Archiv der Kategorie: Betriebswirt IHK

BR-Mitglieder, Kündigung

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IHK-Prüfung entschlüsselt (BR-Mitglieder, Kündigung)

Hallo, herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. In dieser Mindmap geht es um die Kündigung von Betriebsratsmitgliedern. Das ist eine Mindmap aus dem PFK – Personalfachkaufmann- oder frau.

Und die Rechtsgrundlage, denn das ist natürlich eine arbeitsrechtliche Frage, die Rechtsgrundlage ist vor allem der § 15 Kündigungsschutzgesetz und der § 103 Betriebsverfassungsgesetz.

Vorweg: Der Betriebsrat ist die Interessenvertretung der Arbeitnehmerschaft. Das muss man immer im Hinterkopf behalten, um den Kündigungsschutz von Betriebsratsmitgliedern zu verstehen.

Ordentliche und die außerordentliche Kündigung(BR-Mitglieder, Kündigung)

Es gibt zwei Arten der Kündigung, nämlich die ordentliche und die außerordentliche, die man auch fristlose nennt.

Kurz eben dazwischen: Diese Mindmap gibt es unter www.spasslerndenk-shop.de als PDF zum Herunterladen.

So, zurück hier zum Thema: Ordentliche und außerordentliche Kündigung.

  • Die ordentliche Kündigung, hier kommt der §15 Kündigungsschutzgesetz ins Spiel, ist nicht möglich. Und zwar beginnt diese Schutzschrift, also dieses Unmöglichmachen der Kündigung, schon mit der Aufstellung auf der Wahlliste. Wenn jemand auf der  Wahlliste steht, hat er bereits diesen Kündigungsschutz. Nur wenn er dann nicht gewählt ist, verliert er den Kündigungsschutz wieder. Und: Der Kündigungsschutz endet 1 Jahr nach Beendigung der Betriebsratsmitgliedschaft. Also selbst wenn man nicht mehr im Betriebsrat ist, hat man noch 1 Jahr den Kündigungsschutz laut § 15. Schauen Sie bitte ins Gesetz, da steht: Die ordentliche Kündigung geht nicht. Gleiches gilt für Jugendvertretung und Auszubildendenvertretung, werden im §15 kündigungsschutztechnisch genau gleich behandelt.
  • Anders sieht es aus bei der außerordentlichen Kündigung, denn die außerordentliche Kündigung ist im deutschen Arbeitsrecht immer möglich. Sie muss immer möglich sein, denn die außerordentliche Kündigung ist gekoppelt an eine Unzumutbarkeit. Und das muss auch bei einem Betriebsrat möglich sein, nur: Sie ist manchmal schwierig. So auch hier. Der § 103 Betriebsverfassungsgesetz sagt, dass man für die außerordentliche Kündigung die Zustimmung des Betriebsrats braucht, und wenn man die nicht bekommt, muss man vor’s Arbeitsgericht und die Zustimmung des Betriebsrats ersetzen lassen. Also: Außerordentliche Kündigung eines Betriebsratsmitglieds ist möglich, aber schwierig, weil an die Zustimmung der übrigen Betriebsratsmitglieder gebunden.

Das war’s schon wieder.

IHK-Prüfung entschlüsselt (BR-Mitglieder, Kündigung)

Gehen Sie in den Shop www.spasslerndenk-shop.de. Gehen Sie oben in der Leiste auf „Gratis Herunterladen“, und da finden Sie die Mindmap.

Alles Gute!

Marius Ebert

 

© Dr. Marius Ebert

 

Break-Even Zeichnerisch

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Lernen ohne Leiden (Break-Even Zeichnerisch)

Herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert, und heute schauen wir uns mal an die Break-Even-Analyse.

Break-Even ist die Gewinnschwelle. Also „Break“ der Durchbruch, „Even“ gerade am Durchbruch, das heißt, noch einfacher gesagt können wir sagen: Die Gewinnschwelle ist der Punkt, genauer gesagt die Stückzahl, der Punkt, ab der oder ab dem der Unternehmer den ersten Euro Gewinn macht. Der Punkt, genauer die Stückzahl ab der der Unternehmer den ersten Euro Gewinn macht. Das heißt: Wenn er jetzt noch ein Stück mehr verkauft als die errechnete Stückzahl, ist er in der Gewinnzone, macht er den ersten Euro Gewinn.  

Break-Even kann man nun zeichnerisch und rechnerisch betrachten. Wir betrachten zunächst mal Break-Even zeichnerisch.

Und zeichnerisch bedeutet hier, dass wir uns mal wieder ein Koordinatenkreuz entwickeln.

  • Und in diesem Koordinatenkreuz steht nun an der Abszisse, also das, was man früher die x-Achse nannte, Abszisse steht das x. x ist die verkaufte Stückzahl.
  • Und an der Ordinate steht Umsatz beziehungsweise Kosten.

Zeichnen der Umsatzkurve (Break-Even Zeichnerisch)

Und jetzt betrachten wir zunächst einmal den Umsatz. Also wenn wir 0 Stücke verkaufen, dann haben wir Null Umsatz. Das heißt der Umsatz beginnt hier unten im Ursprung und verläuft so (diagonal von unten links nach oben rechts), ja, als Linie aus dem Ursprung, soweit ich das hier freihändig hinkriege, das ist also U, unser Umsatz, ist Preis p mal Menge x – U=p*x. Umsatz ist Preis p mal Menge x. p ist der Preis, und wir unterstellen hier, dass es keine Mengenrabatte gibt, das heißt ob wir tausend Stück kaufen oder nur ein Stück, der Preis bleibt der gleiche. Dann haben wir diese schöne Linie aus dem Ursprung. Das ist unsere Umsatzkurve, die in Wirklichkeit eine Gerade ist.

Zeichnen der Kostenkurve (Break-Even Zeichnerisch)

Mit den Kosten ist es nicht ganz so. Die Kosten starten nicht hier unten (im Ursprung), die starten hier. Nämlich in Höhe der fixen Kosten. Bei den Kosten ist es ein bisschen anders als beim Umsatz. Fixe Kosten sind schon da, wenn wir noch gar kein Stück verkauft haben. Das heißt das hier (auf der Ordinate vom Ursprung bis zum Startpunkt der Kostenkurve) sind unsere fixen Kosten kFix. Und dann haben wir natürlich auch noch variable Kosten, so dass die Kostenkurve dann nachher so aussieht, auch wieder so weit wie es geht freihändig, eine Linie soll das sein, ja, und zwar k, das sind die Gesamtkosten, sind kFix, die immer gleich bleibenden fixen Kosten, plus kV (man nimmt hier kleines „k“), kV mal x. kV sind die variablen Kosten.

Steigung der Umsatzkurve (Break-Even Zeichnerisch)

Ja, und jetzt können wir schon mal eine erste Erkenntnis hier ableiten. Nämlich: p ist ja die Steigung dieser Geraden hier (der Umsatzkurve), das heißt wenn ich ein Stück verkaufe, nehmen wir an, mein  Preis sei 3 Euro, wenn ich 1 Stück verkaufe, habe ich 3 Euro Umsatz, wenn ich 2 Stück verkaufe, habe ich 6 Euro Umsatz, wenn ich 3 Stück verkaufe, habe ich 9 Euro Umsatz. Das heißt die Steigung ist immer gleich, sie ist 3 in meinem Zahlenbeispiel.

Steigung der Kostenkurve (Break-Even Zeichnerisch)

Und diese Kurve (Kostenkurve) steigt um kV, das heißt die Steigung der Kostenkurve ist kV, während die Steigung der Umsatzkurve p ist. Und damit unsere erste Erkenntnis: p muss immer größer sein als kV, sonst erreiche ich nie einen Schnittpunkt. Hier ist der Schnittpunkt, hier ist Break-Even, und hier ist die Umsatzkurve im Moment genau gleich der Kostenkurve.

Gewinn- und Verlustzone (Break-Even Zeichnerisch)

Und wenn ich jetzt hier gerade nach unten gehe, dann komme ich zu einem bestimmten X-Wert auf der Abszisse, und den nennen wir xBreak. Das ist meine Stückzahl, ab der ich den ersten Euro Gewinn mache.

  • Das heißt wenn ich eine Stückzahl erreiche, die rechts davon liegt, bin ich in der Gewinnzone, ja, das ist hier die Gewinnzone.
  • Und wenn ich eine Stückzahl verkaufe, die links davon liegt, bin ich in der Verlustzone.

Hier ist genau meine Schwelle zum Gewinn. Ich komme aus der Verlustzone, stehe an dieser Schwelle und bin gerade beim Durchbruch an der Schwelle zur Gewinnzone, das nennen wir also xBreak.  

Gewinnsteigerung bei größerer Stückzahl (Break-Even Zeichnerisch)

Noch etwas fällt auf, nämlich: Je mehr Stücke wir verkaufen, desto größer wird der Gewinn. Ja, würde man sagen, das ist offensichtlich, aber schauen Sie mal, wie der Gewinn sich hier entwickelt, ja: Der Gewinn, bezogen auf dieses Stück hier, x irgendwas, ja, x18 nennen wir es mal, ja, ist hier so, und wenn wir jetzt x…, was weiß ich, 22 verkaufen, ist der Gewinn bereits so. Ja, das heißt hier wird es auch immer attraktiver, in höhere Stückzahlen zu kommen. Der Gewinn des ersten Stückes, wenn wir in der Gewinnzone sind, ist längst nicht so hoch wie der Gewinn eines Stückes Nummer 1.000 oder 10.000.

OK. Das war’s zunächst einmal, was die zeichnerische Ermittlung angeht.

Lernen ohne Leiden (Break-Even Zeichnerisch)

Vielen Dank.

Mein Name ist Marius Ebert.

 

 

© Dr. Marius Ebert

 

Brandschutz, Aufgaben u Maßnahmen

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Brandschutz, Aufgaben u Maßnahmen)

Hallo, mein Name ist Marius Ebert. In dieser Videoserie zeige ich, wie man Lösungen generiert zu Prüfungsfragen, und zwar geht es hier um den Brandschutz. Und zwar geht es um die Aufgaben und die Maßnahmen.

Also Achtung, hier scheitern schon viele dran; das sind zwei Sachverhalte, die gefragt werden, und nicht nur einer. Also, wir haben die Aufgaben, das ist Plural, Mehrzahl; und die Maßnahmen, das heißt also, das sind jeweils mindestens zwei.

2 Aufgaben des Brandschutzes (Brandschutz, Aufgaben u Maßnahmen)

Und in der Tat, fangen wir mal mit den Aufgaben des Brandschutzes an.

  • Da ist einmal die Brandverhinderung. Wie man sich sehr leicht vorstellen kann, ist das Cleverste, was man erst mal machen kann, dafür zu sorgen, dass Brände überhaupt nicht entstehen.
  • Und wenn es dann trotzdem passiert ist, dann ist es, die Ausbreitung von Feuer und vor allem von Rauch, denn das ist noch viel gefährlicher als das Feuer – die meisten Menschen bei einem Brand sterben nicht am Feuer, die verbrennen nicht, sondern sterben an der entsprechenden Rauchvergiftung – zu verhindern oder zu reduzieren.

Das sind die Aufgaben des Brandschutzes.

4 Maßnahmen des Brandschutzes (Brandschutz, Aufgaben u Maßnahmen)

Was sind die Maßnahmen? Nun, im Wesentlichen sind es vier Maßnahmen.

Erstens, zweitens, drittens, viertens. Sehen Sie, ich schreibe immer zuerst die Struktur der Lösung hin und dann die Lösung.

  • Also, einmal bauliche Maßnahmen. So zu bauen, dass Brand von vornherein verhindert wird; zum Beispiel hat das schon zu tun mit bestimmten Materialien, die verwendet werden. Manche sind leichter brennbar als andere.
  • Dann der Feuermelder.
  • Dann Schulungen. Was ist zu tun, Verhalten im Brandfall und so weiter; kann man Aufzüge benutzen; das Übliche.
  • Und Sprinkleranlagen.

Das sind die wesentlichen Maßnahmen des Brandschutzes.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Brandschutz, Aufgaben u Maßnahmen)

Schauen Sie für weitere Lernhilfen, immer unterstellt, dass Sie lernen wollen ohne zu leiden, in meinen Shop: www.spasslerndenk-shop.de.

Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Brainstorming

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Brainstorming)

Hallo und herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. Wir sind mitten in einer kleinen Serie über Verfahren der Ideengewinnung, und hier geht es um das Brainstorming.

Gedankensturm als Kreativitätstechnik (Brainstorming)

Brainstorming ist ein intuitiv-kreatives Verfahren. „Brain“ ist das Gehirn, sodass wir also auch von Gehirnsturm, oder etwas freier von Gedankensturm sprechen können. Und für das Brainstorming gilt,

  • dass man das in einer Brainstorming-Konferenz macht,
  • die etwa 6-8 Teilnehmer hat — darüber kann man streiten, was hier die optimale Zahl ist –,
  • die etwa 20-30 Minuten dauern sollte,
  • und alle Teilnehmer sollten die allerwichtigste Regel beachten, nämlich: Kritik ist verboten, Killerphrasen sind verboten; sondern im Gegenteil: das, was der andere sagt, aufnehmen, den Ball weiterspielen, weiterspinnen, assoziieren.

Das ist die Idee von Brainstorming. Ohne intellektuelle Barrieren, ohne ein „Das ist zu teuer“ und „Das schaffen wir nicht“ und so weiter.

Das ist Brainstorming, entwickelt von einem Mann namens Osborne.

Ja, das war’s schon wieder.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Brainstorming)

Schauen Sie für weitere Videos, für weitere Lernhilfen unter www.spasslerndenk-shop.de.

Dankeschön.

 

 

© Dr. Marius Ebert

 

Börsennotierungen

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Börsennotierungen)

Hallo und herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. In diesem Video nehmen wir uns ein paar Börsennotierungen vor, genauer gesagt gängige Abkürzungen auf dem Börsenzettel.

Bedeutung von Börsenkursnotierungen (Börsennotierungen)

Und wir stellen uns vor, wir haben eine x-AG, und diese x-AG ist notiert mit bestimmten Kursen.

  • Und dann nehmen wir mal an, die erste Kursnotierung lautet 180G. Dieses 180G steht für Geld und bedeutet, dass noch Nachfrage da war. Es war noch Geld da, das Aktien kaufen wollte — zu 180 wohlgemerkt.
  • Die nächste Notierung sei 180B. B steht für Brief, was bedeutet: Es war noch Papier da, also Aktien, die zu 180 verkauft werden sollten oder wollten, nur eben keine Nachfrage.
  • Dementsprechend gibt es die Variante 180b.G oder 180b.B. Das b steht für „bezahlt“. Das heißt zu 180 sind Umsätze getätigt worden, aber darüber war noch Nachfrage, also Geld, oder Papier, also Brief, da.
  • Der nächste Börsenkurs ist 180t. Das steht für „taxiert“, das heißt da sind mehrere Tage keine Umsätze gelaufen. Das heißt: die Börsenaufsicht hat den Kurs geschätzt, taxiert.
  • Und schließlich 180ex.D. oder ex D., das steht für ex Dividende, das heißt an diesem Tag ist die Dividende ausgeschüttet worden. Das bedeutet: Der Kurs ist gesunken, denn man hat ja Dividendenanspruch. Nicht etwa, wenn man die Aktie ein Jahr hält, sondern wenn man die Aktie einen Tag vor Dividendenausschüttung kauft, dann wird die Dividende ausgeschüttet und der Kurs der Aktie sinkt entsprechend. Also, hier wird in der Regel eine Kurssenkung erklärt dadurch, dass man hier durch diese Abkürzung das Signal erhält: Aha, gerade ist die Dividende ausgeschüttet worden, und die Aktien, die man jetzt kauft zu diesem neuen Kurs, haben erst wieder in einem Jahr Dividendenberechtigung.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Börsennotierungen)

Ja, das war’s schon wieder.

Für weitere Lernhilfen schauen Sie auf www.spasslerndenk-shop.de.

Mein Name ist Marius Ebert.

Dankeschön.

 

 

© Dr. Marius Ebert

 

Börsengang, Vor- und Nachteile

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Lernen ohne Leiden (Börsengang, Vor- und Nachteile)

Hallo und herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert, und in diesem Video greife ich wieder eine Prüfungsfrage auf, nämlich die Frage nach einem Börsengang.

Finanzierungsform (Börsengang, Vor- und Nachteile)

Und da wird zunächst einmal gefragt – unter Frage a) – nach der Art der Finanzierung, und die Antwort lautet: das ist Beteiligungsfinanzierung. Sie wissen, Finanzierung zerfällt in Außenfinanzierung und Innenfinanzierung. Außenfinanzierung zerfällt in Beteiligungsfinanzierung und Kredit- oder Fremdfinanzierung. Und dann kann man ja noch Mezzanine mit aufnehmen; und es ist Beteiligungsfinanzierung.

Vor- und Nachteile (Börsengang, Vor- und Nachteile)

b) ist die Frage nach Vor- und Nachteilen dieses Börsengangs.

Nun, die Vorteile sind

  • zunächst mal Unabhängigkeit von Banken.
  • Das zweite, und das ist irgendwie auch die Folge: keine Zinsen, keine Tilgung.
  • Und ein dritter Vorteil könnte ein höheres Eigenkapital sein, das heißt die Finanzierungsstruktur verbessert sich.

Es gibt aber auch Nachteile.

  • Ein Nachteil ist das Mitspracherecht der Aktionäre; die haben immerhin auf der Hauptversammlung ein Stimmrecht.
  • Dann die Publizitätspflichten. Publizitätspflichten sind die Veröffentlichungspflichten, das heißt das sind ja Dreimonatsberichte, also sehr kurzfristige Berichtspflichten, denen eine börsennotierte Aktiengesellschaft in der Regel unterliegt.
  • Und das dritte, und hier sehe ich persönlich den Hauptnachteil, ist der kurzfristige Erfolgsdruck. Die Dynamik bei der Börse ist extrem kurzfristig, das heißt wer an der Börse investiert, will kurzfristig sein Geld vermehren, das heißt man kann keine – oder nur sehr schwierig – langfristige Strategien verfolgen; Strategien, die vielleicht auch erstmal zunächst keinen Gewinn bringen, sondern zunächst  einmal Aufwand produzieren, aber langfristig Erfolg bringen, langfristige Zukunftssicherung bringen. Das ist sehr, sehr schwer möglich.

Okay. Das war’s, vielen Dank.

Lernen ohne Leiden (Börsengang, Vor- und Nachteile)

Wenn Sie mehr wollen; wenn Sie leichter und schneller lernen wollen, schauen Sie in meinen Shop www.spasslerndenk-shop.de.

Mein Name ist Marius Ebert.

Dankeschön.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Bonität, Prüfungsfrage

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Bonität, Prüfungsfrage)

Hallo. Mein Name ist Marius Ebert. Wir behandeln Prüfungsfragen.

Holen Sie sich das Insidervideo, solange es noch verfügbar ist, „Prüfung entschlüsselt“. Klicken Sie auf den Link unter dem Video und tragen sich in das Formular ein.

Hier lautet die Prüfungsfrage zunächst mal „Was ist Bonität?“ Also zunächst mal geht es darum, den Begriff zu klären, das ist Prüfungsteil a).

Und dann unter b) wird gefragt: „Welche Faktoren beeinflussen die Bonität?“

Also: „Was ist Bonität?“, und „Welche Faktoren beeinflussen die Bonität?“

Was ist Bonität? (Bonität, Prüfungsfrage)

Für Bonität können wir setzen Kreditwürdigkeit. Bonität, also die Bonität eines Unternehmens, ist also die Kreditwürdigkeit, und diese Kreditwürdigkeit bewegt sich auf einer Skala von „sehr schlecht“ oder dann „nicht mehr kreditwürdig“ bis „mittelmäßig“, „gut“ und „sehr gut“. Ja, diese Bonität wird also skaliert. Sie wird auf einer Skala angegeben. Und dabei sind wir bei dem, was die Banken heute machen, denn bei der Kreditwürdigkeit geht es natürlich um Kreditvergabe durch Banken in allererster Linie. Und damit sind wir bei Rating.

Die Bonität, also wenn wir hier Fragenteil c) noch konstruieren, „Wie wird sie festgestellt?“, dann lautet die Antwort: „Durch ein Rating“. Und damit können wir direkt den Fragenteil b) beantworten.

Welche Faktoren beeinflussen die Bonität? (Bonität, Prüfungsfrage)

Der Fragenteil b) ist die Frage nach den Faktoren, die die Bonität bestimmen. Und die erste Antwort, die wir hier geben: „Sehr viele…“. Sehr viele Faktoren, die insgesamt zusammenspielen, beeinflussen heute die Bonität von Unternehmen. Und wir können diese Faktoren unterscheiden in harte und weiche. Harte und weiche Faktoren beeinflussen die Bonität, die Kreditwürdigkeit eines Unternehmens.

Und jetzt müssen wir, können wir eigentlich nur beispielhaft ein paar harte Faktoren nennen und ein paar weiche Faktoren:

  • Harte Faktoren ist natürlich die Rentabilität. Harte Faktoren ist alles das, was in Zahlen ausdrückbar ist. Die Rentabilität – wie rentabel ist das Unternehmen? Dann die Liquidität. Der Verschuldungsgrad wäre auch ein harter Faktor. Alles, was sich in Zahlen messen und ausdrücken lässt.
  • Weiche Faktoren wäre das Image.Aber auch so Dinge wie Nachfolgeregelung. Ja, wenn, da ist zum Beispiel ein Handwerksbetrieb, und der Chef der ist schon 75, ist immer noch ganz rüstig und rödelt jeden Tag in seinem Unternehmen. Der hat auch zwei Söhne, aber beide Söhne habe überhaupt eine Lust darauf und machen etwas völlig anderes. Und es gibt keine gescheite Nachfolgeregelung für dieses Handwerksunternehmen. Das verschlechtert die Bonität. Denn eine Bank muss sich natürlich fragen „Was ist, wenn der Chef stirbt?“ Ja, also das sind weiche Faktoren.

Das sind Beispiele, ja, also man könnte hier sehr, sehr viel mehr nennen. Insgesamt müssen wir sagen: „Es sind sehr viele Faktoren im Zusammenspiel.“ Ja, Banken machen hier mittlerweile sehr, sehr viel Aufhebens, um dieses alles zu erfassen und dann zusammenzuführen zu so einer Art Note, ja, einem Rating, das ist dann wie eine Schulnote sozusagen. Sehr viele Faktoren im Zusammenspiel, und zwar harte und weiche Faktoren.

Das wäre eine akzeptable Antwort auf diese Prüfungsfrage. Man muss sich natürlich auch ein bisschen am Rand an der Punktzahl orientieren, wie viel man jetzt hier schreibt.

OK. Das war’s für dieses Video.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Bonität, Prüfungsfrage)

Holen Sie sich nun das Insider-Video. Klicken Sie auf den Link unter dem Video. Tragen Sie sich ein in das Formular. Viel Erfolg für Sie!

Marius Ebert

 

© Dr. Marius Ebert

 

Blue Ocean Strategie

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Blue Ocean Strategie)

Herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert, und in diesem kleinen Schulungsvideo möchte ich einen Begriff klären, und zwar die Blue Ocean Strategie.

Abgrenzung Red Ocean und Blue Ocean (Blue Ocean Strategie)

Und wir fangen mal vorn an bei „Ocean“. Und man unterscheidet die Red Ocean Strategie und die Blue Ocean Strategie.

  • Red Ocean bedeutet, dass viele, viele Wettbewerber da sind, viele, viele Fische, vor allem viele Haifische, und dass es auf diesem Markt sehr konfrontativ zugeht. Außerdem sind die Claims abgesteckt, die Pfründe sind verteilt. Man kann auf diesem Markt, in diesem roten Ozean im Grunde keinen Blumentopf mehr gewinnen, wenn man jetzt der nächste ist, der jetzt hier überlegt, ob er dazukommen möchte. Ja, der das jetzt überlegt: „Soll ich jetzt hier dazukommen?“ Deswegen lautet die Strategie: von Red Ocean weg, sich nicht da kloppen, sich nicht da streiten, nicht da in Wettbewerb gehen, wo alle sind, sondern Blue Ocean.
  • Und Blue Ocean ist ein Gebiet, wo keiner ist. Hier ist man, zunächst einmal zumindest, allein. Ja, ein Super-Beispiel für Blue Ocean Strategie ist diese Spielkonsole Wii von Nintendo. Ja, hier, bei Red Ocean, da ist Sony, da ist Microsoft, da sind viele, viele andere große Wettbewerber. Also raus aus diesem üblichen Markt, und ein neues Prinzip entwickeln, das ist Blue Ocean. Man hat zunächst mal keine Wettbewerber, ist zunächst mal allein.

Und was ich im Moment mache, ist auch eine Blue Ocean Strategie: Ich mache Video-Coachings. Video-Coachings; Video-Coachings gibt es bisher nur ganz, ganz wenige, und Video-Coaching ist eine Super-Kombination von den Vorteilen eines Buches und den Vorteilen eines Seminars. Das ist besser als jedes Buch, weil der Stoff in Bewegung gerät, dynamisch präsentiert wird, und es ist preisgünstiger als jedes Seminar.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Blue Ocean Strategie)

Schauen Sie für die Video-Coachings unter spasslerndenk – das ist mein Markenname, Lernen und Spaß wieder miteinander verknüpfen — www.spasslerndenk-shop.de, dort finden Sie Video-Coachings zu vielen Gebieten der Betriebswirtschaftslehre, auch zur Juristerei, wird aufgebaut und ausgebaut. Schauen Sie unter www.spasslerndenk-shop.de – neuartige Möglichkeiten des effizienten Lernen.

Das war’s.

Dankeschön.

Mein Name ist Marius Ebert.  

 

© Dr. Marius Ebert

 

Black-Box-Modell

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Black-Box-Modell)

Herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. Ich bin Experte für leichtes und schnelles Lernen, und in diesem Video geht es um das sogenannte Black-Box-Modell. Und das Black-Box-Modell nennt man auch S-R-Modell, Stimulus-Response-Modell.

Input – Black Box – Output (Black-Box-Modell)

Und zwar, was stellt man sich vor? Man stellt sich vor: Hier Black Box heißt ja nichts anderes als „schwarzer Kasten“. Und man stellt sich vor einen gewissen informatorischen Input. Sie merken schon: Das ist ein Modell, das man in der Marketing-Forschung verwendet. Einen informatorischen Input, gewisse Werbeimpulse, die man aussendet, Anzeigen oder Fernsehwerbung oder sonst irgendein Werbeimpuls. Der trifft auf einen Empfänger und führt zu einer bestimmten Response,  zu einem bestimmten Output, zu einer bestimmten Reaktion. Stimulus, hier (als Input) der Stimulus, und hier (als Output) die Response.

Nur – black box heißt, dass wir einfach nicht wissen, was in diesem schwarzen Kasten vorgeht. Das heißt wir können den Input messen, und wir können den Output messen. Aber was hier drinnen wirklich im Menschen vorgeht, sein Entscheidungsprozess, wie er zu einer Kaufentscheidung oder zu einer sonstigen Entscheidung, Reaktion kommt, dass er weiteres Informationsmaterial anfordert oder sonst irgendetwas tut, da sagen die Black-Box-Modell-Anhänger, dass man das einfach gar nicht entschlüsseln kann.

Naja, und dann gibt es noch die Stimulus-Organismus-Response (S-O-R), Leute, die sagen: Hier, das ist der Organismus, und da wird es interessant, und wir entschlüsseln mal, was in diesem schwarzen Kasten vorgeht.

Das schauen wir uns später in einem anderen Video noch an.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Black-Box-Modell)

Ja, schauen Sie doch mal auf www.spasslerndernk.de, dort finden Sie meine Schnelllernseminare zum Betriebswirt/in IHK oder zum Wirtschaftsfachwirt/in zum Beispiel, oder unter www.spasslerndenk-shop.de finden Sie Lernhilfen zur Betriebswirtschaftslehre.

Dankeschön.

 

 

© Dr. Marius Ebert

 

BilMoG, wichtigste Neuerungen

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IHK-Prüfung entschlüsselt (BilMoG, wichtigste Neuerungen)

Herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert, und ich möchte mich in diesem Video dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz widmen…

3 wichtige Änderungen (BilMoG, wichtigste Neuerungen)

… und möchte fokussieren auf in meiner Sicht die 3 wichtigsten Änderungen in diesem Gesetz.

Und zwar sind das folgende:

  • Das erste ist das Maßgeblichkeitsprinzip, welches durch das  BilMoG abgeschafft wurde. Maßgeblichkeit bedeutete die Kopplung der HB (Handelsbilanz) an die StB (Steuerbilanz), d.h. sehr vereinfacht ausgedrückt: „So, wie du’s in der HB machst, musst du’s auch in der StB machen“. Es gab sogar eine umgekehrte Maßgeblichkeit, da kam die Vorschrift aus dem Steuerrecht; musste man erst in der HB ansetzen, damit es dann für die StB maßgeblich wurde. Und diese ganzen Verbindungen hat man nun durchtrennt. Das bedeutet, man kann eine HB unabhängig machen von einer StB. Früher hatte das MGP zur Folge, dass man jede handelsbilanzielle Überlegung bezahlen musste über Steuern, d.h. wenn man in der HB so ein bisschen höher ging mit seinen Vermögenswerten in der Bewertung, dann musste man dafür bezahlen, weil der Gewinn entsprechend auch höher wurde. Das ist nun abgeschafft; die vielleicht wichtigste strukturelle Veränderung.
  • Das zweite ist die Bilanzierung immaterieller Vermögenswerte, und zwar immaterieller selbstgeschaffener Vermögensgegenstände. Das war vorher strikt verboten; jetzt ist die Tür ein kleines bisschen aufgegangen. Schauen Sie bitte in den §248 (2), da finden Sie die kleine, kleine Möglichkeit, teilweise selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände wie Patente und Lizenzen zu aktivieren. Nach wie vor verboten ist es für Kundenlisten, für die selbstgeschaffene Marke und für andere Dinge, d.h. das Verbot ist im Grunde noch immer stärker als die Erlaubnis. Aber immerhin, die Tür ist ein klein wenig aufgegangen. Bilanzierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände ist nun zumindest teilweise erlaubt.
  • Und das dritte bezieht sich auf die sogenannten Aufwandsrückstellungen. Die Aufwandsrückstellungen sind gestrichen. „Aufwandsrückstellungen“ war ein großer bilanzmanipulatorischer Posten, d.h. ein Schminktopf, wenn Sie so wollen. Ein Schminktopf, mit dem man sich hässlich schminken konnte, d.h. in der HB seine Gewinne reduzieren konnte, indem man Rückstellungen bildete. Man bucht ja per Aufwand an Rückstellung, d.h. jede Rückstellung erhöht den Aufwand, und damit konnte man im Jahresabschluss seine Gewinne reduzieren und dadurch weniger Steuern bezahlen.  Diese Aufwandsrückstellung hat man komplett  gestrichen, d.h. der Posten Rückstellung oder die Möglichkeit, Rückstellung zu bilden, ist stark eingeschränkt worden.

So. Das sind in meiner Sicht die drei wichtigsten Änderungen im BilMoG, das natürlich dann umgesetzt wurde im Handelsgesetzbuch, d.h. wenn Sie sich ein neues HGB kaufen, finden Sie das in den entsprechenden Paragraphen.

Ja, das war’s.

IHK-Prüfung entschlüsselt (BilMoG, wichtigste Neuerungen)

Wenn Sie mehr wissen wollen über dieses Thema oder andere Themen der BWL oder der Juristerei, schauen Sie in meinen Shop: www.spasslerndenk-shop.de.

 

© Dr. Marius Ebert