Archiv der Kategorie: marius ebert

Vorgeschichte des 2. Weltkrieges (Deutsche Kriegsschuld???)

„Grüß Gott, meine lieben Damen, meine werten Herren. Ich freue mich, dass ich heute Morgen den Reigen der drei Vorträge über den Zweiten Weltkrieg und die Vorkriegsgeschichte eröffnen darf.

Bekenntnisse eines Laienhistorikers

Sie haben sicherlich anhand der drei kurz gefassten Lebensläufe in der Einladung für die heutige Veranstaltung festgestellt, dass ich der einzige Laienhistoriker in diesem Trio der Vortragenden bin. Und so will ich Ihnen kurz zu Beginn eine Erklärung dafür abgeben, wie ich als Laie dazu komme, mich mit einem geschichtlichen Thema zu befassen — mit dem Thema Vorgeschichte Zweiter Weltkrieg.

Gründe für Aufrüstung

Vor ein paar Jahren bin ich der Frage nachgegangen, inwieweit die deutsche Bevölkerung in den dreißiger Jahren aus der deutschen Hochrüstung zwischen 1933 und 39 auf Hitlers Kriegsabsichten schließen konnte. Ich habe einmal als junger Generalstabsoffizier im Bereich der Rüstung gearbeitet, und von damals habe ich immer noch im Hinterkopf, dass man ja nicht rüstet, um sein Geld gut anzulegen. Dann geht man besser zur Sparkasse in München. Sondern man rüstet, um sich gegen jemand zu verteidigen oder jemand anzugreifen oder jemandes Bündnispartner zu werden. Es gibt immer diesen Jemand als Referenzsystem für die eigene Rüstung.

Aufrüstung im Vergleich

Und wenn man erkennen will, zu welchem Zweck ein Land rüstet, dann muss man seine Rüstung mit der Rüstung der umgebenden Nachbarländer vergleichen. Daraus kann man ungefähr die Absichten, die hinter dieser Rüstung stehen, ablesen.

Aufrüstung mit Angriffsabsichten oder für den Notfall?

Da gibt es eine ganz einfache Faustformel: Wenn ein Staat versucht, dreimal so viele Streitkräfte zu haben wie seine Nachbarn oder wie sein stärkster Nachbar, dann kann man ihm Angriffsabsichten unterstellen. Wenn sich ein Land mit etwa einem Drittel der Streitkräfte der Nachbarn zufrieden gibt, kann man davon ausgehen, dass es nur rüstet, um sich im Notfall verteidigen zu können.

Deutsche Aufrüstung im Vergleich mit den Nachbarn

Wenn ich belegen wollte, dass Hitler ab 1933 einen Angriffskrieg vorbereitet hat, dann musste ich die deutsche Rüstung mit der zeitgleichen Rüstung der Nachbarländer vergleichen. Und zwar ganz konkret deutsche Rüstung vergleichen mit der Rüstung Frankreichs und der Staaten, die mit Frankreich gegen Deutschland verbündet waren, also England und Sowjetunion gar nicht mal mitgezählt, weil die ja nicht unsere unmittelbaren Nachbarn sind.

Deutsche Quellen schweigen

Also griff ich mir die einschlägige deutsche Fachliteratur und suchte nach der zeitgleichen Rüstung des Auslandes und fand nichts. Die gesamte deutsche erzählende Nachkriegsgeschichtsschreibung schweigt sich weitgehend zur zeitgleichen Röstung des Auslandes aus. Nur die ausländische Marine-Rüstung, die ist in Deutschland hervorragend dokumentiert.

Suche in ausländischen Quellen

Also wenn ich die Zahlen brauchte, die ich zu meinem Vergleich haben mußte, dann mußte ich an ausländische Literatur herangehen. Und so habe ich mir tschechische, französische, englische, amerikanische besorgt, die es alle in guter deutscher Übersetzung gibt.

Schwierigkeit: Betrachtungsweise der Historiker

Nun schreiben ja Historiker keine Rüstungsgeschichte ihres Landes, sondern sie schreiben über Innenpolitik, Außenpolitik, Kultur, Wirtschaft, wenn man Glück hat, auch mal über Sicherheitspolitik. Und wenn ich noch mehr Glück hatte, fand ich auch Zahlen über Rüstung.

Gefunden, aber nicht gesucht

So habe ich viel suchen müssen und viel lesen müssen, um die paar Zahlen zu finden, die ich brauchte. Und dabei habe ich vieles gefunden, nachdem ich überhaupt nicht gesucht habe.

Mitschuld ausländischer Regierungen an Zweitem Weltkrieg

Ich habe zu meinem großen Erstaunen festgestellt, dass eine ganze Reihe ausländischer Historiker nach dem Krieg ihren Regierungen der zwanziger und dreißiger Jahre vorwerfen, sie hätten den Zweiten Weltkrieg verhindern können, wenn sie es nur gewollt hätten. Manche gehen sogar so weit, ihren Regierungen vorzuwerfen, sie hätten den Zweiten Weltkrieg mit angezettelt.

Wer hat den Zweiten Weltkrieg angezettelt?

Solches hatte ich in deutscher Literatur nie gelesen. Da bin ich neugierig geworden und habe mir mehr Bücher besorgt, mehr gelesen. Dann habe ich geguckt, aus welchen Quellen diese Historiker schöpfen, habe mir die Quellen besorgt, soweit mir das möglich war, bin in Archive gegangen, habe Memoiren gelesen. Und damit hing ich an dem Thema: Wer hat eigentlich den Zweiten Weltkrieg angezettelt? Darüber will ich nun sprechen.

Die Wahrheit über die Rüstungsverhältnisse

Aber ehe ich auf dieses Thema komme, will ich Ihnen noch das Rätsel auflösen: Wie war denn nun das Rüstungsverhältnis Deutschland – benachbartes Ausland 1933? Frankreich und die mit Frankreich gegen Deutschland verbündeten Staaten hatten 1933 an aktiven Friedensheeres-Divisionen eine Überlegenheit von eins zu zwölf. Und wenn man die ausgestatteten und ausgebildeten Reservegroßverbände mitzählt, war die Überlegenheit eins zu 97.

Interesse der deutschen Bevölkerung an Aufrüstung

Wenn man sich dann noch ins Gedächtnis zurückruft, dass im damaligen Frieden, wir hatten ja schließlich den Versailler Frieden geschlossen, in Friedenszeiten französische Truppen in Deutschland einmarschierten, belgische Truppen, litauische Truppen, polnische Truppen und Milizen und Grenzbereiche Deutschlands, wie zum Beispiel das Ruhrgebiet, was ja nicht mal ein Grenzbereich ist, zeitlich begrenzt oder für immer besetzt haben und annektiert haben, da kann man verstehen, dass die Bevölkerung, deutsche Bevölkerung 1933 eine ganz andere Brille für dieses Problem aufhatte. Sie wollte nicht mehr, dass jeder Nachbarstaat auf unserem Territorium machen konnte, was er wollte und dass die kleine Reichswehr mit den zehn Divisiönchen das nicht abwehren konnte. Die Masse der deutschen Bevölkerung hat damals die Wiederaufrüstung begrüßt, weil sie Schutz wollte.

Rüstungssituation war kein Indiz für Angriffskrieg

Und selbst zu Kriegsbeginn, als dieser Rüstungsprozess zunächst mal zu bilanzieren ist, hatten wir Deutsche immer noch eine Heeres-Unterlegenheit von eins zu zweieinhalb. Von daher konnte die deutsche Bevölkerung damals aus diesem Indiz nicht schließen, dass die deutsche Rüstung auf einen Angriffskrieg hin ausgelegt war.

So, und nun habe ich Ihnen erklärt, über welchen Umweg ich zu meinem Thema gekommen bin: Entstehung des Zweiten Weltkriegs.

Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg

Meine Damen und Herren, ich war von dem, was mir durch ausländische Literatur und durch Akteneinsicht in Archiven erschlossen hat, so fasziniert, dass ich bald beschloss, das zusammenzufassen und in einem Buch zu veröffentlichen. Und so entstand mein Buch „1939: Der Krieg, der viele Väter hatte“. Nun ist der Titel etwas irreführend. Man könnte meinen, das Buch handle vom Krieg. Aber das Schlüsselwort sind die ‚vielen Väter‘ und nicht der Krieg. So heißt das Buch dann richtigstellenderweise auch im Untertitel: ‚Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg‘.

Ausblick auf weitere Vorträge

Herr Dr. Scheil wird dann im zweiten Vortrag dieses Vormittags das Staffelholz übernehmen und mit seinem Vortrag „Der Krieg, der nicht zu stoppen war“ über den Krieg selbst sprechen. Und Herr Dr. Post wird heute Nachmittag über den Krieg im Pazifik sprechen.

Lage in Europa zwixchen den beiden Weltkriegen

Zur Vorgeschichte des Krieges: Die Lage in Europa ist seit dem Ende des Ersten Weltkriegs vor dem Zweiten Weltkrieg nie frei von Spannungen und Kriegen gewesen. Polen und die Sowjetunion hatten ihre Spannungen und Kriege. Polen und Litauen hatten Spannungen und einen Krieg. Frankreich und Italien hatten Differenzen um Territorien. Genauso Dänemark und Norwegen, Italien und England, Jugoslawien und Österreich, Deutschland und die Tschechoslowakei, Ungarn und die Tschechoslowakei, Polen und die Tschechoslowakei. Spanien und Italien, Italien und Albanien, und so weiter.

Der große Knall

Das alles hält Europa zwar in einem gewissen dauerhaften Fieberzustand, doch der große Knall kommt erst, als Deutschland 1933 Danzig zurückverlangt und dazu noch eine exterritoriale deutsche Autobahn durch den polnischen Korridor hindurch vom Reichsgebiet in das seit 1918 abgetrennte Ostpreußen.

Danzig- und die Korridorfrage gegen Polens und Englands Willen

Für mich hatte Adolf Hitler nach meinem früheren Verständnis den Zweiten Weltkrieg ausgelöst, als er mit Brachialgewalt die Danzig- und die Korridorfrage gegen Polens und Englands Willen durchsetzen wollte.

Entscheidend ist, was vorausgegangen ist

1967 hat der israelische Botschafter Asher Ben Nathan, Botschafter in Bonn, interessanterweise einmal auf die Frage eines Journalisten, wer denn den Sechstagekrieg begonnen und wer die ersten Schüsse abgegeben habe, geantwortet: ‚Das ist gänzlich belanglos. Entscheidend ist, was den ersten Schüssen vorausgegangen ist.‘ Und genau damit bin ich bei der Frage, die ich mir früher so nie gestellt habe: Was ist den ersten Schüssen vom September 1939 vorausgegangen? Eine Vorgeschichte, über die ich jetzt sprechen will.

Geschichtsbild aus der Schulzeit

Ich habe in den vergangenen Jahren ja einiges gelesen, das meine einfache Sicht mit Hitler als alleinigen Verursacher des Zweiten Weltkriegs differenziert hat. Da habe ich mich natürlich fragen müssen, woher mein so einfaches Geschichtsbild kam. Ich hatte mein Geschichtsbild von dem, was man so hört und liest, vor allem aber aus meiner eigenen Schulzeit.

Was steht in aktuellen Schulgeschichtsbüchern?

Und da habe ich mich gefragt, was die Schulkinder denn heute so lernen, heute über die Entstehung des Zweiten Weltkriegs. Da habe ich mir das Schulgeschichtsbuch meiner jüngsten Tochter genommen, mit dem die in Buxtehude durch das Abitur gegangen ist: ‚Unsere Geschichte‘, Band vier, von Diesterweg. Dieses Schulgeschichtsbuch vermittelt den Kindern ein sehr einleuchtendes Bild von der Genese des Zweiten Weltkrieges. Es vermittelt den Schülern das Bild von einer Reichsregierung, die 1939 auf den Krieg drängt, die nicht vor allem die Danzigfrage lösen will, sondern die Polen erobern will.

Hitler-Zitat: Angst vor einem Vermittlungsplan

Dazu zitiert dieses Schulbuch aus einer Hitlerrede, die Hitler am 22. August 1939, eine Woche vor Kriegsbeginn, vor Befehlshabern der Wehrmacht hält. Ich möchte Ihnen das mal vorlesen, was hier an Zitat steht, und diese Zitate finden Sie in fast allen Schulgeschichtsbüchern Niedersachsens. Hier sagt Hitler vor dem Befehlshabern, so in diesem Buch zitiert: „Die Gegner haben nicht mit meiner großen Entschlusskraft gerechnet. Unsere Gegner sind kleine Würstchen. Ich sah sie in München. Nun ist Polen in der Lage, in der ich es haben wollte. Ich habe nur Angst, dass mir noch im letzten Moment irgendein Schweinehund einen Vermittlungsplan vorlegt.“ Seite 128 dieses schönen Geschichtsbuchs.

Gefälschtes Zitat als Bildungsinhalt

Die Schüler lernen mit dieser Redewendung, dass Hitler Krieg um jeden Preis wollte. Ich erinnere Sie noch einmal an den zuletzt zitierten Satz: „Ich habe nur Angst, dass mir noch irgendein Schweinehund einen Vermittlungsvorschlag vorlegt.“ Der Satz spricht Bände. Nur er ist eine Fälschung. Er ist für den Nürnberger Prozess nachträglich in das Redeprotokoll dieser Hitleransprache eingefügt worden, um die Rede etwas als Beweismaterial gegen die Hauptangeklagten anzuspecken.

Die Wahrheit: Um Verhandlungen bemüht

Der Eindruck, der den Schülern hier vorgetäuscht wird, ist, dass Hitler nicht verhandelt hat und dass Hitler nicht verhandeln wollte. Wussten Sie, dass Hitler noch am Nachmittag vor Kriegsbeginn dem Reichstagspräsidenten und Luftfahrtminister Göring seine Zustimmung für Verhandlungen mit dem englischen Botschafter in Berlin gegeben hat, um den Krieg abzuwenden und die Danzigfrage ohne Krieg zu lösen? Wussten Sie, dass die deutsche Reichsregierung die britische Regierung gebeten hatte, in der Danzigfrage zwischen Deutschland und Polen zu vermitteln? Wussten Sie, dass Hitler in den letzten zehn Tagen vor dem Krieg an die italienische Regierung geschrieben hat, an die französische und an die englische, um den Krieg abzuwenden? Danzig-Problem ohne Krieg zu lösen?

16-Punkte-Plan zur Regelung der deutsch polnischen Differenzen

Wussten Sie, dass die deutsche Reichsregierung den Polen kurz vor Kriegsausbruch einen 16-Punkte-Vorschlag zur Regelung der deutsch polnischen Differenzen gemacht hat? Die Polen haben diesen Vorschlag nicht angenommen. Nicht nur inhaltlich, was nicht verwundern würde, sondern sie haben ihn sächlich nicht angenommen. So musste dieser Vorschlag über London nach Warschau gehen, und so kam er in die Hände der britischen Kabinettsmitglieder.

Was nicht sein darf, kann nicht sein: Medienmanipulation

Wie das denn so manchmal ist: Mancher Minister nimmt seine Dienstsachen wohl mit nach Hause. Die Frau des gerade zurückgetretenen britischen Marineministers Cooper bekam die 16 deutschen Punkte bei ihrem Ehemann zu lesen, las sie, und sagte zu ihrem Man: ‚Ich weiß gar nicht, was du willst. Der deutsche Vorschlag ist doch so vernünftig.‘ Da packte den Minister Cooper das Entsetzen, denn ihm wurde auf einmal klar, dass die britische Öffentlichkeit auf den deutschen Vorschlag genauso reagieren könnte wie seine eigene Frau. Und Cooper rief stehenden Fußes die Redaktionen von Daily Mail und Daily Telegraph an und forderte die Redakteure auf, den deutschen Vorschlag in einem möglichst ungünstigen Licht darzustellen.

Taktisches Täuschungsmanöver

Nun hatte die Reichsregierung angekündigt, diesen 16-Punkte.-Vorschlag am Abend dieses Tages über Rundfunk bekannt zu geben. Und da bat dann auch noch der englische Botschafter in Berlin, Henderson, im Außenministerium, man möge diesen deutschen Vorschlag nicht über Rundfunk bekanntgeben, mit der etwas fadenscheinigen Begründungen, dass könne ja die Verhandlungen mit den Polen stören.

Französische Historiker entlarvt Farce

Der französische Historiker Rassinier hat nach dem Krieg über diesen deutschen Friedensvorschlag geschrieben: ‚Hätten das französische und das britische Volk am 30. August 139 von diesem deutschen Vorschlag Kenntnis gehabt, so hätten Paris und London kaum den Krieg an Deutschland erklären können, ohne einen Sturm der Entrüstung hervorzurufen, der den Frieden durchgesetzt hätte.‘

Offizielle und amtliche Quellen

Nun werden Sie sich fragen, woher ich das alles weiß. Ich weiß das aus den Akten des Nürnberger Prozesses, aus den Akten des Foreign Office, aus den Akten des Auswärtigen Amtes, aus den Darstellungen zweier französischer Historiker und aus den Schilderungen der damals beteiligten Botschafter.

Polen verweigerte direkte Verhandlungen

In den letzten zehn Tagen vor Kriegsausbruch ist intensiv zwischen Berlin und London verhandelt worden, um die deutsch polnischen Probleme ohne Krieg zu lösen. Die Polen weigerten sich, darüber zu verhandeln. So ging das alles über London.

Humanitäre Tragödie der nicht polnischen Minderheiten in Polen

Welches waren die Probleme? Wir alle wissen doch, dass es sich damals um Danzig gehandelt hat und um die exterritorialen Verkehrsverbindungen vom Reichsgebiet in das damals abgetrennte Ostpreußen, also um die sogenannte Korridorfrage. Was vergessen ist und was seit dem Kriege aus den deutschen Schulbüchern verbannt ist, ist die humanitäre Tragödie der nicht polnischen Minderheiten in Polen. Das nach 1990 wieder selbständige Polen hatte neben 19 Millionen polnischen Polen, polnisch sprechenden und römisch katholischen Staatsbürgern auch 5 Millionen Ukrainer, 2,5 Millionen Juden, 2 Millionen Deutsche, 1,2 Millionen Weißrussen und in die Zigtausende zählende Minderheiten an Litauern, Tschechien, Ungarn und Slonsaken und Kaschuben.

Verfolgung nicht-polnischen Staatsbürger

Die 19 Millionen polnischen Polen versuchten von 1919 an, ihre etwa 11 Millionen nicht polnischen Staatsbürger sprachlich zu polonisieren und konfessionell zu katalysieren. Sie kündigen das Minderheitenschutz-Abkommen, das ihnen die Siegermächte 1920 auferlegt hatten, und verfolgten die nicht-polnischen Staatsbürger im eigenen Staat.

Beispiel: Ukrainische Minderheit

Wenn ich Ihnen jetzt etwas über das Schicksal der Volksdeutschen in Polen vortragen würde, würde sicher mancher von Ihnen denken: ‚Na ja, das ist Vertriebenengerede, das kennen wir schon.‘ Deshalb will ich nicht über die Volksdeutschen sprechen, sondern über die größte Minderheit in Polen, über die 5 Millionen Ukrainer. Deren Schicksal ist deshalb gut dokumentiert worden, weil viele Ukrainer in der damaligen Zeit aus Polen nach Kanada, nach British Canada ausgewandert sind. Und so haben sich britische Medien und Parlamente immer wieder um das Schicksal der Ukrainer in Polen gekümmert und das beobachtet.

Manchester Guardian berichtet über Missstände

So schreibt der Manchester Guardian am 14. Dezember 1931: ‚Die Minderheiten in Polen sollen verschwinden. Diese Politik wird rücksichtslos vorangetrieben, ohne die geringste Beachtung der öffentlichen Meinung in der Welt, der internationalen Verträge und des Völkerbunds. Die Ukraine ist unter polnischer Herrschaft zur Hölle geworden. Von Weißrussland kann man dasselbe mit noch größerem Recht sagen. Das Ziel der polnischen Politik ist das Verschwinden der nationalen Minderheiten auf dem Papier und in der Wirklichkeit.‘ Soweit der Manchester Guardian.

Kritik vor dem englischen Oberhaus

Ich sagte, auch die Parlamente haben sich ab und zu mit dieser Minderheitenfrage in Polen befasst. So liegt ein Protokoll einer Sitzung des Oberhauses vom 15. Juni 1932 vor, in dem ein Lord Noel Buxton vor dem Oberhaus über die jüngsten Verhandlungen beim Völkerbund in Genf vorträgt. Er sagt: ‚In den letzten Tagen sind auf den Tagungen des Rats des Völkerbundes wichtige Fragen, die die nationalen Minderheiten betreffen, behandelt wurden. Vor allem wurde auf der Januartagung ein Bericht verhandelt, der sich mit der sogenannten Terrorisierung beschäftigte, die im Herbst 1930 in der polnischen Ukraine stattgefunden hat. Die Assimilierung durch Zerstörung der Kultur ist dort an der Tagesordnung.

Bildungs-Restriktionen

Aus dem Korridor und aus Posen sind bereits nicht weniger als 1 Million Deutsche seit der Annexion abgewandert, weil sie die Bedingungen dort unerträglich finden. Im polnischen Teil Ostgaliziens wurden vom Ende des Krieges bis 1929 die ukrainischen Volksschulen um Zweidrittel vermindert. In den Universitäten, in denen die Ukrainer unter österreichischer Herrschaft elf Lehrstühle innehatten, besitzen sie jetzt keinen, obwohl ihnen 1922 von der polnischen Regierung eine eigene Universität versprochen worden war. In dem Teil der polnischen Ukraine, der früher zu Russland gehörte, in Wolhynien sind die Bedingungen noch härter. In der ganzen Ukraine gibt es ein System der polizeilichen Verfolgung.‘

Belege für mittelalterliche Folter

Dieser Lord Noel Buxton fährt an späterer Stelle fort: ‚Wir können in diesem Zusammenhang eine besonders beklagenswerte Tatsache nicht beiseite lassen, nämlich die Folterung von Gefangenen in Gefängnissen und von Verdächtigen, die sich die Ungnade der polnischen Behörden zugezogen haben. Überzeugende Beweise dafür, dass in solchen Fällen mittelalterliche Foltern angewendet werden, liegen zu meinem Bedauern vor. Diese Darstellungen wurden im Völkerbundsrat durch Lord Cecil als Delegierten der britischen Regierung als das Gewissen der Menschheit erschütternd bezeichnet. Sie sind vom Völkerbundsrat nicht untersucht worden, wie das hätte erfolgen müssen.‘

Kritik auch in Frankreich

Soweit zwei englische Stimmen. Aber auch in Frankreich ist nicht unbeobachtet geblieben, was sich im Polen der damaligen Zeit mit den Minderheiten abgespielt hat. So schreibt ein französischer Slawistik-Professor, der insgesamt drei Bücher über das Polen der damaligen Zeit geschrieben hat und der den Anschluss der Westukraine, den Zwangsweisen an Polen vor Ort miterlebt hat: ‚Es wurde erschossen, gehängt, gefoltert, eingesperrt, beschlagnahmt. Viele ukrainische Priester wurden hingerichtet. Um Überfüllungen zu vermeiden, machten die Polen keine Gefangenen. Die Gefängnisse von Lemberg quellen über von Ukrainern aller Schichten, deren einziges Verbrechen darin bestand, Ukrainer zu sein oder Ukrainisch zu sprechen.‘ Das war die Stimme eines Franzosen.

Juden verlassen Polen

Den anderen Minderheiten ging es nicht anders. Zwischen 1934 und 38, als in Deutschland schon die Judenverfolgung läuft, verlassen 757.000 Juden, also über eine halbe Million Juden Polen und suchen in Deutschland oder auf dem Weg über Deutschland Zuflucht im Ausland.

Mehrfach Minderheitenschutz-Abkommen

1939 verschlechtert sie auch die Lebensbedingungen der deutschen Minderheit wieder dramatisch. Ich hatte schon erwähnt, dass die Polen das Minderheitenschutz-Abkommen von 1920 einseitig aufgekündigt hatten. Die Reichsregierung hat dann 1934 mit der polnischen Regierung ein bilaterales Minderheitenschutz abkommen geschlossen, dessen Wirkung nicht lange vorgehalten hat. Dann hat die Reichsregierung noch einmal im November 1937 ein bilaterales Minderheitenschutz-Abkommen mit den Polen geschlossen. Und dessen Wirkung war 1939 auch schon wieder verpufft.

Repressalien gegen Deutsche

Den Deutschen wurden Schulen geschlossen, Geschäfts- und Betriebslizenzen entzogen, Arzt-Approbation entzogen, Bauernhöfe angesteckt, Geschäfte boykottiert, Deutsche auf offener Straße verprügelt. Und die Deutschen, die versuchten, dieser Drangsal durch Flucht ins Reichsgebiet zu entkommen, wurden, wenn sie an der Grenze gestellt wurden, beschossen und erschossen, wie Jahrzehnte später Deutsche auf der Flucht aus der DDR in den Westen. Ähnliche Verhältnisse.

Kein kollektiven Gedächtnis für humanitäre Tragödie in Polen

Trotzdem sind im August 1939 bereits etwa 80.000 deutsche Flüchtlinge aus Polen in den Sammellagern im Reichsgebiet und im Danziger Gebiet angekommen. Alle Minderheiten in Polen erleiden 1939 eine humanitäre Tragödie wie die Minderheiten in Jugoslawien unter Milosevic. Nur da haben wir noch die Fernsehbilder im Gedächtnis. Und deshalb ist das im kollektiven Gedächtnis Europas erhalten. Von der Minderheitentragödie 1939 und davor in Polen ist im kollektiven Gedächtnis Europas nichts mehr erhalten. Und auch unsere Schulbücher schweigen sich darüber aus.

15.000 Minderheitenbeschwerden ohne Abhilfe

Von 1920 bis 39, also in der Zwischenkriegszeit, gehen beim Völkerbund in Genf etwa 15.000 Minderheitenbeschwerden aus Polen ein, denen der Völkerbund nicht abhilft. Das Auswärtige Amt in Berlin registriert allein im letzten Halbjahr vor Kriegsbeginn etwa 1.500 Fälle von Willkürakten, Rechtsbrüchen und Drangsalierungen an Deutschen in Polen. Der damalige Staatssekretär von Weizsäcker, Stellvertreter des Reichsaußenministers von Ribbentrop und übrigens auch Vater unseres späteren Bundespräsidenten, schreibt dazu in seinen Erinnerungen: ‚Unsere diplomatischen und Konsularberichte aus Polen zeigten, wie 1939 die Welle immer höher auflief und das ursprüngliche Problem Danzig und die Passage durch den Korridor überdeckte.‘

Hitler drängt auf klare Regelung

In dieser Lage einer humanitären Katastrophe glaubte Hitler zu einer baldigen Regelung der Danzig-, der Korridor- und der Minderheitenfrage kommen zu müssen. Und er hat das gegenüber den Briten und Franzosen 1939 immer wieder zum Ausdruck gebracht. In jeder Note, in jedem Gespräch hat er gesagt und geschrieben, dass die deutsch polnischen Probleme noch in diesem Jahr 1939 wegen des Schicksals der verbliebenen 1 Million Deutschen in Polen geregelt werden muss. Er hat immer gesagt und geschrieben: ‚Es ist unaufschiebbar geworden.‘ Hitler hat den Polen seit Oktober 1938 immer wieder Vorschläge unterbreitet und im August 39, also elf Monate später, dann ein Ultimatum gestellt.

Angriffsbeginn mehrmals verschoben

Etwas, was mich sehr erstaunt hat, war, dass Hitler in den letzten Tagen vor Kriegsausbruch, als er schon den Nichtangriffspakt mit der Sowjetunion in der Tasche hatte, die Wehrmacht also hätte losschlagen können., dass Hitler dann noch dreimal den schon festgelegten Angriffsbeginn der Wehrmacht verschoben hatten. Es ist interessant, in den Tagebüchern der Wehrmacht seine Begründung zu lesen. Er sagt jedes Mal: ‚Ich brauche noch Zeit zum Verhandeln.‘ Und dann steht in unseren Schulgeschichtsbüchern die das schöne gefälschte Hitler-Satz: ‚Ich habe nur Angst, dass mir noch ein Schweinehund einen Vermittlungsvorschlag vorlegt.‘

Pendeldiplomatie mit Unterstützung von schwedischem Industriellen

Hitler hat sich bei seinen Verhandlungen eines schwedischen Vermittlers bedient, des schwedischen Industriellen Birger Dahlerus. Dahlerus hatte ausgezeichnete Privat- und Geschäftskontakte sowohl nach London als auch nach Berlin. Er hatte sich zu diesen Vermittlerdiensten, weil er ein persönlicher Bekannter von Göring war, selbst angeboten. Und er hat in den letzten zehn Tagen vor Kriegsbeginn das gemacht, was wir heute eine Pendeldiplomatie nennen: Er ist ein oder zweimal pro Tag zwischen London und Berlin hin und her geflogen, hat die Noten überbracht, die Lösungsvorschläge, die jede Seite gemacht hat, und hat jeweils interpretiert der einen Seite, was die andere Seite so denkt und wie weit sie in Kompromissen gehen könnte. Er war ein ehrlicher Makler.

Übereinstimmende Quellen: Kein Zweifel an Verhandlungen

Man kann den Gang der Verhandlungen aus den Aufzeichnungen des Birger Dahlerus genau rekonstruieren. Man kann sie auch aus den Akten des deutschen Auswärtigen Amtes genau rekonstruieren, auch aus den Akten des englischen Foreign Office und aus dem Prozess-Akten des Nürnberger Prozesses und aus den Aufzeichnungen der beteiligten deutschen und englischen Botschafter. Und was das Verblüffende ist: Die Aufzeichnungen, egal ob Schwedisch, Englisch oder Deutsch, stimmen, was den Verlauf der Verhandlungen und die Verhandlungsgegenstände betrifft, minuziös überein. Da gibt es überhaupt keinen Zweifel, was da in den letzten zehn Tagen verhandelt worden ist.

Schulbüchern verschweigen historische Tatsachen

Und trotzdem berichten die deutschen Schulgeschichtsbücher nichts, aber auch gar nichts darüber. Es wird nichts erwähnt, weder die humanitäre Tragödie der ukrainischen, jüdischen, deutschen, weißrussischen Minderheit in Polen, noch die Versuche, den Ausbruch eines neuen Krieges zu verhindern.

Fast wie ein Krimi

Ich fand die Verhandlungen in den letzten Tagen vor Kriegsbeginn so spannend, dass ich die letzten Tage Tag für Tag, Stunde für Stunde in meinem Buch nachgezeichnet habe. Ich habe, als ich die Dinge so in den Akten gelesen habe, gedacht, ich lese einen Krimi.

Situation nach 1918

Wir machen nun einen Zeitsprung zurück auf 1918. Das deutsch polnische Verhältnis zwischen beiden Kriegen war nicht immer so schlecht wie 1939. Der Start ist schlecht, und auch das Ende. 1918 nehmen sich die Polen, nachdem das Deutsche Reich gegenüber Amerika, England und Frankreich im Westen hatte Frieden schließen müssen, die bis dahin deutschen Provinzen Posen und Westpreußen. Sie tun dies, ehe ihnen diese Gebiete von den Siegermächten zugesprochen werden. Westpreußen war immerhin zu 70 Prozent deutsch besiedelt, so dass dieser Gewaltstreich Polens von keiner Weimarer Regierung anerkannt worden ist.

Kampf um Oberschlesien

1918 und 19 fordert Polen in Versailles außerdem Teile von Pommern, Schlesien und Ostpreußen für sich, was ihm jedoch nicht zugestanden wird, aber doch Ängste in Deutschland hinterlässt. 1921 startet Polen den Versuch, ganz Oberschlesien mit Milizen und den dort ansässigen polnischen Gastarbeitern zu erobern. Nach einer Volksabstimmung, die Polen zu verhindern sucht, erhält es das ostoberschlesische Industriegebiet von den Siegerstaaten zugesprochen.

Polnische Bedrohung

1933 fordert Polen Frankreich dreimal zu einem Zweifrontenkrieg gegen Deutschland auf, was Frankreich allerdings ablehnt. Polen verfügt 1933 mit 278.000 Mann im Heer also fast 300.000 Mann im Heer, immerhin noch über dreimal so viel Militär wie Deutschland mit seinem 100.000-Mann-Heer. So wird Polen vor Hitlers Amtsantritt 1933 von allen demokratischen Parteien in Deutschland und von der Reichswehr als Bedrohung angesehen.

Piłsudskis Rolle

Erst unter den Diktatoren Hitler Hitler in Deutschland und Piłsudski in Polen gibt es eine Annäherung für ein paar Jahre, die auch nach Piłsudskis Tod 1935 noch für eine Weile anhält. Nach Piłsudskis Versuch von 1933, Frankreich zu einem Krieg gegen Deutschland aufzuwiegeln, der ja erfolglos war, lenkt Piłsudski ein. Er schließt 1934 mit Hitler einen Freundschaftsvertrag. Dem folgt der schon erwähnte erste deutsch-polnische bilaterale Minderheitenschutz Vertrag.

Oderberg und Teschen

Das nun stabile deutsch polnische Verhältnis führt dazu, dass Polen sich 1938 seine Landerwerbung in der zerfallenen Tschechoslowakei von Hitler billigen lässt. Polen annektiert 1938 den tschechischen Teil des Industriegebiets von Teschen und dabei auch die weitgehend deutsch bewohnte Stadt Oderberg, auf die ich noch zu sprechen komme. Oderberg. Teschen, für den, der es nicht weiß: Das Teschener Gebiet ist die Südost-Fortsetzung von Oberschlesien.

Polen als „Schurkenstaat“

Da Polen von 1918 bis 1938 seine Nachbarn Sowjetunion, Litauen, Deutschland und Tschechoslowakei je ein- oder mehrfach angegriffen hat und Grenzgebiete aller seiner Nachbarn annektiert hat, ist Polen bis 1938 für England das, was wir heute als Schurkenstaat bezeichnen. Die Engländer hatten damals einen anderen Ausdruck, der war nicht schmeichelhafter.

Drei deutsch-polnische Probleme

Obwohl sich Deutschland und Polen bis 1938 angenähert haben, gibt es weiterhin die drei deutsch-polnischen Probleme: Erstens die Wahrung der Menschenrechte der deutschen Minderheit in Polen. Zweitens den deutschen Wunsch, das deutsche Danzig wieder an Deutschland anzuschließen. Schließlich fordern das die zu 97 Prozent deutschen Bewohner Danzigs seit Jahren. Und Danzig war Völkerbundsmandat und nicht Teil des Staates Polen. Aber die Sieger hatten Polen in Danzig besondere Zoll-, Post-, Bahn- Wege- und diplomatische Rechte eingeräumt.

Folgen der Weltwirtschaftskrise

Das dritte Problem ist der deutsche Wunsch nach exterritorialen Verkehrswegen vom Reichsgebiet in das seit 1918 abgetrennte Ostpreußen. Dieser deutsche Wunsch kommt nicht von ungefähr. Ostpreußen ist damals nach zwei Verträgen durch acht Eisenbahnverbindungen über nun polnisches Gebiet mit Pommern und Schlesien verbunden. Nach den Verträgen sind die Transitgebühren in Zloty zu bezahlen, was zunächst auch keine Schwierigkeiten bereitet. Während und nach der Weltwirtschaftskrise nimmt Deutschland nicht mehr genug Zloty ein, um die Transitgebühren voll bezahlen zu können, und so überweist die Reichsregierung immer den an Zloty fehlenden Betrag auf ein polnisches Konto, aber in Reichsmark.

Vertragsbruch mit Folgen

Polen sieht darin einen Vertragsbruch, was es formal ja auch war, und schließt zur Strafe ab 1936 eine Eisenbahnstrecke nach der anderen. 67 Prozent der Eisenbahn-Transporte jedoch dienten der Energieversorgung Ostpreußens. Sie fahren Kohle aus Oberschlesien für Industrie, Gewerbe und Hausbrand und die Stromerzeugung in die abgeschnittene Provinz. Schließlich droht Polen einmal damit, bei weiterhin unvollständigen Zloty-Überweisungen auch die letzten Strecken zwischen Ostpreußen und dem Reichsgebiet zu schließen. Damit wäre Ostpreußen von seiner Energieversorgung abgeschnitten und dem wirtschaftlichen Ruin preisgegeben gewesen, wie zwei Jahrzehnte später Berlin durch die sowjetische Blockade.

Suche nach einem Ausweg

So kommt die deutsche Seite auf die Idee, mit den Polen statt über Zloty-Zahlungen zu sprechen, lieber über exterritoriale Verkehrswege unter deutscher Hoheit und Regie zu verhandeln. Damit ist dieser Wunsch entstanden.

Minderheiten, Transit und Danzig

Damit stehen 39 die drei erwähnten deutsch polnischen Problem auf der Tagesordnung, und zwar nach Dringlichkeit das Los der deutschen Minderheit in Polen, die Transitwege nach Ostpreußen und die Zukunft der Stadt Danzig.

Churchills Warnungen

Es ist ganz interessant, dass diese Problematik vor Hitlers Amtsantritt auch schon woanders bemerkt und so gesehen worden ist. So warnt Churchill schon am 24. November 1932 in einer Oberhaus-Rede in London. Er sagt: ‚Wenn die englische Regierung wirklich wünscht, etwas für die Förderung des Friedens zu tun, dann sollte sie die Führung übernehmen und die Frage Danzigs und des Korridors ihrerseits wieder aufrollen, solange die Siegermächte noch überlegen sind. Wenn diese Frage nicht gelöst werden, kann keine Hoffnung auf einen dauerhaften Frieden bestehen.‘ Ende des Zitats. Das waren nicht etwa Worte von Herrn Hitler, sondern von Herrn Churchill.

Kriegsursachen hausgemacht

Die Ursachen für den neuen Krieg hatten die Sieger in Versailles selbst geschaffen und sie nicht beiseitegeschafft, als die Zeit längst dafür reif war. Hitler glaubt 1938, zwei Trümpfe für die Lösung dieser Probleme in der Hand zu haben.

Hitler bietet Anerkennung der Gebietsgewinne

Der erste: Die polnischen Regierungen hatten die 16 deutschen Reichsregierung vor Hitler gebeten, ihre Gebietsgewinne in Posen, Westpreußen und Oberschlesien als endgültig anzuerkennen. Alle Regierungen der Weimarer Republik hatten dies abgelehnt. Hitler bot diese Anerkennung an.

Verzicht auf Oderberg

Der zweite Trumpf: Die Polen hatten 1938 bei ihrer Annexion des tschechischen Industriegebiets von Teschen auch die überwiegend deutsch bewohnte Stadt Oderberg mit annektieren wollen. Ich hatte das schon erwähnt. Das Auswärtige Amt in Berlin hatte Einspruch dagegen eingelegt. Doch Hitler war hier eingeschritten und hatte Oderberg den Polen zugestanden. Sein Argument: Wir können nicht um jede deutsche Stadt mit Polen streiten. Seine Hoffnung: Dass Polen dafür der Wiedervereinigung der deutschen Stadt Danzig mit dem Deutschen Reich zustimmen würde.

Ein fairer Kompromiss

Nach der Annexion des Teschener Gebiets und Oderbergs durch Polen im September 1938 beginnt Hitler im Oktober 1938 die Verhandlungen mit Polen um Danzig, Transitwege und Einhaltung der Menschenrechte. Sein erstes Angebot: Die Anerkennung der polnischen Gebietserwerbung seit 1918 und die Verlängerung des deutsch polnischen Freundschaftsvertrages von zehn auf 25 Jahre. Im Januar 39 legt Hitler noch einmal nach. Er schlägt vor, wörtliches Zitat: ‚Danzig kommt politisch zur deutschen Gemeinschaft und bleibt wirtschaftlich bei Polen.‘ Ende des Zitats. Ein in meinen Augen faire, sehr faire Kompromisslösung, denn Danzig gehörte ja vorher auch nicht politisch zu Polen. Es war Mandatsgebiet des Völkerbunds.

Das Blatt wendet sich

Bis in den März 1939 hinein gibt es deutsch polnische Verhandlungen. Dabei gibt es leichte Annäherungen, aber keinen Durchbruch. Zu der Zeit ist Polen in Europa wegen seiner vielen Kriege seit 1929 und wegen der Teschen-Annexion im September 38 in England noch geächtet. Ende März 39 aber wendet sich das Blatt. Hitler begeht seinen großen Fehler. Er erklärt die Tschechei entgegen früher gegebener Versprechungen zum deutschen Protektorat und lässt sie besetzen.

Polen wechselt den Partner

Nun brauchen die Briten Verbündete gegen Deutschland, und sie bieten Polen einen Beistandspakt an. Polen wechselt den Partner und geht auf die englische Seite über. Obwohl die deutsch-polnischen Gespräche zunächst noch weiterlaufen, schließt Polen Ende März 1939 den Vertrag mit England, macht seine Truppen teilweise mobil, stellt Korps-Stäbe auf und lässt einen Teil seiner Truppen gegen Ostpreußen aufmarschieren. März 1939.

Befehl zum Angriff gegen Polen

Hitler reagiert. Er gibt am 3. April 1939, also danach, der Wehrmacht erstmals den Befehl, einen Angriff gegen Polen vorzubereiten, und zwar so, dass er am 1. September 39 beginnen könnte. Nun herrscht Eiszeit zwischen Deutschland und Polen. Dennoch macht die deutsche Reichsregierung noch ein paar Anläufe, weiter zu verhandeln. Doch die polnische Regierung, nun mit Rückendeckung Englands, erklärt, der Status der freien Stadt Danzig beruhe nicht auf dem Vertrag von Versailles, sondern auf der jahrhundertelangen Zugehörigkeit Danzig zu Polen, und Posen und Westpreußen gehörten de jure und de facto längst zu Polen. Die angebotene deutsche Anerkennung sei keine Gegenleistung.

Beck: Keine einseitigen Zugeständnisse

Der polnische Außenminister Beck stellt noch mal klar, was er damit meint. Er sagt am 5. Mai 39 vor dem Seijm in Warschau: „Eine Nation, die sich selber achtet, macht keine einseitigen Zugeständnisse.“ Hitler bittet danach die englische Regierung für Deutschland mit den Polen zu verhandeln.

16-Punkte-Vorschlag

Am 30. August 39 macht Hitler den schon von mir zitierten 16-Punkte Vorschlag. Er schlägt dabei als wesentliche Punkte vor: Die Bevölkerung im Korridor soll in einer Volksabstimmung unter internationaler Kontrolle selbst entscheiden, ob sie zu Polen oder zu Deutschland gehören will. Der Wahlverlierer bekommt exterritoriale Verkehrswege durch den Korridor. Bleibt der Korridor bei Polen, kriegt Deutschland exterritoriale Wege nach Ostpreußen. Kommt der Korridor Deutschland, kriegen die Polen exterritoriale Wege von Polen nach Gdingen an der Ostsee. Und Teil des Vorschlags ist auch, dass der Hafen und die Stadt Gdingen an der Ostsee unabhängig vom Wahlausgang bei Polen bleiben. Letzter Teil des Vorschlags: Polen behält außerdem seine Handelsprivilegien in Danzig. Das ist der letzte deutsche Vorschlag vor dem Krieg.

Geschichtsfälschung und Quellenanalyse

Soweit zu der angeblichen Verhandlungsunwilligkeit Hitlers vor dem Krieg, den unsere Schulkinder lernen müssen.

Ich möchte zum Abschluss noch etwas zu den Quellen sagen, aus denen ich geschöpft habe und etwas zum Abschluss des Hitler-Stalin-Paktes, der den Kriegsbeginn ja unmittelbar vorausging.

Weißbuch & Co

Die am häufigsten von mir verwendeten Quellen waren die Akten der diversen auswärtigen Ämter oder Außenministerien. Sie geben mir Aufschluss über den Umgang der Staaten miteinander. Sie wissen, dass offizielle Akten, Gesprächsprotokolle, diplomatische Noten, etwa 30 Jahre, nachdem sie geschrieben worden sind, der Öffentlichkeit und der Wissenschaft zur Verfügung gestellt werden. Sie werden dann zusammengestellt, redigiert, gedruckt und als Bücher herausgegeben. Ich habe hier mal einen solchen Band. Das sind die Akten des Deutschen Auswärtigen Amtes aus der letzten Woche vor Kriegsbeginn. So sieht so was aus. Andere Nationen haben das in gleicher Form. Nur wir nennen unseres ‚Weißbuch‘, und die Franzosen ‚Grünbuch‘, und jeder hat einen anderen Namen.

Schönfärbung

Als Laie, der ich bin, stößt man beim Lesen dieser Akten und anderer Quellen staunend auf viele Eigentümlichkeiten, die die Geschichtsstudenten vielleicht schon früh von ihren Professoren erklärt bekommen. Ich musste mir da erst mal einen Witz kaufen. Die erste fast selbstverständliche Besonderheit ist, dass jede Regierung, jede Nation, die Akten veröffentlicht, vor allem die Akten veröffentlicht, die sie in einem guten Licht darstellen läßt, und die Akten, die ein bisschen riechen, möglichst nicht veröffentlicht. Das hätte mich eigentlich nicht wundern dürfen. Das ist eben so, macht ja eine Privatperson im persönlichen Leben auch so.

Gefälschte Hitler-Zitate

Eine zweite Eigentümlichkeit habe ich erst recht spät bemerkt, die ich mir auch hätte denken können, nämlich die Fälschungen in offiziellen Akten. Ich fand zum Beispiel eine Hitler-Rede mit gefälschten Stellen in den gedruckten und veröffentlichten Akten des deutschen Auswärtigen Amtes, und zwar im Band vor diesem Band. Man veröffentlicht ja kein selbst belastendes Material, wenn man weiß, dass es gefälscht ist. Ich konnte mir auf diesen Sachverhalt keine Erklärung geben. Ich habe gegrübelt und bin auf nichts gekommen, was diese Sache einigermaßen plausibel erklärt.

Lesen Sie das Vorwort: Die wahren Publizisten

Dann habe ich mich an den Geschichtsprofessor gewendet, an den ich mich immer gewandt habe, wenn ich ratlos war. Der hat gesagt: ‚Lieber Schultze, lesen Sie mal das Vorwort in diesen Akten.‘ Und Sie können das Vorwort dieser Akten, aller Vorkriegs- und Kriegsakten des Deutschen Auswärtigen Amtes, die nach dem Krieg veröffentlicht worden sind, lesen. Es steht immer das Gleiche drin. Ich habe das Vorwort gelesen, und da steht, dass diese deutschen Akten ausschließlich von englischen, französischen und amerikanischen Historikern und Archivaren zusammengestellt und veröffentlicht worden sind. Die einzigen deutschen Hände, die hieran mitgearbeitet haben, waren die des Buchdruckers und die des Buchbinders. So kann man natürlich durch Auswahl auch Geschichtsbetrachtungen lenken. So haben es die Sieger uns als Besiegten durch die Auswahl von Akten ihre Lesart von Geschichte aufgedrückt.

Quellenvergleich zeigt nationale Auslassungen

Nachdem ich das entdeckt hatte, habe ich mir die gleichen Akten, die zum Teil schon mal 39, 40, 41 gedruckt und veröffentlicht worden sind, besorgt und habe dann die zwei Akteneditionen verglichen und festgestellt: Einmal haben die Deutschen was weggelassen, und mal haben die Engländer, Franzosen und Amerikaner etwas weggelassen und damit geschönt.

Keine Geheimakten: Quellen sind öffentlich zugänglich

Ich fand aber, dass diese Akten, obwohl sie nur von Engländern, Franzosen und Amerikanern ausgewählt worden sind, immer noch aufschlussreich genug. Und ich fand auch die englischen Akten, belgischen und anderen aufschlussreich genug, auch wenn ich bei den englischen viele Auslassungen festgestellt habe. Man findet sehr viel Interessantes, ohne dass man Zugang zu Geheimakten hat.

Berge von Akten

Ich hatte Ihnen gesagt, dass dies die Akten einer Woche sind. Sie können sich vorstellen, dass, wenn man die Vorkriegszeit bearbeitet, man dann vor einem großen Regal mit Akten steht, die man gar nicht alle lesen kann, wenn man jemals mit seiner Arbeit fertig werden will. Und so habe ich dann eben selektiv gearbeitet. Die Akten zu den Ereignissen gelesen, über die ich was wissen wollte, über die ich schreiben wollte. Aber wie das denn so ist: Man will ja auch wissen, was ist kurz vorher gelaufen und was ist kurz nachher gelaufen? Und da habe ich ein bisschen davor gelesen und ein bisschen danach gelesen.

Das geheimen Zusatzprotokoll vom 23. August 1939

Und da bin ich auch auf manches gestoßen, nach dem ich gar nicht gezielt gesucht habe, nachdem ich gar nicht gesucht habe. Und dafür möchte ich Ihnen jetzt zum Schluss ein Beispiel geben. So steht in allen deutschen Geschichtsbüchern Hitlers Untat, die drei baltischen Staaten Stalin zu überlassen, und zwar mit dem geheimen Zusatzprotokoll vom 23. August 1939. Auf mich hat das immer wie ein finsteres Komplott zwischen Hitler und Stalin gewirkt. Ein Komplott, mit dem die Litauer, die Letten, die Esten, die Finnen und Ostpolen der Sowjetunion zugesprochen worden sind.

Schurkerei

Es gibt dieses geheime Zusatzprotokoll, und dieses geheime Zusatzprotokoll ist eine Schurkerei. Da gibt es gar keinen Zweifel. Aber ich fand die Begleitumstände interessant, die ich so noch nirgendwo gelesen hatte, aber die jeder von Ihnen in diesen Akten nachlesen kann. Und jeder von Ihnen kann in jeder Universitätsstadt, die eine historische Fakultät hat, diese Akten einsehen.

Der schwarze Peter geht an Deutschland

Unmittelbar vor den deutsch-sowjetischen Verhandlungen in Moskau fanden sowjetisch-französisch-britische Verhandlungen in Moskau statt, und da waren es die Briten und Franzosen, die einen Beistandspakt mit den Sowjets wollten. Und da waren es die Briten und Franzosen, die den Sowjets die drei Balkanstaaten auf den Opferaltar gelegt hatten. Da hatten sich schon Briten und Franzosen damit einverstanden erklärt, dass die Balten unter sowjetische Kontrolle kommen. Nur deren Vertrag ist da nicht unterschrieben worden. Unserer ist unterschrieben worden. Also die gleiche Schurkerei von der Absicht her schon bei Briten und Franzosen, was unsere Schurkerei kein Stückchen besser macht.

Ursprünglich geplant: Unabhängigkeit der drei baltischen Staaten

Nun kommt ein Zufallsfund in den Akten des Auswärtigen Amtes. Ich lese dort, wie bekannt, dass die deutsche Reichsregierung einen Nichteinmischungs- Pakt mit der Sowjetunion anstrebt und deshalb in Moskau vorstellig wird. Der deutsche Botschafter in Moskau, Graf von der Schulenburg, erhält einen Besuchstermin im sowjetischen Außenministerium beim sowjetischen Außenminister Molotow. Molotow schlägt ihm in Frageform vier Verhandlungsgegenstände vor.  Punkt1: Der erwünschte Nichtangriffspakt. Punkt 4 ist eine gemeinsame deutsch sowjetische Bestandsgarantie für die weitere Unabhängigkeit der drei baltischen Staaten. Sie haben richtig gehört: Unabhängigkeit der drei baltischen Staaten. Der deutsche Außenminister von Ribbentrop, von Schulenburg informiert, antwortet auf dieses Gespräch mit einem Brief und erklärt sich mit allen vier Verhandlungsgegenständen, die Molotow vorgeschlagen hat, einverstanden. Und er schreibt auch noch mal expressis verbis, dass er mit der Unabhängigkeitserklärung für die drei baltischen Staaten einverstanden ist.

Geheimer Zusatz bleibt geheim

Beim nächsten Treffen Molotows mit von der Schulenburg sagt Molotow, dass Deutschland seinen Nichtangriffspakt wie gewünscht haben könnte, aber dazu ein geheimes Zusatzprotokoll unterschreiben müsste. Und er betont am Ende des Gesprächs noch einmal ausdrücklich: Pakt Ja, aber nur mit einem geheimen Zusatz. Da fragt der deutsche Botschafter natürlich auf der Stelle, wie es seines Amtes ist, was denn in diesem geheimen Zusatz stehen soll. Molotow gibt ihm keine Antwort.

Fataler Fehler: Glauben statt Wissen

Die deutsche Seite glaubt nun, es ginge im geheimen Protokoll um die Bestandsgarantie für die drei baltischen Staaten, oder zumindest es ginge auch darum. Als der deutsche Botschafter aus Moskau den deutschen Außenminister in Berlin von diesem Gespräch mit Molotow berichtet, versichert der Minister in seiner Reaktion, er sei mit allen Verhandlungsgegenständen einverstanden, auch mit der gemeinsamen deutsch-sowjetischen Garantie für die drei baltischen Staaten. Ganz faszinierend, wie in jeder Note und in jeder Gesprächsprotokoll der Punkt Unabhängigkeit der drei baltischen Staaten wieder erwähnt wird. Also Irrtum ausgeschlossen.

Nichtangriffspakt-Entwurf ohne geheimes Zusatzabkommen

Kurz darauf leitet Molotow der deutschen Seite einen Entwurf für den Nichtangriffspakt zu. Der Text für das geheime Zusatzabkommen fehlt. Es ist ja üblich, dass man Texte vorher austauscht, wenn man was unterschreiben will, will man es vorher lesen, noch mal drüber nachdenken, vielleicht am Text feilen. Statt des noch fehlenden Textes lädt Stalin von Ribbentrop nach Moskau ein.

Von Ribbentrops Täuschung

Am 23. August 1939, sieben Tage vor Kriegsausbruch, reist der deutsche Außenminister von Ribbentrop mit Unterzeichnungsvollmacht nach Moskau. Um 16 Uhr an diesem Tag tritt er erstmals in seinem Leben Auge in Auge Stalin im Kreml gegenüber. Und Ribbentrop glaubt immer noch, dass er gleich neben dem Nichtangriffspakt auch die Garantieerklärung für die drei baltischen Staaten unterschreiben soll. Um Mitternacht jedoch wird schon der berühmte deutsch-sowjetische Nichtangriffspakt unterzeichnet und mit ihm das berüchtigte Zusatzprotokoll, in dem die drei baltischen Staaten, Finnland und Ostpolen den Sowjets als Interessengebiet zugesprochen werden.

Mit dem Rücken an der Wand

Was ist in den acht Stunden zwischen 16 Uhr, erstem Gegenübertreten Stalin / Ribbentrop und Mitternacht, der Unterzeichnung, geschehen? Molotow eröffnet von Ribbentrop den Inhalt des geheimen Zusatzabkommen, nämlich die Aufteilung Osteuropas in zwei Interessensphären. Von Ribbentrop ist überrascht. Damit hat er nicht gerechnet. Er hat zwar Verhandlungsvollmacht und Unterzeichnungsvollmacht, aber das ist ihm eine Nummer zu groß. Er will das nicht verhandeln. Er bittet Stalin um eine Konferenzunterbrechung. Die wird ihm gewährt. Ribbentrop fährt aus dem Kreml rüber in die deutsche Botschaft, ruft aus der deutschen Botschaft in Berchtesgaden bei Hitler an und berichtet. Hitler hat damit selbst nicht gerechnet. Er ist perplex, aber mit dem Rücken an der Wand. Denn die deutsch polnische Lage hat sich inzwischen so zugespitzt, dass er den Nichtangriffspakt mit der Sowjetunion Sowjetunion braucht. Und Hitler sagt von Ribbentrop: Unterzeichnen Sie!

Sowjetischer Überraschungscoup

So ist dieses geheime Zusatzabkommen ein Überraschungscoup der Sowjets. Neulich hat die Frankfurter Allgemeine noch das Gegenteil geschrieben. So habe ich das nirgendwo gelesen. Jeder von Ihnen, jeder Geschichtsstudent, jeder Geschichtsprofessor kann es in diesen Akten nachlesen und ich wundere mich, dass nie darüber geschrieben wird.  Hitler hat hier akzeptiert, was vorher schon die Briten und Franzosen akzeptiert haben. Trotzdem war das ein Vergehen an der Souveränität der Balten und der Finnen.

Spionage-Wege

Zu dem geheimen Zusatzabkommen gehört auch, dass Deutschland der Sowjetunion freie Hand in Ostpolen eingeräumt hat Ostpolen. Kaum dass das geheime Zusatzabkommen unterschrieben ist, etwa Mitternacht, wird es noch am gleichen Vormittag, etwa 10 Uhr, von einem deutschen Diplomaten aus der deutschen Botschaft in Moskau an einen amerikanischen Diplomaten aus der amerikanischen Botschaft in Moskau verraten. Der überbringt das sofort seinem Botschafter. Der telegrafiert das sofort rüber nach Washington. Und wenn Sie an die Zeitdifferenz von Moskau nach Washington denken, dann ist ihnen klar, dass Roosevelt, als er morgens ins Oval Office kam, den Inhalt des geheimen Zusatzabkommens bereits auf dem Schreibtisch liegen hatte.

Roosevelts Heimtücke

So hat Roosevelt sofort Kenntnis davon, dass Polen nun von Deutschland und der Sowjetunion bedroht ist. Roosevelt hält dieses Wissen vor den Polen geheim. Er lässt die Polen stattdessen wissen, sie sollten in der Danzig-Frage unnachgiebig bleiben. So hat Roosevelt die Polen wissentlich in eine deutsch-sowjetische Falle laufen lassen. Und Sie können mit Sicherheit davon ausgehen, dass die Polen in Kenntnis dieser neuen Gefahr lieber auf ihre ohnehin begrenzten Rechte im Freistaat Danzig verzichtet hätten, als stattdessen Ostpolen an die Sowjets zu verlieren.

Die Sieger schreiben die Geschichte

So stellen sich eben bei genauer Akteneinsicht viele Dinge anders dar, als wir sie so in der deutschen Nachkriegsliteratur zu lesen bekommen.

Deutsche Verhandlungsbemühungen und Einigung Hitlers mit Stalin

So, meine Damen und Herren, das waren die deutsch-polnischen Spannungen, die zum Krieg geführt haben. Das waren die deutschen Verhandlungsbemühungen um die Heimkehr Danzigs, die den Krieg nicht verhindern konnten. Und das war die Einigung Hitlers mit Stalin, die dem Deutschen Reich den Rücken frei gemacht hat für einen Krieg gegen Polen.

Geschichtsfälschungen korrigioeren

Für mich selbst war vieles von dem neu, als ich mit meinen Arbeiten begonnen habe. Ich behaupte heute, dass meine Generation zum Teil gefälschte Geschichte hat lernen müssen. Bitte geben Sie die wahre Geschichte an Ihre Enkel und Kinder weiter.“

(Ende des Transkripts)

Walter Trummer(C&M): Lügner, Hochstapler, Dieb, Griot-Reggae1


Walter Trummer: Lügner, Hochstapler und Dieb

Er sagt „Ich bin Betriebswirt IHK“,
doch ein Zeugnis darüber ist nicht da,
beim HFW will er Bester sein,
auch das kann nur eine Lüge sein.
Er ist auch nicht Mitglied im Franchise-Verband,
dort ist er nämlich gar nicht bekannt.

Sein System nennt er EVA,
nur: bei der Entwicklung war er nicht da,
er hat gestohlen und zusammengeklaubt,
das System einfach geraubt.
Er hat auch noch nie ’nen Preis geseh’n
schon gar nicht für ein Lernsystem,

Walter Trummer hat wirklich keiner lieb,
er ist ein Lügner, Hochstapler und Dieb.
Walter Trummer lügt einfach Viele an,
das Einzige, was er wirklich kann.

Seine Geschäfts Partner hat er belogen,
sie fühlen sich von Trummer betrogen.
Mit fremden Federn dreist geschmückt,
hat er sie mit ‚nem System bestückt,
von dem er eigentlich nichts verstand,
es war ja nicht aus seiner Hand.

Sein System nennt er EVA,
nur: bei der Entwicklung war er nicht da,
Ja, Walter Trummer hat keinen Plan,
ist Nichts, kann Nichts, – gibt aber an,
hält sich für einen Supermann,
dieser Zwerg im Größenwahn.

Walter Trummer hat wirklich keiner lieb,
er ist ein Lügner, Hochstapler und Dieb.
Walter Trummer lügt einfach Viele an,
das Einzige, was er wirklich kann.


Mehr zum Thema Walter Trummer und Carriere and more (C & M):

Walter Trummer: Gratis E-Books zum Herunterladen

Walter Trummer: die Videoserie

Der Fälscher Der Hochstapler Der Schmierer

Fremde Federn Kunstraub

I. Walter Trummer: die Lügen im Firmenprospekt

10 a) Walter Trummer: Lügen im Firmenprospekt, Teil 1 (Trummer lügt, 10)

10 b) Walter Trummer: Lügen im Firmenprospekt, Teil 2 (Trummer lügt, 10)

10 c) Walter Trummer: Lügen im Firmenprospekt, Teil 3 (Trummer lügt, 10)

II. Walter Trummer (C&M): die Lügengeschichte widerlegt

Die folgenden mehrteilige Untersuchung zeigt in chronologischer Reihenfolge und durch Indizienbeweise belegt, die wahre Entwicklungsgeschichte von Walter Trummers Unternehmen carriere and more (C&M).

Sie zeigt den Einfluss von Dr. Marius Ebert und seinem geistigen Werk auf die Entwicklung dieses Unternehmens. Walter Trummer gibt diesen Einfluss als seine eigene Leistung aus. Er versucht das geistige Werk von Dr. Marius Ebert seiner eigenen Person zuzurechnen. Walter Trummer versucht, die Vergangenheit neu zu schreiben.

Walter Trummer täuscht seine Kunden, seine Dozenten und seine Franchisenehmer.

1) Walter Trummer (C&M): die Lügengeschichte widerlegt, Teil 1

2) Walter Trummer (C&M): die Lügengeschichte widerlegt, Teil 2

3) Walter Trummer (C&M): die Lügengeschichte widerlegt, Teil 3

4) Walter Trummer (C&M): die Lügengeschichte widerlegt, Teil 4

5) Walter Trummer (C&M): die Lügengeschichte widerlegt, Teil 5

III. Carriere and more: die Täuschung der Franchise-Nehmer

Carriere and more: die Täuschung mit der DFV-Mitgliedschaft

IV. Die Stargardts: Komplizen in Lüge und Täuschung bei carriere and more (C&M)

Beweise: Jochen u. Simone Stargardt sind Komplizen in Lüge und Täuschung

Die Rolle von Jochen und Simone Stargardt (carriere and more)

V. Walter Trummer (C&M) lügt: die Serie (1 – 9)

1) Walter Trummer lügt, Teil 1 (Website: walter-trummer.de)

2) Walter Trummer lügt, Teil 2 (Website: carriere and more, schneller-schlau.de)

3) Walter Trummer lügt: Betriebswirt IHK?, Handelsfachwirt? (carriere and more)

4) Walter Trummer lügt im Interview mit Modu-Learn (carriere and more)

5) Walter Trummer: GABAL-Falschdarstellung (Walter Trummer lügt)

6) Walter Trummer: die Betriebswirt IHK-Lüge (carriere and more)

7) BEWEISE: Walter Trummer lügt u. täuscht, AGB gestohlen (Carriere and more)

8) Walter Trummer lügt in PR-Artikel u. Werbevideo (Carriere and more)

9) Walter Trummer, Carriere and more: die Lüge im WELT-Artikel

VI. C&M: die Täuschung mit dem „Excellence Award“ von Hermann Scherer

Täuschung durch Walter Trummer, Offener Brief an Hermann Scherer

Carriere and more: Täuschung der Kunden durch Walter Trummer, diesmal: „Excellence Award“ Teil 1

Carriere and more: Täuschung der Kunden durch Walter Trummer, diesmal: „Excellence Award“ Teil 2

Carriere and more: Täuschung der Kunden durch Walter Trummer, diesmal: „Excellence Award“, Teil 3

Carriere and more: Täuschung der Kunden durch Simone Stargardt, diesmal: „Excellence Award“

VII. Walter Trummer: zur Person

Walter Trummer: Worauf spekulierte er mit seiner grotesken Lüge?, Teil 1 (carriere and more)

Walter Trummer: Worauf spekulierte er mit seiner grotesken Lüge?, Teil 2 (carriere and more)

Walter Trummer: Blasphemie? Blasphemie! (carriere and more)

Schutz für die Kreativen vor Menschen wie Walter Trummer, Teil 1

Schutz für die Kreativen vor Menschen wie Walter Trummer, Teil 2

VIII: Offene Briefe an Franchisenehmer u. Mitarbeiter von Carriere and more (C&M)

Corinna Helbig Ömer u. Önder Özbekler Monika Landers

Silke Greß Stephan Peters Yvonne Ernst

IX. IHK-Nürnberg u. IHK-Regensburg: Titelbetrug durch Walter Trummer, Offene Briefe

a) IHK-Nürnberg: Hauptgeschäftsführer, stellv. Geschäftsführer,

Leiter Weiterbildung

b) IHK-Regensburg: Hauptgeschäftsführer, stellv. Geschäftsführer,

Leiter Weiterbildung

X. 1994: Meine Spaßlerndenk-Methode wird zum ersten Mal für IHK-Prüfungsvorbereitung eingesetzt, BEWEISE

Das erste Seminar mit der Spaßlerndenk-Methode 1994: FKM Marketing in 20 Tagen, Teil 1

Das erste Seminar mit der Spaßlerndenk-Methode 1994: FKM Marketing in 20 Tagen, Teil 2

XI. Quellenüberprüfung mit „wayback-machine“

Meine über die Vergangenheit getroffenen Aussagen sind für Jeden leicht überprüfbar. a) Suchmaschine aufrufen, b) „Wayback“ eingeben oder direkt aufrufen, z. B.

https://archive.org/web/web.php

c) zu untersuchende Domain eingeben, d) Jahr auswählen, e)Tag auswählen.

Projektarbeit, Gerüchte und Wahrheit

Spasslerndenk.com

Selektive Wahrnehmung bei der Projektarbeit

Wenn man eine Projektarbeit schreibt, dann unterliegt man einem Phänomen, das die Psychologen selektive Wahrnehmung nennen. Das heißt, man nimmt auswählend aus seiner Umgebung bestimmte Impulse und Informationen wahr, weil sie zu dem passen, was man gerade tut. Und so gibt es eine Menge Falschinformationen oder Halbwahrheiten.

Ich möchte in diesem Beitrag ein wenig Klarheit in das Thema der Projektarbeit bringen.


Was ist eine Projektarbeit?

Zunächst einmal: Was ist eine Projektarbeit? Es gibt die Projektarbeit, die Diplomarbeit, die Doktorarbeit – sie alle gehören in diese Kategorie. Zusätzlich gibt es den Erlebnisbericht.

Eine Projektarbeit ist eine praktische Arbeit, während eine Diplomarbeit oder Doktorarbeit eine theoretische Arbeit ist. Stellen Sie sich das so vor: Sie haben eine Wand, ein Bild und einen Nagel. In der Projektarbeit nehmen Sie einen Hammer, schlagen den Nagel in die Wand und hängen das Bild auf. Sie lösen das Problem.

Bei einer theoretischen Arbeit hingegen definieren Sie zunächst die Wand, dann den Nagel, dann das Bild. Anschließend entwickeln Sie verschiedene Möglichkeiten, wie man diese Elemente miteinander kombinieren könnte. Die Projektarbeit konzentriert sich hingegen auf das Wesentliche: das Lösen eines praktischen Problems.


Wer entscheidet über die Projektarbeit?

Ein häufiges Gerücht lautet: „Die IHK will …“. Doch das ist falsch. Die IHK stellt lediglich die Verwaltung. Die Entscheidung liegt ausschließlich beim Prüfungsausschuss.

Dieser Ausschuss besteht aus Praktikern, die ehrenamtlich tätig sind. Sie korrigieren Prüfungen, bewerten Projektarbeiten und führen das Fachgespräch. In der Regel entscheiden ein bis zwei Personen über Ihre Note. Bei der Präsentation sind mindestens drei Mitglieder anwesend, die Ihre Arbeit bewerten und Fragen stellen.

Wichtig: Der Ausschuss erwartet eine praktische Lösung – keine Theorie, keine Begriffsdefinitionen.


Wie wird entschieden?

In Deutschland gibt es rund 79 IHK-Kammern, die Projektarbeiten für den Betriebswirt und den Technischen Betriebswirt abnehmen. Rechnet man grob, ergeben sich etwa 160 Prüfungsausschüsse. Trotz dieser Vielfalt gehen die allermeisten Ausschüsse nach denselben Kriterien vor.

Nur vereinzelt gibt es Abweichungen – sogenannte „Exoten“. Diese kommunizieren aber klar, wenn sie besondere Anforderungen haben.


Wie wird bewertet?

Die Bewertung erfolgt über ein Scoring-Modell. Das bedeutet: Es gibt Kriterien mit einer bestimmten Gewichtung. Jedes Kriterium wird mit Punkten bewertet, aus denen sich dann die Gesamtnote ergibt.

Personenbezogene Einschätzungen wie an Universitäten spielen hier kaum eine Rolle. Wer bei Kammer A eine bestimmte Note bekommt, würde sie in der Regel auch bei Kammer B bekommen.


Was ist der Maßstab?

Und hier kommt der wichtigste Punkt: Der Maßstab für die Bewertung ist das Thema – nichts anderes.

Das Thema ist Ihr Versprechen. In den meisten Fällen dürfen Sie es selbst bestimmen oder aus Vorschlägen auswählen. Dieses Thema gibt vor, was zu liefern ist.

Ein Beispiel: Wenn das Thema „Entscheidungsgrundlage für …“ lautet, dann ist genau das zu liefern – eine begründete Entscheidung. Nicht mehr, nicht weniger.


Was ist sinnvoll? Das Thema entscheidet!

Ein weit verbreitetes Missverständnis ist, dass bestimmte Instrumente immer verwendet werden müssen – etwa die Kapitalwertmethode. Doch das stimmt nicht. Es gilt: Nur wenn es thematisch sinnvoll ist, soll ein Instrument eingesetzt werden.

Zur Verdeutlichung: Wenn Sie ein Bild aufhängen wollen, brauchen Sie einen Hammer. Wenn die Wand besonders hart ist, brauchen Sie vielleicht eine Bohrmaschine. Aber nur dann. Analog dazu: Eine einfache Kostenvergleichsrechnung genügt oft. Nur wenn Zahlungen über längere Zeiträume betrachtet werden müssen, ist ein dynamisches Verfahren wie der Kapitalwert nötig.


Das erste Wort im Thema ist entscheidend

Viele fixieren sich auf das „spannende“ Element im Thema – etwa „Produktionsverfahren“ oder „Investition“. Doch entscheidend ist das erste Wort. Dieses gibt vor, was geliefert werden muss.

Ein „Konzept“ verlangt eine Situationsanalyse, Zieldefinition und konkrete Umsetzung mit Zeit-, Kosten- und Ressourcenplanung.

Eine „Entscheidungsgrundlage“ verlangt am Ende eine begründete Entscheidung. Das erste Wort ist also maßgeblich für die Struktur und den Inhalt der Arbeit.


Tiefe vor Breite – der Schlüssel zur guten Note

Worauf kommt es nun wirklich an? Tiefe vor Breite. Es ist besser, ein Verfahren richtig und ausführlich anzuwenden, als fünf oberflächlich durchzukauen.

Viele Kandidaten wenden unnötig viele Verfahren an – statische und dynamische – ohne dass ein echter Erkenntnisgewinn entsteht. Das ist Breite ohne Tiefe. Viel besser ist es, ein Instrument operational anzuwenden: Was kostet es? Wie lange dauert es? Welche Ressourcen werden gebraucht? Gibt es Probleme? Wie wird gesteuert?

Je konkreter und praktischer – desto besser.


Zwei zentrale Bewertungskriterien

Zwei Punkte aus dem Scoring-Modell sind besonders entscheidend:

  1. Die richtige Anwendung der richtigen Instrumente
    Beispiel: Wer bei der Kostenvergleichsrechnung den Anschaffungspreis oder die Mehrwertsteuer falsch behandelt, hat das Instrument nicht verstanden – selbst wenn es das richtige war.
  2. Eigenständige gedankliche Leistung
    Wer eigene Überlegungen anstellt – z. B. zur Auswahl sinnvoller KPIs – zeigt Eigenleistung. Abschreiben hilft hier nicht. Inspiration durch KI ist erlaubt, das Denken muss aber selbst erfolgen.

Formale Kriterien und psychologische Wirkung

Auch wenn die formalen Kriterien nicht stark gewichtet sind, haben sie eine psychologische Wirkung. Eine sauber formatierte, optisch ansprechende Arbeit vermittelt Kompetenz – und sorgt für einen besseren Eindruck beim Prüfungsausschuss.


Unsere Unterstützung bei der Projektarbeit

Jeder, der unser Komplettpaket für den Betriebswirt IHK oder Technischen Betriebswirt IHK bucht, erhält eine umfassende Betreuung der Projektarbeit.

Das bedeutet:

  • Feedback auf die Gliederung
  • Feedback auf die Textabschnitte
  • Sicherstellung, dass das Thema erfüllt wird

Die Gliederung ist wie ein Marschplan – wenn sie stimmt, ist die Richtung klar. Das bietet Sicherheit und Struktur.

Diese Form der persönlichen Betreuung ist – soweit wir sehen – einzigartig. Während andere Anbieter ihre Kunden allein lassen, begleiten wir sie bis zum Erfolg.


Fazit

Ich hoffe, ich konnte mit diesem Beitrag einige Missverständnisse aufklären – insbesondere rund um die angebliche Rolle der IHK. Nein, das Thema entscheidet, was sinnvoll ist.

Alles Gute und viel Erfolg für Ihre Projektarbeit!

Marius Ebert

IHK-Aachen: Inkompetenz und Größenwahn (Volksmusik1)


Volksmusik1, Inkompetenz u. Größenwahn zum Herunterladen als MP3

Volksmusik1, Inkompetenz und Größenwahn zum Herunterladen

Totalversager Michael Bayer,

das faschistische Ungeheuer

und Kohl-Vogel, die Fehlbesetzung, 

Inkompetenz in Doppelbesetzung.

So zu finden bei der IHK,

In Aachen, – leider wirklich wahr.

.

Die IHK Aachen hat die Wahrheit gepachtet,

Andersdenkende werden verachtet.

Wenn du den Gruß im Brief vermisst,

Weißt du, du bist ein verdammter Rassist,

Auch wahlweise Nazi, das ist variabel,

jedenfalls bist du nicht akzeptabel. 

.

Bist du dort Mitglied, ist Vorsicht geboten,

Deine Meinung wird dir  schnell verboten,

Laudenberg merkt in kursorischer Sicht,

Alles und jedes, was rassistisch ist.

Sie sehen es und schlagen zu,

Existenzvernichtung! Raus bist du!

IHK-Aachen: 1.000 Songs für die digitale Ewigkeit

Totalversager Michael Bayer,

das faschistische Ungeheuer

und Kohl-Vogel, die Fehlbesetzung, 

Inkompetenz in Doppelbesetzung.

So zu finden bei der IHK,

In Aachen, – leider wirklich wahr.

.

Ihre Augen und Ohren sind überall, 

sie bringen dich ganz schnell zu Fall 

und ist dir der falsche Tweet passiert,

Wirst du umfassend denunziert.

Wir können es immer deutlicher sehen, 

sie sind Teil vom faschistischen System.

.

Die Summen, die sie von dir kassieren, 

verwenden Sie, um zu diskriminieren.

Sie schreiben deine Geschäftspartner an,

denn zur Inkompetenz kommt Größenwahn.

Wir können es immer deutlicher sehen, 

sie sind Teil vom faschistischen System.

.

Totalversager Michael Bayer,

das faschistische Ungeheuer

und Kohl-Vogel, die Fehlbesetzung, 

Inkompetenz in Doppelbesetzung.

So zu finden bei der IHK,

In Aachen, – leider wirklich wahr.

BRD: ein Firmenkonstrukt innerhalb einer Staatssimulation. Hoheitsrechte werden vorgetäuscht…

IHK-Aachen: „Inkompetenz und Größenwahn“

Die IHK-Aachen-Opferkreis-Band (IAOB) hat nun ebenfalls verschiedene Versionen des Songs „IHK-Aachen: Inkompetenz und Größenwahn“ eingespielt.

Diesmal eine Volksmusikversion. Steve Adams hat gegen diesen Musikstil vehement protestiert, aber vergeblich, er wurde überstimmt. Bei der Aufnahme ist er allerdings rausgegangen und hat einen Joint geraucht. Das Lied wurde veröffentlicht mit Erlaubnis IAOB und darf als MP3 heruntergeladen und frei geteilt werden.

IHK-Aachen: Ihre Aktionen gegen rääääächts

Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer IHK-Aachen

Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer IHK-Aachen

Fa. IHK-AACHEN, eine Fallstudie über Machtmissbrauch

Fa. IHK-AACHEN: eine Fallstudie von Machtmissbrauch

1. Wegen eines angeblich rassistischen Postings im Kommentarbereich von Twitter denunzierte Nora Liebenthal von der IHK-Aachen ein langjähriges, jedoch ehemaliges Mitglied bei Behörden und Geschäftspartnern und veranstaltete eine Online-Hetzjagd auf dieses Mitglied.

2. Dabei verletzte Nora Liebenthal die Neutralitätspflicht der Kammern, Paragraph 164 Strafgesetzbuch, Vorschriften des Datenschutzes, den Compliance-Kodex der IHK-Aachen und weitere fundamentale Rechtsprinzipien, wie die Meinungsfreiheit und die Unschuldsvermutung.

Keine Hoheitsrechte: IHK-Aachen

3. Die Denunzierungen von Nora Liebenthal bestanden aus gezielten Lügen, um die Existenz dieses ehemaligen IHK–Aachen–Mitgliedes zu zerstören. Der Schaden durch den Verlust eines Kooperationspartners beträgt mittlerweile rund 180.000 €.

4. Die gesamte Führung der IHK-Aachen stellte sich hinter die Denunzianten Nora Liebenthal und fälschte Beweise, um sie zu schützen.

5. Weder die Staatsanwaltschaft Aachen noch Twitter selber hatten an dem angeblich rassistischen Posting im Kommentarbereich von Twitter etwas auszusetzen.

Das erste Posting: aus dem Zusammenhang gerissen

Das fragliche Posting bezog sich auf eine vorangehende Aussage der Diskussion, die lautete:

„Jeder, der behauptet, es gäbe ein deutsches Volk, ist ein Nazi.“

Daraufhin lautete die Antwort:

Wenn das so ist, dann bin ich ein Nazi…“

In Wahrheit sagt also der fragliche Beitrag:  „Es gibt ein deutsches Volk. Wenn ich wegen dieser Aussage, – es gäbe ein deutsches Volk -, „Nazi“ bin, dann bin ich eben Nazi“. Das war alles…

IHK Aachen, Firma ohne Hoheitsrechte

Das zweite Posting: eine simple biologische Tatsache

Vom zweiten fraglichen Satz „Deutsche sind weiß, ob Ihnen das passt oder nicht…“ stand vermutlich der erste Teil zu meiner Schulzeit noch in den Biologiebüchern, bis man auch solche einfachen Tatsachenfeststellungen ideologisch aufgeladen und politisch missbraucht hat.

Fa. IHK-Aachen mit haltlosen, aufgeblähten Vorwürfen

Wir sehen also: der Vorwurf der Fa. IHK-AACHEN ist ein durch Lügen, Weglassungen und Emotionen aufgeblasenes „Nichts“.

Fa. IHK-Aachen: Lügen und Weglassungen formen ein aufgeblasenes „Nichts“

Demzufolge haben weder die von der IHK-Aachen bemühte Staatsanwaltschaft Aachen noch Twitter selber Anstoß an diesen Beiträgen genommen.


Testimonial-Einblendung für ROTTEN by Gisela Kohl-Vogel

Gisela Kohl-Vogel: Parfumserie ROTTEN

Nora Liebenthals denunziatorischer Amoklauf

Und genau wegen dieses „aufgeblasenen Nichts“, gepostet im von außen nicht sichtbaren Kommentarbereich von Twitter und weder von Twitter selber noch von der Staatsanwalt moniert, startete Nora Liebenthal einen mehrtägigen denunziatorischen Amoklauf inclusive einer Online-Hetzjagd und zu einem Schaden bei diesem ehemaligen Mitglied von mittlerweile über 180.000 € geführt hat.

IHK Aachen: sie haben keinerlei Hoheitsrechte

Hier ein Auszug aus Liebenthals Denunzierungschreiben:

Fa. IHK-AACHEN, Denunzierungsschreiben Nora Liebenthal

Das Ganze wurde gestützt, gefördert und verteidigt von der gesamten Führungsebene der IHK-Aachen.

Hetzjagd zusammen mit Terrororganisation „Antifa“

Hier ist der Aufruf zur Hetzjagd von einem Twitter-Mitglied, das sich durch die Namensgebung „Barista, Barista! Antifascista!“ klar als Mitglied der sogenannten „Antifa“ zu erkennen gibt. Nora Liebenthal von der IHK-Aachen folgte….

Fa. IHK-AACHEN: durch „Antifa“ zur Hetzjagd eingeladen
IHK-Aachen: die „BRD“ ist kein Staat und die IHK-Aachen hat keine Hoheitsrechte

D. moralische Überlegenheit „selbsterklärend gerechtfertigt“

Es ist daher vor allem der moralischen Überlegenheit von Christian Laudenberg zu verdanken, zusammen mit der übrigen – ebenfalls moralisch über allen Dingen und allen Gesetzen stehenden Führungsebene -, dass die folgenden Handlungen quasi selbsterklärend gerechtfertigt sind:

Fa. IHK-AACHEN: Alle Handlungen sind durch moralische Überlegenheit „selbsterklärend gerechtfertigt“

IHK-Aachen: mit DUNS-Nummer registriert bei Dun & Bradstreet, Florida US

Fa. IHK-AACHEN mit DUNS-Nummer

Überblick: Konzept der selbsterklärenden Rechtfertigung

IHK-Aachen: das Konzept der selbsterklärenden Rechtfertigung ersetzt den ehrenwerten Kaufmann

IHK-Aachen: die 10 Gebote für ihre Mitglieder

IHK-Aachen, die Gebote für die Mitglieder

IHK-Aachen: Führung moralisch u. charakterlich degeneriert

IHK-Aachen, die Führungsebene

Niemand konnte bisher folgende Frage beantworten:

Fa. IHK-AACHEN: Seit wann gehört das Anschreiben von Behörden, Hetzjagden auf Mitglieder und das Anschreiben von Kooperationspartnern von Mitgliedern zu den Aufgaben einer Kammer?

Mehr zum Thema IHK-AACHEN

Die IHK-AACHEN ist eine FIRMA und hat keine Hoheitsrechte

Opferkreis IHK-Aachen gegründet: Hilfe für die Opfer

2020 wurde der „Opferkreis IHK“ gegründet. Seine Aufgabe ist es, Kammermitgliedern zu helfen, die durch Denunzianten, wie Nora Liebenthal von der IHK-Aachen, in Ihrer Existenz gefährdet oder durch Hetzjagden psychisch zerstört werden oder wurden. 

IHK-Aachen: Arbeitsweise des Opferkreises

Auch Hilfe für nichtsahnende IHK-Aachen-Mitarbeiter

Der Kreis der Opfer umfasst auch die Mitarbeiter der IHK-Aachen, da die meisten von ihnen nichtsahnend zu Mitwirkenden eines Millionenbetruges der Führungsebene geworden sind.

Eschweiler Bürger werden ebenfalls betreut

Seit Denunziantin Nora Liebenthal bei der Stadt Eschweiler arbeitet, werden auch die Eschweiler Bürger betreut.

Ziel: Vergeltung an den Tätern

Der Fokus des Opferkreises liegt darauf, Vergeltung an den Tätern zu üben und nicht auf  seelsorgerischem Mitleid für die Opfer, obwohl das Mitgefühl für die IHK-Opfer die treibende Kraft ist. 

IHK-Aachen: die Schnittstelle zwischen Vergeltung und Mitgefühl für die Opfer der IHK-Aachen

Der Opferkreis IHK glaubt, dass gezielte Vergeltung an den Tätern auch die beste Hilfe für die Opfer darstellt und ist dabei inspiriert von der „Selbst–Fühl–Therapie“ von Dr. Martin Segner.

Eigene Website mit Kontaktadresse

Eine Website und eine Schutz- und Hilfe-Email wurden eingerichtet, an die Sie sich wenden können (auf Wunsch auch anonym): [email protected].

Firma IHK-AACHEN: Opferkreis

IHK-Aachen-Opferkreis

Fa. IHK-AACHEN: Zwangsmitgliedsbeitrag stoppen

DATENRAMBO Christian Laudenberg zum Status IHK-AACHEN

Auszug aus dem Gedicht von Christian Laudenberg anlässlich seiner Verleihung des Ehrentitels „DATENRAMBO“

Strafanzeige IHK-AACHEN Führung, Az 1 Js 261/22


Noch mehr zum Thema Fa. IHK-AACHEN

I. Die beliebtesten Gratis-Ebooks über die IHK-AACHEN

Hier: Die komplette Sammlung

II. Als Artikel online lesen

a) Michael F. Bayer (IHK-Aachen): der Totalversager. Die Serie

In Teil 1 werden die Hauptakteure vorgestellt: Denunziantin Nora Liebenthal und Michael F. Bayer, ihr oberster Vorgesetzter bei der IHK-Aachen:

Michael F. Bayer (IHK-Aachen): der Totalversager, Teil 1

b) Gisela Kohl-Vogel (IHK-Aachen): die Fehlbesetzung

Der Rolle von Gisela Kohl-Vogel ist eine eigene Untersuchung gewidmet:

Gisela Kohl-Vogel (IHK-Aachen). Die Fehlbesetzung

c) IHK-Aachen, die Hetzjagd auf ein Mitglied

Diese Untersuchung zeigt, wie diverse Kammern dem Hetzaufruf der Terrororganisation „Antifa“ folgten, wie gut dressierte Hündchen. Keine Kammer tat sich allerdings so stark hervor, wie die IHK-Aachen:

IHK-Aachen und „Antifa“: die Hetzjagd auf ein Mitglied

d) Merkblatt für IHK-Mitarbeiter

Das “Merkblatt für IHK-Mitarbeiter” muss Jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin der IHK gelesen haben. Es zeigt die wahre Rechtssituation in Deutschland und die persönliche Haftung jedes einzelnen Mitarbeiters und jeder einzelnen Mitarbeiterin der IHK-Aachen:

Merkblatt für IHK-Mitarbeiter

e) IHK Aachen: „Denunzierungsgate“ für Journalisten

Hier eine Zusammenfassung des Denunzierungsskandals bei der IHK-Aachen für Journalisten.

IHK-Aachen: „Denunzierungsgate“, Vorlage für Journalisten

Der komplette Denunzierungsvorgang durch Nora Liebenthal (IHK-Aachen) ist hier zu finden.

Antworten auf häufig gestellte Fragen für Journalisten

Das Denunzierungsschreiben von Nora Liebenthal ist hier zu finden.

Firma IHK-AACHEN: ignorant, heuchlerisch, kriminell

Fortbildungen: das süße Gift der Förderung

Spasslerndenk.com

Verlockende Fördermodelle – aber zu welchem Preis?

Ja, ich gebe zu, es klingt verführerisch. Wenn Ihnen dann Seminaranbieter vorrechnen, dass Ihr Seminar im Prinzip nichts kostet, weil es einen Zuschuss gibt, den Sie nicht zurückzahlen müssen, und zusätzlich einen Kredit, von dem Sie auch einen Teil oder gar nichts zurückzahlen müssen – dann bleibt am Ende oft nur ein kleiner Eigenanteil. Dieser ist meist ein dreistelliger Betrag von einer ursprünglich doch vierstelligen Summe im mittleren Bereich.

Ja, das klingt verführerisch. Und ich bitte jeden, der überlegt, ob er eine solche Förderung für seine IHK-Fortbildung in Anspruch nehmen möchte, das einmal komplett durchzuspielen – und zwar für den Fall, dass er durchfällt. Denn diese schönen Kalkulationen arbeiten alle mit der Prämisse, dass Sie bestehen.


Was, wenn Sie durchfallen?

Rechnen Sie es einmal durch – mit allen Konsequenzen für den Fall, dass Sie die Prüfung nicht bestehen. Ich sage Ihnen das Ergebnis:

a) Sie haben Ihr Ziel, Ihren Abschluss, nicht erreicht.
b) Sie haben Schulden im vierstelligen Bereich.

Damit haben Sie einen großen Druck erzeugt – für sich und für Ihre Familie. Beim nächsten Versuch müssen Sie dann unbedingt bestehen.


Die Wahrheit über Bestehensquoten

Wie sieht das nun aus mit dem Durchfallen bzw. mit dem Bestehen? Was sind da die wahren Zahlen? Ich will dazu auch mal etwas sagen.

Man kann diese Zahlen abrufen – wie viele in die Prüfung gehen und wie viele davon bestehen. Grob kann man sagen: 50 % bestehen – plus/minus, je nach Abschluss. Aber das ist nur die halbe Wahrheit.

Die ganze Wahrheit ist: 20 Menschen beginnen einen Kurs. Wenn es dann an die Prüfung geht, sind nur noch 12 im Rennen. Acht sind vorher schon ausgestiegen – sie haben aufgegeben. Von den zwölf, die in die Prüfung gehen, bestehen dann sechs.

Das heißt: Man muss diese sechs, die bestehen, in Relation zu den 20 setzen, die ursprünglich begonnen haben – nicht nur zu den zwölf, die überhaupt zur Prüfung antreten. Und dann liegen wir nur noch bei 30 % Bestehen und 70 % Durchfallen.

Das sind die wahren Zahlen.


Wenn Förderträume zu Schulden führen

Also: Überlegen Sie diese verführerischen Kalkulationen vor dem Hintergrund, dass Sie auch durchfallen können – mit der gnadenlosen Konsequenz, dass Sie keinen Abschluss haben, aber Schulden.

Und: Sie bleiben oft an einen Anbieter gebunden, der Sie beim ersten Versuch nicht erfolgreich durch die Prüfung gebracht hat. Sie hängen am Haken.


Innovationsstau durch Förderlogik

Die zweite Konsequenz dieser staatlichen Förderungen: Es gibt kaum oder gar keine Innovationen am Markt.

Wir leben in einer Zeit, die keine Zeit hat. In so einer Zeit ist das Lernen mit einem Hörbuch kein Luxus, sondern essentiell. Die meisten Menschen fahren Auto – viele sogar sehr viel. Manche joggen oder machen andere Tätigkeiten, die keine volle Aufmerksamkeit erfordern. Perfekte Momente, um mit einem Hörbuch zu lernen.


Wo bleibt der Fortschritt?

Wo sind die Hörbücher?

Wir machen das seit über 15 Jahren – bei uns ist das Hörbuch ganz selbstverständlich Teil der Lernmaterialien. Der gesamte Lernstoff ist in Frage-und-Antwort-Form aufbereitet.

Jetzt schauen Sie sich mal am Markt um: Wo ist das sonst noch zu finden?

Das war eine Innovation – vor mehr als 15 Jahren. Und dennoch: Wo sind die anderen? Können Sie sich das auf einem anderen Markt vorstellen?

Innovationsverweigerung im Vergleich zum Automobilmarkt

Können Sie sich vorstellen, dass, wenn ein Automobilhersteller zum ersten Mal elektrische Fensterheber anbietet, die anderen nicht nachziehen? Ja, das gibt es – aber nur hier auf dem Weiterbildungsmarkt. Auf dem Weiterbildungsmarkt ist das Realität. In der Regel haben Sie jemanden, der mit staatlichen Förderungen als Werbeargument arbeitet, und gleichzeitig einen innovationszurückhaltenden Anbieter – um es mal vorsichtig zu formulieren.


Kundenbindung in anderen Märkten

Was ist das überhaupt für ein Markt? Kommt der Kunde zurück? Gehen wir wieder zum Automobilmarkt: In der Regel kauft ein Mensch im Laufe seines Lebens mehrfach ein Auto. Das heißt, derjenige, der ihm das Auto verkauft, ist daran interessiert, dass der Kunde nach fünf Jahren oder wann auch immer zurückkommt und wieder ein Auto kauft – gleiche Marke, fortgeschrittenes Modell, Nachfolgemodell. Der Kunde kommt zurück. Der Markt funktioniert so, dass der Kunde zurückkehrt.

Auch bei Ihrem Supermarkt, wo Sie Ihre sogenannten Lebensmittel kaufen, gehen Sie regelmäßig hin – einmal pro Woche oder vielleicht sogar täglich. Sie kommen zurück, wenn Sie zufrieden sind.


Der Weiterbildungsmarkt: Ein Markt ohne Wiederkehr

Auf dem Weiterbildungsmarkt kommt keiner zurück. Das ist genau wie bei mir: Als ich meine Promotionsurkunde von der Uni Münster in der Hand hatte, war die Uni Münster für mich gestorben – und zwar für immer. Für alle Zeit.

Das heißt, wir haben das Phänomen, dass wir, bis wir unser Ziel erreicht haben, ein hohes Interesse haben – und danach das Interesse nicht nur nachlässt, sondern stirbt.


Wie Anbieter auf dem Markt überleben

Wie also – oder wovon – leben die Anbieter auf diesem Markt? Sie leben davon, dass immer wieder neue, ahnungslose Menschen den Markt betreten. Diese Menschen hoffen, das zu bekommen, was sie wollen: ihren Abschluss. Danach verlassen sie den Markt – für immer. Und es kommen immer wieder neue, ahnungslose Menschen nach.


Warum es kaum Innovationen gibt

Deswegen gibt es auf diesem Markt kaum Innovationen. Ich mache das, was ich hier mache, seit 30 Jahren. Es hat sich kaum etwas geändert – obwohl ich damals wirklich innovativ war und es bis heute bin. Ich bin damals mit einer dramatischen Verkürzung der Unterrichtszeit in den Markt gegangen.

Andere haben versucht, das nachzumachen, indem sie einfach die Stunden zusammengestrichen haben – ohne irgendein System dahinter. Aber ernsthafte Innovationen gibt es auf diesem Markt nicht. Außer bei mir – und vielleicht bei irgendjemand anderem, den ich nicht kenne. Ich sehe es jedenfalls nicht.


Staatliche Förderung: Innovationskiller

Das ist die zweite Auswirkung staatlicher Förderung: Sie tötet Innovationen. Wenn Sie sich auf staatlich geförderte Angebote einlassen, landen Sie garantiert bei einem Anbieter, der keine Innovationen hat. Dem ist das im Prinzip egal. Es kommen ja immer neue nach. Ob Sie Ihr Ziel erreichen, ist diesem Anbieter gleichgültig. Er hat sein Geld.


Der wahre Preis der Förderung

Und übrigens: Staatliche Förderungen werden auf die Preise draufgeschlagen. Ja, das muss man auch mal sehen. Die Preise werden entsprechend erhöht – von dem höheren Preis kann man dann den Zuschuss abziehen usw. Aber umgekehrt: Der Zuschuss wird einfach aufgeschlagen.


Ein Fazit mit Warnung

Überlegen Sie sehr gut, ob Sie sich auf einen Anbieter einlassen, der mit staatlicher Förderung argumentiert. In aller Regel hängen Sie dann am Haken eines Anbieters, dem es völlig egal ist, ob Sie bestehen oder nicht.

Noch einmal: Sie kommen eh nicht wieder. Ob Sie zufrieden waren oder nicht – Sie kommen nicht wieder. Sie hängen am Haken. Und genau das will ich mit diesem Video sagen: Die Gefahr, am Haken zu hängen bei dieser staatlichen Förderung, ist recht hoch.

Alles Gute.
Dr. Marius Ebert

IHK-Aachen: Inkompetenz und Größenwahn (Chanson1)


Chanson1, Inkompetenz u. Größenwahn zum Herunterladen als MP3

Chanson1, Inkompetenz und Größenwahn zum Herunterladen

Totalversager Michael Bayer,

das faschistische Ungeheuer

und Kohl-Vogel, die Fehlbesetzung, 

Inkompetenz in Doppelbesetzung.

So zu finden bei der IHK,

In Aachen, – leider wirklich wahr.

.

Die IHK Aachen hat die Wahrheit gepachtet,

Andersdenkende werden verachtet.

Wenn du den Gruß im Brief vermisst,

Weißt du, du bist ein verdammter Rassist,

Auch wahlweise Nazi, das ist variabel,

jedenfalls bist du nicht akzeptabel. 

.

Bist du dort Mitglied, ist Vorsicht geboten,

Deine Meinung wird dir  schnell verboten,

Laudenberg merkt in kursorischer Sicht,

Alles und jedes, was rassistisch ist.

Sie sehen es und schlagen zu,

Existenzvernichtung! Raus bist du!

IHK-Aachen: 1.000 Songs für die digitale Ewigkeit

Totalversager Michael Bayer,

das faschistische Ungeheuer

und Kohl-Vogel, die Fehlbesetzung, 

Inkompetenz in Doppelbesetzung.

So zu finden bei der IHK,

In Aachen, – leider wirklich wahr.

.

Ihre Augen und Ohren sind überall, 

sie bringen dich ganz schnell zu Fall 

und ist dir der falsche Tweet passiert,

Wirst du umfassend denunziert.

Wir können es immer deutlicher sehen, 

sie sind Teil vom faschistischen System.

.

Die Summen, die sie von dir kassieren, 

verwenden Sie, um zu diskriminieren.

Sie schreiben deine Geschäftspartner an,

denn zur Inkompetenz kommt Größenwahn.

Wir können es immer deutlicher sehen, 

sie sind Teil vom faschistischen System.

.

Totalversager Michael Bayer,

das faschistische Ungeheuer

und Kohl-Vogel, die Fehlbesetzung, 

Inkompetenz in Doppelbesetzung.

So zu finden bei der IHK,

In Aachen, – leider wirklich wahr.

BRD: ein Firmenkonstrukt innerhalb einer Staatssimulation. Hoheitsrechte werden vorgetäuscht…

IHK-Aachen: „Inkompetenz und Größenwahn“

Die IHK-Aachen-Opferkreis-Band (IAOB) hat nun ebenfalls verschiedene Versionen des Songs „IHK-Aachen: Inkompetenz und Größenwahn“ eingespielt. Hier mal eine eher leise Chanson-Verson, veröffentlicht mit Erlaubnis IAOB, vertreten durch Bandleader Steve Adams. Die Sängerin soll eine der (zahlreichen) Geliebten von Steve sein… Das Lied darf als MP3 heruntergeladen und frei geteilt werden.

IHK-Aachen: Ihre Aktionen gegen rääääächts

Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer IHK-Aachen

Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer IHK-Aachen

Fa. IHK-AACHEN, eine Fallstudie über Machtmissbrauch

Fa. IHK-AACHEN: eine Fallstudie von Machtmissbrauch

1. Wegen eines angeblich rassistischen Postings im Kommentarbereich von Twitter denunzierte Nora Liebenthal von der IHK-Aachen ein langjähriges, jedoch ehemaliges Mitglied bei Behörden und Geschäftspartnern und veranstaltete eine Online-Hetzjagd auf dieses Mitglied.

2. Dabei verletzte Nora Liebenthal die Neutralitätspflicht der Kammern, Paragraph 164 Strafgesetzbuch, Vorschriften des Datenschutzes, den Compliance-Kodex der IHK-Aachen und weitere fundamentale Rechtsprinzipien, wie die Meinungsfreiheit und die Unschuldsvermutung.

Keine Hoheitsrechte: IHK-Aachen

3. Die Denunzierungen von Nora Liebenthal bestanden aus gezielten Lügen, um die Existenz dieses ehemaligen IHK–Aachen–Mitgliedes zu zerstören. Der Schaden durch den Verlust eines Kooperationspartners beträgt mittlerweile rund 180.000 €.

4. Die gesamte Führung der IHK-Aachen stellte sich hinter die Denunzianten Nora Liebenthal und fälschte Beweise, um sie zu schützen.

5. Weder die Staatsanwaltschaft Aachen noch Twitter selber hatten an dem angeblich rassistischen Posting im Kommentarbereich von Twitter etwas auszusetzen.

Das erste Posting: aus dem Zusammenhang gerissen

Das fragliche Posting bezog sich auf eine vorangehende Aussage der Diskussion, die lautete:

„Jeder, der behauptet, es gäbe ein deutsches Volk, ist ein Nazi.“

Daraufhin lautete die Antwort:

Wenn das so ist, dann bin ich ein Nazi…“

In Wahrheit sagt also der fragliche Beitrag:  „Es gibt ein deutsches Volk. Wenn ich wegen dieser Aussage, – es gäbe ein deutsches Volk -, „Nazi“ bin, dann bin ich eben Nazi“. Das war alles…

IHK Aachen, Firma ohne Hoheitsrechte

Das zweite Posting: eine simple biologische Tatsache

Vom zweiten fraglichen Satz „Deutsche sind weiß, ob Ihnen das passt oder nicht…“ stand vermutlich der erste Teil zu meiner Schulzeit noch in den Biologiebüchern, bis man auch solche einfachen Tatsachenfeststellungen ideologisch aufgeladen und politisch missbraucht hat.

Fa. IHK-Aachen mit haltlosen, aufgeblähten Vorwürfen

Wir sehen also: der Vorwurf der Fa. IHK-AACHEN ist ein durch Lügen, Weglassungen und Emotionen aufgeblasenes „Nichts“.

Fa. IHK-Aachen: Lügen und Weglassungen formen ein aufgeblasenes „Nichts“

Demzufolge haben weder die von der IHK-Aachen bemühte Staatsanwaltschaft Aachen noch Twitter selber Anstoß an diesen Beiträgen genommen.


Testimonial-Einblendung für ROTTEN by Gisela Kohl-Vogel


Nora Liebenthals denunziatorischer Amoklauf

Und genau wegen dieses „aufgeblasenen Nichts“, gepostet im von außen nicht sichtbaren Kommentarbereich von Twitter und weder von Twitter selber noch von der Staatsanwalt moniert, startete Nora Liebenthal einen mehrtägigen denunziatorischen Amoklauf inclusive einer Online-Hetzjagd und zu einem Schaden bei diesem ehemaligen Mitglied von mittlerweile über 180.000 € geführt hat.

IHK Aachen: sie haben keinerlei Hoheitsrechte

Hier ein Auszug aus Liebenthals Denunzierungschreiben:

Fa. IHK-AACHEN, Denunzierungsschreiben Nora Liebenthal

Das Ganze wurde gestützt, gefördert und verteidigt von der gesamten Führungsebene der IHK-Aachen.

Hetzjagd zusammen mit Terrororganisation „Antifa“

Hier ist der Aufruf zur Hetzjagd von einem Twitter-Mitglied, das sich durch die Namensgebung „Barista, Barista! Antifascista!“ klar als Mitglied der sogenannten „Antifa“ zu erkennen gibt. Nora Liebenthal von der IHK-Aachen folgte….

Fa. IHK-AACHEN: durch „Antifa“ zur Hetzjagd eingeladen

D. moralische Überlegenheit „selbsterklärend gerechtfertigt“

Es ist daher vor allem der moralischen Überlegenheit von Christian Laudenberg zu verdanken, zusammen mit der übrigen – ebenfalls moralisch über allen Dingen und allen Gesetzen stehenden Führungsebene -, dass die folgenden Handlungen quasi selbsterklärend gerechtfertigt sind:

Fa. IHK-AACHEN: Alle Handlungen sind durch moralische Überlegenheit „selbsterklärend gerechtfertigt“

Überblick: Konzept der selbsterklärenden Rechtfertigung

IHK-Aachen: die 10 Gebote für ihre Mitglieder

IHK-Aachen, die Gebote für die Mitglieder

IHK-Aachen: Führung moralisch u. charakterlich degeneriert

IHK-Aachen, die Führungsebene

Niemand konnte bisher folgende Frage beantworten:

Fa. IHK-AACHEN: Seit wann gehört das Anschreiben von Behörden, Hetzjagden auf Mitglieder und das Anschreiben von Kooperationspartnern von Mitgliedern zu den Aufgaben einer Kammer?

Mehr zum Thema IHK-AACHEN

Die IHK-AACHEN ist eine FIRMA und hat keine Hoheitsrechte

Opferkreis IHK-Aachen gegründet: Hilfe für die Opfer

2020 wurde der „Opferkreis IHK“ gegründet. Seine Aufgabe ist es, Kammermitgliedern zu helfen, die durch Denunzianten, wie Nora Liebenthal von der IHK-Aachen, in Ihrer Existenz gefährdet oder durch Hetzjagden psychisch zerstört werden oder wurden. 

IHK-Aachen: Arbeitsweise des Opferkreises

Auch Hilfe für nichtsahnende IHK-Aachen-Mitarbeiter

Der Kreis der Opfer umfasst auch die Mitarbeiter der IHK-Aachen, da die meisten von ihnen nichtsahnend zu Mitwirkenden eines Millionenbetruges der Führungsebene geworden sind.

Eschweiler Bürger werden ebenfalls betreut

Seit Denunziantin Nora Liebenthal bei der Stadt Eschweiler arbeitet, werden auch die Eschweiler Bürger betreut.

Ziel: Vergeltung an den Tätern

Der Fokus des Opferkreises liegt darauf, Vergeltung an den Tätern zu üben und nicht auf  seelsorgerischem Mitleid für die Opfer, obwohl das Mitgefühl für die IHK-Opfer die treibende Kraft ist. 

IHK-Aachen: die Schnittstelle zwischen Vergeltung und Mitgefühl für die Opfer der IHK-Aachen

Der Opferkreis IHK glaubt, dass gezielte Vergeltung an den Tätern auch die beste Hilfe für die Opfer darstellt und ist dabei inspiriert von der „Selbst–Fühl–Therapie“ von Dr. Martin Segner.

Eigene Website mit Kontaktadresse

Eine Website und eine Schutz- und Hilfe-Email wurden eingerichtet, an die Sie sich wenden können (auf Wunsch auch anonym): [email protected].

Firma IHK-AACHEN: Opferkreis

IHK-Aachen-Opferkreis

Fa. IHK-AACHEN: Zwangsmitgliedsbeitrag stoppen

DATENRAMBO Christian Laudenberg zum Status IHK-AACHEN

Auszug aus dem Gedicht von Christian Laudenberg anlässlich seiner Verleihung des Ehrentitels „DATENRAMBO“

Strafanzeige IHK-AACHEN Führung, Az 1 Js 261/22


Noch mehr zum Thema Fa. IHK-AACHEN

I. Die beliebtesten Gratis-Ebooks über die IHK-AACHEN

Hier: Die komplette Sammlung

II. Als Artikel online lesen

a) Michael F. Bayer (IHK-Aachen): der Totalversager. Die Serie

In Teil 1 werden die Hauptakteure vorgestellt: Denunziantin Nora Liebenthal und Michael F. Bayer, ihr oberster Vorgesetzter bei der IHK-Aachen:

Michael F. Bayer (IHK-Aachen): der Totalversager, Teil 1

b) Gisela Kohl-Vogel (IHK-Aachen): die Fehlbesetzung

Der Rolle von Gisela Kohl-Vogel ist eine eigene Untersuchung gewidmet:

Gisela Kohl-Vogel (IHK-Aachen). Die Fehlbesetzung

c) IHK-Aachen, die Hetzjagd auf ein Mitglied

Diese Untersuchung zeigt, wie diverse Kammern dem Hetzaufruf der Terrororganisation „Antifa“ folgten, wie gut dressierte Hündchen. Keine Kammer tat sich allerdings so stark hervor, wie die IHK-Aachen:

IHK-Aachen und „Antifa“: die Hetzjagd auf ein Mitglied

d) Merkblatt für IHK-Mitarbeiter

Das “Merkblatt für IHK-Mitarbeiter” muss Jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin der IHK gelesen haben. Es zeigt die wahre Rechtssituation in Deutschland und die persönliche Haftung jedes einzelnen Mitarbeiters und jeder einzelnen Mitarbeiterin der IHK-Aachen:

Merkblatt für IHK-Mitarbeiter

e) IHK Aachen: „Denunzierungsgate“ für Journalisten

Hier eine Zusammenfassung des Denunzierungsskandals bei der IHK-Aachen für Journalisten.

IHK-Aachen: „Denunzierungsgate“, Vorlage für Journalisten

Der komplette Denunzierungsvorgang durch Nora Liebenthal (IHK-Aachen) ist hier zu finden.

Antworten auf häufig gestellte Fragen für Journalisten

Das Denunzierungsschreiben von Nora Liebenthal ist hier zu finden.

Firma IHK-AACHEN: ignorant, heuchlerisch, kriminell

Seminaranbieter, die Auswahlkriterien

Warum dieser Anbieter?

„Es war bei mir in der Nähe.“ Das ist die Antwort, die ich bekommen habe – auf meine Frage, warum jemand zu diesem speziellen Anbieter gegangen ist. Jemand, der dort nicht klargekommen ist, danach Hilfe gesucht hat und letztlich bei mir gelandet ist.

Wie viele? Der Großteil meiner Kunden, rein zahlenmäßig, sind Leute, die anderswo ins Klo gegriffen haben.


Was die Zahlen sagen – und was nicht

Umsatztechnisch sieht das ein bisschen anders aus. Nehmen wir zum Beispiel den Betriebsräte-IG-Lehrgang – bei mir: 2.850 €. Wenn aber jemand nur dann ein Kunde wird, wenn er Hilfe für ein Fach sucht – sagen wir für 280 € – dann muss man schon zehn solcher Kunden haben, um den einen zu ersetzen. Rein vom Umsatz her.

Aber: Zahlenmäßig kommen die meisten Kunden von anderen Anbietern. Und man muss sich wirklich fragen: Warum ist das so?


Die falschen Auswahlkriterien

Vielleicht liegt es daran, dass nach den falschen Kriterien ausgewählt wird. Und genau darum geht es in diesem Video: Welche Kriterien führen dazu, dass Sie beim richtigen Anbieter landen?

Ich spreche hier explizit über Präsenzseminar-Anbieter. Wenn Sie den begrenzenden Glaubenssatz haben, dass Sie nur mit einem Lehrer im Präsenzunterricht lernen können – egal ob Betriebswirt IHK, Wirtschaftsfachwirt oder Technischer Betriebswirt – und nicht bereit sind, etwas anderes wie meine Videocoachings auszuprobieren, dann ist dieses Video trotzdem für Sie: damit Sie wenigstens beim richtigen Anbieter landen.


Die zwei entscheidenden Kriterien

Was also sind die entscheidenden Kriterien? Es sind nur zwei:

  1. Die Qualität der Dozenten
  2. Die Qualität der Unterlagen

Und der Anfahrtsweg? Der ist kein Kriterium. Im Gegenteil!


Kriterium 1: Die Qualität der Dozenten

Gute Dozenten – gute Lehrer – sind extrem selten. Wenn Sie wirklich etwas lernen wollen, etwas, das für Ihre Persönlichkeitsentwicklung wichtig ist, dann sollten Sie bereit sein, 24 Stunden oder noch länger zu reisen, um den richtigen Lehrer zu finden.

Ich sage nicht, dass Sie das müssen – aber diese innere Bereitschaft sollte da sein. Denn sie reflektiert die Realität: Gute Lehrer sind rar. Es gibt keinen Mangel an Lehrern – aber es gibt einen Mangel an guten Lehrern.

Nehmen wir den Wirtschaftsfachwirt IHK. Je nach Anbieter sind das sieben oder acht Fächer, meist unterrichtet von sieben oder acht verschiedenen Dozenten. Davon sind zwei bis drei gut. Wenn Sie vier gute erwischen, haben Sie einen Lottogewinn. So selten ist das.

Mein Tipp: Hospitieren Sie! Schauen Sie sich die Dozenten vorher an.


Kriterium 2: Die Qualität der Unterlagen

Wenn die Dozenten weg sind, bleiben Ihnen nur noch die Unterlagen. Und dann stellt sich die Frage: Was taugen diese Unterlagen?

Sind sie verständlich? Oder wurden sie nach dem Prinzip der Vollständigkeit erstellt?

Ein kluger Mensch sagte einmal:
„Verständlichkeit und Vollständigkeit sind unüberwindbare Gegensätze – und sie erfordern eine Entscheidung.“

Ich habe meine Entscheidung getroffen: für Verständlichkeit. Nicht für das letzte Prozent, nicht für jedes absichernde Detail.

Denn viele Unterlagen werden aus Angst geschrieben – aus Angst vor Regress, aus Angst, etwas nicht erwähnt zu haben, das dann vielleicht in der Prüfung kommt.


Ihre Entscheidung: Verständlichkeit oder Angst?

Deshalb mein Rat: Prüfen Sie die Unterlagen. Können Sie verstehen, was dort steht? Dann können Sie damit arbeiten.

Sind sie vollständig, aber unverständlich? Dann bringen sie Ihnen nichts – genau wie viele Fachbücher: vollständig, aber unverständlich. Und damit letztlich: nutzlos.


Preis – ein echtes Kriterium?

Was ist mit dem Preis?
Natürlich: Wenn der Preis völlig aus dem Rahmen fällt, ist das ein Kriterium. Aber grundsätzlich gilt: Für gute Qualität – bei Dozenten und Unterlagen – lohnt es sich, mehr zu bezahlen.

Denn alles andere führt nur zu: Lernen mit Leiden.


Fazit: Lernen ohne Leiden

Es gibt einen Grund, warum ich das, was ich tue, nenne: Lernen ohne Leiden.

Das sind Ihre Auswahlkriterien: Die Qualität der Dozenten und die Qualität der Unterlagen. Und nicht Bequemlichkeit oder der kurze Anfahrtsweg – der ist, verdammt noch mal, kein Kriterium.

Wenn Sie etwas länger fahren müssen, dafür aber gute Dozenten und gute Unterlagen bekommen – dann tun Sie das.

Alles Gute, viel Erfolg und eine gute Entscheidung!
– Marius Ebert

Spasslerndenk.com