Archiv für den Monat: Juni 2016

Variator, Plankostenrechnung, Wirtschaftsfachwirt/in IHK

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Variator, Plankostenrechnung, Wirtschaftsfachwirt/in IHK)

Willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. Ich bin Experte für leichtes und schnelles Lernen, und ich habe diverse Videos produziert zur Plankostenrechnung und möchte heute den Begriff Variator klären.

Anteil der variablen Kosten an den Gesamtkosten (Variator, Plankostenrechnung, Wirtschaftsfachwirt/in IHK)

Schauen Sie aber bitte auch in die anderen Videos von mir zur Plankostenrechnung. Da habe ich immer so eine Zeichnung entwickelt, weil hier die Lösung über visuelles Denken erfolgen muss. Wir steigen ein bei unserer Soll-Auslastung.

  • Hier stehen t, tempus, die Zeit, das heißt unsere Soll-Stunden, von mir aus 200 Stunden, sind geplant.
  • Hier stehen die beiden Kostenkurven Ksoll und Kverrechnet.

Aber das erste, also Kurve der verrechneten Plankosten, das erste sind die Gesamtkosten, die wir meistens in der Aufgabenstellung als Euro-Wert angegeben bekommen. Zur Ermittlung der Soll-Kostenkurve, die ja bekanntlich so verläuft, während die Kurve der verrechnen Plankosten ja bekanntlich so verläuft, ja, also das ist diese Kurve hier, und das ist diese Kurve. Zur Berechnung also dieser Kurve brauchen wir hier die Fixkosten. Und diese Fixkosten stecken in diesem Wert drin. Das heißt: Dieser Wert spaltet sich auf in Kfix und Kvariabel mal x oder mal t.

Und das verklausuliert man in einer Prüfung gerne und sagt: „Die Fixkosten sind so und so hoch…“ oder man sagt: „Der Variator beträgt so und so viel…“.

Was also ist der Variator? – Der Variator ist der Anteil der variablen Kosten an den Gesamtkosten, uns zwar überraschenderweise nicht mal 100, sondern mal 10. Das heißt: Wenn wir einen Variator haben von 5,  Variator gleich 5, dann bedeutet das: Der Anteil der variablen Kosten an den Gesamtkosten ist 50 Prozent. Wenn wir einen Variator haben von 8, bedeutet das: Der Anteil der variablen Kosten an den Gesamtkosten ist 80 Prozent.

Das heißt: Wenn wir hier zum Beispiel 2.000 Euro an Gesamtkosten haben und der Variator ist 5, dann wissen wir: Hier unsere Fixkosten sind tausend Euro, unsere variablen Kosten, aber bitte bei dieser Ausbringung, ja, unsere variablen Kosten sind ebenfalls tausend Euro, die wir durch 200 dividieren müssen – 1.000 durch 200 ist 5. Das heißt: Unsere Soll-Kostenkurve ist 1.000 plus 5 mal x. Das ist unsere Soll-Kostenkurve in diesem Fall.

Ja, das war‘s schon wieder.

Mein Name ist Marius Ebert.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Variator, Plankostenrechnung, Wirtschaftsfachwirt/in IHK)

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© Dr. Marius Ebert

 

Matrix-Organisation, Wirtschaftsfachwirt/in IHK

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Matrix-Organisation, Wirtschaftsfachwirt/in IHK)

Hallo und herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. Und wir sind dabei gerade, uns im Bereich der Organisation zu bewegen, Organisation von Unternehmen.

Kreuzung aus dem Divisional- und Funktionalprinzip (Matrix-Organisation, Wirtschaftsfachwirt/in IHK)

Und in Rahmen der Organisation unterschreiben wir die

  • Aufbauorganisation
  • und die Ablauforganisation.

Und wir sind in der Aufbauorganisation und haben in den anderen Videos bisher unterschieden

  • Ein-Linien-Systeme
  • und Mehr-Linien-Systeme.

Und hier betrachten wir nun die Matrix.

Und die Matrix ist ein Mehr-Linien-System.

Also es geht um die Matrix-Organisation. Die Matrixorganisation ist ein Zeilen-Spalten-Prinzip, das heißt:

  • Wir haben hier zunächst einmal zeilenweise die strategischen Geschäftseinheiten, das sind Produkte oder Produktgruppen, die man voneinander abgrenzen kann nach unterschiedlicher Marktsituation. Also die bewegen sich auf unterschiedlichen Märkten zum Beispiel. SGE1, SGE2, SGE3 – das sind die Sparten.
  • Und dann haben wir hier spaltenweise die Funktionen. Die Matrix ist also nichts anderes als eine Kreuzung aus dem Divisional- oder Spartenprinzip und dem Funktionalprinzip. Das heißt: Hier haben wir spaltenweise die Funktionen, zum Beispiel die Funktion Forschung und Entwicklung, die Funktion Produktion und die Funktion Absatz. Nur als Beispiel.
  • Dann haben wir hier die Geschäftsführung. Die Geschäftsführung, die vorgesetzt ist dem Sparten- und dem Funktionalprinzip.
  • Und oft hat man noch hier einen Bereich,  den nennt man Zentralbereich, der nicht diesem Zeilen-Spalten-Schema unterworfen ist, wie zum Beispiel EDV könnte so ein Beispiel sein. Das nennt man einen Zentralbereich. Der ist direkt der Geschäftsführung unterstellt.

Also: Matrix ist eine Kreuzung aus Sparten- und Funktionalprinzip. Zeilenweise die strategischen Geschäftseinheiten, also die Sparten, und spaltenweise die Funktionen Forschung und Entwicklung, Produktion und Absatz.

Ja, das war‘s schon wieder.

Mein Name ist Marius Ebert.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Matrix-Organisation, Wirtschaftsfachwirt/in IHK)

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Dankeschön.

© Dr. Marius Ebert

Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Prüfungsaufgaben, Teil 3

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Prüfungsaufgaben, Teil 3)

Hallo. Mein Name ist Marius Ebert. Wir sind mitten in Rechenaufgaben für den Wirtschaftsfachwirt/in.

Konkurrenzpreis unterbieten mit Rabatt und Skonto (Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Prüfungsaufgaben, Teil 3)

Hier haben wir folgende Konstellation: Wir haben einen Konkurrenzpreis von 6.000 Euro. Und die 6.000 Euro sind brutto, das heißt inklusive Umsatzsteuer. Aus den vorherigen Videos spätestens wissen Sie, wie man das umrechnet auf Netto. Das werde ich jetzt hier nicht mehr machen. Wir wollen nun diesen Konkurrenzpreis um 20 Euro brutto unterbieten. Das heißt: Wir wollen ein Preis nehmen von 5.980 Euro, ebenfalls brutto. Brutto-Verkaufspreis beides, inklusive Umsatzsteuer.

Jetzt wissen wir aber auch: Der Kunde wird nach Rabatt fragen. Das ist üblich in der Branche. Das heißt: Die Frage: „Wie viel Rabatt, wie viel Rabatt kann ich zusätzlich, also zusätzlich zu diesen 20 Euro, zusätzlich gewähren?“ Und hier kommt noch in der Aufgabenstellung: „Der Umsatz vor der Rabattzahl“, also keine Nachkommastellen. Ja, also wenn da herauskommt „8,3 Prozent“, dann ist gemeint: „Die Antwort ist 8 Prozent“. Wieviel vollen, Stelle vor dem Komma, kann ich zusätzlich an Rabatt gewähren, Komma, wenn – und jetzt kommen zwei Bedingungen:

  • Einmal: 12 Prozent Gewinnzuschlag. Gewinnzuschlag ist gemeint auf die Selbstkosten, wie wir gleich sehen werden,
  • und b) 2 Prozent Skonto, das ist der Kunde von uns so gewöhnt.

Das sind generelle Bedingungen, die er kennt, und die möchten wir hier auch einbehalten.

Wie viel Rabatt in vollen Stellen vor dem Komma kann ich zusätzlich gewähren, wenn a) ein Gewinnzuschlag von 12 Prozent hier erhalten bleiben soll und ich den Kunden 2 Prozent Skonto sowieso gewähre?

Das erste, was und klar sein muss, ist erstmal: Was ist die Dimension, die Dimension der Lösung? – Die Dimension der Lösung ist Prozent. Das sollte uns immer klar sein. Bin ich in Euro oder bin ich im Prozent? Diese Aufgaben leben ständig davon, dass sie zwischen den Dimensionen hin und her springen. Wenn man sich immer klar ist: Bin ich in Euro oder bin ich in Prozent?, dann erspart man sich schon sehr viel Verwirrung. Also die Lösung kommt auf jeden Fall in Prozent daher. Das heißt: Die Lösung lautet: x Prozent, und zwar nicht x Komma irgendwas, sondern voller Satz – x Prozent ist also die Lösung.

Ja, dann fangen wir mal an, zu rechnen:

  • Wir haben die Angabe in der Aufgabenstellung, die brauchen wir natürlich: Unsere Selbstkosten sind 4.160 Euro. Und jetzt haben wir schon gesehen: 12 Prozent, ich habe schon gesagt: 12 Prozent Gewinnzuschlag, Zuschlag auf die Selbstkosten. Ich muss also die 4.160 rechnen und dann davon 12 Prozent, also mal 12, dividiert durch hundert, sind 499,20 Euro. Und wenn ich diesen beiden Beträge addiere, dann komme ich auf 4.659,20. Dieser Betrag, netto wohlgemerkt ohne Umsatzsteuer, wenn ich den am Markt verlange, dann habe ich meine zwölf Prozent Gewinnzuschlag realisiert.
  • Was ich aber nicht realisiert habe, sind die 2 Prozent Skonto. Und die müssen wir jetzt hier verarbeiten: Diese 4.659,20 entsprechen also 98 Prozent. Ich suche einen Ausgangsbetrag x, von dem der Kunde 2 Prozent abziehen kann, und zwar ein Ausgangsbetrag in Euro,  von dem der Kunde 2 Prozent abziehen kann, um auf diesen Betrag hier zu kommen. Also ich muss mich fragen: 4.659,20 sind 98 Prozent. Wieviel sind 100 Prozent? – Wie das geht, wissen Sie spätestens aus Teil 1. Also 4.659,20 dividiert durch 98, dann weiß ich was 1 Prozent ist, mal 100 weiß ich, was 1 Prozent in Euro ist, genau genommen, ergibt also 4.754 Komma, und jetzt runde ich auf auf die zweite Stelle nach dem Komma, 29 Euro. Das heißt: Von den 4.754,29 Euro kann der Kunde 2 Prozent jetzt abziehen und kommt auf diesen Betrag. Oder, anders gesagt: Die Differenz zwischen den beiden Beträge, 4.754,29 minus 4.659,20, sind die 2 Prozent auf die 4.754,29. So,  jetzt weiß ich, welchen Endbetrag ich vom Kunden verlangen muss, um meine beiden Bedingungen, nämlich 2 Prozent Skonto und 12 Prozent Gewinnzuschlag, realisiert zu haben.
  • Jetzt weiß ich aber: Der Kunde wird zusätzlich noch einen Rabatt fordern. Und wir hatten als Betrag vorhin ausgerechnet die 5.025,21. Das waren die Netto-5.980. Wenn ich jetzt die beiden Beträge 4.754,29 ins Verhältnis setze zu den 5.025,21, um mal zu wissen, was ist das denn hier prozentual, dann komme ich auf 94,6 Prozent. 94,6 Prozent.

Das heißt: Ich kann dem Kunden, und das ist die Lösung, 5,4 Prozent gewähren. Und wir haben gesagt: volle Beträge, also 5 Prozent gewähren, und trotzdem sind meine beiden Bedingungen erfüllt. Das heißt: Wenn ich dem Kunden sage: „Pass mal auf: Brutto kostet dich das 5.980, das sind netto 5025,21.“ Und dann sagt der Kunde: „Wie viel Rabatt kriege ich denn da noch da drauf?“ – Dann können wir sagen: „5 Prozent“, und haben trotzdem noch 2% Skonto und 12 Prozent Gewinnzuschlag auf die Selbstkosten realisiert, ja.

Das ist also die Aufgabe.

Worauf müssen Sie achten? –

Dass Sie immer wissen: „In welcher Dimension bin ich? Bin ich in Prozent, oder bin ich in Euro?“

Und dann müssen Sie sich zweitens immer fragen: „Wo sind meine 100 Prozent?“ Ja, das das habe ich auch in den Tagen vorher schon bereits gezeigt.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Prüfungsaufgaben, Teil 3)

Jetzt noch ein wichtiger Hinweis für Sie: Ich habe die Prüfung für den Wirtschaftsfachwirt/in für Sie entschlüsselt. Und alles was Sie tun müssen, um an diesen wichtigen Insider-Hinweis zu kommen, ist unter dem Video auf den Link zu klicken und sich dann in das Formular einzutragen. Wenige Sekunden später haben Sie diese Insider-Information in ihrem Email-Postfach. Diese Insider-Information ist nur eine begrenzte Zeit online. Klicken Sie also jetzt unter dem Video und tragen sich in das Formular ein.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit diesen Informationen.

Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

© Dr. Marius Ebert

Oligopol Wirtschaftsfachwirt/in IHK

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Oligopol Wirtschaftsfachwirt/in IHK)

Willkommen zu meinen Lernvideos. Mein Name ist Marius Ebert. Und heute geht es um den Begriff Oligopol.

Marktstruktur wird bestimmt durch einige wenige (Oligopol Wirtschaftsfachwirt/in IHK)

Und „Oligo“ heißt zunächst einmal „einige wenige“, kommt aus dem Griechischen, einige wenige. Und es geht hier, genauso wie bei der Frage „Was ist ein Polipol?“ um Fragen der Marktstruktur. Das heißt: Wie viele Anbieter und wie viele Nachfrager stehen sich gegenüber? Strukturelle Fragen sind in der Regel wichtiger als inhaltliche Fragen. Das heißt: Wie ist der Markt zunächst einmal strukturiert von der Anbieter- und Nachfrageranzahl her?

Also, schauen wir. Fangen wir zunächst wieder an mit unserer Struktur, indem wir gegenüberstellen einmal die Nachfrager und die Anbieter. Und dann haben wir hier viele, wenige und einer. Genauso bei den Anbietern: viele, wenige und einen Anbieter.

Und viele Nachfrager und viele Anbieter haben wir schon geklärt: Das ist das Polipol – schauen Sie in das andere Video. Jetzt kommen wir zu der Konstellation wenige – wenige, und das ist das Oligopol.

  • Wenn wir zunächst viele Nachfrager und wenige Anbieter haben, dann haben wir ein Angebots-Oligopol.
  • Wenn wir auf der anderen Seite wenige Nachfrager und viele Anbieter haben, dann haben wir ein Nachfrage-Oligopol.
  • Und wenn wir wenige Nachfrage und wenige Anbieter haben, dann haben wir ein zweiseitiges Oligopol.

Ja, das ist die Konstellation, die wir haben beim Oligopol: wenige, in der Regel sind es wenige Anbieter, und viele Nachfrager, also das Angebots-Oligopol ist eigentlich das in der Praxis wichtige Beispiel. Der Mineralölmarkt oder auch der Zigarettenmarkt, das sind einige wenige große Anbieter, einige wenige, nicht einer. sondern einige wenige,  denen viele, viele kleine Autofahrer gegenüberstellen stehen, also das ist hier der Schwerpunkt – das Angebots-Oligopol.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Oligopol Wirtschaftsfachwirt/in IHK)

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Mein Name ist Marius Ebert. Ich bin Schnell-Lern-Spezialist.

Würde mich freuen, wenn wir uns mal begegnen.

Alles Gute.

Tschö…

© Dr. Marius Ebert