Archiv für den Monat: Dezember 2016

Fusionen, Vor- u. Nachteile

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Fusionen, Vor- u. Nachteile)

Unternehmenszusammenschlüsse, darum geht es in diesem Video, und gefragt ist nach Vorteilen und Nachteilen.

Vor- und Nachteile durch mehr Macht (Fusionen, Vor- u. Nachteile)

Also stellen wir uns wieder vor, der Prüfer fragt in der mündlichen Prüfung: „Sagen Sie mal, Unternehmenszusammenschlüsse – ist das eigentlich gut oder schlecht?“ Dann sagen Sie: „Sowohl als auch, das hat Vor- und Nachteile für eine Volkswirtschaft.“ Ja, das ist… oder auch „… für das das Unternehmen selber“. Auch das ist ja jetzt wieder nicht eingegrenzt. Und diese Nichteingrenzung ist im Grunde eine Hilfe.

Viele sehen das als mangelnde Hilfestellung, aber im Grunde ist es eine Hilfe, wenn man ein bisschen was weiß. Wenn also gefragt wird: „Was sind Vor- und Nachteile von Unternehmenszusammenschlüssen?“, könnte man das aus Sicht des Unternehmens beantworten, das dann neu entsteht durch den Zusammenschluss. Man kann es auch aus volkswirtschaftlicher Sicht betrachten. Eins vielleicht noch kurz vorweg: Wir sprechen hier auch von Fusionen, Fusionen. Also: Was sind Vor- und Nachteile einer Fusion? Zwei Unternehmen verschmelzen, schließen sich zusammen.

Und jetzt kann man tatsächlich mal hingehen und sagen: Welche Vorteile hat das neu entstehende, fusionierte Unternehmen.

→ Zum Beispiel mehr Produktivität: Weil vielleicht die Produktionsanlagen hier zusammenkommen und einfach mehr Produktionsanlagen zur Verfügung stehen. Achtung: Das muss natürlich kompatibel sein, sonst gilt das hier wieder nicht.

→ Geringere Kosten pro Stück: Das ergibt sich im Grunde aus dem ersten, aus der höheren Produktivität ergibt sich möglicherweise, dass die Kosten pro Stück sinken, ja, höherer Output bei gleichen Fixkosten, Fixkostendegression, Erfahrungskurveneffekt ist hier das Stichwort.

→ Dann: größere Kapitalbasis: Dieses neu entstehende Unternehmen hat eine größere Kapitalbasis als die beiden kleineren vor der Fusion.

→ Und vor allem: eine bessere Markposition.

Ja, Sie sehen: Ich habe die Frage nach den Vorteilen aus Sicht des Unternehmens beantwortet, also eine betriebswirtschaftliche Sicht eingenommen.

Bei den Nachteilen nimmt man nun tatsächlich traditionell eine volkswirtschaftliche Sicht ein und spricht von

→ Einschränkung des Wettbewerbs: Vorher waren dort zwei Unternehmen, in Konkurrenzsituation, jetzt ist nur noch ein Unternehmen da. Einschränkung des Wettbewerbs.

→ Eventuell überhöhte Preise: Weil dieses eine Unternehmen viel mehr Marktmacht hat, diese überhöhten Preise durchzusetzen.

→ Machtmissbrauch

Und das ist der Nenner, auf den man das alles bringen kann: Die Vorteile lassen sich im Grunde in einem Wort zusammenfassen, nämlich mehr Macht. Mehr Macht ist ja nicht an sich schlecht, ja, mehr Macht durch mehr Kapital, durch mehr Produktivität, durch eine bessere Marktposition, und hier die Nachteile lassen sich auch auf den Nenner bringen: Machtmissbrauch.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Fusionen, Vor- u. Nachteile)

Im Übrigen glaube ich, dass, wer in die Hölle will, nur einen Fernlehrgang zu buchen braucht. Wollen Sie hingegen lernen ohne zu leiden, dann klicken Sie mal auf den Link unter diesem Video.

Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

© Dr. Marius Ebert

 

Fusionen, Arten

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Fusionen, Arten)

Es geht wieder um Unternehmenszusammenschlüsse. Ich nehme aber das kürzere Wort „Fusionen“, eine Unternehmensverschmelzung, einen Unternehmenszusammenschluss.

Horizontale. Vertikale und laterale Fusion (Fusionen, Arten)

Und gefragt wird hier nach den Arten: „Sagen Sie mal: Welche Arten von Unternehmenszusammenschlüssen gibt es?“, so könnte man fragen, oder „Welche Arten von Fusionen gibt es?“, und dann kommen wir zu dieser traditionellen Teilung in horizontal, eine horizontale Fusion, eine vertikale Fusion und einen laterale. Horizontal, vertikal, lateral —  was bedeutet das?

Bei horizontal und vertikal sind wir auf jeden Fall innerhalb einer Branche, eine Branche. Das ist der wesentliche Unterschied zu lateral.

→ Und „horizontal“ bedeutet nun, dass wir uns immer vorstellen hier eine Art Urproduzent, dann von mir aus ein Großhändler, dann ein Einzelhändler, und hier am Schluss der Verbraucher, ja, dass wir uns das vor ungefähr so schematisch vorstellen. Und dann haben wir in der Branche noch einmal einen anderen Urproduzente, einen anderen Großhändler, einen anderen Einzelhändler und einen anderen Kunden, der eben da kauft. Und wenn nun sich hier zwei Großhändler zusammenschließen, horizontal wie der Horizont verläuft, oder zwei Produzenten schließen sich zusammen, dann sprechen wir von horizontaler Fusion innerhalb einer Branche.

→ „Vertikale“ Fusion bedeutet: Wir stellen uns wieder diesen Verlauf vor — der Produzent, der Großhändler, der Einzelhändler und hier der Konsument, also Produzent, Großhändler, Einzelhändler und K wie Konsument. Und vertikal bedeutet nun, dass sich zum Beispiel ein Produzent und ein Großhändler zusammenschließen im Sinne einer Fusion- Das ist vertikal. Horizontal von links nach rechts, vertikal von oben nach unten oder von unten nach oben.

→ Und lateral bedeutet nun, dass sich irgendjemand aus Branche A, BA, zusammenschließt mit irgendjemand aus dem BB, aus Branche B, ja. Lateral bedeutet: Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen schließen sich zusammen. Das ist eine laterale Fusion.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Fusionen, Arten)

Im Übrigen glaube ich, dass, wer in die Hölle will, nur einen Fernlehrgang zu buchen braucht. Wollen Sie hingegen lernen ohne zu leiden, dann klicken Sie mal auf den Link unter diesem Video.

Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

© Dr. Marius Ebert

Franchise-Unternehmenskonzept, Bestandteile

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Franchise-Unternehmenskonzept, Bestandteile)

Woraus kann ein Franchise-Unternehmenskonzept bestehen? Was sind die Bestandteile eines Franchise-Unternehmenskonzeptes?

Franchise beinhaltet mehr als ein Produkt (Franchise-Unternehmenskonzept, Bestandteile)

Ich habe oft betont, dass der Franchise-Geber dem Franchise-Nehmer nicht einfach ein Produkt gibt, das ist kein Franchise, sondern ein komplettes Konzept. Und jetzt beleuchten wir mal die Frage: Was gehört denn zu diesem Konzept?

→ Das ist in der Regel ein Produkt, aber es ist mehr als ein Produkt: Es ist eine Marke, ja, möglichst schon bekannt, ja, oder zumindest im markteingeführt. Markteingeführte Marke.

→ Dann die Ladengestaltung. Ich unterstelle jetzt mal einfach: Es handelt sich um ein solches Franchise-Konzept, ja, Ladengestaltung, ja, so wie bei McDonald’s oder wie auch immer, ja, Foto Porst, ja, diese bekannten Franchise-Unternehmen. Ladengestaltung, ja, also das Konzept zur Ladengestaltung, das ist standardisiert, das wird vorgegeben.

→ Und vor allem, vor allem, vor allem das Vertriebskonzept. Das ist mit das Allerwichtigste.

Ja, das sind die wesentlichen Kernelemente eines solchen Unternehmenskonzepts. Zu dem Vertriebskonzept gehört persönliche Betreuung, das Ganze ist verdichtet in einem Handbuch sehr oft, ja, aber da das ist mehr so die Frage: „Wie macht man es?“ oder „Wie transportiert man es?“, aber nicht so sehr die Frage „Was?“, ja, und hier ist ja die Frage „Woraus?“, also „Was gehört dazu?“, und das sind die drei wesentlichen Elemente.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Franchise-Unternehmenskonzept, Bestandteile)

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Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

© Dr. Marius Ebert