Archiv für den Monat: Juni 2015

Grundbuch, kein öffentlicher Glaube

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Grundbuch, kein öffentlicher Glaube)

Hallo. Mein Name ist Marius Ebert. Wir sind in einer kleinen Videoserie rund um das Grundbuch. Und hier nun eine etwas spitzfindige Frage, nämlich: Das Grundbuch genießt öffentlichen Glauben. Das haben wir in einem anderen Video besprochen. Gibt es Fälle, wo das Grundbuch keinen öffentlichen Glauben genießt?

Zwei Ausnahmen (Grundbuch, kein öffentlicher Glaube)

Also: Grundbuch, kein öffentlicher Glaube, Fragezeichen. Gibt es solche Fälle?

Ja, es gibt zwei, und nur zwei Fälle:

  • Einmal: Es steht etwas Falsches im Grundbuch, oder eine Tatsache die einzutragen ist, steht nicht im Grundbuch. Und der, der das Grundbuch nutzt, ist nicht gutgläubig. Er weiß es aus anderer Quelle besser. Dann kann er sich nicht auf das Grundbuch berufen. Das Grundbuch schützt den Gutgläubigen und nicht den, der es aus anderer Quelle besser weiß.
  • Und, das zweite, wo das Grundbuch keinen öffentlichen Glauben genießt, sind Lage, Größe und Nutzungsart des Grundstücks. Denn hier brauchen wir den Flächennutzungsplan und die Flurkarte. Hier brauchen wir den Flächennutzungsplan die Flurkarte, also nicht das Grundbuch, sondern diese ergänzenden Dokumente, um hier verlässliche Informationen zu haben über Lage, Größe und Nutzungsart des Grundstücks. Also für diese Eigenschaften des Grundstücks genießt das Grundbuch keinen öffentlichen Glauben.

Das sind die beiden einzigen Ausnahmen.

Ansonsten verweise ich auf das andere Video.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Grundbuch, kein öffentlicher Glaube)

Und ich verweise auf meinen Shop, denn dort können Sie endlich lernen, ohne zu leiden. Es ist Zeit dafür. www.spasslerndenk-shop.de ist Ihre Adresse.

Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Grundbuch, Einsicht

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Grundbuch, Einsicht)

Hallo mein Name ist Marius Ebert. Wir sind mitten in einer kleinen Videoserie über das Grundbuch und die Eintragungen im Grundbuch. Hier  geht es um das Grundbuch selber, und zwar um die Einsicht: Wer darf Einsicht in das Grundbuch nehmen?

Einsichtnahme in das Grundbuch (Grundbuch, Einsicht)

Und die Formulierung, die das ausdrückt, wer Einsicht nehmen darf lautet: „Das Grundbuch ist bedingt öffentlich.“ Bedingt öffentlich.

Und jetzt ist die Frage: Worin liegt die Bedingung? Es ist also nicht für jeden öffentlich, nicht für jeden zugänglich, anders als das Handelsregister, das für jeden zugänglich ist. Worin liegt die Bedingung? – Nun, die Bedingungen liegt darin, dass man ein berechtigtes Interesse braucht.

Also merken Sie sich bitte: Das Handelsregister ist für jeden öffentlich, das Grundbuch für jeden, der ein berechtigtes Interesse hat.

Wer kann ein berechtigtes Interesse haben? – Selbstverständlich ein Makler. Natürlich der Eigentümer selber. Oder auch ein Kaufinteressent. Und bei einem Kaufinteressent ist es sinnvoll, eine schriftliche Vollmacht des Eigentümers. Der Kaufinteressent sollte vorlegen eine schriftliche Vollmacht des Eigentümers. Das sollte er beim Grundbuchamt vorlegen. Wir haben uns in einem anderen Video  darüber unterhalten, wo das Grundbuch zu finden ist. Also beim Grundbuchamt vorlegen, damit er Einsicht nehmen darf. Oder aber der Makler hat einen Grundbuchauszug besorgt. Das ist eigentlich eher so das Vorgehen. Aber wenn kein Makler da ist, dann kann das der Kaufinteressent mit schriftlicher Vollmacht machen.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Grundbuch, Einsicht)

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Alles Gute.

Marius Ebert.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Grundbuch, Aufbau

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Grundbuch, Aufbau)

Hallo, mein Name ist Marius Ebert. In dieser Videoserie geht es um das Grundbuch. Und hier in diesem Video schauen wir uns jetzt mal an die Struktur, also den Aufbau des Grundbuchs.

Grundlegende Struktur des Grundbuchs (Grundbuch, Aufbau)

Und zwar haben wir zunächst mal a) und b), und zwar

a ) ist die Grundakte, und

b ) ist das Grundbuchblatt. Und dieses Grundbuchblatt ist etwas mehr als nur ein Blatt, sondern es ist einmal in drei Teile unterteilt, und der dritte Teil es dann nochmal weiter unterteilt. Also erstens, zweitens, drittens.

Das erste, was wir hier haben, ist die Aufschrift. Aufschrift bedeutet: Hier sind bezeichnet das Gericht, der Bezirk und Buchnummer und Blattnummer.

Zweitens das Bestandsverzeichnis: Lage und Größe des Grundstücks.

Und drittes, als drittes die Abteilungen. Und da gibt es drei Abteilungen: I., II., III. In der Abteilung I steht der Eigentümer, in der Abteilung II stehen Lasten und Beschränkungen – alle Lasten und Beschränkungen außer den Grundpfandrechten,  die stehen in Abteilung III.

Was das genau ist, schauen wir uns dann im nächsten Video an.

Also: drei Abteilungen – I., II. III., Abteilung I der Eigentümer, II. Lasten und Beschränkungen, da gibt es bereits einige Videos, was Lasten und Beschränkungen sind, und III. die Grundpfandrechte.

Aber im nächsten Video gehen wir nochmal ausführlicher darauf ein.

Prüfung: Geheimnisse der Lösungsfindung (Grundbuch, Aufbau)

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Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

 

© Dr. Marius Ebert