Archiv der Kategorie: Betriebswirt IHK

Deckungsbeitrag u. Controlling

ARVE error: need id and provider

IHK-Prüfung entschlüsselt (Deckungsbeitrag u. Controlling)

Herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert und in diesem kleinen Schulungsvideo geht es u den Begriff Deckungsbeitrag (DB), und zwar Deckungsbeitrag als Controlling-Instrument, wobei wir ja korrekterweise vom Stück-Deckungsbeitrag sprechen. Der ist definiert als p-kV, also Preis minus variable Kosten.

Stückdeckungsbeitrag als Controlling-Instrument (Deckungsbeitrag u. Controlling)

Was kann man damit nun im Bereich Controlling, also Steuerung machen? Nun, eine ganze Reihe. Nehmen wir mal vier Dinge beispielhaft hier in den Fokus:

  • Da ist zum Beispiel die Bestimmung einer Preisuntergrenze: „Wie weit kann ich mit dem Preis runtergehen“, und die traditionelle Antwort lautet ja bis zu den variablen Kosten, oder ganz kurz davor, das kann unter strategischen Überlegungen anders sein, die Antwort kann anders sein, aber das wäre eine Überlegung.
  • Dann kann man die Frage der Elimination – „Welche Produkte eliminiere ich“, nämlich die Standardantwort: Die Produkte mit negativem Deckungsbeitrag, mit negativem Stückdeckungsbeitrag eliminiere ich.
  • Dann die Frage „Eigenfertigung oder Fremdbezug“ – „Make or Buy“ sagt man auch dazu, Eigenfertigung oder Fremdbezug, kann man beantworten.
  • Und die Frage nach einem Zusatzauftrag. Wenn ein Zusatzauftrag bei nicht ausgelasteten Kapazitäten kommt, kalkuliere ich auf der Grundlage der variablen Kosten, weil die fixen Kosten ja hier nicht entscheidungsrelevant sind.

Ja, wir sehen: Da sind schon sehr wichtige Controlling-, also Steuerungsfragen, die wir mit Hilfe des Stückdeckungsbeitrags beantworten können.

Das war’s schon wieder.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Deckungsbeitrag u. Controlling)

Schauen Sie auf www.spasslerndenk.de für meine Schnelllernseminare zum Betriebswirt und zum Wirtschaftsfachwirt zum Beispiel oder Technischen Betriebswirt, und schauen Sie unter www.spasslerndenk-shop.de.

Danke.

Mein Name ist Marius Ebert.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Dauerwohnrecht, Begriffsklärung

ARVE error: need id and provider

IHK-Prüfung entschlüsselt (Dauerwohnrecht, Begriffsklärung)

Hallo, mein Name ist Marius Ebert. Wir sind in einer kleinen Videoserie rund um Grundschuld, Hypothek oder letztlich Belastungen einer Immobilie. Und in dem Zusammenhang taucht dann auch auf das Dauerwohnrecht.

Begriff Dauerwohnrecht (Dauerwohnrecht, Begriffsklärung)

Was ist das? Nun, das ist ein Recht, dauernd zu wohnen. Ja, in der Tat kann man sich hier vom Wort die Bedeutung ableiten. Also: das Recht, eine bestimmte Wohnung im Gebäude zu bewohnen.

  • Und dieses Recht ist in der Tat vererblich
  • und veräußerbar. Also man kann dieses Recht … veräußerbar, etwas vornehmer für „verkäuflich“, also  man kann dieses Recht verkaufen.

Allerdings beide Möglichkeiten sind wiederum vertraglich ausschließbar. Das heißt: Man kann im Vertrag, wo man jemandem dieses Dauerwohnrecht einräumt, die Vererbbarkeit und die Veräußerbarkeit, wiederum austragen.

Die praktische Bedeutung eines Dauerwohnrechts ist relativ gering, das heißt das kommt relativ häufig… relativ selten vor. Wenn es vorkommt, ist es eingetragen in Abteilung 2 des Grundbuchs. Ja, Sie wissen um die Bedeutung des Grundbuchs: Das Grundbuch bist gewissermaßen ein Ersatz, weil man ein Grundstück nicht übergeben kann, hat man ein Surrogat geschaffen, ein Ersatzmittel, das Grundbuch, und in diesem Grundbuch sind die Eigentumsrechte und die Belastungen eingetragen für dieses Grundstück. Das ist das Grundbuch; hat mehrere Abteilungen und in Abteilung 2 ist dieses Dauerwohnrecht, wenn existent, eingetragen.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Dauerwohnrecht, Begriffsklärung)

Wollen Sie lernen ohne zu leiden – das, was ich hier präsentiere, sind Ausschnitte zum Beispiel aus meinem digitalen Lernkartensystem, daneben habe ich Videocoachings und Hörbücher produziert. All das finden Sie unter www.spasslerndenk-shop.de.

Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

 

© Dr. Marius Ebert

 

 

Datenschutz, Fallstudie, Teil 2

ARVE error: need id and provider

IHK-Prüfung entschlüsselt (Datenschutz, Fallstudie, Teil 2)

Willkommen zurück. Wir sind in einer kleinen Fallstudie zum Datenschutz. Es geht in dieser Fallstudie im weitesten Sinne um Management by Objectives, Führen durch Zielvereinbarung, und es geht darum, die Zielerreichung der Mitarbeiter in einem Datenerfassungssystem oder Datenverarbeitungssystem zu erfassen und zugänglich zu machen, nicht allen, aber bestimmten Menschen zugänglich zu machen, und, ja, das ist so eine Art Cloud Computing oder Intranet, wie auch immer könnte dieses System hier sein, und da haben dann bestimmte Menschen Zugriff auf diese Informationen, und im ersten Teil haben wir schon behandelt, welche Gesetze hier relevant sind.

Sicherheitsvorkehrungen (Datenschutz, Fallstudie, Teil 2)

Jetzt ist die Frage: Welche Sicherheitsvorkehrungen?

Am besten hilft hier auch wieder eine bildhafte Vorstellung. Wenn wir uns also vorstellen, wir haben hier einen Raum. Dieser Raum hat eine Türe, ja, hier das Scharnier der Türe. In diesem Raum steht ein Schreibtisch, auf diesem Schreibtisch steht ein Computer. So, dann können wir daraus, allein aus dieser räumlichen Vorstellung, von mir zeichnerisch hier etwas dilletantisch umgesetzt, aber ich habe nie behauptet, ein großer Zeichner zu sein, können wir, ist auch völlig egal, ja, weil Sie sind wahrscheinlich auch kein großer Zeichner, wichtig, dass Sie sich bildhaft die Dinge vorstellen.

  • Dann können wir zunächst mal hier an dieser Stelle, wo man in den Raum reingeht, Zutrittskontrollen. Dass zunächst einmal nicht alle an diese Rechenanlage überhaupt herankommen. Wie kann man das machen? Nun, das kann man mit Chipkarten machen, das kann man mit biometrischen Erfassungssystemen machen, das ist ja das, was irgendwann kommen wird, dass man also gewisse körperliche Merkmale erfasst wie Fingerabdrücke oder die Augeniris, was immer, ja, da ist ja einiges in der Entwicklung – egal. Oder Schlüssel vergibt. Auf jeden Fall Zutrittskontrollen, ja, Schlüssel, ja, oder bestimmte Chipkarten, die man durchziehen muss, Sie kennen  das, ja, was immer. Zutrittskontrollen.
  • So. Dann: Wenn wir jetzt hier zunächst den Rechner einschalten und uns einloggen wäre das nächste die Zugangskontrolle. Zugangskontrollen, das sind vor allem Passwords, Passwörter auf Deutsch. Passwörter. Und das kennen Sie alle, das brauche ich nicht zu erklären.
  • Dann: Zugriffskontrollen. Jetzt sind wir im Computer drin, jetzt ist die Frage: Welche Dateien, auf welche Dateien darf ich jetzt zugreifen? Ich bin im Computer drin, das ist Zugang, jetzt kommt die Zugriffskontrolle. Hier muss man also genau schauen, welche Dateien freigeschaltet werden für wen. Wir wollen Management by Objectives. Also sinnvoll ist, dass der Mitarbeiter Zugriff hat und der Vorgesetzte. Darf auch ein anderer Vorgesetzter zugreifen auf den Zielerreichungsgrad eines Mitarbeiters, der nicht sein Mitarbeiter ist? Nur ein Mitarbeiter des gleichen Unternehmens? Das muss man im Einzelfall hier genau klären. Ja, also welche Dateien, das ist die Zugriffskontrolle.
  • So. Dann: Wenn jetzt der Mitarbeiter oder der Vorgesetzte etwas eingibt, dann eine Eingabekontrolle. Ja, das kann man nämlich auch durch Systeme registrieren lassen, dass derjenige sich authentifiziert und man nachher sagen kann: „Du hast das und das in das System dann und dann eingegeben“. Und wenn dann sichergestellt ist, dass es wirklich derjenige war, dann war es auch derjenige. Ja, das ist ja nie hundertprozentig sicher, es kann ja auch jemand sein, der die Chipkarte entwendet hat und diese ganzen Kontrollen hier passiert hat, aber  wenn diese Kontrollen vorher da waren, dann können wir sicher sagen, es war derjenige welcher. Also Eingabekontrolle – „Von wem?“, ist hier die Frage. Ja, Zugriffskontrolle ist die Frage der Dateien, welche. Ich hatte es oben schon notiert.
  • So. Dann: Entnahmekontrolle. Sie können heute die relevanten Daten einer Firma auf einem USB-Stick raustragen. In vielen Fällen geht das, weil diese kleinen, kleinen Sticks inzwischen diese Kapazitäten haben, und das geht. Ich will nicht immer sagen „Alles“, aber doch sehr viel und vor allem Entscheidendes kann man heute auf einem USB-Stick aus der Firma tragen. Das geht. Deswegen muss man schauen, wer Daten überspielt und auf diese Art und Weise entnimmt.

Ja, da könnte man jetzt noch hier weiterspinnen. Weitergabekontrolle, ja, und so weiter und so weiter. Ja?

Sie sehen, was habe ich wieder gemacht? Bildhafte Vorstellung, ja, so eine kleine Skizze habe ich hier gemacht, und damit habe ich dann diese Frage „Welche Sicherheitsvorkehrungen?“ beantwortet.

OK.

Wir sehen uns wieder bei Teil 3 dieser kleinen Fallstudie.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Datenschutz, Fallstudie, Teil 2)

Wir sehen uns auch hoffentlich wieder in meinem Shop, bei meinem Begrüßungsvideo im Shop, wo ich ihnen zeige, was es dort alles gibt: www.spasslerndenk-shop.de ist Ihre Adresse für gutes Lernmaterial.

Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Datenschutz, Fallstudie, Teil 1

ARVE error: need id and provider

IHK-Prüfung entschlüsselt (Datenschutz, Fallstudie, Teil 1)

Hallo, mein Name ist Marius Ebert, und in dieser Videoserie zeige ich Lösungen zu Prüfungsfragen.

Inhalt der Fallstudie (Datenschutz, Fallstudie, Teil 1)

Wir haben hier eine kleine Fallstudie zum Datenschutz, und zwar geht es darum, Management by Objectives in einem Unternehmen einzuführen oder es ist schon eingeführt. Und Management by Objectives ist ja Führen durch Zielvereinbarung, Und die Idee ist jetzt, Ziele und Zielerreichung verbunden mit dem Mitarbeiter, der diese Ziele sich gesteckt hat und den Zielerreichungsgrad in einem Datenverarbeitungssystem zu erfassen und dann auch Zugriffe zu gestalten auf diese Information.

Fragen bei der Umsetzung (Datenschutz, Fallstudie, Teil 1)

So, und das wirft nun verschiedene Fragen auf, nämlich zunächst einmal

  • Welche Gesetze sind hier zu beachten, wenn man diese Idee umsetzen möchte?
  • Dann ist die Frage: Mit wem muss man das abstimmen?
  • Und dann ist die Frage: Warum muss man das abstimmen?

Nun, zunächst einmal: Welche Gesetze?

Wir haben hier zwei Gesetze: Wir haben einmal das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), und wir haben das Betriebsverfassungsgesetz (BtrVG).

Und daraus ergibt sich auch sofort die Antwort für die nächste Frage: Mit wem ist das Ganze abzustimmen? Mit dem Datenschutzbeauftragten und mit dem Betriebsrat.

Und warum ist das so? Nun, weil das im Gesetz so steht. Vor allem, weil es im § 87 Abs 1 Nr. 6 im Betriebsverfassungsgesetz steht. Da steht nämlich eine Vorschrift, die sagt, dass der Betriebsrat zwingend mitbestimmungspflichtig ist, wenn technische Einrichtungen eingeführt werden, die Verhalten von Mitarbeitern überwachen können, erfassen und überwachen können. Das sind natürlich Kameras, die man anbringt, aber das sind auch solche Systeme. Denn wenn man Ziele und Zielerreichung erfasst, dann kann man natürlich spätestens über die Zielerreichung das Verhalten der Mitarbeiter dort ablesen, also arbeitet jemand intensiv an seinen Zielen, kommt er vorwärts oder arbeitet jemand nicht so intensiv an seinen Zielen und kommt nicht vorwärts? Das ist also Verhalten, das man ablesen, und das ergibt sich aus dem § 87, Abs 1, Nr 6 BetrVG.

Ich rate sowieso, den § 87, der hat zwei Absätze, Abs (1) und Abs (2), intensiv zu studieren, weil es eine der zentralen Vorschriften ist, für zwingende Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats. Also ganz wichtiger Paragraf, auch die anderen Nummern, das ist ja jetzt die Nummer 6 hier, auch die anderen Nummern sind wichtig. Im Moment jetzt nicht für diese Frage, aber für andere Fragen. Das heißt, wenn Sie sich auf eine Prüfung vorbereiten, sollten Sie irgendwann mal in der Vorbereitung diese Paragrafen mal studiert haben.

OK. Das war Teil 1. Wir sehen uns dann wieder in Teil 2.

Alles Gute.

Marius Ebert

IHK-Prüfung entschlüsselt (Datenschutz, Fallstudie, Teil 1)

Was ich nicht vergesse, weil ich es nie vergesse, ist der Hinweis auf meinen Shop. Klicken Sie und gehen Sie zu www.spasslerndenk-shop.de, weil Sie dort die Lernhilfen finden, die Sie brauchen.

Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Customer Livetime Value

ARVE error: need id and provider

IHK-Prüfung entschlüsselt (Customer Livetime Value)

Hallo und herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert, und in diesem Video schauen wir uns an den Customer Livetime Value (CLV).

Customer, zu Deutsch also der Kunde.

Gegenwartswert künftiger Ein- und Auszahlungen (Customer Livetime Value)

Was macht man nun in Bezug auf diesen Kunden? Man betrachtet diesen Kunden und stellt auf die zukünftigen Einzahlungen und die zukünftigen Auszahlungen. Also so wie wir das vom Kapitalwert im Grunde her kennen, also Einzahlungen Periode 1, Einzahlungen Periode 2, 3, 4, 5 und so weiter, so lange wie der Kunde eben Kunde ist, und dann geht man hin, auch wie beim Kapitalwert, und zinst die Einzahlungsüberschüsse, ja, einfacher ist, wenn man hier sofort die Überschüsse berechnet, Ü1, U2, U3, auf heute ab. Genau wie eine Kapitalwertberechnung zinst man das auf heute ab und kriegt also den Gegenwartswert der zukünftigen Einzahlungen und Auszahlungen, die der Kunde bringen wird, ja, zum Beispiel ein Hotel kann sich ausrechnen: „Wenn der Kunde die nächsten 10 Tage, Entschuldigung: die nächsten 10 Jahre immer im Sommer bei uns bucht, was bringt uns das umgerechnet auf heute?“

Das ist der Customer Livetime Value.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Customer Livetime Value)

Ja, das war’s schon wieder. Schauen Sie unter www.spasslerndenk.de für meine Seminare und unter www.spasslerndenk-shop.de für meine Schnelllernhilfen.

Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Cournotscher Punkt

ARVE error: need id and provider

IHK-Prüfung entschlüsselt (Cournotscher Punkt)

Hallo und herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert, und hier in diesem kleinen Video geht es um den Cournot’schen Punkt.

Und der Cournot’sche Punkt gehört in das Monopol, genauer gesagt es geht um die Preispolitik im Monopol.

Gewinnmaximale Preis-Mengen-Kombination (Cournotscher Punkt)

Und der Cournot’sche Punkt ist der Punkt, bei dem der Gewinn maximal wird. Es ist die gewinnmaximale Preis-Mengen-Kombination, die gewinnmaximale Preis-Mengen-Kombination.

Schauen wir uns an, was das bedeutet. Malen wir uns unser Koordinatenkreuz mit hier (auf der Ordinate) der Menge x und hier (auf der Abszisse) dem Preis P und zeichnen wir ein die klassische Preis-Absatz-Funktion, wie sie im Monopolfall gilt – linear fallend, hier oben der Projektivpreis, hier unten die Sättigungsmenge.

Daraus ergibt sich diese berühmte Umsatzglocke, die irgendwo ihr Maximum erreicht und dann hier unten (na, habe ich jetzt nicht ganz sauber hingekriegt…) hier unten wieder Null ist, weil hier der Preis Null ist. Die Umsatzglocke hier oben dem Umsatzmaximum.

Und jetzt – das ist also die Umsatzglocke – und jetzt brauchen wir noch die Kostenkurve. Die Kostenkurve verläuft linear steigend (soll eine gerade Linie sein hier), ja, das hier sind die Fixkosten. So.

Wo liegt jetzt der Cournot’sche Punkt? Jetzt kommt der Trick. Bitte gut aufpassen.

Es gilt: U‘ = K‘ (erkläre das sofort).

U‘ = K‘ ist die Lösung des Problems.

Auf Deutsch bedeutet das: Die Steigung der Umsatzkurve ist im Gewinnmaximal …maximum genau gleich der Steigung der Kostenkurve.

Das heißt, wir machen jetzt Folgendes: Wir nehmen die Kostenkurve, verschieben sie parallel, bis sie zur Tangente wird an die Umsatzkurve – Sie wissen: Die Tangente zeigt die Steigung an diesem Punkt –, das heißt wir treffen hier einen Punkt, der vor dem Umsatzmaximum liegt, fällen das Lot nach unten, knallen auf die Preis-Absatz-Funktion, und sind hier, und hier ist der Cournot’sche Punkt.

Dementsprechend ist hier der Cournot’sche Preis PC, und hier die Cournot’sche Menge xC.

Ja, ich sage es noch einmal, was man wissen muss: Im Gewinnmaximum liegt oder ist die Steigung der Umsatzkurve glich der Steigung der Kostenkurve. Das heißt die Kostenkurve wird zur Tangente. Sie wissen Differentialrechnung, Tangenten  zeigen immer die Steigung an bestimmten Punkten. Wird die Kostenfunktion zur Tangente an die Umsatzkurve, hier dieser Punkt ist also der Punkt, der mit dem Gewinnmaximum korrespondiert, liegt vor dem Umsatzmaximum. Wir gehen runter auf die Preis-Absatz-Funktion. Hier ist der Cournot’sche Punkt, da ist der, und haben hier die gewinnmaximale Preismengenkombination.

Ja, das war’s schon wieder.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Cournotscher Punkt)

Schauen Sie mal unter www.spasslerndenk-shop.de. Dort baue ich gerade spannende Sachen auf, wie man BWL auf ganz neue Art und Weise lernen kann, nämlich entwicklungsorientiert. Mit so einem einfachen Grafiktablett kann man Dinge viel besser zeigen als Bücher sie können. Schauen Sie mal rein.

Mein Name ist Marius Ebert.

Dankeschön.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Corporate Identity, Bestandteile

ARVE error: need id and provider

IHK-Prüfung entschlüsselt (Corporate Identity, Bestandteile)

Hallo, mein Name ist Marius Ebert, und in dieser Videoserie zeige ich, wie man Lösungen generiert für Prüfungsfragen. Hier ist gefragt nach Bestandteilen von CI.

Begriff Corporate Identity (Corporate Identity, Bestandteile)

Das müssen wir erst mal übersetzen.CI ist Corporate Identity, und Corporate Identity ist nichts anderes als die Unternehmensidentität.

Und Unternehmensidentität ist nichts anderes als die Antwort auf die Frage „Wer sind wir?“. Und zwar „Wer sind wir als Unternehmen?“.

Erstaunlicherweise entfaltet ein Unternehmen so eine Art Eigenleben. Ja, das Unternehmen entwickelt so etwas wie eine eigene Identität, fast so wie ein Mensch mit eigenen Charaktermerkmalen. Also: „Wer sind wir als Unternehmen?“.

Elemente der Corporate Identity (Corporate Identity, Bestandteile)

Und die Frage war jetzt die Frage nach den Bestandteilen oder Elementen dieser Corporate Identity. Nun, die fallen auch alle mit „Corporate“ an, also „C“.

  • Da ist zum Beispiel das Corporate Design. Das ist die Frage „Wie stellen wir uns nach außen dar? Firmenfarbe, Firmenwagen, Firmenkleidung – das alles ist Corporate Design.
  • Dann: Corporate Culture. Ja, „Wie gehen wir miteinander um, und wie gehen wir mit Konflikten um, wie ist unsere Gesprächskultur, unsere Kommunikationskultur?“ – Corporate Culture.
  • Dann Corporate Communication. Ich hatte das grade schon bei Corporate Culture erwähnt. Die Begriffe sind garantiert nicht überschneidungsfrei, sondern gehen alle ineinander über. Corporate Communication ist die Kommunikation nach innen und nach außen. Also zum Beispiel: „Wie kommunizieren wir gegenüber den Medien, wenn wir im Verdacht stehen, für irgendeinen Unglücksfall verantwortlich zu sein?“ – Das ist Corporate Communication. Kommunikation nach außen gegenüber der Öffentlichkeit und auch natürlich die interne Kommunikation. „Sind wir da transparent? Sind wir offen? Sind wir ehrlich?“ – Corporate Communication, ja.
  • Dann Corporate Mission, Corporate Mission: „Was sehen wir als unsere Aufgabe an?“ Also die Antwort auf die Frage „Warum sind wir hier?“ Und das ist eine altruistische Sache, also keine egoistische Sache „Wir wollen so viel Geld verdienen wie möglich…“, sondern eine altruistische Sache, das heißt „Wir richten uns hier auf andere Menschen“, ja, „Wir wollen zum Beispiel das und das verbessern“. Das ist eine Corporate Mission.

So, das war die Antwort auf die Frage.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Corporate Identity, Bestandteile)

„Wollen Sie lernen ohne zu leiden?“ wäre jetzt eine nächste Frage, die ich gerne an Sie richten würde. Wollen Sie lernen ohne zu leiden, dann gehen Sie doch mal -– nicht „mal“, sondern jetzt – zu www.spasslerndenk-shop.de, denn dort finden Sie die Lernmedien, auf die Sie schon lange gewartet haben.

Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Corporate Behaviour, Begriffsklärung

ARVE error: need id and provider

IHK-Prüfung entschlüsselt (Corporate Behaviour, Begriffsklärung)

Hallo. Mein Name ist Marius Ebert. In dieser Videoserie kläre ich ein paar Grundbegriffe. Hier geht’s um den Begriff Corporate Behaviour – kann man mit „ou“ schreiben, manchmal auch nur mit „o“. Soweit ich weiß, die Amerikaner schreiben es ohne „u“, bin mir im Moment da aber nicht ganz sicher.

Begriff Corporate Behaviour (Corporate Behaviour, Begriffsklärung)

Corporate Behaviour – was ist das? Nun, in dem Fall ist das simpelste, indem man einfach die Begriffe übersetzt:

  • Behaviour ist „Verhalten“,
  • und Corporate steht für „Unternehmen“.

Also „Verhalten des Unternehmens“ könnte man sagen, Verhalten des Unternehmens.

Und jetzt ist noch die Frage: In Bezug auf was?

Nun, in Bezug auf alle Systeme, mit denen das Unternehmen zu tun hat, also

  • Verhalten gegenüber Kunden
  • Verhalten gegenüber Mitarbeitern
  • Verhalten gegenüber Bürgern und Anwohnern
  • Verhalten gegenüber dem Staat, den Autoritäten, dem Finanzamt und so weiter und so weiter.

Ja, also Corporate Behaviour ist das Verhalten des Unternehmens gegenüber allen Menschen und Institutionen, mit denen dieses Unternehmen zu tun hat.

Das war’s für dieses Video.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Corporate Behaviour, Begriffsklärung)

Wollen Sie lernen ohne zu leiden, dann gehen Sie jetzt zu www.spasslerndenk-shop.de – Ihre Adresse für leichtes, verständliches Lernmaterial i Internet.

Mein Name ist Marius Ebert.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Controllingberichte, Prüfungsfrage

ARVE error: need id and provider

IHK-Prüfung entschlüsselt (Controllingberichte, Prüfungsfrage)

Hallo, mein Name ist Marius Ebert. In dieser Videoserie zeige ich, wie man Lösungen generiert zu Prüfungsfragen. Hier geht es um Controlling, und zwar wird gefragt nach Controllingberichten. Wir sollen drei Controllingberichte nennen, die die Geschäftsführung vom Controller erwarten könnte oder verlangen könnte oder die der Controller selbständig erstellt.

Entwickeln der Lösung (Controllingberichte, Prüfungsfrage)

Drei Controllingberichte – also: 1, 2, 3. Aber ehe wir das nun tun, ja, wie gesagt, ich will Ihnen zeigen, wie man Lösungen generiert, nicht reproduziert. Erwarten Sie nicht in der Prüfung, dass hier auswendig gelerntes Wissen abgefragt wird, sondern erwarten Sie, dass Sie aktiv Lösungen entwickeln müssen. Und ich selber mache das hier schon eine ganze Weile, und auch ich muss jedes Mal mich hier reindenken, um Lösungen zu generieren. Ich kann das auch nicht aus der Hüfte schießen. Also wie gehe ich jetzt hier ran?

Ausgangspunkt: Begriff Controlling (Controllingberichte, Prüfungsfrage)

Ich frage mich erst mal: Was ist denn überhaupt Controlling? Nun, Controlling ist Steuern, und zwar in Bezug auf ein Erfolgsziel. Nicht auf ein Ordnungsziel, sondern in Bezug auf ein Erfolgsziel. Also nicht, dass alle Belege ordnungsgemäß abgeheftet sind, das wäre ein Ordnungsziel, sondern ein Erfolgsziel. Und was sind Erfolgsziele? Nun, das ist zum Beispiel Gewinn und Rentabilität. Hm, vielleicht können wir mal da ansetzen. Wie entsteht denn der Gewinn? Der Gewinn entsteht aus der klassischen Formel „Umsatz minus Kosten gleich Gewinn“. Ja, Umsatz wiederum ist Preis mal Menge. Ja, also Absatz ist die Menge, bewertet mit einem bestimmten Preis.

3 mögliche Controllingberichte (Controllingberichte, Prüfungsfrage)

  • Ja, da habe ich doch schon das Erste: Absatzberichte. Absatzberichte enthalten dann Elemente wie Kundenbesuche, ich stelle mir vor: Ich habe hier einen Außendienst, ein Unternehmen, das einen Außendienst hat, der zum Kunden hinfährt, also Kundenbesuche, dann Abschlüsse, und dann natürlich Quoten und so weiter und  so weiter. Das ist ein Absatzbericht, also nicht Berichte, sondern ein Absatzbericht, ist eines der Controllingberichte, die hier korrespondieren mit dem Erfolgsziel.
  • Ja, Kosten ist natürlich wieder vielfältig. „Umsatz minus Kosten gleich Gewinn“ war mein Ausgangspunkt. Kosten – was ist das? Vor allem Personal, ja. Also: Personalbericht. Was könnte der Personalbericht enthalten? Personalbestand, Entwicklung, ja, die Entwicklung des Personalbestands ist hier gemeint, und natürlich PE – Personalentwicklung, also wenn ich hier schreibe „Entwicklung“, meine ich Personalbestand und Personalentwicklung, also: Steigt der Personalbestand, oder sinkt er, und hier auch Personalentwicklung, also zum Beispiel Seminare, Schulungen, Workshops, ja, was immer da gemacht wird im Unternehmen.
  • Was noch? – Kostenberichte generell. Kostenberichte. Ein Kostenbericht, ja? Dann nehmen wir hier diesen Punkt auf, Kostenbericht, und schon sind wir im Grunde fertig.
  • Das kann man jetzt beliebig weiter stricken. Zu den Kosten gehören jetzt natürlich auch, wenn ich mir jetzt ein Produktionsunternehmen vorstelle, gehören natürlich auch die Materialkosten, das heißt wir können hier durchaus einen Materialbericht machen, ja, warum denn nicht? Das wäre dann schon der vierte, das ist hier gar nicht gefragt. Materialbericht. Und so weiter.

4 Schritte zum Generieren von Lösungen für Prüfungsfragen (Controllingberichte, Prüfungsfrage)

Das ist jetzt nicht wichtig. Wichtig ist, dass Sie verstehen, wie man Lösungen generiert. Und es ist immer das Gleiche:

  • Wir schreiben den Schlüsselbegriff aus der Handlungsaufforderung hin. Da ist der Schwerpunkt. Nicht bei dem Text, der darüber steht, bei den ganzen Informationen über das Unternehmen. Sondern dort, wo die Frage steht, wo die Punktzahl steht. Das ist die Handlungsaufforderung
  • Da nehmen wir die Schlüsselworte, machen uns eine Struktur der Lösung.
  • Und dann generieren wir im dritten oder vierten Schritt die Lösung. Wie habe ich hier die Lösung generiert? Indem ich hier erst einmal den Begriff geklärt habe. Also das ist auch ein Ansatzpunkt, dass man immer zum Inhalt kommt, zum Inhalt, zur eigentlichen Lösung kommt man erst im vierten Schritt. Nicht im ersten Schritt. Daran scheitern die Leute immer, dass sie sofort auf die Inhalte gehen. Sondern: Ich habe hier im dritten Schritt erst mal die Begriffe geklärt. Oder visualisiert. Das habe ich in anderen Videos vorgemacht. Mich persönlich in eine Rolle versetzt. Ja, das ist der dritte Schritt: Begriffsklärung, Visualisierung, Rollenspiel.
  • Und dann erst kommt das Vierte: die eigentliche Lösung.

Wenn Sie das beherzigen, dann fahren Sie in der Prüfung viel, viel besser als bisher.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Controllingberichte, Prüfungsfrage)

Wollen Sie mehr darüber wissen? Wollen Sie lernen, ohne zu leiden? Dann gehen Sie in meinen Shop: www.spasslerndenk-shop.de – Ihre Adresse für leichtes, schnelles, motivierendes Lernen.

Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Controlling, Nutzen von Kennzahlen

ARVE error: need id and provider

IHK-Prüfung entschlüsselt (Controlling, Nutzen von Kennzahlen)

Hallo, herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. Ich greife eine Prüfungsfrage auf, und zwar aus dem Bereich Controlling, und zwar geht es um Kennzahlen, und gefragt oder man soll hier nennen, eben bezogen auf die Kennzahlen, drei Vorteile. Drei Vorteile.

3 Vorteile von Kennzahlen (Controlling, Nutzen von Kennzahlen)

Und das ist so eine Frage, wo die Antwort, wenn man nach der Lösung mal schaut, sehr einfach ist, aber man doch irgendwie vielleicht ein bisschen stockt: Was sind Vorteile von Kennzahlen?

  • Nun, im Grunde ist der erste Vorteil, dass man weiß, wo man steht, ja. Man weiß, wo man steht. Ja, sonst weiß man das oft gar nicht, wenn man nicht etwas messbar macht, denn Kennzahlen machen ja Dinge messbar, die man sonst nicht misst. Also die Quantifizierbarkeit ist ein wesentliches Element. Die Quantifizierbarkeit – man weiß, wo man steht und kann es kommunizieren, man kann es in Zahlen ausdrücken.
  • Dann: Man erkennt Aktionen. Wenn man weiß, wo man steht, dann erkennt man Aktionen, und man erkennt Abweichungen. Man kann eine Soll-Ist-Abweichung erkennen, wenn man weiß: An der Stelle sollte die Kennzahl den Wert haben, sie hat aber einen schwächeren Wert. Man erkennt Abweichungen – ist eigentlich das erste, und daraus kann man dann Aktionen ableiten.
  • Und schließlich kann eine Kennzahl auch Motivation bringen, indem man sieht, dass man zum Beispiel besser steht als die Kennzahl, oder die Kennzahl erreicht hat.

Sehen Sie? So einfach ist das.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Controlling, Nutzen von Kennzahlen)

Wenn Sie mehr wissen wollen, wie man leichter und schneller lernt, wie man Prüfungen besteht, wie man aus Verwirrungszuständen herauskommt, wie man Lernmittel nutzt, von denen Sie bisher gar nicht zu träumen wagten, dann schauen Sie unter www.spasslerndenk-shop.de.

Mein Name ist Marius Ebert.

Dankeschön.

 

© Dr. Marius Ebert