Archiv des Autors: Natalia Merzun

Was ist Marketing, auch Absatzwirtschaft genannt?

Lernen ohne Leiden

Nennen Sie die Instrumente im Marketing!

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Was umfasst die Produktpolitik?

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Erklären Sie den Produktlebenszyklus!

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Produktlebenszyklus — formulieren wir mal so was wie den Grundgedanken. Grundgedanke. Grundgedanke: Produkte durchlaufen Phasen wie lebendige Wiesen. Vielleicht kann man sogar konkreter sagen: so wie die Menschen.

Ja, und jetzt bleibt nur noch die Frage: Was sind das denn für Phasen? — Und diese Phase kann man dann am besten visualisieren mit Hilfe eines Koordinatenkreuzes: hier steht die Zeit, achten Sie immer, immer auf die Achsenbezeichnung, ja, die Menschen prägen sich das Bild hier in der Mitte ein, aber wenn man sie dann fragt: „Was steht an den Achsen?“, dann wissen sie es nicht. Das ist das wichtige hier: Zeit, und hier steht der Umsatz. Und wenn man jetzt hier im positiven Beginn, es gibt Leute, die fangen hier im negativen an, aber sagen wir mal, dann haben wir eine solche Entwicklung, ja, Umsatz in Abhängigkeit von der Zeit.

  • Und die erste Phase hier ist die Einführungsphase,
  • dann, wenn es hier steiler raufgeht, ist das die Wachstumsphase,
  • dann hier oben die Reifephase, wo die Zuwächse geringer werden,
  • dann jenseits des Zenits die Sättigungsphase,
  • und hier, wenn er hier relativ steil nach unten geht, die Degenerationsphase. Einführung, Wachstum, Reife, Sättigung, Degeneration — das sind die fünf Phasen.

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Jetzt gibt es Leute, die sagen: „Ja, man kann hier aber noch, wenn der Umsatz negativ ist, vor der Einführung eine F- und E-Phase davor schalten. Da spricht nichts gegen, ja, das kann man natürlich machen, je nachdem, welchen Standpunkt man einnimmt. Wenn man sagt: „Wir betrachten erst den Lebenszyklus, wenn das Produkt geboren ist…“, ja, hier ist sozusagen der Zeitpunkt der Geburt, dann wäre das hier der Lebenszyklus.

Wenn man sagt: „Wir schauen auch vorher noch in der Forschungs- und der Entwicklungsphase, wenn das Produkt gestaltet wird…“, dann kann man das ja noch in hinzuzählen. Projektlebenszyklus – Grundgedanke: Produkte durchlaufen Phasen, Phasen ist hier das Schlüsselwort, wie lebendige Wesen. Wie lauten die Phrasen? – Einführung, Wachstum, Reife, Sättigung, Degeneration in Abhängigkeit von der Zeit, ja, wie lebendige Wesen, hier sehen Sie den Zusammenhang zur Zeit, ja, Menschen, die haben auch gewisse Phasen, in denen sie sich befinden, Pubertätsphase zum Beispiel ja wäre die starke Wachstumsphase des Körpers.

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Was ist Sortimentspolitik?

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Unterscheiden Sie Sortimentsbreite u Sortimentstiefe?

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Viele verschiedene Produkte oder viele Arten eines einzelnen Produktes (Unterscheiden Sie Sortimentsbreite u. Sortimentstiefe)

• Fangen wir mal an mit der Sortimentsbreite. Sortimentsbreite bedeutet: Man kann dieses, diesen Begriff hier, „Breite“, wörtlich nehmen. Das bedeutet, dass man sehr viele Produkte anbietet. Man verwendet hier durchaus den Begriff „Sorten“. Nehmen wir mal an als Beispiel „Obst und Gemüse“. Wir machen jetzt, der Oberbegriff für Sortimentsbreite und Sortimentstiefe ist Sortimentspolitik.

Wir machen jetzt Sortimentspolitik für Obst und Gemüse. So, das bedeutet, dass wir unterschiedliche Obst- und Gemüsesorten anbieten. Wir bieten an vielleicht hier eine tropische Frucht, Kirschen, Äpfel, Birnen, Bananen und so weiter, und so weiter, und so weiter, Tomaten, Kartoffeln, Wirsing und so weiter, und so weiter. Die Richtung geht also hier und hier immer weiter in die Breite. Das ist Sortimentsbreite: Wie breit ist das Sortiment? ist die Antwort auf die Frage: „Wie viel unterschiedliche Produktarten Schrägstrich -sorten bieten Sie an? Wie viel unterschiedliche Produktarten bieten Sie an?“.

• Und Sortimentstiefe bedeutet: Wenn wir jetzt hier eine Produktart wählen, sagen wir mal die hier, das sind die Äpfel, und wir gehen jetzt innerhalb dieser einen Produktart weiter in die Tiefe, bieten also verschiedene Varianten, hier benutzt man tückischerweise auch wieder den Begriff Sorten, ja, man bietet also innerhalb der Sorte Äpfel, die neben der Sorte Birnen und Pflaumen und Kirschen steht, verschiedene Sorten von Äpfeln, das ist ein bisschen verwirrend, also gemeint sind die Varianten von Äpfeln. Und jetzt habe ich für dieses Video vorher mal ein bisschen Google angeworfen und festgestellt: Es gibt 875 registriert Apfelsorten, Können Sie sich das vorstellen? 875. Wie tief ist das in Ihrem Supermarkt? Ich würde sagen drei bis vier, ja also Tiefe geht genau hier in die Richtung. Wenn hier der Kunde steht, hier steht der Kunde, dann sieht er hier: Es gibt hier Pflaumen, Kirschen, da, da, da, da, da, hier schaute auf die Äpfel, und dann findet er innerhalb dieser Rubrik Äpfel viele, viele, viele Varianten — 875 habe ich gefunden als Zahl.

Das sind vielleicht nur die registrierten, vielleicht gibt es noch mehr. Noch verrückter ist es bei den Kartoffeln. Nehmen wir an, der Kunde schaut hier, sagen wir mal hier, das sind die Kartoffeln, hier sind die Kartoffeln. Dann gibt es in der Tat über 5.000 Kartoffelsorten. Das weiß keiner genau. Stellen Sie sich vor, ich würde das hier also jetzt nach oben ziehen, 5.000 Kartoffelsorten, das wäre dann ein sehr tiefes Sortiment, und die meisten Supermärkte zum Beispiel, die gehen hier einen Kompromiss ein, die gehen tendenziell eher in die Breite, also nehmen auch gerne mal eine tropische Frucht noch dazu, und, ja, innerhalb von den Äpfeln gibt es vielleicht zwei, drei, vier Varianten, mehr habe ich noch nie gesehen, bei den Kartoffeln gibt es auch drei, vielleicht vier Varianten, ja, also eher Breite vor Tiefe kann man sagen, denn wenn hier, wenn hier jetzt jemand allein nur 100 Kartoffelsorten anböte, dann wäre er ja bereits Kartoffelspezialist, dann würde er sich spezialisieren hier auf diese eine Linie. Das wäre dann ein sehr tiefes Sortiment.

Ja, und diese Frage, weil es eben unendlich viele Varianten gibt von Dingen, was der, ich war selber erstaunt, also ich hätte jetzt geschätzt, dass es Kartoffelsorten einige hundert gibt, aber 5.000 hätte ich nicht gedacht, ja, da ist es immer wieder erstaunlich, wie viele Varianten es gibt und welche Möglichkeiten zur Spezialisierung es gibt. Aber die meisten haben hier so einen Kompromiss eher Breite vor Tiefe. Die meisten Menschen fürchten sich vor der Tiefe. Aber das geht schon eigentlich über die Frage hinaus.

Das ist Sortimentsbreite und Sortimentstiefe, ja. Sortimentsbreite bedeutet: möglichst viele Produktarten, Sortimentstiefe bedeutet: innerhalb einer Produktart viele Varianten.

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Auf welcher Grundlage werden Preise festgelegt?

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Drei Grundlagen für die Preisbildung (Auf welcher Grundlage werden Preise festgelegt?)

Auf welcher Grundlage werden Preise festgelegt? Es gibt im Grunde drei Grundlagen, und zwar tendenziell die Preise anders als irgendwo auf dem Land, in Hamburg auch anderswo als irgendwo auf dem Land, ja, aber das ist nur ein Beispiel, ja, kostenorientiert. Wareneinsatz ein Viertel bis ein Drittel. Das heißt: Wenn man dann einen Endpreis kalkuliert, da ist ein Drittel davon oder ein Viertel davon der Wareneinsatz.

Und wenn man hier die Kosten kalkuliert, so und so viel kosten die Kartoffeln, so und so viel der Salat und so weiter, dann kann man daraus dann, wenn das ein Drittel oder ein Viertel sind, kann man dann natürlich mit einem Dreisatz den Endpreis kalkulieren. Kostenorientierte Preiskalkulation in der Gastronomie.

• Dann auf Grundlage der Preise der Wettbewerber. Das ist zum Beispiel in der Weiterbildungsbranche oder in dem Segment, in dem ich mich befinde, ist das so, ja, wenn man da Preise, wenn ein neuer Lehrgang kommt, vor Jahren kann der Wirtschaftsfachwirt mal neu, und dann kuckt man, was nimmt die IHK da so, was nehmen die Wettbewerber, und so ähnlich gestaltet man seine Preise auch, ja, also wettbewerbsorientiert auf Grundlage der Preise der Wettbewerber.

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Und manchmal wählt man hier auch den Marktführer, wählt dann aber einen Preis, der den Marktführer nicht irgendwie provoziert, ja, also wenn man hier provokant unter dem Preis des Marktführers bleibt, dann kann das eine Provokation auslösen, und das will man vermeiden, ja, also dann konzentriert man sich auf diesen Marktführer als einen einzigen Wettbewerber.

• Oder man macht es, indem man schaut auf die Kunden, genauer gesagt auf die Preisbereitschaft, und noch genauer gesagt auf die Preisbereitschaft der Zielgruppe. Ja, „Kunden“ ist hier ein bisschen zu allgemein, sondern man sollte hier schon genauer hinschauen und seine Kunden segmentieren, ja, auch da gibt es unterschiedliche Zielgruppen.

Und nach Preisbereitschaft der jeweiligen Zielgruppe, die alleinerziehende Mutter hat eine andere Preisbereitschaft und auch eine andere Preisfähigkeit als das gut verdienende Ehepaar ohne Kinder, ja, beide mögen zum Beispiel an einen Weiterbildungslehrgang, um mal ein Beispiel von mir zu nehmen, interessiert sein, aber die Preisbereitschaft ist hier durchaus unterschiedlich. Und die Preisfähigkeit auch.

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Was ist die Strategie der Preisdifferenzierung?

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Geben Sie je ein Beispiel für räumliche, zeitliche u persönliche Preisdifferenzierung!

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http://www.spasslerndenk-shop.de, Geben Sie je ein Beispiel für, und das Zauberwort, die Überschrift, ist Preisdifferenzierung. Ich stelle die Frage ein kleines bisschen um: Geben Sie je ein Beispiel für räumliche, zeitliche und persönliche Preisdifferenzierung!

Unterschiedliche Preise (Geben Sie je ein Beispiel für räumliche, zeitliche u. persönliche Preisdifferenzierung!) Klären wir kurz noch, was Preisdifferenzierung ist: Preisdifferenzierung bedeutet, für das gleiche Produkt und die gleiche Dienstleistung unterschiedliche Preise zu nehmen. Die Frage ist: Wie macht man die Unterscheidung? Preisdifferenzierung heißt Unterscheidung, Unterscheidung räumlich, Unterscheidung zeitlich, Unterscheidung persönlich.

• Was könnte ein Beispiel sein für räumliche Preisdifferenzierung? – Das klassische Beispiel ist der Benzinpreis. Ja, man kann mit Sicherheit im Internet irgendwo auf irgendeiner Seite nachschauen, dass der Benzinpreis 200 Kilometer, was weiß ich, nördlich vielleicht günstiger ist. Aber was nützt einen das, ja? Also beim Benzinpreis gibt es zum Beispiel im Norden Deutschlands andere Preise als im Süden Deutschlands, ja. Das ist geradezu klassisch.

• Dann zeitlich: Das macht man zum Beispiel in der Hotellerie. Auch geradezu klassisch. Ja, es ist das selbe Zimmer, es ist das selbe Hotel, aber in der Nebensaison zahlt man einen ganz anderen Preis, einen nämlich deutlich günstigeren Preis als in der Hauptsaison.

• Und persönlich wäre die Differenzierung zum Beispiel für Schüler. Die zahlen einen anderen Preis, oder Studenten kriegen einen anderen Preis als den normalen Preis, oder Senioren kriegen einen anderen Preis als den normalen Preis, einen günstigeren Preis.

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