesmal 30 Tage später bezahlen“, werden die Leute sogar noch in den allermeisten Fällen dankbar sein, dass Sie es kommuniziert haben.
  • Was Sie auch tun können, um die Auszahlungen zu verringern, ist Skonto nutzen, ja, wir haben das auf der Einzahlungsseite in dem anderen Video gerade betrachtet. Um Anreize zu bilden, dass unsere Rechnungen schneller bezahlt werden. Das ist natürlich jetzt eine Gratwanderung. Oft, wenn man Liquiditätsbedarf hat, ist man nicht unbedingt in der Lage, schnell zu zahlen, denn Skonto nutzten hat mit schneller Zahlung zu tun, aber es verringert – und zwar absolut und auf Dauer! – den Rechnungsbetrag. Wir können zwei Prozent abziehen, wenn wir schnell bezahlen, und die zwei Prozent bleiben uns, ja. Das ist also eine Verringerung, nicht nur eine Verzögerung, eine Verringerung. Dieses Instrument können wir auch nutzen, aber das muss ich tatsächlich jetzt mal in Klammern setzen, weil das nicht immer möglich ist.
  • Ja, dann kann man natürlich noch im Extremfall, wenn es kritisch wird, über Vergleiche verhandeln. Wenn man über längere Zeit hier Probleme hat, dass man sagt: „Lieber Lieferant, ich zahle dir sofort 50 Prozent einer Rechnung, wenn du im Gegenzug auf den Rest deiner Forderung verzichtest…“ Auch das sind Möglichkeiten, die sich oft ergeben, mehr als so die normalen Menschen wissen und mehr als in der Zeitung steht. Sie können im Prinzip nichts verlieren, wenn Sie so etwas anbieten. Aber das geht schon wieder jetzt schon in den Bereich der Insolvenz-Abwendung. Das führt uns jetzt schon wieder zu weit. Hier geht es ja im Moment um Liquiditätsmanagement, also Auszahlung verringern, Auszahlung verzögern, und das sind die konkreten Maßnahmen, die Sie machen können.

Ja, vielleicht fallen Ihnen noch ein paar mehr ein, als mir jetzt hier eingefallen sind, aber das sind auf jeden Fall zulässige Antworten auf diese Prüfungsfrage.

Checkliste IHK-Abschluss (Auszahlungsmanagement Prüfungsfrage)

So, und jetzt holen Sie sich das Video, indem Sie unter diesem Video klicken auf den Link und sich eintragen in das Formular. Wertvolles Insider-Wissen wartet auf Sie!

Marius Ebert ist mein Name.

Ihnen wünsche ich viel Erfolg!

 

© Dr. Marius Ebert

Auswirkungen auf die Bilanz

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Auswirkungen auf die Bilanz)

Hallo und herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert, und ich möchte in diesem Video mal an einem kleinen Beispiel Veränderungen aufzeigen in einer Bilanz und dadurch die Bilanz erklären.

Beispiel: Mobiles Eisgeschäft (Auswirkungen auf die Bilanz)

Bekanntlich besteht die Bilanz aus Aktiv- und Passivseite:

  • Passivseite ist die Mittelherkunft,
  • Aktivseite die Mittelverwendung.

Also machen uns das noch mal klar: Herkunft (rechte Seite T-Konto) und hier (linke Seite T-Konto) die Verwendung, und beides zusammen ist einen Waage. Das muss so sein. Man kann nur die Mittel verwenden, die irgendwoher gekommen sind.

So, und jetzt stellen wir uns mal vor: Wir gründen ein kleines mobiles Eisgeschäft, das heißt wir fahren mit einem kleinen Motorrad im Sommer vor die Schwimmbäder und verkaufen Eis an die Gäste dort.

Schritt 1: Eröffnungsbilanz (Auswirkungen auf die Bilanz)

Und unsere erste Bilanz besteht darin, dass wir zunächst einmal tausend Euro Eigenkapital haben, das heißt wir haben hier tausend Euro Eigenkapital auf der Passivseite, und diese tausend Euro Eigenkapital erscheinen auf der Aktivseite ziemlich weit unten auf dem Konto „Bank“. Wir haben das also auf unser Bankkonto eingezahlt.

Und jetzt tun wir einfach so, als würden wir ständig eine Bilanz machen, was man natürlich in der Praxis nicht tut.

Schritt 2: Aktivtausch — Einkauf Motorrad und Verkaufsprodukte (Auswirkungen auf die Bilanz)

Das nächste ist: Wir kaufen nun ein Motorrad für 500 Euro, und wir kaufen Eis und Hörnchen für 200. Die Passivseite bleibt völlig unverändert, weil die Mittelherkunft das Geld ist, das einmal zur Verfügung war und in den Vermögenswerten der Aktivseite steckt. Achtung, Achtung, Achtung: Es gibt keinen Schrank, in dem tausend Euro liegen. Das steckt in den Vermögenswerten der Aktivseite. Es sind das gleiche aus zwei unterschiedlichen Gesichtspunkten betrachtet – einmal Mittelherkunft, einmal Mittelverwendung.

Also: Wir haben jetzt Anlagevermögen von 500 Euro. Das ist unser Motorrad, das ist Anlagevermögen, und dann haben wir Umlaufvermögen von 200 Euro, das ist Eis und Hörnchen, und es bleiben noch 300 Euro Bank. Ja, natürlich 500,  700, 1.000 hier entspricht 1.000, das heißt auch hier wieder eine Waage.

Schritt 3: Aktiv-Passiv-Mehrung – Bankkredit (Auswirkungen auf die Bilanz)

Jetzt kommt das dritte: Wir nehmen einen Bankkredit auf für 300 Euro, das heißt jetzt sieht unsere Bilanz folgendermaßen aus: Jetzt tut sich was auf der Passivseite – tausend Euro Eigenkapital werden ergänzt durch 300 Fremdkapital. Und diese 300 Euro wandern zunächst mal auf das Konto „Bank“, das heißt wir haben hier wieder unser Anlagevermögen 500 Euro (unser Motorrad), unser Umlaufvermögen besteht nun aus 200 Euro (Eis und Hörnchen), 300 Euro Bank plus 300 Euro Bank, das heißt es sind 600 Euro Euro auf dem Bankkonto. Natürlich auch hier wieder 1.300, 500, 700 plus 600, 1.300 — auch hier wieder eine Waage.

Was ist hier passiert? Hier (in Schritt 2) ist passiert nur eine Veränderung auf der Aktivseite. Wir nennen das einen Aktivtausch. Die Vermögensgegenstände auf der Aktivseite haben ihre Daseinsform geändert. Aus den tausend Euro Bank sind 500 Euro Motorrad geworden, 200 Euro Eis und Hörnchen, 300 Euro sind Bank geblieben.

Hier (in Schritt 3) ist es anders: Hier haben wir eine Aktiv-Passiv-Mehrung, das heißt auf der Passivseite sind 300 Euro hinzugekommen, entsprechend auf der Aktivseite hier auch von den 600 Euro 300 Euro hinzugekommen. Aktiv-Passiv-Mehrung, sowohl die Passiv- wie auch die Aktivseite haben sich verändert, natürlich um den gleichen Betrag.

Beim Aktivtausch bleibt diese Summe hier unten gleich, bei Aktiv-Passiv-Mehrung und Aktiv-Passiv-Minderung verändert sich diese Bilanzsumme hier unten.

Ja, das war‘s schon wieder.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Auswirkungen auf die Bilanz)

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Mein Name ist Marius Ebert.

Dankeschön.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Ausgleichsquittung

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Lernen ohne Leiden (Ausgleichsquittung)

Hallo und herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert, und in diesem Video geht es um den Begriff der Ausgleichsquittung.

Gegenseitige Freistellungserklärung (Ausgleichsquittung)

Was ist eine Ausgleichsquittung? – Eine Ausgleichsquittung kommt ins Spiel bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Wenn das hier der Arbeitgeber ist und das der Arbeitnehmer, dann ist die Ausgleichsquittung nichts anderes als eine gegenseitige Freistellungserklärung. Das heißt der Arbeitnehmer stellt den Arbeitgeber frei. Er erklärt, dass er sein Gehalt bekommen hat, seine Urlaubsbescheinigung, seinen Urlaub, und vielleicht sogar, dass er keine Kündigungsschutzklage einreichen wird. Auch das kann man dort aufnehmen, muss man natürlich nicht. Und der Arbeitgeber stellt den Arbeitnehmer frei.

Also es ist nichts anderes als eine gegenseitige, eine gegenseitige Freistellungserklärung bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Arbeitgeber und Arbeitnehmer stellen sich gegenseitig frei.

Von was frei? Von Haftungsansprüchen, also frei von Haftung, können wir kurz sagen, ja,  sie stellen sich frei von Haftungsansprüchen, wenn das Arbeitsverhältnis beendet wird.

Ausgleichsquittung ist bindend (Ausgleichsquittung)

Der Arbeitnehmer muss eine solche Ausgleichsquittung natürlich nicht unterschreiben. Aber wenn unterschrieben, dann bindend. Wenn unterschrieben, dann grundsätzlich bindend, ja, es sei denn, es wäre auf den irgendeinem sittenwidrigen Wege zustande gekommen. Er ist widerrechtlich bedroht worden oder so etwas, dann natürlich nicht. Aber grundsätzlich: Wenn der Arbeitnehmer das unterschrieben hat, dann ist das bindend für ihn. Auch wenn er auf Ansprüche verzichtet hat, ist das bindend für ihn grundsätzlich.

Ja, das war‘s schon wieder.

Lernen ohne Leiden (Ausgleichsquittung)

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Mein Name ist Marius Ebert.

Dankeschön!

 

© Dr. Marius Ebert