Archiv des Autors: Helmut Reibold

Die Erfindung des jüdischen Volkes

Shlomo Sand: Die Erfindung des jüdischen Volkes

„Nicht für einen Friedensschlag, sondern eher für eine Art Paukenschlag höchst provokativer Art sorgte Shlomo Sand. Der Titel seines jüngst veröffentlichten Buches, sagt schon fast alles. Es heißt „Die Erfindung des jüdischen Volkes“. Darin bezeichnet der Historiker aus Tel Aviv die zionistische Geschichtsschreibung als mythologisch. Und er geht noch einen Schritt weiter. Shlomo Sand stellt die Existenz eines jüdischen Volkes regelrecht in Frage, sieht Juden lediglich als Religionsgemeinschaft und rüttelt damit an den Grundfesten des israelischen Staatsverständnisses.

Die provokante These

Wie er auf diese provokative These kommt und was er sich daraus erhofft, erklärt Ihnen Matthias Graf in einem kurzen Film. Danach sehen Sie ein Gespräch, das wir vor dieser Sendung aufgezeichnet haben.

Die Existenzfrage

Gibt es ein jüdisches Volk? Nein. Diese einfache wie provokante These entwirft der israelische Historiker Shlomo Sand in seinem Buch „Die Erfindung des jüdischen Volkes“. Für Sand beruht die Gründungsgeschichte des Staates Israel auf Mythen. Historisch gesichert sei so gut wie nichts. Vertreibung durch die Römer, Exodus, Rückkehr nach 2000 Jahren ins Land der Väter – laut Sand alles Erfindungen europäischer Zionisten des 19. Jahrhunderts. Die Königreiche von David werden in den zeitgenössischen Quellen nicht erwähnt. Für Sand gibt es kein Exil und keine Diaspora. Die ost- und mitteleuropäischen Juden, die Träger der zionistischen Revolution des 19. und 20. Jahrhunderts hatten, so Sand, mit den Juden Palästinas nie etwas zu tun. Viele von ihnen, die Israel mit ihren eigenen Händen aufgebaut haben, seien beispielsweise Nachkommen eines Turkvolkes, das im achten Jahrhundert geschlossen zum Judentum übergetreten war.

Die Wurzeln der Identität

Das rührt an den Kern der zionistischen Lehre – die vermeintliche Rückkehr aus dem unfreiwilligen Exil. Nicht wirklich eine Heimkehr. Für Sand sind die Palästinenser eher ethnische Nachkommen der biblischen Israeliten als die aus Europa eingewanderten Juden. In seinem Buch beschreibt er Israel als Staat und Volk mit einer gemeinsamen Sprache, mit Film und Theater, mit einer Literatur und weiteren Elementen einer laizistischen Kultur. Das sei die Errungenschaft des zionistischen Unterfangens. Ein jüdisches Volk hingegen existiere nicht. Das Judentum – für Sand eine rein religiöse, keine ethnische Gemeinschaft. Die Geburt der israelischen Nation. Ein Konstrukt, gewebt aus Mythen und Legenden.

Das Interview

Guten Abend, Herr Sand. Guten Abend.

Die Definition des Judentums

Sie behaupten, das jüdische Volk sei nur eine Erfindung. Das ist eine sehr provokative These. Wie müssen wir das verstehen?

„Sie wissen, wir benutzen den Ausdruck Deutsches Volk, Französisches Volk. Wenn Sie von französischem Volk sprechen, können Sie nicht von jüdischem Volk sprechen, denn Sie haben nichts gemeinsam. Es gibt also nichts, was alle Juden vereinheitlichen kann, nicht die Sprache. In Deutschland sprechen natürlich alle Deutsch, aber es gibt heute keine jüdische Sprache. Ich kann also nicht sagen, dass es ein jüdisches Volk gäbe.“

Die Rechtfertigung Israels

Aber wenn es tatsächlich kein jüdisches Volk geben sollte, wie lässt sich Israel denn als Staat rechtfertigen?

„Ich denke, heute gibt es ein israelisches jüdisches Volk, das eine Kultur, eine Sprache, ein Kino, ein Theater hat, ein Produkt der zionistischen Bewegung, und dadurch wurde ein jüdisch israelisches Volk geschaffen. Aber ich glaube nicht, dass alle Juden auf der Welt dazu gehören. Die können nicht meine Sprache sprechen oder meine Bücher lesen auf Hebräisch. Die brauchen eine Übersetzung. Ich weiß nicht, warum man von jüdischem Volk spricht. Ich weiß, warum der Zionismus davon gesprochen hat. Er hat das jüdische Volk erfunden, um eine jüdische Nation zu schaffen.“

Die Motivation des Autors

Eigentlich ist ja jede Nationalgeschichte ein Mythos. Warum wollen Sie ausgerechnet den Israelis ihren Mythos nehmen?

„Das ist eine gute Frage, denn ich denke, Mythen, die in der Moderne Nationen schaffen, können sie auch zerstören. Wenn man glaubt, dass Israel eine Brücke ist für weitere jüdische Kolonisierung, wenn man glaubt, dass das Land uns gehört wegen der Bibel, dann kann das die Existenz der israelischen Gesellschaft bedrohen.“

Die Position des Autors

Man kann sich natürlich auch fragen: Warum haben Sie dieses Buch geschrieben, und für wen haben Sie dieses Buch geschrieben? Sind Sie ein Antizionist?

„Nein, nein. Ich bin kein Antizionist, denn die Konnotation davon ist, die Existenz Israels nicht zu akzeptieren. Ich definiere mich als Post-Zionist oder Nicht-Zionist, denn ich möchte, dass Israel seinen Bürgern gehört, nicht allen Juden auf der Welt. Ich bin kein Antizionist, aber ich bin auch kein Zionist. Ich bin Demokrat und ich glaube, wie in Deutschland, wo Deutschland den Deutschen gehört, nicht den arischen Christen, so glaube ich auch, dass Israel allen Israelis gehört.“

Die Herausforderung für Israel

Aber wenn Sie also schreiben, dass man anzweifeln kann, ob Israel ein demokratischer Staat ist, haben Sie dann nicht Angst, dass Sie plötzlich Applaus von der falschen Seite bekommen?

„Nein, denn Israel ist kein demokratischer Staat. Meine arabischen Studenten zum Beispiel, die sind in Israel geboren und es sind eigentlich israelische Bürger. Aber Netanjahu sagt, dass das ein jüdischer Staat wäre. In zehn Jahren wird es dann Revolten in Galiläa geben und nicht nur in Gaza und den besetzten Gebieten.“

Reaktionen auf das Buch

Sie haben sehr interessante Erfahrungen gemacht, waren im Übrigen wochenlang auf der Bestsellerliste in Israel und auch eingeladen an der Al Quds Universität. Diese liegt im besetzten Gebiet bei Jerusalem. Was haben Sie da für Reaktionen bekommen auf Ihr Buch?

„Nun, viele Menschen mochten es und es wurde ja ein Bestseller in Israel. Viele Leute haben es gehasst, denn ich gehe da ja an die Identität der Menschen. Ich wurde also vom Präsidenten der Al Quds Universität eingeladen. Der Empfang war sehr interessant. Die Leute fragten sich nach dem Schreiben dieses Buches: Wie kann man die Existenz Israels anerkennen? Und dann habe ich gesagt: Selbst ein Kind eines Arabers hat ein Recht zu existieren.“

Die Bedeutung des Begriffs „Jüdische Nation“

Bitte erklären Sie uns: Warum ist der Begriff der jüdischen Nation für Israel so wichtig? Warum halten Sie daran fest?

„Aus zwei Gründen. Ich möchte nicht, dass die Welt glaubte, dass wir eine Brücke der Immigration sind für Juden auf der ganzen Welt. Wir sind ein unabhängiges Land. Und bald müssen wir uns in den Nahen Osten integrieren. Wir können nicht so eine Brücke für alle Juden auf der Welt sein. Wir müssen zum Nahen Osten gehören. Wir müssen nicht alle Kulturen akzeptieren, aber wir müssen Teil des Nahen Ostens sein. Wir müssen dort existieren, zusammen mit anderen, mit den Arabern. Das ist die einzige Lösung. Ich bin für die Zweistaatenlösung wie Bibi Netanjahu. Aber eine Zweistaatenlösung im Sinne von zwei reichen Gesellschaften mit vielen Definitionen und Identitäten.“

Die Zukunft Israels und Palästinas

Ist Israel heute oder auch in naher Zukunft als ein Staat vorstellbar, in dem Israel und die Palästinenser friedlich zusammenleben?

„Das ist die einzige Lösung. Und ich bin da an der Diagnose von Avigdor Lieberman und dem Außenminister. Aber ich bin auf die Therapie nicht einverstanden. Ich glaube, es wäre gefährlich für die Existenz, für die für Israel, wenn die Araber kein Teil des Staates sind. Lieberman wird sie rausschmeißen. Ich will mit ihnen zusammenleben. Und ich glaube, wenn jemand sagt, er will nicht mit den Arabern leben, dann hat er die Chance, nach Paris zu gehen, und dann kann er dort andere Araber bekämpfen.“

Abschluss des Gesprächs

Ich danke Ihnen ganz herzlich für dieses Gespräch, Herr Sand.

„Ich danke Ihnen.“

Hinweis zum Buch

Shlomo Sands Buch „Die Erfindung des jüdischen Volkes“ erscheint übrigens am 14. April auf Deutsch.“

(Ende des Transkripts)

Arzneimittelgesetz, wichtige, vielsagende Änderungen

„Erstens: § 8, Absatz 3 regelt, dass abgelaufene Arzneimittel nicht in den Verkehr gebracht werden dürfen. Dies gilt für Corona-Impfstoffe nicht mehr.

Zweitens: Die §§ 10, 11 und 11a wurden ebenfalls außer Kraft gesetzt. Hier geht es die Kennzeichnung des Produktes, die Packungsbeilage und Fachinformationen. Praktisch bedeutet dies: Corona Impfstoffe können in irgendwelche Fläschchen abgefüllt werden, müssen nicht mehr etikettiert werden, und Packungsbeilage und Fachinformationen fallen ebenfalls weg.

Drittens: § 32 des Arzneimittelgesetzes regelt die staatliche Chargenprüfung. Eine Charge sind beispielsweise 1.000 oder 10.000 solcher Impfstofffläschchen. Normalerweise werden sie, bevor sie auf den Markt gelangen, auf Lager gelegt, worauf die Bundesbehörde vorbeikommt und Stichproben macht, sprich sich eine x-beliebige dieser Fläschchen herausnimmt und den Inhalt auf Qualität etc. überprüft. Erst wenn diese in der Regel sehr strenge Qualitätsprüfung bestanden wurde, kann das Arzneimittel auf den Markt gebracht werden. Was bisher galt, gilt für den Corona-Impfstoff nun nicht mehr. Das Produkt geht auf den Markt, ohne zuvor kontrolliert zu werden und wird verimpft.

Viertens: Bei § 94 geht es die sogenannte Deckungsvorsorge. Sie bedeutet, dass der pharmazeutische Unternehmer Vorsorge treffen muss, damit er im Ernstfall seinen gesetzlichen Verpflichtungen zum Ersatz von Schäden nachkommen kann. Wenn also ein Arzneimittel einer Pflicht zur Zulassung unterliegt, muss der Unternehmer Geld zur Seite legen, um einer möglichen Schadensersatzklage nachzukommen. Für Corona-Impfstoffe wurde dieses Gesetz abgeschafft.

Fünftens: Weiter mit § 84. Er berührt die Gefährdungshaftung. Er entlässt nun Arzneimittelhersteller, Ärzte und Apotheker aus sämtlicher Haftung für mögliche Schäden. Trägt ein Patient Schäden durch die Behandlung mit dem Impfstoff davon, haftet niemand für den Folgeschaden.

Sechstens: Im Zuge der verordneten Ausnahmen im Infektionsschutzgesetz wurde auch § 5 des Transfusionsgesetzes verändert. Als die Impfung ursprünglich auf den Markt kam, hieß es, dass Geimpfte nicht an Blutspenden teilnehmen dürfen. Das ist bei Impfseren mit MRNA-Substanz naheliegend, denn über eine Blutspende würden diese Substanzen durch das Spenderblut zum Patienten weiter gelangen. Wegfallen dürfen nun Eignungstauglichkeit und Rückstellungskriterien für Vollblut, Blutbestandteile und Plasma mit der Begründung für die Sicherstellung der Versorgung mit Blut und Bestandteilen und Blutprodukten.“

(Ende des Transkripts)

Kalergi Plan

Die Idee der Vereinigten Staaten von Europa

„Wie alt ist eigentlich die Idee der Vereinigten Staaten von Europa? Der Begriff selbst wurde bereits im 18. Jahrhundert eingeführt, mit offensichtlicher Anlehnung an die Vereinigten Staaten von Amerika. In einem Brief sah George Washingtons den französischen Freimaurer Marquis de Lafayette im Jahr 1766 als den künftigen ersten Präsidenten der USA.

Ein Korn der Freiheit und Einheit

„Wir haben ein Korn der Freiheit und Einheit gesät, das nach und nach auf der ganzen Welt keimen wird. Eines Tages werden nach dem Muster der Vereinigten Staaten die Vereinigten Staaten von Europa gegründet werden. Sie werden Gesetzgeber aller Nationalitäten sein.“

Die Vision der politischen Einheit

Die politische, wirtschaftliche und religiöse Konsolidierung des europäischen Kontinents unter einer zentralisierten Führung ist ein allgemeines Anliegen, das seit langem in den heterogenen Eliten der europäischen Metropolen debattiert und geplant wird. Dass die Souveränität der einzelnen Länder stufenweise abgebaut werden solle, bis hin zur gänzlichen Auflösung, wird seltener erwähnt. Es gibt aber prominente Ausnahmen.

Der Souveränitätsverlust

„Das ist der vielleicht spannende Schritt, den wir Europäer schon gewohnt sind. Wir haben lauter Souveränität an die Europäische Kommission abgegeben. Manchmal sind wir sauer darüber, aber wir haben es gemacht. Und andere Länder sind daran überhaupt noch nicht gewöhnt. Und wenn man eine wirkliche Weltordnung haben will, eine globale politische Ordnung, dann wird man nicht umhin kommen, an einigen Stellen auch Souveränität und Rechte an andere abzugeben.“

Die Wegbereiter

Nach dem Zweiten Weltkrieg gründete die graue Eminenz alliierter Geopolitik, der einflussreiche Pole Józef Retinger, seine Europäische Bewegung und rief nebenbei die erste Bilderberg-Konferenz ins Leben. Retingers Europäische Bewegung hat bis heute das Ziel, das Schicksal der EU in einen föderalen europäischen Bundesstaat münden zu lassen. Retinger baute teils auf den ideologischen Errungenschaften des österreichisch-japanischen Politikers Richard Coudenhove-Kalergi auf.

Kalergi, heute als Pionier der europäischen Integration in der EU gefeiert, entwarf den Begriff eines „Paneuropas“. Zu Beginn der 1920er Jahre avancierte er in der Wiener Loge Humanitas zum Freimaurer. Wenige Jahre später zog er die Aufmerksamkeit von Weltbänkern wie Baron Louis de Rothschild und Max Warburg auf sich. Eine großzügige Finanzierung seines Projekts folgte. In diesem Rahmen veröffentlichte Kalergi bereits im Jahr 1925 sein paneuropäisches Manifest „Praktischer Idealismus“. Zu der ethnischen Beschaffenheit des zukünftigen Europäers heißt es in seinem Werk auf Seite 22.

Die Vision des zukünftigen Europäers

„Der Mensch der fernen Zukunft wird Mischling sein. Die heutigen Rassen und Kasten werden der zunehmenden Überwindung von Raum, Zeit und Vorurteil zum Opfer fallen.

Die eurasisch-negroide Zukunftsrasse, äußerlich der altägyptischen ähnlich, wird die Vielfalt der Völker durch eine Vielfalt der Persönlichkeiten ersetzen.“

Kampf der politischen Systeme

Zu dem Wettkampf der politischen Systeme des 20. Jahrhunderts erläuterte Coudenhove-Kalergi auf Seite 32 seines Buches.

„Der Einfluss des Blutadels sinkt. Der Einfluss des Geistesadels wächst. Der Kampf zwischen Kapitalismus und Kommunismus um das Erbe des besiegten Blutadels, ist ein Bruderkrieg des siegreichen Hirnadels.“

Lenins Ablehnung

Der bolschewistische Anführer Wladimir Lenin hat sich bereits im Jahr 1915 gegen das Konzept der Vereinigten Staaten von Europa ausgesprochen. Für ihn war das Projekt in dieser Form alte kapitalistische Praxis, die die Arbeiterklasse unterdrücken sollte.

„Natürlich sind zeitweilige Abkommen zwischen den Kapitalisten und zwischen den Mächten möglich. In diesem Sinne sind ach die Vereinigten Statte von Europa möglich als Abkommen der europäischen Kapitalisten… worüber? Lediglich darüber, wie man gemeinsam den Sozialismus in Europa unterdrücken kann.“

Die Europagesellschaft Coudenhove-Kalergi

Die im Jahr 1978 gegründete Europagesellschaft Coudenhove-Kalergi verleiht alle zwei Jahre ihren Coudenhove-Kalergi Europapreis für Individuen, die sich im Einigungsprozess Europas besonders verdienstvoll zeigten. Darunter der deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl, US-Präsident Ronald Reagan, Repräsentant des alten Blutadels Otto von Habsburg, Kanzlerin Angela Merkel oder der EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Sowohl Coudenhove-Kalergi als auch Retinger gelten als Gründungsväter der heutigen Europäischen Union, die nach Empfindung vieler erst einer der Zwischenschritte zu einem finalisierten Gebilde der Vereinigten Staaten von Europa in der Zukunft sein soll.

Beide Männer repräsentieren jedoch verschiedene Ansätze für dasselbe Ziel. Retinger zählte auf die kapitalistische, internationalistische Ordnung unter angelsächsischer Führung, um diese Integration voranzutreiben. Coudenhove-Kalergi hingegen legte sich nicht fest und war auch den Bolschewiki in der Sowjetunion gegenüber enthusiastisch eingestellt und bewertete deren kommunistischen Pfad als einen weiteren, legitimen und natürlichen Ansatz auf dem Weg zu einem vollends geeinigten Europa.

Inwieweit also eine neue große Koalition in Berlin die Vereinigten Staaten von Europa in den kommenden Jahren mit ausrufen wird, hängt davon ab, ob sie den EU-Bürgern rechtzeitig schmackhaft gemacht wird. Oder sie wird dank repräsentativer Demokratie auch ohne die Zustimmung des Volkes erzielt werden.

Das Ziel für die Zukunft

„Warum nehmen wir uns eigentlich jetzt nicht vor, 100 Jahre nach unserem Heidelberger Beschluss, 100 Jahre später, spätestens im Jahr 2025 diese Vereinigten Staaten von Europa verwirklicht zu haben? Ich will, dass es einen europäischen Verfassungsvertrag gibt, der ein föderales Europa schafft.“

Es scheint, dass dies das eine Ziel ist, das sich die SPD nicht erlauben wird, aus den Augen zu verlieren.“

(Ende des Transkripts)