Archiv für den Monat: Februar 2011

Gefesselte Seelen (Songtext Marius Ebert)

Gefesselte Seelen,

ich seh‘ Brände schwelen

Feuer und Rauch,

spürst du es auch?

Gefesselte Seelen,

sich nur noch quälen,

Kräfte blockieren,

was wenn sie explodieren?

Das Seil ist gespannt,

zum Zerreißen gespannt

und wenn es reißt,

ein Flächenbrand…..

….wenn es reißt…,

ein Flächenbrand:

Man darf Seelen,

die Freiheit nicht stehlen,

sie nicht blockieren,

weil sie sonst explodieren:

Befreite Seelen,

sich nicht mehr quälen

grenzenlos schweben,

befreites Leben.

Ehrlichkeit (Gedicht Marius Ebert)

„Du lügst in Versen“,

sagt der Grieche zu dem,

der gerade die Harfe weglegt.

Der dreht sich um,

um zu sehen von wem,

er beleidigt wird,

auf seinem Weg.

„Was erlaubst du Dir,

den, den alle hier,

nur als Verbrecher kennnen,

in Deinem Lied,

zu unserem Hohn,

einen ehrlichen Mann zu nennen!“

„Du irrst“, der Sänger antwortet dem,

der ihn nun mit Blicken misst,

„Du irrst“, weil Du nicht weißt für wen,

meine Kunst geschaffen ist.

Dieser Mann, wie Vieles aus unserer Zeit,

unterliegt der Vergänglichkeit,

ich singe von dem, was ewig ist,

und das ist die Ehrlichkeit.

Musik ist ewig, deswegen sing´ ich,

für euch die ganze Zeit,

nur von dem, was ewig ist,

und das ist die Ehrlichkeit.