Archiv für den Monat: August 2017

Wann entfällt die Pflicht zur Mahnung beim Zahlungsverzug?

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Wann entfällt die Pflicht zur Mahnung beim Zahlungsverzug?)

Wann entfällt die Pflicht zur Mahnung beim Zahlungsverzug – Fragezeichen.

Rechtsgrundlage § 286 BGB (Wann entfällt die Pflicht zur Mahnung beim Zahlungsverzug?)

Wann entfällt die Pflicht zur Mahnung beim Zahlungsverzug?

Rechtsgrundlage im BGB ist der § 286 BGB, so, und da haben wir verschiedene Dinge — bitte schauen Sie rein. Ich werde die wichtigsten Dinge hier aufführen:

  • Einmal gilt die Regel „30 Tage genug für Verzug“, das heißt, dass drei Tage, nach nicht drei, sondern 30 Tage nach Zugang der Rechnung, 30 Tage nach Zugang der Rechnung gerät der Schuldner automatisch in Verzug, auch ohne Mahnung, ja. Das ist ja die Frage hier: Wann entfällt die Pflicht zur Mahnung?
  • Und die zweite wichtige Regel ist: Zeitpunkt, Zeit war, die Zeit für die Zahlung war kalendermäßig bestimmt. Auch dann entfällt die Mahnung, ja. Man schreibt dann auf die Rechnung drauf zum Beispiel „Zahlen Sie sofort“ oder „Zahlen Sie bis zum …“, ja, dann ist die Zeit kalendermäßig bestimmt.
  • Und natürlich: Wenn der Käufer verweigert. Ja, wenn der Käufer sagt: „Du kannst machen, was du willst, ich zahle sowieso nicht..:“, da muss man natürlich nicht mehr mahnen.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Wann entfällt die Pflicht zur Mahnung beim Zahlungsverzug?)

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© Dr. Marius Ebert

 

Wann beginnt die Verjährung neu zu laufen?

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Wann beginnt die Verjährung neu zu laufen?)

Wann beginnt die Verjährung neu zu laufen?

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Wann beginnt die Verjährung neu zu laufen?)

Wann beginnt die Verjährung neu zu laufen?

  • Wenn der Schuldner, schreiben wir das „wenn“ mal hier drüber, Punkt, Punkt, Punkt, wenn der Schuldner den Anspruch anerkennt, ja vorher waren wir in Verhandlung über den Anspruch, und da wurde die Verjährung gehemmt,
  • und eine gerichtliche Vollstreckung beantragt

Dann beginnt die Verjährung wieder zu laufen, die Hemmung, das Stoppen, das Anhalten der des Laufens der Verjährungsfrist wird wieder aufgehoben, weil es jetzt hier ernst wird. Eine gerichtliche Vollstreckung wird beantragt, und dann beginnt die Verjährung wieder zu laufen.

Wir hatten ja auch zwei Gründe gesehen, warum eine Verjährung gehemmt wird. Das eine war, Sie erinnern sich an das andere Video, Es wird über den Anspruch verhandelt, und das Zweite: eine gerichtliche, im weitesten Sinne gerichtliche Maßnahme wird initiiert wie der Mahnbescheid oder die Klage. Und wenn man das weiter fortspinnt, dann kommt man irgendwann, das dauert ein bisschen, aber irgendwann kommt man zur gerichtlichen Vollstreckung, ja, dann kriegt man ein vollstreckbares Urteil zum Beispiel, oder der Mahnbescheid, auf den wird nicht geantwortet, dann kommt der Vollstreckungsbescheid, da antwortet der Schuldner vielleicht wieder nicht drauf, nehmen wir das an, dann hat man irgendwann einen Vollstreckungsbescheid oder ein vollstreckbares Urteil, und den kann man dann in Aktion bringen und die gerichtliche Vollstreckung beantragen, und dann  beginnt die Verjährung wieder zu laufen. So ist der Zusammenhang.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Wann beginnt die Verjährung neu zu laufen?)

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Vorstand der Genossenschaft, Aufgaben

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Vorstand der Genossenschaft, Aufgaben)

Welche Aufgabe hat der Vorstand der Genossenschaft? – Wir  sind also nicht bei der Aktiengesellschaft, sondern wir sind bei der Genossenschaft. Die Aufgabe oder welche Aufgaben könnte man auch sagen hat der Vorstand der Genossenschaft?

Geschäftsführung und Vertretung nach außen (Vorstand der Genossenschaft, Aufgaben)

Der Vorstand der Genossenschaft hat zwei Aufgaben:

  • Die eine Aufgabe ist die Geschäftsführung,
  • und die andere Aufgabe ist die Vertretung der Gesellschaft nach außen, zum Beispiel wenn die Gesellschaft verklagt wird, die Genossenschaft verklagt wird, dann muss ja jemand für die Genossenschaft zum Beispiel Stellung beziehen, und das nennt man Vertreten der Gesellschaft nach außen.

Jetzt kann man aber sagen, ich sagte: Achtung, es ist die Genossenschaft, ist es nicht die Aktiengesellschaft, man kann aber sagen: „Wie Vorstand AG“. Wenn man also gefragt wird: Welche Aufgaben hat der Vorstand der Aktiengesellschaft?, dann kann man genau die gleiche Antwort geben: Geschäftsführung, Führen der Geschäfte, Entwickeln der Strategie, und so weiter, ja, Produktprogramm gestalten und so weiter, Kundenbetreuung, das ist alles Geschäftsführung und Vertretung. Der Vorstand der AG hat also genau die gleiche Aufgabe wie der Vorstand der Genossenschaft.

Okay.

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Im Übrigen glaube ich, dass, wer in die Hölle will, nur einen Fernlehrgang zu buchen braucht. Wollen Sie hingegen lernen ohne zu leiden, dann klicken Sie auf den Link unter diesem Video.

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