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Geld, Teil 7, Kryptowährungen (Bitcoin) und die 6. Welle (Kondratieff-Zyklus), Teil 4

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Geld, Teil 7, Kryptowährungen (Bitcoin) und die 6. Welle (Kondratieff-Zyklus), Teil 4)

Wichtiger Hinweis: Dieser Text ist nur ein Teil einer größeren Serie zum Thema Geld. Bitte beachten Sie auch die anderen Teile.

Bitcoin und Kryptowährungen können den Vertrauensengpass lösen (Geld, Teil 7, Kryptowährungen (Bitcoin) und die 6. Welle (Kondratieff-Zyklus), Teil 4)

Und damit bin ich, nachdem ich lange aus geholt habe, bei Bitcoin und den Kryptowährungen allgemein — Bitcoin und Kryptos. Und hinter Bitcoin und den Kryptowährungen steckt eine Software-Technik, entwickelt von kreativen Menschen, Leute, die sich da besser auskennen, als ich, sagen: Software ist letztlich Kunst. Also eine Entwicklung von kreativen Menschen, die vor dem Computer sitzen, wie gerade herausgearbeitet, dann sehen wir, dass Bitcoin und die Kryptos, dass diese Dinge auf drei wesentlichen Pfeilern ruhen:

→ Und das eine ist die Kryptographie. Die Kryptographie ist die Kunst der Verschlüsselung von Informationen, die Kunst der Kodierung.

→ Das Zweite ist Proof of, hier gibt es im Wesentlichen zwei Varianten, Proof-Of-Work und Proof of Stake. Ich will nur den Begriff kurz einführen. Ich kann das jetzt hier an dieser Stelle noch nicht erklären, werde das später tun.

→ Und das dritte ist die Distributed Ledger Technology, auch genannt, und dieser Begriff wird sich wahrscheinlich durchsetzen, Blockchain.

Und wenn wir an den Kern der Dinge gehen, dann können wir sagen, dass wir menschliches Versagen ersetzen, menschliches Versagen auf dem Gebiet des Vertrauens ersetzen durch Software.

Software schafft Vertrauen, könnte man thesenartig sagen.

Software schafft Vertrauen. Und am Beispiel von Bitcoin sei es kurz dargelegt:

→  Es wird von Bitcoin 21 Millionen Bitcoins Und das ist in diese Software eingemeißelt und nicht veränderbar. Keine Zentralbank kann hingehen und mehr Bitcoins produzieren, was sie täglich machen was unser Fiat-Geld angeht. Es sind 21 Millionen Bitcoins, und zwar erst im Jahr 2140.

→  Das heißt auch die Produktion und das Verfahren sind absolut transparent. Auf Details will ich später mal eingehen. Da gibt es ein bestimmtes Prinzip, nach dem die Bitcoins und andere Kryptowährungen in die Welt gebracht werden. Hier im Moment geht es darum, dass das Ganze transparent ist. Transparente Produktion, transparentes Verfahren.

→  Das Ganze ist dezentral. Vielleicht das wichtigste all dieser Prinzipien. Es ist dezentral. Das heißt: Wir brauchen keine Zentralbank Wir brauchen auch die Banken nicht mehr in dem Sinne, wie die Banken das Fiat-Geld in die Welt bringen, Banken in Kooperation mit der Zentralbank. Dieses Verfahren oder diese Verfahren, die in verschiedenen Varianten hinter Bitcoin als der zentralen wichtigsten Kryptowährung und den anderen Kryptos steht, braucht keine zentrale Autorität mehr, um Vertrauen zu schaffen, sondern die Software schafft Vertrauen.

Das heißt, wir können sagen: Zentrale Autoritäten haben das Vertrauen verspielt.

Öffnen Sie die Augen, wenn Sie diesen Satz im Moment nicht nachvollziehen können. Zentrale Autoritäten haben versagt.

Und wir sind in der Geschichte der Menschheit nach meiner Einschätzung im Moment dabei, dass wir übergehen dazu, dass Software nicht manipulierbar ist, das Ganze ist nicht manipulierbar.

geralt / Pixabay

Das Ganze ist völlig neutral. Eine Software interessiert es nicht, welche politische, religiöse oder sonstige Weltanschauung Sie haben. Für irgendwelche Autoritäten Ist das richtig. Studieren Sie mal bitte was mit, Julian Assange von Wikileaks passiert ist und wie man versucht hat, ihm die Geldflüsse abzuschneiden dafür, dass er nichts anderes tut, als die Wahrheit zu publizieren.

Eine Software kann so was nicht und wird so etwas nie tun. Eine Software ist komplett neutral. Software schafft Vertrauen dort wo, zentrale Autoritäten versagt haben.

Und damit komme ich zum Ergebnis zumindest dieses Videos: Ich glaube persönlich, dass Bitcoin und die anderen Kryptos, man nennt sie auch Altcoins, die alternativen Währungen, alternativen Kryptos, und die dahinter stehende Technik, Kryptographie, Proof-Of-Work und Proof-Of-Stake und die Blockchain-Technik, letztlich also zusammengefasst eine Software das Vertrauen schaffen kann, das zentrale Institution und autoritären Autoritäten verspielt haben.

Und da wir ohne Vertrauen keine wirtschaftlichen Transaktionen treffen können, können wir uns auf die Software hundertprozentig verlassen und auf Institutionen und Autoritäten eben nicht oder nicht mehr. Und das ist nach meiner Einschätzung der zentrale Gedanke.

Deswegen glaube ich, dass die Entwicklung von diesen Menschen oder dieser Gruppe von Softwareprogrammieren, das weiß man ja nicht genau, unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto eine Entwicklung geschaffen haben, die die sechste Welle auslösen wird. Und Bitcoin Ist sicher nur der Anfang. Allerdings ein Anfang mit einem Paukenschlag, weil es nichts zentraleres gibt in einer Wirtschaft als das Vertrauen ins Geld.

Alles Gute,

Marius Ebert

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Geld, Teil 7, Kryptowährungen (Bitcoin) und die 6. Welle (Kondratieff-Zyklus), Teil 4)

Wichtiger Hinweis: Dieser Text ist nur ein Teil einer größeren Serie zum Thema Geld. Bitte beachten Sie auch die anderen Teile.

© Dr. Marius Ebert

 

Geld, Teil 4, Herkunft

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Geld, Teil 4, Herkunft)

Wichtiger Hinweis: Dieser Text ist nur ein Teil einer größeren Serie zum Thema Geld. Bitte beachten Sie auch die anderen Teile.

Willkommen zurück zu unserer Serie über das Geld. In diesem Teil betrachten wir die Frage: „Wo kommt das Geld überhaupt her?“ Und die Antwort lautet, wie so oft: „Das kommt drauf an…“.

Fiat-Geld im Gegensatz zum Warengeld (Geld, Teil 4, Herkunft)

Wir müssen zunächst einmal betrachten das sogenannte Fiat-Geld, ein Begriff, Fiat-Geld oder Fiat Money auf Neudeutsch. „fiat“, dieser Ausdruck heißt: „es werde, es geschehe“. Wir kennen diesen bekannten Ausdruck aus der Bibel: „Fiat lux!“. Das bedeutet: „Es werde Licht!“.

Und Fiat-Geld bedeutet: „Es werde Geld!“. Dieses Geld wird also aus dem Nichts erschaffen, wird in den Büchern erzeugt. Ich habe das ausführlich in vielen Videos erklärt, die im Netz zugänglich sind, ich will das hier nicht vertiefen. Man hat hier einen Gegensatz in den Lehrbüchern und sagt: „Fiat-Geld, das einfach so erzeugt wird, steht im Gegensatz zum Warengeld.“ Und das haben wir auch schon betrachtet: Das sind Dinge, die als Geld dienen, die einen inneren Wert haben, wie Perlen zum Beispiel. Also der Gegensatz ist Fiat-Geld und Warengeld. Und ich glaube, dass sich, so wie die Sache sich entwickelt, ein neuer Gegensatz abzeichnet, nämlich zum Krypto-Geld. Kryptogeld, Kryptowährung.

Fiat-Geld entsteht aus dem Nichts und etabliert ein Schuldgeldsystem (Geld, Teil 4, Herkunft)

Ehe wir darauf eingehen, möchte ich noch kurz einen Aspekt festhalten: Fiat-Geld wird also aus dem Nichts erzeugt. Aber auf der anderen Seite entsteht eine Schuld. Und das ist wichtig zu verstehen: Das Fiat-Geldsystem, das wir heute kennen auf der Welt, gesteuert von Zentralbanken, ja das Fiat-Geld ist gesteuert von Zentralbanken. Und wir denken, das müsste immer so sein. Aber in Wirklichkeit war es sicher nicht so, als wir noch in Höhlen lebten. Da gab es mit Sicherheit keine Zentralbank. Wir haben uns daran gewöhnt: Eine Zentralbank druckt unser Geld, erzeugt es aus dem Nichts, und es ist ein Schuldgeldsystem.

Und hier liegt ein Riesen-Problem, denn der Welt-Schuldenstand dieses Planeten ist genau Null: Das, was der eine Teil der Menschheit als Vermögen hat, ist das, was der andere Teil der Menschheit, der weitaus größere Teil der Menschheit an Schulden hat. Und das gilt es zunächst einmal zu verstehen. Wir haben ein Schuldgeldsystem, das dazu führt, dass ein kleiner Teil der Menschheit sehr viel Vermögen akkumuliert hat. Was in der Summe genau den Schulden des restlichen Teils der Welt entspricht — ein Schuldgeldsystem.

Krypto-Geld entsteht durch Mining (Geld, Teil 4, Herkunft)

So. Kommen wir zum Krypto-Geld. Krypto-Geld, vor allem die erste wirklich funktionierende Krypto-Währung, der Bitcoin. Krypto-Geld wird nicht erzeugt im Sinne von Fiat-Money, sondern wird geschürft. Und man kann auch sagen: Es wird „gemined“. Denn der Akt, um dieses Geld zu erzeugen, vor allem beim Bitcoin, heißt „Mining“. Das ist ein Prozess, bei dem Energie verbraucht wird, im Wesentlichen Strom verbraucht wird, ein Prozess, den wir uns noch genau anschauen werden. der wesentlich dazu beiträgt, dass die Transaktionen, die in dieser Währung gemacht werden, sehr, sehr sicher sind. Ich komme darauf zurück.

3dman_eu / Pixabay

Hier geht es mir im Moment nur um den Prozess. Während, also das Fiat-Geld einfach so aus dem Nichts erzeugt wird, eingebucht wird, ja, also Fiat-Geld wird eingebucht, und das Krypto-Geld wird geschürft. Wobei es bei diesem Schürfen inzwischen schon verschiedene Varianten gibt. Auch wer auf Steemit einen konstruktiven Beitrag leistet, von dem andere denken, dass er sinnvoll ist und das honorieren, indem sie diesen Beitrag upvoten, auch das ist eine Form des Schürfens. Auch dadurch entsteht Krypto-Geld, ja. Also Mining in verschiedenen Variationen.

Mining ist also die Aktion, die dieses Geld in die Welt bringt. Was also auf der anderen Seite steht, ist nicht Schuld, sondern Energie im Sinne von Strom, wenn wir an dem Bitcoin denken, beziehungsweise Arbeit, wenn wir daran denken, dass jemand einen Beitrag schreibt zum Beispiel auf Steemit.

Kurz in Klammern sei angemerkt: Es gibt noch eine andere Möglichkeit, das Krypto-Geld in die Welt zu bringen, das heißt Airdrop. Darauf werde ich an anderer Stelle später mal eingehen. Nur der Vollständigkeit halber hier erwähnt. Das Wesentliche ist das Mining.

Und auf der anderen Seite steht also nicht Schuld, sondern Energie beziehungsweise Arbeit.

So, und damit haben wir einen neuen Gegensatz. Da wir uns von dem Warengeld im Wesentlichen verabschiedet haben und heute in überwältigender Mehrheit Fiat-Geld verwenden, und dies ist Fiat-Geld ein Schuldgeldsystem ist, das heißt bei Fiat-Geld wird auf der anderen Seite eine Schuld eingebucht in die Bücher, haben wir jetzt einen echten Gegensatz, einen neuen Gegensatz: nicht mehr Fiat-Geld und Warengeld als Gegensatz, sondern Fiat-Geld und Krypto-Geld. Und Krypto-Geld wird im Wesentlichen erzeugt durch den Einsatz von Energie, Strom oder Arbeit.

Das war’s für dieses Video. Wir sehen uns im nächsten Teil.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Geld, Teil 3, Formen)

 

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© Dr. Marius Ebert

 

Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Prüfungsaufgaben, Teil 4

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Prüfungsaufgaben, Teil 4)

Hallo. Mein Name ist Marius Ebert. Wir sind mitten in einer kleinen Videoserie, in der es um Rechenaufgaben geht, vor allem für den Wirtschaftsfachwirt/in, aber durchaus auch für andere Fortbildungen.

Vorgaben aus der Aufgabe (Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Prüfungsaufgaben, Teil 4)

Zunächst einmal gilt es nun hier, die Daten zu verarbeiten.

  • Wir haben hier drei Produkte, und hier haben wir zunächst einmal die Erlöse, und zwar die Erlöse gesamt. Das heißt: Der Preis pro Produkt ist bereits mit der verkauften Menge multipliziert. Also mit anderen Worten: Der Umsatz oder der Erlös, Preis mal Menge. Das ist bei Produkt I sind das 75.000 Euro, bei Produkt II sind es 68.000 Euro, und bei Produkt III sind es 43.000 Euro.
  • Und nun kommen, wie immer bei der Deckungsbeitragsrechnung, die variablen Kosten. Und zwar haben wir hier eine Besonderheit: Die variablen Kosten sind aufgespalten, und zwar nach variablen Kosten der Fertigung, wieder gesamt, also Menge mal variable Kosten pro Stück, bereits multipliziert, dann in der nächsten Spalte die variablen Kosten Vertrieb und die variablen Kosten der Verwaltung, was ein bisschen ungewöhnlich ist, variable Kosten der Verwaltung – jeweils gesamt. Also überall in dieser Tabelle, die jetzt hier gerade entsteht, die Gesamtkosten, immer mit den Mengen multipliziert. Variable Kosten der Fertigung bei Produkt I 28.000, variable Kosten Vertrieb 3.000, variable Kosten Verwaltung  8.000. Bei Produkt II 43.000 variable Kosten der Fertigung, 5.000 variable Kosten Vertrieb gesamt, und 7.000 variable Kosten der Verwaltung. Und dann haben wir hier noch 27.000 für Produkt III, 2.000 als variable Kosten des Vertriebs und 6.000 variable Kosten der Verwaltung.

Das sind unsere Zahlen.

Ermittlung des Betriebsergebnisses (Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Prüfungsaufgaben, Teil 4)

Und jetzt kommt die Handlungsaufforderung a), und die lautet: Wir sollen das Betriebsergebnis ermitteln.

Jetzt brauchen wir hierfür allerdings noch eine Angabe, nämlich die Fixkosten, denn die Berechnung des Betriebsergebnisses erfolgt, indem man berechnet: die Deckungsbeiträge aufaddiert, also Deckungsbeitrag Produkt I, Produkt II, Produkt III, minus die fixen Kosten.

Berechnen wir zunächst die Deckungsbeiträge. Jetzt können wir hier sehr schön spaltenweise aufaddieren. Das heißt: Hier haben wir dann die Summe der Erlöse, hier haben weil die Summe der Fertigungskosten, die Summe der Vertriebskosten, die Summe der Verwaltungskosten. Das bietet sich an, das führt am schnellsten zum Ziel.

  • Wenn wir nun also zunächst einmal spaltenweise aufaddieren hier: 75.000 plus 68.000 plus 43.000, dann kommen wir auf 186.000. Das ist die Summe der Erlöse – alle drei Produkte aufaddiert.
  • Dann die Gesamtsumme der variablen Fertigungskosten: 28.000 plus 2.000 plus 27.000 sind 98.000.
  • Summe der variablen Vertriebskosten sind 10.000.
  • Und Summe der variablen Verwaltungskosten sind 21.000.
  • Und jetzt ist ganz klar, dass wir zunächst einmal den Gesamtdeckungsbeitrag errechnen. Das ist 186.000 minus 10.000 minus 21.000, und das sind 57.000 gleich Gesamt-DB.

Und jetzt Achtung: Wir sollen das Betriebsergebnis berechnen. Das heißt: Wir müssen noch die fixen Kosten, die fixen Kosten betragen bei dieser Aufgabe 30.000. Das ist eine Angabe, die da sein muss, ja, die gegeben ist, müssen wir diese 30.000 noch abziehen. Also: Minus 30.000. Und dann kommen wir zu dem Betriebsergebnis: 57.000 minus 30.000, 57.000 ist der Gesamt-DB, 30.000 sind die KFix, kommen wir zu einem Betriebsergebnis von 27.000 Betriebsergebnis.

Grundstruktur der Lösung (Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Prüfungsaufgaben, Teil 4)

So, ich hab’s sofort mit Zahlen gezeigt. Wichtiger ist, dass wir die Struktur verstehen, die dahinter steckt, und die zeige ich Ihnen. Also: Wir haben, sagen wir, zwei Produkte. Ich mache es anhand von zwei Produkten, Sie können es dann beliebig ausweiten auf weitere Produkte.

  • Für jedes Produkt berechnen wir P, der Preis des Produktes I, minus die variablen Kosten des Produktes I, multipliziert mit der Verkaufsmenge von Produkt I, und das ist der Gesamtdeckungsbeitrag für Produkte I. Das hier, P1-Kv1, ist der Stückdeckungsbeitrag. Also wenn der Preis 10 Euro ist und die variablen Kosten 3 Euro, ist der Stückdeckungsbeitrag 7 Euro. Wenn wir 10 Stück verkaufen, ist der Gesamtdeckungsbeitrag 70 Euro. 10 mal 7.
  • So, und hier addieren wir dann dazu, das gibt dann einen bestimmten Euro-Betrag, ja, einen bestimmten Euro-Betrag, das ist der Gesamtdeckungsbeitrag von Produkt I, plus den Gesamtdeckungsbeitrag von Produkt II. Ja, also hier noch einmal: plus (P2-kV2)*x2.
  • Und dann Achtung: Von diesen beiden Beträgen, die wir aufaddieren, müssen wir die Fixkosten abziehen, wobei es in der Regel ein einziger Betrag ist, und dann erhalten wir das Betriebsergebnis.

So, das ist die Grundstruktur aller dieser Aufgaben „Berechnen des Betriebsergebnisses“.

Nun gibt es gibt hier verschiedene Varianten, wie man diese Aufgabe sozusagen ein bisschen, naja,  schwerer machen kann. Und was hatten wir hier für eine Variante? – Wir hatten eine Aufspaltung der variablen Kosten. Ja und? Ja und? Und: Wir hatten hier schon den Gesamterlös, also wir hatten in der Aufgabe gerade für Produkt I bereits in der ersten Spalte die Gesamterlöse stehen, also P1, oder machen wir das römische hier, PI mal xI. Und dann hatten wir hier kV Fertigung stehen, das war XI, gefertigte und verkaufte Menge, mal kV FertigungI. Also eine kleine Aufspaltung dieser gesamten Formulierung (P-Kv) *x. Sozusagen die Ausmultiplikation. Wenn Sie das wieder ausmultiplizieren, dann steht da p*x-KV*x. Sehen Sie? Und das p*x, das steht hier, und das KV*x steht hier.

Also lassen Sie sich nicht irritieren, wenn man diese Grundstruktur, die ich gerade aufgezeigt habe, ein bisschen variiert.

Im nächsten Teil dieser Serie gehen wir dann auf weitere Varianten dieser Aufgabenstellung ein. Da wird noch gefragt nachdem Deckungsbeitrag je Produktgruppe, das dürfte jetzt nicht mehr das Riesenproblem sein, und nach der kurzfristigen Preisuntergrenze. Da geht es also weiter im nächsten Video. Da werde ich diese Fragen beantworten.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Prüfungsaufgaben, Teil 4)

Vorher noch ein wichtiger Hinweis: Ich habe für Sie die Prüfung zum Wirtschaftsfachwirt/in entschlüsselt. Alles, was Sie tun müssen, um an diesen wertvollen Insider-Hinweis zu kommen, diese wertvolle Insider-information zu bekommen, ist unter dem Video auf den Link zu klicken und sich in das Formular einzutragen. Wenige Sekunden später haben Sie diese Information in ihrem Email-Postfach. Diese Information ist nur eine begrenzte Zeit online. Klicken Sie also jetzt und tragen sich ein.

Alles Gute, viel Erfolg für Sie.

Marius Ebert

© Dr. Marius Ebert

Wirtschaftsfachwirt/in IHK, welche Fächer, wie schwer, Teil 4

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Wirtschaftsfachwirt/in IHK, welche Fächer, wie schwer, Teil 4)

Willkommen zurück. Wir sind nach wie vor beim Wirtschaftsfachwirt, bei der Wirtschaftsfachwirtin IHK. Wir haben gesehen: Der Wirtschaftsfachwirt/in besteht aus zwei grundsätzlichen Prüfungsteilen:

  • einmal der wirtschaftsbezogenen Qualifikation, darüber haben wir uns in den vorherigen Teilen dieser Serie unterhalten
  • und die handlungsspezifische Qualifikation, und das ist Schwerpunkt dieses Videos.

Handlungsbezogene Qualifikationen (Wirtschaftsfachwirt/in IHK, welche Fächer, wie schwer, Teil 4)

Im Rahmen der handlungsspezifischen Qualifikationen haben wir eins, zwei, drei, vier, fünf Fächer, also Strukturzahl hier 5. Hier, nochmal zur Erinnerung, waren es vier Fächer, diese grundsätzlichen wirtschaftsbezogenen Dinge, die man einfach wissen muss. Hier sind es fünf Fächer. Und wir ziehen das noch einmal auf, also handlungsspezifische Qualifikation; ich brauche auch ein bisschen mehr Platz, weil die Fachbezeichnungen teilweise ziemlich lang sind. Eins, zwei, drei, vier, fünf Fächer, also Struktur Zahl 5. Es handelt sich um fünf Fächer. Sie sehen an dieser Stelle schon: Es geht mal wieder in die Breite. Noch einmal, ich hatte schon an anderer Stelle gesagt: Es ist eine Generalistenausbildung. Es ist keine Spezialisierung, sondern eine Generalistenausbildung, dann das heißt: Man bekommt grundlegendes Wissen in vielen Gebieten, um sich dann nachher doch in einem Gebiet festzubeißen sozusagen, später in der Praxis, aber zunächst mal ist man hier nicht festgelegt.

Was haben wir da? – Wir haben

  • Betriebliches Management. Das muss ich noch erklären, denn betriebliches Management ist mal wieder so ein Oberbegriff, unter den man alles Mögliche drunter packen kann. Das ist so ähnlich wie Unternehmensführung, da kann man auch alles drunter packen.
  • Dann Investition/Finanzierung/Betriebliches Rechnungswesen, anderes Wort für Kostenrechnung, und Controling. Investition, Finanzierung, betriebliches Rechnungswesen und Controlling heißt das nächste Fach.
  • Dann: Logistik.
  • Dann: Marketing und Vertrieb.
  • Und: Führung und Zusammenarbeit.

Was haben wir hier? – Hier Laberfach, hier Rechenfach, hier – naja, also rechnen muss man hier auch nix, also eher tendenziell Laberfach, ich setzte es mal in Gänsefüßchen, ja, weil man hier nichts rechnen muss, aber es ist schon ein…, da geht es um Produktion und Materialwirtschaft und so weiter, dann muss man, sagen wir mal Struktur, Struktur muss man haben, strukturiertes Labern, Marketing und Vertrieb ist ein Laberfach, ganz klar, und Führung/Zusammenarbeit ist auch ein Laberfach.

So, das ist eine erste grundsätzliche Einordnung. Noch einmal: Wenn ich „Laberfach“ sage, meine ich das nicht negativ, sondern meine es in der Kontrastierung hier. „Rechenfach“ bedeutet: Es geht um Zahlen, und es gibt klare Ergebnisse. Und dieses Ergebnis ist richtig oder falsch. Ein Buchungssatz ist so, wie er ist. Da gibt es kein „Kann man anders sehen…“. Und ein Zahlenergebnis ist so wie es ist. Da gibt es auch kein „Kann man anders sehen…“. Sondern das Ergebnis ist richtig oder falsch. Und bei den „Laberfächern“ kann man Dinge immer anders sehen, Schwerpunkte anders setzen, immer was erzählen, also auch wenn man nicht so richtig Ahnung hat, kann man was erzählen – das geht bei den Rechenfächern eben nicht.

Betriebliches Management (Wirtschaftsfachwirt/in IHK, welche Fächer, wie schwer, Teil 4)

So. Was ich in diesem Video noch machen möchte, der Rest dann in der Fortsetzung dieser Serie, ist dieses Fach „Betriebliches Management“ noch etwas genauer beleuchten.

Also: Wir sind beim Wirtschaftsfachwirt/in in der handlungsspezifischen Qualifikation. Wir haben gesehen: eins, zwei, drei, vier, fünf Fächer. Das erste Fach ist Betriebliches Management. Ich sagte vorhin schon: ein Laberfach. Und ich möchte es noch genauer beleuchten: Was verbirgt sich hier unter Betrieblichem Management? Was sind das für Fächer?

  • Da geht es um Personalentwicklung,
  • und es geht um Organisationsentwicklung.

Was heißt das? –  Personalentwicklung ist die Weiterbildung, und Organisationsentwicklung ist die möglichst reibungslose Umstrukturierung einer bestehenden Organisation, also die Überführung in eine neue Organisation. Etwas, was in Unternehmen heute quasi permanent passiert, ja, es wird ständig etwas umstrukturiert.

  • Dann Projektmanagement, ja, ganz wichtiges Gebiet, ja, Schwerpunkt in der Praxis – Projektmanagement. Heute gibt es kein Unternehmen, das nicht an irgendwelchen Projekten arbeitet, ja, kein privatwirtschaftliches Unternehmen.
  • Und dann kommen dann noch so Fächer oder Gebiete wie Kreativität
  • und Zeitmanagement.

Kreativität und Zeitmanagement.

Wie gesagt: Rechnen muss man hier nichts, ja, also ein Laberfach, aber ein durchaus sehr interessantes Laberfach. Betriebliches Management, ja, bedeutet ja ein Unternehmen führen und leiten. Das heißt: Eine gewisse Grundlage für eine Führungsposition wird hier schon gelegt. Projektmanagement, ja, man arbeitet an einem kleinen Projekt, dann leitet man mal ein kleines Projekt, und schon ist man irgendwann Projektleiter in einem kleinen, macht man in einem größeren Projekt mit, und dann ist man Projektleiter einem größeren Projekt, wenn man die Dinge, die man hier lernt, richtig anwendet. Warum denn nicht? Kreativität ist der Faktor der heutigen Zeit. Kreativität kann man lernen. Es gibt Leute, die sagen: „Das ist gottgegeben. Der eine hat’s, der andere nicht.“ – Nein, Kreativität kann man lernen, ja. Also durchaus etwas, was im weitesten Sinne Richtung Führung und Führungsposition zielt. Ich sage aber nicht, dass der Wirtschaftsfachwirt mit seinem Diplom in der Tasche sofort eine Führungsposition bekommt. Aber er hat gewisse Grundlagen, auf die er aufbauen kann, ja.

Das soll genügen für dieses Video. Im nächsten Video widmen wir uns ja hier das, dieses innerbetriebliche Rechnungswesen, da gibt es nicht so besonders viel zu sagen, ebenso Logistik, ja, das ist auch ganz interessant, was sich dahinter verbirgt, darüber werde ich noch ein Video machen, Marketing und Vertrieb, das ist von der Kontrastierung her interessant. Innerbetriebliches Rechnungswesen – Zahlen, Marketing, Menschenorientierung und Führung und Zusammenarbeit. Also wir werden uns ab hier nochmal mit diesen vier Fächern beschäftigen im nächsten Teil dieser Serie.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Wirtschaftsfachwirt/in IHK, welche Fächer, wie schwer, Teil 4)

So. Und dazu sollten Sie natürlich nachlesen. Wenn Sie dem Wirtschaftsfachwirt/in nähertreten wollen, dann brauchen Sie die Prüfungsordnung. Ja, die müssen Sie einfach im Schreibtisch liegen haben, in der Schublade, nicht dass Sie das jeden Tag lesen und nicht dass das jeden Tag angenehm ist zu lesen. Unter dem Video finden Sie einen Link. Wenn Sie auf diesen Link klicken, dann haben Sie die Gelegenheit, Ihre Email einzutragen, und dann schicke ich Ihnen das sofort.

Alles Gute,

Marius Ebert

© Dr. Marius Ebert

Portfolio-Modelle, Teil 4

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Portfolio-Modelle, Teil 4)

Hallo, herzlich willkommen. Willkommen zurück zu unserer Serie über die Portfolio-Modelle. Und wir haben gesehen: Es geht um eine Risiko- und Chancenmischung in diesen Portfolio-Modellen.

Das Boston-Fenster (Portfolio-Modelle, Teil 4)

Und die beiden Kriterien, um das nun festzumachen, heißen

  • relativer Marktanteil und
  • Marktwachstum.

Und daraus entsteht nun das berühmte Boston-Fenster:

Hier an der Abszisse steht der relative Marktanteil. Der relative Marktanteil ist der eigene Marktanteil im Verhältnis zum größten Konkurrenten.

Und hier (an der Ordinate) steht das Marktwachstum.

Das bitte zunächst einmal verinnerlichen. Die Achsenbezeichnungen sind wichtig. Die Menschen immer fixiert auf das, was jetzt als Bild entsteht, aber die Achsenbezeichnungen sind viel wichtiger: relativer Marktanteil und Marktwachstum.

Und dann kommt der zweite Schritt: die Skalierung. Die Boston-Leute haben skaliert in niedrig und hoch, und sie haben hier noch einmal skaliert in niedrig und hoch.

Wo ist die Grenze? – Die Grenze ist hier bei 1. Denn wenn man einen relativen Marktanteil über 1 hat, also hier legt, dann ist man Marktführer. Logischerweise, denn der relative Marktanteil ist der eigene im Verhältnis zum größten Konkurrenten. Wenn man drunter liegt, ist man Marktfolger. Und hier war die Grenze ursprünglich mal bei zehn Prozent. Das hat man im Lauf der Jahre etwas relativiert, denn das Boston-Modell ist ja nun auch schon ein paar Jahre alt, und da ging man damals von größeren Wachstumsraten aus. Ja, also man kann diese Grenze auch niedriger ziehen, was man heute tut.

So, dann entsteht hier nun, indem man hier bei der, beim Schwellenwert zwischen niedrig und hoch die Linien durchzieht, entsteht das berühmte Boston-Fenster mit den vier Feldern.

Und die Boston-Leute haben nun die strategischen Geschäftseinheiten in Form von Kreisen hier platziert. Ich nehme jetzt mal für jedes der Felder eine strategische Geschäftseinheit. Das kann natürlich auch wieder völlig anders aussehen.

  • Und hier, niedrig-niedrig, diese strategischen Geschäftseinheiten sind die „Armen Hunde“, die poor dogs. Arme Hunde, poor dogs. Beides ist niedrig.
  • Da drüber, niedriger relativer Marktanteil, aber hohes Marktwachstum, das sind die Fragezeichen: Man weiß es halt noch nicht genau.
  • Hier, beides ist hoch, relativer Marktanteil ist hoch, Marktwachstum ist hoch – das sind die Stars.
  • Und da drunter mit hohem relativen Marktanteil, aber nur noch niedrigen Marktwachstum, weil man einfach schon dick im Markt drin sitzt, das sind die Cash Cows, die Milch- oder Geldkühe besser gesagt.

Das ist das berühmte Boston-Fenster.

Im nächsten Video erfahren wir etwas über die sogenannte Norm-Strategie.

Das war’s.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Portfolio-Modelle, Teil 4)

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Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

 

© Dr. Marius Ebert

Personalentwicklung, Prüfungsfragen, Teil 4

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Personalentwicklung, Prüfungsfragen, Teil 4)

Hallo. Das Insider-Video „Prüfung Personal-Fachkaufmann/frau entschlüsselt“ erhalten Sie, wenn Sie unter dem Video auf den Link klicken.

Ich behandle in dieser Video-Serie die Lösung zu Prüfungsfragen. Hier geht es um ein internes Qualifizierungsprogramm.

Aspekte für ein internes Qualifizierungsprogramm (Personalentwicklung, Prüfungsfragen, Teil 4)

Und bezogen auf dieses interne Qualifizierungsprogramm, also das Unternehmen überlegt Mitarbeiter intern weiterzuqualifizieren, sollen wir einfach fragen, welche Aspekte sind hier zu beachten. Und das ist eine wunderschöne Frage, weil die Antwort, die wir jetzt entwickeln, zu vielen Fragen passt – welche Aspekte muss man beachten, wenn man irgendwas entwickelt, ja, welche Aspekte muss man hier beachten?

  • Nun, vor allem natürlich die Ziele oder das Ziel, das das interne Qualifizierungsprogramm haben soll: Soll es die Fachkompetenz steigern, oder soll es die Gruppendynamik verbessern? Das sind unterschiedliche Ziele, und dementsprechend brauchen wir unterschiedliche Maßnahmen.
  • Kosten passt immer, ja, die Kosten müssen beachtet werden.
  • Der Zeitrahmen muss beachtet werden. Hier haben Sie zwei Lösungen, die zu fast allen Fragen passen, ja: Ziele, Kosten, oder drei sogar: Ziele Kosten und Zeit sind Aspekte, die immer passen, wenn Sie gefragt werden: „Welche Aspekte sind zu beachten, wenn Sie irgendwas neu aufsetzen?“
  • Dann der oder die Verantwortlichen, ja: Wer soll das überhaupt machen? Wer ist verantwortlich für das Programm? Welche Trainer werden dazu geholt ?
  • Und das Controlling, ja: Wie sollen wir eine Steuerung implementieren?

Okay, das war’s.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Personalentwicklung, Prüfungsfragen, Teil 4)

Klicken Sie nun unter dem Video auf den Link und tragen sich in das Formular ein. Sie erhalten wertvolle Insider-Informationen zur Prüfung Personal-Fachkaufmann / Personal-Fachkauffrau IHK.

Alles Gute.

Marius Ebert.

 

© Dr. Marius Ebert

Gewinnschwelle, Teil 4

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Gewinnschwelle, Teil 4)

Hallo, willkommen zurück. Mein Name ist Marius Ebert. Wir betrachten in einer kleinen Serie Fragen rund um den Break Even, die Gewinnschwelle. Und als viertes schauen wir uns an die Kosten-Funktion.

Kostenfunktion: Formel (Gewinnschwelle, Teil 4)

Diese Kosten-Funktion lässt man gerne zum Einstieg in eine solche Aufgabe berechnen. Und die Kosten-Funktion hat folgende Struktur: K, das sind die Gesamtkosten, gleich KFix, großes K hier, plus kV mal x.

Hier (kV) das sind die variablen Kosten pro Stück, die Kosten, die also bei der Herstellung oder dem Einkauf eines Stückes anfallen. Sie sind immer klein, kV, und stehen immer „mal x“, während die Fixkosten niemals „mal x“ stehen. Das ist die Eigenschaft von fixen Kosten.

Kostenfunktion: grafische Darstellung (Gewinnschwelle, Teil 4)

Diese Kosten-Funktionen sieht grafisch dargestellt, soweit ich das hier aus der Hand zeichnen kann, so aus: x, hier ist die Menge x, hier ist K. Sie beginnt nicht im Ursprung wie die Umsatzkurve, sondern beginnt irgendwo hier, dort wo die fixen Kosten liegen, und steigt dann gerade an mit der Steigungen kV. Hier liegen also die Fixkosten, und die Steigung dieser Gerade sind die variablen Kosten.

Berechnung der variablen Kosten (Gewinnschwelle, Teil 4)

Was macht man nun in einer Prüfung gerne?- In einer Prüfung lässt man Sie gerne die variablen Kosten zunächst einmal ermitteln. Das heißt, es kann sein, dass man Ihnen die Gesamtkosten gibt und für die variablen Kosten nur folgende Angabe: Wenn  das wieder unser Verlauf ist, sagt man Ihnen: „Bei einem Wert x1, sagen wir es sind tausend Stück, seien die zugeordneten Gesamtkosten, wohlgemerkt die Gesamtkosten, 5.000. Und bei einem Wert hier, sagen wir es 2.000 Stück, ja, hier steht x, hier steht K, Achsenbezeichnung immer sehr wichtig, bei 2.000 sei der Wert, sagen wir, sei der Wert 6.000. Bei 1.000 Stück seien die Gesamtkosten, ich wiederhole noch mal: die Gesamtkosten, 5.000, bei 2.000 Stück seien Gesamtkosten 6.000. Wie hoch sind jetzt die variablen Kosten?

  • Und hier können wir sagen: Wir haben hier eine Veränderung um 1.000 Stück, und wir haben hier eine Kostenveränderung auch um 1.000 Euro, so dass wir sagen können: 1.000 durch 1.000, das hier sind die Stückzahl, das sind die Eurowerte, ergibt variable Kosten von 1. Ja, das können wir sagen weil diese Veränderung von fünf- auf sechstausend Stück hier nur entstanden sein kann durch diese Bewegung hier, also durch die variablen Kosten. Das ist eine variable Kostenbewegung. Die Fixkosten hier, KFix stehen völlig unverändert, so dass wir diese Rechnung machen können. Damit haben wir die variablen Kosten: K=KFix+kV*x, und dieses kV hier, können wir jetzt sagen, ist in unserem Fall 1.
  • Ja, und jetzt wird es einfach, denn wir haben die Gesamtkosten zum Beispiel 6.000 Stück bei 2.000, und wenn wir die variablen Kosten dann abziehen von den Gesamtkosten, bleiben die Fixkosten übrig. Das muss man sich so vorstellen: Das sind die Gesamtkosten, die fixen Kosten bleiben immer gleich bei 1.000 und bei 2.000 Stück, ja, haben wir immer einen konstanten Bodensatz in gleicher Höhe. Das hier sind die KFix, das sind die KFix, und das hier sind die Gesamtkosten K, die Gesamtkosten K.
  • So, jetzt können wir die variablen Kosten für 1.000 Stück zum Beispiel ausrechnen: Das sind genau 1.000. Die Gesamtkosten sind 5.000,  also sind die fixen Kosten 4.000. Oder wir setzen es hier ein: Unsere Gesamtkosten sind 6.000, variable Kosten für 2.000 Stück sind 2.000. 6.000, ja, das hier sind 6.000, das hier sind 4.000, Entschuldung: 2.000, ja, 2.000 mal 1 sind 2.000. Also sind die fixen Kosten 4.000.

Ja, das war‘s schon wieder.

Vielen Dank.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Gewinnschwelle, Teil 4)

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Vielen Dank.

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