Archiv der Kategorie: Betriebswirt IHK

Buchungen auf Erfolgskonten, Teil 1

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Buchungen auf Erfolgskonten, Teil 1)

Willkommen zurück, mein Name ist Marius Ebert. Wir sind mitten in unserem Videocoaching, und wir sind im Erfolgskontenkreis. Denken Sie an diese ganz einfache Struktur hier:  1 ist der Bestandkontenkreis, 2 ist der Erfolgskontenkreis. Dies ist also keine fortlaufende Nummerierung, sondern gibt uns Orientierung, in welchem der beiden Kontenkreise wir sind. Wir üben jetzt – Übung: Buchung auf Erfolgskonten. Dies ist ein Übungsvideo für eine konkrete Aufgabe.

Anfangsbestände auf den Bestandskonten (Buchungen auf Erfolgskonten, Teil 1)

Und es beginnt mit den Anfangsbeständen, aber Achtung: den Anfangsbeständen auf den Bestandskonten.

  • Rohstoffe ist ein Bestandskonto, ein Aktiv-Bestandskonto.
  • Hilfsstoffe, Betriebsstoffe: Aktiv-Bestandskonten.
  • Bank: ein Aktiv-Bestandskonto.
  • Eigenkapital: ein Passiv-Bestandskonto.

Erfolgskonten haben keine Anfangsbestände. Und warum, das wissen Sie: Weil die alle am Ende des Jahres geräumt werden, die Bestände, die kommen alle auf das GuV-Konto und werden dann verrechnet mit dem Eigenkapitalkonto. Das wissen Sie längst, und im neuen Jahr geht es dann los mit Null auf allen Erfolgskonten. Sie haben keine Anfangsbestände.

So. Schauen wir also.

Richten wir zunächst unsere Bestände ein. Wir brauchen unsere T-Konten: Wir brauchen Rohstoffe, wir brauchen Hilfsstoffe, wir brauchen Betriebsstoffe; wir brauchen das Konto Bank, da war vorhin ein Hinweis, dass das hier schon eingerichtet ist. Da schreiben wir noch einmal brav Soll und Haben hin – das gilt natürlich auch für die anderen Konten. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe brauchen wir. Schauen wir auf die Anfangsbestände: 50.000, 12.000 und 8.000. Und dann haben wir hier noch die Bank, die haben wir schon eingerichtet; da müssen wir nur noch die 50.000 reinschreiben auf das Konto Bank. 50.000 stehen natürlich im Soll. Auf der Sollseite stehen die Anfangsbeträge und Zugänge bei den Aktiv-Bestandskonten. Und dann haben wir noch das Konto Eigenkapital mit 120.000, das nehmen wir am besten ganz am Schluss, weil wir das Konto Eigenkapital ja im Grunde das ganze Jahr über nicht brauchen. 120.000, und das steht dann natürlich auf der Haben-Seite; das überrascht uns natürlich nicht mehr.

Buchungssätze für erfolgswirksame Vorgänge (Buchungen auf Erfolgskonten, Teil 1)

So, und nun buchen wir einfach mal diese erfolgswirksamen Vorgänge. Wir bezahlen Gehälter und Miete durch Banküberweisung. 28.000 Gehälter, Miete 1.000. Wir brauchen also jetzt zwei Erfolgskonten, einmal Gehälter und Miete; und beides sind Aufwandskonten. Wir buchen immer per Aufwand, auch das wissen Sie längst. Also per Gehälter 28.000. Und jetzt Achtung: Jetzt kommt ein gespaltener Buchungssatz. Miete war 1.000, wir buchen also jetzt per Gehälter per Miete an Bank 29.000. Das nennt man einen gespaltenen Buchungssatz, und das ist der erste Buchungssatz. Schreiben wir es nochmal hin: Der Buchungssatz lautet also per Gehälter 28.000 und Achtung, jetzt heißt es noch nicht „an“: Jetzt kommt noch eine per-Buchung, nämlich per Miete 1.000 an – und jetzt wird addiert – Bank 29.000. Natürlich kann man jetzt das beides auch separat buchen. Man kann auch buchen per Gehälter 28.000 an Bank 28.000, per Miete 1.000 an Bank 1.000 — geht natürlich auch, aber das hier ist viel eleganter. Da haben wir das beides hier zusammengefasst; ein sogenannter gespaltener Buchungssatz.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Buchungen auf Erfolgskonten, Teil 1)

 

 

© Dr. Marius Ebert

 

Buchung auf dem Kassekonto

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Buchung auf dem Kassekonto)

Willkommen zurück. Mein Name ist Marius Ebert. Es geht weiter in unserem Videocoaching „Buchführung endlich verstehen“. Wir sind im Bestandskontenkreis und wir wählen jetzt ein Konto aus dem Bestandskontenkreis aus, nämlich ein ganz bestimmtes Konto: dieses hier, das Kassekonto wählen wir aus. Hier sehen wir, was in diesem Kassekonto passiert. Auf die Gegenbuchung verzichten wir; wir betrachten also nur das Kassekonto.

Kassekonto einrichten (Buchung auf dem Kassekonto)

Das Kassekonto ist ein Aktivkonto, und zwar ein Aktiv-Bestandskonto. Und entsprechend der erarbeiteten Regeln werden Zugänge im Soll und Abgänge im Haben gebucht. Zugänge bei Aktiv-Bestandskonten im Soll, und Abgänge im Haben; das heißt, wir taufen dieses Konto jetzt mit dem Namen Kasse. Und wir bezeichnen die linke Seite mit Soll und die rechte Seite mit Haben; und wir buchen nun die obigen Geschäftsvorfälle.

Buchungssätze (Buchung auf dem Kassekonto)

  • Als erstes den Anfangsbestand; der Anfangsbestand steht hier mit 2500 Euro im Soll, das ist Nummer (1.) hier.
  • Dann Barzahlung an einen Lieferer, 1.500, ist natürlich ein Abgang auf dem Kassekonto, Nummer (2.) hier, wird im Haben gebucht.
  • Kunde zahlt bar an uns ist dann Zugang auf dem Kassekonto, 1.100 Euro, Buchungssatz Nummer (3.).
  • Mieteinzahlung, ebenfalls ein Zugang auf unserem Kassekonto; wie gesagt, auf das zweite Konto, das Konto Mietertrag, verzichten wir hier; wir haben ja eine doppelte Buchführung, betrachten aber im Moment nur dieses Aktiv-Bestandskonto und nicht das entsprechende Erfolgskonto, sonst würden wir buchen „per Kasse an Mietertrag“. Aber im Moment wird hier nur per Kasse-Soll, im Soll gebucht.
  • Zahlung für eine Online-Anzeige, 500 Euro, wird offensichtlich bar gemacht – warum auch immer.
  • Dann Privatentnahme des Inhabers ist offensichtlich auch ein Abgang auf dem Kassekonto, wird im Haben gebucht, Nummer (5.).
  • Abhebung von der Bank, das ist jetzt interessant, Abhebung von der Bank zugunsten des Kassekontos; wir holen Geld von dem Bankkonto, um es auf unser Kassekonto einzuzahlen, damit wir höhere Barbestände haben, weil wir zum Beispiel einem Mitarbeiter – Nummer (7.) – einen Barvorschuss auszahlen wollen und dann noch ein bisschen Bestand haben wollen. Nummer (7.) hier. So.

Kassekonto abschließen (Buchung auf dem Kassekonto)

Wie schließen wir das Konto ab? Wir schauen auf die wertmäßig stärkere Seite. Die wertmäßig stärkere Seite ist im Kassekonto links; anders geht es nicht, sonst hätten wir Negativbestände. Das sind 5.700 Euro, wenn wir das hier aufaddieren, diese Posten hier links. Das ist die Summe. Wir übertragen die Summe in gleicher Höhe auf die wertmäßig schwächere Seite, und wir ziehen den Saldo. Das ergibt einen Saldo von 2.600 Euro; das ist der Endbestand, der Saldo.

Also: Bei einem Aktiv-Bestandskonto steht der Anfangsbestand und die Zugänge im Soll. Und die Abgänge – das sind hier alles Abgänge – und der Endbestand, der Saldo, stehen im Haben. Und jetzt machen wir hier noch zwei Striche drunter, um mit einem Blick zu sehen, dass dieses Konto bereits abgeschlossen ist, und wir ziehen noch hier die sogenannte Buchhalternase, um Freiräume zu entwerten. Das war die Buchung auf dem Kassekonto, einem Aktiv-Bestandskonto.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Buchung auf dem Kassekonto)

 

© Dr. Marius Ebert

 

Buchführung endlich verstehen, Teil 2

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Buchführung endlich verstehen, Teil 2)

Willkommen zurück. Es geht weiter mit dem Grundprinzip der doppelten Buchführung. Und eines der Geheimnisse, warum diese Videocoachings so erfolgreich sind, ist, dass vor den Augen des Lernenden der Lernstoff entwicklungsorientiert entsteht.

Grundprinzip der doppelten Buchführung (Buchführung endlich verstehen, Teil 2)

Deswegen noch einmal entwickle ich vor Ihren Augen das Prinzip, diesmal schneller als im ersten Video.

Doppelte Buchführung heißt: Es gibt 2 Kontenkreise:

  • Den Bestandskontenkreis
  • und den Erfolgskontenkreis

Im Bestandskontenkreis geht es um Bestände an Kapital (rechte Seite), und Bestände an Vermögen (linke Seite).

Im Erfolgskontenkreis geht es um Aufwendungen und Erträge.

Das heißt: Hier stehen unsere Aktiva und unsere Vermögenswerte, hier stehen unsere Passiva, hier stehen unsere Aufwendungen, und hier stehen unsere Erträge – zwei, zwei. Zwei (Kontenkreise), zwei (Bestandskonten), zwei (Erfolgskonten).

Die linke Seite auf diesen – man nennt das hier T-Konten – heißt Soll, die rechte Seite heißt, die rechte Seite heißt Haben. Die linke Seite heißt Soll, die rechte Seite heißt Haben. Linke Seite heißt Soll, rechte Seite heißt Haben. Das ist keine Wertung, sondern einfach nur eine Übereinkunft.

Dieses Konto hier unten heißt Gewinn- und Verlust-Konto (GuV), linke Seite heißt Soll, rechte Seite Haben.

Und jetzt kommt die Regel. Auch das ist eine Übereinkunft, das hätte man auch anders regeln können, genauso wie man regelt, wo man auf der Seite der Straße mit dem Auto fährt, hat man das in Deutschland anders geregelt als in Großbritannien oder Australien. Zugänge stehen bei Aktivkonten – bitte aufpassen, wir sind hier bei den Aktivkonten, bei unseren Vermögenswerten, bei unserer Mittelverwendung —  

IHK-Prüfung entschlüsselt (Buchführung endlich verstehen, Teil 2)

 

© Dr. Marius Ebert

 

Buchführung endlich verstehen

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Buchführung endlich verstehen)

Willkommen oder willkommen zurück zu FiBu II, Buchführung endlich verstehen. FiBu I ist die Klärung der Grundbegriffe wie Auszahlung und Aufwand, die Unterschiede zwischen Einzahlung und Ertrag, Anders- und Zusatzkosten, die Teilbereiche im Rechnungswesen, wichtige strukturelle Dinge. Ich empfehle FiBu I als Grundlage. Jetzt geht es weiter mit FiBu II – Buchführung endlich verstehen.

Historischer Hintergrund (Buchführung endlich verstehen)

Wir schreiben das Jahr 1494. Und im Jahr 1494 veröffentlicht dieser Mann hier, Luca Pacioli, ein Mönch aus Italien, zum ersten Mal ein Buch über die doppelte Buchführung.

Schauen Sie mal: Ich habe Ihnen hier abgedruckt, was die Wikipedia schreibt. Die Wikipedia schreibt zutreffend, dass Luca Pacioli nicht der Erfinder ist entgegen vieler Meinungen, nicht der Erfinder der doppelten Buchführung, aber – und das ist genau so wichtig in diesem Fall – er hat die Buchführung zu ersten Mal aufgeschrieben.

Durch Aufschreiben, ja, schauen Sie: Wir sind hier 1494, das heißt wir sind am Ende des Mittelalters, zu Beginn der Renaissance, also ein zeitlicher Umbruch gleichzeitig, der stattfindet, eine Veränderung des Bewusstseins, das hier oder die hier stattfindet. Und dadurch, dass man etwas aufschreibt, löst sich der Lernstoff vom Lehrenden, das heißt: Der Lernstoff kann in Verbreitung gehen, ohne dass man den Lehrenden immer braucht. Übrigens genauso wie mit diesen Videocoachings – die brauchen mich nicht ständig, sondern der Lernstoff kann in die Verbreitung gehen, kann dadurch auch sehr viel billiger werden, kann sich sehr viel kostengünstiger  für den Nutzer verbreiten, und das ist hier auch passiert mit der doppelten Buchführung. Er verhalf der doppelten Buchführung zu ihrem Durchbruch dadurch dass er es aufgeschrieben hat . Er hat es in die Verbreitung gebracht.

Und auf der nächsten Seite werden wir uns nun auf einer Seite – schauen Sie mal, ich kann das nicht auf dem Bildschirm komplett zeigen, sonst wird’s zu klein, aber das ist diese eine Seite hier – werden wir nun auf einer Seite das Grundprinzip der doppelten Buchführung erkennen und verstehen. Absolut essentiell. Wenn Sie das können, haben Sie bereits 80 Prozent oder 90 Prozent der doppelten Buchführung verstanden.

Zwei Kontenkreise (Buchführung endlich verstehen)

Doppelte Buchführung. Doppelte Buchführung heißt: Zwei. Das heißt also: Die Strukturzahl ist hier 2. Es gibt nämlich 2 Kontenkreise:

  • Es gibt den Bestandskontenkreis,
  • und es gibt den Erfolgskontenkreis.

Bitte das sich zunächst einprägen. Das ist eine wichtige strukturelle Sache. Doppelte Buchführung heißt: Es gibt zwei Kontenkreise. Man nennt es auch das Zweikreissystem.

Bestandskontenkreis (Buchführung endlich verstehen)

Innerhalb des Bestandskontenkreises gibt es …

IHK-Prüfung entschlüsselt (Buchführung endlich verstehen)

 

 

© Dr. Marius Ebert

 

Buchführung endlich verstehen

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Buchführung endlich verstehen)

Herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert, und heute möchte ich Ihnen meinen neuen Shop vorstellen, genauer: Ich möchte Ihnen vorstellen mein Video zum Thema Buchführung.

 

Neues Buchführungs-Video (Buchführung endlich verstehen)

Ich habe ein Video produziert mit dem Titel „Buchführung endlich verstehen“. Und dieses Video hat gegenüber Büchern, die Sie vielleicht bisher studiert haben, um die Buchführung zu verstehen, den Riesen-, Riesenvorteil, dass es entwicklungsorientiert arbeitet.

In einem Buch haben Sie immer Endergebnisse. Hier sehen Sie entwicklungsorientiert genau die verschiedenen Schritte: der erste Schritt, der zweite Schritt, der dritte Schritt, der vierte Schritt, und dann sehen Sie am Schluss das Ergebnis, während Sie in einem Buch  eigentlich nur das Ergebnis sehen und nicht, wie man dahin gekommen ist.

Und das ist ein Riesenvorteil eines Videos: Man kann den Lernstoff sehr viel leichter und schneller und besser verstehen.

Und: Man kann die Sachen natürlich immer auch steuern, das heißt:

  • Sie können das Video natürlich auch stoppen,
  • Sie können zurückspulen,
  • Sie können sich den letzten Entwicklungsschritt noch einmal anschauen, bis Sie den Schritt verstanden haben, und dann entscheiden Sie, wann Sie weitergehen zum nächsten Schritt.

Das können Sie in einem Buch allerdings auch. Da können Sie auch entscheiden, wo Sie lesen und ob Sie de Seite noch einmal lesen. Aber wirklich die Entwicklung sehen Sie nur in einem Video.

Und dieses Video ist fertig. Ich habe das getestet in einem Webinar. Ich habe sehr, sehr viel positive Resonanz von meinen Webinar-Teilnehmern, die mir geschrieben haben, dass sie das super fanden und sehr verständlich. Und das Video ist nun zum Kauf verfügbar, kostet 29,90 Euro, sind knapp 40 Minuten, und in diesen 40 Minuten können Sie das komplette System der Buchführung verstehen, nachvollziehen, anwenden. Sie sehen genau, warum es so ist, wie es ist, wie die Regeln sind, und dann können Sie es selber anwenden. Und dieses Video gibt es in meinem neuen Shop. Der Shop heißt www.spasslerndenk-shop.de.

Schauen Sie mal vorbei, würde mich freuen.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Buchführung endlich verstehen)

Vielen, vielen Dank. Alles Gute.

Mein Name ist Marius Ebert.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Bruttonationaleinkommen, Berechnungsprobleme, Teil 3

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Bruttonationaleinkommen, Berechnungsprobleme, Teil 3)

Willkommen zurück. Mein Name ist Marius Ebert. Wir sind mitten in einer kleinen Videoserie über Berechnungsprobleme beim Bruttonationaleinkommen (BNE). Alle Berechnungsprobleme drehen sich darum, dass wir die offiziell ausgewiesene Größe nicht ohne Weiteres glauben dürfen. Und wir fassen mal kurz zusammen, was wir bisher betrachtet haben:

  • Wir haben das Problem der Preissteigerung betrachtet und gesehen: Wir müssen unterscheiden das nominale und das reale Bruttonationaleinkommen.
  • Dann haben wir die Gratisleistungen im Haushalt betrachtet, die nicht offiziell an den Markt getragen werden und die deswegen auch nicht einfließen.
  • Dann haben wir die Schwarzarbeit betrachtet. Schwarzarbeit ist auch etwas, was offiziell nicht in der Statistik auftaucht, ähnlich wie die Gratisleistungen, nur eben unter der Hand tatsächlich Geld fließt, während hier (bei den Gratisleistungen im Haushalt) kein Geld fließt.
  • Und bei der Kriminalität fließt wiederum auch kein Geld, obwohl die Mengenleistung erbracht wurde.

Staatsleistungen (Bruttonationaleinkommen, Berechnungsprobleme, Teil 3)

Und nun betrachten wir noch das Problem der Staatsleistungen. Staatsleistungen sind ja auch Leistungen einer Volkswirtschaft, denken wir an Feuerwehr, Polizei, Universitäten, Autobahnen und so weiter. Nur die Frage ist: Mit welcher Mengengröße, mit welcher Wertgröße? Mit welcher Wertgröße sollen wir die Mengengröße bewerten? Das ist die Frage. Und die Antwort, die man nun gibt, ist: Diese Wertgröße wird ermittelt nach den Entstehungskosten. Ja, wenn man eine Staatsleistung in Anspruch nimmt, dann zahlt man ja in der Regel keinen echten Marktpreis dafür. Man zahlt vielleicht eine kleine Gebühr für den Personalausweis, aber die entspricht nicht dem echten Marktpreis. Deswegen werden die Marktpreise, die man hier nicht hat, über die Entstehungskosten ermittelt, was bedeutet: Je höher die Entstehungskosten, desto höher ist letztlich das Bruttonationaleinkommen, und hohe Entstehungskosten bedeutet: Bürokratie, Unproduktivität der Verwaltung. Das heißt: Das Bruttonationaleinkommen steigt auch, wenn der Staat sehr, sehr kostenintensiv arbeitet, was im Grunde gar nicht gut ist.

Ja, das war’s schon wieder.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Bruttonationaleinkommen, Berechnungsprobleme, Teil 3)

Schauen Sie auch unter www.spasslerndenk-shop.de für meine Schnelllernhilfen und unter www.spasslerndenk.de für meine Schnelllernseminare zu offiziellen IHK-Abschlüssen.

Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Bruttonationaleinkommen, Berechnungsprobleme, Teil 2

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Bruttonationaleinkommen, Berechnungsprobleme, Teil 2)

Willkommen zurück. Mein Name ist Marius Ebert. Wir sind mitten in einer kleinen Videoserie über das Bruttonationaleinkommen (BNE), das, was man früher das Bruttosozialprodukt (BSP) nannte. Wir sind dabei, die Probleme bei der Berechnung zu betrachten. Und wir betrachten in diesem Video zwei weitere Probleme, nämlich

  • die Schwarzarbeit und
  • die Kriminalität.

Beide Größen führen dazu, dass das eigentliche Bruttonationaleinkommen viel höher ist, als das, was offiziell ausgewiesen wird.

Wieso?

Machen wir uns noch einmal klar: Das Bruttonationaleinkommen ist die Transformation von Mengengrößen in Wertegrößen. Wie in den anderen Videos ausführlich dargestellt, werden hier Mengengrößen zunächst erfasst, und diese Mengengrößen bewertet mit Verkaufspreisen, so dass man dann hier aufaddieren kann. Schauen Sie in den anderen Videos, da ist das sehr deutlich gemacht. Genau genommen sind es aber nur die Mengengrößen, die an den Markt getragen werden. Das heißt, wie in dem anderen Video gezeigt: Hier zum Beispiel Bügeln im Haushalt wird nicht an den Markt getragen und deswegen schon hier auf der Mengenseite nicht erfasst, ist aber eine Leistung einer Volkswirtschaft, wird aber offiziell nicht erfasst.

Offiziell nicht erfasste Mengengrößen (Bruttonationaleinkommen, Berechnungsprobleme, Teil 2)

Und was auch offiziell nicht erfasst wird, sind die Mengengrößen, die nicht offiziell in der Statistik auftauchen.

  • Das ist die Schwarzarbeit. Schwarzarbeit oder wie man auch sagt „under the table work“ ist also etwas, was nicht in der offiziellen Statistik also hier auftaucht. Deswegen ist die Leistung einer Volkswirtschaft im Grunde viel höher als hier auf dieser Seite die offizielle Statistik ausweist.
  • Und das zweite ist die Kriminalität. Denn wir brauchen diesen Transfer von den Mengengrößen zu den Wertegrößen. Wenn aber eine wertvolle Vase zum Beispiel gestohlen wird, taucht hier kein Wert auf, der fließt. Die Menge ist zwar da, die Menge ist produziert, aber die Vase wird nicht offiziell bezahlt. Wenn sie offiziell gekauft wird, taucht sie hier auf, wenn sie gestohlen wird, taucht sie nicht auf. Das heißt: Kriminalität verhindert hier diesen Transfer von der Mengen- zur Wertekomponente.

Ja, das Bruttonationaleinkommen, also diese Summe hier unten ist also eigentlich größer, als offiziell ausgewiesen wird, weil sowohl die Schwarzarbeit wie auch die Kriminalität nicht erfasst werden.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Bruttonationaleinkommen, Berechnungsprobleme, Teil 2)

Ja, das war’s schon wieder. Schauen Sie unter www.spasslerndenk-shop.de für weitere Schnelllernhilfen von mir und unter www.spasslerndenk.de für meine Schnelllernseminare.

Mein Name ist Marius Ebert.

Dankeschön.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Bruttonationaleinkommen, Berechnungsprobleme

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Gratis-Mind Map Mehr-Linien-System (Bruttonationaleinkommen, Berechnungsprobleme)

Hallo, herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. Wir sind mitten in einer kleinen Videoserie über das  Bruttonationaleinkommen (BNE), und in diesem Video betrachten wir zwei Probleme, nämlich

  • einmal das Problem der Preissteigerungen,
  •  und zum anderen Problem der Gratisleistungen.

Berechnung des BNE (Bruttonationaleinkommen, Berechnungsprobleme)

Diese Probleme drehen sich darum, dass wir die ermittelte Größe Bruttonationaleinkommen nicht immer für bare Münze nehmen dürfen. Und wir sehen gleich, warum.

Wenn wir uns nochmal erinnern an das erste Video und uns klar machen, dass wir Mengengrößen in Wertegrößen überführt haben, das heißt: Wir haben hier aufgeführt die Gütermengen, die in einer Volkswirtschaft produziert werden, ja, Lacke und Farben, und Geleise, die gebaut werden, und Seminare, die produziert werden, und so weiter, und haben gesehen: Wir können sie nicht aufaddieren. Wenn wir das aber übersetzen in entsprechende Euro-Größen zu Marktpreisen, wenn wir also die produzierten Mengen bewerten mit Marktpreisen, haben wir Euro, und wir können aufaddieren, wir können eine Summe bilden. Ja, wir können hier rechnen „plus“, „plus“, „plus“.

Problem der Preissteigerungen (Bruttonationaleinkommen, Berechnungsprobleme)

Und genau da tauchen auch die Probleme auf, denn was ist, wenn nur die Euro-Werte steigen und die Mengen unverändert sind, das heißt wenn die gleiche produzierte Menge mit höheren Marktpreisen bewertet wird, dann steigt das Bruttonationaleinkommen, ohne dass mehr Mengen produziert werden. Und deswegen muss man unterscheiden

  • in das nominale, das also diese Preissteigerung nicht berücksichtigt,
  • und in das reale Bruttonationaleinkommen. Dieses reale Bruttonationaleinkommen nimmt die Mengen von heute und die Preise von damals, ist also preisbereinigt.  

Problem der Gratisleistungen (Bruttonationaleinkommen, Berechnungsprobleme)

Das zweite Problem waren die Gratisleistungen, das heißt: Bei den Gütern einer Volkswirtschaft kommen noch hinzu zum Beispiel die Arbeit der Hausfrauen oder Hausmänner – Kochen, Putzen, Waschen, Bügeln, Rasenmähen, und diese Arbeit wird nicht erfasst, weil sie nicht zu Markte getragen wird. Das bedeutet: Diese ganzen Dinge sind zwar in einer Marktwirtschaft vorhanden, können aber hier in dieser Summe überhaupt nicht erfasst werden, weil sie nicht am Markt angeboten werden. Also genau genommen sind es nur die Gütermengen, die am Markt sichtbar werden. Und die Gütermengen wie diese hier, sie nicht am Markt sichtbar werden, können nicht erfasst werden.

Ja, das war’s schon wieder.

Gratis-Mind Map Mehr-Linien-System (Bruttonationaleinkommen, Berechnungsprobleme)

Schauen Sie in meinem Internet-Shop www.spasslerndenk-shop.de und schauen Sie auf meine Seminare www.spasslerndenk.de.

Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

 .  

© Dr. Marius Ebert

 

Bruttonationaleinkommen, Berechnung

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Bruttonationaleinkommen, Berechnung)

Hallo, herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. Ich bin Experte für leichtes und schnelles Lernen, und wir sind am Beginn einer kleinen Videoserie über das Bruttonationaleinkommen (BNE), das, was man früher das Bruttosozialprodukt (BSP) nannte.

Definition des BNE (Bruttonationaleinkommen, Berechnung)

Du das Bruttonationaleinkommen ist die Menge, es geht also um x, diese Variable kennen Sie: x für die Menge, die Menge aller Güter und Dienstleistungen einer Volkswirtschaft in Geld bewertet.

Was heißt das? Schauen wir in einer Volkswirtschaft in die Runde und stellen fest: Da ist jemand, der produziert Lacke und Farben. Der nächste baut Geleise, der ist also im Geleisbau tätig, der dritte produziert eine Dienstleistung, sagen wir Seminare, und so weiter und so weiter und so weiter.

Berechnung über den Euro-Wert (Bruttonationaleinkommen, Berechnung)

Jetzt ist es natürlich extrem schwierig, diese Mengen aufzuaddieren, weil wir das von den Dimensionen her gar nicht können. Also: das hier (Addition) – wie sollen wir das tun? Das funktioniert nicht. Also macht man jetzt einen Trick: Es heißt: „Die Menge aller Güter und Dienstleistungen in Geld bewertet“. Das heißt: Alle Güter und Dienstleistungen werden jetzt in eine Dimension gebracht, nämlich in die Dimension einer Währung, in Geld bewertet. Das heißt: Man nimmt nicht die Menge, sondern man bewertet die Menge mit Preisen und nimmt hier einen bestimmten Euro-Wert.

Das heißt: Die Menge aller Güter und Dienstleistungen in Euro bewertet, die Menge aller produzierten Geleise, in Euro bewertet, zu Verkaufspreisen, die Menge aller Seminare in Euro bewertet. Und hier ist  es natürlich plötzlich ganz einfach, diese Werte aufzuaddieren. Das heißt: Wir haben Mengengrößen in Wertegrößen transformiert.

Das schafft aber auch gewisse  Probleme, wie wir im nächsten Video sehen werden. Das heißt: Wenn alleine die Preise sich ändern, steigt das Bruttonationaleinkommen, ohne dass mehr Mengen produziert werden. Wir benutzen also diese Umdimensionierung in Euro, um überhaupt hier aufaddieren zu können. Das ist der Trick, den man verwendet, und das muss man verstehen, um im Folgenden auch die Kritikpunkte am Bruttonationaleinkommen, genauer an dieser Berechnung zu verstehen, die wir im folgenden oder den folgenden Videos betrachten werden.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Bruttonationaleinkommen, Berechnung)

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Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

 

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Brutto- und Nettobedarf, Materialwirtschaft

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Brutto- und Nettobedarf, Materialwirtschaft)

Hallo, herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. Wir klären die Begriffe Brutto- und Nettobedarf. Und wir befinden uns in der Materialwirtschaft. Ich bin gerade dabei, einige Videos zu diesem Thema zu produzieren. Schauen Sie also auch in die anderen Videos. Brutto-und Nettobedarf bezieht sich also auf die Materialwirtschaft im Rahmen der Betriebswirtschaftslehre.

Materialwirtschaft – was ist das?

Ermitteln des Bruttobedarfs (Brutto- und Nettobedarf, Materialwirtschaft)

Wir gehen aus von dem Sekundärbedarf. Schauen Sie in das andere Video, da haben wir Primär-, Sekundär- und Tertiärbedarf geklärt. Sekundärbedarf ist der Bedarf an Rohstoffen und an Bauteilen für den Primärbedarf. Primärbedarf sind die Fertigerzeugnisse.

Plus Zusatzbedarf. Zusatzbedarf ist Ungeplantes.

Gleich Bruttobedarf. Das ist das, was ich brauche ohne Berücksichtigung dessen, was ich habe. Das meint hier in diesem Zusammenhang der Begriff Brutto. Das, was ich brauche, ohne zu berücksichtigen das, was ich habe.

Ermitteln des Nettobedarfs (Brutto- und Nettobedarf, Materialwirtschaft)

Jetzt kommt das, was ich habe. Nämlich

Minus – ja, schauen Sie: hier die Plus-Dynamik, hier die Minus-Dynamik – minus Lagerreserve. Das ist etwas, was ich noch auf dem Lager habe.

Minus Bestellzugänge. Das, was schon bestellt ist, was demnächst zugehen wird. Ja, Bestellzugang, da warten wir einfach den Ablauf der Lieferzeit ab, dann kommen diese Teile. Reduzieren natürlich meinen Bedarf, den ich am Ende hier habe. Sie ahnen schon: Das wird der Nettobedarf sein. Deswegen hier auch wieder Minus.

Und noch Minus Rückgabe Fertigung. Etwas, was die Fertigung nicht verarbeitet hat und was vielleicht in der Fertigung noch rumsteht an irgendeiner Ecke. Rückgabe Fertigung – auch hier wieder eine Minus-Dynamik.

Ergibt dann unter dem Strich den Nettobedarf.

Schauen Sie auf die Struktur: Sekundärbedarf + Zusatzbedarf = Bruttobedarf, also eine Plus-Dynamik, und dann hier nur noch eine Minus-Dynamik: Bruttobedarf wird reduziert um das, was noch auf dem Lager ist, das, was demnächst reinkommt, weil ich es bestellt habe, und das, was in der Fertigung noch rumsteht, und das gibt den Nettobedarf.

Das war’s.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Brutto- und Nettobedarf, Materialwirtschaft)

Schauen Sie unter www.spasslerndenk-shop.de, wenn Ihnen das hier gefällt, und wenn Sie leicht und schnell lernen wollen – www.spasslerndenk-shop.de.

Mein Name ist Marius Ebert. Ich bin Experte für leichtes und schnelles Lernen.

Dankeschön.

 

© Dr. Marius Ebert