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Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Prüfungsaufgaben, Teil 5

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Prüfungsaufgaben, Teil 5)

Hallo, mein Name ist Marius Ebert. Herzlich willkommen zur Fortsetzung.

Die relevanten Zahlen, die wir hier brauchen, finden Sie in Teil 4 dieser Videoserie „Wirtschaftsfachwirt/in Rechenaufgaben“. Wir sind hier in Teil 5. Wir setzen auf auf Teil 4. Und die Fragestellung in Aufgabenteil b): Wir sollen den DB, den Deckungsbeitrag je Produkt berechnen.

Berechnung des Deckungsbeitrages pro Produkt (Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Prüfungsaufgaben, Teil 5)

Und ich zeigte Ihnen noch einmal die Struktur: Wir hatten in Aufgabenteil a) die Aufgabe, das Betriebsergebnis zu berechnen. Jetzt geht es um den Deckungsbeitrag. Noch einmal die Struktur: Die Struktur sieht folgendermaßen aus: P ist der Preis. P von Produkt 1 minus KV, variable Kosten von Produkt, vom Produkt 1 natürlich, von Produkt 1, also Preis von Produkt 1, variable Kosten von Produkt 1, das ist eine „1“ hier, und dieses beides zusammen nennen wir den Stück-DB, den Stückdeckungsbeitrag. Manche sagen auch „Deckungsspanne“ dazu. Wenn wir das multiplizieren mit der verkauften Menge von X1, dann haben wir hier den Gesamt-Deckungsbeitrag. Und genau diesen Gesamt-Deckungsbeitrag sollen Sie hier berechnen.

Bei der Berechnung des Betriebsergebnisses mussten wir noch die fixen Kosten abziehen, und zwar en bloc als einen Betrag. Hier geht es also darum, den Deckungsbeitrag je Produkt zu berechnen. Machen wir es anhand von Zahlen. Ich mache es mal am Beispiel von Produkt 1. Da hatten wir Erlöse von 75.000. Erkennen Sie bitte hier die Grundstruktur, ja, hier nur hat man diese Klammer (P-KV)*x sozusagen ausmultipliziert, das heißt hier steht p mal x. Das sind die Erlöse. Und man hat die KV aufgespalten in mehrere Unterarten von KV.  Ja und? – Dann addieren wir sie wieder auf, und dann sind wir genau wieder hier. Also wo ist das Problem? Lassen Sie sich bitte nicht irritieren. Also wir hatten die KVFertigung, und zwar gesamt von 28.000. Diese 28.000 sind KV*X, ja, also hier dieses KV*X ausmultipliziert, aber vorher aufgespalten in KVFertigung, da hatten wir KVVertrieb, und da hatten wir KVVerwaltung, ja, KVFertigung, KVVertrieb, KVVerwaltung. Also einfach nur die variablen Kosten aufgespalten, und man muss sie dann nachher wieder addieren. Also: KVVertrieb waren 3.000, auch hier wieder, wenn das KVFertigung sind, dann müssen wir hier sagen: Das ist KVVertrieb * X, und dann haben wir hier noch KVVerwaltung, sehr ungewöhnlich, hier variable Kosten zu berechnen, aber nehmen wir das mal so hin, KVVerwaltung*X.

So, und wie berechnen wir jetzt den Gesamtdeckungsbeitrag? – Indem wir dieses Minus jetzt hier ins Spiel bringen. Das heißt: Wir berechnen P*X-KV*X, wobei wir hier drei KVs haben, die wir vorher aufaddieren. Also die Struktur unserer Berechnung lautet jetzt: P*X-(KVFertigung*x + KVVertrieb* X + KVVerwaltung*X). Das also jeweils aufaddiert und dann abgezogen von diesen Erlösen. Freundlicherweise haben wir die Zahlen hier schon. Also: KVFertigung*X  sind die 28.000, KVVertrieb sind sie 3,000, und KVVerwaltung sind sie 8.000.

Also was müssen wir tun? – Wir müssen rechnen 75.000- 28.000-3.000-8.000. Und wenn wir das genauso berechnen, 75.000-28.000 -3.000-8.000, dann kommen wir auf einen Gesamtdeckungsbeitrag von Produkt 1 von 36.000.

Und das ganze Spiel machen wir jetzt für Produkt 2 und für Produkte drei auch noch einmal. Das erspare ich uns jetzt hier, das vorzurechnen. Wenn Sie das Prinzip verstanden haben, ist es sehr einfach.

Erkennen Sie also bitte in den Aufgaben immer das Grundprinzip und seine Varianten, dann brauchen Sie nicht hunderttausend alte Aufgaben durchzurechnen, und parallel in die Kirche zu gehen und sagen: „Bitte, lieber Gott, mach dass das genau so kommt, wie ich es geübt habe, aber nur mit anderen Zahlen, das ist noch okay, aber sonst keine Variante bitte…“. Dann schmeißen Sie nicht die Varianten aus der Bahn, ja, dann werfen die Varianten Sie nicht aus der Bahn, sondern Sie erkennen, dass es immer das gleiche Prinzip ist, aber auch immer mal wieder variiert.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Prüfungsaufgaben, Teil 5)

A propos, wo wir gerade dabei sind, Prinzipien zu erkennen: Ich habe für Sie die Prüfung zum Wirtschaftsfachwirt/in entschlüsselt, und diese wertvolle Insider-Informationen bekommen Sie, wenn Sie unter dem Video auf den Link klicken und sich in das Formular eintragen. Diese Information Ist nur eine begrenzte Zeit online. Klicken Sie also jetzt auf den Link unter dem Video und tragen sich in das Formular ein.

Viel Erfolg für Sie.

Marius Ebert

© Dr. Marius Ebert

die 7 Einkunftsarten, Wirtschaftsfachwirt/in IHK

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (die 7 Einkunftsarten, Wirtschaftsfachwirt/in IHK)

Hallo und herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. In diesem Video  schauen wir uns an die 7 Einkunftsarten.

Vier aktive und drei passive Einkunftsarten (die 7 Einkunftsarten, Wirtschaftsfachwirt/in IHK)

Und zwar ist hier eine ganz interessante Struktur, nämlich es gibt aktive und passive Einkunftsarten, und zwar

  • bei den aktiven ist liegt Strukturzahl 4,
  • und bei den passiven ist die Strukturzahl 3.

Vier plus drei gleich sieben.

Also: Was haben wir?

Aktiv bedeutet: Man muss selber arbeiten, und passiv bedeutet: Man lässt arbeiten, zum Beispiel sein Vermögen oder seine Immobilie – Miete generieren. Wir werden gleich genau sehen, was das bedeutet.

Fangen wir an mit dem aktiven:

  • Da ist sind die Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft,
  • dann die Einkünfte aus Gewerbebetrieb,
  • die Einkünfte aus selbständiger Arbeit
  • und die Ankünfte aus unselbständiger Arbeit – das, was für die meisten Arbeitnehmer zutrifft.  Die meisten Menschen fallen also unter diese Einkunftsart.

Und dann gibt es noch die passiven Einkunftsarten:

  • das sind die Einkünfte aus Kapitalvermögen,
  • Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung
  • und sonstige. Sonstige, das sind zum Beispiel Leibrenten, Spekulationsgewinne.

Passive Einkünfte also, wo man nichts mehr tun muss, sondern sein Kapital oder seine Immobilie für sich arbeiten lässt.

Steuerfreie Einkunftsarten (die 7 Einkunftsarten, Wirtschaftsfachwirt/in IHK)

Sieben Einkunftsarten – jetzt ist die Frage: Was ist denn daran steuerfrei? – Und steuerfrei sind bestimmte soziale oder staatliche Zuwendungen wie Arbeitslosengeld zum Beispiel oder auch Elterngeld, aber das sind ja mehr Ausnahmefälle. Was wirklich für den normalen Arbeitnehmer noch steuerfrei ist, das bleibt einzig und allein der Lotto- oder Lotteriegewinn. Lotto- oder Lotteriegewinne sind steuerfrei, und zwar auch nach einem Jahr. Es wird immer erzählt: „Nach einem Jahr sind die steuerpflichtig“. Das ist Blödsinn. Nur wenn man natürlich von dem Lottogewinn Wertpapiere kauft, oder wenn man von dem Lottogewinn eine Immobilie kauft, dann fallen nach dem ersten Jahr nach den weiteren Jahren hier natürlich Zinsen an. Und hier fällt natürlich Miete an, und die muss man versteuern. Aber der Lottogewinn selber ist steuerfrei, der wird brutto für netto auf‘s Konto überwiesen. Der Mann mit dem Koffer kommt übrigens nicht mehr, sondern das wird überwiesen auf‘s Konto.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (die 7 Einkunftsarten, Wirtschaftsfachwirt/in IHK)

Ja, wünsche Ihnen, dass Sie da Glück haben, und ansonsten will ich mich freuen, wenn Sie auch mal bei mir vorbeischauen: www.spasslerndenk-shoop.de für meine Schnell-Lernhilfen, und www.spasslerndenk.de für meine Seminare.

Vielen Dank.

Mein Name ist Marius Ebert.

© Dr. Marius Ebert

Industriefachwirt/in, Wirtschaftsfachwirt/in IHK , Vergleich

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Industriefachwirt/in, Wirtschaftsfachwirt/in IHK , Vergleich)

Hallo, herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. Ich bin Spezialist für leichtes und schnelles Lernen, habe mich spezialisiert auf Abschlüsse vor der Industrie- und Handelskammer. Und ich möchte in diesem Video mal der Frage widmen nach dem Unterschied zwischen dem Industriefachwirt und dem Wirtschaftsfachwirt.

Wesentliche Unterschiede zwischen  Industriefachwirt und Wirtschaftsfachwirt (Industriefachwirt/in, Wirtschaftsfachwirt/in IHK , Vergleich)

Ich kürze das beides mal so ab.

  • Und der erste Unterschied ist, dass der Industriefachwirt spezialisierter ist. Wenn man mal in den Rahmenplan reinschaut, der ja maßgeblich ist auch für die Unterrichtsfächer, die vermittelt werden sollen, dann steht dort eindeutig drin, dass der Industriefachwirt sich widmet in erster Linie an den Industriekaufmann, ist also eine weitere Stufe. Der Wirtschaftsfachwirt ist allgemeiner, auch von der Zielgruppe.  Also hier haben wir eine gewisse Spezialisierung, hier das ist eher der Generalistenansatz, kann man sagen.
  • Der zweite, na ja, Unterschied vielleicht nicht, aber es gibt eine große Schnittmenge, ja, die Schnittmenge, wenn das hier das Fach vom Industriefachwirt ist, die verschiedenen Fächer, und das hier ist der Wirtschaftsfachwirt, dann kann man sagen: Die Schnittmenge, also das hier in der Mitte, das, was beide betrifft, also das hier, ist sehr, sehr groß. Man kann vielleicht sagen dass der Wirtschaftsfachwirt einen kleinen leichten Schwerpunkt, eine kleine leichte Betonung hat Richtung Marketing. Das ist beim Industriefachwirt nicht ganz so der Fall. Dieses Fach kann man auch abwählen, das muss man nicht in der Prüfung belegen, während der Wirtschaftsfachwirt, Marketing beim Wirtschaftsfachwirt, ein eigenes Prüfungsfach ist.
  • Die Zugangsvoraussetzungen beim Wirtschaftsfachwirt sind leichter. Bei einem Industriefachwirt sind die Zugangsvoraussetzungen für die Prüfung etwas, etwas schwerer. Ja, wer also… Der Wirtschaftsfachwirt ist jünger, ja, das ist ein relativ junger Lehrgang, den gibt es noch nicht so lange. Der Industriefachwirt, der ist älter, den gibt es schon viele Jahre, während der Wirtschaftsfachwirt eine relativ neue Gestaltung vom DIHK ist, er sich ausdrücklich widmet an Menschen, die sich wirtschaftlich orientieren wollen, aber noch nicht genau ihre Spezialisierung haben.

Und das wäre vielleicht die kürzeste Antwort, die man geben kann: Der Wirtschaftsfachwirt ist etwas für Generalisten, die danach vielleicht weitergehen wollen zum Betriebswirt/in IHK, und der Industriefachwirt ist etwas für Spezialisten, eher Spezialisten, und es geht hier um die Industrie. Und wir entwickeln uns gerade weg von einer Industriegesellschaft hin zu einer Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft. Von daher ist das also von der Tradition her etwas älter – nicht schlechter, aber älter.

Vielen Dank, das war’s.

Mein Name ist Marius Ebert.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Industriefachwirt/in, Wirtschaftsfachwirt/in IHK , Vergleich)

Ach so: Wenn Sie Lernhilfen zu diesen Gebieten hier interessieren, dann schauen Sie mal unter www.spasslerndenk-shop.de.

Vielen Dank.

© Dr. Marius Ebert

Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Prüfungsaufgaben, Teil 4

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Prüfungsaufgaben, Teil 4)

Hallo. Mein Name ist Marius Ebert. Wir sind mitten in einer kleinen Videoserie, in der es um Rechenaufgaben geht, vor allem für den Wirtschaftsfachwirt/in, aber durchaus auch für andere Fortbildungen.

Vorgaben aus der Aufgabe (Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Prüfungsaufgaben, Teil 4)

Zunächst einmal gilt es nun hier, die Daten zu verarbeiten.

  • Wir haben hier drei Produkte, und hier haben wir zunächst einmal die Erlöse, und zwar die Erlöse gesamt. Das heißt: Der Preis pro Produkt ist bereits mit der verkauften Menge multipliziert. Also mit anderen Worten: Der Umsatz oder der Erlös, Preis mal Menge. Das ist bei Produkt I sind das 75.000 Euro, bei Produkt II sind es 68.000 Euro, und bei Produkt III sind es 43.000 Euro.
  • Und nun kommen, wie immer bei der Deckungsbeitragsrechnung, die variablen Kosten. Und zwar haben wir hier eine Besonderheit: Die variablen Kosten sind aufgespalten, und zwar nach variablen Kosten der Fertigung, wieder gesamt, also Menge mal variable Kosten pro Stück, bereits multipliziert, dann in der nächsten Spalte die variablen Kosten Vertrieb und die variablen Kosten der Verwaltung, was ein bisschen ungewöhnlich ist, variable Kosten der Verwaltung – jeweils gesamt. Also überall in dieser Tabelle, die jetzt hier gerade entsteht, die Gesamtkosten, immer mit den Mengen multipliziert. Variable Kosten der Fertigung bei Produkt I 28.000, variable Kosten Vertrieb 3.000, variable Kosten Verwaltung  8.000. Bei Produkt II 43.000 variable Kosten der Fertigung, 5.000 variable Kosten Vertrieb gesamt, und 7.000 variable Kosten der Verwaltung. Und dann haben wir hier noch 27.000 für Produkt III, 2.000 als variable Kosten des Vertriebs und 6.000 variable Kosten der Verwaltung.

Das sind unsere Zahlen.

Ermittlung des Betriebsergebnisses (Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Prüfungsaufgaben, Teil 4)

Und jetzt kommt die Handlungsaufforderung a), und die lautet: Wir sollen das Betriebsergebnis ermitteln.

Jetzt brauchen wir hierfür allerdings noch eine Angabe, nämlich die Fixkosten, denn die Berechnung des Betriebsergebnisses erfolgt, indem man berechnet: die Deckungsbeiträge aufaddiert, also Deckungsbeitrag Produkt I, Produkt II, Produkt III, minus die fixen Kosten.

Berechnen wir zunächst die Deckungsbeiträge. Jetzt können wir hier sehr schön spaltenweise aufaddieren. Das heißt: Hier haben wir dann die Summe der Erlöse, hier haben weil die Summe der Fertigungskosten, die Summe der Vertriebskosten, die Summe der Verwaltungskosten. Das bietet sich an, das führt am schnellsten zum Ziel.

  • Wenn wir nun also zunächst einmal spaltenweise aufaddieren hier: 75.000 plus 68.000 plus 43.000, dann kommen wir auf 186.000. Das ist die Summe der Erlöse – alle drei Produkte aufaddiert.
  • Dann die Gesamtsumme der variablen Fertigungskosten: 28.000 plus 2.000 plus 27.000 sind 98.000.
  • Summe der variablen Vertriebskosten sind 10.000.
  • Und Summe der variablen Verwaltungskosten sind 21.000.
  • Und jetzt ist ganz klar, dass wir zunächst einmal den Gesamtdeckungsbeitrag errechnen. Das ist 186.000 minus 10.000 minus 21.000, und das sind 57.000 gleich Gesamt-DB.

Und jetzt Achtung: Wir sollen das Betriebsergebnis berechnen. Das heißt: Wir müssen noch die fixen Kosten, die fixen Kosten betragen bei dieser Aufgabe 30.000. Das ist eine Angabe, die da sein muss, ja, die gegeben ist, müssen wir diese 30.000 noch abziehen. Also: Minus 30.000. Und dann kommen wir zu dem Betriebsergebnis: 57.000 minus 30.000, 57.000 ist der Gesamt-DB, 30.000 sind die KFix, kommen wir zu einem Betriebsergebnis von 27.000 Betriebsergebnis.

Grundstruktur der Lösung (Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Prüfungsaufgaben, Teil 4)

So, ich hab’s sofort mit Zahlen gezeigt. Wichtiger ist, dass wir die Struktur verstehen, die dahinter steckt, und die zeige ich Ihnen. Also: Wir haben, sagen wir, zwei Produkte. Ich mache es anhand von zwei Produkten, Sie können es dann beliebig ausweiten auf weitere Produkte.

  • Für jedes Produkt berechnen wir P, der Preis des Produktes I, minus die variablen Kosten des Produktes I, multipliziert mit der Verkaufsmenge von Produkt I, und das ist der Gesamtdeckungsbeitrag für Produkte I. Das hier, P1-Kv1, ist der Stückdeckungsbeitrag. Also wenn der Preis 10 Euro ist und die variablen Kosten 3 Euro, ist der Stückdeckungsbeitrag 7 Euro. Wenn wir 10 Stück verkaufen, ist der Gesamtdeckungsbeitrag 70 Euro. 10 mal 7.
  • So, und hier addieren wir dann dazu, das gibt dann einen bestimmten Euro-Betrag, ja, einen bestimmten Euro-Betrag, das ist der Gesamtdeckungsbeitrag von Produkt I, plus den Gesamtdeckungsbeitrag von Produkt II. Ja, also hier noch einmal: plus (P2-kV2)*x2.
  • Und dann Achtung: Von diesen beiden Beträgen, die wir aufaddieren, müssen wir die Fixkosten abziehen, wobei es in der Regel ein einziger Betrag ist, und dann erhalten wir das Betriebsergebnis.

So, das ist die Grundstruktur aller dieser Aufgaben „Berechnen des Betriebsergebnisses“.

Nun gibt es gibt hier verschiedene Varianten, wie man diese Aufgabe sozusagen ein bisschen, naja,  schwerer machen kann. Und was hatten wir hier für eine Variante? – Wir hatten eine Aufspaltung der variablen Kosten. Ja und? Ja und? Und: Wir hatten hier schon den Gesamterlös, also wir hatten in der Aufgabe gerade für Produkt I bereits in der ersten Spalte die Gesamterlöse stehen, also P1, oder machen wir das römische hier, PI mal xI. Und dann hatten wir hier kV Fertigung stehen, das war XI, gefertigte und verkaufte Menge, mal kV FertigungI. Also eine kleine Aufspaltung dieser gesamten Formulierung (P-Kv) *x. Sozusagen die Ausmultiplikation. Wenn Sie das wieder ausmultiplizieren, dann steht da p*x-KV*x. Sehen Sie? Und das p*x, das steht hier, und das KV*x steht hier.

Also lassen Sie sich nicht irritieren, wenn man diese Grundstruktur, die ich gerade aufgezeigt habe, ein bisschen variiert.

Im nächsten Teil dieser Serie gehen wir dann auf weitere Varianten dieser Aufgabenstellung ein. Da wird noch gefragt nachdem Deckungsbeitrag je Produktgruppe, das dürfte jetzt nicht mehr das Riesenproblem sein, und nach der kurzfristigen Preisuntergrenze. Da geht es also weiter im nächsten Video. Da werde ich diese Fragen beantworten.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Prüfungsaufgaben, Teil 4)

Vorher noch ein wichtiger Hinweis: Ich habe für Sie die Prüfung zum Wirtschaftsfachwirt/in entschlüsselt. Alles, was Sie tun müssen, um an diesen wertvollen Insider-Hinweis zu kommen, diese wertvolle Insider-information zu bekommen, ist unter dem Video auf den Link zu klicken und sich in das Formular einzutragen. Wenige Sekunden später haben Sie diese Information in ihrem Email-Postfach. Diese Information ist nur eine begrenzte Zeit online. Klicken Sie also jetzt und tragen sich ein.

Alles Gute, viel Erfolg für Sie.

Marius Ebert

© Dr. Marius Ebert

Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Prüfungsaufgaben, Teil 6

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Prüfungsaufgaben, Teil 6)

Hallo. Mein Name ist Marius Ebert. Wir sind bei Teil 6 unserer Videoserie mit Rechenaufgaben für den Wirtschaftsfachwirt/in.

Vorher der Hinweis: Wenn Sie die Insider-Information „Prüfung Wirtschaftsfachwirt/in entschlüsselt“ noch haben wollen, sie ist eine begrenzte Zeit nur online, dann klicken Sie unter dem Video auf den Link und tragen sich ein. Wenige Sekunden später haben Sie diese wertvolle Insider-Information in Ihrem Postfach.

Berechnung der Preisuntergrenze  (Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Prüfungsaufgaben, Teil 6)

Hier sind wir nun bei Teil c) in unserer Aufgabe. Hier geht es um die Preisuntergrenze. Und Sie erinnern sich an Teil, an die vorherigen Teile, Aufgabenteil b) und Aufgabenteil a). Da hatten wir

  • die KV Fertigung für das Produkt I hatten wir mit 28.000 insgesamt
  • die KV Vertrieb insgesamt, deshalb schreibe ich ein großes „K“, waren 3.000,
  • und die KV Verwaltung waren 8.000.

Das sind insgesamt 39.000.

Die Frage ist: Für welche Stückzahl?

Und jetzt brauchen wir die Stückzahl X. Die Stückzahl X, für die diese Zahlen hier gelten, sind 700. Wir unterstellen ein proportionales Verhältnis. Und das bedeutet, dass wir, wenn wir die 39.000 dividiert durch die 700 Stück rechnen, dass wir auf variable Gesamtkosten von 55,71 kommen.

Warum habe ich das gemacht? – Nun, hier ist nach der PUG, nach der Preisuntergrenze gefragt. Und die Meinung in der Literatur ist: Diese Preisuntergrenze sei in Höhe der variablen Kosten. Das heißt: Nehmen wir an, wir haben also für das Produkt I einen Preis P von 80 Euro.  und jetzt kommen asiatische Billiganbieter, und die unterbieten diesen Preis. Sie unterbieten diesen Preis deutlich. Wie weit können wir mit dem Preis runtergehen. Und da sagen die allermeisten: Hier ist eine Untergrenze, und die Untergrenze ist genau in Höhe der variablen Kosten. Also in unserem Beispiel 55,71 Euro. Jetzt gibt es spitzfindige Leute, die sagen: „Nein, 55,72 Euro, dann machst du wenigstens noch einen Eurocent Deckungsbeitrag, Stückdeckungsbeitrag von einem Eurocent.“ Andere sagen: „Nein, hier, dann kannst du noch am Markt präsent sein, da gibst du dem Kunden 55,71 Euro mit, das sind deine variablen Kosten, und bekommst auf der anderen Seite 55,71.“

Also das hier ist die Antwort auf die Frage nach der Preisuntergrenze. Sie liegt in Höhe der variablen Kosten. Das ist die Antwort, die Sie geben müssen bei einer solchen Aufgabe.

Ökonomisches vs. startegisches Denken (Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Prüfungsaufgaben, Teil 6)

Die Wahrheit ist, dass diese Antwort falsch ist, denn das ist allenfalls die ökonomische Preisuntergrenze. Und wenn man ökonomisch denkt, dann hat man vor allem ein Gedankenmuster: Ökonomisches Denken bedeutet vor allem: Kein Verlust. Ich darf keinen Verlust machen.

Und wenn ich jetzt unter diese 55,71 gehe, wenn ich auf 54 Euro gehe, 53 Euro, 52 Euro, dann gebe ich dem Kunden ja ein, zwei, drei, vier, fünf, sechs Euro mit noch. Dann mache ich also einen negativen Stückdeckungsbeitrag, und das darf, wenn man ökonomisch denkt, auf gar keinen Fall sein. Das ökonomische,  das Dogma des ökonomischen Denkens ist: Du darfst keinen Verlust machen.

Jetzt kommt ein strategischer Denker. Strategisches Denken. Und wenn man strategisch denkt, dann ist die Preisuntergrenze Null oder sogar noch darunter. Was bedeutet eine Preisuntergrenze von Null? – Das bedeutet, dass ich das Produkt verschenke. Und hier gibt es ein berühmtes Beispiel, das ich mehrfach auch schon erwähnt habe, nämlich den alten Rockefeller, wahrscheinlich den reichsten Menschen, also nach Kaufkraft umgerechnet, der je auf diesem Planeten gelebt hat, wenn man jetzt mal von Diktatoren absieht. Die Preisuntergrenze ist Null. Was hat Rockefeller gemacht? – Er hat den Chinesen seine Öllampen geschenkt, um sie daran zu gewöhnen, damit sie nachher sein Öl kaufen. Und das, dieses strategische Denken hebelt jedes ökonomische Denken aus. Wenn jemand strategisch denkt, dann geht er mit dem Preis runter, gewinnt den Marktanteil und hat die Anschlusskäufe, nämlich dass Öl. Wenn jemand ökonomisch denkt und sagt: „Ich darf nicht weiter runtergehen“, dann fliegt er nachher aus dem Rennen.

Und wenn wir das mal weiterspinnen, dann ist die Preisuntergrenze sogar negativ, das heißt: Man schenkt dem Kunden noch etwas. Und wenn Sie hier mal die Märkte beobachten, dann sehen Sie das an jeder Ecke: „Eröffnen sie bei uns ein Konto, und Die bekommen ein Startguthaben von 50 Euro.“ – Ja, was ist denn das Anderes, als dass man dem Kunden erst mal 50 Euro schickt, oder schenkt, 50 Euro schenkt. Das heißt: Die Preisuntergrenze kann sogar negativ sein, wenn man strategisch denkt.

Aber bei diesen Prüfungsaufgaben bleiben Sie im Bereich des ökonomischen Denkens und schreiben schön hin: „Die ökonomische Preisuntergrenze sind die variablen Kosten“, und dann rechnen Sie die variablen Kosten aus, und dann haben Sie die Preisuntergrenze pro Stück. Wir haben das gerade gemacht.

Okay, das war’s für dieses Video.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Prüfungsaufgaben, Teil 6)

Noch einmal der Hinweis: Das Insider-Video „Prüfung Wirtschaftsfachwirt/in entschlüsselt“ ist noch erhältlich. Klicken Sie unter dem Video auf den Link und tragen sich in das Formular ein. Wenige Sekunden später haben Sie die Information in Ihrem Email-Postfach.

Wünsche Ihnen viel Erfolg.

Marius Ebert

© Dr. Marius Ebert

Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Prüfungsaufgaben, Teil 7

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Prüfungsaufgaben, Teil 7)

Hallo. Mein Name ist Marius Ebert. Wr sind mitten in einer Videoserie, in der es um Rechenaufgaben für den Wirtschaftsfachwirt/in geht.

Vorher der Hinweis: Das Insider-Video „Prüfung Wirtschaftsfachwirt/in entschlüsselt“ ist noch erhältlich. Kicken Sie unter dem Video auf den link und tragen sich in das Formular ein. Wenige Sekunden später haben Sie diese höchst wertvolle insider-Information in Ihrem Email-Postfach.

Plankostenrechnung und Kurve der verrechneten Plankosten (Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Prüfungsaufgaben, Teil 7)

Worum geht es hier in Teil 7? – Hier geht es um Plankostenrechnung. Viele haben mir geschrieben: Sie haben Schwierigkeiten mit dem Rechnen bei der Plankostenrechnung. Und deswegen hier in Teil 7 unserer Gesamtserie beginnen wir diesen neuen Abschnitt „Plankostenrechnung“.

Und ich möchte in diesem Teil zunächst einmal die Kurve der verrechneten Plankosten, also kverrechnet, die Kurve der verrechneten Plankosten, Kurve der verrechneten Plankosten erklären und dabei ein paar grundsätzliche Dinge mal klar machen, von denen ich den Eindruck habe, dass sie einigen nicht mehr so klar sind.

Also: Was haben wir? – Am besten ist in der Plankostenrechnung: Man arbeitet mit Bildern. Und diese Bilder sind Koordinatenkreuze. Was haben wir hier an der Abszisse? Das ist das, was man hat mir in der Schule die X-Achse nannte. Das ist die Abszisse. Und das hier oben ist die Ordinate. Diese beiden Begriffe sollte man sich bitte einprägen: Abszisse, das ist die alte X-Achse, in der Schule X-Achse genannt, und die Ordinate, das ist die Y.Achse. Aber wir sprechen von Abszisse und Ordinate.

  • An der Abszisse steht die Auslastung. Es geht um Plankostenrechnung für eine Kostenstelle. Und hier an der Abszisse steht die Auslastung. Da gibt’s im Prinzip nur zwei Varianten: Entweder die Auslastung steht dort in x. x, das bedeutet in Stück. Oder, häufiger, die Auslastung steht dort in t, und t sind Stunden. Diesen zweiten Fall finden Sie in den Prüfungsaufgaben häufiger, dass hier Stunden stehen. Aber es gibt genau so die Variante mit x, mit Stückzahl. Macht keinen Unterschied. Ja, bei der Berechnung nachher macht das kann Unterschied. Die Berechnungsverfahren sind genau gleich.
  • An der Ordinate stehen k, die Kosten. Und zwar hier zunächst einmal die Kurve der verrechneten Plankosten, um die es hier geht in diesem Video.

Was machen wir? – jetzt gehe ich mal hier von x aus, also hier die Auslastung. Sie ist sie hat die Dimension x, also Stück. Wie gesagt, es könnten auch Stunden sein, das macht keinen Unterschied. Und hier stehen die Pankosten Kplan. Und es geht darum, jetzt die Kurve Kverrechnet, die Kurve der verrechneten planposten Plankosten herzuleiten.

  • Und was haben wir? – Wir müssen uns merken, dass wir bei der Plankostenrechnung  immer hier einsteigen, und zwar bei der Planauslastung. Wir haben für das nächste Quartal, nehmen wir an, wir planen für  das nächste Quartal, eine bestimmte geplante Auslastung, sagen wir: 100 Stück. Wir planen 100 Stück. Alternativ steht Ihren Aufgaben auch manchmal: „Wir planen eine Auslastung 150 Stunden““ oder irgendwie sowas. Ja, hier nehmen wir 100 Stück. Und diesen 100 Stück zugeordnet haben wir bestimmte Plankosten. Sagen wir 10.000 Euro. Achtung: Hier unten ist die Dimension x, hier oben ist die Dimension Euro. Und der erste Ansatz ist zunächst  mal, dass man eine bestimmten Planauslastung bestimmte Plankosten zuordnet.
  • Und jetzt proportionalisiert man diese 10.000 Euro, die sich ja auf 100 Stück beziehen. Proportionalisieren heißt: Was wäre bei 90 Stück, bei 80 Stück, bei 70 Stück, bei 60, bei 50 Stück und bei einem Stück. Das heißt: Man leitet jetzt hier eine Gerade her, die immer aus dem Ursprung kommt. Man proportioniert proportionalisiert  diesen Plankostenverrechnungssatz. Und wie macht man das? – Ganz einfach:  Man dividiert die 10.000 Euro durch die 100 Stunden und kommt damit auf 100, 10.000 durch 100 ist 100, mal x. In dem Fall x. Stünde hier t, wäre es 100 mal t. Also 100 mal x. das ist die Funktionsvorschrift kverrechnet: 100 mal x. Und das bedeutet: Wenn ich nun 1 Stück produziere, ja, 1 Stück, x ist 1, dann habe ich wieviel Kosten? 100, ja, 100 pro Stück. Was natürlich gar nicht stimmt, denn wir haben natürlich schon,  wenn ich gar nichts produziere, hier fixe Kosten. Aber das kann diese Kurve nicht aus ausdrücken. Diese Kurve sagt: „Wir haben 100 Euro pro Stück“. Das heißt: Wenn ich 2 Stück produziere, habe ich dann 200 Euro. Bei 3 Stück 300.
  • Das heißt: Diese Kurve hier, aus der Hand hier nicht sauber gezeichnet, ist im Grunde eine gerade Linie vom Ursprung her unten bis hier oben,  also nehmen Sie Ihr Lineal, da kriegen Sie das wird besser hin, und  ziehen eine Linie von hier unten nach oben, hat eine Steigung, das hier, 100, ist die Steigung. Und wie ermittle ich die Steigung? – Indem ich 1 nach rechts gehe und 1 nach oben, ja, 1 nach rechts, das heißt hier für 1 Stück, und nach oben ist es hier 100. Und diese Steigung ist immer gleich. Das heißt: Wenn ich jetzt noch ein Stück nach oben gehe, hier schon bin, ja, dann habe ich wieder genau die gleiche Steigung. Wenn ich hier schon bin, weder genau die gleichen Steigung. Das heißt: Es ist genauso anstrengend, von hier nach hier zu gehen wie von hier nach hier zu gehen. Die Steigung ist immer gleich. Das zeichnet eine Linie aus dem Ursprung aus. Und diese Steigung ist 100. Bezogen immer auf 1, ja 1 Stück mehr sind 100 Euro mehr. Und bei 100 Stück sind es dann entsprechend 10.000. 100 Stück mal 100 Euro pro Stück sind 10.000.
  • Das heißt: Die Funktionsvorschrift kverrechnet lautet: 100 mal x.

Und wenn ich diese Funktionsvorschrift habe, dann kann ich mir jeden Punkt auf dieser Geraden ausrechnen. Ich brauche einfach nur die Koordinate auf der Abszisse, brauche die Funktionsvorschrift und kann mir diesen Punkt ausrechnen.

Nehmen wir also, an das sei hier genau die Hälfte, das sei 50 Stück. Dann rechne ich: 50 mal 100. Dann habe ich diesen Wert, das sind 5.000. Und damit können Sie das für jeden beliebigen Wert ausrechnen. Sie brauchen hier die Koordinate auf der Abszisse, Sie brauchen die Funktionsvorschrift, und dann setzen wir diesen Wert, nehmen wir an: 50, setzen Sie hier ein, und bekommen diesen Wert. Das ist ein Zusammenhang, der muss immer klar sein.

Deswegen mache ich das noch einmal deutlich mit etwas weniger Belastung der Zeichnung durch zu viel Information: Hier steht also x, die Stückzahl, da kann auch mal t stehen, und hier stehen kverrechnet,  die Kurve der verrechneten Plankosten. Wir steigen immer ein mit unserer Planauslastung, die sei 100, und dazu planen wir Kosten von 10.000 Euro. Und damit können wir uns die Funktionsvorschrift bereits ausrechnen, denn wir wissen, dass wir die Kosten jetzt proportionalisieren, das heißt pro Stück sie genau gleich setzen, das ist diese Linie aus dem Ursprung, und eine Linie aus dem Ursprung, da ist die Funktionsvorschrift immer kverrechnet gleich irgendetwas, die Steigung mal x. Und was ist die Steigung? – Die Steigung  ist 10.000 durch 100, 10.000 durch 100 ist hundert, also hundert mal x, das ist die Funktionsvorschrift. Und wenn ich die Funktionsvorschrift habe, dann brauche ich nur jedes beliebige x, also ich mache es mal vor, 50 x, hier einzusetzen, und kriege den entsprechenden Ordinatenwert. Also wenn ich hier 50 in die Funktion einsetze, steht 100 mal 50, das ergibt 5000.

Ja, das ist die Dynamik der Kurve der verrechneten Planposten. So funktioniert das, und so rechne ich das aus.

Das soll für dieses Video genügen. Im letzten Teil geht es dann weiter mit den Feinheiten der Plankostenrechnung.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Prüfungsaufgaben, Teil 7)

Noch einmal der Hinweis auf das Insidervideo: Unter dem Video auf den Link klicken und eintragen in das Formular.

Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

© Dr. Marius Ebert

BWL u. VWL, Wirtschaftsfachwirt/in IHK

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (BWL u. VWL, Wirtschaftsfachwirt/in IHK)

Hallo, herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. In diesem Video schauen wir mal auf die Betriebs- und die Volkswirtschaftslehre.

Froschperspektive und Vogelperspektive (BWL u. VWL, Wirtschaftsfachwirt/in IHK)

Und wenn Sie mich und meine Ansätze, meine Methode schon kennen, dann wissen Sie, dass ich gerne Lernstoff mir vorstelle in der Form eines auf der Spitze stehenden Dreiecks. Was einfach nur sagen soll, dass es unten einen Grundgedanken gibt, nämlich hier, und dass sich das Ganze dann in die Details weiterentwickelt, wobei das hier im Grunde nach oben offen ist, denn man kann immer weiter in Details gehen. Nur, ich habe das jetzt hier mal so gemacht, weil ich hier gerne die VWL mit ihrem Grundgedanken und die BWL mit ihren Grundgedanken festhalten möchte.

Dieses Dreieck ist hier etwas höher, das heißt: Die Volkswirtschaftslehre ist sehr viel älter, hat, wenn wir hier weiter bohren würden in die Richtung, würden wie auf die Philosophie stoßen, Adam Smith zum Beispiel, ein großer Volkswirt, der große Klassiker, war ein Moralphilosoph. Die Volkswirtschaftslehre wiederum hat also ihre Wurzeln in der Philosophie.

Aber bleiben wir jetzt mal hier: VWL – BWL – was ist der Unterschied?

  • VWL ist Hubschrauber oder Vogelperspektive. Hubschrauber oder Vogel.
  • Und BWL ist Frosch.

VWL ist die Vogelperspektive, BWL ist die Froschperspektive. Das heißt:

  • Volkswirtschaftslehre bedeutet: Man fliegt als Vogel oder mit dem Hubschrauber über eine Volkswirtschaft und man schaut auf die Zusammenhänge zwischen privaten Haushalten, Unternehmen, Banken, dem Staat, dem Ausland und so weiter.
  • Und Betriebswirtschaftslehre bedeutet: Man schaut aus der Froschperspektive eines Betriebes.

Und was ist nun der Grundgedanke? Und was ist das Grundproblem? – Wenn man in die Lehrbücher schaut, dann findet nämlich man hier immer ein Wort, nämlich das Wort „Knappheit“. Ich persönlich halte das für sehr unglücklich und würde den Grundgedanken lieber, ich schreibe das mal in Klammern hin, schreiben als „mangelnde momentane Verfügbarkeit“. Das bringt uns nämlich aus dieser Knappheitskreation raus, aber im Moment sind wir noch sehr darauf ausgerichtet, hier mit Knappheit zu wirtschaften, und dementsprechend ist die Grundaufgabe die optimale Verteilung der Ressourcen. Ressourcen sind die knappen Mittel.

Also man geht von Knappheit aus und sagt: „Wir müssen wirtschaften“, und Wirtschaften bedeutet: mit knappen Mitteln arbeiten.

Übrigens: Rein begrifflich kommt das Ganze aus der Hauswirtschaft, aus dem Griechischen, also man stellt sich hier vor einen privaten Haushalt, der mit einem begrenzten Budget arbeiten muss.

Ja, das war‘s schon wieder.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (BWL u. VWL, Wirtschaftsfachwirt/in IHK)

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