Archiv der Kategorie: Betriebswirt IHK

Video Wiedergewinnungsfaktor, Betriebswirt/in IHK Beispiel

Lernen ohne Leiden (Video Wiedergewinnungsfaktor, Betriebswirt/in IHK Beispiel)

Herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert, und wie versprochen schauen wir uns jetzt an in diesem Video ein Rechenbeispiel zum Wiedergewinnungsfaktor.

Formel und Rechenbeispiel (Video Wiedergewinnungsfaktor, Betriebswirt/in IHK Beispiel)

Wiedergewinnungsfaktor (WGF) – man nennt ihn auch Annuitätenfaktor, und er ist definiert als i mal q hoch n durch q hoch n minus 1.

Und die Fragestellung des Wiedergewinnungsfaktors ist: Ich habe am Anfang, am Anfang heißt immer in der Investitionsrechnung t0, das ist der Zeitpunkt am Anfang, einen Betrag, vielleicht einen größeren Betrag und möchte gerne über eine bestimmte Laufzeit mir aus diesem Betrag, sagen wir über 5 Jahre, eine Rente zahlen, und ich möchte wissen, wie hoch ist diese Rente. Der Betrag ist also bekannt, die Rente ist unbekannt. Beim Rentenbarwertfaktor ist es genau umgekehrt: Da ist diese Rente bekannt und der Betrag heute unbekannt. Genau umgedrehte Fragestellung beim Rentenbarwertfaktor. Aber jetzt sind wir beim Wiedergewinnungsfaktor, und wir nehmen jetzt einfach mal an, unser Betrag in t0 sei 100.000 Euro in t0, und wir nehmen weiter an, i sei 5 Prozent Zinsen, demnach ist q 1,05, wie Sie ja aus den anderen Videos wissen, und die Laufzeit, über die wir diese Rente wollen, sei 10 Jahre, also n, die Zahl der Jahre sei 10.

So, dann  nehmen wir unsere 100.000 Euro und multiplizieren mit dem Wiedergewinnungsfaktor, der in dem Fall lautet  0,05, das ist das i, i mal q hoch n, q ist 1,05 hoch 10, n ist 10, dividiert durch 1,05 hoch n, also 1,05 hoch 10 minus 1.

i * q hoch n durch q hoch n minus 1 – hier steht ein „Mal“, wobei man das auch weglassen kann, weil der Bruchstrich ja wie ein Mal zählt.

Und wenn wir das ausrechnen, ergibt sich ein jährlich gleich bleibender Betrag von jährlich 12.950,46 Euro. Ich kann also bei 5 Prozent Verzinsung aus den 100.000 Euro über 10 Jahre jedes Jahr eine Rente zahlen von 12.950,46 Euro bei völligem Kapitalverzehr, das heißt nach 10 Jahren ist das Geld, das man, also dieser eine Betrag, den man am Anfang hatte, aufgezehrt.

Das war’s.

Lernen ohne Leiden (Video Wiedergewinnungsfaktor, Betriebswirt/in IHK Beispiel)

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Mein Name ist Marius Ebert.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Video Wiedergewinnungs- u. Tilgungsfaktor Betriebswirt/in IHK

IHK-Prüfung entschlüsselt (Video Wiedergewinnungs- u. Tilgungsfaktor Betriebswirt/in IHK)

Hallo, willkommen zurück. Mein Name ist Marius Ebert, und ich möchte in diesem Video noch einmal ein bisschen näher bringen den Wiedergewinnungsfaktor (WGF), den man auch nennt den Annuitätenfaktor, und den Tilgungsfaktor – TGF, Tilgungsfaktor.

Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Faktoren (Video Wiedergewinnungs- u. Tilgungsfaktor Betriebswirt/in IHK)

Und was verbindet beide Faktoren? Beide Faktoren verbindet zunächst einmal der Gedanke, dass der Ausgangspunkt ein Betrag ist. Beim Rentenbarwert- und beim Rentenendwertfaktor ist der Ausgangspunkt nämlich kein Betrag, sondern eine Reihe gleich großer Zahlungen. Hier ist der Ausgangspunkt  ein Betrag.

Und der Unterschied ist nun, dass der Betrag beim Wiedergewinnungsfaktor am Anfang, also in t0 zur Verfügung steht, und beim Tilgungsfaktor am Ende in tn.

Und die Frage ist auch wieder die gleiche: Welche Rente, welche Rente kann ich mir aus einem Betrag zahlen, den ich am Anfang zur Verfügung stehen habe, dann ist es der Wiedergewinnungsfaktor, oder welche Rente kann ich mir jetzt schon zahlen aus einem Betrag, den ich am Ende bekomme, dann ist es der Tilgungsfaktor.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Video Wiedergewinnungs- u. Tilgungsfaktor Betriebswirt/in IHK)

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Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Video Umsatzrentabilität

IHK-Prüfung entschlüsselt (Video Umsatzrentabilität)

Hallo, herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. Ich bin Spezialist für leichtes und schnelles Lernen, speziell Betriebswirtschaftslehre und juristisches Wissen. Und in diesem Video geht es um die Umsatzrentabilität URent — Umsatzrentabilität oder auch Rendite. Rentabilität und Rendite sind Synonyme, sagen genau das gleiche.

Berechnung und Bedeutung der Umsatzrentabilität (Video Umsatzrentabilität)

Und wir schauen uns unter a) zunächst einmal, wie wir die Umsatzrentabilität bilden, und unter  b) was sie aussagt.

Bei jeder Rentabilitätskennzahl ziehen wir einen Bruchstrich und schreiben *100 immer. Und wenn wir hier URent haben, dann kommt in den Zähler einer Rentabilität immer eine Erfolgsgröße, also der Gewinn, der hier Jahresüberschuss (JÜ) heißt als Saldo zwischen Ertrag minus Aufwand, und in den Nenner kommt immer die jeweilige Bezugsgröße. Die Rentabilität bezieht sich auf den Umsatz, also marschiert der Umsatz (U) in den Nenner: Jahresüberschuss durch Umsatz mal 100 ist die Umsatzrentabilität.

Nehmen wir an, sie sei 3 Prozent, dann ist die nächste Frage: Was sagt das aus? — also die Aussage. Und im Grunde ist es ganz einfach: Von 100 Euro – wir sind hier in Prozent, per centum im Lateinischen, pro Hundert – von 100 Euro Umsatz bleiben in diesem Fall dem Unternehmer 3 Euro Gewinn; bei 3 Prozent. Wenn er 100 Euro Umsatz hat, und er hat eine Umsatzrentabilität von 3 Prozent, dann macht er von 100 Euro Umsatz 3 Euro Gewinn.

Ob das gut ist oder nicht gut, hängt von der Branche ab. Es gibt Branchen, da ist 3 Prozent sehr hoch, beispielsweise Lebensmittelbranche, und es gibt Branchen, da ist 3 Prozent erschreckend niedrig, Beispiel Pharmabranche. Ha, es kommt also immer auf die Branche an.

Das ist die Umsatzrentabilität: Erfolgsgröße durch Bezugsgröße mal 100 – Jahresüberschuss durch Umsatz mal 100.

Vielen Dank.

Mein Name ist Marius Ebert.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Video Umsatzrentabilität)

Ach so: Wenn Sie leichtes und schnelleres Lernen interessiert, dann schauen Sie mal www.spasslerndenk-shop.de.

Vielen Dank.

Alles Gute.

© Dr. Marius Ebert

 

Video Themen der Projektarbeit Betriebswirt/in IHK, Technischer Betriebswirt/in IHK

IHK-Prüfung entschlüsselt (Video Themen der Projektarbeit Betriebswirt/in IHK, Technischer Betriebswirt/in IHK)

Hallo, herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert, und heute möchte ich helfen bei der Formulierung des Themas der Projektarbeit. Das ist nämlich eine ganz, ganz wichtige Frage.

Es geht also um die Themenformulierung.

Das ist deshalb so wichtig, und das ist den wenigsten klar, dass man durch die Formulierung seines Themas den Bewertungsmaßstab gewissermaßen vorgibt. Also das, was der Leser erwartet, wird durch das Thema vorgegeben.

Beispiele für Projektthemenformulierungen (Video Themen der Projektarbeit Betriebswirt/in IHK, Technischer Betriebswirt/in IHK)

Was heißt das? – Schauen wir uns Beispiele an:

  • Nehmen wir mal das Thema „Entscheidungsgrundlage für…“. Ja, wir formulieren ein Thema „Entscheidungsgrundlage für…“. Dann erwartet der Leser beziehungsweise der, der die Arbeit bewertet und benotet, erwartet hier Kriterien. Er erwartet letztlich eine Entscheidung. Kriterien, Gewichtung von Kriterien, und letztlich am Ende der Arbeit muss eine Entscheidung rauskommen.
  • Schauen wir uns ein anderes Beispiel an: Nehmen wir mal an die Themenformulierung heißt „Umsetzungskonzept für…“. In diesem Fall erwartet man eher einen Ablaufplan, einen Zeitplan, einen Personalplan.

Ja, es ist also ganz, ganz wichtig, dass man durch die Themenformulierung, und dass einem bewusst ist, dass man durch die Themenformulierung das vorgibt, was der Leser erwartet und letztlich dann auch benotet.

Wenn man das Thema nennt „Entscheidungsgrundlage und Umsetzungskonzept“, dann erwartet man etwa die Hälfte der Arbeit zur Entscheidungsgrundlage und die andere Hälfte der Arbeit zum Umsetzungskonzept. Würde ich von abraten, so etwas zu tun. Lieber die Entscheidungsgrundlage ganz durchdenken bis ins Detail, Tiefe vor Breite, oder das Umsetzungskonzept durchdenken bis ins Detail, aber nicht beides zusammen.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Video Themen der Projektarbeit Betriebswirt/in IHK, Technischer Betriebswirt/in IHK)

Ja, komplette Coachings zu diesem Thema Projektarbeit, Fachgespräch gibt es im www.spasslerndenk-shop.de. Würd‘ mich freuen, wenn Sie mal reinschauen.

Mein Name ist Marius Ebert.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Video Scoring-Modell, Teil 3 (Würdigung) Betriebswirt/in IHK in 22 Tagen

IHK-Prüfung entschlüsselt (Video Scoring-Modell, Teil 3 (Würdigung) Betriebswirt/in IHK in 22 Tagen)

Herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert, und heute geht es um das Scoring-Modell, Teil 3, wie angekündigt.

Rückblick auf Teil 2 (Video Scoring-Modell, Teil 3 (Würdigung) Betriebswirt/in IHK in 22 Tagen)

Und was Sie hier sehen, ist noch einmal das Ergebnis aus Teil 2:

  • Erster Schritt: Kriterien auswählen
  • Zweiter Schritt: Gewichten der Kriterien
  • Dritter Schritt: Punkte vergeben
  • Und vierter Schritt: Die Summe bilden

Bewertung (Video Scoring-Modell, Teil 3 (Würdigung) Betriebswirt/in IHK in 22 Tagen)

Schauen Sie sich das bitte in Teil 2 an, denn dort sehen Sie das hier entwicklungsorientiert. Dadurch kann man sehr viel schneller lernen, als wenn man so ein Endergebnis hier sieht. Denn das ist nicht Thema von Teil 3, sondern Thema von Teil 3 ist jetzt, dass wir uns das Scoring-Modell ankucken in der Kritik. Also wir bewerten jetzt dieses Scoring-Modell: Was taugt es?  Was ist gut? Was ist nicht gut?

  • Und da können wir zunächst einmal sagen: Das Scoring-Modell schafft immense Transparenz: Dinge, die man vorher nicht greifen konnte, werden in Zahlen übersetzt. Ja, die Transparenz entsteht vor allem dadurch, dass wir Zahlen plötzlich haben, wo wir vorher nur Worte hatten.
  • Dann: Faszinierend beim Scoring-Modell sind die Gestaltungsmöglichkeiten. Sie haben bei der Skalierung eine Wahl, ob Sie hier von 0 bis 10 gehen oder von 1 bis 10. Ob Sie von 0 bis 100 gehen oder von 0 bis 1.000 gehen, können Sie selber gestalten. Sie können Minimumkriterien, Schwellenwerte festlegen, dass Sie zum Beispiel sagen: Wenn Sie viele Alternativen haben, dass Sie sagen, Alternativen unter 50 Punkte alle rauswerfen, ja. Sie können Killerkriterien festlegen. Sie können sagen: Bei diesem einen Kriterium müssen mindestens 5 erreicht werden sonst, bitte diese Alternative rauswerfen. Also viele Gestaltungsmöglichkeiten.
  • Aber: Es ist auch sehr subjektiv, das heißt sowohl bei der Kriterienauswahl wie bei der Gewichtung wie bei der Punktvergabe ist es subjektiv.
  • Und es ist damit auch manipulationsanfällig. Wenn also jemand will, dass seine Alternative an die erste Stelle komm, nun, dann schraubt ein bisschen an den Gewichtungsfaktoren rum, dann schraubt er vielleicht schon bei der Kriterienauswahl rum, dass bestimmte Kriterien reinkommen ins Spiel und andere Kriterien draußen bleiben. Er schraubt an der Gewichtung rum, oder er schraubt an der Bewertung rum, also an der Punktvergabe.

Also: transparent, sehr viele Gestaltungsmöglichkeiten, aber auch subjektiv, der Einfluss des Einzelnen spielt hier immer eine Rolle, und manipulationsanfällig.

Insgesamt ist das Scoring-Modell aber eine sehr, sehr wertvolle Hilfe, um aus der qualitativen Welt eine messbare zu machen, das Qualitative in das Quantitative zu übersetzen, und um eine Entscheidung zu haben, wenn wir uns zwischen Alternativen entscheiden müssen.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Video Scoring-Modell, Teil 3 (Würdigung) Betriebswirt/in IHK in 22 Tagen)

 

 

© Dr. Marius Ebert

 

Video Rentenendwertfaktor, Beispiel, Betriebswirt/in IHK, Wirtschaftsfachwirt/in IHK

Lernen ohne Leiden (Video Rentenendwertfaktor, Beispiel, Betriebswirt/in IHK, Wirtschaftsfachwirt/in IHK)

Willkommen zurück zum Rentenendwertfaktor. Wir schauen uns noch ein Berechnungsbeispiel an. Also es geht nochmal um den Rentenendwertfaktor (REF). Im vorherigen Video haben wir uns ja schon die Theorie angeschaut.

Rentenendwertfaktor Berechnungsformel (Video Rentenendwertfaktor, Beispiel, Betriebswirt/in IHK, Wirtschaftsfachwirt/in IHK)

Jetzt brauchen wir noch die Berechnungsformel. Die lautet:

q hoch n-1 durch i

Nochmal kurz zur Wiederholung:

  • q ist definiert als 1+i, und i wiederum ist der Zinssatz, mit dem wir rechnen. Das heißt also: Wenn wir mit 10 Prozent rechnen, ist i 0,1 und q 1,1. Wenn i 8 Prozent ist, dann rechnen wir mit 1,08 als q.
  • Und n steht für die Zahl der Jahre.

Und wir haben auch schon gelernt, dass der Rentenendwertfaktor der Endwert einer Rente ist, einer Reihe gleich großer Zahlungen, umgerechnet in einen Betrag am Ende.

Wenn wir uns also vorstellen, dass wir eine Zahlungsreihe haben, die so aussieht: t0, t1, t2, t3, t4, und es werden 500 Euro eingezahlt vielleicht auf ein Konto zur Verzinsung, dann haben wir einen Zeitraum von 4 Jahren. Diese 500 Euro (von t0 bis t4) verzinsen sich über 1-2-3-4 Jahre. Diese 500 Euro (von t0 bis t3) über 3 Jahre, und die letzten 500 Euro hier (bei t4), die verzinsen sich überhaupt nicht, fließen aber natürlich in den Endbetrag. Das heißt, achten wir nochmal auf die Pfeile, die Pfeile gehen diesmal in diese Richtung, genau umgekehrt zum Rentenbarwertfaktor, und sie rechnen diese Beträge, der (in t4) wird nicht mehr umgerechnet, der fließt nur in die Endsumme ein, um in einen Betrag am Ende der Laufzeit.

Berechnung des Rentenendwertfaktor (Video Rentenendwertfaktor, Beispiel, Betriebswirt/in IHK, Wirtschaftsfachwirt/in IHK)

So, jetzt müssen wir das nur noch ausrechnen, das heißt wir setzen Zahlen ein.

i sei 8 Prozent.

Dann setzen wir ein:

1,08 hoch 4 minus 1 dividiert durch 0,08, und das Ganze multipliziert mit 500, und das ergibt dann einen Endwert von 2.933,30 Euro.

Das heißt die Zahlungsreihe von grade 500, 500, 500 und so weiter ist umgerechnet in einen Betrag am Ende des Betrachtungszeitraums 2.933,30 Euro wert.

  • Der Rentenendwertfaktor rechnet also eine Reihe um in einen Betrag am Ende.
  • Der Rentenbarwertfaktor rechnet eine Reihe um in einen Betrag am Anfang der Betrachtung.

Das ist der Unterschied zwischen den beiden Faktoren, das heißt wann der dicke, fette Betrag anfällt – beim Rentenendwertfaktor am Ende, beim Rentenbarwertfaktor am Anfang des Betrachtungszeitraums.

Das war’s.

Mein Name ist Marius Ebert.

Lernen ohne Leiden (Video Rentenendwertfaktor, Beispiel, Betriebswirt/in IHK, Wirtschaftsfachwirt/in IHK)

Und wenn Sie sich weiter für diese Art der Vermittlung interessieren: Sie finden Videos zu vielen betriebswirtschaftlichen Themen im www.spasslerndenk-shop.de.

Dankeschön.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Rentenendwertfaktor

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Rentenendwertfaktor)

Willkommen, mein Name ist Marius Ebert, und heute geht es den Rentenendwertfaktor, der genauso wie der Rentenbarwertfaktor zur Dynamischen Investitionsrechnung passt.

Begriff Rentenendwertfaktor (Rentenendwertfaktor)

Renten – endwert  – faktor. Wenn Sie das Video über den Rentenbarwertfaktor schon gesehen haben, dann wissen Sie, warum ich das so schreibe:

  • Eine Rente, was ist eine Rente? Eine Rente ist eine Reihe gleich großer Zahlungen. Also: 500 Euro, nächstes Jahr wieder 500 Euro, nächstes Jahr wieder 500 Euro, es sind immer 500 Euro, und das nennen wir in der Investitionsrechnung eine Rente. Eine Reihe gleich großer Zahlungen.
  • Und der Begriff Endwert deutet darauf hin, dass wir tatsächlich wissen wollen: Was ist es am Ende wert? End-wert, was ist es am Ende wert?

Und schon haben wir die Frage, nämlich: Was ist eine Reihe gleich großer Zahlungen am Ende wert? Das ist die Frage, die der Rentenendwertfaktor beantwortet. Was ist eine Reihe gleich großer Zahlungen am Ende wert in einem Betrag?

Rentenendwertfaktor vs. Rentenbarwertfaktor (Rentenendwertfaktor)

Das heißt, wenn wir unser Beispiel wieder nehmen: 500 Euro, 500 Euro, 500 Euro, 500 Euro, dann haben wir eindeutig eine Rente.

  • Und wir wollen jetzt wissen: Was ist das Ganze wert in t0 am Anfang? Dann machen wir den Rentenbarwertfaktor.
  • Wenn wir wissen wollen: Was ist es am Ende wert, tn können wir das nennen, am Ende tn? Dann benutzen wir den Rentenendwertfaktor.

Das heißt: Die Dynamik ist jetzt, achten Sie auf die Pfeile, die Pfeile gehen genau in die andere Richtung und rechnen alles um auf einen Betrag am Ende der Laufzeit. Also: Diese 500 Euro, viermal 500 Euro, aber in unterschiedlichen zeitlichen Abständen, werden umgerechnet in einen Betrag am Ende. Auch diese 500 Euro hier (letzte Rate), die wir aber nicht mehr auf- oder abzinsen müssen, sondern die genau schon zum richtigen Zeitpunkt anfallen, also zinstechnisch tatsächlich 500 Euro sind. Während diese 500 Euro (vorletzte Rate) für 1 Jahr aufgezinst werden, diese 500 Euro (zweite Rate) für 2 Jahre, und diese 500 Euro (erste Rate) für 1-2-3 Jahre aufgezinst werden. Und all das macht der Rentenendwertfaktor in eine Berechnung, rechnet also die Reihe gleich großer Zahlungen um in einen einzigen Betrag am Ende des Betrachtungszeitraums.

Ein Zahlenbeispiel dazu im nächsten Video.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Rentenendwertfaktor)

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Mein Name ist Marius Ebert.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Video Rentenbarwertfaktor, Beispiel

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Video Rentenbarwertfaktor, Beispiel)

Hallo, herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert, und ich würde gerne weitermachen mit dem Thema Rentenbarwertfaktor. Das ist ja nun ein bisschen umfangreicher als der Auf- oder Abzinsungsfaktor. Also der Rentenbarwertfaktor (RBF).

Wir haben im letzten Video einiges darüber gelernt. Wir haben uns auch die Formel angeschaut. Ich schreibe sie nochmal hin:

Beispiel Unterhaltszahlung (Video Rentenbarwertfaktor, Beispiel)

Und in diesem Video will ich gerne ein paar Beispiele geben für die praktische Anwendung.

Stellen wir uns mal vor: Wir haben eine Ehepaarentscheidung, die sitzen sich vor Gericht gegenüber, hier sitzt der gestrenge Herr Richter, und der gestrenge Herr Richter sagt nun, nehmen wir an hier sitzt er und hier sie, die Zeichen für männlich und weiblich kennen Sie vielleicht noch aus dem Biologieunterricht, also hier sitzt er, hier sitzt sie, und der Richter verurteilt nun ihn hier, dass er noch 5 Jahre lang jedes Jahr 12.000 Euro, also 1, 2, 3, 4, 5, 5 Jahre lang 12.000 an seine Ex zu zahlen hat. Dass das heute nicht mehr so abläuft, ist uns allen klar. Aber wir unterstellen das mal, weil es so ein schönes Beispiel ist. So, und jetzt möchte er, das aber nicht, sondern er möchte gerne in einem Betrag zahlen. Und nun machen wir hier dynamische Investitionsrechnung. Das sind also jetzt nicht 5 mal 12.000 gleich 60.000, denn wenn wir so rechnen würden, würden wir nicht berücksichtigen, dass diese 12.000 Euro (aus dem ersten Jahr) nach einem Jahr natürlich stärker wirken als 12.000 im 5. Jahr. Das heißt: Der unterschiedliche zeitliche Anfall der Zahlungen wird berücksichtigt, und alle diese Zahlungen werden umgerechnet, Denken Sie an das vorherige Video. Ja, alles wird umgerechnet in einen Betrag, ein größerer Betrag jetzt, der dieser Zahlungsreihe hier entspricht.

Und wann können wir den Rentenbarwertfaktor anwenden? Auch hier erinnern wir uns an das vorherige Video: Wenn wir eine Rente haben, und eine Rente ist eine Reihe gleich großer Zahlungen.

Berechnung des Gesamtbetrags (Video Rentenbarwertfaktor, Beispiel)

Ja, jetzt müssen wir das nur noch ausrechnen: Der Rentenbarwertfaktor lautet in dem Fall – ach so, einen Zinssatz brauchen wir noch. Nehmen wir 8 Prozent. Und dann lautet der Rentenbarwertfaktor:

1,08  hoch 5 – warum 5? Weil 5 Jahre noch zu zahlen ist – minus 1 durch 0,08 mal 1,08 hoch 5

q hoch n -1 durch i mal q hoch n allgemein, in konkreten Zahlen so

mal 12.000; dieses Häkchen hier oben steht für drei Mal Null — 12.000

Und wenn wir das hier eintippen in unseren Taschenrechner, kommt da raus 47.913 Euro.

 

Also: Er zahlt heute an sie 47.913 Euro, und das entspricht 5 mal 12.000 Euro auf die Jahre verteilt in gleichen Abständen. Es sind also nicht 60.000 Euro, sondern nur 47.913 Euro, und auch das nur bei 8 Prozent. Also bei 8 Prozent sind es 47.913 Euro.

Interessante Frage wäre: Was ist es denn bei 10 Prozent? – Mehr oder weniger? Und die Antwort lautet: weniger. Bei 10 Prozent ist es weniger, ist der Gegenwartswert heute, der Barwert, Rentenbarwert ist ein Gegenwartswert, kleiner, weil die Verzinsung ja höher ist. Ich hab’s mal ausgerechnet für Sie: Bei 10 Prozent sind es 45.489, und der Unterschied ist immerhin 2.224 Euro. Also der Unterschied zwischen den beiden 2.224 Euro ist schon ein erheblicher Unterschied zwischen 8 und 10 Prozent.

Das war’s.

Vielen Dank.

Mein Name ist Marius Ebert.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Video Rentenbarwertfaktor, Beispiel)

Ach ja: Ausführliche Coachings zu diesen Themen, zu vielen betriebswirtschaftlichen Themen unter www.spasslerndenk-shop.de.

Alles Gute.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Video Rechnungsabgrenzung, Zusammenfassung

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Video Rechnungsabgrenzung, Zusammenfassung)

Hallo, willkommen zurück. Mein Name ist Marius Ebert. Und was ich in diesem Video machen möchte, ist noch einmal ein Gesamtüberblick geben über die Rechnungsabgrenzung – Rechnungsabgrenzung. Wenn Sie die vorherigen Videos gesehen haben, ich spreche von Aktiver Rechnungsabgrenzung (ARA), und ich spreche von Passiver Rechnungsabgrenzung (PRA), und man nennt diese Posten auch die transitorischen Posten – transitorische Posten. Denn transire aus dem Lateinischen heißt herübergehen, herüberführen, und das schauen wir uns einfach nochmal an. Wer wird da wohin rübergeführt?

Nehmen wir an: Hier ist Jetzt, und nehmen wir an: Rechts von dem Strich ist das Neue Jahr. Dann ist immer die Konstellation, dass wir jetzt eine Zahlung haben. Also Rechnungsabgrenzung hat immer damit zu tun, dass eine Zahlung zu früh kommt. Die Zahlung passt inhaltlich nicht ins alte, sondern ins neue Jahr.

Und im neuen Jahr ist es ein Erfolg. Und Sie wissen: Erfolg ist der Oberbegriff für Aufwand und Ertrag. Aber der Reihe nach.

Aufwand oder Ertrag (Video Rechnungsabgrenzung, Zusammenfassung)

Beginnen wir damit, dass entweder wir zu früh zahlen, oder wir zu früh eine Zahlung erhalten.

  • Wenn wir zu früh zahlen, ist es eine Auszahlung, die wir jetzt tätigen.
  • Und wenn wir zu früh eine Zahlung erhalten, ist das eine Einzahlung, die wir jetzt schon bekommen und die inhaltlich das neue Jahr betrifft.

Und bei der Erfolgsseite gibt es den Aufwand, und es gibt den Ertrag. So, diese Struktur mal kurz einwirken lassen.

Zahlung jetzt, Erfolg im neuen Jahr, Erfolg später also, „Zahlung jetzt, Erfolg später“, kann man in  einer Kurzformel sagen, und Zahlung ist entweder eine Aus- oder Einzahlung. Der Erfolg ist entweder Aufwand oder Ertrag.

ARA oder PRA (Video Rechnungsabgrenzung, Zusammenfassung)

So, jetzt bitte gut aufpassen:

  • Wenn wir eine Auszahlung jetzt tätigen, die im neuen Jahr ein Aufwand ist, dann nennen wir dieses Konstrukt ARA. Wir zahlen im Dezember schon die Miete für Januar. Wir zahlen, wir haben eine Auszahlung. Das ist aktive Rechnungsabgrenzung, wird aus der GuV rausgebucht und auf die Aktiv-Seite, deswegen ARA, ja, Aktive Rechnungsabgrenzung, hier ist die Aktiv-, hier die Passiv-Seite, steht in der Bilanz auf der Aktiv-Seite ziemlich weit unten. Aktive Rechnungsabgrenzung. Ja, ist eine zu früh geleistete Zahlung.
  • Und wenn wir jetzt schon eine Einzahlung bekommen, die Ertrag des Neue Jahres ist, dann ist das PRA, dann ist das Passive Rechnungsabgrenzung, in der Bilanz, hier Aktiv-, hier Passiv-Seite, auf der Passiv-Seite sehr weit unten. Wir erhalten im Dezember eine Miete schon von unserem Mieter, die für Januar gilt. Er zahlt im Dezember schon die Januar-Miete, das grenzen wir passiv ab, holen wir aus der GUV raus. Schauen Sie in den anderen Videos, dann sehen Sie das noch mal komplett mit Buchungssätzen. Parken es, sozusagen, auf der Passiv-Seite der Bilanz, und im neuen Jahr buchen wir es dem Mietertragskonto zu.

Ja, das war’s nochmal im Überblick zur Rechnungsabgrenzung.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Video Rechnungsabgrenzung, Zusammenfassung)

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Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Video Projektarbeit, Gliederung

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Video Projektarbeit, Gliederung)

Herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert, und heute geht es um die Gliederung der Projektarbeit – ein kurzes Video, das Ihnen Hilfestellung geben soll zu diesem Thema, und zwar meine ich vor allem Projektarbeiten vor der IHK, also Gliederung Projektarbeit IHK, wie Technischer Betriebswirt/in, Betriebwirt/in IHK, Controller/in IHK und so weiter.

Struktur der Gliederung (Video Projektarbeit, Gliederung)

Und was ist zu beachten für die Gliederung?

Die Gliederung sollte maximal 6 Punkte umfassen, Ja, das ist eine Daumenregel, lieber 5 als 6, keinesfalls mehr als 6. Ja, das ist also hier diese Struktur der Gliederung, maximal 6 Gliederungspunkte. Und sie sollte, wenn es hier um die Tiefe geht, also wir können das hier nennen die Breitenstruktur, die Tiefe, sollte es gehen 1.1.1 maximal. Der nächste Gliederungspunkt ist dann 1.1.2. Ja, bitte dran denken: Wer 1.1.1 sagt, muss 1.1.2 sagen, denn es gilt die Regel „Wer a) sagt, muss auch b) sagen“.

Schauen Sie bitte, dass Sie hier nicht mehr Punkte als 6 haben –

  • Vorstellung des Unternehmens,
  • Sie werden Ihr Problem schildern,
  • Sie werden Ihre Lösung schildern,
  • Sie werden Ihre Lösung begründen,
  • und Sie werden einen Ausblick geben.

Also im Prinzip ist es schon bei 5 Gliederungspunkten eigentlich schon gut. Da haben Sie die wesentlichen Dinge gesagt. Schauen Sie, dass Sie hier (in der Gliederungsbreite) nicht weitergehen, und dass Sie hier (in der Gliederungstiefe) nicht weitergehen als 1.1.1. Tiefer, also 1.1.1.1, würde man bei Diplomarbeiten oder bei Doktorarbeiten gehen. Das ist hier für eine praktische Projektarbeit – nochmal: Schauen Sie auch die anderen Videos zum Thema – Projektarbeit ist eine praktische Arbeit, und da geht man nicht tiefer als so.

Ja, das zum Thema Gliederung.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Video Projektarbeit, Gliederung)

Komplette Hilfen zu diesem Thema Projektarbeit und auch Präsentation, also Fachgespräch, finden Sie unter www.spasslerndenk-shop.de.

Mein Name ist Marius Ebert.

 

© Dr. Marius Ebert