Single-Loop-Learning

Willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. Thema dieses Videos ist der Begriff Single Loop Learning und den habe ich gelesen in einer Email, einer Teilnehmerin von mir, die gerade quasi aus einer Prüfung rauskam. Betriebswirt IHK oder Betriebswirtin IHK und mir geschrieben hat, dass dieser Begriff vorkam und sie damit nicht so viel anfangen konnte. Und ich muss ehrlich sagen, dass ich zunächst einmal mit diesem Begriff auch nicht besonders viel anfangen konnte. Aber was macht man in so einer Situation? Man klammert sich zunächst mal an den Begriff und versucht sich daraus etwas abzuleiten.

Und jetzt stelle ich mir mal vor, ich wäre in der Prüfung gewesen. Ich hätte mich zunächst mal hier eingeklinkt bei diesem Begriff Lob. Was ist ein Lob ? Dann fällt mir ein. Es gibt zum Beispiel auf dem Smartphone eine solche Funktion. Wenn man ein Musikstück immer wieder hören möchte, dann hört man das Musikstück von hier. Hier ist es zu Ende. Und dann schaltet man einen Loop. Das heißt, das geht wieder auf den Anfang zurück. Hier ist also Anfang bis Ende. Und dann springt es wieder zurück auf den Anfang und läuft erneut. Das ist ein Loop.

Also könnte man doch sagen, das hier ist ein Regelkreis. So, und jetzt kommt der Begriff Learning, also ein Singular. Ein einfacher Regelkreis, könnte man schon mal sagen. Ein einfacher Regelkreis. Und jetzt kommt noch Learning des Lernens. Ein einfacher Regelkreis des Lernens. Das hätte ich zumindest mal hingeschrieben. Und für sowas kriegt man vor allem, wenn die anderen alle gar nix hinschreiben. Kriegt man von fünf Punkten kriegt man für so was zwei oder drei Punkte. Ein einfacher Regelkreis, das Lernen.

So, und dann habe ich auch nachgeguckt, was das denn genau bedeutet. Und das kommt jetzt. Aber der Ansatz, der war schon mal ganz richtig. Und zwar habe ich folgende Visualisierung gefunden. Ich übersetze das ins Deutsche. Man tätigt eine Aktion. Und diese Aktion, die man hier tätigt, was durch diesen Pfeil hier angedeutet wird, führt zu einem Resultat, zu einem Ergebnis.

So. Man macht etwas und es kommt etwas dabei raus. Und dieses Ergebnis führt zu einer so einer Erkenntnis zur Verbesserung. Erkenntnis zur Verbesserung. Das ist der Regelkreis des Lernens. Dadurch, dass ich etwas mache, kriege ich ein Ergebnis. Und dieses Ergebnis werte ich aus und lerne, was ich beim nächsten Mal besser machen kann.

Ich denke mal, das gilt für jeden Sportler, jeden Sportler zum Beispiel, der den Ball. Viele Sportler sind ja Ballsportarten den Ball in irgendeiner Weise so bewegen muss, dass er das gewünschte Ergebnis erzielt. Also die Aktion könnte jetzt sein, den Basketball in einer bestimmten Art und Weise zu werfen in Richtung Korb und das Ergebnis zu sehen aha, landet genau im Korb oder landet auf der Kante des Korbes oder wie auch immer.

Und die Erkenntnis zur Verbesserung ist eine Korrektur der Bewegung. Gleiches gilt für Klavierspielen, mal von den Sportarten wegzukommen. Auch hier eine Aktion, die zu einem bestimmten Ergebnis führt. Aus diesem Ergebnis leitet man Erkenntnisse oder eine Erkenntnis ab. Und man korrigiert seine Aktion. Das hier haben wir also den Regelkreis.

Ja, aus der Erkenntnis zur Verbesserung folgt dann eine neue, vielleicht leicht korrigierte Aktion. Das soll dieser Fall hier andeuten und eine neue Erkenntnis zur Verbesserung. Bis man irgendwann mal diese Aktion perfekt beherrscht. Das ist Single Loop Learning. Das Problem ist, denn es gibt auch das habe ich dann danach gelernt. Habe ich auch nicht gewusst. Aber ich habe dann hier studiert und bin draufgekommen, dass es auch Double Loop und Triple-Loop-Learning gibt.

Und das möchte ich in weiteren separaten Videos erläutern, damit das Video hier nicht zu lang wird. Das Problem beim Single Loop Learning ist, dass man gewissermaßen in diesem Kästchen hier bleibt. Ja, man macht gewisse Dinge, kriegt bestimmte Ergebnisse, aber man tritt nicht gewissermaßen aus den Kästchen heraus und beleuchtet die Sache mal von außen. Und das führt uns dann zum Double-Loop-Learning.

Ich will es hier kurz andeuten, dass man nämlich auch mal schaut, welche Annahmen, welche wie der Betriebswirt sagt, welche Prämissen man getroffen hat, bestimmte Aktionen zuvor zu vollziehen. Das ist dann schon das Doule-Loop-Learning. Das bezieht sich dann also auf die Annahmen, aufgrund derer man überhaupt gehandelt hat. Na, das wäre also hier dann ein weiteres Kästchen, die Annahmen oder wie der Betriebswirt sagt, die Prämissen, die uns veranlasst haben, eine gewisse Aktion zu tätigen und dann dieses Ergebnis kreiert hat. So, aber das soll Thema sein des nächsten Videos, denn im Prinzip ist das eine ganz interessante Sache.

Das ist ein ganz interessantes Modell, wie ich finde. Ich kannte es vorher, wie gesagt nicht. Und ich möchte das im weiteren Video oder so, es gibt nämlich auch Triple Loop Learning, habe ich dann gelernt in einem weiteren Video oder zwei weiteren Videos erläutern. Also wenn Sie hier weiter studieren wollen und Sie wissen wollen, wie die Geschichte ausgeht, wie gesagt, eine durchaus sehr spannende Sache, dann schauen Sie auf das Video, das da heißen wird Double Loop oder Triple Loop Learning. Bis dann. Alles Gute, Marius Ebert.

Für Prüfungs-Tipps und Lernhilfen klicken Sie auf das Bild.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.