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Video: Rentenbarwert und Rentenendwert, Betriebswirt/in IHK, Technischer Betriebswirt/in IHK

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Video: Rentenbarwert und Rentenendwert, Betriebswirt/in IHK, Technischer Betriebswirt/in IHK)

Willkommen zurück. Mein Name ist Marius Ebert. Und ich möchte in diesem Video in Ergänzung zu den anderen noch einmal Zusammenhänge deutlich machen zwischen dem Rentenbarwertfaktor und dem Rentenendwertfaktor.

Zwei wichtige Zusammenhänge (Video: Rentenbarwert und Rentenendwert, Betriebswirt/in IHK, Technischer Betriebswirt/in IHK)

Beide Faktoren gehören in die dynamische Investitionsrechnung. Wir brauchen sie für die dynamischen Verfahren der Investitionsrechnung, wie zum Beispiel den Kapitalwert.

Zunächst einmal: Was verbindet diese beiden Begriffe? – Da ist der Begriff „Rente“: Rentenbarwertfaktor und Rentenendwertfaktor. Und was ist eine Rente? – Eine Rente ist nichts anderes als eine Reihe gleich großer Zahlungen, also tausend Euro, dann eine Periode später wieder tausend Euro, wieder tausend Euro, wieder tausend Euro. Wichtig ist nur, dass die Beträge gleich groß sind. Eine Reihe gleich großer Zahlungen,  das nennen wir eine „Rente“.

  • So, und wenn man nun wissen will, was diese Rente umgerechnet in einem Betrag wert ist am Anfang, dann ist entscheidend und der richtige Faktor der Renten-Barwert-Faktor. Denn das Wort „Barwert“ weist hin t0, so nennen wir den Anfangszeitpunkt.
  • Und wenn wir wissen wollen, was der Wert dieser Reihe gleich großer Zahlungen in  einem Betrag am Ende ist, also in tn, am Ende der Betrachtung, dann nehmen wir den Endwert-Faktor, denn der Begriff „Endwert“ weist hin auf tn.

Also: Einmal der entsprechende Wert umgerechnet in einen Betrag a Anfang ist der Rentenbarwertfaktor, umgerechnet in einen Betrag am Ende ist der Rentenendwertfaktor.

Und noch einen Zusammenhang möchte ich deutlich machen: Der Rentenbarwertfaktor ist ja bekanntlich q hoch n minus 1 durch i mal q hoch n:

 Rentenbarwertfaktor

Hier sind wir in t0, wir sind in t0. Wie komme ich jetzt zu tn? – Ganz einfach: durch Aufzinsen – mal qn. Schauen Sie das Video über den Aufzinsungsfaktor. Mal qn. Dann kürze ich dieses qn gegen dieses qn raus, und übrig bleibt qn minus 1 durch i. Voilà – da ist der Rentenendwertfaktor:

Rentenendwert-Faktor

Das hier ist der Rentenendwertfaktor, das hier ist der Rentenbarwertfaktor. Der Zusammenhang zwischen den beiden ist: Rentenbarwertfaktor aufgezinst gibt Rentenendwertfaktor. Man braucht sich also nur einen der Faktoren zu merken, und dann kann man sich den anderen herleiten, wenn man diese Zusammenhänge kennt und versteht.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Video: Rentenbarwert und Rentenendwert, Betriebswirt/in IHK, Technischer Betriebswirt/in IHK)

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Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

 

© Dr. Marius Ebert

Betriebswirt/in IHK, Wert des Geldes

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Betriebswirt/in IHK, Wert des Geldes)

Was ist das hier wert? Es schwankt. Was sagt das Kind jetzt? „Das stimmt nicht.“

Geldwert wird gemessen an der Kaufkraft (Betriebswirt/in IHK, Wert des Geldes)

Wenn Sie das einem kleinen Kind erklären: Was ist das wert? Also: Der Wert wird gemessen an dem, was ich dafür kaufen kann. Etwas abstrakter gesagt: An der Kaufkraft. Also der Wert des Geldes, notieren wir das, wird gemessen an der Kaufkraft. Dem Kind würden wir sagen: Je nachdem wie viele Bonbons du dir kaufen kannst. Ja, wenn du hier also so einen anderen Zettel mal nimmst, schau mal hier schau mal, guck mal, dafür kriegst du weniger Bonbons als dafür. Jetzt schau mal auf die Zahlen, guck mal, da steht zwanzig, und da steht fünf. Was hast du in der Schule gelernt? – Vier mal fünf ist zwanzig. Du kannst dir also hier viermal so viele Bonbons glauben wie hierfür. Ja, das ist der Wert des Geldes. Und nächstes Jahr kriegt man nicht mehr, sagen Sie, Sie meinen, dass die Bonbon-Preise explodieren. Ja, das kommt dann gleich, dass nennen wir dann Inflation. Ja, genau.

Also zunächst einmal halten wir fest: Der Wert des Geldes gemessen an dem, was ich mir kaufen kann für das Geld, einfacher gesagt: an der Kaufkraft.

Das heißt: In einem ganz einfachen Modell muss das Geldvolumen und das Gütervolumen in einer Balance sein. Ja, ganz einfaches Modell: Geldvolumen gleich Gütervolumen. Notieren wir das bitte. Das Geldvolumen muss gleich dem Gütervolumen sein. Wenn wir mehr Geld haben als Güter, dann nennen wir das Inflation. Wenn es umgekehrt ist, nennen wir es Deflation.

Wie gesagt: Wir betrachten es im Moment sehr, sehr einfach. Ja, man muss eigentlich genauer hingehen und sagen:  Ja, es ist eigentlich nicht das Geldvolumen, sondern das Geld, was wirklich am Markt wirksam wird und nicht das Geld, das in irgendwelchen Matratzen eingenäht ist. Aber das sind so subtile Feinheiten, di wollen wir im Moment mal weglassen. „Geldvolumen gleich Gütervolumen“ ist das, worauf es ankommt. Können Sie sich noch an Milton Friedman erinnern, von gestern? Milton Friedman? Genau darauf musst du achten, hat Milton Friedman gesagt, dass die Geldversorgung der Volkswirtschaft stimmt in dem Sinne, dass du die Balance hältst zwischen Geldvolumen und Gütervolumen. Ja, einfach formuliert.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Betriebswirt/in IHK, Wert des Geldes)

Im Übrigen glaube ich, dass wer einen Fernlehrgang bucht, sich durch schöne Werbebilder hat täuschen lassen. Er muss nun unter dieser Täuschung leiden. – Wollen Sie hingegen lernen ohne Leiden, dann klicken sie einfach auf den Link unter diesem Video.

© Dr. Marius Ebert

Gesetzgebung im öffentlichen Recht, Betriebswirt/in IHK

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Gesetzgebung im öffentlichen Recht, Betriebswirt/in IHK)

Um etwas zu verstehen, ist es manchmal gut, zu wissen, wie es entsteht. Und was wir auf der nächsten Seite sehen, ist das Prinzip der Gesetzgebung.

Grundgesetz, Landesgesetze und kommunale Satzungen (Gesetzgebung im öffentlichen Recht, Betriebswirt/in IHK)

Wir haben gesehen: Es sind überwiegend Gesetze. Es ist überwiegend öffentliches Recht. Wir sind als Unternehmen in einem untergeordneten Verhältnis im Umweltrecht.

Wie werden also Gesetze gebastelt? – Schauen Sie einmal: Da sind drei Spalten:

  • Da haben wir einmal das Grundgesetz als Basis und die erste Spalte,
  • dann die Landesverfassung in der zweiten Spalte,
  • und dann daneben noch eine dritte Spalte: die Gemeinden oder Kommunen, wie man auch sagen kann, mit ihren Satzungen.

Und wir sehen einen einzigen Pfeil, der von links nach rechts geht. Das ist das Grundgesetz. Denn das Grundgesetz bildet die Basis. Hier stehen elementare Grundrechte, die nicht zuletzt entstanden sind vor dem Eindruck einer schrecklichen Diktatur, die vorher stattgefunden hat. Da hat man gesagt: „Wir müssen Menschen Grundrechte formulieren.“ Das wirkt sich natürlich auch aus auf die Ländergesetze.

Das Grundprinzip ist aber die konkurrierende Gesetzgebung. Grundprinzip ist die konkurrierende Gesetzgebung. Und was heißt das, „konkurrierende Gesetzgebung“? – Grundsätzlich zunächst Gesetzgebung durch die Länder. Und wenn das nicht ausreicht, dann Gesetzgebung durch den Bund.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Gesetzgebung im öffentlichen Recht, Betriebswirt/in IHK)

Welches Prinzip, welches Grundprinzip im Umweltrecht erkennen wir hier wieder an dieser konkurrierenden Gesetzgebung? – Das Subsidiaritätsprinzip, genau. Das gilt es hier zu erkennen. Dass, sofort, dass im Prinzip unsere Gesetzgebung dieses Subsidiari, Subsidiaritätsprinzip gelegt wird.

© Dr. Marius Ebert

Forfaitierung, Betriebswirt/in IHK

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Forfaitierung, Betriebswirt/in IHK)

Hallo. Mein Name ist Marius Ebert. Und in diesem Video geht es um den Begriff Forfaitierung.

Echtes Factoring im Export (Forfaitierung, Betriebswirt/in IHK)

Und dieser Begriff gehört in den Bereich internationale Wirtschaftsbeziehungen. Also beim Betriebswirt/in IHK ist das zum Beispiel hier eingeordnet. Es hat etwas mit internationalen Wirtschaftsbeziehungen zu tun. Und zwar folgende Struktur: Wir haben hier eine Partei A, und wir haben hier eine Partei B. Und die tun was miteinander. Das ist also das Bild zunächst.

  • Und zwar die erste Partei heißt „Forfaitist“. Klingt ein bisschen komisch, ist nichts anderes als der Exporteur. Das ist der, der Ware liefert und Geld bekommt. Das ist der Forfaitist in dem Spiel.
  • Und der Partner ist der „Forfaiteur“, der Forfaiteur. Und dieser Forfaiteur, der kauft nun Forderungen an. Das heißt aus Sicht des Forfaitisten: Verkauf von Forderungen. Verkauf von Forderungen. Der Forfaitist verkauft seine Forderung an einen Forfaiteur. Und dieser Forfaiteur übernimmt, er übernimmt das Ausfallrisiko. Also das Risiko, dass der Kunde des Exporteurs nicht zahlt, wird vom Forfaiteur übernommen.

Mit anderen Worten: Forfaitierung, Forfaitierung ist gleich echtes Factoring im Export, ja, und was Factoring ist, das ist in dem anderen Video erklärt. Schauen Sie auch da. Forfaitierung ist echtes Factoring. „Echtes“ heißt: Das Ausfallrisiko wird übernommen. Das Ausfallrisiko wird übernommen. Das ist echtes Factoring, und im Export heißt das Ganze Forfaitierung.

Das war’s schon wieder.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Forfaitierung, Betriebswirt/in IHK)

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Danke.

Mein Name ist Marius Ebert.

© Dr. Marius Ebert

Betriebswirt/in IHK, Zugangsvoraussetzungen

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Betriebswirt/in IHK, Zugangsvoraussetzungen)

Hallo, Marius Ebert hier. In diesem Video beschäftigen wir uns mit dem Betriebswirt, Betriebswirt/in IHK. Und zwar geht es in diesem Video um die Zugangsvoraussetzungen.

Formale Zugangsvoraussetzungen (Betriebswirt/in IHK, Zugangsvoraussetzungen)

Denn es ist in der Tat so, dass man, um die Prüfung ablegen zu können, formale, ja, formale, nicht inhaltliche, nicht leistungsbezogene, sondern formale Zugangsvoraussetzungen erfüllen muss. Das heißt: Man muss gewisse Formen einhalten.

Und um das zu verstehen, muss man verstehen, dass es zwei Stufen gibt – erste Stufe, zweite Stufe, und zwar zwei Stufen dieses Konzeptes „Karriere mit Lehre“, so heißt das, „Karriere mit Lehre“, und der Betriebswirt/in IHK ist hier die zweite und gleichzeitig die höchste Stufe.

So, wie kommt man auf diese zweite und höchste Stufe? – Indem man normalerweise erst die erste Stufe nimmt. Und in dieser ersten Stufe, schauen wir uns diese erste Stufe hier, gibt es im Prinzip zwei Möglichkeiten, diese erste Stufe zu nehmen. Und nennen wir sie mal die Möglichkeit a) und die b).

Regelweg (Betriebswirt/in IHK, Zugangsvoraussetzungen)

Und die Möglichkeit a), das ist der Regelweg: Man hat gemacht einen Fachkaufmann oder Fachwirt. Der Unterschied zwischen Fachkaufmann und Fachkaufwirt ist der, dass der Fachkaufmann sich, machen wir mal den Pfeil so, sich bezieht auf eine Funktion, also zum Beispiel Personal-Fachkaufmann Schrägstrich Frau, das wäre dann die Funktion Personal, Fachkaufmann für Marketing wäre die Funktion Marketing, und der Fachwirt bezieht sich auf eine Branche, also der Industrie-Fachwirt ist die Branche, Handels-Fachwirt ist die Branche. Daraus können Sie schließen, dass es sehr viel weniger Fachwirte als Fachkaufleute gibt, weil es sehr viel mehr Funktionen gibt als Branchen. Ja, was haben wir – wir haben Industrie, Handel, manche sehen die Bank noch als eigene Branche, da gibt’s den Bankfachwirt, ja dann gibt’s noch irgendwo so einen Dienstleistungsfachwirt. Das ist es im Wesentlichen auch schon. Ja, Fachwirte gibt es wesentlich, relativ wenig. Hier bei den Fachkaufleuten gibt es sehr viel mehr, ja, Personal-Fachkaufmann, Fachkaufmann für Marketing und noch einiges mehr. So, also: In der ersten Stufe hat man bereits abgeschlossen einen Fachkaufmann oder Fachwirt, dann kann man problemlos und auch ohne Wartezeit anstreben die zweite Stufe Betriebswirt/in IHK.

Über Berufsausbildung (Betriebswirt/in IHK, Zugangsvoraussetzungen)

Und die zweite Möglichkeit, die Möglichkeit b), diese erste Stufe hier zu nehmen, das ist wiederum das sind dann wiederum drei Schritte, ja, sozusagen von unten nach oben:

  • Man braucht einmal eine Berufsausbildung,
  • dann braucht man zweitens den Abschluss einer kaufmännischen Fachhochschule,
  • und man braucht drittens drei Jahre Berufspraxis, ja und zwar kaufmännische Berufspraxis.

Ja, diese drei Dinge kumulativ, das heißt zusammen, ja, also alles drei muss man erbringen, um diese Voraussetzung b) alternativ zu a) zu erfüllen, das heißt also a) oder b). a) ist wie gesagt der Regelweg, ein Fachkaufmann oder Fachwirt, und Sie sehen hier: Wenn Sie den wegen b) wählen, dann ist hier auch ein Zeitfaktor dabei, während es hier ein reiner Leistungsfaktor ist. Also wenn man diese Prüfung gepackt hat zum Fachkaufmann, kann man den Betriebsrat machen. Hier, bei b) ist ein Zeitfaktor dabei, nämlich diese drei Jahre Berufspraxis.

Ausnahmeregelung (Betriebswirt/in IHK, Zugangsvoraussetzungen)

So, und dann gibt es noch eine Ausnahme. Ich gehe mal, mache das hier nochmal neu, also erste Stufe, zweite Stufe, und in der zweiten Stufe der Betriebswirt/in IHK als höchste Stufe dieser kaufmännischen Schiene, ja, Sie sehen, ich spreche hier zu Leuten mit einer kaufmännischen Begabung und Ausbildung, in der ersten Stufe haben wir gesehen a) und b), der Fachkaufmann und Fachwirt und dieser Fachhochschul-kaufmännische Fachhochschulweg, und jetzt gibt es, sozusagen wenn man jetzt hier steht, einen Weg unter Umgehung der ersten Stufe direkt hier, dass man zugelassen wird zu dem Betriebswirt/in IHK. Das ist eine ausgesprochene Ausnahmeregelung, ausdrücklich eine Ausnahmeregelung und immer einzelfallabhängig. Ja, es gibt hier also wenig allgemeine Regeln, sondern die Kammer prüft in dem Fall immer den Einzelfall. Was ist der Grundgedanke? – Der Grundgedanke ist, dass man hier auf anderem Wege nachweisen kann, dass man über die entsprechende Qualifikation die normalerweise hier in der ersten Stufe geprüft und abverlangt werden, verfügt. Und jetzt ist natürlich die Frage: Was bedeutet das faktisch, dass man das auf anderem Wege nachweisen kann? – Und da kann man sagen, also mal überlegen, wo ich das hinschreibe, also diese Ausnahme hier, diese Ausnahme macht man dann fest an einer bestimmten Position, ich schreibe es mal aus. Und was kann das sein? – Diese Position kann sein zum Beispiel schon sehr lange Projektleiter, ja, fünf sechs Jahre große Projekte geleitet. Geschäftsführerposition. Dann kann es natürlich sein die Selbstständigkeit, Ja, wenn man also ein eigenes Unternehmen hat. Oft ist man ja dann auch Geschäftsführer in seiner eigenen GmbH. Und das sind diese Ausnahmeregelungen. Vier bis sechs Jahre, wie gesagt, einzelfallabhängig, und je nach Kammer unterschiedlich. Also wenn man schon relativ lange Geschäftsführer ist, wenn man schon relativ lange selbständig ist, oder wenn man, vielleicht nehme ich das hier noch mit auf, wenn man Personal-, Personalverantwortung hat, auch das nicht erst seit ein paar Wochen, sondern auch in einem Zeitraum von vier bis sechs Jahren hier diese Personalverantwortung hat. Was heißt Personalverantwortung? – Selbständige Entscheidung, jemanden einzustellen und auch wieder zu entlassen, das ist Personalverantwortung. Manchmal kann man dann auch noch mit dem Begriff Budgetverantwortung, ja, ich setze das mal in Klammern, weil das schon sehr viel weniger funktioniert. Mit dem Begriff Budgetverantwortung, wenn man also Verantwortung, wirklich echte Verantwortung hat für hohe Budgets, ja, für hohe Budgets, also nicht für tausend Euro Briefmarkengeld, sondern für hohe Budgets, auch dann kann man auf diesem Wege versuchen, so etwas nachzuweisen, Ja, immer, ich betone es noch einmal, einzelfallabhängig, und es dauert auch immer eine gewisse Weile, bis hier eine Entscheidung erfolgt, denn das Ganze wird dem Prüfungsausschuss vorgelegten, und der Prüfungsausschuss entscheidet dann letztlich, ob der Text der Prüfungsordnung hier erfüllt ist, ob man das so entsprechend interpretieren kann, dass jemand diesen Nachweis erbracht hat. Wie gesagt: eine Ausnahmeregelung, ja, der Regelweg ist hier der Fachkaufmann beziehungsweise Fachwirt. Und das ist auch der problemloseste Weg.

Zulassung prüfen (Betriebswirt/in IHK, Zugangsvoraussetzungen)

Wenn man hier die Zulassung beantragt, bekommt man sie meistens von der entsprechenden Sachbearbeiterin oder dementsprechend Sachbearbeiter bei der Kammer, postwendend bekommt man dann die Zulassung. Ich rate dazu unbedingt, diese Zulassung prüfen, ja, ehe Sie ein Projekt angehen, das da heißt Betriebswirt/in IHK. Ehe Sie also sich irgendwo anmelden oder einschreiben bei einem Träger, sollten Sie die Zulassung prüfen. Und zuständig dafür ist nicht der der Träger, denn der kann es nicht entscheiden, sondern zuständig ist Ihre IHK an Ihrem Wohnort oder am Ort Bord Ihres Arbeitgebers, ja, meistens an Ihrem Wohnort, aber manchmal auch am Ort Ihres Arbeitgebers oder da, wo sie eben ein entsprechendes Seminar besuchen wollen, das ist die zuständige Kammer für Sie. Und dort gibt es dann jemanden, der zuständig ist für den Betriebswirt/in IHK, und de sprechen Sie bitte an. Ja, ein Weiterbildungsträger kann Sie zwar beraten, so wie ich das hier im Prinzip ja auch tue, nur der kann es nicht entscheiden. Er hat nicht die Kompetenz, das zu entscheiden, das kann nur die Kammer entscheiden. Nur, was die Kammer Ihnen sagt, ist dann noch wirklich amtlich und zuverlässig.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Betriebswirt/in IHK, Zugangsvoraussetzungen)

Wenn Sie nun das, was ich in diesem Video erklärt habe, noch einmal nachlesen wollen, und das sollten Sie tun, denn Sie schauen dieses Video ja, weil Sie das interessiert, sonst würden Sie dieses Video nicht schauen, also Sie überlegen ja, ob Betriebswirt/in IHK vielleicht etwas für Sie ist, dann sollen Sie das noch einmal nachlesen. Ich hab also ein PDF für Sie vorbereitet, und da finden Sie auch noch mehr Informationen, nämlich auch über die Inhalte, die verlangt werden, denn wir reden ja im Moment nur über Form, ja, wir reden ja noch gar nicht über die Inhalte, die verlangt werden, wenn man eine solche Prüfung machen möchte. Klicken Sie, unter dem Video finden Sie hier einen Link, und auf diesen Link klicken Sie bitte und tragen Ihre Email-Adresse ein, und dann bekommen Sie dieses PDF zugeschickt.

Alles Gute.

Marius Ebert

 

© Dr. Marius Ebert

Betriebswirt/in IHK, welche Fächer, wie schwer ist das, Teil 3

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Betriebswirt/in IHK, welche Fächer, wie schwer ist das, Teil 3)

Willkommenen zurück. Mein Name ist Marius Ebert. Und wir sind dabei, uns den Betriebswirt beziehungsweise die Betriebswirtin IHK mal etwas genauer anzuschauen.

Überblick über den zweiten Prüfungsteil (Betriebswirt/in IHK, welche Fächer, wie schwer ist das, Teil 3)

Und wie machen wir das? – Wir haben gesehen:

  • Es gibt einen ersten Prüfungsteil mit eins, zwei, drei, vier, fünf Fächern. Das habe ich an anderer Stelle behandelt.
  • Dann gibt es einen zweiten Prüfungsteil mit eins, zwei und einem, was nur, einem Fach, das nur mündlich geprüft wird, also mit weiteren zwei schriftlichen Fächern.

Und genau da sind wir jetzt. Wir schauen uns diesen zweiten Prüfungsteil genauer an. Wie gesagt: Die anderen Dinge sind in anderen Videos erklärt. Also: zweiter, Betriebswirt/in IHK, zweiter Teil der Prüfung, und da, wie gerade schon kurz angedeutet, gibt es drei Fächer.

Auf das dritte Fach gehe ich nur ganz kurz ein in diesem Video. Das ist Personalmanagement. Das setzen wir in Klammern, denn da gibt es die sogenannte Situationsaufgabe. Was da abläuft, das beschreibe ich Ihnen auch noch ganz genau, aber nicht in diesem, sondern in einem anderen Video.

Also: zwei Fächer noch im zweiten Prüfungsteil für die schriftliche Prüfung. Wie heißen die beiden Fächer? –

  • Das eine Fach heißt Unternehmensführung,
  • und das andere heißt Unternehmensorganisation und Projektmanagement.

Und Thema dieses Videos ist ja die Frage: Wie schwer sind diese Fächer, beziehungsweise welche Fähigkeiten werden verlangt?

Und ich Sie haben gesehen, dass ich das in den anderen Videos so ein bisschen auf den Punkt gebracht habe und sage: Hier geht es um Rechnen, da geht es mehr um Labern.

Fach Unternehmensführung (Betriebswirt/in IHK, welche Fächer, wie schwer ist das, Teil 3)

Schauen wir mal Unternehmensführung. Nun, Unternehmensführung besteht im Wesentlichen aus

  • Controlling – Controlling heißt ja Steuern; wenn ich etwas führe, dann steuere ich es,
  • und Management.

Das sind so die Oberbegriffe.

Und Management wiederum, für die, die es noch genau wissen wollen, das ist

  • Öko, also Ökologiemanagement, Punkt, Punkt, Punkt,
  • und Qualitätsmanagement.

So, und was heißt das nun? – Controlling , das bedeutet Rechnen, ja, allerdings im Rahmen der vier Grundrechenarten. Es geht vor allen um das Verständnis des ökonomischen Hintergrunds. Ja, also rechentechnisch ist das nicht schwierig. Erzählen Sie mir bitte nicht, dass das rechentechnisch schwierig ist. Wenn Sie die vier  Grundrechenarten können, dann können Sie das Rechnen hier bewältigen. Und das können Sie, sonst würden Sie sich dieses Video gar nicht anschauen. Also: Was ist Rechnen hier beim Controlling, aber einfaches Rechnen, aber es ist nun mal so ein bisschen Zahlen und Zahlen verstehen und Zahlen lesen.

Und Management – was bedeutet das? – Nun, das bedeutet, was wird geschult? Geschult der Blick für Zusammenhänge. Denn Unternehmensführung bedeutet ja:  ein Unternehmen leiten, ein kleineres oder auch ein größeres Unternehmen. Und das geht heute nicht mehr ohne den Blick für Zusammenhänge. Schauen Sie noch mal: Ökologiemanagement und Qualitätsmanagement. Ja, vor 30 Jahren, da wurden Unternehmen geleitet nach dem Motto „Rendite gut, alles gut“. Das funktioniert heute nicht mehr, denn dann steht jemand in der Aktionärsversammlung auf, in  der Hauptversammlung auf und sagt: „Ja, ist denn dieses Produkt überhaupt ökologisch abbaubar?“ Und die Journalisten stürzen sich da drauf, und die Geschäftsführung ist bis auf die Knochen blamiert, weil sie zugeben müssen, dass da irgendwelche Schadstoffe drinnen sind. Also: Das Bewusstsein hat sich gewandelt. Blick für Zusammenhänge wird hier bei Unternehmensführung behandelt und geschult.

So, jetzt habe ich hier keinen Platz mehr, deswegen muss ich gerade die Struktur noch mal eben neu aufziehen: Es geht um den Betriebswirt/in IHK. Es geht im Wesentlichen um drei Fächer, das setzen wir in Klammern, das war Unternehmensführung, das haben wir gerade gesprochen.

Fach Unternehmensführung und Projektmanagement (Betriebswirt/in IHK, welche Fächer, wie schwer ist das, Teil 3)

Und jetzt kommt hier Unternehmensorganisation und Projektmanagement.

Und um was geht es bei diesem Fach? Welche Fähigkeiten werden hier ausgebildet, werden hier trainiert? – Es geht um Planen, es geht um Strukturieren, und es geht letztlich darum, diese beiden Dinge so zu machen, dass man ins Handeln kommt. Das heißt:  Es geht auch ums Tun. Es geht ums Machen, es geht ums Ausführen, Und hier wird eine, also wenn man es richtig macht, wenn man gut unterrichtet und so weiter, und wenn man die Dinge, die da in den Rahmenplänen stehen, auch ernst nimmt und umsetzt, dann ist Projektmanagement eine ganz entscheidende Sache. Nennen Sie mal ein Unternehmen, das nicht an irgendwelchen Projekten arbeitet, das gibt es doch heute gar nicht mehr. Und Projektmanagement bedeutet das: Planen, Strukturieren, aber bis hier hin ist nichts passiert. Das heißt: Wir müssen das Ding auf die Handlungsebene bringen. Wir müssen umsetzen. Die meisten sind Planungsriesen und Umsetzungszwerge. Und solche Dinge lernt man, also wie gesagt, wenn es gut gemacht wird, lernt man hier unter Projektenmanagement. Ja, Organisation hat auch wieder mit Strukturieren zu tun, ja, Organisieren bedeutet im Wesentlichen ja Strukturieren. Also um diese Dinge geht ist in diesem Gebiet.

Okay. Das war‘s für dieses Video.

Wir gehen noch ein hier, wie gesagt Personalmanagement, da geht es um die Situationsaufgabe. Das ist einem späteren Video vorbehalten, und wie das abläuft, was da passiert, was da verlangt wird.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Betriebswirt/in IHK, welche Fächer, wie schwer ist das, Teil 3)

Wenn Sie nun diese Anforderungen noch einmal schriftlich haben wollen, sozusagen ein PDF, was diese, diese, dieses Video zusammenfasst und noch ein bisschen mehr bietet als das, dann sollten Sie sich dieses PDF besorgen. Klicken Sie dazu auf den Link unter dem Video. Also hier ist das Video, da drunter ist ein Link. Bei YouTube ist das klar. Da brauche ich Ihnen  hier die Zeichnung nicht zu machen. Aber wenn Sie das auf einer anderen Plattform sehen, dann ist das längst nicht so klar. Klicken Sie auf den Link und tragen Sie Ihre Email ein, damit ich Ihnen das PDF schicken kann. Das Ganze ist völlig gratis, ja, und es ist unverbindlich. Gratis und unverbindlich.

Alles Gute für Sie.

Marius Ebert.

 

© Dr. Marius Ebert

Finanzwirtschaftliche Steuerung, Betriebswirt/in IHK

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Finanzwirtschaftliche Steuerung, Betriebswirt/in IHK)

Marius Ebert: Vorbereitung auf eine Prüfung: Finanzwirtschaftliche Steuerung

Der Prüfer sieht erst mal, wenn er jetzt kuckt: „Wo muss ich denn jetzt prüfen? – Ah, Finanzwirtschaftliche Steuerung…“, dann überlegt er kurz, „Ah, das sind dann im Wesentlichen drei Gebiete: Finanzierung, Investition, Controlling.“ So, jetzt will er dem Prüflingen es leicht machen und sagen: „Wo sollen wir denn mal anfangen?“ Was der Prüfer meistens nicht weiß, womit er nicht rechnet, ist, dass der Prüfling nicht über die Struktur gelernt hat. Der hat irgendwas, irgendwie wild herumgelernt, sich irgendein Detail reingeballert, ja, nachts hat ihn noch seine Freundin abgehört, ob er wirklich das letzte perverse Detail wirklich kann, ja, und dann glaubt er, er sei gut vorbereitet. Was er nie getan hat, ist, sich die Struktur anzuschauen, und da genau liegt der Schlüssel.

Struktur der Finanzierung (Finanzwirtschaftliche Steuerung, Betriebswirt/in IHK)

Schauen Sie sich die Struktur an: Welche Gebiete gehören dazu? Es wird sowas von einfach, wenn Sie das tun. Also: Finanzierung, Investierung, Controlling. So. Wo sollen wir denn mal anfangen? Worum geht’s denn da? Und man hat die Frage kommen ausgesprochen, da denkt man: „Oh, Scheiße, das hättest du jetzt besser wieder nicht gefragt…“ Ja, war schon wieder die falsche Frage. Worum geht‘s denn da? Die Frage ist so einfach, dass kein Prüfling sich darauf vorbereitet. Und genau auf diese Dinge müssen sie sich bitte vorbereiten.

Ja, also worum geht es bei der Finanzierung? – Der will jetzt keine wilde Formel, der will nicht irgendwie, dass Sie das Rad neu erfinden, der will nicht den innovativen Quantensprung, der will einen einfachen, klaren, geradeaus gesprochenen Satz. Mehr nicht. Bei der Finanzierung geht es um die Frage: Wo kommt die Kohle her?

Jetzt machen wir uns da mal eine Struktur. Und mit dieser Struktur können wir das ganze Gebiet beherrschen.

Außen- und Innenfinanzierung (Finanzwirtschaftliche Steuerung, Betriebswirt/in IHK)

Zunächst einmal merken wir uns: Finanzierung, da ist zunächst einmal die erste Schlüsselzahl die 2. Merken Sie sich immer den Anfang. Wenn Sie den Anfang haben, können Sie den Rest immer aufdröseln. Wenn Sie den Anfang nicht haben, ja, kaum eine Chance.

  • Einmal die Außenfinanzierung – wir schreiben bitte nur „A“ hin. Die Außenfinanzierung.
  • Und die Innenfinanzierung. Schreiben Sie bitte nur „A“ hin. „A“ und „I“ – Außenfinanzierung und Innenfinanzierung. Ihr Gehirn ergänzt das automatisch.

3 Formen der Außenfinanzierung (Finanzwirtschaftliche Steuerung, Betriebswirt/in IHK)

Nun kommt bei der Außenfinanzierung die Schlüsselzahl 3. Das heißt: Es gibt drei Formen der Außenfinanzierung. Bei der Innenfinanzierung haben wir als Schlüsselzahl 4. 2 – 3 – 4. Außenfinanzierung 3, Innenfinanzierung 4.

  • Im Rahmen der Außenfinanzierung ist die erste Form die sogenannte Beteiligungsfinanzierung. Außenfinanzierung heißt: Das Geld kommt von außen. Hier ist eine Dynamik, dass man sagen kann: Das hier ist das Unternehmen U, und es fließt Geld von außen fließt zu. Das ist Außenfinanzierung – es fließt Geld von außen zu. Beteiligungsfinanzierung bedeutet: Ich nehmen neue Gesellschafter auf, die sich beteiligen am Unternehmen. Das ist gleichzeitig Eigenkapital, wie wir schon gesehen haben. Jetzt gibt’s im Grunde zum Eigenkapital nur eine Alternative zunächst einmal, und das ist das Fremdkapital. Beteiligungsfinanzierung ist also Eigenkapital.
  • Das nächste ist die Kreditfinanzierung. Das ist Fremdkapital.
  • Im Grunde haben wir nur zwei Formen: Entweder es ist mein eigenes Geld, oder es ist geliehenes Geld. Dazwischen gibt es erstmal nichts. Und es gibt das dazwischen doch. Und das hier, was nun kommt, ist etwas, was gedanklich zwischen Eigenfinanzierung und Fremdfinanzierung liegt. Und man nennt es Mezzanine. Mezzanine Finanzierung. Mezzanine ist im Italienischen ein Zwischengeschoss. Sie kennen alle den Köln-Bonner Flughafen, ja, und wenn Sie sich da mal in Gedanken hin versetzen, dann sehen Sie, dass es da ein Zwischengeschoss gibt, wo die ganzen Last-Minute-Reisebüros sind. Wissen Sie, was ich meine? Ja, das ist Mezzanine. Das ist ein Zwischengeschoss. Das ist nicht Parterre, das ist aber auch nicht erste Etage, sondern ist dazwischen. Das war ein bestimmter italienischer Baustil, wie man zu einer bestimmten Zeit hat man so gebaut, verwendet hat, und deswegen benutzt man das hier, weil Mezzanine zwischen Eigen- und Fremdfinanzierung liegt. Das ist also irgendwie nicht Fisch, nicht Fleisch. Mezzanine ist so ein Zwitter. Rein rechtlich ist es Fremdfinanzierung. Aber es hat Elemente von der Eigenfinanzierung. Und deswegen hat man hier eine neue Rubrik aufgemacht. Vor drei, vier Jahren ist das passiert, da kam das auch so in die Rahmenpläne und die Prüfungen vor allem kam es rein, dass man sagte hier: Mezzanine. Früher hat man immer gesagt: Eigenfinanzierung, Fremdfinanzierung, fertig. Ja, jetzt gibt es diese dritte Form Mezzanine. Deswegen ist aus dieser 2 hier eine 3 geworden.

Und nun unterscheiden wir noch einmal im Rahmen der Kreditfinanzierung, nämlich in langfristig, kurzfristig, und das dritte ist gar keine Finanzierung, sondern das sind Substitute. Wir schreiben nur „Sub“. Substitute. Ersatzmittel. Statt eines Kredites kann man auch leasen, beziehungsweise statt einen Kredit aufnehmen kann man auch die Forderung, die man hat, verkaufen. Das nennt man Factoring. Man besorgt sich vor Fälligkeit Liquidität. Das ist Factoring. Also Leasing und Factoring sortiert man ein also Substitute, als Alternativen zum Kredit.

So, das ist Außenfinanzierung.

Finanzierung zerfällt Außenfinanzierung und Innenfinanzierung.

4 Instrumente der Innenfinanzierung (Finanzwirtschaftliche Steuerung, Betriebswirt/in IHK)

Bei der Außenfinanzierung fließt Geld von außen zu. Bei der Innenfinanzierung ist eine ganz andere Dynamik. Bei der Innenfinanzierung verzögern beziehungsweise verringern wir den Geldabfluss. Das heißt: Wenn das wieder unser Unternehmen U ist, dann ist das Geld zunächst mal im Unternehmen. Und wir bauen hier eine Mauer, um zu verhindern, dass das Geld abfließt. Das ist etwas ganz Anderes als Außenfinanzierung. Bei Außenfinanzierung fließt frisches Geld zu. Bei Innenfinanzierung fließt kein frisches Geld zu, sondern wir verhindern, dass unser Geld abfließt nach außen. Abfließen nach außen könnte zum Beispiel sein Steuern ans Finanzamt, oder Dividende an die Aktionäre. Das ist Abfluss nach außen.

Und die vier Instrumente sind im Rahmen der Innenfinanzierung

  • Selbst-, die Selbstfinanzierung,
  • dann die Finanzierung aus Abschreibungen,
  • Finanzierung aus Rückstellungen
  • und die Finanzierung aus VU, Vermögensumschichtung.

Im Rahmen der Selbstfinanzierung unterscheidet man jetzt noch einmal die offene und die stille Selbstfinanzierung. Was heißt das jetzt? Innenfinanzierung: Geldabfluss wird verzögert oder verringert. Selbstfinanzierung nennt man auch gerne den Königsweg der Finanzierung. Denn Selbstfinanzierung bedeutet, dass man aus seinem eigenen Cashflow sich finanziert. Das heißt: Man braucht überhaupt keinen von außen. Man muss weder ein Eigenkapitalgeber noch einen Fremdkapitalgeber aufnehmen, sondern man finanziert sich aus seinen Cashflow. Die gibt es in Form der offenen und der stillen. Selbstfinanzierung heißt nämlich, dass man vom Jahresüberschuss Rücklagen bildet. Rücklagen. Das heißt: Dieser Begriff Selbstfinanzierung hängt zusammen mit dem Begriff Rücklagen. Und Rücklagen sind, wie wir ja wissen, etwas ganz anderes als Rückstellungen. Rücklagen zählen zum Eigenkapital. Rückstellungen werden gebildet für zukünftige Verpflichtungen, deren Höhe und Fälligkeit noch nicht feststehen, stehen also unter dem Fremdkapital. Das ist Eigenkapital, das ist Fremdkapital, das ist ein riesengroßer Unterschied. Das heißt: Wenn wir vom Jahresüberschuss Rücklagen bilden und diese offen ausweisen, dann ist das offene Selbstfinanzierung.

 

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Finanzwirtschaftliche Steuerung, Betriebswirt/in IHK)

 

© Dr. Marius Ebert