Archiv der Kategorie: Betriebswirt IHK

Plankostenrechnung, Teil 4

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Plankostenrechnung, Teil 4)

Hallo, willkommen zurück zu unserer Videoserie über die Plankostenrechnung. Mein Name ist Marius Ebert. Ich bin Experte für leichtes und schnelles Lernen und skizziere noch mal eben die Basis, auf der wir arbeiten, denn in diesem Video geht es um die Verbrauchs- und Beschäftigungsabweichung.

Zusammenfassung der bisherigen Inhalte (Plankostenrechnung, Teil 4)

Noch mal ganz kurz den Einstieg: Wir haben hier (auf der Abszisse) stehen t, tempus, die Zeit, und hier (auf der Ordinate) die Kurve der verrechneten Plankosten und die Sollkostenkurve Kverrechnet und KSoll. Wir steigen ein bei unserer geplanten Beschäftigung. Es sind zum Beispiel 200 Stunden geplant für die nächste Planperiode. Wir haben dem zugeordnet bestimmte Gesamtkosten, die sich aufspalten in Fix- und variable Kosten. Diese Angaben sind in der Aufgabe versteckt.

Wir ziehen zunächst mal, ermitteln zunächst mal die Kurve der verrechneten Plankosten. Das ist einfach der Stundensatz, der sich ergibt aus Gesamtkosten durch Gesamtzeit, auf die Stunde umgerechnet und proportionalisiert. Eine Stunde kostet angeblich so viel, zwei Stunden so viel und so weiter. Das stimmt aber nicht, denn in Wirklichkeit sind in diesen Gesamtkosten Fixkosten versteckt, die sich bekanntlich durch die Stunden überhaupt nicht bewegen.

Die zweite Kurve ist also die Sollkostenkurve, das ist diese Kurve. Und beide Kurven gehen dann so entsprechend weiter.

Das ist zunächst mal die Basis.

Beschäftigungsabweichung, Verbrauchsabweichung und Gesamtabweichung (Plankostenrechnung, Teil 4)

Nun kommt die Aufgabe in der Prüfung. Wir haben entweder eine Unterbeschäftigung, das heißt die Ist-Beschäftigung liegt links von Soll, oder eine Überbeschäftigung – die Ist-Beschäftigung liegt rechts von unserem Sollwert. Hier (bei t auf der Abszisse) ist der Sollwert.

Nehmen wir den einfachen Fall: Die Ist-Beschäftigung liegt links von der Soll-Beschäftigung, das heißt nehmen wir an, wir erreichen diese Ist-Beschäftigung. Dann ist dieser Ist-Beschäftigung zugeordnet in der Aufgabe ein bestimmter Ist-Kostenwert, der in der Regel über der Sollkostenkurve liegt, aber nicht muss. Wenn er drunter liegt, dann hat der Kostenstellenleiter besonders wirtschaftlich gearbeitet. Wir gehen jetzt mal von Unwirtschaftlichkeit aus. Nehmen wir an, die Ist-Kosten liegen hier, ja, auf dieser vertikalen Linie hier. Dann haben wir hier die Verbrauchsabweichung, und wenn wir weiter runter gehen zur Kurve der verrechneten Plankosten, haben wir in dieser Strecke hier, das ist dann die Beschäftigungsabweichung, das hier ist die Verbrauchsabweichung. Beide zusammen genommen ergeben die Gesamtabweichung.

Verantwortlichkeit für Abweichungen (Plankostenrechnung, Teil 4)

So. Jetzt schauen wir uns die Verbrauchsabweichung etwas genauer an. Das bedeutet: Die Ist-Kosten liegen über den Soll-Kosten, das heißt: Der Kostenstellenleiter hat wahrscheinlich unwirtschaftlich gearbeitet. Seine Ist-Kosten ergeben sich aus einem bestimmten Mengenwert mal bestimmten Preisen (x*P). Diese Mengen sind in der Regel RHB – Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. Und in aller Regel hatte er, hat er hier mehr Mengen verbraucht, als er sollte, wenn wir konstante Preise unterstellen. Also Ausschuss, zu viel Schmieröl, das von der Maschine verbraucht wird, oder so etwas.

Der einzige Ausnahmefall, wo der Kostenstellenleiter nicht für die Verbrauchsabweichung verantwortlich ist, ist, wenn die Mengenverbräuche OK sind, aber hier bei den Preisen Steigerungen eingetreten sind und der Einkauf geschlafen hat zum Beispiel oder auch diese Preissteigerungen nicht vermeidbar waren, wenn also Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe teurer geworden sind. Aber das ist eher die Ausnahme.

Also: Für die Verbrauchsabweichung, für die Verbrauchsabweichung ist in aller Regel der Kostenstellenleiter, der Kostenstellenleiter verantwortlich.

Anders sieht es aus mit der Beschäftigungsabweichung. Denn die Beschäftigungsabweichung bedeutet ja einfach nur: Wir haben – hier ist unser geplanter Beschäftigungswert, wir waren hier, das heißt wir waren geringer ausgelastet als geplant. Dafür ist der Kostenstellenleiter in der Regel nicht verantwortlich, sondern von mir aus das Marketing. Also hier für die Beschäftigungsabweichung ist der Kostenstellenleiter nicht verantwortlich. Nicht verantwortlich. Hier (bei der Verbrauchsabweichung) ist er verantwortlich, hier (bei der Beschäftigungsabweichung) ist er nicht verantwortlich.

OK, das war’s schon wieder.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Plankostenrechnung, Teil 4)

Schauen Sie mal unter www.spasslerndenk-shop.de und unter www.spasslerndenk.de für meine Seminare.

Mein Name ist Marius Ebert.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Plankostenrechnung, Teil 2

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Plankostenrechnung, Teil 2)

Willkommen zurück. Mein Name ist Marius Ebert. Dies ist der zweite Teil meiner Serie über die Plankostenrechnung. Ich zeige Ihnen nun, wie Sie eine Aufgabe lösen, und zwar benutze ich eine visuelle Darstellung.

Beschreibung der visuellen Darstellung (Plankostenrechnung, Teil 2)

Zunächst mal müssen wir das hier verstehen:

  • Hier an der Abszisse steht in den allermeisten Fällen die Zeit, seltener die Auslastung, also die produzierten Stücke. Ja, meistens heißt es „Geplant sind 200 Stunden, erreicht wurden…“, und dann kommt eine Abweichung.
  • Und hier (an der Ordinate) stehen verschiedene Kostengrößen, die wir uns gleich anschauen.

Schrittfolge (Plankostenrechnung, Teil 2)

  • Und das erste, was Sie bitte tun, ist – der Einstieg in die Aufgabe ist: Sie schauen auf den geplanten Beschäftigungsgrad. Also irgendwo in der Aufgabe steht: „Geplant wurden beispielsweise für die nächste Periode von mir aus 200 Stunden“. Ja, das ist „t“, t für tempus, die Zeit, tplan. Das ist der erste Schritt: Sie schauen auf die Planbeschäftigung oder die Planmenge, das gibt es auch, das wäre dann xplan.
  • Das zweite, was Sie tun: Sie schauen, welche Gesamtkosten sind dieser Planmenge zugeordnet. Das ist eine Zahl in Euro. Das sind die kgesamt, die Gesamtkosten. Das ist der zweite Schritt.
  • Und dann gehen Sie von hier (kgesamt) bitte in den Ursprung – das hier unten nennt man den Ursprung –, das heißt: Sie ziehen eine Gerade runter in den Ursprung und haben Ihre erste Kurve, nämlich Kverrechnet oder Kplanverrechnet sagen manche auch — die Kurve der verrechneten Plankosten. Das heißt: Man tut hier so, als ob eine Stunde einen bestimmten Stundensatz hat, zwei Stunden entsprechen das Doppelte, drei Stunden das Dreifache, was ja nicht ganz stimmt, wie wir nachher noch sehen werden. Das ist also die Kurve der verrechneten Plankosten. Man dividiert diesen Euro-Wert (die Gesamtkosten) durch die Auslastung und bekommt einen Stundensatz, und den proportionalisiert man, man tut so, als würde das für jede Stunde gelten, was ja gar nicht stimmt. Und das ist der nächste Schritt. Wir sind also jetzt hier, bei Schritt 3, wir sind im Ursprung angekommen.
  • Und jetzt kommt der nächste Schritt, nämlich jetzt schauen Sie auf den fixen Anteil der Gesamtkosten, die Fixkosten, die Sie hier (auf der Ordinate) abtragen: KFix, das ist Ihr vierter Schritt, und Sie schauen auf die variablen Kosten. Also dieser Wert, der hier oben steht (die Gesamtkosten), verteilt sich in einen fixen Anteil und einen variablen Anteil, und ziehen eine Linie hier nach oben. Und diese Kurve ist Ihre Plankostenkurve Kplan. Oder KSoll, Ihre Sollkostenkurve. Häufiger verwendet man den Ausdruck Sollkostenkurve, streichen wir das (Kplan) mal wieder weg, Sollkostenkurve, ja. Das ist die tatsächliche Kostenkurve, denn wenn Sie selbst 0 Stunden Auslastung haben, haben Sie bereits die Fixkosten. Wenn Sie eine Stunde fahren, haben Sie Fixkosten plus den variablen Anteil, der genau durch diese eine Stunde entsteht. Das heißt: Im Grunde ist diese Kurve (Kverrechnet) bis hier zu diesem Punkt (Gesamtkosten) gelogen, und das hier (KSoll) ist die Wahrheit. Ja, die Sollkostenkurve ist also ganz, ganz wichtig, auch wenn wir nachher eine Abweichungsanalyse machen.

So, das ist Plankostenrechnung, Teil 2.

Es gibt hier verschiedene Tricks, wie man diese Kurve nun in der Aufgabe verklausuliert. Schön ist, wenn Sie nachher die Funktionsvorschrift haben Kverrechnet, das ist ja Ihr Satz pro Stunde mal Stunde, ja, also €/Stunde*Stunde, ja, das ist eine Zahl, die Sie errechnen, indem Sie den Wert (Gesamtkosten) durch den Wert (t) dividieren und dann multiplizieren mit t, t bleibt offen hier, denn wir haben eine flexible Plankostenrechnung, so dass wir jeden t-Wert hier einsetzen können und jeden Punkt hier errechnen können.

Und die Struktur dieser Kurve (KSoll) ist KFix+kV*t.

Wir rechnen den fixen Kostenanteil aus, den Fixkostenanteil, das ist eine Zahl, und wir rechnen diese Steigung hier (von KSoll) aus, dann haben wir den variablen Anteil, und wir multiplizieren mit dem jeweiligen t hier unten (auf der Abszisse), dann können wir jeden Punkt auf dieser Kurve (KSoll) errechnen, die übrigens hier dann noch weitergeht, aber dann ist unten oben und oben unten. Also hier jenseits von tplan sehen die Kurven ein bisschen anders aus.

OK.

Schauen Sie weiter im dritten Teil. Da kommt die Aufgabe in Bewegung oder wird eigentlich erst zu einer Aufgabe, denn jetzt kommen gleich die Ist-Kosten ins Spiel. Bisher waren das alles nur Plangrößen.

Mein Name ist Marius Ebert.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Plankostenrechnung, Teil 2)

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Dankeschön.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Plankosten, Teil 5

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Plankosten, Teil 5)

Wilkommen zurück. Mein Name ist Marius Ebert, und in diesem Video geht es speziell um bestimmte prüfungstechnische Tricks bei der Verbrauchsabweichung im Rahmen der Plankostenrechnung.

Nun, ich mache den Ablauf dieses Schemas noch mal ganz schnell. Schauen Sie in die anderen Videos, da ist es ausführlich erklärt.

Wiederholung der bisherigen Video-Inhalte (Plankosten, Teil 5)

Wir steigen ein bei unserer Planbeschäftigung, rechnen hinzu die Plankosten, ermitteln die Kurve der verrechneten Plankosten, gehen hier hoch zu den Fixkosten, haben entsprechend die Sollkostenkurve, die sich entsprechend hier so fortsetzt, und jetzt haben wir in der Aufgabe eine Ist-Beschäftigung. Das ist unser Plan-Wert, hier ist der Ist-Wert. Die Ist-Stunden, das sind die Planstunden, denn hier steht t, die Stunden, hier steht Kverrechnet, das ist diese Kurve hier, und dann steht hier KSoll, das ist diese Kurve hier.

So, jetzt Ist-Beschäftigung 200 Stunden sind geplant, nur von mir aus 150 werden erreicht, zugeordnet werden bestimmte Ist-Kosten. Diese Ist-Kosten liegen normalerweise über der Soll-Kostenkurve, aber jetzt Achtung, sie können auch drunter liegen. Dann ist das hier die Verbrauchsabweichung. Die Bezugsgröße ist also immer die Soll-Kostenkurve. Entweder ich komme von oben, dann ist es eine Unwirtschaftlichkeit, der Kostenstellenleiter hat mehr verbraucht, als er sollte, oder hier geht runter, dann ist eine besondere Wirtschaftlichkeit. Das ist meine Verbrauchsabweichung.

Die Beschäftigungsabweichung geht entsprechend von hier nach hier, das ist immer die Abweichung von Soll-Kosten und Kurve der verrechneten Plankosten. Das hier, diese Strecke von hier bis hier ist also meine Beschäftigungsabweichung, diese ganze Strecke von hier bis hier.

Bestimmung der Gesamtabweichung (Plankosten, Teil 5)

Und dementsprechend ist in dem Fall nur der Restwert meine Gesamtabweichung.

Das Bild sieht  also so aus: Das ist die Verbrauchsabweichung, das hier ist die Beschäftigungsabweichung, und hier in der Differenz, nicht in der Summe, wie in den anderen Videos, ist die Gesamtabweichung. Hier muss man also ein bisschen aufpassen, und ein ähnliches Bild ergibt sich, wenn wir nicht eine Unterbeschäftigung haben, denn hier haben wir weniger gemacht, als wir geplant haben, sondern eine Überbeschäftigung, dann liegen wir nämlich hier, und dann ergibt sich ein ähnliches Bild. Das schauen wir uns im nächsten Video dann mal an.

Also die Gesamtabweichung ist hier eine Differenz: Beschäftigungsabweichung minus Verbrauchsabweichung, wo es normalerweise eine Summe ist.

Mein Name ist Marius Ebert.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Plankosten, Teil 5)

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Vielen Dank.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Plankosten, Teil 3

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Plankosten, Teil 3)

Willkommen zurück. Es geht weiter mit meiner Videoserie über die Plankostenrechnung. Mein Name ist Marius Ebert. Ich bin Spezialist für leichtes und schnelles Lernen.

Rückschau (Plankosten, Teil 3)

Und ich skizziere jetzt noch mal ganz kurz diese grafische Übersicht, die wir bereits im Video Teil 2 entwickelt haben. Wenn Sie also wissen wollen, wie es zu dieser Grafik kommt, dann schauen Sie bitte dieses Video, da ist es ausführlich erklärt. Ich mach’s nochmal in Kurzfassung: Wir steigen ein bei unserer geplanten Beschäftigung. Hier (auf der Abszisse) steht t, tempus, die Zeit, in der Regel ist es die Zeit, seltener die Stückzahl, meistens die Zeit. Dieser geplanten Zeit, also sagen wir 20 Stunden, die geplant sind für die Kostenstelle an Auslastung für das nächste Quartal oder nächste Woche, nächsten Monat, ist zugeordnet eine Gesamtkostenzahl, ein Euro-Wert, der die Gesamtkosten diesem Stundenwert zuordnet. Dementsprechend ergibt sich eine Kurve, die wir nennen Kurve der verrechneten Plankosten. Wir rechnen diese Zahl (Gesamtkosten), dividieren durch diese Zahl (t), erhalten einen Stundensatz, und diesen Stundensatz proportionalisieren wir. Das ist Kverrechnet. Das stimmt aber im Grunde gar nicht, weil wir Fixkosten haben, also ergibt sich eine zweite Kurve, und das ist die Sollkostenkurve, und diese beiden Kurven schneiden sich erst in diesem Punkt.

So weit, so gut.

Natürlich geht es dann hier entsprechend jenseits der geplanten Beschäftigung weiter.

Berücksichtigung der Ist-Beschäftigung (Plankosten, Teil 3)

Jetzt wird aus der Aufgabe eine Aufgabe, denn jetzt kommt die Ist-Beschäftigung.

Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder wir haben eine Unterbeschäftigung, weniger Auslastung als geplant, oder eine Überbeschäftigung, mehr Auslastung als geplant.

Meistens ist es in den Aufgaben eine Unterbeschäftigung, aber nicht immer. Bitte hier aufpassen, denn jetzt, schauen Sie in der Aufgabe: Was sind die Ist-Zahlen, was ist die Ist-Beschäftigung?

Nehmen wir an, die Ist-Beschäftigung liegt hier (auf der Abszisse links vor t), das heißt wir haben weniger Stunden gefahren, als geplant war. Dann ist diesem Wert, den Ist-Stunden zugeordnet Ist-Kosten. Und jetzt bitte wieder gut aufpassen: Diese Ist-Kosten liegen in den meisten Fällen über der Solkostenkurve, aber nicht immer. Ja, wir machen jetzt den einfachen Fall, dass es drüber liegt. Hier ist die Sollkostenkurve. Die Ist-Kosten liegen drüber, das heißt er hat mehr verbraucht, die Kostenstelle hat mehr verbraucht, als er verbrauchen sollte – Sollkostenkurve –, das heißt: Hier diese Strecke Ist-Kosten minus Soll-Kosten bei Ist-Beschäftigung ist die Verbrauchsabweichung.

Und das zweite, die sogenannte Beschäftigungsabweichung, ergibt sich, wenn ich von hier mich sozusagen weiter nach unten fallen lasse, und zwar auf die Kurve der verrechneten Plankosten. Diese Strecke hier ist die Beschäftigungsabweichung. Das ist der einfachste Fall.

Und wenn der Fall so konstruiert ist, wie er konstruiert ist: Diese beiden Strecken addieren habe ich die Gesamtabweichung. Das gilt aber nur unter dieser Datenkonstellation, das heißt wenn die Ist-Kosten über den Soll-Kosten liegen, dann habe ich nämlich eine Unwirtschaftlichkeit.

OK.

Das gilt es jetzt zunächst mal zu bearbeiten, und im nächsten Video schauen wir genauer, was die Verbrauchsabweichung wirklich ist und was die Beschäftigungsabweichung wirklich ist und wer dafür verantwortlich ist.

Mein Name ist Marius Ebert.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Plankosten, Teil 3)

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Dankeschön.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Plankosten, Teil 1

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Plankosten, Teil 1)

Willkommen, mein Name ist Marius Ebert. Ich bin Experte für leichtes und schnelles Lernen, und in dieser kleinen Serie schauen wir uns mal an die Plankostenrechnung. Das wird eine mehrteilige Serie.

Plankostenrechnungsarten (Plankosten, Teil 1)

Zunächst mal die Unterscheidung in starre und flexible Plankostenrechnung.

  • Starre bedeutet, dass wir planen nur für einen Beschäftigungsgrad. Also wir planen für eine Auslastung von 100 Prozent, und wenn wir dann 90 Prozent oder 110 Prozent tatsächlich machen, dann können wir die starre Plankostenrechnung schon vergessen. Deswegen ist sie auch sehr, sehr unbedeutend.
  • Und die flexible Plankostenrechnung plant für alle Beschäftigungsgrade, für alle Beschäftigungsgrade, also Auslastung von Null bis ich weiß nicht wieviel Prozent. Für alle diese Beschäftigungsgrade werden die Plankosten ermittelt, und man kann dann die Abweichungen kann man feststellen.

Sinn der Plankostenrechnung (Plankosten, Teil 1)

Nächste Frage: Was ist der Sinn der Plankostenrechnung?

Plankostenrechnung (PKR) ermittelt letztlich Abweichungen – Verbrauchsabweichung, Beschäftigungsabweichung, wir werden uns noch genau anschauen, was das ist. Und daraus erkennen wir den Sinn.

  • Der Sinn ist nämlich Kontrolle, Überprüfung der Wirtschaftlichkeit; Kontrolle der Wirtschaftlichkeit. Das ist die Idee der Plankostenrechnung.
  • Und letztlich geht es auch um Verantwortlichkeiten: Wer ist für Unwirtschaftlichkeit verantwortlich? Ist es der Kostenstellenleiter, oder ist es vielleicht ein gestiegener Preis am Markt, haben die Einkäufer nicht richtig reagiert, und so weiter.

Darum geht es in der Plankostenrechnung.

Das zunächst mal zur Einstimmung.

Teil- und Volkostenbasis (Plankosten, Teil 1)

Eine Unterscheidung noch: Wir unterscheiden Plankostenrechnung auf Vollkostenbasis und Plankostenrechnung auf Teilkostenbasis. Und in den ganzen Aufgaben, die ich seit 20 Jahren kenne, geht es nur um Plankostenrechnung auf Vollkostenbasis. Vollkosten bedeutet: Fixe und variable Kosten werden in das Kalkül mit einbezogen, während Teilkosten sich konzentriert auf die Betrachtung der variablen Kosten. Also hier (bei Plankostenrechnung auf Vollkostenbasis) KFix+kV*x, ja, Betrachtung der variablen und der fixen Kosten, und wir werden uns hier drauf konzentrieren.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Plankosten, Teil 1)

Ja, schauen Sie auf die weiteren Teile. Da werde ich Ihnen zeigen, wie Sie solche Aufgabe lösen zur Plankostenrechnung, weil das ja immer sehr, sehr prüfungsrelevant ist auch.

Mein Name ist Marius Ebert. Schauen Sie auch unter www.spasslerndenk-shop.de. Dort finden Sie weitere Lernhilfen. Oder Seminare unter www.spasslerndenk.de.

Dankeschön.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Öffentliches u. privates Recht, Abgrenzung

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Öffentliches u. privates Recht, Abgrenzung)

Hallo, herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert, und ich greife wieder eine Prüfungsaufgabe auf, und zwar wird hier gefragt nach den beiden Rechtsgebieten,  das Öffentliche Recht und das Privatrecht, und es wird gefragt nach den Unterschieden beziehungsweise eine Abgrenzung ist verlangt.

Unterschiede zwischen Öffentlichem Recht und Privatrecht (Öffentliches u. privates Recht, Abgrenzung)

  • Das Öffentliche Recht hat zu tun mit einem übergeordneten und untergeordneten Verhältnis, das heißt: Staat — Bürger. Und um ganz korrekt zu sagen muss man auch sagen: Öffentliche Verwaltung untereinander, auch das ist Öffentliches Recht. Aber entscheidend ist das hier: Staat in einer übergeordneten Position, und Bürger in einer untergeordneten Position. Entsprechend ist das Steuerrecht Öffentliches Recht, das Strafrecht ist Öffentliches Recht, das Verfassungsrecht ist Öffentliches Recht, und das Verwaltungsrecht ist Öffentliches Recht.
  • Und Privatrecht bedeutet: Bürger auf Augenhöhe, wie man so schön sagt. Gleichberechtigte Bürger auf einer Ebene – das ist das Privatrecht.

Ja, das war’s schon wieder.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Öffentliches u. privates Recht, Abgrenzung)

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Mein Name ist Marius Ebert.

Dankeschön.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Materialwirtschaft, Grundstruktur

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Materialwirtschaft, Grundstruktur)

Willkommen, mein Name ist Marius Ebert. Ich bin Experte für leichtes und schnelles Lernen, und wir schauen uns mal an den Bereich der Materialwirtschaft, und ich zeige Ihnen mal, wie man so etwas aufziehen kann und dann nur ganz wenige, aber entscheidende Dinge sich einprägt und das ganze Gebiet strukturell beherrscht.

5 Schritte in der Materialwirtschaft (Materialwirtschaft, Grundstruktur)

  • Materialwirtschaft – was ist der erste Schritt? Der erste Schritt ist die Materialplanung, ja? So fängt auch die Personalwirtschaft an – erster Schritt: Personalplanung. Materialwirtschaft – Materialplanung. Materialplanung bezieht sich auf den Bedarf, ja, deswegen kann man auch sagen Materialbedarfsplanung. So, wenn ich mir das merke – Materialwirtschaft ist Materialbedarfsplanung –, kann ich mir den Rest aus der Logik herleiten, denn ich frage mich jetzt: Was habe ich am Ende dieses Schritts. Am Ende dieses Schritts haben ich eine Liste, auf der mein Materialbedarf steht, eine Excel-Tabelle, was immer.
  • Was ist das nächste? Natürlich die Materialbeschaffung. Und was habe ich am Ende der Materialbeschaffung. Ich habe das Material.
  • Und was muss ich dann machen? Ich muss das Material lagern – Materiallagerung. Was habe ich am Ende der Materiallagerung? Ich habe das Material auf dem Lager gelagert.
  • Was muss ich jetzt tun? Ich muss das Material auf dem Lager dahin bringen, wo es gebraucht wird, das heißt ich habe das Thema Materialtransport. Und was habe ich dann am Ende in der Fertigung?
  • Ich habe Material, das übrig geblieben ist, das heißt ich habe Materialentsorgung.

Das ist die wesentliche Struktur des Gebietes Materialwirtschaft, und Sie brauchen nur diesen Ansatz: Materialwirtschaft gleich Materialbedarfsplanung. Was habe ich am Ende der Bedarfsplanung? Ich habe eine Liste mit dem Materialbedarf. Was muss ich als nächstes tun? Material beschaffen. Was muss ich dann tun? Ich muss es lagern. Was muss ich dann tun? Es transportieren dahin, wo es gebraucht wird. Und was muss ich am Ende tun, wenn es gebraucht wurde? Ich muss es entsorgen.

Das war’s. So einfach ist das.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Materialwirtschaft, Grundstruktur)

Und wenn Sie das interessiert, wie man leichter und schneller lernen kann, dann besuchen Sie mich mal in meinem Shop www.spasslerndenk-shop.de. Viele Lernhilfen für Sie – leichteres und schnelleres Lernen.

Alles Gute.

Mein Name ist Marius Ebert.  

 

© Dr. Marius Ebert

 

Lohmann-Ruchti-Effekt

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Lohmann-Ruchti-Effekt)

Herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert, und heute geht es um den Lohmann-Ruchti-Effekt — Lohmann-Ruchti, das sind zwei Namen von Menschen, Lohmann-Ruchti-Effekt.

Und dabei geht es um Kapazitäts-, Kapazitätserweiterung, also so dass man auch sagen kann: Der Lohmann-Ruchti-Effekt ist ein Kapazitätserweiterungseffekt.

Zahlenbeispiel (Lohmann-Ruchti-Effekt)

Und zwar schauen wir uns das am besten gleich anhand eines Zahlenbeispiels an. Und zwar – das, was ich jetzt sage, brauchen Sie sich nicht zu merken, denn das wird im Folgenden deutlich werden –:

Ein Unternehmen kauft  vier Jahre hintereinander jedes Jahr eine Maschine für 4.000 Euro, also jedes Jahr wird eine Maschine gekauft, hier die Jahre, hier die Maschinen, und dann haben wir hier das Jahr 1, das Jahr 2, das Jahr 3, das  Jahr 4, und jetzt schauen wir uns mal an, wenn wir hier die Maschine 1 haben, dann bedeutet das, dass wir, weil wir linear abschreiben, jedes Jahr 1.000 Euro, im ersten Jahr 1.000 Euro abschreiben, im zweiten Jahr tausend Euro abschreiben, im dritten Jahr tausend Euro abschreiben, und am Ende des vierten Jares ist die erste Maschine komplett abgeschrieben.

Die zweite Maschinewird im zweiten Jahr gekauft, das heißt die ganze Abschreibungszeile verschiebt sich einfach um eins nach rechts: tausend, tausend, tausend.

Die dritte Maschine wird im dritten Jahr gekauft – tausend, tausend, dann geht es natürlich im fünften und sechsten Jahr weiter, nur das ist im Moment für unsere Betrachtung unerheblich.

Und die vierte Maschine haben wir hier nochmal mit tausend Euro im Fokus.

Und wenn wir nun die Summe der Spalten berechnen, dann haben wir hier (in der ersten Spalte) 1.000, hier (in der zweite Spalte) 2.000, hier (in der dritten Spalte) 3.000 und hier (in der vierten Spalte) 4.000.

Und jetzt kommt’s: Jetzt wird die Spaltensumme kumuliert. Also das hier, Sie kennen dieses Summenzeichen, ist die Summe Spalten, und jetzt kommt die Summe der Spalten, aber kumuliert, das heißt angehäuft:

In der ersten Spalte ist noch nichts anzuhäufen, da sind nur die 1.000. In der zweiten Spalte sind die 1.000 aus der ersten und die 2.000 aus der zweiten, also 3.000, und in der dritten Spalte sind es die 3.000 plus die 3.000 – sind es 6.000, und hier sind es 6.000 plus 4.000 — sind es 10.000.

Und was sehen wir? Wir sehen, dass hier, in der 3. Spalte, 6.000 Euro stehen, das heißt es ist mehr abgeschrieben, als wir für die reine Kapazitätserhaltung brauchen. Die kumulierte Summe der Abschreibungen  über die einzelnen Jahre ist größer, als für die Kapazitätserhaltung nötig ist, das heißt hier ist möglich eine Kapazitätserweiterung.

Und das nennt man den Lohmann-Ruchti-Effekt, der unter bestimmten Bedingungen funktioniert, die wir uns im nächsten Video anschauen.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Lohmann-Ruchti-Effekt)

Vielen Dank zunächst einmal.

Ausführliches Videocoaching zu betriebswirtschafltichen Themen, juristischen Themen, Leichteres Lernen, in der Prüfung Erfolg haben, findet sich unter www.spasslerndenk-shop.de.

Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

 

 

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Istkosten, Normalkosten, Plankosten

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Istkosten, Normalkosten, Plankosten)

Hallo und herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. Ich bin Experte für leichtes und schnelles Lernen und möchte in diese kleinen Schulungsvideo mal die Begriffe klären Istkostenrechnung, Normalkostenrechnung und Plankostenrechnung.

Bedeutung der Begriffe (Istkosten, Normalkosten, Plankosten)

Istkostenrechnung“ bedeutet: Man rechnet mit x Mengen, also xIst, x für die Menge, und x Preisen, also xIst mal PIst, x Mengen mal Ist-Preisen.

Normalkostenrechnung“ bedeutet: Man rechnet mit Ist-Mengen (xIst), aber mit Normal-Preisen (Pnormal), und diese Normalpreise sind ja in der Regel Durchschnittspreise. Die Kostenrechnung ist ja bekanntlich ein Selbststeuerungsinstrument, ein Selbstkontrollinstrument, und da kann es sehr aufwändig sein, immer tagesaktuelle Preise zu nehmen. Deswegen vereinfacht man sich die Sache etwas, ohne ungenau zu werden, und nimmt normale Preise, das sind in der Regel Durchschnittspreise.

Und die „Plankostenrechnung“ bedeutet: Man rechnet mit geplanten Menge (xplan) mal geplanten Preisen (Pplan).

Ja, das war’s schon wieder.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Istkosten, Normalkosten, Plankosten)

Schauen Sie auch auf meine anderen Schulungsvideos. Es sind mittlerweile einige da, wo ich auf betriebswirtschaftliche Dinge eingehe. Ich bin Experte für leichtes und schnelles Lernen. Und wenn Sie weitere Lernhilfen für Sie hilfreich finden, schauen Sie mal unter www.spasslerndenk-shop.de oder unter www.spasslerndenk.de.

Danke.

Mein Name ist Marius Ebert.

 

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Gruppen, formelle u. informelle

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Gruppen, formelle u. informelle)

Willkommen, mein Name ist Marius Ebert. In diesem Video geht es um Phänomene der Gruppendynamik.

2 Arten von Gruppen (Gruppen, formelle u. informelle)

Und wir unterscheiden jetzt zunächst mal die Arten von Gruppen, die es gibt:

  • Die eine Möglichkeit der Unterscheidung ist die informelle
  • Und die andere ist die formelle Gruppe.

Und der Unterschied liegt daran: „Wer hat das organisiert?“

Die formelle Gruppe ist von außen organisiert, sie ist sozusagen von außen vorgegeben. Das klassische Beispiel für die formelle Gruppe ist die Abteilung. Hier kommt ein Mensch neu in eine schon vorgegebene Gruppe hinein, wenn er in eine neue Abteilung kommt.

Die informelle Gruppe ist von innen organisiert. Ja, schauen Sie: von außen – von innen. Das ist der Unterschied. Und das klassische Beispiel für die informelle Gruppe ist die Fußballthekenmannschaft.

Und jetzt kann man sich sehr leicht vorstellen, dass in einer informellen Gruppe eine ganz andere Gruppendynamik herrscht als in einer von außen vorgegebenen Gruppe. Das ist also zunächst einmal eine sehr wichtige Unterscheidung hier.

Die nächste Unterscheidung schauen wir uns dann im nächsten Video an.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Gruppen, formelle u. informelle)

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Dankeschön.

Mein Name ist Marius Ebert.

 

© Dr. Marius Ebert