Geld, Teil 2, Eigenschaften 2

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Geld, Teil 2, Eigenschaften 2)

Wichtiger Hinweis: Dieser Text ist nur ein Teil einer größeren Serie zum Thema Geld. Bitte beachten Sie auch die anderen Teile.

Weitere Eigenschaften von Geld (Geld, Teil 2, Eigenschaften 2)

Und dann sehen wir noch weitere Eigenschaften des Geldes, die so in den Lehrbüchern stehen zum Beispiel

→ Es soll sein transportabel,

→ und es soll sein teilbar.

Aber wenn wir genauer hinschauen, sind das keine grundlegenden Eigenschaften, denn wenn man diese Eigenschaften, wegnimmt, dann kann es immer noch als Geld im Sinne von Wertespeicher fungieren, zum Beispiel Gold, Goldbarren sind weder besonders gut transportabel noch sind sie teilbar. Aber trotzdem funktionieren sie als Wertspeicher, nehmen also diese eine wichtige zentrale Funktion des Geldes wahr. Das sind also weiterführende Eigenschaften, und wenn wir genau hinschauen, sind das die Eigenschaften, die Geld vor allem als Tauschmittel definieren.

Dann muss es sein knapp, es muss sein allgemein anerkannt, es muss sein fungibel, es muss sein transportabel, und es muss sein teilbar. Dann funktioniert es wunderbar als Tauschmittel.

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Es gibt noch etwas, was wir in den Lehrbüchern finden, nämlich es muss sein fälschungssicher, und das ist sozusagen ein weiterführender Punkt der allgemeinen Anerkennung, fälschungssicher, denn wenn wir mal an Papiergeld denken, mit dem wir ja schon seit einigen hundert Jahren operieren, und wir haben nur noch Blüten im Umlauf, dann verliert dieses Papier seine allgemeine Anerkennung.

Das ist aber nicht der einzige Grund, durch den Geld seine allgemeine Anerkennung verlieren kann, sondern, wie wir beim ersten Video auch schon kurz gesehen haben, die Inflation, das Aufblähen des Geldvolumens kann dazu führen, dass das Geld seine Anerkennung verliert, weil es nichts mehr wert ist. Also fälschungssicher ist nur ein Punkt. Im Grunde, schreiben wir es kurz hin, im Grunde müssen wir auch sagen: inflationssicher, wobei ich an dieser Stelle keine grundsätzliche Diskussion anfangen möchte. Das können wir später mal machen, wie das ist mit zwei Prozent, die man ja in gewisser Weise einkalkuliert, ob das dann noch zur allgemeinen Anerkennung führt oder nicht. Das können wir später mal diskutieren.

Knappheit, allgemeine Anerkennung und Fungibilität (Geld, Teil 2, Eigenschaften 2)

An dieser Stelle fokussieren wir auf die drei grundlegenden Eigenschaften. Warum sind sie grundlegend? — Wenn Sie eine dieser Eigenschaften wegnehmen, dann ist das, was wir definiert haben als Geld, was wir benutzen als Geld, nicht mehr tauglich als Geld. Nehmen Sie die Knappheit weg, dann ist das, was wir verwenden, nicht mehr verwendbar als Geld. Nehmen Sie die allgemeine Anerkennung weg, dann funktioniert es nicht mehr. Und nehmen Sie die Fungibilität weg, dann funktioniert es auch nicht mehr.

→ Knappheit habe ich schon erläutert, denken Sie an das Beispiel mit dem Sand.

→ Allgemeine Anerkennung habe ich erläutert.

→ Was ich noch erläutern muss, ist dieser zentrale Begriff der Fungibilität, und das ist gleichzeitig der schwierigste Begriff, sehr grundsätzlich und sehr wichtig.

Im nächsten Teil dieser Serie geht es um die Fungibilität von Geld.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Geld, Teil 2, Eigenschaften 2)

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Welche Zahlungssysteme gibt es für die Abwicklung des Zahlungsverkehrs?

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Geld, Teil 2, Eigenschaften 1

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Geld, Teil 2, Eigenschaften 1)

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In diesem Video geht es nun um die Eigenschaften des Geldes, nachdem ich im ersten Video mich der Frage gewidmet habe, was Geld ist, dabei aber im Grunde einen kleinen Trick angewendet habe. Nämlich ich habe vor allem darüber gesprochen, was Geld tut und habe die drei wesentlichen Eigenschaften herausgearbeitet, die da sind:

→ Geld ist ein Wertspeicher oder wie jemand im Kommentar richtig geschrieben hat dient als Wertspeicher,

→ dient als Tauschmittel

→ und dient als Recheneinheit.

Grundlegende Eigenschaften von Geld (Geld, Teil 2, Eigenschaften 1)

Welche Eigenschaften muss Geld nun haben, damit es so dienen kann?

Und Sie kennen meine Sichtweise vielleicht, dass ich immer von der Wurzel mich vorarbeite in die Details. Wenn wir hier unten mal formulieren die Eigenschaften des Geldes, dann gibt es sehr grundsätzliche Eigenschaften, und es gibt weitere Eigenschaften, die aber nicht so grundsätzlich sind und trotzdem dem Geld nicht die Eigenschaft als Geld nehmen.

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Also: zunächst einmal drei sehr grundlegende Eigenschaften und dann etwas weiterführende Eigenschaften. Und diese drei grundlegenden Eigenschaften sind

→ einmal Knappheit: Das, was wir als Geld verwenden, seien es Perlen, seien es Federn, seien es Tiere, Ziegen, Schafe, brauchen eine gewisse Knappheit, damit sie als Geld fungieren können. Wenn wir uns in einem sandigen Gebiet befinden und wir definieren Sand als Geld, dann wird das niemals funktionieren.

→ Die zweite grundsätzliche Eigenschaft ist: Geld braucht allgemeine Anerkennung. Im letzten Video sind wir mit der Erkenntnis geendet, dass Geld so etwas ist wie eine Sprache, um Werte auszudrücken und Werte zu transportieren. Geld dient also im Wesentlichen als Sprache. Das funktioniert aber nur, wenn eine kritische Masse diese Sprache auch akzeptiert und spricht. Allgemeine Anerkennung.

→ Und die dritte Eigenschaft ist die Fungibilität des Geldes. Das werde ich wie alle anderen Dinge ausführlich erklären. Das ist vielleicht der schwierigste Begriff hier, der am wenigsten bekannteste Begriff, Fungibilität, ich erkläre auch das ausführlich.

Im nächsten Teil dieser Serie geht es um die weiteren Eigenschaften von Geld.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Geld, Teil 2, Eigenschaften 1)

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Überweisungsarten im Außenhandel

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Welche Arten von Überweisungen gibt es im Außenhandel? Achtung, die Frage ist noch nicht zu Ende, es kommt noch eine zweite: Was ist dabei zu beachten?

SEPA, SWIFT und Meldepflicht (Überweisungsarten im Außenhandel) Wenn Sie hören „Außenhandel“ und „Was ist dabei zu beachten?“, dann können Sie immer davon ausgehen: Meldepflicht, ja, Meldepflicht. Handeln wir das direkt schon mal ab hier.

Meldepflicht, und zwar Auslandsüberweisungen, die einen bestimmten Betrag übersteigen, ich werde den Betrag jetzt hier nicht nennen, weil sich so was ändert, und die nicht Überweisungen für Wareneinfuhren sind, wo man also einfach eine Rechnung bezahlt, die müssen gemeldet werden, ja. Meldepflicht an die Deutsche Bundesbank. Ich sage es noch mal: Auslandsüberweisungen oberhalb eines bestimmten Betrages, den ich jetzt hier nicht nenne, weil sich so ein Betrag ändert, Auslandsüberweisungen oberhalb eines bestimmten Betrages, die nicht Überweisung für Wareneinfuhren sind, die müssen gemeldet werden.

So, dann haben wir den zweiten Teil damit hier abgehandelt. Jetzt ist noch die Frage nach den Arten von Überweisungen im Außenhandel. Überweisungen oder Überweisung, Arten, und wir beziehen uns hier auf den Außenhandel.

  • So, dann haben wir den zweiten Teil damit hier abgehandelt. Jetzt ist noch die Frage nach den Arten von Überweisungen im Außenhandel. Überweisungen oder Überweisung, Arten, und wir beziehen uns hier auf den Außenhandel.
  • Dann die SWIFT-Überweisung. Das ist ein System, das es schon, das ist schon älter als SEPA, SWIFT. Das ist eine Fremdwährungsüberweisung, ja, SWIFT ist ein System unter Banken.

Und das ist es schon, ja. Jetzt wollte ich noch weiter hier groß ausholen und stelle gerade fest: Nein, das ist es schon. Ja, also das sind die beiden Systeme – SEPA und SWIFT. Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Überweisungsarten im Außenhandel) Wollen Sie lernen ohne zu leiden, klicken Sie auf den Link unter diesem Video.

Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

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Wie funktioniert das Online Lastschriftverfahren OLV?

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Was ist Onlinebanking?

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Was ist Geld, Teil 1 Grundbegriffe 3

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Was ist Geld, Teil 1 Grundbegriffe 3)

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Geld ist so etwas wie eine Sprache (Was ist Geld, Teil 1 Grundbegriffe 3)

So. Sie sehen: Die Antwort auf die Frage „Was ist Geld?“ ist also gar nicht so einfach. Sondern wir beantworten diese Frage „Was ist Geld?“ über die Funktionen des Geldes. Und wir sehen mindestens drei Funktionen: Wertespeicher, Tauschmittel und Recheneinheit.

Gibt es nicht eine einfachere Antwort auf die Frage, was Geld ist? Und ich will mal versuchen, sie zu geben. Eine einfache Antwort auf die Frage „Was ist Geld?“ ist die Antwort: Geld ist so etwas wie eine Sprache.

Geld entsteht, wie eine Sprache entsteht. Und damit sehen wir, dass das System, das wir heute haben, dass wir Zentralbanken haben, die die Geldmenge bestimmen und welche Stückelung der Geldscheine es gibt und so weiter und so weiter, dass dies nicht das ursprüngliche System des Geldes ist. Sondern Geld war in der Geschichte alles, worauf sich Menschen verständigt haben, wie bei einer Sprache. Ist also so etwas wie eine Sprache, so dass Geld sich also auch verbreiten kann wie eine Sprache.

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Was war Geld in der Geschichte? Was haben wir benutzt als Geld? Geld war in der Geschichte mal gleich… — Perlen zum Beispiel wurden benutzt, Vieh wurde benutzt. Das lateinische Wort für „Vieh“ heißt „pecus“, und das lateinische Wort für Geld heißt „pecunia“. Und schon diese Wortverwandtschaft deutet darauf hin, dass wir in Phasen der Geschichte Ziegen gegen Schafe getauscht haben. Und Geld, Entschuldigung, und Ziegen möglicherweise oder Schafe aber auch als Recheneinheit  möglicherweise benutzt haben. Perlen, Vieh, Federn vielleicht, und so weiter und so weiter.

Verschiedene Dinge wurden als Geld benutzt, und dafür musste und muss bis heute dieses Geld bestimmte Eigenschaften haben. Und darauf möchte ich im nächsten Video eingehen.

Bis dahin alles Gute,

Marius Ebert

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Was ist Geld, Teil 1 Grundbegriffe 3)

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Welche Sicherungsverfahren gibt es beim Online Banking?

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Was ist Geld, Teil 1 Grundbegriffe 2

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Was ist Geld, Teil 1 Grundbegriffe 2)

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Geld als Recheneinheit (Was ist Geld, Teil 1 Grundbegriffe 2)

Und das dritte, die dritte Funktion des Geldes: Geld ist auch eine Recheneinheit. Früher, als wir in Höhlen, als die Menschheit in Höhlen gelebt hat, da gab es mit ziemlicher Sicherheit keine Zentralbank,. Die gesagt hat: „Das ist euer Geld, und wir drucken das und geben es aus, und dann haben wir noch Buchgeld, und das wird auf Konten hin und her bewegt…“

Das gab es alles gar nicht, sondern Menschen haben etwas betrieben, was man „Naturaltauschwirtschaft“ nennt. Also Recheneinheit, der Ursprung war die Naturaltauschwirtschaft. Und in der Naturaltauschwirtschaft hat der eine eine Dienstleistung geboten, sagen wir mal die Dienstleistung dass er anderen die Haare schneidet, und der andere hat angeboten, dass er dem, der ihm die Haare schneidet, den Rasen mäht. Also Haareschneiden gegen Rasenmähen. Naturaltauschwirtschaft, da gibt es verschiedene Güter oder Dienstleistungen: Haareschneiden, Rasenmähen, und der Dritte kommt ins Spiel, der bietet weder Haareschneiden noch Rasenmähen, der bietet Brot. Der bietet mal ein Gut statt einer Dienstleistung.

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So, und jetzt wird es sehr, sehr schwierig, hier wirklich eine Tauschhandlung zu vollziehen, also Geld als Tauschmittel zu verwenden, wie es in der zweiten Funktion gerade erläutert wurde, weil uns eine einheitliche Recheneinheit fehlt. Wenn wir also sagen: Haareschneiden ist genau so viel, Rasenmähen ist genau so viel, und Brot ist genau so viel, dann können wir die Transaktion vollziehen, weil wir eine einheitliche Bezugsgröße haben, nämlich Geld. Also Haareschneiden kostet 6,50 Euro, Rasenmähen kostet 3,20 Euro, ja, dann hat man im Prinzip zweimal Haareschneiden, nein: zweimal Rasenmähen gegen einmal Haareschneiden, so ungefähr. Das passt so ungefähr.

Also: Recheneinheit bedeutet: Eine einheitliche Bezugsgröße. Alles wird, und diese einheitliche Bezugsgröße ist der Preis. Das ist die einheitliche Bezugsgröße. Und damit werden Güter vergleichbar, und damit werden Güter transferierbar.

Das ist also sehr wichtig zu verstehen, dass wir erst diese einheitliche Bezugsgröße brauchen, um dann die Güter in Funktion 2 hier tauschen zu können, gegeneinander tauschen zu können.

Und das Geld, das, was wir heute Geld nennen, macht diese ursprüngliche Naturaltauschwirtschaft sehr viel einfacher, ersetzt sie dadurch, dass eine einheitliche Bezugsgröße gewählt wird und die Transaktionen dadurch sehr viel schneller passieren können. Denn das klassische Problem der Naturaltauschwirtschaft ist: Der eine, der die Haare schneidet, braucht Brot, ja, bietet aber, bietet Haareschneiden und braucht Brot. Der, der Brot hat, will aber, dass ihm der Rasen gemäht wird. Und dann muss man über Eck tauschen, um das zunächst einmal einzutauschen, was der haben will, dessen Gut man wirklich braucht.

Das wird so in der ersten Stunde VWL werden diese Schwächen der Naturaltauschwirtschaft. Wenn Sie meine Lernunterlagen kennen, dann wissen Sie, was ich meine.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Was ist Geld, Teil 1 Grundbegriffe 2)

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© Dr. Marius Ebert

 

Was versteht man unter einer DTA Datei?

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