Archiv der Kategorie: Betriebswirt IHK

c) 1. Aufgabe zur Kostenrechnung

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IHK-Prüfung entschlüsselt ( c) 1. Aufgabe zur Kostenrechnung)

Willkommen zurück. Wir kommen zu Teil c) unserer Aufgabe. Hier heißt es: „Der Controller weist darauf hin, dass  der Kunde mit der Anfrage zu 35 Euro (Das ist der Aufgabenteil b) gewesen) Sonderwünsche hat, die zu einmaligen Umrüstkosten von 10.000 Euro führen. Wie groß muss die Absatzmenge mindestens sein, damit sich der Zusatzauftrag für die Unternehmung lohnt?“. Das heißt: Das ist die Frage nach der Break-Even-Menge, der Gewinnschwelle.

Berechnung des Break-Even ( c) 1. Aufgabe zur Kostenrechnung)

Jetzt muss man eines wissen: Nämlich für Break-Even, für die Break-Even-Menge gilt immer die Formel

U (Umsatz) gleich Kosten

Immer. Umsatz gleich Kosten, das gilt für die Break-Even-Menge. Das heißt: Was ist unser Umsatz? Und unser Umsatz ist 35, das ist der Preis, den der Kunde bereit ist zu bezahlen, mal der gesuchten Menge x.

Wir suchen die Menge x, ja, Break-Even-Menge gleich x. x ist gesucht. Gleich Kosten.

Und unsere Kosten erhöhen sich nun um Fixkosten von 10.000 Euro. Das sind diese Sonderwünsche hier, Umrüstkosten. 10.000 Euro plus 30,31 mal x. 30,31 haben wir in Aufgabenteil b) errechnet. Das sind die variablen Herstellkosten beziehungsweise plus Verwaltungs-, Vertriebs-, Gemeinkosten, die variablen Kosten, die anfallen durch den Zusatzauftrag. Schauen Sie das andere Video zu Aufgabenteil b).

So, jetzt haben wir hier stehen:

35*x=10.000+30,31x

Hier (am Anfang der Gleichung) etwas „mal x“ stehen, ein Term „mal x“, und hier (am Ende der Gleichung) ein Term „mal x“. Es ist sinnvoll, das auf eine Seite zu bringen. Ich subtrahiere also auf beiden Seiten der Gleichung –(30,31 mal x), dann verschwindet es hier (auf der rechten Seite der Gleichung), und hier (auf der linken Seite der Gleichung) steht dann

35*x-30,31*x=10.000

Ja, das ist verschwunden.

 35*x-30,31*x sind 4,69*x

4,69*x=10.000

Jetzt will ich aber nicht wissen, wie viel 4,69x sind, sondern wie viel ein x ist, das heißt: Ich dividiere durch 4,69 und erhalte für x einen Wert von 2.133.

Das heißt: Ab einer Menge – hier ist die Menge gefragt – von 2.133 Stück plus 1 mehr, ja, hier ist genau Break-Even, da ist die Gewinnschwelle, plus 1 mehr ist das Unternehmen in der Gewinnzone für diesen Zusatzauftrag.

IHK-Prüfung entschlüsselt ( c) 1. Aufgabe zur Kostenrechnung)

Ich empfehle mein Programm „Kostenrechnung Teil I (KoRe I)“ mit den Grundbegriffen und KoRe IV mit dem System zur Kostenträgerrechnung.

Alles Gute.

Schauen Sie in meinen Shop www.spasslerndenk-shop.de.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Business Reengineering

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Business Reengineering)

Hallo, mein Name ist Marius Ebert. In diesem Video schauen wir auf  Business Reengineering — Business Reengineering. Gibt es seit etwa Mitte der achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts.

Prozessorientierte Umstrukturierung (Business Reengineering)

Was ist das? Business Reengineering ist eine prozessorientierte Umstrukturierung. Und das Wort „Umstrukturierung“ ist immer ein sehr kraftvolles Wort. Umstrukturierung bedeutet: Es werden in der Tat Strukturen verändert, das heißt es werden Abteilungen aufgelöst, es werden Abteilungen zusammengelegt, und, und, und. Vielleicht sogar Entlassungen, ja, Umstrukturierung ist ein sehr kraftvolles Wort.

Was ist prozessorientierte Umstrukturierung? Nun, nehmen wir mal an, wir haben einen Versandhandel. Da haben wir hier die Abteilung Bestellannahme, hier die Abteilung Lager, hier die Abteilung Verpackung und Versand, und hier Abteilung Zahlungsabwicklung. Und wir haben in der klassischen Betriebswirtschaftslehre immer so geschaut. Ja, wir haben sozusagen immer vertikal geschaut, sozusagen von oben nach unten. Das verrät schon die klassische Kostenrechnung, die verrät das schon, dass wir von oben nach unten geschaut haben, denn das ist hier zum Beispiel Kostenstellenrechnung, diese Abteilung ist eine Kostenstelle, und man erfasst die Kosten dieser Abteilung.

Horizontale Betrachtungsweise (Business Reengineering)

Was wir nun machen beim Business Reengineering: Wir schauen nicht mehr vertikal, wir schauen horizontal, wir schauen von hier (links nach rechts), wir schauen horizontal. Perspektive hat sich geändert von hier nach hier, von vertikal zu horizontal.

Das bedeutet: Wir stellen jetzt nicht mehr die Frage „Welche Abteilung haben wir im Spiel?“, sondern „Welcher Prozess verbindet diese Abteilungen?“.

Und diese Abteilungen werden zum Beispiel verbunden durch den Prozess Bestellentwicklung. Ja, hier wird die Bestellung entgegengenommen, kommissioniert und so weiter, und hier dann die Rechnung rausgeschickt, die Zahlung entgegengenommen, hier ist also abgeschlossen, hier beginnt es, hier ist sozusagen Start, und hier ist sozusagen Ziel.

Analysieren der Schnittstellenprobleme (Business Reengineering)

Und was man nun tut, wenn man das Ganze nicht mehr von hier (oben) betrachtet, sondern von hier (links): Man schaut, man stellt den Prozess in den Mittelpunkt und schaut, man schaut vor allem auf die Schnittstellen.

Denn die Probleme tauchen nicht hier auf. Die tauchen auch nicht hier auf, nicht hier und nicht hier. Sondern die Probleme tauchen hier auf. Hier sind die Probleme. Die Probleme nennt man Schnittstellenproblematik. Das heißt: Die Abteilung arbeitet super schnell, diese Abteilung arbeitet superschnell, aber hier liegen die Probleme in den Schnittstellen. Kommunikative Probleme, Zeitprobleme, Kostenprobleme, liegen alle hier in der Schnittstelle.

Das heißt: Business Reengineering bedeutet nun, dass man hier sozusagen die Wände einreißt und zum Beispiel diese beiden Abteilungen zusammenlegt. Ja, vielleicht diese Abteilung rausschmeißt und die Arbeit dieser Abteilung dieser Abteilung zuordnet. Ja, das könnte, das ist jetzt nur ein Beispiel, das könnte bei Business Reengineering rauskommen, also massive Umstrukturierungen, um diesen ganzen Prozess a) zu beschleunigen, es geht also um Zeit, und es geht natürlich immer in der BWL um Kosten.

Ja, das war’s schon wieder.

Vielen Dank.

Mein Name ist Marius Ebert.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Business Reengineering)

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Dankeschön.  

 

© Dr. Marius Ebert

 

Buchungen Kassekonto

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Buchungen Kassekonto)

Hallo und herzlich willkommen beziehungsweise willkommen zurück. Wir sind in einer kleinen Videoserie über Buchungen. Im letzten Video haben wir uns das Konto Verbindlichkeiten vorgenommen. In diesem Video nehmen wir uns das Konto Kasse vor.

Buchungssätze auf dem Kassekonto (Buchungen Kassekonto)

Das Konto Kasse ist ein Aktiv-Bestandskonto, auch kein Erfolgskonto, ein Aktiv-Bestandskonto. Das Konto Verbindlichkeiten ist ein Passiv-Bestandskonto – schauen Sie in das andere Video.

Im Konto Kasse, in allen Aktiv-Bestandskonten, stehen Anfangsbestände (AB) und Zugänge im Soll, und die Abgänge und der Endbestand (EB) im Haben.

Schauen wir uns an, wie wir im Konto Kasse buchen. Wir verzichten auch hier wieder auf das Gegenkonto, buchen nur die Vorgänge im Konto Kasse – linke Seite Sol, rechte Seite Haben.

  • Das Konto Kasse habe einen Anfangsbestand (AB) von 2.800 Euro, willkürlich gewählte Zahl.
  • Barzahlung eines Kunden ist der Buchungssatz 1), ist ein Zugang auf dem Kassekonto, wird im Soll gebucht.
  • Bezahlung an einen Lieferer ist ein Abgang auf dem Kassekonto. Wir buchen an Kasse, der Buchungssatz 2) Barzahlung an einen Lieferer 1.500 Euro.
  • Zahlung für eine Zeitungsanzeige ist ebenfalls ein Abgang auf dem Kassekonto. Nehmen wir 500 Euro für die Zeitungsanzeige, ist der Buchungssatz 3).
  • Dann die Privatentnahme, Buchungssatz 4), ebenfalls ein Abgang auf dem Kassekonto.
  • 5) Abhebung von der Bank ist ein Zugang auf dem Kassekonto. Vom Bankkonto werden 1.000 Euro abgehoben, auf dem Kassekonto eingezahlt – ist ein Zugang, steht im Soll auf dem Kassekonto.  
  • Zahlung für Löhne, Barzahlung, ist ein Abgang auf dem Kassekonto, 800 Euro für Löhne.
  • Dann Zahlung für Briefmarken, ebenfalls ein Abgang auf dem Kassekonto, 100 Euro für Briefmarken, der Buchungssatz 7).
  • Und dann Mieteinzahlungen: Unser Mieter zahlt an uns Miete 900 Euro. Der Buchungssatz 8) ist ein Zugang auf dem Kassekonto, da der Mieter bar bezahlt.

Aufgabe und Lösung herunterladen (Buchungen Kassekonto)

Abgänge (korrekt: Anfangsbestand) und Zugänge im Soll, Abgänge und der Endbestand im Haben. Das heißt: Beim Kassekonto, wenn wir wieder auf die wertmäßig stärkere Seite schauen, muss die wertmäßig stärkere Seite immer die linke Seite sein. In dem Fall sind es 5.700 Euro. Wir übertragen diese Summe auf die schwächere Seite und ziehen den Saldo: 5.700 minus das alles hier gibt einen Endbestand von 2.400 Euro Endbestand auf dem Kassekonto. Die linke Seite muss größer sein als die rechte, weil ein negativer Kassebestand nicht möglich ist. Und damit zwei Striche drunter, haben wir das Konto Kasse schon wieder abgeschlossen.

Das war’s.   

Schauen Sie das andere Video, wo wir die Verbindlichkeiten buchen, das ist dann ein Passiv-Bestandskonto, dies ist ja ein Aktiv-Bestandskonto, das Konto Kasse, das wir hier betrachtet haben.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Buchungen Kassekonto)

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Dankeschön.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Buchungen auf d. Privatkonto

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Buchungen auf d. Privatkonto)

Unser letztes Kapitel ist oder sind die Buchungen übers Privatkonto.

In-die-Kasse-Greifen durch den Unternehmer (Buchungen auf d. Privatkonto)

Das ist nur relevant bei Personengesellschaften. Das heißt: Hier stellen wir uns vor, das wir einen zum Beispiel Einzelunternehmer haben, der ja während des Jahres von irgendwas leben muss und deswegen in die Kasse auch mal greift, um seinen Lebensunterhalt zu bezahlen, und dieses Greifen in die Kasse durch den Unternehmer bucht man über das Konto Privat.

Buchungssätze (Buchungen auf d. Privatkonto)

Das Privatkonto ist ein Unterkonto des Eigenkapitalkontos, ja, des Eigenkapitalkontos (EK) hier.

  • Und bei Privatentnahme buchen wir per Privat, per Privat an Kasse. Sie wissen: an Kasse ist ein Abgang auf dem Kassekonto. Nehmen wir willkürlich an: 3.000 Euro entnimmt er bar.
  • Und dann hat er zwischendurch mal Liquidität und will sein Unternehmen stärken und bucht per Kasse an Privat.  Und nehmen wir an, das sind nicht 1.000, 2.000 Euro – willkürlich gewählte Zahl.

Abschließen des Privatkontos (Buchungen auf d. Privatkonto)

Das Privatkonto wird über das Konto Eigenkapital dann natürlich auch wieder abgeschlossen. Es ist ja ein Unterkonto, wie wir gerade gelernt haben. Und wir stellen uns vor: Hier das sei das Konto Privat, und das Konto Privat hat nun hier (Soll-Seite) die 3.000 Euro per Privat stehen hier, 3.000, per privat, linke Seite wird zuerst angesprochen, und die zweite, die Einlage per Kasse an Privat, steht hier (auf der Haben-Seite) an Privat 2.000.

Wir schließen das Konto Privat ab, wertmäßig stärkere Seite, Übertragung der Summe auf die schwächere Seite, ergibt einen Saldo von 1.000.

Wird abgeschlossen über das Konto Eigenkapital, und jetzt nehmen wir wieder willkürlich auf der rechten Seite zwei Zahlen an. Die Zahlen, die jetzt kommen, sind angenommen. Wir nehmen an, dass das Konto Eigenkapital habe einen Anfangsbestand (AB) von 10.000 Euro. Die Zahl wähle ich beispielhaft. Und wir nehmen weiter an, das das GuV-Konto einen Zuwachs gibt, den wir Gewinn nennen, von sagen wir 60 Euro, also 0,5. Und die Privatentnahme war ja höher als die Einlage, so dass diese 1.000 Euro (Saldo aus Konto Eigenkapital) im Eigenkapitalkonto jetzt auf die linke Seite wandern. Hier stehen die 1.000 Euro, so dass wir 10.500 rechts haben, 10.500 rechts. Wir übertragen die Summe auf die schwächere Seite, 10.500, und wir haben dann einen Saldo, einen Endbestand (EB) des Eigenkapitals von 9.500 als EB, als Endbestand. Zwei Striche drunter, und dann ist auch dieses Konto abgeschlossen.

Ja, das war’s.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Buchungen auf d. Privatkonto)

Schauen Sie in die nächste Videoserie. In dieser Videoserie lernen Sie die Bilanzierungsprinzipien. Dieses Video-Coaching heißt „Bilanzierungsprinzipien einfach oder endlich verstehen“. Einfach gemacht – Bilanzierungsprinzipien endlich verstehen, dort lernen Sie wie man eine Bilanz baut, was das Gesetz dazu sagt, welche legalen Manipulationsmöglichkeiten es gibt und so weiter.

Vielen Dank, dass Sie dabei waren.  

Mein Name ist Marius Ebert.

 

 

© Dr. Marius Ebert

 

Buchung von Verbindlichkeiten

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Buchung von Verbindlichkeiten)

Hallo, herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. Wir beginnen eine kleine Videoserie, in der wir uns mit Buchungssätzen beschäftigen, und was wir jetzt zunächst einmal buchen, ist das Konto Verbindlichkeiten.

Buchungsregeln für das Konto Verbindlichkeiten (Buchung von Verbindlichkeiten)

Das Konto Verbindlichkeiten hat wie alle T-Konten Soll links, Haben rechts. Das Konto Verbindlichkeiten ist ein Passiv-Bestandskonto – ein Passiv-Bestandskonto, kein Erfolgskonto, ein Passiv-Bestandskonto, und funktioniert nach folgenden Regeln:

  • Anfangsbestände (AB) und Zugänge werden im Haben gebucht,
  • Abgänge und Endbestände oder der Endbestand (EB) im Soll.

Buchungssätze für das Konto Verbindlichkeiten (Buchung von Verbindlichkeiten)

Dann üben wir das mal:

Schauen wir uns verschiedene Geschäftsvorfälle an, verzichten auf die entsprechenden Gegenkonten und buchen nur im Konto Verbindlichkeiten.

  • Zunächst mal hat in meinem Beispiel das Konto Verbindlichkeiten einen Anfangsbestand (AB) von 3.000 Euro; steht im Haben, wie sich das für ein Passivkonto gehört.
  • Jetzt passiert folgendes: Zielkauf von Rohstoffen. Wir buchen per Rohstoffe an Verbindlichkeiten, nehmen wir 1.000 Euro als Beispiel, Zielkauf von Rohstoffen 1.000 Euro. Das wäre also der erste Geschäftsvorfall hier – per Rohstoffe an Verbindlichkeiten.
  • Zweiter Geschäftsvorfall: Barzahlung an einen Lieferer. Bedeutet: per Verbindlichkeiten, Verbindlichkeiten werden weniger, Abgänge stehen im Soll, an Kasse, also das wäre der zweite Geschäftsvorfall, hier 1.500 Euro in meinem Beispiel.
  • Zielkauf von Rohstoffen 500 Euro: per Rohstoffe an Verbindlichkeiten 500. Das wäre der Buchungssatz 3) hier.
  • Und: Bezahlung einer Rechnung eines Lieferers durch Banküberweisung 400 Euro, das heißt Verbindlichkeiten werden weniger hier – per Verbindlichkeiten an Bank – Buchungssatz 4).
  • Dann: Lieferer erhält einen Bankscheck über 300 Euro. Auch hier das gleiche: per Verbindlichkeiten, Verbindlichkeiten werde weniger, per Verbindlichkeiten an Bank 300 Euro.

So, das wären die Buchungen hier beispielhaft.

Konto Verbindlichkeiten abschließen (Buchung von Verbindlichkeiten)

Wie schließen wir nun das Konto ab?

  • Wir schauen wie immer auf die wertmäßig stärkere Seite, das ist in dem Fall die rechte mit 4.500 Euro.
  • Wir übertragen die Summe, das hier unten ist die Summe, auf die wertmäßig schwächere Seite, und ziehen den Saldo. Und das sind 2.300 Euro. Das ist der Saldo, und das ist dann der Endbestand.
  • Anfangsbestände und Zugänge stehen im Haben, Abgänge und der Endbestand stehen im Soll bei einem Passiv-Bestandskonto.
  • Zwei Striche noch drunter, der gute alte Buchhalter macht hier noch die Buchhalternase, und dann ist das Konto abgeschlossen.

Ja, das war’s schon wieder.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Buchung von Verbindlichkeiten)

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Mein Name ist Marius Ebert.

Dankeschön.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Buchung GuV-Konto Gewinnfall

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Buchung GuV-Konto Gewinnfall)

Und jetzt wollen wir das mal buchen, und zwar für den Gewinnfall zunächst.

Buchungen auf Aufwands- und Ertragskonto (Buchung GuV-Konto Gewinnfall)

Wir nehmen hier an, wir haben hier ein Aufwandskonto, zum Beispiel das Konto Abschreibung mit Soll und Haben, und wir haben ein Ertragskonto, zum Beispiel das Konto Umsatzerlöse, und nun stellen wir uns vor: Wir buchen in diesem Jahr, das wir gerade betrachten, einen bestimmten Aufwand, und wir buchen einen bestimmten Ertrag.

Wir buchen per Aufwand, das heißt linke Seite (Aufwandskonto) Soll-Seite, wir buchen an Ertrag, das heißt rechte Seite (Ertragskonto) Haben-Seite.

Aufwands- und Ertragskonto abschließen (Buchung GuV-Konto Gewinnfall)

So, jetzt schließen wir diese beiden Konten ab. Das Konto ist das GuV-Konto, auch das wissen Sie längst.

Wir buchen also das Konto Aufwand, schließen es ab, ja, in dem Fall können wir uns diese Summe und Saldo sparen, weil ja hier Summe gleich Saldo ist, und das heißt also: Der Saldo, der hier der Summe entspricht, wandert nun hier im GuV-Konto auf die linke Seite (Soll); auch das GuV-Konto hat die Seitenbezeichnungen Soll und Haben.

Und der Ertrag, auch hier sparen wir uns das Summeziehen, weil Summe gleich Saldo sind, wandert (im GuV-Konto) auf die rechte Seite (Haben), und das Kästchen ist größer, das heißt: Wir haben offensichtlich den Gewinnfall, schauen Sie, wir sind im Gewinnfall hier gerade.

Das heißt: Wenn wir nun dieses Konto GuV abschließen, schauen wir auf die wertmäßig größere Seite, ziehen die Summe, übertragen die Summe auf die wertmäßig schwächere Seite und ziehen den Saldo. Und der Saldo ist nun dieser Betrag hier, und dieser Saldo ist gleichzeitig der Gewinn. Schauen Sie wieder: „G“ (in GuV), da ist das „G“, und hier landet der Gewinn auf der entsprechenden Seite wie das „G“ hier oben steht, das ist also „G“ hier, ein Gewinn.

Gewinn dem Eigenkapital-Konto zubuchen (Buchung GuV-Konto Gewinnfall)

Und was machen wir mit diesem Gewinn? Auch das wissen Sie längst. Wir haben ja hier ein bestimmtes Eigenkapital im Anfangsbestand stehen, hoffentlich jedenfalls, und dieser Gewinn wird nun dem Eigenkapital-Konto hier zugebucht, das heißt: Er erhöht das Eigenkapital. Das Eigenkapital ist das Bindeglied zwischen Bestands- und Erfolgskontenkreis; auch das wissen Sie. Hier (im Konto Eigenkapital auf der Haben-Seite) ist der AB, der Anfangsbestand, und hier (ebenfalls im Konto Eigenkapital auf der Haben-Seite) ist der zugebuchte Gewinn. Wir schließen auch dieses Konto wieder ab. Wir ziehen die Summe. Wir übertragen die Summe auf die schwächere Seite und haben einen Endbestand, einen erhöhten Endbestand. EB ist der Endbestand oder der Saldo natürlich auch dieses Kontos Eigenkapital, und dieses, oder dieser Endbestand wandert dann in die Schlussbilanz.

Das ist der Gewinnfall.  

IHK-Prüfung entschlüsselt (Buchung GuV-Konto Gewinnfall)

 

 

© Dr. Marius Ebert

 

Buchung GuV-Konto- Verlustfall

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Buchung GuV-Konto Verlustfall)

Jetzt schauen wir auf den Verlustfall.

Aufwands- und Ertragskonto buchen und abschließen (Buchung GuV-Konto Verlustfall)

Auch hier wieder nehmen wir ein Aufwandskonto, von mir aus das Konto Abschreibung mit Soll und Haben. Auch hier nehmen wir ein Ertragskonto, von mir aus das Konto Umsatzerlöse oder Zins oder Mieterträge mit Soll und Haben.

Wir haben einen Aufwand hier im Soll gebucht per Aufwand, und wir haben einen Ertrag im Haben gebucht. Wir brauchen immer, wir buchen immer an Ertrag.

Und auch hier schließen wir wieder ab: Das Konto Aufwand wird abgeschlossen. Summe gleich Saldo hier, deshalb können wir das vereinfacht machen, und wieder wandert der Saldo auf die GuV-Seite, auf die linke Seite.

Bei Ertrag genau das gleiche: Summe gleich Saldo hier, Konto ist also sofort sozusagen abgeschlossen, und der Ertrag wandert auf diese Seite hier (Soll im GuV-Konto), und in diesem Fall haben wir nun die Situation, dass der Aufwand größer ist als der Ertrag. Das heißt: Wir haben jetzt hier einen Verlustfall. Wie machen wir das? Wir schauen auf die wertmäßig stärkere Seite, die ist in dem Fall links. Das ist ein schlechtes Zeichen. Wir übertragen die Summe auf die andere Seite und ziehen den Saldo. Und dieser Saldo, der hier das nun zum Ausgleich bringt, ist ein Verlust. Das heißt: Wir haben jetzt hier den Verlustfall, ja, das ist V, ein Verlust. Schauen Sie hier auf den Trick: V (in GuV) da Verlust, Gewinn und Verlust, und hier ist der Verlust.

Eigenkapital reduziert sich durch Verlust (Buchung GuV-Konto Verlustfall)

So. Das Konto Eigenkapital hat hoffentlich noch einen Anfangsbestand, und von diesem Anfangsbestand wird nun der Verlust abgezogen. Das heißt: Wir buchen hier wieder über das Konto Eigenkapital, das heißt: Wir buchen den Verlust hier auf diese Seite (Haben im Eigenkapital-Konto) und haben dementsprechend, wir schauen auf die wertmäßig stärkerer Seite, wir ziehen die Summe, wir übertragen die Summe auf die wertmäßig schwächere Seite, und wir ziehen den Saldo. Wir haben einen neuen, reduzierten Saldo, und das ist unser neuer Endbestand, das hier wandert also wieder in die Schlussbilanz, das heißt: Unser Eigenkapital hat sich durch den Verlust reduziert. Hier ist der Endbestand, und das ist das reduzierte Eigenkapital.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Buchung GuV-Konto Verlustfall)

 

 

© Dr. Marius Ebert

 

Buchung der Verbindlichkeiten

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Buchung der Verbindlichkeiten)

So, nun gehen wir auf die Passiv-Seite. Achtung: Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung (LL) ist ein Passiv-Bestandskonto. Hier die Geschäftsvorfälle. Halten wir das nochmal fest: Das Konto Verbindlichkeiten aus LL ist ein Passiv-, ein Passiv-Bestandskonto. Nicht ein Aktiv-, sondern ein Passiv-Bestandskonto. Das heißt: Zugänge werden im Haben und Abgänge werden im Soll gebucht. Genau umgekehrt wie oben gerade gemacht bei dem Kassekonto. Linke Seite Soll, rechte Seite Haben. Das Konto heißt Verbindlichkeiten LL – Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung.

Buchungssätze (Buchung der Verbindlichkeiten)

  • Der Anfangsbestand steht im Haben. Das ist ein Zugang, sozusagen, steht im Haben.
  • Barzahlung an einen Lieferer ist offensichtlich ein Abgang bei den Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten reduzieren sich: 1.500 ist ein Abgang.
  • Zielkauf von Rohstoffen bedeutet Verkauf Kauf auf Ziel: Zielkauf ist eine Erhöhung der Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten erhöhen sich wieder um 1.000 Euro.
  • Bezahlung einer Rechnung eines Lieferers durch Banküberweisung: Wir bezahlen, reduzieren unsere Verbindlichkeiten um 400 Euro, steht im Soll.
  • Und der Lieferer erhält einen Bankscheck, auch das ist eine Reduzierung unserer Verbindlichkeiten, in dem Fall um 300 Euro.

Also das (Anfangsbestand 3.000 im Haben) ist Nummer erstens hier, das (1.500 im Soll) ist Nummer zweitens hier, das (400 im Soll) ist Nummer viertens, das (300 im Soll) ist Nummer fünftens, und das (1.000 im Haben) ist Nummer drittens hier.

Konto abschließen (Buchung der Verbindlichkeiten)

So, auch dieses Konto wird abgeschlossen. Wir haben schon gelernt, wie das geht: Wir schauen auf die wertmäßig – wertmäßig, nicht von den Posten her – die  wertmäßig stärkere Seite ist eindeutig hier rechts. Wir ziehen die Linie, lassen hier links ein bisschen Platz, ja. 4.200 ist offensichtlich die Summe. Wir ziehen die Summe in gleicher Höhe auf der linken Seite. Wir übertragen die Summe auf die schwächere Seite und ziehen den Saldo. 4.200 minus alle diese Posten hier ergibt einen Saldo von 2.000. Also auch hier wieder Buchhalternase.

Was heißt das? Bei einem Passiv-Bestandskonto steht der Anfangsbestand und Zugänge – hier haben wir nur einen Zugang – Anfangsbestand und Zugänge im Haben, und Abgänge – das sind hier (Posten im Soll) die Abgänge — und der Endbestand, der Saldo ist der Endbestand, stehen im Soll.

Zwei Striche drunter, sodass wir mit einem Blick wieder sehen: Aha, dieses Konto ist auch abgeschlossen, genau wie das Kassekonto.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Buchung der Verbindlichkeiten)

 

© Dr. Marius Ebert

 

Buchung der Abschreibungen

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Buchung der Abschreibungen)

So, und jetzt schauen wir uns noch spezielle Aufwandsbuchungen an. Wir sind im Erfolgskontenkreis, (2.) hier, Buchung der Abschreibungen.

Werteverzehr des abnutzbaren Anlagevermögens (Buchung der Abschreibungen)

Durch die Abschreibungen soll der Werteverzehr, der Werteverzehr des abnutzbaren – ja, Werteverzehr hängt damit zusammen, dass wirklich etwas abnutzbar ist, es gibt auch Teile des Anlagevermögens, die normalerweise keinem Werteverzehr unterliegen, nämlich Grundstücke – also, es geht hier um den Werteverzehr des abnutzbaren Anlagevermögens.

Wodurch entsteht der? Der entsteht

  • durch Abnutzung, aber – vor allem heute –
  • durch technischen Fortschritt. Das ist heute in den meisten Fällen der Hauptgrund; „technischer Fortschritt“ soll das heißen, technischer Fortschritt ist der Hauptgrund heute.
  • Oder auch, es gibt den a.o. Aufwand, also eine außerordentliche Abschreibung. Das kann zum Beispiel ein Brand sein. Das ist aber außerhalb der Ordnung — außerordentlich.

Das sind die beiden Hauptgründe: Abnutzung und technischer Fortschritt.

AfA – Absetzung für Abnutzung (Buchung der Abschreibungen)

Im Steuerrecht spricht man von AfA; AfA ist Absetzung für Abnutzung, und der Buchungssatz ist immer per Aufwand,  per Aufwandskonto an das entsprechende Bestandskonto. Also, wenn wir zum Beispiel Maschinen abschreiben, buchen wir per Aufwand, per Abschreibung Maschine an Maschine. Ja, also per Aufwand – Aufwand ist hier die Abschreibung – also per Abschreibung an das entsprechende Bestandskonto.

Abschreibungen sind Aufwand, Werteverzehr, sind also Aufwand, und werden daher über das G&V-Konto abgeschlossen — nichts Neues für uns.

Lineare und degressive Abschreibung (Buchung der Abschreibungen)

Schauen wir uns an, wie wir Abschreibungen berechnen.

  • Da sind wir relativ schnell bei der Linearen Abschreibung, die ist sehr populär. 10.000 Euro Anschaffungsauszahlungen, 5 Jahre Nutzungsdauer: 10.000 durch 5, aber Achtung: hier sind minus Restverkaufserlös 2.500, und die Differenz von 10.000 minus 2.500 wird durch 5 dividiert, dann haben wir den jährlichen Abschreibungsbetrag über 5 Jahre. Das sind hier 1.500 Euro.
  • Und die Geometrisch-Degressive Abschreibung, wieder Achtung: Die Geometrisch-Degressive Abschreibung ist eine bilanzpolitische Aktion, d.h. wir können hier über den normalen Werteverzehr, um Steuern zu sparen, abschreiben. Deswegen gibt es sie mal, es gibt sie mal nicht; das ist eine politische Überlegung hier. Geometrisch-Degressive Abschreibung — prüfen Sie also immer, ob diese Form der Abschreibung überhaupt zugelassen ist. Wir haben Anschaffungsauszahlungen, 5 Jahre Nutzungsdauer, Restverkaufserlös 2.500. Diese Angabe ist aber hier irrelevant, weil wir prozentual vom jeweiligen Restbuchwert abschreiben. Wenn wir mal 20% unterstellen, auch diese Sätze ändern sich, dann haben wir 10.000 als Anschaffungs…, als Ausgangswert hier, die Anschaffungsauszahlung. Davon 20% sind 2.000 Euro; führt uns also zu einem Restbuchwert von 8.000 Euro und im nächsten Jahr haben wir 8.000 Euro; davon wieder die 20%, führt uns zu 6.400 Euro und so weiter. Irgendwann mal kommen wir  zu einer Situation, wo der lineare Betrag größer ist als der degressive; zunächst mal ist der degressive ja viel höher. Von degressiv auf linear zu wechseln ist erlaubt, von linear auf degressiv zu wechseln ist nicht erlaubt. Wenn wir also linear angefangen haben, dürfen wir nicht mehr wechseln. Wenn die degressive Abschreibung überhaupt zulässig ist — das bitte jeweils prüfen.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Buchung der Abschreibungen)

 

 

© Dr. Marius Ebert

 

Buchung auf Erfolgskonten, Teil 2

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Buchung auf Erfolgskonten, Teil 2)

 

Zweiter Buchungssatz: Materialentnahmeschein (Buchung auf Erfolgskonten, Teil 2)

Zweitens: "Wir brauchen für die Herstellung im Betrieb laut Materialentnahmeschein 10.000 Rohstoffe, 3.000 Hilfsstoffe, 2.000 Betriebsstoffe."

Also: Wir buchen per – und jetzt Achtung, Rohstoffverbrauch heißt das Konto – an Rohstoffe, und zwar 10.000. Das gleiche hier: per Hilfsstoffverbrauch an Hilfsstoffe 3.000. Und das gleiche Prinzip: Per Betriebsstoffverbrauch – manche sagen auch Verbrauch Betriebsstoffe, das ist das gleiche – per Betriebsstoffverbrauch oder Verbrauch Betriebsstoffe an Betriebsstoffe 2.000. Achtung: Das hier sind alles Aufwandskonten, gehören in den Erfolgskontenkreis; und das hier sind alles Aktiv-Bestandskonten, gehören in den Bestandskontenkreis. Sehr, sehr wichtig. Wir brauchen also drei Konten:

  • Rohstoffverbrauch,
  • Betriebsstoffverbrauch und
  • Hilfsstoffverbrauch.

Rohstoffverbrauch war 10.000; per Rohstoffverbrauch an Rohstoffe 10.000. Betriebsstoffverbrauch war, glaube ich, 3.000, gucken wir nochmal nach, nein: Hilfsstoffverbrauch war 3.000, Betriebsstoffverbrauch war 2.000;also per Hilfsstoffverbrauch 3.000 an Hilfsstoffe 3.000, per Betriebsstoffverbrauch 2.000 an Betriebsstoffe 2.000. Soll – Haben natürlich, Soll – Haben, Soll – Haben. Noch einmal: Rohstoffverbrauch ist ein Aufwandskonto, gehört in den Erfolgskontenkreis. Wir buchen also per Rohstoffverbrauch oder per Verbrauch Rohstoffe an Rohstoffe, also ein Abgang auf dem Bestandskonto Rohstoffe.

Dritter Buchungssatz: Banküberweisungen (Buchung auf Erfolgskonten, Teil 2)

Weiter geht’s." Im Betrieb entstehen — drittens hier– im Betrieb entstehen weitere Aufwendungen: Banküberweisung für Büromaterial 800 Euro, Prepaid-Karten 300, Betriebssteuern 400."

Ein gespaltener Buchungssatz hier. Wir buchen: per Büromaterial 800, Achtung jetzt wieder. per — ss geht noch nicht jetzt „an“, sondern per Prepaid-Karten 300 und per Betriebssteuern 400. Und alles zusammen geht an Bank – denn da oben steht „Banküberweisung“ – das sind 800, 1200 — 1500 Euro. Verbuchen wir das wieder auf den entsprechenden T-Konten.

  • Wir brauchen also ein Konto Büromaterial    Soll, Haben; das waren 800 Euro.
  • Dann die Prepaidkarten – Soll, Haben,
  • und die Betriebssteuer.

So, schauen wir wieder auf die Beträge. Prepaid waren 300, Betriebssteuern 400; also per Prepaid 300 und per Betriebssteuern 400, und das Ganze an Bank: 1.500. Das war der dritte Buchungssatz.

Bisher übrigens alles Aufwandsbuchungen.

Vierter Buchungssatz: Ertragsbuchung (Buchung auf Erfolgskonten, Teil 2)

Jetzt haben wir Gott sei Dank hier unter (4.) eine Ertragsbuchung:

"Alle im Betrieb hergestellten Erzeugnisse wurden auf Ziel verkauft. Die Ausgangsrechnungen zeigen einen Gesamtbetrag von 60.000 Euro aus."

Wir buchen also per Forderung – wir verkaufen auf Ziel; wenn der Kunde per Banküberweisung sofort bezahlen würde, würden wir buchen per Bank, aber hier ist es auf Ziel – per Forderung LL an Umsatzerlöse 60.000. Also, wir brauchen — ich glaube, das haben wir noch gar nicht eingerichtet, oder haben wir es schon eingerichtet? — ein Konto Forderungen, muss mal eben schauen, ob wir schon ein Konto Forderungen haben; nein, scheint nicht der Fall zu sein — also wir brauchen ein Konto Forderungen, ein Aktiv-Bestandskonto. Das Konto Forderungen war vorher nicht belegt. Jetzt per Forderung LL — und jetzt kommt ein Ertragskonto, also Erfolgskontenkreis – Sie sehen, ich mische das hier – also per ForderungLL an Umsatzerlöse 60.000.

Die Buchung der Mehrwertsteuer ist hier noch im Moment nicht relevant, die ist in dieser Aufgabe noch ausgegrenzt, das kommt im nächsten Video, denn hier steckt natürlich MWSt drin, die separat verbucht wird. Das lassen wir im Moment noch mal weg. 

 

IHK-Prüfung entschlüsselt (Buchung auf Erfolgskonten, Teil 2)

 

 

© Dr. Marius Ebert