Archiv des Autors: Natalia Merzun

Qualität, Definition

Lernen ohne Leiden

Hallo. Mein Name ist Marius Ebert. Und in diesem kleinen Lehrvideo schauen wir uns an, wie der Begriff Qualität definiert ist. Da gibt es eine offizielle Definition vom Deutschen Institut für die Normung (DIN), und diese Definition ist ziemlich ungenießbar, wenn man sie so liest, aber ihr Kern ist: Qualität ist Eignung für einen bestimmten Zweck.

Und daraus folgen jetzt mehrere Dinge: Einmal: Zweck wird definiert vom Kunden. Der Kunde entscheidet, was der Zweck ist. Das heißt:

Einmal ist Qualität immer bezogen auf den bestimmten Zweck. Das heißt: Qualität ist zweckbezogen. Ein Produkt kann für einen bestimmten Zweck super geeignet sein und für einen anderen Zweck überhaupt nicht geeignet.

Und Eignung bedeutet, dass Qualität bandbreitendefiniert ist. Bandbreitendefiniert. Qualität ist bandbreitendefiniert. Das bedeutet: Das geht von sehr schlecht geeignet bis sehr gut geeignet, ja, innerhalb einer Bandbreite mit den entsprechenden Zwischentönen.

Ja, das ist die offizielle Definition zum Begriff Qualität. Schauen Sie, wenn Sie mehr Hilfen brauchen, unter spasslerndenk.com. Da finden sie Wege, die sie zu anerkannten IHK-Abschlüssen führen in sehr kurzer Zeit. Und schauen Sie unter spasslerndenk.com. Da finden Sie Lernhilfen zur Betriebswirtschaftslehre – spasslerndenk.com. Dankeschön.

Zielkomplementarität

Hallo, herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. Und in diesem Video möchte ich mal einen Begriff klären, und zwar den Begriff der Zielkomplementarität – Zielkomplementarität. Komplementär heißt „ergänzend“. Wir können freier sagen „unterstützend“. Und wie kann man sich das vorstellen? – Stellen wir uns vor, wir haben zwei Ziele: das Ziel Z1 und das Ziel Z2. Dann sieht eine komplementäre Beziehung zwischen den beiden Zielen so aus.

Das heißt: Wenn das eine Ziel besser erreicht wird, ja, hier ist ein schwacher Zielerreichungsgrad, genau genommen Null, je weiter wir nach rechts gehen, desto stärker wird das Ziel 1 erreicht, wird das Ziel 2 auch erreicht. Das heißt: Eine Anstrengung, eine Aktion, die sich auf Ziel 1 konzentriert, hilft auch dem Ziel 2. Beide Ziele unterstützen, ergänzen sich gegenseitig. Das ist eine zielkomplementäre Beziehung. Ja, das war’s schon wieder.

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Zugang der Kündigung

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Hallo, herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. Ich bin kein Experte für leichtes und schnelles Lernen, habe verschiedene Seminarkonzepte geschrieben im Lauf der Jahre, unter anderem „Personalfachkaufmann in zwölf Seminartagen“ nach meinem Schnell-Lern-System – seit vielen, vielen Jahren schon bewährt. Viele, viele Menschen haben damit erfolgreich ihre IHK-Prüfung gemacht. Also es  geht um den Personalfachkaufmann/frau IHK, und heute mal etwas aus dem Themengebiet vom Personalfachkaufmann, nämlich der Zugang der Kündigung, und zwar aus Sicht des Arbeitgebers.

Also wir sprechen jetzt von einem Arbeitgeber, der einem Arbeitnehmer oder einer Arbeitnehmerin kündigen möchte. Und diesen Zugang der Kündigung muss der Arbeitgeber beweisen. Wir unterscheiden zwei Fälle:

  • einmal Anwesende, ja,  und das heißt also Arbeitnehmer und Arbeitgeber sind physikalisch anwesend im gleichen Raum,
  • und unter Abwesenden.

Und das Ganze natürlich immer schriftlich – eine Kündigung muss immer schriftlich erfolgen.  E-Mail ist nicht zulässig, Fax ist nicht zulässig, sondern das gute alte Papier, das man ausdruckt aus dem Drucker und dort die Kündigung formuliert.

Unter Anwesenden geht die Kündigung zu durch Übergabe. Durch Übergabe dieses Schreibens, dieses Kündigungsschreibens. Und um es beweisen zu können, wird empfohlen, einen kundigen Zeugen zu haben, einen kundigen Zeugen. Der Arbeitgeber, wenn der Profi ist, nimmt einen kundigen Zeugen. Was ist ein kundiger Zeuge? – Das ist jemand, der das Kündigungsschreiben vorher gelesen hat und genau weiß, dass dieses Schreiben jetzt übergeben wird. Er ist es Sachverhalts kundig.

Und unter Abwesenden gibt es nur eine rechtlich zuverlässige Möglichkeit. Vergessen Sie Einschreiben. Bitte kein Einschreiben. Ich sage Ihnen gleich, warum. Die einzige Möglichkeit ist der kundige Bote, der kundige Boote, der, der weiß, dass er ein Kündigungsschreiben überreicht, deshalb ist er kundig, und der es in den Briefkasten legt oder persönlich übergibt und diese Übergabe oder das Legen in den Briefkasten bezeugen kann. Wenn Sie ein Einschreiben machen, dann können Sie nur belegen, dass sie irgendeinen Brief geschickt haben. Aber Sie können niemals beweisen, dass es eine Kündigung war. Deswegen kundiger Bote.

Wenn Sie mein Seminarkonzept interessiert, dann schauen Sie doch mal bitte unter spasslerndenk.com. Mein Name ist Marius Ebert. Vielen Dank. Lernen ohne Leiden – mein Name ist Dr. Marius Ebert. Seit mehr als 25 Jahren lernen Menschen durch meine Methode leichter und bestehen ihre Prüfung sicher. Meine Methode funktioniert schnell und sicher. Wenn Sie mehr darüber wissen wollen, dann klicken Sie bitte auf den Link unter diesem Video.

Projektlenkungsausschuss

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Hallo. Herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. Wir klären in diesem kleinen Schulungsvideo einen Begriff aus dem Projektmanagement, und zwar den Begriff Projektlenkungsausschuss. Wie müssen wir uns das vorstellen? – Hier oben ist der Auftraggeber des Projektes. Der Auftraggeber des Projektes kann sein der Kunde, es kann auch sein die Geschäftsführung. Hier ist die Projektgruppe mit dem Projektleiter, mit dem Teamleiter und seinen Gruppenmitgliedern.

Und hier dazwischen in einer Schnittstellenfunktion ist der Projektlenkungsausschuss. Ja, hier unten die Projektgruppe. Und was tut dieser Projektlenkungsausschuss? – Er hat eine Schnittstellenfunktion. Eine Schnittstellenfunktion. Und diese Schnittstellenfunktion äußert sich zum Beispiel im Konfliktmanagement. Das heißt: Der Projektlenkungsausschuss vermittelt bei Konflikten. Äußert sich in der Budgetfreigabe.

Äußert sich in der Kontrolle der Endergebnisse. Kontrolle oder besser natürlich ein ständiges Controlling. Ja, der Projektlenkungsausschuss in seiner Vermittlungsfunktion wirkt auch steuernd auf die Projektgruppe ein. Ja, Schnittstellenfunktion ist das Schlüsselwort. Und aus diesem Schlüsselwort Schnittstellenfunktion, überlegen Sie sich, was eine Schnittstelle tut, können Sie diese Dinge dann hier ableiten.

Also, wir merken uns: Projektlenkungsausschuss – Schnittstellenfunktion, und aus dieser Schnittstellenfunktion leiten wir dann diese Begriffe wiederum ab. Ja, wenn Sie weiter interessiert, wie man leicht, schnell und effizient lernt und so lernt, dass man die Dinge auch behält, dann schauen Sie mal unter spasslerndenk.com. Dort baue ich Videocoachings auf, dynamische Lernsysteme, neuartige Lernmedien, die Ihre Lernzeit dramatisch verkürzen können.

Mein Name ist Marius Ebert.

Dankeschön.

Projektcontrolling

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Hallo und herzlich willkommen. Wir sind mitten in einer kleinen Videoserie, in der es um Projektmanagement geht. Und hier geht es um das Controlling im Rahmen von Projektmanagement. Und Controlling dreht sich im Wesentlichen um zwei Größen. Wenn man diese beiden Größen controlled, also steuert, dann hat man neunzig Prozent im Blick und im Griff. Diese beiden Größen heißen Zeit und Kosten.

Das sind die beiden entscheidenden Größen. Weitere Größen kann man hinzunehmen. Ich würde sagen: Nicht mehr als die Finger einer Hand. Aber diese beiden Größen sollten dabei sein. Weitere Möglichkeiten des Controllings, jetzt praktisch gedacht, ist das Berichtswesen. Man lässt sich also berichten. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Das geht vom informellen Memo über E-Mail, über richtige Berichtshefte oder Projekttagebücher.

Hier gibt’s also diverse Möglichkeiten, wie man das machen kann. Das muss man je nach Projekt entscheiden.  Und, ganz wichtig, Meilensteine. Meilensteine sind Etappenziele. Und das hat eine große Auswirkung, weil man dadurch das Projekt in kleinere Einheiten zerlegt und dann genau sehen kann, ob man zu diesem Meilenstein die entsprechende Zeitgröße und die entsprechende Kostengröße erfüllt hat.

Ja. Das war’s schon wieder. Schauen Sie auf spasslerndenk.com für meine Seminare und spasslerndenk.com für meine Videocoachings, Schnelllernhilfen und so weiter zum Thema BWL.

Mein Name ist Marius Ebert.

Dankeschön.

Produktinnovation, Ideengewinnung, Teil 1

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Hallo. Mein Name ist Marius Ebert. In diesem Video geht es um einen Ausschnitt aus dem Marketing, und zwar geht’s um die Produktinnovation. Und für die Produktinnovation ist ganz wichtig die Ideengewinnung. Damit fängt es immer an, dass wir eine Idee haben. Vor jedem Produkt, das wir materiell sehen, steht immer eine Idee.

Ideengewinnung wiederum besteht aus zwei Bereichen, und zwar erstens – zweitens, genau in dieser Reihenfolge.

  • Da ist erst die Ideensammlung und
  • zweitens die Ideenproduktion.

Und ich meine dies tatsächlich in dieser Reihenfolge, das heißt: Wir beginnen mit der Ideensammlung. Und wenn wir da nicht weiter kommen, dann produzieren wir selber Ideen. Ideensammlung, da gibt es zwei Quellen: einmal interne Quellen, und externe Quellen. Und die wichtigste interne Quelle ist der Mitarbeiter. Und die wichtigste externe Quelle ist der Kunde. Daneben gibt es noch andere interne und externe Quellen, ja, intern haben wir zum Beispiel da die Forschungs- und Entwicklungsabteilung, F+E, Forschung und Entwicklung

Extern haben wir natürlich neben den Kunden andere Märkte, das Ausland zum Beispiel. Ideen, die dort funktionieren, werden oft übertragen, und so weiter. Und bei der Ideenproduktion, da gibt es verschiedene Verfahren, die wir uns im nächsten Video anschauen.тBis dahin – Sie wissen, was jetzt kommt: Schauen Sie in meine Shop. Dort finden Sie die Lernhilfen, auf die Sie gewartet haben. Klicken Sie unter dem Video auf spasslerndenk.com.

Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

Produkteleminierung, Kriterien

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Willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. In diesem kleinen Video geht es um die Produkteliminierung. Aber wie immer eine strukturelle Einordnung: Wir sind im Marketing. Und im Marketing gibt es vier Instrumente, die berühmten vier „P“s:

  • Product,
  • Price,
  • Place – Distribution,
  • und P Promotion – Kommunikationspolitik.

Produktpolitik sieht man an als das Herzstück im Marketing. Und wir haben auch in diversen Videos gesehen, dass es eigentlich Bedürfnispolitik heißen müsste. Produktpolitik besteht aus

  • der Produktinnovation,
  • der Produktvariation,
  • der Produkteliminierung,
  • der Verpackungs- und
  • der Markenpolitik.

Wir beschäftigen uns hier mit Produkteliminierung. Produkteliminierung – also: Ich nehme ein Produkt aus meinem Produktprogramm heraus. Um diese Entscheidung zu treffen, gibt es quantitative und qualitative Kriterien. Ja, die Kriterien, die es hier gibt, kann man systematisieren, und das ist sinnvoll, die Kriterien, es ist sinnvoll, das zu tun, in quantitative und qualitative.

Das wichtigste quantitative ist ein sinkender Stückdeckungsbeitrag. Der Deckungsbeitrag ist bekanntlich definiert als P minus kV, Preis minus variable Kosten. Wenn also der Preis verfällt oder die variablen Kosten steigen, dann senkt sich der Deckungsbeitrag, und das könnte ein Kriterium sein, um das Produkt herauszunehmen. Oder, was natürlich sein kann, eine sinkende Absatzmenge.

Qualitative Kriterien: Hier sind verschiedene Dinge denkbar, zum Beispiel Störungen, die das Produkt verursacht im Produktionsprogramm, oder auch gesetzliche Verbote. Ja, es könnte sein, dass aufgrund gesetzlicher Verbote dieses Produkt gar nicht mehr produziert werden darf, weil man herausgefunden hat, dass es angeblich oder tatsächlich krebserzeugend ist, oder bestimmte hier verwendete Materialien krebserzeugend sind. Ja, gesetzliche Verbote, Störungen im Produktionsablauf, Image-Probleme könnten eine Rolle spielen. All das sind Gründe, ein Produkt aus dem Produktionsprogramm herauszunehmen.

Ja, das war‘s schon wieder. Schauen Sie für weitere Hilfen unter spasslerndenk.com und für meine Schnelllern-Seminare unter spasslerndenk.com.

Mein Name ist Marius Ebert.

Dankeschön.

© Dr. Marius Ebert

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Produktdiversifikation, Kriterien

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Hallo. Mein Name ist Marius Ebert. In dieser Serie entwickle ich Lösungen zu Prüfungsfragen. Wir haben wir die praktische Situation, dass ein Unternehmen überlegt, eine Produktdiversifikation vorzunehmen. Eine Produktdiversifikation vorzunehmen, das heißt: Die Produktpalette auszuweiten, das ist auf jeden Fall bedeutet das mehr Produkte, und andere Produkte, als wir sie bisher haben. Und die Frage, die nun hier gestellt ist, ist die Frage: Welche Kriterien, welche Überlegungen stellt man an, wenn man als Unternehmen das überlegt.

Schauen wir uns mal: Was würden wir tun? – Auch hier wieder das gleiche Prinzip: Ich schreibe mir die Schlüsselworte aus der Aufgabe hin. Machen Sie das unbedingt, damit Sie ins Schreiben kommen. Schreiben ist die einzige Aktion, die Ihnen Punkte bringt in der Prüfung. Dann nehme ich stichwortartig die Fragestellung auf hier und mache mir eine Struktur der Lösung, die flexibel ist. Das heißt: Ich kann hier erweitern zum Beispiel. Also: Welche Kriterien? Was überlege ich mir?

  • Nun, einmal überlege ich mir natürlich vor allem: Wie ist die Nachfrage nach diesen neuen Produkten, diversifizierten Produkten, die wir aufnehmen?
  • Dann: Was macht der Wettbewerb? Haben die das schon? Planen die was Ähnliches? Welche Informationen haben wir hier?
  • Dann frage ich mal nach unseren Finanzen: Können wir das finanzieren?
  • Dann frage ich mal nach unseren Kapazitäten: Können wir das produzieren?
  • Dann frage ich – sehen Sie: Ich kann hier ergänzen – frage ich nach unserem Know-how: Sind wir in der Lage von unserem Wissensstand her, das zu produzieren?

Und das sind schon die Punkte, die hier genügen, denn gefragt ist hier nach fünf Kriterien oder vier waren es glaube ich sogar nur in dieser Aufgabenstellung. Ich habe fünf hier sogar genannt. Sie sehen also: Das ist das Prinzip, wie man Lösungen generiert. Die meisten Menschen denken, in einer Prüfung käme es drauf an, irgendwas, was sie auswendig gelernt haben, jetzt da auf Abruf sozusagen dahinzuschreiben. – Nein: In einer Prüfung müssen Lösungen generiert werden.

Und glauben Sie mir: Auch ich selber, obwohl ich das seit 20 Jahren hier mache, muss jedes Mal wieder hingehen und mir eine Struktur machen, um die Lösung zu generieren. Ich kann das auch nicht so einfach aus der Hüfte schießen. Wenn Sie mehr darüber wissen wollen, wenn Sie wissen wollen, wie das alles funktioniert und wie Sie sich gut auf Prüfungen vorbereiten, dann klicken Sie doch unter dem Video auf spasslerndenk.com.

Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

© Dr. Marius Ebert

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Prinzipal-Agent-Ansatz

Hallo und herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. Wir klären einen Fachbegriff, und zwar den Prinzipal-Agent-Ansatz. Klingt furchtbar kompliziert, ist im Grunde sehr einfach. Prinzipale, das sind die Fürsten, und die Agenten sind die ausführenden Organe. Und diesen Gedanken überträgt man auf eine Aktiengesellschaft: Die Prinzipale sind hier die Aktionäre. Und diese beauftragen die Organe, insbesondere den Vorstand der AG, das heißt: Die Beziehung ist hier ein Auftrag, und zwar der Auftrag der Interessenvertretung. Der Vorstand ist also gleich Interessenvertretung der Aktionäre, der Prinzipale.

Und jetzt stellt man fest, dass das nicht gut funktioniert, dieser Ansatz. Also das wäre die Kritik an diesem Ansatz. Die Kritik ist: Der Vorstand verfolgt nicht den Auftrag, den er bekommt. Das heißt: Dieser Auftrag wird ignoriert. Stattdessen verfolgt der Vorstand diverse Eigeninteressen, diverse Eigeninteressen. Und das Beste, was ihnen ja im Prinzip passieren kann, ist von einer Vorstandspositionen gefeuert zu werden, denn dann kriegen sie eine satte Abfindung. Satte Abfindung ist etwas salopp, aber im angelsächsischen Sprachraum sagt man „They gave him a golden handshake“, und das übersetze ich mal mit „satte Abfindung“ – a golden handshake.

Ja, das ist die Kritik, und das ist der Pinzipal-Agent-Ansatz. Vielen Dank. Wenn Ihnen das hier gefallenen hat, dann schauen Sie in meinen Shop. Dort finden Sie endlich die Lernhilfen, die Sie schon immer gesucht haben für Betriebswirtschaftslehre und für Jura.

Mein Name ist Marius Ebert.
Dankeschön.

Prinzip Einfachheit

Herzlich willkommen. Mein Name ist Ebert heute möchte ich Ihnen einen Gedanken aus einem Buch vorstellen von Brian Tracy. Also das Buch ist von Brian Tracy und heißt „Das Maximum-Prinzip“. Und aus diesem Buch habe ich einen sehr wichtigen Gedanken entnommen. In diesem Gedanken geht es darum, wie man Fehlerquellen reduziert.Wenn wir uns mal wieder hier vorstellen, modellartig, dass wir hier die Zwischenschritte haben, also Arbeitsschritte, die ein Vorgang erfordert, oder auch Menschen, die befasst sind mit einem Vorgang.

Nehmen wir mal an, hier sei nur ein einziger Mensch verantwortlich, ein einziger Mensch bearbeitet und unterschreibt. Hier seien zwei Menschen oder zwei Zwischenschritte erforderlich – einer bearbeitet, in anderer unterschreibt, hier drei Menschen, hier vier Menschen und so weiter. Und wenn wir hier dann das Komplexitätsniveau abtragen, also die Kompliziertheit und Fehleranfälligkeit, dann haben wir hier eine sehr interessante Entwicklung, nämlich:

  • Bei einem Menschen, bei einem Bearbeitungsschritt ist der Komplexitätsgrad 1.
  • Bei zwei ist der Komplexitätsgrad bereits 4, steigt also exponentiell – 2i hoch 2.
  • Bei drei ist es 3 hoch 2, dann ist es 9.
  • Und bei vier ist es bereits ein Komplexitätsgrad von 16.
  • Entsprechen können wir hier weiter das fortschreiben: Bei fünf wäre es bereits 25.

Und das bedeutet auf der anderen Seite: Wenn ich die Anzahl der Zwischenschritte oder der Arbeiter, die mit diesem Vorgang befasst sind, reduziere, reduziere ich dramatisch die Fehleranfälligkeit. Das heißt:

  • Wenn ich aus fünf Zwischenschritten vier mache, reduziere ich bereits von 25 auf 16.
  • Wenn ich von fünf auf zwei reduziere, reduziere ich die Fehleranfälligkeit und die Komplexität von 25 auf 4.

Also dramatische Möglichkeiten dadurch, dass ich hier die Zwischenschritte reduziere, dramatische Auswirkungen hier, was Fehleranfälligkeit angeht.

      Das war’s.

      Dankeschön.

      Tschüs.

      © Dr. Marius Ebert