Archiv der Kategorie: Betriebswirt IHK

Controlling, Aufgabenbereiche

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Lernen ohne Leiden (Controlling, Aufgabenbereiche)

Hallo und herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. Ich greife eine Prüfungsfrage auf, und zwar wird hier nach den Aufgabenbereichen eines Controllers gefragt. Man soll vier Aufgabenbereiche nennen.

Nun, dann versuchen wir’s mal:

Vier Aufgabenbereiche eines Controllers (Controlling, Aufgabenbereiche)

Gut ist immer, wenn man sich eine Struktur macht. Das Problem dieser Prüfungsfrage liegt in diesem Nullwort „Bereiche“, ja. Menschen denken lieber gerne in konkreten Dingen statt in diesem etwas abstrakten Begriff Bereiche. Das ist das Problem dieser Aufgabe. Also vier Aufgabenbereiche. Nun…

  • Was der Controller auf jede Fall tun muss: Er muss Messsysteme entwickeln. Denn er muss ja steuern, ja. Controlling ist ja gleich Steuerung, und um zu steuern muss man messen wo man ist. Damit sind wir bei Kennzahlen, die der Controller entwickeln muss, s kann man es natürlich auch nennen.
  • Dann muss er ständig Soll und Ist überwachen, ja. Wo sollten wir stehen, und wo stehen wir im Moment?
  • Dann muss er, wenn Soll nicht mit Ist übereinstimmt, Abweichungen analysieren. Woran liegt es denn? Analysieren heißt wörtlich „zerlegen“, also woran liegt es?
  • Und er muss Abweichungen kommunizieren, und zwar in alle Richtungen. Er muss die Abweichungen kommunizieren an die Geschäftsführung, er muss sie auch kommunizieren an die Mitarbeiter, denn seine Aufgabe ist in erster Linie die Aufgabe der Steuerung.

Und  sehen Sie? Schon haben wir vier Aufgabenbereiche, die mit Sicherheit die Anforderungen der Prüfung erfüllen.

Das war’s.

Lernen ohne Leiden (Controlling, Aufgabenbereiche)

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Dankeschön.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Clusterverfahren, Klumpenverfahren

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Clusterverfahren, Klumpenverfahren)

Herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. Ich bin Spezialist für leichtes und schnelles Lernen, vor allem für BWL und Jura und möchte mich in diesem Video mal der Frage widmen, was das Cluster- oder Klumpenverfahren ist – Cluster- oder Klumpenverfahren.

Grundgesamtheit und Stichprobe (Clusterverfahren, Klumpenverfahren)

Und zunächst einmal müssen wir das einordnen. Und zwar gehört es in die Meinungs- oder auch die Marktforschung. Und ehe wir nun genau schauen, was das ist, müssen wir zwei Begriffe klären,

  • nämlich den Begriff Grundgesamtheit
  • und den zweiten Begriff, den wir brauchen, ist der Begriff Stichprobe.

Und mit diesen beiden Begriffen können wir das schon ganz leicht verstehen, was das Clusterverfahren ist.

  • Grundgesamtheit ist das große Ganze, das, was ich untersuchen möchte. Also zum Beispiel möchte ich wissen, was alle wahlberechtigten Bundesbürger denken, was sie wählen würden am nächsten Sonntag.
  • Und Stichprobe ist ein Teil. Das ist der Teil, den ich untersuche, ein Teil der Grundgesamtheit, der hoffentlich repräsentativ ist.

Clusterverfahren Vorgehensweise (Clusterverfahren, Klumpenverfahren)

Und beim Clusterverfahren macht man jetzt Folgendes: Nehmen wir mal an, das sei das große Ganze. Das seien alle Wahlberechtigten in Deutschland. Und jetzt nimmt man einen Klumpen hier heraus, zum Beispiel eine Wahlbezirk. Und jetzt ist wichtig: Dieser Wahlbezirk ist genau so heterogen wie die Grundgesamtheit. Das ist eine Mini-Grundgesamtheit. Also von der Bevölkerungsstruktur, vom religiösen Bekenntnis, vom Ausländeranteil und und und genau so zusammengesetzt wie das große Ganze. Also man nimmt einen Klumpen, einen Cluster hier raus und untersucht diesen Klumpen, befragt diesen Klumpen komplett. Also die Mini-Grundgesamtheit wird komplett befragt.

Und damit kann man mit faszinierender – oder beobachtet –, damit kann man mit faszinierender Genauigkeit auf das große Ganze schließen. Ja, die Ergebnisse sind faszinierend genau. Warum? Ja, weil das ja das Große im Kleinen genau abgebildet ist. Es ist sozusagen eine Mini-Grundgesamtheit. Also ein Cluster ist eine Mini-Grundgesamtheit.

Das war’s.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Clusterverfahren, Klumpenverfahren)

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Vielen Dank.

Mein Name ist Marius Ebert.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Change-Agent, Prüfungsfrage

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Change-Agent, Prüfungsfrage)

Mein Name ist Marius Ebert. Die Aufgabe, die ich mir gestellt habe, ist Ihnen das Lernen zu erleichtern, und dafür habe ich Lernsysteme entwickelt, die Sie finden, wenn Sie unter dem Video auf den Link klicken.

Aufgabe und Qualifikationen eines Change-Agents (Change-Agent, Prüfungsfrage)

Hier zeige ich mal, wie so was geht, und zwar geht es darum: Wir stellen uns eine Prüfungsfrage vor, in der gefragt wird: „Was ist ein Change-Agent  — was ist das, und welche Voraussetzungen?“

  • Also a) Was ist das?
  • Und b) Welche Voraussetzungen muss ein Change-Agent haben, um ein guter Change-Agent zu sein?

Aufgabe eines Change-Agents (Change-Agent, Prüfungsfrage)

Zunächst einmal: Wo sind wir? Erst mal schauen wir, wo wir sind. Wir sind im Bereich Organisationsentwicklung, etwas, das man auch Change Management nennt. Organisationsentwicklung.

Und ein Change-Agent ist jemand, der diesen Entwicklungsprozess steuert und begleitet. Also die Aufgabe eines Change-Agent ist: einen Organisationsentwicklungsprozess steuern.

Und steuern – was heißt das? Das heißt forcieren oder auch bremsen. Manchmal kann Veränderung auch zu schnell passieren, und das sehen wir daran, wie die Menschen das verarbeiten. Veränderungsprozesse müssen menschlich verarbeitet werden, und Menschen haben von ihrer Struktur her Schwierigkeiten mit Veränderungen. Veränderungen erzeugen Widerstand. Das heißt: Er muss forcieren oder auch bremsen. Das ist seine Aufgabe.

Qualifikationen eines Change-Agents (Change-Agent, Prüfungsfrage)

Welche Voraussetzungen? Das war Frageteil b).

  • Nun, er braucht BWL-Kenntnisse, vor allem Projektmanagement, Prozessorientierung.
  • Er braucht aber vor allem auch soziale Intelligenz. Viele verwenden in diesem Zusammenhang auch den Begriff emotionale Intelligenz. Soziale Intelligenz oder emotionale Intelligenz.
  • Und er braucht Kenntnis über Techniken zur Verhaltenssteuerung. Das ist sozusagen die Umsetzung der sozialen Intelligenz oder emotionalen Intelligenz.

Emotionale Intelligenz bedeutet, mitfühlend zu sein, zu sehen, wo der Andere gefühlsmäßig steht und dann aber auch agieren zu können über Techniken zur Verhaltenssteuerung, zur Verhaltensveränderung. Denn Change Management ist letztlich nichts anderes als Verhaltensveränderung auf der Ebene der Menschen.

OK.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Change-Agent, Prüfungsfrage)

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Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

 

© Dr. Marius Ebert

 

ceteris paribus Prämisse

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IHK-Prüfung entschlüsselt (ceteris paribus Prämisse)

Hallo, herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. Ich bin Experte für leichtes und schnelles Lernen und möchte in diesem Video mal den Begriff klären „ceteris paribus Prämisse“.

Ceteris heißt „alles Übrige“; alles Übrige.

Und „paribus“ heißt „bleibt gleich“. Sie kennen den Begriff Parität — Gleichheit.

Sie kennen ja den Begriff „et cetera“ — und das Übrige.

Alles Übrige bleibt gleich, etwas vornehmer gesagt: Unter sonst gleichen Bedingungen, und das wiederum bedeutet, dass ich eine Variable verändere und unterstelle, das ist diese Prämisse hier, diese Annahme, „Prämisse“ ist eine Annahme, dass ich annehme, dass alles Andere gleich bleibt.

Nur für die Theorie brauchbar (ceteris paribus Prämisse)

Das heißt: Ich verändere in meiner Betrachtung zum Beispiel den Preis und unterstelle, dass alles Übrige gleich bleibt. Das Wetter bleibt gleich, die Stimmungslage in der Bevölkerung bleibt gleich, die politischen Rahmenbedingungen bleiben gleich, Stabilität der Währung bleibt gleich – alles Übrige bleibt gleich. Ich verändere nur den Preis und schaue, was aufgrund der Preisveränderung passiert.

Und daran sieht man schon, dass dieses ceteris paribus eine Lüge ist. Denn in der Praxis ändert sich ständig, ich will nicht sagen alles, aber eben doch sehr viel. Das ist also eine Vereinfachung, die so weit geht, dass es zu einer Lüge wird, die hilft, theoretisch gewisse Dinge zu betrachten, aber in der Praxis scheitert, weil in der Praxis sich sehr viele Dinge verändern, sich sehr viele Dinge auch gleichzeitig verändern und deswegen diese Prämisse in der Praxis nicht anwendbar ist.

Aber in der Theorie macht man das sehr gerne. Man kürzt das, damit das nicht so auffällt hier, kürzt man das ab mit c.p. – ceteris paribus: Alles Übrige bleibt gleich.

IHK-Prüfung entschlüsselt (ceteris paribus Prämisse)

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Danke.

Mein Name ist Marius Ebert.

 

 

© Dr. Marius Ebert

 

Cash-Flow, indirekte Ermittlung

 

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Cash-Flow, indirekte Ermittlung)

Willkommen zurück. Mein Name ist Marius Ebert. Wir sind in Teil 3 unserer Ermittlung des Cash Flows.

Wir haben gesehen: Den Cash Flow können wir

  • direkt ermitteln,
  • und wir können ihn indirekt ermitteln.

Hier beschäftigen wir uns mit der indirekten Ermittlung.

Aufgabe und Lösung herunterladen (Cash-Flow, indirekte Ermittlung)

Ausgangspunkt ist die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV), und zwar gehen wir aus vom Ergebnis der Gewinn- und Verlustrechnung, nämlich unser Jahresüberschuss beziehungsweise im negativen Fall der Jahresfehlbetrag.

Und was macht man nun? – Man nimmt den Jahresüberschuss als Ausgangsgröße.

Nun ist der Jahresüberschuss der Saldo aus Ertrag minus Aufwand und NICHT aus Einzahlungen minus Auszahlungen.

Einzahlungen minus Auszahlungen ist aber genau das, was wir brauchen, um den Cash Flow zu ermitteln.

Also: Wir haben hier eine Saldierung von Ertrag und Aufwand und nicht von Ein- und Auszahlungen.

Und jetzt versucht man, die Schraube rückwärts zu drehen, das heißt:

  • Wir rechnen zum Jahresüberschuss wieder hinzu Plus Aufwand Nicht Auszahlungen, denn diese Posten, die Aufwand waren, aber  nicht Auszahlungen, den Cash Flow also nicht reduziert haben, sind hier oben mit Minus, Minus eingeflossen.
  • Minus Ertrag Nicht Einzahlungen. Denn diese Größen sind hier oben mit Plus eingeflossen, werden hier wieder abgezogen und ergeben den Cash Flow. Zumindest hofft man das.

Was sind das für Größen, die Aufwand waren und nicht Auszahlungen, die wir hier wieder hinzuaddieren? Nun, das sind im Wesentlichen die Abschreibungen. Abschreibungen haben den Jahresüberschuss reduziert, aber nicht den Cash Flow weil sie nicht zahlungswirksam sind.

Und hier: Erträge, die nicht Einzahlungen waren,  sind im Wesentlichen die Zuschreibungen, beziehungsweise es gibt noch einen zweiten Posten, den man hier noch dazu nehmen könnte, nämlich die Rückstellungen, die Rückstellungen. Wenn wir Rückstellungen bilden, buchen wir Per Aufwand an Rückstellungen, ist ein Aufwand, aber keine Auszahlung. Reduziert den Jahresüberschuss, aber nicht den Cash Flow. Und hier können wir nehmen Auflösung Rückstellung. Wenn wir eine Rückstellung wieder auflösen, ist das ein Ertrag, aber keine Einzahlung, erhöht den Jahresüberschuss, aber nicht den Cash Flow, wird hier wieder abgezogen.

Zusammenfassung (Cash-Flow, indirekte Ermittlung)

Also noch einmal: Der Jahresüberschuss ist der Saldo aus Aufwand und Ertrag. Wir brauchen aber den Cash Flow. Und das ist der Saldo aus Einzahlungen minus Auszahlungen. Wie können wir das tun? Indem wir zum Jahresüberschuss wieder alle Aufwendungen hinzuaddieren, die wir oben abgezogen haben, die eben zwar den Jahresüberschuss reduziert haben, aber nicht den Cash Flow. Wir rechnen sie hier wieder hinzu. Du wir ziehen alle Erträge ab, die zwar den Jahresüberschuss erhöht haben, aber nicht den Cash Flow, weil sie nicht einzahlungswirksam waren. Das sind in diesem Fall hier, Aufwand nicht Auszahlungen, Abschreibungen und Bildung von Rückstellungen, hier in diesem Fall, Ertrag nicht Einzahlung, Zuschreibung und Auflösung von Rückstellungen, und hoffen damit den Cash Flow aus dem Jahresüberschuss, der Jahresüberschuss kommt ja aus der Gewinn- und Verlustrechnung, ermittelt zu haben.

Dass das nicht immer ganz übereinstimmt mit dem wahren Cash Flow, werden wir dann im nächsten Video sehen.

Zunächst einmal vielen Dank.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Cash-Flow, indirekte Ermittlung)

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Mein Name ist Marius Ebert.

Dankeschön.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Cash-Flow, Definition

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Cash-Flow, Definition)

Der Cash Flow hat also zu tun schlicht und einfach mit Geldfluss – Cash Flow, Geldfluss –, also mit Zahlungsgrößen.

Herantasten über die GuV und den Jahresüberschuss (Cash-Flow, Definition)

Zahlungsgrößen bedeutet: Wir schauen auf die Konten Kasse und Bank. Nur: Als externe Bilanzanalytiker können wir genau das nicht einsehen. Also wie müssen wir uns daran herantasten? Wir tasten uns daran heran über die GuV. Die GuV zeigt uns den Saldo aus Aufwand und Ertrag, nicht den Saldo aus Einnahmen und Auszahlungen. Der Saldo aus Aufwand und Ertrag heißt im positiven Fall Jahresüberschuss.

Das kann teilweise übereinstimmen. Das stimmt hoffentlich teilweise überein. Also wir hoffen sehr für das Unternehmen, dass ein Teil des Ertrags auch Einzahlungen sind. Aber genau das wissen wir ja nicht. Also müssen wir uns jetzt daran herantasten.

Egalisieren von Aufwand und Ertrag (Cash-Flow, Definition)

Und jetzt schauen Sie: Da kommt ein Plus, schauen Sie immer erst links, ja, ein Plus, dann kommt ein Minus. Struktur vor Inhalt. Ein Plus und ein Minus. Wir rechnen etwas hinzu, und wir ziehen etwas ab. Und dann kommt ein Gleichheitszeichen, und da steht der Cash Flow.

Also: Zu Jahresabschluss wird etwas hinzuaddiert, und es wird etwas abgezogen, und so wird indirekt über den Jahresabschluss, über den Jahresüberschuss wollte ich sagen, über den Jahresüberschuss in der GuV wird der Cash Flow ermittelt.

So. Was wird hinzuaddiert, und was wird abgezogen?

Schauen Sie: Plus Aufwand nicht Auszahlungen minus Ertrag nicht Einzahlungen gleich Cash Flow.

Und dieses Rechenschema ist die Nagelprobe, ob Sie hier die wesentlichen Dinge verstanden haben. Ja, am Ende eines Seminartages ist die einzige Frage: „Habe ich das verstanden?“ Nicht „Wie soll ich das alles je abrufen? Und wie soll ich das in der Prüfung in Punkt umsetzen?“ Nur: „Habe ich das verstanden?“ Der Rest kommt. Ja? Verstehen ist der erste Schritt. Vertiefen, verwenden kommt. Aber ohne Verstehen ist es sinnlos, weiterzugehen. Es ist sogar schmerzhaft, etwas zu vertiefen, was man nicht verstanden hat. Viele versuchen es. Ja, viele gehen den Weg, lernen Formeln auswendig, die sie nicht verstanden haben.

Also: Hier kommt die Probe „Habe ich das verstanden?“

Plus Aufwand nicht Auszahlungen (Cash-Flow, Definition)

„Plus Aufwand nicht Auszahlungen“  — schauen Sie ein bisschen tiefer, da ist es etwas genauer erklärt. Was ist „Aufwand nicht Auszahlung“? Es sind im Wesentlichen die Abschreibungen. Jahresüberschuss plus Abschreibungen minus Zuschreibungen beziehungsweise plus Abschreibungen und Erhöhen der Rückstellungen minus Zuschreibungen und Verminderung der Rückstellungen.

So, und jetzt noch mal ganz in Ruhe von vorne: Der Jahresüberschuss ist der Saldo aus Ertrag minus Aufwand. Das heißt: Eine dieser Minusgrößen war zum Beispiel die Abschreibungen. Jetzt sind aber Abschreibungen Aufwand, aber eben keine Auszahlung. Es ist kein Geldwert geflossen. Diese Größe hat aber den Jahresüberschuss unter dem Strich, das ist ja eine Restgröße, kleiner gemacht? Je mehr Abschreibungen, desto kleiner der Jahresüberschuss. Aber Geld ist nicht abgeflossen. Deswegen addieren wir das jetzt wieder hinzu. Ja? Plus Abschreibungen. Warum? Weil das zwar den Jahresüberschuss reduziert hat, aber nicht den Cash Flow. Also müssen wir die Größe wieder hinzuaddieren. Es ist kein Geld abgeflossen. Wir haben einen ökonomischen Werteverzehr, aber eben keine Auszahlung. Abschreibungen sind Aufwand, aber keine Auszahlungen. Wir wollen jetzt nicht den Aufwand und den Jahresüberschuss, wir wollen den Cash Flow, Cash Flow hat zu tun mit Zahlungen, also rechnen wir die Abschreibungen wieder hinzu und die Erhöhung der Rückstellungen, denn Rückstellungen sind zwar nicht unmittelbar Aufwand, aber korrespondieren mit Aufwand. Der Buchungssatz heißt bekanntlich: Per Aufwand an Rückstellungen. Per Aufwand an Rückstellungen – Sie erinnern sich. Das heißt: Je mehr Rückstellungen ich bilde, desto mehr Aufwand habe ich. Rückstellungen sind aber gerade auch wieder Aufwand jetzt, Auszahlungen irgendwann später in einer Höhe und zu einer Fälligkeit, die ich jetzt noch nicht kenne. Also muss man diese Größe auch wieder hinzuaddieren. Sie haben den Jahresüberschuss reduziert, aber nicht den Cash Flow. Also addieren wir die Größen wieder hinzu. Wir egalisieren, indem wir das Vorzeichen umdrehen.

Rückstellung ist ein Minusposten, weil es mit Aufwand korrespondiert, Abschreibung ist ein Minusposten. Wenn wir den Jahresüberschuss berechnen, wenn wir den Cash Flow berechnen, müssen wir die Größen egalisieren. Wir egalisieren Minus durch Plus.

Können soweit alle folgen? – Wunderbar.

Minus Ertrag nicht Einzahlung (Cash-Flow, Definition)

Der nächste Posten heißt „Minus Ertrag nicht Einzahlung“. Was ist hier passiert? Wir haben Ertragsgrößen, die aber nicht korrespondieren mit Einzahlung. Die anderen tun das hoffentlich. Aber zum Beispiel die Zuschreibungen sind Ertrag, aber keine Einzahlung. Sie haben den Jahresüberschuss erhöht, aber nicht den Cash Flow, also egalisiere ich: Für den Jahresüberschuss ist es Plus, für dem Cash Fow muss ich es wieder rausrechnen mit Minus. Minus Zuschreibungen. Also alle Größen, die Ertrag waren, aber eben keine Einzahlung, muss ich eben wieder abziehen, wenn ich den Cash Flow haben will. Und Verminderung der Rückstellung – auch das ist ein Ertrag. Ich korrigiere eine vorher gemachte Rückstellung. Sie war zu hoch. Ich korrigiere. Dann habe ich wieder einen Ertrag, aber keine Einzahlung. Also muss ich das abziehen.

Saldo gleich Cash Flow (Cash-Flow, Definition)

Und das, was dann unterm Strich rauskommt, ist denn hoffentlich der Cash Flow.

Wir werden gleich noch sehen, dass auch die Größe, die unterm Strich rauskommt, Schwächen hat, aber langsam, eins nach dem andern.

Soweit klar?

IHK-Prüfung entschlüsselt (Cash-Flow, Definition)

 

© Dr. Marius Ebert

 

IHK-Prüfung entschlüsselt (Cash-Flow Ermittlung, Kritik)

Willkommen zurück. Mein Name ist Marius Ebert. Wir sind bei der Betrachtung des Cash Flows (CF) und seiner Ermittlung.

Vorgehensweise bei der Ermittlung des Cash Flow (Cash-Flow Ermittlung, Kritik)

Wir haben gesehen, dass wir den Cash Flow

  • direkt ermitteln können
  • und indirekt.

Wir haben auch gesehen, dass der Ausgangspunkt in beiden Fällen die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) war. Und im letzten Video haben wir uns beschäftigt mit der indirekten Ermittlung, die ja bekanntlich vom Jahresüberschuss ausging, also aus dem Saldo von Ertrag minus Aufwand, das ergibt den Jahresüberschuss im positiven Fall, und da haben wir etwas hinzugerechnet und etwas abgezogen (das ist das kaufmännische Minus hier) und kamen zu Cash Flow. So hofften wir jedenfalls.

Was haben wir hinzuaddiert? Wir haben im Wesentlichen hinzuaddiert die Abschreibungen und die Bildung von Rückstellungen,

Und wir haben im Wesentlichen abgezogen die Zuschreibungen und die Auflösung von Rückstellungen.

Was war die Grundidee? Die Grundidee: Das hier ist Aufwand, aber eben keine Auszahlung, hat hier oben zu einem Minus geführt wird jetzt wieder hinzuaddiert, und das hier ist ein Ertrag, aber eben keine Einzahlung und war hier oben mit Plus, wird jetzt mit Minus wieder abgezogen. Denn der Cash Flow hat ja zu tun mit Einzahlungen und Auszahlungen. Da wollen wir eigentlich hin. Das ist unser Cash Flow. Und die Crux hier ist, dass wir hier von der Gewinn- und Verlustrechnung, das heißt von der Größe Jahresüberschuss ausgehen, und es gibt nun aber auch in der Bilanz zahlungswirksame Größen, die den Cash Flow beeinflussen.

Kritikpunkte an der Cash Flow-Ermittlung (Cash-Flow Ermittlung, Kritik)

Das heißt: Der Hauptkritikpunkt an dieser Ermittlung ist: Kritik; Kritik dreht sich im Prinzip um zwei Dinge:

  • Einmal zahlungswirksame Größen in der Bilanz sind nicht erfasst.
  • Und der zweite Kritikpunkt dreht sich um die Umsatzerlöse. Die Umsatzerlöse werden in der Regel bei dieser Betrachtung voll als Cash-Flow-wirksam hinzuaddiert, und wir haben schon mehrfach gesehen, dass wir, wenn wir auf Rechnung schreiben, wir buchen per Forderung aus Lieferungen und Leistung an Umsatzerlöse, und das Gegenkonto ist eben nicht Bank oder Kasse, sondern Forderungen, das heißt: Der Umsatzerlös ist in diesem Fall noch nicht liquide zugeflossen. Trotzdem unterstellen wir das hier in diesen Betrachtungen.

Zahlungswirksame Größen in der Bilanz (Cash-Flow Ermittlung, Kritik)

Hier: zahlungswirksame Größen in der Bilanz werden nicht erfasst. Was sind das für Größen?

  • Nun, das sind zunächst einmal die zahlungswirksamen Aktivtausche, ja. Wenn ich zum Beispiel eine Maschine kaufe, gegen Banküberweisung buche ich per Maschine an Bank, das ist zahlungswirksam, aber nicht erfolgswirksam, das verschlechtert meinen Cash Flow, wird aber in der vorherigen Betrachtung nicht erfasst.
  • Und natürlich jede Form von Kapitalerhöhung. Wenn ich eine Kapitalerhöhung mache, buche ich per Bank an gezeichnetes Kapital und an Kapitalrücklage – erhöht den Cash Flow, wird aber in der vorherigen Betrachtung nicht erfasst.
  • Und dann natürlich Kredite. Kredite erhöhen den Cash Flow. Ich buche per Bank an Verbindlichkeiten, aber wird in meiner vorherigen Betrachtung nicht erfasst.

Das alles hier sind zahlungswirksame Vorgänge in der Bilanz, die den Cash Flow erhöhen oder verschlechtern, ja, in dem Fall (Aktivtausch) verschlechtern, in dem Fall (Kapitalerhöhung) erhöhen, in dem Fall (Kredite) erhöhen, und in der Größe Jahresüberschuss, die ja unseren Ausgangspunkt gerade gebildet hat, einfach nicht drin stehen.

Ja, das war’s schon wieder.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Mein Name ist Marius Ebert.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Cash-Flow Ermittlung, Kritik)

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Dankeschön.

 

 

© Dr. Marius Ebert

Cash Flow, direkte Ermittlung

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Cash Flow, direkte Ermittlung)

Hallo und herzlich willkommen, oder willkommen zurück besser gesagt. Mein Name ist Marius Ebert. Wir sind bei der Ermittlung des CF, des Cash Flow, und wir haben in dem ersten Video gesehen, dass es zwei Möglichkeiten gibt, den Cash Flow zu ermitteln:

  • einmal direkt
  • und einmal indirekt.

Und wir beschäftigen uns jetzt mit der direkten Ermittlung. Wir haben auch gesehen, dass beide Verfahren  von der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) zunächst einmal ausgehen. Also schauen wir in die Gewinn- und Verlustrechnung, und zwar schauen wir in den §275 des Handelsgesetzbuches (HGB), Absatz (2): Gesamtkostenverfahren – das ist das, was uns hier interessiert. Das Umsatzkostenverfahren ist die amerikanische Sicht der Dinge, die für uns nicht so relevant ist.

Direkte Ermittlung des Cash Flow über die GuV (Cash Flow, direkte Ermittlung)

Und was bedeutet nun „direkte Ermittlung“? – Wir schauen uns die Ertrags- und Aufwandsposten in der Gewinn- und Verlustrechnung an und überlegen: Sind diese Erträge gleichzeitig Einzahlungen, sind diese Aufwendungen gleichzeitig Auszahlungen?

  • Der erste Posten Umsatzerlöse: Sind das gleichzeitig Einzahlungen? Antwort: Das kommt sehr drauf an… Es kommt sehr drauf an, ob hier ein Geschäft über Rechnung betrieben wird oder ein Geschäft wie ein Beratungsverkauf direkt gegen Barzahlung funktioniert. Nur im zweiten Fall wären die Umsatzerlöse sofort auch Einzahlungen, in anderen Fällen ist es nicht so sicher.
  • Zweitens: Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen – das sind die so genannten Bestandsveränderungen. Das sind weder Auszahlungen noch Einzahlungen. Es sind Erträge oder Aufwendungen. Es ist die Tatsache, dass wir Fertigprodukte auf Lager produziert haben, das rechnen wir als Ertrag, aber nicht als Einzahlung. Und umgekehrt, dass wir vom Lager genommen haben, rechnen wir als Aufwand und nicht als Auszahlung, zählt also nicht hinzu.
  • Andere aktivierte Eigenleistungen sind definitiv keine Einzahlung, zählen nicht zum Cash Flow hinzu.
  • Sonstige betriebliche Erträge – wir wissen es nicht. Würden wir tendenziell auch nicht hinzurechnen, es sei denn, es ist ganz klar, dass es auch Einzahlungen sind.
  • Materialaufwand – sind das Auszahlungen? Die Frage auch hier wieder: Es kommt drauf an… Es kommt drauf an. Normalerweise ist der Kauf von Material die Auszahlung. Wenn das Material dann aber sehr schnell verbraucht wird, Just in Time verbraucht wird, können wir sagen: Aufwand gleich Auszahlungen, und in den allermeisten Fällen tut man das.
  • Sechstens: Personalaufwand. Löhne und Gehälter und die Sozialabgaben. Hier gilt: Aufwand gleich Auszahlung, das heißt: Der Personalaufwand wird voll als Cash Flow-mindernd einbezogen. 
  • Siebtens: Abschreibungen – sind Aufwand, aber keine Auszahlungen, ist einer der wichtigsten Posten hier. Abschreibungen sind Aufwand, aber keine Auszahlungen. Hier wird der Werteverzehr berücksichtigt, aber das berührt nicht einen Abfluss in der Kasse oder im Bankkonto.
  • Achtens: Sonstige betriebliche Aufwendungen – wir wissen es nicht.
  • Erträge aus Beteiligungen sind wahrscheinlich Dividendenzahlungen Hier können wir von Einzahlungen ausgehen, müssen wir auf den Einzelfall schauen, aber hier ist die Chance hoch, dass hier „Ertrag gleich Einzahlungen“ gilt.
  • Erträge aus anderen Wertpapieren desgleichen.
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge: Jawohl, das sind gleichzeitig Einzahlungen.
  • Abschreibungen auf Finanzanlagen sind Aufwand, sind aber keine Auszahlungen.
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Aufwand und gleichzeitig Auszahlungen.
  • Dann haben wir vierzehntens Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Das heißt kurz zusammengefasst: Schauen wir bei unserer direkten Ermittlung, welche Formen der Aufwendungen oder Erträge minus Aufwendungen, die wir ja in der Gewinn- und Verlustrechnung finden, welche dieser Erträge sind gleichzeitig Einzahlungen, welche der Aufwendungen sind gleichzeitig Auszahlungen – das, was wir gerade gemacht haben.

Das ist die direkte Ermittlung des Cash Flow über die Gewinn- und Verlustrechnung.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Cash Flow, direkte Ermittlung)

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Mein Name ist Marius Ebert.

Dankeschön.

 

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Cash Flow, Begriff

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Cash Flow, Begriff)

Hallo, herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. Wir beginnen eine kleine Videoserie über den Cash Flow, sind also im Bereich Rechnungswesen, genauer gesagt dem Bereich Bilanz- oder Jahresabschlussanalyse.

Definition Cash Flow (Cash Flow, Begriff)

Zunächst einmal: Was ist der Cash Flow? Cash – liquide Mittel, also der Fluss an liquiden Mitteln.

Sie werden sich vielleicht wundern über diese sehr einfache Definition, weil die Menschen da meistens mit wilden Definitionen kommen.

Der Cash Flow ist zunächst einmal nichts anderes als der Fluss an liquiden Mitteln, das heißt Einzahlungen und Auszahlungen, wir können sagen: Einzahlungen minus Auszahlungen.

Es gibt Leute, die das Haar hier nochmal spalten und sagen: Das ist dann der Cash Flow-Überschuss, also das, was hier rauskommt, sei der Cash Flow-Überschuss.

Wir wollen das jetzt hier nicht so eng sehen und sagen: Es hat zu tun mit Einzahlungen minus Auszahlungen. Das sind zumindest die Größen, die wir betrachten.

Und wenn wir nun Interne sind, Unternehmens-Interne, dann ist ganz klar, auf welche Konten wir schauen: Das ist nämlich

  • das Konto „Bank“
  • und, wenn überhaupt noch vorhanden, aber von untergeordneter Bedeutung, das Konto „Kasse“.

Diese beiden Konten, vor allem dieses Konto „Bank“ zeigen uns die Einzahlungen und Auszahlungen eines Unternehmens.

Das Problem ist, dass wir diese Konten nicht einsehen dürfen als externe Bilanzleser.

Cash Flow-Ermittlung (Cash Flow, Begriff)

Cash Flow-Ermittlung“ lautet daher unser Problem: Wie ermitteln wir den Cash Flow als externe Bilanzleser, und es gibt zwei Ansatzpunkte, nämlich:

  • Wir können den Cash Flow direkt ermitteln
  • und wir können den Cash Flow indirekt ermitteln.

Beides, beide Ansätze drehen sich um die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV).

Wir versuchen also, muss man sagen, wir versuchen, den Cash Flow direkt oder indirekt über den Ansatzpunkt Gewinn- und Verlustrechnung zu ermitteln.

Wie das genau geht, schauen wir in den nächsten Videos.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Cash Flow, Begriff)

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Cafeteria System, Prüfungsfrage

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IHK-Prüfung entschlüsselt (Cafeteria System, Prüfungsfrage)

Mein Name ist Marius Ebert. In dieser Videoserie entwickle ich Lösungen zu Prüfungsfragen. Hier wird gefragt nach einem Cafeteria-System, und zwar im Zusammenhang mit den Sozialleistungen. Wir sind also im weitesten Sinne im Personalmanagement oder Personalwesen.

Wir alle wissen, was eine Cafeteria ist. Was bedeutet das nun in Bezug auf Sozialleistungen? Nun, im Wesentlichen drehen sich Cafeteria-Systeme um drei Bereiche, nämlich:

  • um die Arbeitszeit,
  • das Entgelt
  • und die Altersvorsorge.

Individuelle Kombination von Sozialleistungen (Cafeteria System, Prüfungsfrage)

Und der Gedanke eines Cafeteria-Systems ist nun genau wie in einer Cafeteria, die man betritt und sich ein Tablett nimmt, das man nun hier individuell zusammenstellt. Man stellt sich als Mitarbeiter diese Leistungen oder Kombinationen, ja, also eine Kombination im Grunde, eine Kombination, so wie der eine nur Suppe nimmt und der andere nimmt Suppe und Salat, der dritte nimmt Hauptgericht und Nachtisch, aber keinen Salat, ja, so ähnlich hier eine Kombination individuell zusammengestellt aus diesen drei wesentlichen Aspekten hier, wobei im Rahmen von Entgelt man noch unterscheiden kann in Geld, in Geldleistung und den Sachleistungen, ja, dass jemand sagt „Statt jetzt noch ein bisschen mehr Geld zu bekommen, wo mir der Staat sowieso den wesentlichen Teil im Rahmen meiner Grenzbesteuerung wegsteuert, möchte ich lieber einen Firmenwagen haben…“, ja,  hier gibt’s verschiedene Möglichkeiten der individuellen Zusammenstellung, und das ist die Idee eines Cafeteria-Systems.

Und jetzt ist noch die Frage: Warum? Nun, weil die Menschen im Laufe der Zeit auch immer individueller geworden sind. Diese klassischen Lebensmodelle, die wir vor vierzig, fünfzig, sechzig Jahren hatten, mit dem Mann, der Geld verdient, die Frau, die die Kinder erzieht, da gibt es heute viele, viele, viele Lebensmodelle. Natürlich gibt es dieses klassische Modell immer noch, aber daneben viele, viele andere Modelle, und deswegen ist diese Individualität nur reflektiert hier in diesen Formen der Sozialleistungen. Also: Die gesellschaftliche Entwicklung wird hier im Grunde reflektiert. Und wenn man in Zukunft für die Mitarbeiter sein und bleiben will, dann ist der Weg zu diesem Cafeteria-System ein guter Weg.

Natürlich ist das zeit- und kostenintensiv, so etwas zu machen und das hier hinzukriegen, damit das auch sauber irgendwie passt für alle Seiten, aber das lohnt sich, weil der Mitarbeiter sich hier auch individuell betreut fühlt.

OK, das war’s für dieses Video.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Cafeteria System, Prüfungsfrage)

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Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

© Dr. Marius Ebert