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Geld, Teil 5, Bitcoin, so wird er wahrgenommen

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Geld, Teil 5, Bitcoin, so wird er wahrgenommen)

Wichtiger Hinweis: Dieser Text ist nur ein Teil einer größeren Serie zum Thema Geld. Bitte beachten Sie auch die anderen Teile.

Marius Ebert hier — willkommen zurück zu unserer Serie über Geld, insbesondere Kryptogeld, und ich möchte diese Folge widmen der Frage, wie der Bitcoin als erste Digitale Währung wahrgenommen wird. Ich möchte also quasi subjektiv anfangen und nicht mit objektiven Zahlen, Daten, Fakten über den Bitcoin, sondern einfach mal bewusst machen, wie die Wahrnehmung von etwas Neuem funktioniert.

Drei Wahrnehmungstypen (Geld, Teil 5, Bitcoin, so wird er wahrgenommen)

Und das erste sind die verschiedenen Gruppen. Und im Wesentlichen gibt es da nach meiner Einschätzung drei Gruppen:

→ Die erste Gruppe, und das ist die größte im Moment, die haben noch nichts bemerkt. Die haben den Begriff Bitcoin mal gehört, aber sie haben nicht gemerkt, dass hier eine wirkliche Revolution auf dem Weg ist, dass es hier um eine grundsätzliche Veränderung unserer Wirtschaft geht, weil nichts greift tiefer ein in unsere Wirtschaft als das Geld. Und dass in diesem Bitcoin auch, und in der Technik dahinter, auch die Idee und die Möglichkeit der Dezentralisierung Und das sind nur zwei der Dinge, zwei der Revolutionen, die gerade passieren. Und die größte Gruppe der Menschen hat davon noch überhaupt nichts bemerkt.

→ Die zweite Gruppe hat etwas bemerkt. Die hat aber noch nichts, nichts oder noch nichts, verstanden.

→ Und die dritte Gruppe hat die wesentlichen Dinge verstanden. Bei den Menschen, die verstanden haben, was hier im Moment passiert, schleichend aber mit zunehmender Dynamik passiert, gibt es Menschen die positiv damit umgehen, positiv darüber sprechen, und es gibt Menschen, die negativ damit umgehen und negativ darüber sprechen. Wenn zum Beispiel ein Banker, oder sollte ich sagen „ein Bankster“, einer großen und bekannten Bank sagt, der Bitcoin sei Betrug, und kurze Zeit später kauft seine Bank Bitcoin, kauft sich also ein in diesen sogenannten Betrug, dann wissen wir: Das ist jemand, der hat es verstanden, redet aber trotzdem negativ. Zum Beispiel, um die Preise in den Keller rauschen zu lassen, oder auch, weil er um seine Machtposition fürchtet.

tombark / Pixabay

Wahrnehmungsphänomen: Neues wird mit Altem und Bekanntem verglichen (Geld, Teil 5, Bitcoin, so wird er wahrgenommen)

Im zweiten Teil dieses Videos möchte ich nun etwas sagen zu dieser Gruppe, die noch nichts verstanden hat. Ich möchte aufzeigen, wie ein grundsätzlicher Mechanismus unseres Verstandes funktioniert:

Der Bitcoin ist die erste funktionierende digitale globale grenzenlose Währung auf diesem Planeten. Es ist also etwas Neues.

Wenn wir uns hier mal eine Zeitlinie ziehen, dann haben wir hier die Zukunft, hier die Gegenwart, und hier die Vergangenheit. Und wir haben hier einen Menschen, der etwas wahrnimmt, was neu ist und was die Zukunft verändern wird, dieses aber nicht als Neues erkennt. Und das ist typisch, ist ein typisches Muster unseres Verstandes: Dass wir neue Dinge nicht als neu erkennen, sondern sie alten, bekannten Dingen zuordnen. Unser Verstand ist ein Zuordnungssystem im Wesentlichen. In der Vergangenheit haben wir in unserem Verstand verschiedene Muster gebildet. Und der Mensch sieht nun etwas Neues und ordnet dieses Neue irgendeinem Muster aus der Vergangenheit zu im Sinne einer Analogie: „Das ist so was wie…“

→ Können Sie sich erinnern, als die ersten Personal Computer kamen? Da hat man uns erklärt: „Das ist so was wie eine Kreuzung aus Telefon und Fax“. Also es wurde Bezug genommen auf zwei bekannte Dinge aus der Vergangenheit, und man hat versucht zu erklären, dass das so eine Kreuzung aus zwei bekannten Mustern ist. Und es stimmte nicht. Der Computer war etwas völlig neues und hat die Welt verändert.

→ Oder gehen wir noch ein bisschen weiter zurück. Als Carl Benz in einer Hinterhofwerkstatt in Mannheim das erste Auto zusammengebaut hat, sprachen die Menschen von der „pferdelosen Kutsche“ oder dem „pferdelosen Wagen“. Es wurde also Bezug genommen zu etwas Bekanntem in der Vergangenheit, nämlich den Pferdekutschen, die überall herum fuhren, und die die Menschen kannten. Und plötzlich war da ein Wagen, der fuhr ohne dass Pferde ihn zogen. Und dann haben viele Menschen auch gesagt, das sei Teufelswerk.

Wir ordnen also das Neue den bekannten Mustern aus der Vergangenheit zu, und nicht selten ist das etwas Negatives. Negative Muster aus der Vergangenheit.

So gehen Leute hin und sagen: „Der Bitcoin, und alles was da passiert, ist so was wie die Tulpenzwiebel-Spekulationen im 17. Jahrhundert in Holland.“ Da muss man schon sehr weit in die Vergangenheit zurückgehen. Aber das kann ja nicht sein, denn der Bitcoin, ich wiederhole es noch mal, ist etwas Neues: die erste funktionierende digitale globale grenzenlose dezentralisierte nicht-kontrollierbare Währung auf diesem Planeten. Und das wird alles verändern.

Also: Es geht letztlich darum, etwas Neues als etwas Neues zu erkennen und zu überlegen in Richtung Zukunft, was sich daraus entwickeln könnte, statt den Bezug herzustellen zur Vergangenheit.

Alles Gute,

Marius Ebert

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Geld, Teil 5, Bitcoin, so wird er wahrgenommen)

 

Wichtiger Hinweis: Dieser Text ist nur ein Teil einer größeren Serie zum Thema Geld. Bitte beachten Sie auch die anderen Teile.

© Dr. Marius Ebert

 

Technischer Betriebswirt/in IHK, welche Fächer, wie schwer, Teil 5

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Technischer Betriebswirt/in IHK, welche Fächer, wie schwer, Teil 5)

Marius Ebert hier. Ich grüße Sie. Es geht um den Technischen Betriebswirt/in,  genauer es geht um die Frage: „Welche Fächer kommen hier vor und was wird in diesen Fächern verlangt?“.

Struktur der Prüfung (Technischer Betriebswirt/in IHK, welche Fächer, wie schwer, Teil 5)

Kurz die Struktur, damit auch die einsteigen können, die die ersten Teile nicht gesehen haben. Dies ist bereits der, ich glaube, vierte Teil einer Serie. Die Prüfungsordnung zum TBW, Technischen Betriebswirt/in IHK besteht aus drei Teilen:

  • Die ersten beiden Teile sind im Wesentlichen schriftlich,
  • und das dritte hier ist schriftlich und mündlich,  das ist die Projektarbeit und es ist das Fachgespräch.

Ich gehe in einem späteren Teil auf dieses Thema hier, dritter Prüfungsteil noch genauer ein.

Im ersten Prüfungsteil erwarten uns vier Fächer, im zweiten  Prüfungsteil erwarten uns drei Fächer, eines dieser Fächer wird noch ergänzt durch kleine mündliche, sogenannte Situations-Aufgabe, deswegen sagte ich grade „größtenteils schriftlich“ hier oben, ja, schriftlich plus hier in dem einen Fach diese Situations-Aufgabe, aber auch dazu später mehr.

  • Wir haben das erste Fach besprochen, das war VWL.
  • Wir haben das zweite Fach besprochen,  das war Rechnungswesen.
  • Wir haben das dritte Fach besprochen, das war Finanzierung und Investition.
  • Und im Fokus dieses Videos ist das vierte Fach im ersten Prüfungsteil: Material-,  Produktions- und Absatzwirtschaft. Darum geht es also hier in diesem Video. Es geht also um das Fach Materialwirtschaft, Produktionswirtschaft und Absatzwirtschaft.

Material-, Produktions- und Absatzwirtschaft (Technischer Betriebswirt/in IHK, welche Fächer, wie schwer, Teil 5)

Und Sie merken schon: Dieses Fach ist sehr umfangreich. Es ist, inhaltlich gilt es als gar nicht so schwer. Also die Zahl der schlechten Ergebnisse ist höher bei den Fächern Rechnungswesen und Finanzierung/Investition. Ich sprach im letzten Video darüber. Aber das Problem ist hier: Dieses Fach ist sehr umfangreich. Schauen Sie mal: Das ist im Prinzip die ganze Betriebswirtschaftslehre, ja Material beschaffen, aus dem Material oder das Material verbraten in der Produktion und das ganze abzusetzen, Absatzwirtschaft, modernes Wort dafür Marketing, heute der entscheidende Engpass, ja es ist nicht mehr so sehr der Engpass, Material zu beschaffen und zu produzieren, zumindest in den meisten Branchen nicht, aber Absatzwirtschaft ist heute der entscheidende Engpass, das heißt das Zeug verkauft zu bekommen. Und alle diese drei Gebiete sind relativ umfangreich. Und wenn ich meine Unterlagen so anschaue, die ich geschrieben habe für die Teilnehmer, dann ist dieses Gebiet Absatzwirtschaft das umfangreichste.

Und jetzt gibt es hier so ein paar Geheimtipps. Da gibt es zum Beispiel den Geheimtipp, dass man sagt „Absatzwirtschaft, das sind ja nur 20 Prozent der Prüfung, das setzen wir auf Lücke, das machen wir gar nicht…“ – Vorsicht bitte mit so etwas! Vorsicht bitte. Denn das galt mal, und dann gab es eine Prüfung, da was Absatzwirtschaft plötzlich 40 Prozent der Prüfung, und die Leute, die das gemacht haben, sind fürchterlich auf den Bauch gefallen. Was man hier braucht, ist ein vernünftiges, strukturiertes Vorgehen beim Lernen. Ich selber habe für Absatzwirtschaft eine Struktur entwickelt, anhand derer man sehr schnell dieses Gebiet in den Griff bekommt, denn was man wissen muss in der Prüfung über Absatzwirtschaft, ist geht nicht besonders ins Detail. Aber was man hier wissen muss, ist vor allem, na, halten wir das mal fest, bei Absatzwirtschaft sind insbesondere die Strukturen, das heißt: Man muss wissen, was es im Rahmen der Produktpolitik für Möglichkeiten für Instrumente gibt, denn es wird öfter mal verlangt, hier ist ein kleiner Fall, hier ist ein kleines Unternehmen in der und der Situation, jetzt machen Sie doch mal absatzwirtschaftlich einen Vorschlag, was sollen die denn jetzt machen, entwickeln Sie mal eine kleine Strategie. Und da ist es gut, wenn man anhand der Strukturen ein paar Punkte mehr nennen oder ein bisschen erläutern kann. Viel mehr ist gar nicht verlangt, ja, wenn man die Strukturen sieht, dann wird das Ganze gar nicht mehr so schwierig. Genauso habe ich es hier bei Produktionswirtschaft und bei Materialwirtschaft auch gemacht. Ja, da sind die Strukturen sogar noch einfacher. Also wenn man hier die Strukturen kennt und sieht, kann man dieses Fach in den Griff bekommen. Andere, die nur zugeschüttet werden mit Inhalten ohne Struktur, die ersaufen hier, ja, das muss man ganz klar so sagen. Denn wie gesagt: Dieses Fach ist nicht nur umfangreich, es ist das umfangreichste, umfangreichste Fach, ja, vom Stoff her ist es das umfangreichste Fach aus dem ganzen Rahmenstoffplan und von allen sieben Prüfungsfächern. Und ich sage es nochmal: Der Schlüssel liegt hier in Struktur, Struktur, Struktur. Wenn Sie hier Lernmaterial haben, was immer es ist, in dem Sie die Struktur erkennen können, dann haben Sie eine Chance. Wenn Sie hier nur die Inhalte pauken, dann ersaufen Sie hier, ja das muss man so sagen. Wie gesagt: Inhaltlich ist es nicht schwer, es ist ein Rechen- und Laberfach. Ja, was ist denn Marketing? – Marketing bis zum größten Teil Labern,  ja. Wenn man hier einigermaßen vernünftig die Strategie, ja, da was erzählen kann zu einer Strategie, dann ist das natürlich richtig, denn alles ist richtig. Alles ist richtig, was nicht völlig absurd ist, ja, im Bereich Marketing, denn letztlich entscheidet der Markt, was richtig ist. Und da können Dinge, die sich vielleicht ein bisschen schräg anhören, durchaus am Markt bestätigt werden. Also das Laberfach bezieht sich hier auf Absatzwirtschaft. Rechnen, das kann es ein bisschen geben im Rahmen der Materialwirtschaft. Da muss man vielleicht mal so eine Lagerdisposition machen: Soviel haben wir, so viel brauchen wir noch, so viel kriegen wir rein, wie viel müssen wir jetzt vorbestellen und irgend so was, ja, also eine einfache Materialdisposition. Im Rahmen der Produktionswirtschaft, na ja, auch teils, teils. Ja, teils verbale Fragen, manchmal auch ein bisschen Rechnen hier. Also das Rechnen bezieht sich auch ein bisschen auf die Produktionswirtschaft, Aber insgesamt sind diese Rechenaufgaben, hier kann man zum Beispiel optimales Produktionsprogramm machen im Rahmen von Produktionswirtschaft, sind diese Rechenaufgaben, bewegen sich alle im Bereich der vier Grundrechenarten. Also schwer ist das nicht rechentechnisch. Keine Ableitung, keine Integralrechnung, also auch keine Differentialrechnung,  ja, keine Ableitung, keine Differentialrechnung, wird alles nicht verlangt, sondern vier Grundrechenarten, Prozentrechnen und Dreisatz, das ist das, was hier verlangt wird, ja, und hier im Bereich von Absatzwirtschaft muss man eben strukturiert labern können.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Technischer Betriebswirt/in IHK, welche Fächer, wie schwer, Teil 5)

Machen Sie den ersten Schritt, besorgen sich die Prüfungsordnung. Wie? – Ich habe das für Sie schon vorbereitet. Klicken sie auf den Link unter dem Video. Wenn das hier das Video ist, dann sollte es unter dem Video und in dem Bereich unter dem Video eine Link geben, bei YouTube ist sehr schön sauber hier links. Sie klicken auf diesen Link, Sie tragen Ihre Email ein, ja, wenn Sie auf den Link klicken, erscheint eine Seite. Auf dieser Seite tragen Sie Ihre Email ein, das ist durch einen roten Pfeil gekennzeichnet, und dann bekommen Sie dieses Info-PDF, diese Prüfungsordnung, die ich für Sie vorbereitet habe, bekommen Sie völlig kostenlos und unverbindlich zugeschickt.

Alles Gute.

Marius Ebert

 

 

© Dr. Marius Ebert

Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Prüfungsaufgaben, Teil 5

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Prüfungsaufgaben, Teil 5)

Hallo, mein Name ist Marius Ebert. Herzlich willkommen zur Fortsetzung.

Die relevanten Zahlen, die wir hier brauchen, finden Sie in Teil 4 dieser Videoserie „Wirtschaftsfachwirt/in Rechenaufgaben“. Wir sind hier in Teil 5. Wir setzen auf auf Teil 4. Und die Fragestellung in Aufgabenteil b): Wir sollen den DB, den Deckungsbeitrag je Produkt berechnen.

Berechnung des Deckungsbeitrages pro Produkt (Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Prüfungsaufgaben, Teil 5)

Und ich zeigte Ihnen noch einmal die Struktur: Wir hatten in Aufgabenteil a) die Aufgabe, das Betriebsergebnis zu berechnen. Jetzt geht es um den Deckungsbeitrag. Noch einmal die Struktur: Die Struktur sieht folgendermaßen aus: P ist der Preis. P von Produkt 1 minus KV, variable Kosten von Produkt, vom Produkt 1 natürlich, von Produkt 1, also Preis von Produkt 1, variable Kosten von Produkt 1, das ist eine „1“ hier, und dieses beides zusammen nennen wir den Stück-DB, den Stückdeckungsbeitrag. Manche sagen auch „Deckungsspanne“ dazu. Wenn wir das multiplizieren mit der verkauften Menge von X1, dann haben wir hier den Gesamt-Deckungsbeitrag. Und genau diesen Gesamt-Deckungsbeitrag sollen Sie hier berechnen.

Bei der Berechnung des Betriebsergebnisses mussten wir noch die fixen Kosten abziehen, und zwar en bloc als einen Betrag. Hier geht es also darum, den Deckungsbeitrag je Produkt zu berechnen. Machen wir es anhand von Zahlen. Ich mache es mal am Beispiel von Produkt 1. Da hatten wir Erlöse von 75.000. Erkennen Sie bitte hier die Grundstruktur, ja, hier nur hat man diese Klammer (P-KV)*x sozusagen ausmultipliziert, das heißt hier steht p mal x. Das sind die Erlöse. Und man hat die KV aufgespalten in mehrere Unterarten von KV.  Ja und? – Dann addieren wir sie wieder auf, und dann sind wir genau wieder hier. Also wo ist das Problem? Lassen Sie sich bitte nicht irritieren. Also wir hatten die KVFertigung, und zwar gesamt von 28.000. Diese 28.000 sind KV*X, ja, also hier dieses KV*X ausmultipliziert, aber vorher aufgespalten in KVFertigung, da hatten wir KVVertrieb, und da hatten wir KVVerwaltung, ja, KVFertigung, KVVertrieb, KVVerwaltung. Also einfach nur die variablen Kosten aufgespalten, und man muss sie dann nachher wieder addieren. Also: KVVertrieb waren 3.000, auch hier wieder, wenn das KVFertigung sind, dann müssen wir hier sagen: Das ist KVVertrieb * X, und dann haben wir hier noch KVVerwaltung, sehr ungewöhnlich, hier variable Kosten zu berechnen, aber nehmen wir das mal so hin, KVVerwaltung*X.

So, und wie berechnen wir jetzt den Gesamtdeckungsbeitrag? – Indem wir dieses Minus jetzt hier ins Spiel bringen. Das heißt: Wir berechnen P*X-KV*X, wobei wir hier drei KVs haben, die wir vorher aufaddieren. Also die Struktur unserer Berechnung lautet jetzt: P*X-(KVFertigung*x + KVVertrieb* X + KVVerwaltung*X). Das also jeweils aufaddiert und dann abgezogen von diesen Erlösen. Freundlicherweise haben wir die Zahlen hier schon. Also: KVFertigung*X  sind die 28.000, KVVertrieb sind sie 3,000, und KVVerwaltung sind sie 8.000.

Also was müssen wir tun? – Wir müssen rechnen 75.000- 28.000-3.000-8.000. Und wenn wir das genauso berechnen, 75.000-28.000 -3.000-8.000, dann kommen wir auf einen Gesamtdeckungsbeitrag von Produkt 1 von 36.000.

Und das ganze Spiel machen wir jetzt für Produkt 2 und für Produkte drei auch noch einmal. Das erspare ich uns jetzt hier, das vorzurechnen. Wenn Sie das Prinzip verstanden haben, ist es sehr einfach.

Erkennen Sie also bitte in den Aufgaben immer das Grundprinzip und seine Varianten, dann brauchen Sie nicht hunderttausend alte Aufgaben durchzurechnen, und parallel in die Kirche zu gehen und sagen: „Bitte, lieber Gott, mach dass das genau so kommt, wie ich es geübt habe, aber nur mit anderen Zahlen, das ist noch okay, aber sonst keine Variante bitte…“. Dann schmeißen Sie nicht die Varianten aus der Bahn, ja, dann werfen die Varianten Sie nicht aus der Bahn, sondern Sie erkennen, dass es immer das gleiche Prinzip ist, aber auch immer mal wieder variiert.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Prüfungsaufgaben, Teil 5)

A propos, wo wir gerade dabei sind, Prinzipien zu erkennen: Ich habe für Sie die Prüfung zum Wirtschaftsfachwirt/in entschlüsselt, und diese wertvolle Insider-Informationen bekommen Sie, wenn Sie unter dem Video auf den Link klicken und sich in das Formular eintragen. Diese Information Ist nur eine begrenzte Zeit online. Klicken Sie also jetzt auf den Link unter dem Video und tragen sich in das Formular ein.

Viel Erfolg für Sie.

Marius Ebert

© Dr. Marius Ebert

Portfolio-Modelle, Teil 5

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Portfolio-Modelle, Teil 5)

Willkommen zurück – Teil fünf unserer kleinen Serie über die Portfolio-Modelle.

Strategie-Empfehlungen (Portfolio-Modelle, Teil 5)

Und wir waren beim Boston-Fenster, und ich zeige Ihnen noch mal Schritt für Schritt die Entwicklung dieses berühmten Boston Fensters. Und machen Sie es genau so.

Erstens: der relative Marktanteil. Der relative Marktanteil ist der eigene Marktanteil im Verhältnis zum größten Konkurrenten. An der Ordinate steht das Marktwachstum.

Wir skalieren in niedrig und hoch, wir skalieren in niedrig und hoch, wir ziehen die Linien durch und erhalten 4 Felder – das berühmte Boston-Fenster, soweit ich hier freihändig hinkriege.

  • So, hier unten, das sind die Armen Hunde, die Poor Dogs,
  • hier, das sind die Fragezeichen,
  • hier sind die Stars,
  • und hier sind die Cash Cows.

Wenn Ihnen das alles jetzt zu schnell geht, schauen Sie bitte Video Teil 1 bis 4, denn hier geht es um die Normstrategien.

  • Was ist die Normstrategie für die Armen Hunde? – Die Normstrategie lautet desinvestieren. Investieren heißt ja wörtlich Einkleiden, also das heißt hier ausziehen, raus, nichts mehr weiter machen nicht mehr ausbauen, denn die Poor Dogs sind am Ende ihres Lebenszyklus‘. Hier hinter dem Modell steckt ja das Lebenszyklusmodell.
  • Bei den Fragezeichen ist die Strategie-Empfehlung zweigeteilt: entweder investieren oder, wie unten auch, desinvestieren. Deswegen heißen die Dinger Fragezeichen, weil man es eben nicht genau weiß. Investieren oder desinvestieren.
  • Bei den Stars lautet die Strategie-Empfehlung investieren.
  • Und bei den Cash Cows lautet die Strategie Empfehlungen: melken. Melken. Ja, hier oben investieren, hoher relativer Markanteil, hohes Marktwachsen, weiter ausbauen, hier melken.  Melken bedeutet Abziehen der finanziellen Mittel, denn Cash Cows bedeutet: Die bringen Liquidität, die sind dick im Markt drin, ja, so wie Aspirin bei Bayer zum Beispiel ist eine Cash Cow, dick im Markt drin, das Marktwachstum ist nicht mehr so hoch. Allein deswegen, weil das Unternehmen oder das Produkt besser gesagt dick im Markt drin ist. Das heißt: Hier kommen die liquiden Mittel her.

Im nächsten Video schauen wir, was Sie mit dem Bosten- Fenster noch so alles machen können, zum Beispiel seine Nutzung als Controlling Instrument.

Ja, vielen Dank.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Portfolio-Modelle, Teil 5)

Schauen Sie auch unter www.spasslerndenk-shop.de für weitere Lernhilfen.

Vielen Dank.

Lernen ohne Leiden – mein Name ist Dr. Marius Ebert. Seit mehr als 25 Jahren lernen Menschen durch meine Methode leichter und bestehen ihre Prüfung sicher. Meine Methode funktioniert schnell und sicher. Wenn Sie mehr darüber wissen wollen, dann klicken Sie bitte auf den Link unter diesem Video.

 

© Dr. Marius Ebert

Personalentwicklung, Prüfungsfragen, Teil 5

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Personalentwicklung, Prüfungsfragen, Teil 5)

Das Insider-Video „Prüfung Personal-Fachkaufmann/frau entschlüsselt“ ist noch verfügbar. Klicken Sie auf den Link unter dem Video.

Mein Name ist Marius Ebert. In dieser Video-Serie zeige ich Ihnen, wie man Lösungen generiert für Prüfungsfragen. Hier geht es wieder um einen internes, internes Qualifizierungsprogramm. Und hier werden wir nun gefragt nach den Informationsquellen.

5 Informationsquellen für ein internes Qualifizierungsprogramm (Personalentwicklung, Prüfungsfragen, Teil 5)

Informationsquellen – und wir verbalisieren wieder, verbalisieren, denn das Wort „Informationsquellen“ generiert jetzt nicht unbedingt Lösungen in unserem Kopf. Also was muss ich wissen, um die richtigen Mitarbeiter in ein internes Qualifizierungsprogramm zu bringen. Oder wo könnte, wer könnte mir sagen, welche Mitarbeiter? Was könnte mir sagen, welche Mitarbeiter?

Wir machen uns eine Struktur der Lösung. Ich glaube, nach fünf Informationsquellen sind wir hier gefragt.

  • Mir fällt ein zunächst einmal die Personalbeurteilung. In guten Personalbeurteilungen steht immer auch der Aspekt „interne Weiterbildung“ oder „Weiterbildung generell“. Da wird der Mitarbeiter gefragt, da werden Notizen gemacht, das wird festgehalten. Das kann also eine Informationsquelle sein.
  • Dann ein Kunden-Feedback: Wir befragen oder beobachten auch wir unsere Kunden reagieren auf unsere Produkte oder Serviceleistungen, und ein Kunden-Feedback kann eine Informationsquelle sein, zum Beispiel was wir schulen in diesem intern Qualifizierungsprogramm. Denn die Fragen, um Lösungen zu generieren sind oft „Wer?“, „Was?“, „Wie lange?“, ja, „Wie viele?“, „Wer?“ – ja, hatte ich schon gesagt, ja. Das sind W-Fragen, mit denen wir jetzt auch hier wieder Informationsquellen generieren können. Also Kunden-Feedback bezieht sich auf das zum Beispiel, was geschult wird.
  • Dann die Selbsteinschätzung der Mitarbeiter. Die Selbsteinschätzung der Mitarbeiter, die ich wiederum feststellen kann über Gespräche.
  • Damit habe schon wieder das nächste: Gespräche. Gespräche können sich auf viele Dinge beziehen: Auf das „Wer?“, auf das „Was?“, auf das „Wie lange?“ und „Wie viel?“, also die Dosierung.
  • Und zum Beispiel Testergebnisse. Testergebnisse, zum Beispiel von Mitarbeitern in Assessment-Centern oder ähnlichen Veranstaltungen. Das könnte wieder hinweisen, wer zur Schulung kommt und was geschult wird, ja.

Sie sehen: Das sind 5. Ich könnte andere hier noch generieren. Wenn man verstanden hat, wie man Lösungen generiert, ist es nicht mehr so schwer.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Personalentwicklung, Prüfungsfragen, Teil 5)

Klicken Sie nun auf den Link unter dem Video und holen Sie sich die Insider-Information „Prüfung Personal-Fachkaufmann/frau entschlüsselt“.

Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

 

© Dr. Marius Ebert

Gewinnschwelle, Teil 5

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Gewinnschwelle, Teil 5)

Hallo und herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert, und wir betrachten in einer kleinen Serie Fragen rund um den Break Even. Und hier geht es nun um den Sicherheitskoeffizienten, den Sicherheitskoeffizienten.

Definition des Sicherheitskoeffizienten (Gewinnschwelle, Teil 5)

Und dieser Sicherheitskoeffizienten ist definiert als aktueller Gesamtumsatz, aktueller Umsatz, minus Break-Even-Umsatz, dividiert durch aktuellen Umsatz. Das Ganze mal hundert.

Genau betrachtet haben wir hier eine Quote, denn hier oben steht der Abstand zwischen dem aktuellen Umsatz und Break-Even-Umsatz, also sozusagen die Strecke, die man über Wasser ist, ins Verhältnis gesetzt zum aktuellen Umsatz, das heißt der quotale Anteil dieser Sicherheitsmarge zum gesamten Umsatz.

Das heißt: Wenn dieser Wert zum Beispiel 19 Prozent beträgt, dann bedeutet das: Wenn das Unternehmen von aktuellen Umsatz 19 Prozent verliert, ist es gerade mal am Break Even, deswegen heißt das Ding auch Sicherheitskoeffizient.

Und im Grunde muss man es gar nicht mit den Umsätzen berechnen, sondern man könnte auch berechnen die aktuelle Absatzmenge, aktuelle Menge minus Break-Even-Menge, dividiert durch aktuelle abgesetzte Menge führt genau zum gleichen Ergebnis. Das Ganze mal 100, erhalten wir den prozentualen Anteil, den man nicht verlieren darf, ohne in die Verlustzone oder genauer in den Break Even zu kommen.

Ja das war’s schon wieder. Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Gewinnschwelle, Teil 5)

Schauen Sie mal unter www.spasslerndenk.de oder unter www.spasslerndenk-shop.de

Vielen Dank.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Plankosten, Teil 5

IHK-Prüfung entschlüsselt (Plankosten, Teil 5)

Wilkommen zurück. Mein Name ist Marius Ebert, und in diesem Video geht es speziell um bestimmte prüfungstechnische Tricks bei der Verbrauchsabweichung im Rahmen der Plankostenrechnung.

Nun, ich mache den Ablauf dieses Schemas noch mal ganz schnell. Schauen Sie in die anderen Videos, da ist es ausführlich erklärt.

Wiederholung der bisherigen Video-Inhalte (Plankosten, Teil 5)

Wir steigen ein bei unserer Planbeschäftigung, rechnen hinzu die Plankosten, ermitteln die Kurve der verrechneten Plankosten, gehen hier hoch zu den Fixkosten, haben entsprechend die Sollkostenkurve, die sich entsprechend hier so fortsetzt, und jetzt haben wir in der Aufgabe eine Ist-Beschäftigung. Das ist unser Plan-Wert, hier ist der Ist-Wert. Die Ist-Stunden, das sind die Planstunden, denn hier steht t, die Stunden, hier steht Kverrechnet, das ist diese Kurve hier, und dann steht hier KSoll, das ist diese Kurve hier.

So, jetzt Ist-Beschäftigung 200 Stunden sind geplant, nur von mir aus 150 werden erreicht, zugeordnet werden bestimmte Ist-Kosten. Diese Ist-Kosten liegen normalerweise über der Soll-Kostenkurve, aber jetzt Achtung, sie können auch drunter liegen. Dann ist das hier die Verbrauchsabweichung. Die Bezugsgröße ist also immer die Soll-Kostenkurve. Entweder ich komme von oben, dann ist es eine Unwirtschaftlichkeit, der Kostenstellenleiter hat mehr verbraucht, als er sollte, oder hier geht runter, dann ist eine besondere Wirtschaftlichkeit. Das ist meine Verbrauchsabweichung.

Die Beschäftigungsabweichung geht entsprechend von hier nach hier, das ist immer die Abweichung von Soll-Kosten und Kurve der verrechneten Plankosten. Das hier, diese Strecke von hier bis hier ist also meine Beschäftigungsabweichung, diese ganze Strecke von hier bis hier.

Bestimmung der Gesamtabweichung (Plankosten, Teil 5)

Und dementsprechend ist in dem Fall nur der Restwert meine Gesamtabweichung.

Das Bild sieht  also so aus: Das ist die Verbrauchsabweichung, das hier ist die Beschäftigungsabweichung, und hier in der Differenz, nicht in der Summe, wie in den anderen Videos, ist die Gesamtabweichung. Hier muss man also ein bisschen aufpassen, und ein ähnliches Bild ergibt sich, wenn wir nicht eine Unterbeschäftigung haben, denn hier haben wir weniger gemacht, als wir geplant haben, sondern eine Überbeschäftigung, dann liegen wir nämlich hier, und dann ergibt sich ein ähnliches Bild. Das schauen wir uns im nächsten Video dann mal an.

Also die Gesamtabweichung ist hier eine Differenz: Beschäftigungsabweichung minus Verbrauchsabweichung, wo es normalerweise eine Summe ist.

Mein Name ist Marius Ebert.

IHK-Prüfung entschlüsselt (Plankosten, Teil 5)

Schauen Sie mal unter www.spasslerndenk.de für meine Seminare.

Vielen Dank.

 

© Dr. Marius Ebert