Archiv für den Monat: August 2015

Kostenvergleichsrechnung, Ermächtigungsinstrument

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Kostenvergleichsrechnung, Ermächtigungsinstrument)

Hallo und herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. Und ich greife mal ein Instrument aus der statischen Investitionsrechnung hier auf, nämlich die Kostenvergleichsrechnung, und möchte Ihnen mal zeigen, wie meine Methode funktioniert, die Ihnen zeigt, wie Sie hier vorgehen müssen. Denn das ist das Entscheidende: Sie sitzen in einer Prüfung, da steht Kostenvergleichsrechnung, da müssen Sie wissen, was Sie machen sollen.

Tabelle als Ermächtigungsinstrument (Kostenvergleichsrechnung, Ermächtigungsinstrument)

Ihr Ermächtigungsinstrument ist eine Tabelle.

Das heißt: Ihre erste Aktion ist das Zeichnen einer Tabelle, und zwar nach folgendem Prinzip:

  • spaltenweise stehen die Alternativen. Meistens sind es zwei. Wenn es ine dritte gibt, machen Sie eine Spalte daneben, kein Problem.
  • Und zeilenweise stehen die Kostenarten. Und zwar gewöhnen wir uns gleich eine Strukturierung an in KFix und kv (k variabel). Meistens gibt es nämlich noch weitere Aufgabenteilen b) oder c), wo man das gut brauchen kann. KFix und k variabel.

Und dann schreiben wir hier die Kostenarten hin in Zahlen, addieren das Ganze auf, das heißt: Hier unten steht eine Summe der Kosten, und wir entscheiden uns für die kleinere Summe, das heißt: die Alternative mit den geringeren Kosten.

Jetzt gibt es hier bei den fixen Kosten zwei kleine Schwierigkeiten:

  • das erste sind die kalkulatorischen Abschreibungen,
  • und das zweite sind die kalkulatorischen Zinsen.

Die kalkulatorischen Abschreibungen berechnet man, indem man die Anschaffungs- Auszahlungen nimmt, A0, oder – Achtung! – den Wiederbeschaffungswert. Wir sind ja hier im weitesten Sinne in der Kostenrechnung. Also wenn Sie zwei Werte angeboten bekommen in der Aufgabenstellung, nehmen Sie den Wiederbeschaffungswert, minus dem Restbuchwert, den man auch nennt Restverkaufserlös oder Liquidationserlös, dividiert durch die Jahre der Nutzung. Das ist das lineare Verfahren. Damit haben Sie den Abschreibungsbetrag, den Sie dann hier einsetzen.

Und das zweite sind die kalkulatorischen Zinsen. Und die kalkulatorischen Zinsen rechnen Sie in der Kostenvergleichsrechnung, das ist ein statisches Verfahren, sehr einfach: Sie rechnen den Ausgangswert am Anfang des Jahres, das ist wieder A0, plus den Wert am Ende des Jahres, das ist der Restbuchwert, durch zwei. Dann haben Sie das durchschnittlich gebundene Kapital. Das multiplizieren Sie mit dem Zinssatz, haben den Euro-Betrag, den Sie wiederum dann hier unter 2 einsetzen.

Das sind die beiden einzigen kleinen Probleme in der Kostenvergleichsrechnung.

Überlegen Sie, ob Sie diese Rechnung in der Tabelle machen, dann brauchen Sie mehr Platz, oder auf einem separaten Blatt.

So, das ist das Lösungsverfahren, das sind die Aktionen, die Sie sicher zur Lösung führen.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Kostenvergleichsrechnung, Ermächtigungsinstrument)

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Mein Name ist Marius Ebert. Ich bin Experte für leichtes und schnelles Lernen.

Dankeschön.

© Dr. Marius Ebert

 

Kostenremanenz, Wirtschaftsfachwirt/in IHK

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Kostenremanenz, Wirtschaftsfachwirt/in IHK)

Herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. Und in diesem Video schauen wir mal an den Begriff Kostenremanenz.

Begriff der Kostenremanenz (Kostenremanenz, Wirtschaftsfachwirt/in IHK)

Kostenremanenz – was bedeutet das? Das ist die Reaktion von Kosten, wenn die Produktion, also die Stückzahlen zurückgehen.

Zunächst einmal schauen wir an, was passiert, wenn x, die Stückzahlen ausweiten.  Was passiert dann mit den Kosten? – Die Kosten steigen auch tendenziell im gleichen Maße.

Und jetzt kommt der Begriff der Kostenremanenz. Jetzt gehen die Stückzahlen zurück, aber die Kosten gehen nicht im gleichen Maße zurück. Das nennen wir Kostenremanenz. Also in diese Richtung funktioniert es mit den Kosten, in die gegenläufige Richtung funktioniert es nicht mit den Kosten. Die Kosten gehen nicht in dem gleichen Maße zurück, wie die Stückzahl zurückgeht. Das ist Kostenremanenz.

Warum? Warum? – Nun, es sind im Wesentlichen zwei Dinge:

  • einmal die Personalkosten, die wir ausweiten, wenn die Stückzahl steigt, die wir aber nicht im gleichen Maße zurückfahren können, wenn die Stückzahlen sinken, denken Sie zum Beispiel an Kündigungsschutz,
  • und es sind die Abschreibungen für Maschinen, vor allem auch für stillgelegte Maschinen. Das heißt: Wenn wir hier bei unserem, bei unserer rückläufigen Produktivität Maschinen stilllegen müssen, dann bleiben die Abschreibung dieser Maschinen als Kostenart ja bestehen.

Also das sind die beiden wesentlichen Erklärungen, warum die Kosten nicht im gleichen Maße zurückgehen wie die Stückzahlen.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Kostenremanenz, Wirtschaftsfachwirt/in IHK)

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Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

© Dr. Marius Ebert

 

Kostenrechnung, Struktur Technischer Betriebswirt/in IHK

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Kostenrechnung, Struktur Technischer Betriebswirt/in IHK)

Hallo und herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert. Und in diesem Video möcht ich etwas vermitteln zur Struktur der Kostenrechnung, KoRe mal abgekürzt.

Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung (Kostenrechnung, Struktur Technischer Betriebswirt/in IHK)

Und zwar haben wir in der klassischen Kostenrechnungen, wenn wir mal die neueren Dinge wie Prozesskostenrechnung, außer Acht lassen, eine dreistufige Struktur:

  • das erste ist die Kostenartenrechnung,
  • das zweite ist die Kostenstellenrechnung,
  • und das dritte ist die Kostenträgerrechnung.

Und zwar ist das Ganze eine zeitliche Verbindung, das heißt:  erst die Kostenartenrechnung, dann die Kostenstellenrechnung, dann die Kostenträgerrechnung.

  • Und die Grundfrage in der Kostenartenrechnung ist: „Welche Kosten habe ich denn? Was sind meine Kosten?“ Das heißt in der Kostenartenrechnung kann man sich vorstellen, dass man die Kosten wie auf einen großen Haufen liegen hat und zunächst mal sortiert und sagt: „Das sind Personalkosten, das sind Materialkosten, das sind Forschungs- und Entwicklungskosten, das ist diese Art von Kosten, das ist jene Art von Kosten…“ Kostenartenrechnungen: Welche Kostenart habe ich denn?
  • In der Kostenstellenrechnung ist die Leitfrage: „Wo sind die Kosten angefallen?“ Die Kostenstellen sind vereinfacht gesagt die Abteilungen. Das heißt: Man erfasst die Kosten, zumindest  in der klassischen Kostenrechnung, abteilungsbezogen. In der Kostenstellenrechnung findet eine abteilungsbezogene Erfassung der Kosten statt. Und man ermittelt in der Kostenträger. In der Kostenstellenrechnung Zuschlagssätze. Das ist sozusagen das Ergebnis und die Überleitung zur Kostenträgerrechnung. Ein Zuschlagssatz ist zum Beispiel das Verhältnis von Materialgemeinkosten zu Materialeinzelkosten: In welchem prozentualen Verhältnis stehen diese beiden Gemeinkosten zu Einzelkosten zueinander, und das drückt man aus durch einen prozentualen Zuschlagssatz. Wenn der zum Beispiel zehn Prozent lautet, bedeutet das: zehn Prozent auf die Materialeinzelkosten  sind Matrialgemeinkosten.
  • Und das bildet die Überleitung zur Kostenträgerrechnung. Die Leitfrage ist: „Wofür sind die Kosten angefallen?“ Der Kostenträger ist nichts anderes als das Produkt. Und das Ergebnis der Kostenträgerrechnung sind nachher die Selbstkosten – die Selbstkosten. Und das ist das Ergebnis der Kostenträgerrechnung.

Die Zusammensetzung der Selbstkosten schauen wir uns in einem anderen Video an.

Das war es zunächst einmal als wichtigen strukturellen Einblick.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Kostenrechnung, Struktur Technischer Betriebswirt/in IHK)

Wenn Sie sich für mich und meine Methode interessieren, schauen Sie mal auf www.spasslerndenk.de.

Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

© Dr. Marius Ebert