Archiv des Autors: Helmut Reibold

Edward Bernays, Vater der Propaganda

Die Creel-Kommission: Propaganda-Behörde aus Kommunikationsprofis

„Die sogenannte Creel-Kommission. Sie besteht ausschließlich aus Kommunikationsprofis: Journalisten, Werbefachleute, Pressevertreter. Zu ihnen gehört auch einer, der sich mit 26 Jahren bereits einen Namen in der Werbebranche gemacht hat. Er heißt Edward Bernays.

Gustave Le Bon und seine „Psychologie der Massen“

Wie die meisten Mitglieder der Kommission vertritt er eine bei den westlichen Eliten weit verbreitete Sicht auf die Massen. Sie geht auf 20 Jahre alte Theorien des Franzosen Gustave Le Bon zurück. In seinem Buch ‚Psychologie der Massen‘ lieferte er eine präzise Beschreibung des Massenverhaltens.

Tiere, die ihrem Trieb folgen

Letztlich wird den Menschen abgesprochen, rational denken zu können. Sie seien rational nicht zu erreichen. Sie seien wie Mikroben, verkommen zu einem Virus, zu Tieren, die ihrem Trieb folgen. Er stellt die Masse als eine Gruppe von Menschen dar, die sich jeder Vernunft verschließt.

Schwarz ist Weiß und Weiß ist Schwarz

Es gelingt ihnen sogar, das Image von Großindustriellen zu ändern. John Rockefeller steht nicht mehr als verhasster Kapitalist da, sondern im Gegenteil als Wohltäter.

Logisches Denken untergraben

Bernays übernahm Freuds Grundannahme, dass Menschen zwar denken, sie würden eigenständig und rational urteilen. Aber in Wahrheit werden sie von ihrem Unbewussten oder Unterbewussten gesteuert. Es galt daher, ihr logisches Denken zu umgehen.

Lippmann meinte, eine geschickte Propaganda könne die Massen dazu bringen, eine Politik zu unterstützen, die ihren eigenen Interessen schadet.

Ärzte als Multiplikatoren für Falschaussaagen

Er nutzt den Einfluss einer der damals angesehensten Berufsgruppen: der Ärzte. Die Studie schließt mit der gesunden Wirkung eines üppigen Frühstücks. Bernays verschickt das Ergebnis an 4.000 Ärzte im ganzen Land. Ahnungslos verbreiten die unter ihren Patienten, was einem rein kommerziellen Zweck dient.

Wenn Sie kein Freund von Schinken sind, aber daran interessiert sind, gesund zu leben, und 4.000 Ärzte sagen: ‚Essen Sie Schinken‘, dann tun Sie es.

Die Macht der Propaganda: Keine Gegenwehr

Diese Offenheit stellt unter Beweis, welch ungeheure Macht Propaganda hat. Selbst wenn sie ihre Tricks offenlegen, kommt kein Aufschrei der Manipulierten.“

(Ende des Transkripts)

US-Wirtschaft: absichtlich herbeigeführter Crash?

Wirtschaft im Sinkflug

„Die US-Regierung ist kurz davor, unsere Wirtschaft zum Absturz zu bringen, eine Rezession auszulösen und gleichzeitig den Aktienmarkt absichtlich zum Absturz zu bringen. Wenn Sie sich jetzt ein Auto oder ein Haus kaufen möchten, werden die Preise sinken. Aber lassen Sie mich das erklären:

Trump und Federal Reserve: Gleiche Interessen

Nicht nur Trump will die Wirtschaft zum Absturz bringen. Auch die Federal Reserve braucht das. Zunächst einmal der Aktienmarkt. Ich sagte bereits im Dezember, der NASDAQ würde dieses Jahr um mindestens 40 % einbrechen. Viele Leute haben darüber gelacht.

Trump 2016 und Trump 2024

Aber man muss verstehen, dass Trump im Jahr 2016 und Trump im Jahr 2024 zwei völlig unterschiedliche Menschen sind. Trump hat eine Mission. Er will die Staatsausgaben kürzen und eine Deflation herbeiführen. Er will, dass die Preise sinken.

Schuldenfinanzierung durch Rezession

Das ist nicht ideal für den überhöhten Aktienmarkt. Die Federal Reserve kann ihre Schulden, die Billionen und Aber-Billionen Dollar, die sie dieses Jahr refinanzieren muss, zum aktuellen Zinssatz nicht refinanzieren. Sie brauchen eine schrumpfende Wirtschaft und eine Rezession, um die Zinsen senken und ihre Schulden refinanzieren zu können.

Negative und positive Wirkungen

Trump hat viele Versprechen gemacht, die er nicht einhalten kann, ohne eine Deflation auszulösen. Man kann die Staatsausgaben nicht kürzen und die Wirtschaft schrumpfen lassen, ohne in eine Rezession zu geraten. Wird das also negative Folgen haben, wie zum Beispiel Arbeitsplatzverluste? Ja, aber es wird viele Dinge bewirken, auf die viele Menschen gewartet haben: sinkende Immobilienpreise, günstigere Zinsen und die Möglichkeit, dass sich die Menschen Kredite leisten können.

Rezession war unausweichlich

Genau das wird passieren. Die Regierung wird die Wirtschaft absichtlich zum Absturz bringen. Für diejenigen unter Ihnen, die sagen: „Oh, Trump verursacht nur eine Rezession“, sei gesagt: Tatsache ist, dass wir 2022 eine inverse Zinskurve hatten, die 2024 endete, und egal, wer gewählt würde, wir würden eine schwere Rezession erleben.“

(Ende des Transkripts)

Vorgeschichte des 2. Weltkrieges (Deutsche Kriegsschuld???)

„Grüß Gott, meine lieben Damen, meine werten Herren. Ich freue mich, dass ich heute Morgen den Reigen der drei Vorträge über den Zweiten Weltkrieg und die Vorkriegsgeschichte eröffnen darf.

Bekenntnisse eines Laienhistorikers

Sie haben sicherlich anhand der drei kurz gefassten Lebensläufe in der Einladung für die heutige Veranstaltung festgestellt, dass ich der einzige Laienhistoriker in diesem Trio der Vortragenden bin. Und so will ich Ihnen kurz zu Beginn eine Erklärung dafür abgeben, wie ich als Laie dazu komme, mich mit einem geschichtlichen Thema zu befassen — mit dem Thema Vorgeschichte Zweiter Weltkrieg.

Gründe für Aufrüstung

Vor ein paar Jahren bin ich der Frage nachgegangen, inwieweit die deutsche Bevölkerung in den dreißiger Jahren aus der deutschen Hochrüstung zwischen 1933 und 39 auf Hitlers Kriegsabsichten schließen konnte. Ich habe einmal als junger Generalstabsoffizier im Bereich der Rüstung gearbeitet, und von damals habe ich immer noch im Hinterkopf, dass man ja nicht rüstet, um sein Geld gut anzulegen. Dann geht man besser zur Sparkasse in München. Sondern man rüstet, um sich gegen jemand zu verteidigen oder jemand anzugreifen oder jemandes Bündnispartner zu werden. Es gibt immer diesen Jemand als Referenzsystem für die eigene Rüstung.

Aufrüstung im Vergleich

Und wenn man erkennen will, zu welchem Zweck ein Land rüstet, dann muss man seine Rüstung mit der Rüstung der umgebenden Nachbarländer vergleichen. Daraus kann man ungefähr die Absichten, die hinter dieser Rüstung stehen, ablesen.

Aufrüstung mit Angriffsabsichten oder für den Notfall?

Da gibt es eine ganz einfache Faustformel: Wenn ein Staat versucht, dreimal so viele Streitkräfte zu haben wie seine Nachbarn oder wie sein stärkster Nachbar, dann kann man ihm Angriffsabsichten unterstellen. Wenn sich ein Land mit etwa einem Drittel der Streitkräfte der Nachbarn zufrieden gibt, kann man davon ausgehen, dass es nur rüstet, um sich im Notfall verteidigen zu können.

Deutsche Aufrüstung im Vergleich mit den Nachbarn

Wenn ich belegen wollte, dass Hitler ab 1933 einen Angriffskrieg vorbereitet hat, dann musste ich die deutsche Rüstung mit der zeitgleichen Rüstung der Nachbarländer vergleichen. Und zwar ganz konkret deutsche Rüstung vergleichen mit der Rüstung Frankreichs und der Staaten, die mit Frankreich gegen Deutschland verbündet waren, also England und Sowjetunion gar nicht mal mitgezählt, weil die ja nicht unsere unmittelbaren Nachbarn sind.

Deutsche Quellen schweigen

Also griff ich mir die einschlägige deutsche Fachliteratur und suchte nach der zeitgleichen Rüstung des Auslandes und fand nichts. Die gesamte deutsche erzählende Nachkriegsgeschichtsschreibung schweigt sich weitgehend zur zeitgleichen Röstung des Auslandes aus. Nur die ausländische Marine-Rüstung, die ist in Deutschland hervorragend dokumentiert.

Suche in ausländischen Quellen

Also wenn ich die Zahlen brauchte, die ich zu meinem Vergleich haben mußte, dann mußte ich an ausländische Literatur herangehen. Und so habe ich mir tschechische, französische, englische, amerikanische besorgt, die es alle in guter deutscher Übersetzung gibt.

Schwierigkeit: Betrachtungsweise der Historiker

Nun schreiben ja Historiker keine Rüstungsgeschichte ihres Landes, sondern sie schreiben über Innenpolitik, Außenpolitik, Kultur, Wirtschaft, wenn man Glück hat, auch mal über Sicherheitspolitik. Und wenn ich noch mehr Glück hatte, fand ich auch Zahlen über Rüstung.

Gefunden, aber nicht gesucht

So habe ich viel suchen müssen und viel lesen müssen, um die paar Zahlen zu finden, die ich brauchte. Und dabei habe ich vieles gefunden, nachdem ich überhaupt nicht gesucht habe.

Mitschuld ausländischer Regierungen an Zweitem Weltkrieg

Ich habe zu meinem großen Erstaunen festgestellt, dass eine ganze Reihe ausländischer Historiker nach dem Krieg ihren Regierungen der zwanziger und dreißiger Jahre vorwerfen, sie hätten den Zweiten Weltkrieg verhindern können, wenn sie es nur gewollt hätten. Manche gehen sogar so weit, ihren Regierungen vorzuwerfen, sie hätten den Zweiten Weltkrieg mit angezettelt.

Wer hat den Zweiten Weltkrieg angezettelt?

Solches hatte ich in deutscher Literatur nie gelesen. Da bin ich neugierig geworden und habe mir mehr Bücher besorgt, mehr gelesen. Dann habe ich geguckt, aus welchen Quellen diese Historiker schöpfen, habe mir die Quellen besorgt, soweit mir das möglich war, bin in Archive gegangen, habe Memoiren gelesen. Und damit hing ich an dem Thema: Wer hat eigentlich den Zweiten Weltkrieg angezettelt? Darüber will ich nun sprechen.

Die Wahrheit über die Rüstungsverhältnisse

Aber ehe ich auf dieses Thema komme, will ich Ihnen noch das Rätsel auflösen: Wie war denn nun das Rüstungsverhältnis Deutschland – benachbartes Ausland 1933? Frankreich und die mit Frankreich gegen Deutschland verbündeten Staaten hatten 1933 an aktiven Friedensheeres-Divisionen eine Überlegenheit von eins zu zwölf. Und wenn man die ausgestatteten und ausgebildeten Reservegroßverbände mitzählt, war die Überlegenheit eins zu 97.

Interesse der deutschen Bevölkerung an Aufrüstung

Wenn man sich dann noch ins Gedächtnis zurückruft, dass im damaligen Frieden, wir hatten ja schließlich den Versailler Frieden geschlossen, in Friedenszeiten französische Truppen in Deutschland einmarschierten, belgische Truppen, litauische Truppen, polnische Truppen und Milizen und Grenzbereiche Deutschlands, wie zum Beispiel das Ruhrgebiet, was ja nicht mal ein Grenzbereich ist, zeitlich begrenzt oder für immer besetzt haben und annektiert haben, da kann man verstehen, dass die Bevölkerung, deutsche Bevölkerung 1933 eine ganz andere Brille für dieses Problem aufhatte. Sie wollte nicht mehr, dass jeder Nachbarstaat auf unserem Territorium machen konnte, was er wollte und dass die kleine Reichswehr mit den zehn Divisiönchen das nicht abwehren konnte. Die Masse der deutschen Bevölkerung hat damals die Wiederaufrüstung begrüßt, weil sie Schutz wollte.

Rüstungssituation war kein Indiz für Angriffskrieg

Und selbst zu Kriegsbeginn, als dieser Rüstungsprozess zunächst mal zu bilanzieren ist, hatten wir Deutsche immer noch eine Heeres-Unterlegenheit von eins zu zweieinhalb. Von daher konnte die deutsche Bevölkerung damals aus diesem Indiz nicht schließen, dass die deutsche Rüstung auf einen Angriffskrieg hin ausgelegt war.

So, und nun habe ich Ihnen erklärt, über welchen Umweg ich zu meinem Thema gekommen bin: Entstehung des Zweiten Weltkriegs.

Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg

Meine Damen und Herren, ich war von dem, was mir durch ausländische Literatur und durch Akteneinsicht in Archiven erschlossen hat, so fasziniert, dass ich bald beschloss, das zusammenzufassen und in einem Buch zu veröffentlichen. Und so entstand mein Buch „1939: Der Krieg, der viele Väter hatte“. Nun ist der Titel etwas irreführend. Man könnte meinen, das Buch handle vom Krieg. Aber das Schlüsselwort sind die ‚vielen Väter‘ und nicht der Krieg. So heißt das Buch dann richtigstellenderweise auch im Untertitel: ‚Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg‘.

Ausblick auf weitere Vorträge

Herr Dr. Scheil wird dann im zweiten Vortrag dieses Vormittags das Staffelholz übernehmen und mit seinem Vortrag „Der Krieg, der nicht zu stoppen war“ über den Krieg selbst sprechen. Und Herr Dr. Post wird heute Nachmittag über den Krieg im Pazifik sprechen.

Lage in Europa zwixchen den beiden Weltkriegen

Zur Vorgeschichte des Krieges: Die Lage in Europa ist seit dem Ende des Ersten Weltkriegs vor dem Zweiten Weltkrieg nie frei von Spannungen und Kriegen gewesen. Polen und die Sowjetunion hatten ihre Spannungen und Kriege. Polen und Litauen hatten Spannungen und einen Krieg. Frankreich und Italien hatten Differenzen um Territorien. Genauso Dänemark und Norwegen, Italien und England, Jugoslawien und Österreich, Deutschland und die Tschechoslowakei, Ungarn und die Tschechoslowakei, Polen und die Tschechoslowakei. Spanien und Italien, Italien und Albanien, und so weiter.

Der große Knall

Das alles hält Europa zwar in einem gewissen dauerhaften Fieberzustand, doch der große Knall kommt erst, als Deutschland 1933 Danzig zurückverlangt und dazu noch eine exterritoriale deutsche Autobahn durch den polnischen Korridor hindurch vom Reichsgebiet in das seit 1918 abgetrennte Ostpreußen.

Danzig- und die Korridorfrage gegen Polens und Englands Willen

Für mich hatte Adolf Hitler nach meinem früheren Verständnis den Zweiten Weltkrieg ausgelöst, als er mit Brachialgewalt die Danzig- und die Korridorfrage gegen Polens und Englands Willen durchsetzen wollte.

Entscheidend ist, was vorausgegangen ist

1967 hat der israelische Botschafter Asher Ben Nathan, Botschafter in Bonn, interessanterweise einmal auf die Frage eines Journalisten, wer denn den Sechstagekrieg begonnen und wer die ersten Schüsse abgegeben habe, geantwortet: ‚Das ist gänzlich belanglos. Entscheidend ist, was den ersten Schüssen vorausgegangen ist.‘ Und genau damit bin ich bei der Frage, die ich mir früher so nie gestellt habe: Was ist den ersten Schüssen vom September 1939 vorausgegangen? Eine Vorgeschichte, über die ich jetzt sprechen will.

Geschichtsbild aus der Schulzeit

Ich habe in den vergangenen Jahren ja einiges gelesen, das meine einfache Sicht mit Hitler als alleinigen Verursacher des Zweiten Weltkriegs differenziert hat. Da habe ich mich natürlich fragen müssen, woher mein so einfaches Geschichtsbild kam. Ich hatte mein Geschichtsbild von dem, was man so hört und liest, vor allem aber aus meiner eigenen Schulzeit.

Was steht in aktuellen Schulgeschichtsbüchern?

Und da habe ich mich gefragt, was die Schulkinder denn heute so lernen, heute über die Entstehung des Zweiten Weltkriegs. Da habe ich mir das Schulgeschichtsbuch meiner jüngsten Tochter genommen, mit dem die in Buxtehude durch das Abitur gegangen ist: ‚Unsere Geschichte‘, Band vier, von Diesterweg. Dieses Schulgeschichtsbuch vermittelt den Kindern ein sehr einleuchtendes Bild von der Genese des Zweiten Weltkrieges. Es vermittelt den Schülern das Bild von einer Reichsregierung, die 1939 auf den Krieg drängt, die nicht vor allem die Danzigfrage lösen will, sondern die Polen erobern will.

Hitler-Zitat: Angst vor einem Vermittlungsplan

Dazu zitiert dieses Schulbuch aus einer Hitlerrede, die Hitler am 22. August 1939, eine Woche vor Kriegsbeginn, vor Befehlshabern der Wehrmacht hält. Ich möchte Ihnen das mal vorlesen, was hier an Zitat steht, und diese Zitate finden Sie in fast allen Schulgeschichtsbüchern Niedersachsens. Hier sagt Hitler vor dem Befehlshabern, so in diesem Buch zitiert: „Die Gegner haben nicht mit meiner großen Entschlusskraft gerechnet. Unsere Gegner sind kleine Würstchen. Ich sah sie in München. Nun ist Polen in der Lage, in der ich es haben wollte. Ich habe nur Angst, dass mir noch im letzten Moment irgendein Schweinehund einen Vermittlungsplan vorlegt.“ Seite 128 dieses schönen Geschichtsbuchs.

Gefälschtes Zitat als Bildungsinhalt

Die Schüler lernen mit dieser Redewendung, dass Hitler Krieg um jeden Preis wollte. Ich erinnere Sie noch einmal an den zuletzt zitierten Satz: „Ich habe nur Angst, dass mir noch irgendein Schweinehund einen Vermittlungsvorschlag vorlegt.“ Der Satz spricht Bände. Nur er ist eine Fälschung. Er ist für den Nürnberger Prozess nachträglich in das Redeprotokoll dieser Hitleransprache eingefügt worden, um die Rede etwas als Beweismaterial gegen die Hauptangeklagten anzuspecken.

Die Wahrheit: Um Verhandlungen bemüht

Der Eindruck, der den Schülern hier vorgetäuscht wird, ist, dass Hitler nicht verhandelt hat und dass Hitler nicht verhandeln wollte. Wussten Sie, dass Hitler noch am Nachmittag vor Kriegsbeginn dem Reichstagspräsidenten und Luftfahrtminister Göring seine Zustimmung für Verhandlungen mit dem englischen Botschafter in Berlin gegeben hat, um den Krieg abzuwenden und die Danzigfrage ohne Krieg zu lösen? Wussten Sie, dass die deutsche Reichsregierung die britische Regierung gebeten hatte, in der Danzigfrage zwischen Deutschland und Polen zu vermitteln? Wussten Sie, dass Hitler in den letzten zehn Tagen vor dem Krieg an die italienische Regierung geschrieben hat, an die französische und an die englische, um den Krieg abzuwenden? Danzig-Problem ohne Krieg zu lösen?

16-Punkte-Plan zur Regelung der deutsch polnischen Differenzen

Wussten Sie, dass die deutsche Reichsregierung den Polen kurz vor Kriegsausbruch einen 16-Punkte-Vorschlag zur Regelung der deutsch polnischen Differenzen gemacht hat? Die Polen haben diesen Vorschlag nicht angenommen. Nicht nur inhaltlich, was nicht verwundern würde, sondern sie haben ihn sächlich nicht angenommen. So musste dieser Vorschlag über London nach Warschau gehen, und so kam er in die Hände der britischen Kabinettsmitglieder.

Was nicht sein darf, kann nicht sein: Medienmanipulation

Wie das denn so manchmal ist: Mancher Minister nimmt seine Dienstsachen wohl mit nach Hause. Die Frau des gerade zurückgetretenen britischen Marineministers Cooper bekam die 16 deutschen Punkte bei ihrem Ehemann zu lesen, las sie, und sagte zu ihrem Man: ‚Ich weiß gar nicht, was du willst. Der deutsche Vorschlag ist doch so vernünftig.‘ Da packte den Minister Cooper das Entsetzen, denn ihm wurde auf einmal klar, dass die britische Öffentlichkeit auf den deutschen Vorschlag genauso reagieren könnte wie seine eigene Frau. Und Cooper rief stehenden Fußes die Redaktionen von Daily Mail und Daily Telegraph an und forderte die Redakteure auf, den deutschen Vorschlag in einem möglichst ungünstigen Licht darzustellen.

Taktisches Täuschungsmanöver

Nun hatte die Reichsregierung angekündigt, diesen 16-Punkte.-Vorschlag am Abend dieses Tages über Rundfunk bekannt zu geben. Und da bat dann auch noch der englische Botschafter in Berlin, Henderson, im Außenministerium, man möge diesen deutschen Vorschlag nicht über Rundfunk bekanntgeben, mit der etwas fadenscheinigen Begründungen, dass könne ja die Verhandlungen mit den Polen stören.

Französische Historiker entlarvt Farce

Der französische Historiker Rassinier hat nach dem Krieg über diesen deutschen Friedensvorschlag geschrieben: ‚Hätten das französische und das britische Volk am 30. August 139 von diesem deutschen Vorschlag Kenntnis gehabt, so hätten Paris und London kaum den Krieg an Deutschland erklären können, ohne einen Sturm der Entrüstung hervorzurufen, der den Frieden durchgesetzt hätte.‘

Offizielle und amtliche Quellen

Nun werden Sie sich fragen, woher ich das alles weiß. Ich weiß das aus den Akten des Nürnberger Prozesses, aus den Akten des Foreign Office, aus den Akten des Auswärtigen Amtes, aus den Darstellungen zweier französischer Historiker und aus den Schilderungen der damals beteiligten Botschafter.

Polen verweigerte direkte Verhandlungen

In den letzten zehn Tagen vor Kriegsausbruch ist intensiv zwischen Berlin und London verhandelt worden, um die deutsch polnischen Probleme ohne Krieg zu lösen. Die Polen weigerten sich, darüber zu verhandeln. So ging das alles über London.

Humanitäre Tragödie der nicht polnischen Minderheiten in Polen

Welches waren die Probleme? Wir alle wissen doch, dass es sich damals um Danzig gehandelt hat und um die exterritorialen Verkehrsverbindungen vom Reichsgebiet in das damals abgetrennte Ostpreußen, also um die sogenannte Korridorfrage. Was vergessen ist und was seit dem Kriege aus den deutschen Schulbüchern verbannt ist, ist die humanitäre Tragödie der nicht polnischen Minderheiten in Polen. Das nach 1990 wieder selbständige Polen hatte neben 19 Millionen polnischen Polen, polnisch sprechenden und römisch katholischen Staatsbürgern auch 5 Millionen Ukrainer, 2,5 Millionen Juden, 2 Millionen Deutsche, 1,2 Millionen Weißrussen und in die Zigtausende zählende Minderheiten an Litauern, Tschechien, Ungarn und Slonsaken und Kaschuben.

Verfolgung nicht-polnischen Staatsbürger

Die 19 Millionen polnischen Polen versuchten von 1919 an, ihre etwa 11 Millionen nicht polnischen Staatsbürger sprachlich zu polonisieren und konfessionell zu katalysieren. Sie kündigen das Minderheitenschutz-Abkommen, das ihnen die Siegermächte 1920 auferlegt hatten, und verfolgten die nicht-polnischen Staatsbürger im eigenen Staat.

Beispiel: Ukrainische Minderheit

Wenn ich Ihnen jetzt etwas über das Schicksal der Volksdeutschen in Polen vortragen würde, würde sicher mancher von Ihnen denken: ‚Na ja, das ist Vertriebenengerede, das kennen wir schon.‘ Deshalb will ich nicht über die Volksdeutschen sprechen, sondern über die größte Minderheit in Polen, über die 5 Millionen Ukrainer. Deren Schicksal ist deshalb gut dokumentiert worden, weil viele Ukrainer in der damaligen Zeit aus Polen nach Kanada, nach British Canada ausgewandert sind. Und so haben sich britische Medien und Parlamente immer wieder um das Schicksal der Ukrainer in Polen gekümmert und das beobachtet.

Manchester Guardian berichtet über Missstände

So schreibt der Manchester Guardian am 14. Dezember 1931: ‚Die Minderheiten in Polen sollen verschwinden. Diese Politik wird rücksichtslos vorangetrieben, ohne die geringste Beachtung der öffentlichen Meinung in der Welt, der internationalen Verträge und des Völkerbunds. Die Ukraine ist unter polnischer Herrschaft zur Hölle geworden. Von Weißrussland kann man dasselbe mit noch größerem Recht sagen. Das Ziel der polnischen Politik ist das Verschwinden der nationalen Minderheiten auf dem Papier und in der Wirklichkeit.‘ Soweit der Manchester Guardian.

Kritik vor dem englischen Oberhaus

Ich sagte, auch die Parlamente haben sich ab und zu mit dieser Minderheitenfrage in Polen befasst. So liegt ein Protokoll einer Sitzung des Oberhauses vom 15. Juni 1932 vor, in dem ein Lord Noel Buxton vor dem Oberhaus über die jüngsten Verhandlungen beim Völkerbund in Genf vorträgt. Er sagt: ‚In den letzten Tagen sind auf den Tagungen des Rats des Völkerbundes wichtige Fragen, die die nationalen Minderheiten betreffen, behandelt wurden. Vor allem wurde auf der Januartagung ein Bericht verhandelt, der sich mit der sogenannten Terrorisierung beschäftigte, die im Herbst 1930 in der polnischen Ukraine stattgefunden hat. Die Assimilierung durch Zerstörung der Kultur ist dort an der Tagesordnung.

Bildungs-Restriktionen

Aus dem Korridor und aus Posen sind bereits nicht weniger als 1 Million Deutsche seit der Annexion abgewandert, weil sie die Bedingungen dort unerträglich finden. Im polnischen Teil Ostgaliziens wurden vom Ende des Krieges bis 1929 die ukrainischen Volksschulen um Zweidrittel vermindert. In den Universitäten, in denen die Ukrainer unter österreichischer Herrschaft elf Lehrstühle innehatten, besitzen sie jetzt keinen, obwohl ihnen 1922 von der polnischen Regierung eine eigene Universität versprochen worden war. In dem Teil der polnischen Ukraine, der früher zu Russland gehörte, in Wolhynien sind die Bedingungen noch härter. In der ganzen Ukraine gibt es ein System der polizeilichen Verfolgung.‘

Belege für mittelalterliche Folter

Dieser Lord Noel Buxton fährt an späterer Stelle fort: ‚Wir können in diesem Zusammenhang eine besonders beklagenswerte Tatsache nicht beiseite lassen, nämlich die Folterung von Gefangenen in Gefängnissen und von Verdächtigen, die sich die Ungnade der polnischen Behörden zugezogen haben. Überzeugende Beweise dafür, dass in solchen Fällen mittelalterliche Foltern angewendet werden, liegen zu meinem Bedauern vor. Diese Darstellungen wurden im Völkerbundsrat durch Lord Cecil als Delegierten der britischen Regierung als das Gewissen der Menschheit erschütternd bezeichnet. Sie sind vom Völkerbundsrat nicht untersucht worden, wie das hätte erfolgen müssen.‘

Kritik auch in Frankreich

Soweit zwei englische Stimmen. Aber auch in Frankreich ist nicht unbeobachtet geblieben, was sich im Polen der damaligen Zeit mit den Minderheiten abgespielt hat. So schreibt ein französischer Slawistik-Professor, der insgesamt drei Bücher über das Polen der damaligen Zeit geschrieben hat und der den Anschluss der Westukraine, den Zwangsweisen an Polen vor Ort miterlebt hat: ‚Es wurde erschossen, gehängt, gefoltert, eingesperrt, beschlagnahmt. Viele ukrainische Priester wurden hingerichtet. Um Überfüllungen zu vermeiden, machten die Polen keine Gefangenen. Die Gefängnisse von Lemberg quellen über von Ukrainern aller Schichten, deren einziges Verbrechen darin bestand, Ukrainer zu sein oder Ukrainisch zu sprechen.‘ Das war die Stimme eines Franzosen.

Juden verlassen Polen

Den anderen Minderheiten ging es nicht anders. Zwischen 1934 und 38, als in Deutschland schon die Judenverfolgung läuft, verlassen 757.000 Juden, also über eine halbe Million Juden Polen und suchen in Deutschland oder auf dem Weg über Deutschland Zuflucht im Ausland.

Mehrfach Minderheitenschutz-Abkommen

1939 verschlechtert sie auch die Lebensbedingungen der deutschen Minderheit wieder dramatisch. Ich hatte schon erwähnt, dass die Polen das Minderheitenschutz-Abkommen von 1920 einseitig aufgekündigt hatten. Die Reichsregierung hat dann 1934 mit der polnischen Regierung ein bilaterales Minderheitenschutz abkommen geschlossen, dessen Wirkung nicht lange vorgehalten hat. Dann hat die Reichsregierung noch einmal im November 1937 ein bilaterales Minderheitenschutz-Abkommen mit den Polen geschlossen. Und dessen Wirkung war 1939 auch schon wieder verpufft.

Repressalien gegen Deutsche

Den Deutschen wurden Schulen geschlossen, Geschäfts- und Betriebslizenzen entzogen, Arzt-Approbation entzogen, Bauernhöfe angesteckt, Geschäfte boykottiert, Deutsche auf offener Straße verprügelt. Und die Deutschen, die versuchten, dieser Drangsal durch Flucht ins Reichsgebiet zu entkommen, wurden, wenn sie an der Grenze gestellt wurden, beschossen und erschossen, wie Jahrzehnte später Deutsche auf der Flucht aus der DDR in den Westen. Ähnliche Verhältnisse.

Kein kollektiven Gedächtnis für humanitäre Tragödie in Polen

Trotzdem sind im August 1939 bereits etwa 80.000 deutsche Flüchtlinge aus Polen in den Sammellagern im Reichsgebiet und im Danziger Gebiet angekommen. Alle Minderheiten in Polen erleiden 1939 eine humanitäre Tragödie wie die Minderheiten in Jugoslawien unter Milosevic. Nur da haben wir noch die Fernsehbilder im Gedächtnis. Und deshalb ist das im kollektiven Gedächtnis Europas erhalten. Von der Minderheitentragödie 1939 und davor in Polen ist im kollektiven Gedächtnis Europas nichts mehr erhalten. Und auch unsere Schulbücher schweigen sich darüber aus.

15.000 Minderheitenbeschwerden ohne Abhilfe

Von 1920 bis 39, also in der Zwischenkriegszeit, gehen beim Völkerbund in Genf etwa 15.000 Minderheitenbeschwerden aus Polen ein, denen der Völkerbund nicht abhilft. Das Auswärtige Amt in Berlin registriert allein im letzten Halbjahr vor Kriegsbeginn etwa 1.500 Fälle von Willkürakten, Rechtsbrüchen und Drangsalierungen an Deutschen in Polen. Der damalige Staatssekretär von Weizsäcker, Stellvertreter des Reichsaußenministers von Ribbentrop und übrigens auch Vater unseres späteren Bundespräsidenten, schreibt dazu in seinen Erinnerungen: ‚Unsere diplomatischen und Konsularberichte aus Polen zeigten, wie 1939 die Welle immer höher auflief und das ursprüngliche Problem Danzig und die Passage durch den Korridor überdeckte.‘

Hitler drängt auf klare Regelung

In dieser Lage einer humanitären Katastrophe glaubte Hitler zu einer baldigen Regelung der Danzig-, der Korridor- und der Minderheitenfrage kommen zu müssen. Und er hat das gegenüber den Briten und Franzosen 1939 immer wieder zum Ausdruck gebracht. In jeder Note, in jedem Gespräch hat er gesagt und geschrieben, dass die deutsch polnischen Probleme noch in diesem Jahr 1939 wegen des Schicksals der verbliebenen 1 Million Deutschen in Polen geregelt werden muss. Er hat immer gesagt und geschrieben: ‚Es ist unaufschiebbar geworden.‘ Hitler hat den Polen seit Oktober 1938 immer wieder Vorschläge unterbreitet und im August 39, also elf Monate später, dann ein Ultimatum gestellt.

Angriffsbeginn mehrmals verschoben

Etwas, was mich sehr erstaunt hat, war, dass Hitler in den letzten Tagen vor Kriegsausbruch, als er schon den Nichtangriffspakt mit der Sowjetunion in der Tasche hatte, die Wehrmacht also hätte losschlagen können., dass Hitler dann noch dreimal den schon festgelegten Angriffsbeginn der Wehrmacht verschoben hatten. Es ist interessant, in den Tagebüchern der Wehrmacht seine Begründung zu lesen. Er sagt jedes Mal: ‚Ich brauche noch Zeit zum Verhandeln.‘ Und dann steht in unseren Schulgeschichtsbüchern die das schöne gefälschte Hitler-Satz: ‚Ich habe nur Angst, dass mir noch ein Schweinehund einen Vermittlungsvorschlag vorlegt.‘

Pendeldiplomatie mit Unterstützung von schwedischem Industriellen

Hitler hat sich bei seinen Verhandlungen eines schwedischen Vermittlers bedient, des schwedischen Industriellen Birger Dahlerus. Dahlerus hatte ausgezeichnete Privat- und Geschäftskontakte sowohl nach London als auch nach Berlin. Er hatte sich zu diesen Vermittlerdiensten, weil er ein persönlicher Bekannter von Göring war, selbst angeboten. Und er hat in den letzten zehn Tagen vor Kriegsbeginn das gemacht, was wir heute eine Pendeldiplomatie nennen: Er ist ein oder zweimal pro Tag zwischen London und Berlin hin und her geflogen, hat die Noten überbracht, die Lösungsvorschläge, die jede Seite gemacht hat, und hat jeweils interpretiert der einen Seite, was die andere Seite so denkt und wie weit sie in Kompromissen gehen könnte. Er war ein ehrlicher Makler.

Übereinstimmende Quellen: Kein Zweifel an Verhandlungen

Man kann den Gang der Verhandlungen aus den Aufzeichnungen des Birger Dahlerus genau rekonstruieren. Man kann sie auch aus den Akten des deutschen Auswärtigen Amtes genau rekonstruieren, auch aus den Akten des englischen Foreign Office und aus dem Prozess-Akten des Nürnberger Prozesses und aus den Aufzeichnungen der beteiligten deutschen und englischen Botschafter. Und was das Verblüffende ist: Die Aufzeichnungen, egal ob Schwedisch, Englisch oder Deutsch, stimmen, was den Verlauf der Verhandlungen und die Verhandlungsgegenstände betrifft, minuziös überein. Da gibt es überhaupt keinen Zweifel, was da in den letzten zehn Tagen verhandelt worden ist.

Schulbüchern verschweigen historische Tatsachen

Und trotzdem berichten die deutschen Schulgeschichtsbücher nichts, aber auch gar nichts darüber. Es wird nichts erwähnt, weder die humanitäre Tragödie der ukrainischen, jüdischen, deutschen, weißrussischen Minderheit in Polen, noch die Versuche, den Ausbruch eines neuen Krieges zu verhindern.

Fast wie ein Krimi

Ich fand die Verhandlungen in den letzten Tagen vor Kriegsbeginn so spannend, dass ich die letzten Tage Tag für Tag, Stunde für Stunde in meinem Buch nachgezeichnet habe. Ich habe, als ich die Dinge so in den Akten gelesen habe, gedacht, ich lese einen Krimi.

Situation nach 1918

Wir machen nun einen Zeitsprung zurück auf 1918. Das deutsch polnische Verhältnis zwischen beiden Kriegen war nicht immer so schlecht wie 1939. Der Start ist schlecht, und auch das Ende. 1918 nehmen sich die Polen, nachdem das Deutsche Reich gegenüber Amerika, England und Frankreich im Westen hatte Frieden schließen müssen, die bis dahin deutschen Provinzen Posen und Westpreußen. Sie tun dies, ehe ihnen diese Gebiete von den Siegermächten zugesprochen werden. Westpreußen war immerhin zu 70 Prozent deutsch besiedelt, so dass dieser Gewaltstreich Polens von keiner Weimarer Regierung anerkannt worden ist.

Kampf um Oberschlesien

1918 und 19 fordert Polen in Versailles außerdem Teile von Pommern, Schlesien und Ostpreußen für sich, was ihm jedoch nicht zugestanden wird, aber doch Ängste in Deutschland hinterlässt. 1921 startet Polen den Versuch, ganz Oberschlesien mit Milizen und den dort ansässigen polnischen Gastarbeitern zu erobern. Nach einer Volksabstimmung, die Polen zu verhindern sucht, erhält es das ostoberschlesische Industriegebiet von den Siegerstaaten zugesprochen.

Polnische Bedrohung

1933 fordert Polen Frankreich dreimal zu einem Zweifrontenkrieg gegen Deutschland auf, was Frankreich allerdings ablehnt. Polen verfügt 1933 mit 278.000 Mann im Heer also fast 300.000 Mann im Heer, immerhin noch über dreimal so viel Militär wie Deutschland mit seinem 100.000-Mann-Heer. So wird Polen vor Hitlers Amtsantritt 1933 von allen demokratischen Parteien in Deutschland und von der Reichswehr als Bedrohung angesehen.

Piłsudskis Rolle

Erst unter den Diktatoren Hitler Hitler in Deutschland und Piłsudski in Polen gibt es eine Annäherung für ein paar Jahre, die auch nach Piłsudskis Tod 1935 noch für eine Weile anhält. Nach Piłsudskis Versuch von 1933, Frankreich zu einem Krieg gegen Deutschland aufzuwiegeln, der ja erfolglos war, lenkt Piłsudski ein. Er schließt 1934 mit Hitler einen Freundschaftsvertrag. Dem folgt der schon erwähnte erste deutsch-polnische bilaterale Minderheitenschutz Vertrag.

Oderberg und Teschen

Das nun stabile deutsch polnische Verhältnis führt dazu, dass Polen sich 1938 seine Landerwerbung in der zerfallenen Tschechoslowakei von Hitler billigen lässt. Polen annektiert 1938 den tschechischen Teil des Industriegebiets von Teschen und dabei auch die weitgehend deutsch bewohnte Stadt Oderberg, auf die ich noch zu sprechen komme. Oderberg. Teschen, für den, der es nicht weiß: Das Teschener Gebiet ist die Südost-Fortsetzung von Oberschlesien.

Polen als „Schurkenstaat“

Da Polen von 1918 bis 1938 seine Nachbarn Sowjetunion, Litauen, Deutschland und Tschechoslowakei je ein- oder mehrfach angegriffen hat und Grenzgebiete aller seiner Nachbarn annektiert hat, ist Polen bis 1938 für England das, was wir heute als Schurkenstaat bezeichnen. Die Engländer hatten damals einen anderen Ausdruck, der war nicht schmeichelhafter.

Drei deutsch-polnische Probleme

Obwohl sich Deutschland und Polen bis 1938 angenähert haben, gibt es weiterhin die drei deutsch-polnischen Probleme: Erstens die Wahrung der Menschenrechte der deutschen Minderheit in Polen. Zweitens den deutschen Wunsch, das deutsche Danzig wieder an Deutschland anzuschließen. Schließlich fordern das die zu 97 Prozent deutschen Bewohner Danzigs seit Jahren. Und Danzig war Völkerbundsmandat und nicht Teil des Staates Polen. Aber die Sieger hatten Polen in Danzig besondere Zoll-, Post-, Bahn- Wege- und diplomatische Rechte eingeräumt.

Folgen der Weltwirtschaftskrise

Das dritte Problem ist der deutsche Wunsch nach exterritorialen Verkehrswegen vom Reichsgebiet in das seit 1918 abgetrennte Ostpreußen. Dieser deutsche Wunsch kommt nicht von ungefähr. Ostpreußen ist damals nach zwei Verträgen durch acht Eisenbahnverbindungen über nun polnisches Gebiet mit Pommern und Schlesien verbunden. Nach den Verträgen sind die Transitgebühren in Zloty zu bezahlen, was zunächst auch keine Schwierigkeiten bereitet. Während und nach der Weltwirtschaftskrise nimmt Deutschland nicht mehr genug Zloty ein, um die Transitgebühren voll bezahlen zu können, und so überweist die Reichsregierung immer den an Zloty fehlenden Betrag auf ein polnisches Konto, aber in Reichsmark.

Vertragsbruch mit Folgen

Polen sieht darin einen Vertragsbruch, was es formal ja auch war, und schließt zur Strafe ab 1936 eine Eisenbahnstrecke nach der anderen. 67 Prozent der Eisenbahn-Transporte jedoch dienten der Energieversorgung Ostpreußens. Sie fahren Kohle aus Oberschlesien für Industrie, Gewerbe und Hausbrand und die Stromerzeugung in die abgeschnittene Provinz. Schließlich droht Polen einmal damit, bei weiterhin unvollständigen Zloty-Überweisungen auch die letzten Strecken zwischen Ostpreußen und dem Reichsgebiet zu schließen. Damit wäre Ostpreußen von seiner Energieversorgung abgeschnitten und dem wirtschaftlichen Ruin preisgegeben gewesen, wie zwei Jahrzehnte später Berlin durch die sowjetische Blockade.

Suche nach einem Ausweg

So kommt die deutsche Seite auf die Idee, mit den Polen statt über Zloty-Zahlungen zu sprechen, lieber über exterritoriale Verkehrswege unter deutscher Hoheit und Regie zu verhandeln. Damit ist dieser Wunsch entstanden.

Minderheiten, Transit und Danzig

Damit stehen 39 die drei erwähnten deutsch polnischen Problem auf der Tagesordnung, und zwar nach Dringlichkeit das Los der deutschen Minderheit in Polen, die Transitwege nach Ostpreußen und die Zukunft der Stadt Danzig.

Churchills Warnungen

Es ist ganz interessant, dass diese Problematik vor Hitlers Amtsantritt auch schon woanders bemerkt und so gesehen worden ist. So warnt Churchill schon am 24. November 1932 in einer Oberhaus-Rede in London. Er sagt: ‚Wenn die englische Regierung wirklich wünscht, etwas für die Förderung des Friedens zu tun, dann sollte sie die Führung übernehmen und die Frage Danzigs und des Korridors ihrerseits wieder aufrollen, solange die Siegermächte noch überlegen sind. Wenn diese Frage nicht gelöst werden, kann keine Hoffnung auf einen dauerhaften Frieden bestehen.‘ Ende des Zitats. Das waren nicht etwa Worte von Herrn Hitler, sondern von Herrn Churchill.

Kriegsursachen hausgemacht

Die Ursachen für den neuen Krieg hatten die Sieger in Versailles selbst geschaffen und sie nicht beiseitegeschafft, als die Zeit längst dafür reif war. Hitler glaubt 1938, zwei Trümpfe für die Lösung dieser Probleme in der Hand zu haben.

Hitler bietet Anerkennung der Gebietsgewinne

Der erste: Die polnischen Regierungen hatten die 16 deutschen Reichsregierung vor Hitler gebeten, ihre Gebietsgewinne in Posen, Westpreußen und Oberschlesien als endgültig anzuerkennen. Alle Regierungen der Weimarer Republik hatten dies abgelehnt. Hitler bot diese Anerkennung an.

Verzicht auf Oderberg

Der zweite Trumpf: Die Polen hatten 1938 bei ihrer Annexion des tschechischen Industriegebiets von Teschen auch die überwiegend deutsch bewohnte Stadt Oderberg mit annektieren wollen. Ich hatte das schon erwähnt. Das Auswärtige Amt in Berlin hatte Einspruch dagegen eingelegt. Doch Hitler war hier eingeschritten und hatte Oderberg den Polen zugestanden. Sein Argument: Wir können nicht um jede deutsche Stadt mit Polen streiten. Seine Hoffnung: Dass Polen dafür der Wiedervereinigung der deutschen Stadt Danzig mit dem Deutschen Reich zustimmen würde.

Ein fairer Kompromiss

Nach der Annexion des Teschener Gebiets und Oderbergs durch Polen im September 1938 beginnt Hitler im Oktober 1938 die Verhandlungen mit Polen um Danzig, Transitwege und Einhaltung der Menschenrechte. Sein erstes Angebot: Die Anerkennung der polnischen Gebietserwerbung seit 1918 und die Verlängerung des deutsch polnischen Freundschaftsvertrages von zehn auf 25 Jahre. Im Januar 39 legt Hitler noch einmal nach. Er schlägt vor, wörtliches Zitat: ‚Danzig kommt politisch zur deutschen Gemeinschaft und bleibt wirtschaftlich bei Polen.‘ Ende des Zitats. Ein in meinen Augen faire, sehr faire Kompromisslösung, denn Danzig gehörte ja vorher auch nicht politisch zu Polen. Es war Mandatsgebiet des Völkerbunds.

Das Blatt wendet sich

Bis in den März 1939 hinein gibt es deutsch polnische Verhandlungen. Dabei gibt es leichte Annäherungen, aber keinen Durchbruch. Zu der Zeit ist Polen in Europa wegen seiner vielen Kriege seit 1929 und wegen der Teschen-Annexion im September 38 in England noch geächtet. Ende März 39 aber wendet sich das Blatt. Hitler begeht seinen großen Fehler. Er erklärt die Tschechei entgegen früher gegebener Versprechungen zum deutschen Protektorat und lässt sie besetzen.

Polen wechselt den Partner

Nun brauchen die Briten Verbündete gegen Deutschland, und sie bieten Polen einen Beistandspakt an. Polen wechselt den Partner und geht auf die englische Seite über. Obwohl die deutsch-polnischen Gespräche zunächst noch weiterlaufen, schließt Polen Ende März 1939 den Vertrag mit England, macht seine Truppen teilweise mobil, stellt Korps-Stäbe auf und lässt einen Teil seiner Truppen gegen Ostpreußen aufmarschieren. März 1939.

Befehl zum Angriff gegen Polen

Hitler reagiert. Er gibt am 3. April 1939, also danach, der Wehrmacht erstmals den Befehl, einen Angriff gegen Polen vorzubereiten, und zwar so, dass er am 1. September 39 beginnen könnte. Nun herrscht Eiszeit zwischen Deutschland und Polen. Dennoch macht die deutsche Reichsregierung noch ein paar Anläufe, weiter zu verhandeln. Doch die polnische Regierung, nun mit Rückendeckung Englands, erklärt, der Status der freien Stadt Danzig beruhe nicht auf dem Vertrag von Versailles, sondern auf der jahrhundertelangen Zugehörigkeit Danzig zu Polen, und Posen und Westpreußen gehörten de jure und de facto längst zu Polen. Die angebotene deutsche Anerkennung sei keine Gegenleistung.

Beck: Keine einseitigen Zugeständnisse

Der polnische Außenminister Beck stellt noch mal klar, was er damit meint. Er sagt am 5. Mai 39 vor dem Seijm in Warschau: „Eine Nation, die sich selber achtet, macht keine einseitigen Zugeständnisse.“ Hitler bittet danach die englische Regierung für Deutschland mit den Polen zu verhandeln.

16-Punkte-Vorschlag

Am 30. August 39 macht Hitler den schon von mir zitierten 16-Punkte Vorschlag. Er schlägt dabei als wesentliche Punkte vor: Die Bevölkerung im Korridor soll in einer Volksabstimmung unter internationaler Kontrolle selbst entscheiden, ob sie zu Polen oder zu Deutschland gehören will. Der Wahlverlierer bekommt exterritoriale Verkehrswege durch den Korridor. Bleibt der Korridor bei Polen, kriegt Deutschland exterritoriale Wege nach Ostpreußen. Kommt der Korridor Deutschland, kriegen die Polen exterritoriale Wege von Polen nach Gdingen an der Ostsee. Und Teil des Vorschlags ist auch, dass der Hafen und die Stadt Gdingen an der Ostsee unabhängig vom Wahlausgang bei Polen bleiben. Letzter Teil des Vorschlags: Polen behält außerdem seine Handelsprivilegien in Danzig. Das ist der letzte deutsche Vorschlag vor dem Krieg.

Geschichtsfälschung und Quellenanalyse

Soweit zu der angeblichen Verhandlungsunwilligkeit Hitlers vor dem Krieg, den unsere Schulkinder lernen müssen.

Ich möchte zum Abschluss noch etwas zu den Quellen sagen, aus denen ich geschöpft habe und etwas zum Abschluss des Hitler-Stalin-Paktes, der den Kriegsbeginn ja unmittelbar vorausging.

Weißbuch & Co

Die am häufigsten von mir verwendeten Quellen waren die Akten der diversen auswärtigen Ämter oder Außenministerien. Sie geben mir Aufschluss über den Umgang der Staaten miteinander. Sie wissen, dass offizielle Akten, Gesprächsprotokolle, diplomatische Noten, etwa 30 Jahre, nachdem sie geschrieben worden sind, der Öffentlichkeit und der Wissenschaft zur Verfügung gestellt werden. Sie werden dann zusammengestellt, redigiert, gedruckt und als Bücher herausgegeben. Ich habe hier mal einen solchen Band. Das sind die Akten des Deutschen Auswärtigen Amtes aus der letzten Woche vor Kriegsbeginn. So sieht so was aus. Andere Nationen haben das in gleicher Form. Nur wir nennen unseres ‚Weißbuch‘, und die Franzosen ‚Grünbuch‘, und jeder hat einen anderen Namen.

Schönfärbung

Als Laie, der ich bin, stößt man beim Lesen dieser Akten und anderer Quellen staunend auf viele Eigentümlichkeiten, die die Geschichtsstudenten vielleicht schon früh von ihren Professoren erklärt bekommen. Ich musste mir da erst mal einen Witz kaufen. Die erste fast selbstverständliche Besonderheit ist, dass jede Regierung, jede Nation, die Akten veröffentlicht, vor allem die Akten veröffentlicht, die sie in einem guten Licht darstellen läßt, und die Akten, die ein bisschen riechen, möglichst nicht veröffentlicht. Das hätte mich eigentlich nicht wundern dürfen. Das ist eben so, macht ja eine Privatperson im persönlichen Leben auch so.

Gefälschte Hitler-Zitate

Eine zweite Eigentümlichkeit habe ich erst recht spät bemerkt, die ich mir auch hätte denken können, nämlich die Fälschungen in offiziellen Akten. Ich fand zum Beispiel eine Hitler-Rede mit gefälschten Stellen in den gedruckten und veröffentlichten Akten des deutschen Auswärtigen Amtes, und zwar im Band vor diesem Band. Man veröffentlicht ja kein selbst belastendes Material, wenn man weiß, dass es gefälscht ist. Ich konnte mir auf diesen Sachverhalt keine Erklärung geben. Ich habe gegrübelt und bin auf nichts gekommen, was diese Sache einigermaßen plausibel erklärt.

Lesen Sie das Vorwort: Die wahren Publizisten

Dann habe ich mich an den Geschichtsprofessor gewendet, an den ich mich immer gewandt habe, wenn ich ratlos war. Der hat gesagt: ‚Lieber Schultze, lesen Sie mal das Vorwort in diesen Akten.‘ Und Sie können das Vorwort dieser Akten, aller Vorkriegs- und Kriegsakten des Deutschen Auswärtigen Amtes, die nach dem Krieg veröffentlicht worden sind, lesen. Es steht immer das Gleiche drin. Ich habe das Vorwort gelesen, und da steht, dass diese deutschen Akten ausschließlich von englischen, französischen und amerikanischen Historikern und Archivaren zusammengestellt und veröffentlicht worden sind. Die einzigen deutschen Hände, die hieran mitgearbeitet haben, waren die des Buchdruckers und die des Buchbinders. So kann man natürlich durch Auswahl auch Geschichtsbetrachtungen lenken. So haben es die Sieger uns als Besiegten durch die Auswahl von Akten ihre Lesart von Geschichte aufgedrückt.

Quellenvergleich zeigt nationale Auslassungen

Nachdem ich das entdeckt hatte, habe ich mir die gleichen Akten, die zum Teil schon mal 39, 40, 41 gedruckt und veröffentlicht worden sind, besorgt und habe dann die zwei Akteneditionen verglichen und festgestellt: Einmal haben die Deutschen was weggelassen, und mal haben die Engländer, Franzosen und Amerikaner etwas weggelassen und damit geschönt.

Keine Geheimakten: Quellen sind öffentlich zugänglich

Ich fand aber, dass diese Akten, obwohl sie nur von Engländern, Franzosen und Amerikanern ausgewählt worden sind, immer noch aufschlussreich genug. Und ich fand auch die englischen Akten, belgischen und anderen aufschlussreich genug, auch wenn ich bei den englischen viele Auslassungen festgestellt habe. Man findet sehr viel Interessantes, ohne dass man Zugang zu Geheimakten hat.

Berge von Akten

Ich hatte Ihnen gesagt, dass dies die Akten einer Woche sind. Sie können sich vorstellen, dass, wenn man die Vorkriegszeit bearbeitet, man dann vor einem großen Regal mit Akten steht, die man gar nicht alle lesen kann, wenn man jemals mit seiner Arbeit fertig werden will. Und so habe ich dann eben selektiv gearbeitet. Die Akten zu den Ereignissen gelesen, über die ich was wissen wollte, über die ich schreiben wollte. Aber wie das denn so ist: Man will ja auch wissen, was ist kurz vorher gelaufen und was ist kurz nachher gelaufen? Und da habe ich ein bisschen davor gelesen und ein bisschen danach gelesen.

Das geheimen Zusatzprotokoll vom 23. August 1939

Und da bin ich auch auf manches gestoßen, nach dem ich gar nicht gezielt gesucht habe, nachdem ich gar nicht gesucht habe. Und dafür möchte ich Ihnen jetzt zum Schluss ein Beispiel geben. So steht in allen deutschen Geschichtsbüchern Hitlers Untat, die drei baltischen Staaten Stalin zu überlassen, und zwar mit dem geheimen Zusatzprotokoll vom 23. August 1939. Auf mich hat das immer wie ein finsteres Komplott zwischen Hitler und Stalin gewirkt. Ein Komplott, mit dem die Litauer, die Letten, die Esten, die Finnen und Ostpolen der Sowjetunion zugesprochen worden sind.

Schurkerei

Es gibt dieses geheime Zusatzprotokoll, und dieses geheime Zusatzprotokoll ist eine Schurkerei. Da gibt es gar keinen Zweifel. Aber ich fand die Begleitumstände interessant, die ich so noch nirgendwo gelesen hatte, aber die jeder von Ihnen in diesen Akten nachlesen kann. Und jeder von Ihnen kann in jeder Universitätsstadt, die eine historische Fakultät hat, diese Akten einsehen.

Der schwarze Peter geht an Deutschland

Unmittelbar vor den deutsch-sowjetischen Verhandlungen in Moskau fanden sowjetisch-französisch-britische Verhandlungen in Moskau statt, und da waren es die Briten und Franzosen, die einen Beistandspakt mit den Sowjets wollten. Und da waren es die Briten und Franzosen, die den Sowjets die drei Balkanstaaten auf den Opferaltar gelegt hatten. Da hatten sich schon Briten und Franzosen damit einverstanden erklärt, dass die Balten unter sowjetische Kontrolle kommen. Nur deren Vertrag ist da nicht unterschrieben worden. Unserer ist unterschrieben worden. Also die gleiche Schurkerei von der Absicht her schon bei Briten und Franzosen, was unsere Schurkerei kein Stückchen besser macht.

Ursprünglich geplant: Unabhängigkeit der drei baltischen Staaten

Nun kommt ein Zufallsfund in den Akten des Auswärtigen Amtes. Ich lese dort, wie bekannt, dass die deutsche Reichsregierung einen Nichteinmischungs- Pakt mit der Sowjetunion anstrebt und deshalb in Moskau vorstellig wird. Der deutsche Botschafter in Moskau, Graf von der Schulenburg, erhält einen Besuchstermin im sowjetischen Außenministerium beim sowjetischen Außenminister Molotow. Molotow schlägt ihm in Frageform vier Verhandlungsgegenstände vor.  Punkt1: Der erwünschte Nichtangriffspakt. Punkt 4 ist eine gemeinsame deutsch sowjetische Bestandsgarantie für die weitere Unabhängigkeit der drei baltischen Staaten. Sie haben richtig gehört: Unabhängigkeit der drei baltischen Staaten. Der deutsche Außenminister von Ribbentrop, von Schulenburg informiert, antwortet auf dieses Gespräch mit einem Brief und erklärt sich mit allen vier Verhandlungsgegenständen, die Molotow vorgeschlagen hat, einverstanden. Und er schreibt auch noch mal expressis verbis, dass er mit der Unabhängigkeitserklärung für die drei baltischen Staaten einverstanden ist.

Geheimer Zusatz bleibt geheim

Beim nächsten Treffen Molotows mit von der Schulenburg sagt Molotow, dass Deutschland seinen Nichtangriffspakt wie gewünscht haben könnte, aber dazu ein geheimes Zusatzprotokoll unterschreiben müsste. Und er betont am Ende des Gesprächs noch einmal ausdrücklich: Pakt Ja, aber nur mit einem geheimen Zusatz. Da fragt der deutsche Botschafter natürlich auf der Stelle, wie es seines Amtes ist, was denn in diesem geheimen Zusatz stehen soll. Molotow gibt ihm keine Antwort.

Fataler Fehler: Glauben statt Wissen

Die deutsche Seite glaubt nun, es ginge im geheimen Protokoll um die Bestandsgarantie für die drei baltischen Staaten, oder zumindest es ginge auch darum. Als der deutsche Botschafter aus Moskau den deutschen Außenminister in Berlin von diesem Gespräch mit Molotow berichtet, versichert der Minister in seiner Reaktion, er sei mit allen Verhandlungsgegenständen einverstanden, auch mit der gemeinsamen deutsch-sowjetischen Garantie für die drei baltischen Staaten. Ganz faszinierend, wie in jeder Note und in jeder Gesprächsprotokoll der Punkt Unabhängigkeit der drei baltischen Staaten wieder erwähnt wird. Also Irrtum ausgeschlossen.

Nichtangriffspakt-Entwurf ohne geheimes Zusatzabkommen

Kurz darauf leitet Molotow der deutschen Seite einen Entwurf für den Nichtangriffspakt zu. Der Text für das geheime Zusatzabkommen fehlt. Es ist ja üblich, dass man Texte vorher austauscht, wenn man was unterschreiben will, will man es vorher lesen, noch mal drüber nachdenken, vielleicht am Text feilen. Statt des noch fehlenden Textes lädt Stalin von Ribbentrop nach Moskau ein.

Von Ribbentrops Täuschung

Am 23. August 1939, sieben Tage vor Kriegsausbruch, reist der deutsche Außenminister von Ribbentrop mit Unterzeichnungsvollmacht nach Moskau. Um 16 Uhr an diesem Tag tritt er erstmals in seinem Leben Auge in Auge Stalin im Kreml gegenüber. Und Ribbentrop glaubt immer noch, dass er gleich neben dem Nichtangriffspakt auch die Garantieerklärung für die drei baltischen Staaten unterschreiben soll. Um Mitternacht jedoch wird schon der berühmte deutsch-sowjetische Nichtangriffspakt unterzeichnet und mit ihm das berüchtigte Zusatzprotokoll, in dem die drei baltischen Staaten, Finnland und Ostpolen den Sowjets als Interessengebiet zugesprochen werden.

Mit dem Rücken an der Wand

Was ist in den acht Stunden zwischen 16 Uhr, erstem Gegenübertreten Stalin / Ribbentrop und Mitternacht, der Unterzeichnung, geschehen? Molotow eröffnet von Ribbentrop den Inhalt des geheimen Zusatzabkommen, nämlich die Aufteilung Osteuropas in zwei Interessensphären. Von Ribbentrop ist überrascht. Damit hat er nicht gerechnet. Er hat zwar Verhandlungsvollmacht und Unterzeichnungsvollmacht, aber das ist ihm eine Nummer zu groß. Er will das nicht verhandeln. Er bittet Stalin um eine Konferenzunterbrechung. Die wird ihm gewährt. Ribbentrop fährt aus dem Kreml rüber in die deutsche Botschaft, ruft aus der deutschen Botschaft in Berchtesgaden bei Hitler an und berichtet. Hitler hat damit selbst nicht gerechnet. Er ist perplex, aber mit dem Rücken an der Wand. Denn die deutsch polnische Lage hat sich inzwischen so zugespitzt, dass er den Nichtangriffspakt mit der Sowjetunion Sowjetunion braucht. Und Hitler sagt von Ribbentrop: Unterzeichnen Sie!

Sowjetischer Überraschungscoup

So ist dieses geheime Zusatzabkommen ein Überraschungscoup der Sowjets. Neulich hat die Frankfurter Allgemeine noch das Gegenteil geschrieben. So habe ich das nirgendwo gelesen. Jeder von Ihnen, jeder Geschichtsstudent, jeder Geschichtsprofessor kann es in diesen Akten nachlesen und ich wundere mich, dass nie darüber geschrieben wird.  Hitler hat hier akzeptiert, was vorher schon die Briten und Franzosen akzeptiert haben. Trotzdem war das ein Vergehen an der Souveränität der Balten und der Finnen.

Spionage-Wege

Zu dem geheimen Zusatzabkommen gehört auch, dass Deutschland der Sowjetunion freie Hand in Ostpolen eingeräumt hat Ostpolen. Kaum dass das geheime Zusatzabkommen unterschrieben ist, etwa Mitternacht, wird es noch am gleichen Vormittag, etwa 10 Uhr, von einem deutschen Diplomaten aus der deutschen Botschaft in Moskau an einen amerikanischen Diplomaten aus der amerikanischen Botschaft in Moskau verraten. Der überbringt das sofort seinem Botschafter. Der telegrafiert das sofort rüber nach Washington. Und wenn Sie an die Zeitdifferenz von Moskau nach Washington denken, dann ist ihnen klar, dass Roosevelt, als er morgens ins Oval Office kam, den Inhalt des geheimen Zusatzabkommens bereits auf dem Schreibtisch liegen hatte.

Roosevelts Heimtücke

So hat Roosevelt sofort Kenntnis davon, dass Polen nun von Deutschland und der Sowjetunion bedroht ist. Roosevelt hält dieses Wissen vor den Polen geheim. Er lässt die Polen stattdessen wissen, sie sollten in der Danzig-Frage unnachgiebig bleiben. So hat Roosevelt die Polen wissentlich in eine deutsch-sowjetische Falle laufen lassen. Und Sie können mit Sicherheit davon ausgehen, dass die Polen in Kenntnis dieser neuen Gefahr lieber auf ihre ohnehin begrenzten Rechte im Freistaat Danzig verzichtet hätten, als stattdessen Ostpolen an die Sowjets zu verlieren.

Die Sieger schreiben die Geschichte

So stellen sich eben bei genauer Akteneinsicht viele Dinge anders dar, als wir sie so in der deutschen Nachkriegsliteratur zu lesen bekommen.

Deutsche Verhandlungsbemühungen und Einigung Hitlers mit Stalin

So, meine Damen und Herren, das waren die deutsch-polnischen Spannungen, die zum Krieg geführt haben. Das waren die deutschen Verhandlungsbemühungen um die Heimkehr Danzigs, die den Krieg nicht verhindern konnten. Und das war die Einigung Hitlers mit Stalin, die dem Deutschen Reich den Rücken frei gemacht hat für einen Krieg gegen Polen.

Geschichtsfälschungen korrigioeren

Für mich selbst war vieles von dem neu, als ich mit meinen Arbeiten begonnen habe. Ich behaupte heute, dass meine Generation zum Teil gefälschte Geschichte hat lernen müssen. Bitte geben Sie die wahre Geschichte an Ihre Enkel und Kinder weiter.“

(Ende des Transkripts)

Warum wir die Grenzen schließen müssen

Über eine halbe Million Kinder verschleppte Kinder

„300.000 vermisste Kinder. Das ist etwas, worüber ich auch schon gelesen habe.

Sehen Sie, über eine halbe Million Kinder wurden in diesem Land verschleppt.

Dieses Problem ist einfach so gewaltig und die Bürokratie ist so komplex und schwer zu bekämpfen, und am Ende gewinnen sie immer. Warum würden Sie diesen Job annehmen?

Ein 5-jähriger Junge erstickt

Ich habe das so oft gesagt, wegen der Dinge, die ich in meiner Karriere gesehen habe. Ich bin in einer Stadt mit 2.500  Einwohnern aufgewachsen, zu erzählen. Ich spule vor: Ich sitze da, ich stehe hinten, mit einem Anhänger, einem Sattelschlepper mit 19 Toten zu meinen Füßen, die am hinteren Ende der Ladefläche zu Tode gedrängt wurden, darunter ein fünfjähriger Junge, der erstickt wäre. Und über ihm war sein Vater, der versuchte, ihn zu beschützen. Während der Untersuchung, sagten sie, flehte der alte Junge seinen Vater an, ihn nicht sterben zu lassen, weil er seine Mutter wiedersehen wollte. Hier ist ein fünfjähriger Junge, der wusste, dass er im Sterben lag, und dann bat er seinen Vater um Hilfe. Und sein Vater, Sie wissen, dass sein Vater ihm nicht helfen kann, oder? Nein.

Ein 9-jähriges Mädchen wird vergewaltigt

Ich habe mit kleinen Mädchen gesprochen, die erst neun Jahre alt waren und mehrfach von Mitgliedern des Kartells vergewaltigt wurden. Erwachsene Männer kroch auf das kleine Mädchen zu und nahmen ihr alles Unschuldige und Reine. Ihr Leben wird nie wieder so aussehen wie früher. Ich habe in ihre Augen geschaut – das war kein Leben mehr in ihren Augen. Es sind einfach Mädchen, die für ihr ganzes Leben zerstört sind. Und das passiert jeden Tag.

Die Gefahr der verlorenen Grenzen

Ich habe einen Artikel für Fox News geschrieben und gesagt, wenn Joe Biden Präsident wird, verlieren wir die Grenze. Aber wenn wir die Grenze verlieren, wird den Sexhandel in die Höhe schnellen, die Zahl der toten Kinder, die Zahl toter Migranten wird in die Höhe schnellen, und die Zahl der amerikanischen Todesfälle wird in die Höhe schnellen, weil Drogen von jenseits der Grenze kommen.

Änderung herbeiführen

Wenn mich also Präsident Trump anruft und sagt: ‚Sie beschweren sich hier draußen seit vier Jahren, wollen Sie das mit mir zusammen ändern?‘ – Wie könnte ich da Nein sagen?“

(Ende des Transkripts)

RKI Protokolle zeigen: Alles war gelogen

Bürgerrechte illegal und wissentlich angegriffen

„Wir sind als Land gespalten wie noch nie. Es hat sich erwiesen, dass die Altparteien in dem vollen Wissen der Illegalität und wissenschaftlichen Absurdität ihres Handelns die Menschen und Bürgerrechte in Deutschland ausgesetzt und angegriffen haben.

Erkenntnisse aus den RKI-Protokollen

Die RKI-Protokolle beweisen das ganz eindeutig, und da gibt es auch nichts zu leugnen, meine Damen und Herren. Die Regierung wusste ohne Zweifel, und auf Basis der RKI-Protokolle ist auch bewiesen,

  • dass keine Pandemie vorlag,
  • dass keine Übersterblichkeit durch eine angebliche Pandemie vorlag, dass die Kliniken nicht überlastet waren,
  • dass die Sterblichkeit geringer war als bei einer normalen Grippe, dass die Maßnahmen von Lockdown über Masken bis Impfungen nutzlos und schädlich, für viele Menschen sogar tödlich waren,
  • und dass die Begründung der Maßnahmen erlogen war,
  • man wissentlich und willentlich Menschen physischen Schaden bis hin zum Tod zugefügt hat, ohne wissenschaftlich begründbare Sachlage,
  • man die Gerichte belogen und damit Prozessbetrug begangen hat zum Schaden von Ärzten, Bürgern und Beamten, die sich dem widersetzt haben,
  • es keine Grundlage für die Aufhebung unserer fundamentalen Menschen und Bürgerrechte gab.

Fülle möglicher Straftatbestände

Und das alles, meine Damen und Herren, erfüllt nach meiner Überzeugung eine Reihe von Straftatbeständen:

  • Nötigung,
  • Erpressung,
  • Freiheitsberaubung,
  • Totschlag,
  • eventuell sogar Mord,
  • Prozessbetrug,
  • amtliche und unerbittliche Falschaussage vor Gericht auf politische Weisung hin,
  • Hochverrat und
  • Amtsmissbrauch.

Ich fürchte, dass diese Liste nicht vollständig ist.

Keine Strafverfolgung mangels Gewaltenteilung

Und die Täter werden aktuell in Deutschland nicht verfolgt, weil die Staatsanwaltschaften weisungsgebunden sind und damit von den Justizministern, also Mittätern an diesen Vergehen, an der Verfolgung gehindert werden können. Die Täter sitzen damit auch an den Schaltstellen der Justiz, weil wir keine Gewaltenteilung haben, wie uns der Europäische Gerichtshof höchstselbst bescheinigt hat.

Justizbehinderung

Damit hat man den Rechtsstaat zu einer Travestie seiner selbst gemacht und ihn de facto abgeschafft. Die systematische Unterdrückung der strafrechtlichen Aufarbeitung erweitert übrigens die Liste der Straftaten somit um den Tatbestand der Behinderung der Justiz.

Kontrolle von Rundfunk und Medien

Und zugleich kontrollieren die gleichen Personen den Staatsfunk und einen Großteil der Mainstreammedien durch Geldzuwendungen in Multimillionenhöhe. Und damit hat man auch die vierte Gewalt im Staat gleichgeschaltet und verhindert so eine objektive wissenschaftliche Aufklärung des Volkes durch aktive und passive Zensur.“

(Ende des Transkripts)

Wir warten…

Frage: Wer waren denn nun die COVIDIDIOTEN?

Hier tut es einer: Malaysischer Arzt bittet um Vergebung

Es gab sie: die Mutigen, die Ehrlichen. Sie haben gewarnt

Und nun: Wer hat beim Betrug mitgemacht?

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17 Millionen Impftote (Stand Herbst 2023)

COVID-Impfung: „Mord“, „ein Massaker“

Michael F. Bayer, IHK-Aachen: auch er hat mitgemacht

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Quelle: Ausarbeitung Dr. Segner. Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Opferkreises IHK Aachen
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COVID-Schäden im Vergleich (Übersicht geht nur bis 2021)

„Ich habe mitgemacht“ dokumentiert eine Menschenjagd

Lüge vom Schutz Anderer durch die Impfung: Michael F. Bayer (IHK Aachen) hat auch hier mitgemacht

COVID-Impfung: Jetzt ist es offiziell. Es war eine Lüge, dass durch die Impfung Andere geschützt werden

Rede über die Impfungen und betrügerische Behauptungen

„Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Sie wurden betrogen. Das ist jetzt amtlich von der Europäischen Arzneimittelzulassungsbehörde, der European Medicines Agency.

Datengrundlage für die Behauptung der Schutzwirkung

Hier ein Schreiben an Abgeordnete des Europäischen Parlaments. Von der AfD-Delegation sind Joachim Kuss und Bernhard Ziemiak der EMA nachgegangen und haben sie gebeten, mal die Datengrundlage zu nennen für die Behauptung, dass die Impfung andere vor Ansteckung schützen würde.

Und die EMA schreibt und gibt zu: „Sie haben in der Tat recht, wenn Sie darauf hinweisen, dass Covid-19-Impfstoffe nicht dazu zugelassen sind, die Übertragung von einer Person auf eine andere zu verhindern.“

Ja, Sie haben richtig gehört.

Fehlende Datengrundlage und betrügerische Absichten der Politiker

Es war niemals mit der Datenlage, darauf verweisen sie hier auch, erkennbar und nachweisbar, dass diese Corona-Impfungen irgendeinen Schutz für andere Personen haben sollten. Und wir erinnern uns doch alle an dieses Narrativ, an diese Lügen, muss man heutzutage sagen, wenn man diese Aussagen hört, dass man durch die Impfung andere schützen könnte, also verwundbare Zielgruppen, ältere Menschen, Kranke schützen könnte.

Das war niemals die Datengrundlage. Das war eine Behauptung ohne jegliche Zahlenforschungsgrundlage, die da von den Politikern in, jetzt muss man sagen, wirklich betrügerischer Absicht in den Raum gestellt wurde, die Bevölkerung in die Spitze zu treiben.

Daten waren den Beteiligten bekannt, es wurde bewusst gelogen

Denn diese Datengrundlage war ja den politisch Verantwortlichen für die Zulassung der Impfung dann auch in Deutschland bekannt. Das muss also Jens Spahn, das muss auch Lauterbach bekannt gewesen sein. Und trotzdem hat das gesamte Polittheater in Deutschland und in anderen Teilen der Welt von einer „Pandemie der Ungeimpften „gesprochen und hat Hetze betrieben ohne Ende gegenüber den Menschen, die gesagt haben: „Moment, ich lasse mir nichts spritzen, was nicht sicher ist, was nicht erwiesenermaßen meinem Gesundheitsschutz dient und mich nicht gefährdet.“

Wenn dieser Nachweis nicht gegeben ist, dann muss es das Recht des Menschen sein, zu sein, zu sagen: „Moment, ich habe ein Grundrecht auf Unversehrtheit meines Körpers, und deswegen lasse ich mich nicht drängen und nicht zwingen.“

Betrügerische Verträge und Haftung der Pharmakonzerne

Es gibt heute noch eine Duldungspflicht in der Bundeswehr. Die Soldaten müssen sich dieses Zeugs spritzen lassen, obwohl nachgewiesen ist mittlerweile, dass es schädlicher ist, als es nutzen könnte.

Wir hatten vor zwei Wochen hier das Corona-Symposium im Gebäude gegenüber über die Spree, und dort haben ausgewiesene Experten aus verschiedenen Teilen der Welt, aus verschiedenen Teilen der Wissenschaft, auch Betroffene ausgesagt und haben alle diese Probleme zusammengefasst auf den Punkt gebracht.

Keine der Parteien wollte Aufklärung, außer AfD

Im Bundestag wollten die anderen Parteien keine Aufklärung haben. Corona-Untersuchungsausschuss, den die AfD gefordert hat, wurde abgelehnt. Und Professor Bhakti hat uns berichtet, dass die Impfung, die die Zulassung erhalten hat, auf einem ganz anderen Herstellungsverfahren beruht als die Impfung, die dann tatsächlich von den Produktionsbändern lief.

Betrügerische Verträge

Das ist eine hochgefährliche, mit starken Verunreinigungen verbundene Herstellungsmethode auf der Grundlage von Bakterien, von Plasmiden. Und das wurde dann letztendlich den Menschen verabreicht. Und ganz anders war es in den Verträgen zwischen Impfstoffherstellern und Regierung geregelt. Das heißt, diese Verträge sind betrügerisch, sie sind nichtig und damit müssen auch alle Pharmakonzerne in die Haftung genommen werden.

Hier müssen Handschellen klicken

Und vor allem muss die Politik in Haftung genommen werden, die Ihnen da draußen Panik bereitet hat, die den Menschen, die verantwortungsvoll mit ihrem Körper umgehen wollten, zu den Schuldigen dieser Pandemie erklärt hat. So etwas dürfen wir uns nie wieder bieten lassen. Hier muss Aufklärung her, hier muss Gerechtigkeit her. Hier müssen Handschellen klicken.“

(Ende des Transkripts)

Durch diese da, ging Alles verloren…

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Covid-Impfung: Hilfe bei Impfschäden

Was war der Unterschied?

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Und weiter geht es mit „Plötzlich und unerwartet…“

Da sind wir hingekommen

Ein gezielter, geplanter Massenmord

Allgemeiner Hinweis zum Urheberschutz:

Der Inhalt ist Telegram entnommen. Wir gehen davon aus, dass die entsprechenden Kanalbetreiber an der Verbreitung interessiert sind und haben uns deshalb die Veröffentlichung erlaubt.

Verschwörungstheoretiker führen 37 zu Null

„Wenn Sie nicht einige Leute verärgern, machen Sie Ihren Job nicht richtig.

Mein Kollege und Freund Senator Durbin nannte Sie einen Verschwörungstheoretiker. Erinnern Sie sich daran?

Ja, Senator.

Wahlabsprache zwischen Trump und Russland war Falschmeldung

Sie waren maßgeblich daran beteiligt, aufzudecken, dass die Wahlabsprache zwischen Trump und Russland eine Falschmeldung war, nicht wahr?

Ja, Sir. Ich war der leitende Ermittler.

Für mich klingt es so, als bräuchten wir ein paar neue Verschwörungstheorien, weil sich alle alten als wahr herausgestellt haben.

Fakten sind wichtig, Senator.

Ja.

Ich meine, die Zahl der Verschwörungstheoretiker liegt bei etwa 37 und nichts.“

(Ende des Transkripts)

Pilot verweigert Chemtrails: fristlose Kündigung

Ehemaliger Lufthansa-Pilot klagt gegen seine Kündigung

„Doch nun zu einem anderen Thema. In Nürnberg klagt ein Pilot gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber. Warum, das weiß Anne Rothäuser.

Vor dem Amtsgericht Nürnberg wehrt sich der ehemalige Lufthansa Mitarbeiter Christoph W. gegen seine Kündigung.

Arbeitgeber-Forderungen verweigert

Ich bin Pilot geworden, weil ich es einfach liebe zu fliegen und nicht, um Menschen mit Chemie einzunebeln und ihr kritisches Denken auszuschalten. Was mein Arbeitgeber von mir gefordert hat, das war eindeutig rechtswidrig. Und das meine ich mit Rückblick.

Chemtrail-Sprühanlage nicht aktiviert

Im Januar dieses Jahres war dem erfahrenen Piloten fristlos gekündigt worden. Grund dafür war, dass W. bei einem Flug von Frankfurt nach Barcelona nicht wie vorgeschrieben den Schalter zur Aktivierung des Chemtrail-Sprühvorgangs betätigt hatte, sobald sich das Flugzeug auf Reiseflughöhe befand. Und wie sich herausstellte, geschah dies nicht zum ersten Mal.

Mehrfach Dienstanweisung nicht ausgeführt

Ja, also, zuerst habe ich behauptet, dass ich schlichtweg vergessen habe, den Schalter umzulegen, und dann kam irgendwann eine interne Untersuchung, und dann musste ich ja zugeben, dass ich bei über 30 Flügen innerhalb von Europa die Chemtrail-Anlage nicht eingeschaltet habe. Ich konnte das mit meinem Gewissen auch einfach nicht vereinbaren.

Gesundheitsgefährdungen der Bevölkerung vermieden

Durch Christoph W.s Sabotage blieben in ganz Europa Millionen Menschen gesund, fruchtbar und nicht autistisch. Auch das Wetter in zahlreichen Regionen konnte wegen des 36-jährigen nicht termingerecht manipuliert werden. Für seinen Arbeitgeber Lufthansa eine wirtschaftliche Katastrophe.

Massiver Schaden für Lufthansa

Die Lufthansa musste Strafzahlungen in dreistelliger Millionenhöhe an die geheime Weltregierung zahlen. Zu dem Ganzen kommt noch, dass sie die Chemtrailausschreibung für das kommende Jahr verloren hat an Ryanair.

Kündigungs-Klage möglicherweise ohne Erfolg

Der gekündigte Christoph W. betrachtet seine Entlassung dagegen als unrechtmäßig.

Also in keinem mir bekannten Gesetz steht, dass ein Arbeitgeber so etwas von mir verlangen kann. Echt nicht.

Experten räumen der Argumentation des Piloten vor Gericht wenig Chancen ein. Schließlich beruft er sich auf Gesetze der nichtexistenten Bundesrepublik Deutschland. Die Vorsitzende Richterin der BRD GmbH dürfte dafür wenig Verständnis aufbringen.“

(Ende des Transkripts)

Frage: „Wenn Du der Teufel wärst…“

„Wenn du der Teufel wärst und die Menschheit so weit wie möglich von Gott entfernen wollen würdest, ohne dass sie es bemerken würden, was würdest du tun?

Verhaltensmuster und Denkweisen subtil verändern

Wenn ich der Teufel wäre und die Menschheit unbemerkt von Gott entfernen wollte, würde ich Strategien nutzen, die schleichend wirken und tief in den Alltag eingreifen. Ich würde nicht direkt angreifen, sondern subtil Verhaltensmuster und Denkweisen verändern. Ich würde beginnen, Gott irrelevant erscheinen zu lassen, indem ich die Menschen mit Ablenkungen wie Konsum, ständiger Unterhaltung und endlosen Möglichkeiten überflute. Gleichzeitig würde ich Spiritualität in eine egozentrierte Richtung lenken, die sich auf Selbstoptimierung und Macht über andere konzentriert statt auf Hingabe und Verbindung zu etwas Größerem.

Absolute Werte durch einen ständigen Relativismus ersetzen

Moralische Verwirrung wäre ein zentrales Werkzeug. Ich würde Schwarz und Weiß vermischen, sodass die Menschen nicht mehr klar erkennen, was gut und böse ist. Ideologien und Trends würden den Platz von göttlicher Wahrheit einnehmen, während absolute Werte durch einen ständigen Relativismus ersetzt werden.

Gegenseitiges Misstrauen

Ich würde die Gemeinschaften spalten und Konflikte schüren, sei es durch Politik, Religion oder Kultur, so dass die Menschen sich gegenseitig misstrauen und die Chance auf Einheit und Sinnsuche in Gott verlieren.

Illusion der Freiheit

Am stärksten wäre die Täuschung, dass die Menschen glauben, sie seien frei, während sie tatsächlich von Angst, Egoismus und äußeren Systemen gelenkt werden. Das Endziel wäre, dass niemand merkt, wie weit sie sich entfernt haben, bis die Verbindung zu Gott fast vollständig erloschen ist.“

(Ende des Transkripts)

Was passiert, wenn Du keine Angst mehr hast

„Hey, GPT, was passiert mit dem Menschen, der aufhört, Angst zu haben in unserer Welt?

Die Welt funktioniert über Ängste

Ein Mensch, der aufhört, Angst zu haben, wird gefährlich für ein System, das auf Unsicherheit und Kontrolle aufbaut. Die Welt funktioniert, weil die meisten in ihren Ängsten gefangen sind: Angst vor Ablehnung. Angst zu scheitern. Angst, anders zu sein. Diese Ängste halten sie klein, leise und gehorsam.

Ohne Angst wirst du frei

Wenn du aufhörst, Angst zu haben, fängst du an, Entscheidungen zu treffen, die du willst, nicht die, die von dir erwartet werden. Du brichst aus der Masse aus, wirst unbequem, stellst Dinge infrage, die andere einfach hinnehmen. Das macht dich frei. Und Freiheit ist das Wertvollste, was du besitzen kannst.

Freiheit hat ihren Preis

Aber Freiheit hat ihren Preis. Du wirst anecken. Menschen, die noch in ihrer Angst leben, werden dich kritisieren, vielleicht sogar meiden, weil du ihnen zeigst, was möglich ist. Und das erinnert sie daran, dass sie selbst noch gefangen sind.

Dann gibt es nichts mehr, das dich aufhält

Ein Mensch ohne Angst ist jemand, der Risiken eingeht, weil er weiß. Scheitern bedeutet nicht das Ende. Er versteht, dass Schmerz und Verlust Teil des Spiels sind, aber nicht definieren, wer er ist. Dieser Mensch handelt nicht, weil er muss, sondern weil er will. Wenn du deine Angst verlierst, gewinnst du alles. Denn dann gibt es nichts mehr, das dich aufhält außer dir selbst.“

(Ende des Transkripts)

Wofür Steuergelder verwendet werden

Keine USAID-Gelder trotz Vertrag

„Hier erklärt Rory Stewart, dass seine Verbindung zu USAID gestoppt wurde.

Es spielt keine Rolle, Sie haben einen Vertrag. Also, wissen Sie, Turquoise Mountain, das meine Frau Shoshana betreibt, hat einen Vertrag und hatte noch eine Million Dollar vor sich. Geld hört einfach auf.

Turquoise Mountain Foundation

Oh-ho. Moment mal. Warte. Es gibt einen Vertrag zwischen einer Organisation und USAID, und der Vertrag ist gestoppt und hat sich gehalten. Seine Frau leitete diese Organisation, und sie sollten eine weitere Million Dollar bekommen, eine weitere Million Dollar von der US-Regierung, und das hörte einfach auf. Welche Organisation leitet seine Frau? Sie heißt Turquoise Mountain Foundation. Das kann man sich nicht ausdenken. Die Turquoise Mountain Foundation existiert, um afghanische Bauern über entartete moderne Kunst zu unterrichten. Also

Bildungslücken schließen: Toiletten als Konzeptkunst

Dies wird in gewisser Weise oft als das erste Stück Konzeptkunst bezeichnet. Weiß jemand, was es ist? Ich erwarte nicht, dass die Damen es wissen…

Toiletten.

Genau. Ein Künstler namens Marcel Duchamp, der in der westlichen Kunst sehr wichtig ist, hat diese Toilette vor etwa hundert Jahren in einer Kunstgalerie aufgestellt.

Geldfluss gestoppt

Dorthin fließt Ihr Geld, Ihr Geld geht hin oder ging dorthin, bis Trump es in die Hände bekam, um es auszuzahlen. Die Ehefrauen britischer Politiker wurden Yale-Professoren, um Afghanen zu unterrichten, die wahrscheinlich Wichtigeres im Kopf haben, wie perverse westliche Anti-Kunst im frühen 20. Jahrhundert beschlossen hat, so zu tun, als seien Urinale und Toiletten Caravaggio-Gemälde.“

(Ende des Transkripts)