EZB II Anwendung der Instrumente

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (EZB II Anwendung der Instrumente)

Willkommen zurück. Mein Name ist Marius Ebert. Wir sind dabei, die EZB-Instrumente zu betrachten, und zwar EZB – Europäische Zentralbank, und zwar die Instrumente in ihrer Anwendung. Und in Teil I haben wir die Zinspolitik betrachtet und die Mindestreservepolitik, und wir haben erkannt, dass die Instrumente der EZB zwei grundsätzlichen Ausrichtungen folgen: einmal expansiv, ausdehnend, und restriktiv, beschränkend. Das heißt: Die Geldmenge in der Volkswirtschaft oder in den Volkswirtschaften der Europäischen Union wird einmal ausgedehnt, oder sie wird beschränkt, und zwar immer indirekt in Beziehung zu den Geschäftsbanken. Und wir haben die Zins- und die Mindestreservepolitik betrachtet. Und jetzt betrachten wir die Offenmarktpolitik. Wenn Sie noch nicht wissen, was das ist, schauen Sie bitte die anderen Videos. Dort ist es erklärt. Das kann ich jetzt hier in diesem Rahmen nicht machen.

Expansive und restriktive Offenmarktpolitik  (EZB II Anwendung der Instrumente)

Der Grundgedanke ist, die Offenmarktpolitik in Bezug auf die Attraktivität, jeweils expansiv oder restriktiv zu gestalten.

Was heißt das? – Wenn ich die Attraktivität senke, dann betreibe ich expansive Geldpolitik, und wenn ich die Attraktivität der Offenmarktpolitik  erhöhe, betreibe ich restriktive Geldpolitik. Das heißt: Offenmarktpolitik bedeutet ja, dass die EZB mit den Geschäftsbanken Wertpapiere handelt.

  • Wenn ich dieses Angebot sehr attraktiv mache, dann werden die Geschäftsbanken sehr viele Wertpapiere bei der EZB kaufen, weil sie dort sehr hohe Zinsen bekommen. Das heißt: Das Geld ist bei der EZB, und die Wertpapiere sind bei den Banken. Und das bedeutet: Dem Kapitalmarkt ist sehr viel Geld entzogen, Geld, das die Banken nicht mehr für Kredite verwenden können.
  • Wenn ich die Attraktivität senke, dann betreibe ich eine expansive Geldpolitik, das heißt ich entziehe den Banken über diesen Weg des Angebotes nicht so viel Geld, das heißt die Banken haben mehr Geld zur Verfügung, um Kredite zu vergeben.

Das heißt: Das Schlüsselwort ist die Attraktivität. Sie wissen, dass die Offenmarktpolitik einmal sich äußert in einem Mengen- und in einem Zinstender, das heißt Mengentender schauen Sie sich das in den anderen Videos an, die EZB nennt einen Zins und fragt die Mengen ab, die die Banken hinterlegen wollen. Wenn dieser Zins jetzt sehr hoch ist, dann werden die Banken auch recht hohe Mengen hinterlegen wollen, und wenn die EZB dann ja sagt, dann ist das restriktive Politik. Ja, also ein hoher Zins hier zum Beispiel steigert die Attraktivität und ist restriktive Politik.

OK, das war’s schon wieder.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (EZB II Anwendung der Instrumente)

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Mein Name ist Marius Ebert.

Dankeschön.

 

© Dr. Marius Ebert

 

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