Archiv für den Monat: Februar 2016

Carsten Spohr, Offener Brief wegen Zermürbungstaktik der Lufthansa

Persönlich
Herrn
Carsten Spohr
Vorstandsvorsitzender
Deutsche Lufthansa Aktiengesellschaft
Von-Gablenz-Straße 2-6
D-50679 Köln

                                

Sehr geehrter Herr Spohr,

offensichtlich wird die Rückerstattung von Kosten an den Kunden von Ihrem Unternehmen systematisch zermürbt und verschleppt. Ich spreche dabei von Kosten, die im Zusammenhang mit diversen Lufthansa – Streiks im Juni des Jahres 2015 entstanden sind.

Im einzelnen erlaube ich mir dazu folgende Ausführungen:

                                                            I. Streiks sind Managementfehler

Streiks entstehen durch Managementfehler. Während in Unternehmen die Maschinen (Flugzeuge) regelmäßig überprüft und gewartet werden, herrscht gegenüber den Menschen dieses Unternehmens offensichtlich eine andere Haltung. Die Menschen reagieren darauf mit Streiks, legen den Flugverkehr für mehrere Tage lahm und greifen damit störend in das Leben von Tausenden von Kunden ein.

Für die Lufthansa entstand ein Schaden, den das Handelsblatt vom 29.04.2015 für das Geschäftsjahr 2015 auf 230 Millionen EUR beziffert. Lufthansa wurde in vielen Medien als „Frusthansa“ bezeichnet. Die Marke „Lufthansa“ und damit der Firmenwert erlitt dadurch einen weiteren, – schwer bezifferbaren -, aber sicher hohen immateriellen Schaden.

Ich habe für Streiks Verständnis, weil die Menschen kaum eine andere Möglichkeit haben, sich zu wehren. Es ist Ihre Aufgabe, diese Streiks zu vermeiden und ich sage Ihnen auch wie sie das können:

Behandeln Sie Ihre Mitarbeiter fair und bezahlen Sie Ihre Mitarbeiter fair.

Wenn Sie diese Regel immer beachten, werden Sie in Deutschland niemals einen Streik haben.

                     II. Systematisches Verschleppen von Rückerstattungen an den Kunden

Am 1. Dezember schrieb ich erstmals an ihren Kundendienst und bat um die Rückerstattung einer für die Kosten einer Bahnfahrt, die infolge des Lufthansa Streiks entstanden waren. Trotz fünf Mails und einer Fristsetzung, sind diese Kosten bis heute nicht erstattet. Schlimmer noch: Aus den Foren des Internets gewinne ich den Eindruck, dass ihr Unternehmen die Rückerstattung der Kosten systematisch verschleppt und zermürbt.

                                                  III. Stellungnahme und weitere Schritte

Ich bitte um Ihre Stellungnahme bis zum  23.02.2016

Danach geht dieser Brief als offener Brief an Sie in meinem Blog online. Im folgenden informiere ich dann in einer Pressemitteilung alle Medien, die über die Streiks und „Frusthansa“ berichtet haben. Diese Pressemitteilungen werde ich ebenfalls in meinem Blog veröffentlichen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Marius Ebert

Anmerkung: Diesem Brief gingen folgende Schreiben mit Bitte um Erstattung voraus:

1. Mail vom 01.12.15 an den "Costumer Service"

2. Mail vom 19.12.15 an den Costumer Service"

3. Mail vom 14.01.16 an den "Costumer Service"

4. Mail vom 17.01.16 Mail über das Lufthansa-Kontaktformular

5. Mail vom 30.01.16 an den "Costumer Service"

6. Brief an den Vorstand Carsten Spohr (siehe oben) am 13.02.16

7. Mail über das Lufthansa-Kontaktformular am 15.02.16

Eine Reaktion – außer einer Autoresponder-Mail – ist bisher von Seiten der Lufthansa nicht erfolgt.

Nachtrag: Am 17.03.2016 – mehr als dreieinhalb Monate – nach meiner ersten Mail, erfolgt erstmalig eine Reaktion der Lufthansa. Man bedauert und verweist auf "sehr viel Resonanz". Dann bietet die Lufthansa – zusätzlich zur Erstattung – noch Geld für ein Abendessen zusätzlich. Am 24.03.2016 geht das Geld dann tatsächlich auf meinem Konto ein – fast vier Monate nach der ersten Mail. Meine Frage, ob die Wartung der Flugzeuge in einem ähnlich katastrophalen Zustand ist, wie die Kundenbetreuung, bleibt unbeantwortet…

Preis-Absatz-Funktion im Monopol

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Preis-Absatz-Funktion im Monopol)

Hallo und herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. Und in diesem kleinen Schulungsvideo schauen wir uns an die Preis-Absatz-Funktion (PAF) im Monopol.

Prohibitivpreis und Sättigungsmenge (Preis-Absatz-Funktion im Monopol)

Monopol-Fall bedeutet: Wir haben einen einzigen Anbieter, und die Preis-Absatz-Funktion lautet P (Preis) = a-b*x.

Was heißt das? – Das heißt, dass die Preis-Absatz-Funktion im Monopol, wenn wir hier die Menge x und hier den Preis p abtragen, diesen Verlauf hat. Das ist zunächst keine Überraschung, ja. Bei diesem Preis, nennen wir ihn p1, wird diese Menge, nennen wir es x1, abgesetzt. Zu einem höheren Preis, nennen wir ihn p2, wird eine entsprechend geringere Menge, nennen wir es x2 abgesetzt.

Interessant sind vor allem diese beiden Punkte hier:

  • Das hier oben ist der sogenannte Prohibitivpreis, der Verhinderungspreis, der Preis, dass der so hoch ist, dass die Absatzmenge Null ist: =a-b*x. Wenn jetzt x Null ist, dann fällt dieser Term hier weg, b mal Null bleibt Null, das heißt: Der Prohibitivpreis hat den Wert a.
  • Und hier die Sättigungsmenge, das ist die Menge, die die Menschen mitnehmen, kaufen kann man nicht mehr sagen, weil der Preis Null ist, mehr als so viel kann man einfach nicht essen sozusagen, deswegen Sättigungsmenge. Der Preis ist Null, also 0=a-b*x. b*x=a. x gleich a durch b. Die Sättigungsmenge hat den Wert a durch b.

Also: Sättigungsmenge a durch b, Prohibitivpreis hat den Wert a.

So, das sind schon mal zwei Besonderheiten. Wenn man die weiß, dann ist man schon mal ein gutes Stück weiter.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Preis-Absatz-Funktion im Monopol)

Ein gutes Stück weiter kommen Sie auch, wenn Sie schauen auf www.spasslerndenk-shop.de.

Mein Name ist Marius Ebert.

Dankeschön.

 

© Dr. Marius Ebert

Präsentation der Projektarbeit, Technischer Betriebswirt/in IHK

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Präsentation der Projektarbeit, Technischer Betriebswirt/in IHK)

Herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. Und heute geht es um die Präsentation der Projektarbeit – Präsentation Projektarbeit.

4 Tipps für das Fachgespräch (Präsentation der Projektarbeit, Technischer Betriebswirt/in IHK)

Und zwar gemeint ist hier zum Beispiel eine Projektarbeit, die Sie vor der Industrie- und Handelskammer präsentieren, zum Beispiel zum Betriebswirt/in IHK oder zum Technischen Betriebswirt/in IHK, oder zum Controller/in IHK und zu den vielen anderen Gebieten, Abschlüssen, zu denen es Projektarbeiten gibt.

Und ich möchte Ihnen 4 Tipps heute geben, wie Sie diese Präsentation, das nennt man ja auch das Fachgespräch, also wie Sie dieses Fachgespräch gut über die Bühne bringen.

  • Das erste ist, dass Sie bitte sorgfältig Ihren Einstieg vorbereiten. Die ersten drei Sätze haben Sie sich sehr gut zurechtgelegt. Die haben Sie so gut auswendig gelernt, dass es nicht mehr auswendig gelernt klingt. Bitte lernen Sie niemals Ihren Vortrag auswendig. Aber die ersten drei Sätze lernen Sie bitte auswendig und sprechen die sich zu Hause so lange vor, bis sie sicher von den Lippen kommen. Was können Sie sagen? – Sie können die Teilnehmer begrüßen, Sie sagen Ihren Namen nochmal, Sie stellen sich kurz vor, kurz bitte, und Sie nennen noch einmal Ihr Thema. Bitte gehen Sie nicht davon aus, dass sich irgendjemand auf Ihr Thema jetzt eigens vorher eingestimmt hat. Das ist hier Einstieg, die ersten drei Sätze.
  • Dann achten Sie auf Ihr Energieniveau. Ihr Energieniveau sollte höher sein als das der Prüfer. Das ist nicht schwer. Das ist nicht schwer, weil das Abnehmen solcher Prüfungen sehr, sehr anstrengend ist und das Energieniveau bis Prüfungsausschusses im Laufe des Tages sehr stark abfällt. Machen Sie vorn auf dem Gang ein paar Bewegungen, laufen Sie die Treppe rauf, statt den Aufzug zu benutzen, bringen Sie sich ein bisschen in Schwung und begeistern Sie sich für Ihr Thema. Wenn Sie eine positive Ausstrahlung haben, ein hohes Energieniveau, dann steigt Ihre Note auch, steigt Ihre Bewertung auch.
  • c) die Namensschilder. Fixieren Sie ab und zu mal mit den Augen die Namensschilder. Wenn der Prüfungsausschuss gut organisiert ist, und das hat er zu sein, hat jeder Prüfer vor sich einen Namensschild mit seinem Namen stehen. Sprechen Sie die Prüfer mit Namen an, und machen Sie das insbesondere nach der Präsentation beim Fragenteil. Sie wissen: Es kommt erst Ihre Präsentation, 10 bis 15 Minuten, halten Sie diese Zeit unbedingt ein, und danach kommt der Fragenteil. Schauen Sie auf die Namensschilder ab und zu mal und sprechen Sie die Prüfer mit Namen an.
  • Und genauso, wie Sie den Einstieg vorbereitet haben, bereiten Sie auch den Ausstieg vor. Manche sagen einfach nur: „Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit und stehe Ihnen für Fragen zur Verfügung.“ Das sagen alle, das ist langweilig. Sagen Sie doch: „Ich bitte um Umsetzung des Projektes.“, „Ich bitte darum, den Auftrag zu erhalten.“, „Ich bitte um Freigabe.“ Und „Gleich können wir noch offene Fragen besprechen, aber ich würde mich freuen, wenn Sie das Projekt nun freigeben würden.“ Spielen Sie doch das Rollenspiel einfach, das dort besteht, denn Sie wissen, dass Sie im Prinzip der Geschäftsleitung präsentieren und die Geschäftsleitung dahin bringen müssen, dass Sie von der Geschäftsleitung grünes Licht bekommen.

Das war’s.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Präsentation der Projektarbeit, Technischer Betriebswirt/in IHK)

Ausführliches zu diesem Thema, komplette Video-Coachings zum Thema „Wie mache ich eine erfolgreiche Präsentation? Wie schreibe ich eine gute Projektarbeit?“ gibt es im www.spasslerndenk-shop.de.

Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

Lernen ohne Leiden – mein Name ist Dr. Marius Ebert. Seit mehr als 25 Jahren lernen Menschen durch meine Methode leichter und bestehen ihre Prüfung sicher. Meine Methode funktioniert schnell und sicher. Wenn Sie mehr darüber wissen wollen, dann klicken Sie bitte auf den Link unter diesem Video.

 

© Dr. Marius Ebert