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Die Kraft der Vorstellung, wieder mal sehr anschaulich demonstriert

Viel ist in den letzten Jahren geforscht worden darüber, wie der Mensch durch seine Vorstellungskraft seine Welt beeinflusst. Das folgende Beispiel bietet daher keine neuen Erkenntnisse, zeigt aber wieder mal, wie kraftvoll die menschliche Vorstellung ist:Ein amerikanischer Student will sich aus Liebeskummer umbringen und schluckt haufenweise Pillen eines Antidepressivums. Sein Blutdruck sinkt dramatisch ab und er wird in eine Klinik eingeliefert. Die Mediziner kämpfen um sein Leben, können jedoch zunächst seinen Zustand nicht stabilisieren. Dann stellt sich heraus: Der Student hatte an einer medizinischen Studie teilgenommen. Eine Hälfte der Probanden bekam das richtige Medikament, die andere Hälfte nur Pillen ohne Wirkstoff. Zur letzteren Gruppe gehörte der Student.

tabletten

Als der liebeskranke Amerikaner davon erfuhr, sei er innerhalb kürzester Zeit ohne Beschwerden gewesen, so berichtet die „WELT“ und bezieht sich dabei auf einen Bericht des US-Fachmagazins „General Hospital Psychiatry“. In diesem Fachartikel wird dargelegt, dass es vor allem die Erwartungshaltung ist, die die Wirkung hervorruft. Wer also Pillen mit einer negativen Erwartung schluckt, löst damit eine krank machende Wirkung aus. Dies ist die negative Seite des so geannten „Placebo-Effektes“. Man nennt ihn den Nocebo-Effekt (= ich werde schaden).

(Bildnachweis: fotolia)

Bis zum nächsten Mal,  viele Grüße

Marius Ebert

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Personalfachkaufmann/frau: Bindung an den Arbeitgeber, wenn dieser die Fortbildung bezahlt

Immer wieder taucht die Frage auf, wie lange der Arbeitnehmer an das Unternehmen gebunden ist, wenn das Unternehmen Fortbildungskosten übernommen hat.

Grundformel und Sinn der Regelung

Die Grundformel lautet: Wenn der Arbeitgeber die Fortbildungskosten übernommen hat (auch teilweise), und der Arbeitnehmer (!) kündigt (während oder nach der Fortbildung), dann kann der Arbeitgeber grundsätzlich die Rückerstattung dieser Kosten verlangen. Dies gilt aber nur für bestimmte Zeiträume, die wiederum von der Länge der Fortbildung abhängen und nur, wenn eine Rückzahlungsklausel vertraglich vereinbart ist (entweder schon im Arbeitsvertrag oder als Ergänzung zum Arbeitsvertrag oder auch in einer separaten Vereinbarung. Der Sinn dieser Regelung ist klar erkennbar: Der Arbeitgeber möchte vermeiden, dass er dem Arbeitnehmer eine teure Fortbildung bezahlt und dieser sich dann dankend verabschiedet. Die Rückzahlungsklausel gilt aber auch, wenn der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer verhaltensbedingt kündigt oder der Arbeitnehmer die Auflösung des Arbeitsverhältnisses durch einen Aufhebungsvertrag selbst veranlasst.

Bindungsdauer

Bindungsdauer an AG

Zu den Fortbildungskosten gehören

In die Fortbildungskosten einbeziehbar und damit auch rückzahlbar sind:

  • Seminargebühren,

  • Prüfungsgebühren,

  • Kosten für Seminarunterlagen

  • Reisekosten (An- und Abreise)

  • übernommene Unterkunfts- und Verpflegungsaufwendungen.

Übrigens: Das Dr. Ebert Kolleg hat sehr kurze Lehrgänge, die so ganz nebenbei auch noch den Vorteil haben, dass die Bindung an den Arbeitgeber nach dem Lehrgang auch recht kurz sind. Wer zum Beispiel bei uns den Personalfachkaufmann/frau in 12 Tagen macht (verteilt auf zwei Blöcke a 6 Tage), der hat eine Lehrgangsdauer von „bis zu vier Monaten“ und damit eine Bindungsdauer  von 2 Jahren. Wer den Lehrgang in der am Markt üblichen Form von 1,5 bis zwei Jahren Dauer macht, der hat ein ganzes Jahr längere Bindungsdauer.

Bis zum nächsten Mal,  viele Grüße

 

Marius Ebert

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