Archiv für den Monat: Mai 2014

Änderungsmanagement Schritte

Lernen ohne zu leiden (Änderungsmanagement Schritte)

Hallo. Mein Name ist Marius Ebert. In dieser Videoserie kläre ich Prüfungsfragen und -begriffe, diesmal eine Prüfungsfrage aus dem Betriebswirt IHK, gleichzeitig ein Ausschnitt aus meinem digitalen Lernkartensystem zu diesem Thema. Es geht um Änderungsmanagement: Wie wird eine Änderung umgesetzt?

Management heißt: Wie gehen wir damit um? Wie handlen wir das?, sagt man auf Neudeutsch. Also wie gehen wir mit Änderungen um? Nun, wie setzen wir sie um?

6 Schritte (Änderungsmanagement Schritte)

Das sind im Wesentlichen 6 Schritte, die wir gehen müssen, um eine Änderung vernünftig umzusetzen. Denken wir da bitte daran: Eine Änderung ist die Änderung oft einer Gewohnheit und braucht tatsächlich sechs Schritte.

Wie geht das das?

  • Das erste ist die Beantragung. Man möchte irgendeinen Ablauf im Rahmen eines Projektes ändern. Das muss man beantragen.
  • Dann wird derjenige, bei dem beantragt wird, vielleicht zusammen mit dem Antragsteller die Ermittlung der Auswirkung betreiben. Ermittlung der Auswirkungen. Was passiert, wenn wir diese Änderungen umsetzen?
  • Dann wird im dritten Schritt eine Genehmigung erfolgen. Wenn eine Ablehnung erfolgt, ist es hier zu Ende, also gehen wir von der Genehmigung aus.
  • Dann wird eine Anweisung erfolgen, eine Anweisung an die Zuständigen. Das klingt alles sehr nach Behördendeutsch hier, ja, und hat auch etwas von Behörde, aber es läuft auch in privatwirtschaftlichen Unternehmen so. Eine Anweisung.
  • Dann die Durchführung der Änderungen. Durchführung, ja, nehmen wir lieber das Wort „Umsetzung“. „Durchführen“ klingt auch furchtbar militärisch.
  • Und als sechstes die Dokumentation, damit zum Beispiel in den verschiedenen Medien, Qualitätsmanagement-Handbuch, Ablaufpläne und so weiter, auch das neue Vorgehen nach der Änderung auch wirklich dokumentiert ist.

Okay, das war’s für dieses Video.

Lernen ohne zu leiden (Änderungsmanagement Schritte)

Ich sprach von Betriebswirt/in IHK. Wollen Sie das werden, ohne zu leiden, in einem Seminar, das auf Grundlage eines einheitlichen Lernkonzeptes arbeitet, das aufeinander abgestimmt ist, wo nicht 7 oder 8 Dozenten wirken, die Sie nur eine Verwirrung bringen, dann gehen Sie jetzt zu www.spasslerndenk.de. Dort finden Sie weitere Hinweise.

Mein Name ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Anderskosten Wirtschaftsfachwirt/in IHK in 22 Tagen

Aufgabe und Lösung herunterladen (Anderskosten Wirtschaftsfachwirt/in IHK in 22 Tagen)

Hallo und herzlich willkommen. Mein Name ist Marius Ebert, und in diesem kleinen Video möchte ich mal den Begriff der Anderskosten klären.

Zusammenhang zwischen Aufwand und Kosten (Anderskosten Wirtschaftsfachwirt/in IHK in 22 Tagen)

Und zwar, wenn wir uns mal verdeutlichen den Zusammenhang zwischen Aufwand und Kosten – hier gibt es diverse Videos von mir; schauen Sie bitte hier: Hier haben wir den Aufwand, und hier haben wir die Kosten. Aufwand zerfällt in den neutralen Aufwand und den Zweckaufwand, und die Kosten zerfallen in die Grundkosten – hier sind sich also der Finanzbuchhalter und der Betriebsbuchhalter einig -, und in die kalkulatorischen Kosten.

Unterschiedliche Bewertungen (Anderskosten Wirtschaftsfachwirt/in IHK in 22 Tagen)

Und dann gibt es diese sogenannten Anderskosten. Und Anderskosten bedeutet einfach nur, dass es einen entsprechenden Posten in der Fibu, in der Finanzbuchhaltung, wo der Begriff Aufwand hingehört, auch gibt, aber in der Kostenrechnung anders bewertet wird. Anderskosten heißt also „anders bewertet“.

Beispiel: Abschreibungen sind klassische Anderskosten. In der FiBu, wo der Begriff Aufwand hingehört, haben wir Anschaffungs- Auslagen von zehntausend Euro. Fünf Jahre abschreiben, wir schreiben hier linear ab, jedes Jahr 2.000 Euro.

In der BiBu, der  Betriebsbuchhaltung oder auch Kostenrechnung schreiben wir auf der Grundlage der Wiederbeschaffungswerte ab, denn hier dürfen wir realistischer planen, weil die BiBu für uns selber ist und die FiBu gesetzlich vorgeschrieben ist.

Fünf Jahre, da sind wir uns einig. Der Abschreibungsbetrag beträgt aber hier jährlich 2.400. Dann  haben wir 400 Euro Anderskosten, die durch eine andere Bewertung in der Kostenrechnung entstehen.

Anderskosten heißt also: Es gibt einen entsprechenden Posten in der FiBu, nämlich die Abschreibung gibt es dort auch, in der BiBu wird anders bewertet.

Aufgabe und Lösung herunterladen (Anderskosten Wirtschaftsfachwirt/in IHK in 22 Tagen)

Wenn Sie sich für mich und mein Lernsystem interessieren, schauen Sie mal bitte unter www.spasslerndenk.de, wenn Sie sich für Lernhilfen interessieren, schauen Sie bitte unter www.spasslerndenk-shop.de.

Vielen Dank.

Mein Name ist Marius Ebert.

 

© Dr. Marius Ebert

 

Analyse der Produktpolitik eines Unternehmens

Lernen, ohne zu leiden (Analyse der Produktpolitik eines Unternehmens)

Hallo, mein Name ist Marius Ebert. In dieser Video-Serie zeige ich, wie man Lösungen generiert für Prüfungsfragen. Hier geht es um die Analyse der Produktpolitik eines Unternehmens. Also wir sind im Marketing, und wir sollen die Produktpolitik eines Unternehmens analysieren. Das kann zum Beispiel die Produktpolitik eines Wettbewerbers sein.

Analyse = Zerlegung, um zu erkennen (Analyse der Produktpolitik eines Unternehmens)

Nun zunächst einmal Analyse.

  • Was heißt Analyse? Analyse heißt Zerlegung. Ja, ich empfehle, sich hier solche Dinge klar zu machen. Analyse heißt Zerlegung zum Beispiel, ja, das heißt also… und was heißt Zerlegung? Zerlegung heißt wiederum: Betrachtung aus unterschiedlichen Perspektiven.
  • Und dann noch die letzte Frage: Warum zerlegen wir? Nun, wir zerlegen, um zu erkennen. Wir haben als Kinder ein Radiogerät auseinander gebastelt, also mit anderen Worten zerlegt, um zu erkennen, wie das funktioniert, wie es passieren kann, dass da Musik rauskommt, ja. Wir zerlegen, um zu erkennen.

Analyse ist also ein Mittel, das vermutlich so alt ist wie die Menschheit, um zu erkennen, wie gewisse Dinge funktionieren.

Zerlegung des Produktprogramms eines Unternehmens (Analyse der Produktpolitik eines Unternehmens)

So, jetzt haben wir genug Vorarbeit geleistet. Jetzt können wir schauen, nach welchen Kriterien wir ein Produkt, die Produktpolitik, also mit anderen Worten das Produktprogramm des Unternehmens zerlegen.

Das erste, was mir einfällt: Ich würde das Produktprogramm – Produktpolitik bedeutet ja, welche Produkte, ja, das ist die Produktpolitik. Produktpolitik ist Produktinnovation, Produktvariation, Produkteliminierung, Verpackungs- und Markenpolitik, das ist die Produktpolitik. Also wir sind beim Produktprogramm des Unternehmens. Wie ist es zusammengesetzt?

  • Würde ich mal kümmern um Sortimentsbreite und Sortimentstiefe. Das wär mal ein Analysepunkt.
  • Dann würde ich mich kümmern um den Innovationsgrad der Produkte. Wie neu und vor allem wie innovativ sind diese Produkte? Damit bin ich beim Innovationsgrad, bin ich irgendwo auch bei der Lebenszyklusphase. Ja, also in welcher Lebenszyklusphase befindet sich, befinden sich die Produkte, befindet sich das Produktprogramm.
  • Dann gehe ich da am Rand mal nach Wirtschaftlichkeitskriterien, analysiere Deckungsbeiträge beziehungsweise Umsätze, ja, und vor allem die Umsatzstruktur: Welche Produkte erzielen welche Umsätze? Finde ich da vielleicht so eine 20/80-Regel, ja. Das ist oft so: 20 Prozent der Produkte erzielen 80 Prozent des Umsatzes. Also was sind die Produkte, die wirklich viel bringen.

Ja, Sie sehen: Wenn man einmal da drin ist, wenn man einmal den Faden gefunden hat, dann kann man weiter ziehen, ja, da kann man sich da reinarbeiten. Das ist nicht etwas, was man reproduzieren kann, sondern das sind Lösungen, die man generieren kann, generieren muss.

So, jetzt wollen wir mal weiter überlegen: Sortimentsbreite, Sortimentstiefe, Innovationsgrad, Deckungsbeitrag und Umsatz. Dann, was könnte man noch machen beim Produktprogramm?

  • Markenpolitik. Markenpolitik, ja, also welche Marken sind vielleicht hier aufgebaut worden, wie stark sind die Marken, ja, Sie erinnern sich? Zur Produktpolitik gehört die Produktinnovation und -variation, die Produkteliminierung, die Verpackungs- und die Markenpolitik. Und damit hätte ich schon den nächsten Punkt, ja.
  • Wie ist die Verpackungspolitik? Ja, wie ist das zum Beispiel mit Umweltaspekten? Denkt man hier auch mal an umweltgerechte Verpackung, spart man Verpackungsmaterial ein? Der Verbraucher achtet immer mehr darauf.

Ansatz: Lösung generieren (Analyse der Produktpolitik eines Unternehmens)

Ja, und schon habe ich hier fünf Punkte generiert.

Denken Sie an die Lö… der Ansatz lautet: Nicht direkt produzieren, sondern generieren.

Ja, so geht das, und das ist frei hier gemacht worden, ich hab also wirklich mich hier in die Aufgabe reingedacht. Auf meinem Manuskript hier habe ich nur eine Skizze für die Aufgabenstellung.

Lernen, ohne zu leiden (Analyse der Produktpolitik eines Unternehmens)

Okay, das war’s für dieses Video. Wollen Sie lernen, ohne zu leiden, dann gehen Sie zu www.spasslerndenk-shop.de. Ihre Kommilitonen, Ihre Teammitglieder, Ihre Kollegen, die waren schon da. Sie müssen schauen, was es dort gibt.

Mein Namen ist Marius Ebert.

Vielen Dank.

 

© Dr. Marius Ebert