Archiv für September 2009
Geschrieben von mariusebert am 30. September 2009
Wieder zwei sehr ähnlich klingende Begriffe, wieder zwei grundverschiedene Bedeutungen. Und wieder zumindest ein Begriff, der auch Umgangs sprachlich benutzt wird. Wer sagt, er würde Rücklagen bilden, meint, dass er im Moment spart, meint aber oft auch, dass er für einen bestimmten Zweck spart („falls das Auto demnächst kaputt geht“).
Zunächst einmal: zwischen Rücklagen und Rückstellungen gibt es nicht nur einen Unterschied, sondern gleich mehrere. Die beiden Begriffe sind so grundverschieden, dass man sie auf gar keinen Fall verwechseln darf, ohne ein kräftiges Stirnrunzeln des mündlichen Prüfers zu ernten.
Die folgenden Mind Map zeigt die Unterschiede im Überblick:

Rückstellungen bildet das Unternehmen, ehe der Gewinn feststeht. Der Buchungssatz heißt immer
per Aufwand an Rückstellungen
Rückstellungen korrespondieren also mit der Bildung von Aufwand und zwar immer mit einem bestimmten Aufwand, zum Beispiel für noch zu zahlende Steuern, zukünftig zu zahlende Betriebsrenten oder Risiken aus Gerichtsprozessen. Je höher die gebildeten Rückstellungen, desto höher der Aufwand. Und aus der Gegenüberstellung von Aufwand und Ertrag wird dann ja bekanntlich der Gewinn/Verlust des Unternehmens entwickelt, der bei der Aktiengesellschaft „Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag“ heißt.
Rücklagen werden erst gebildet, wenn dies alles schon passiert ist. Vom Jahresüberschuss wird ein Teil nicht an die Aktionäre ausgeschüttet, sondern einbehalten. Das sind die Rücklagen, in diesem Fall „Gewinnrücklagen“, da aus erzieltem Gewinn gebildet. Damit gehören die Rücklagen zum Eigenkapital, während die Rückstellungen dem Fremdkapital zuzurechnen sind. Es sind Verpflichtungen, deren Höhe und Fälligkeit noch nicht genau feststehen.
Bis zum nächsten Mal, viele Grüße
Marius Ebert

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Geschrieben von mariusebert am 29. September 2009
Eine Prüfung steht an. Manche (die Wenigsten) lernen gar nicht. Die Meisten lernen falsch. Wie eignet man sich das Wissen so an, dass man es auch wieder abrufen kann? Der Abruf der Informationen ist der Erfolgsmesser. Nur das, was ich abrufen kann, nützt mir und bringt mir Punkte in der Prüfung.
Wissen muss also so gelernt werden, dass es abrufbar ist. Dies geht nur über die Struktur. Im folgenden Video entwickle ich die abrufbare Struktur des Gebietes Finanzierung aus dem Gebiet „Finanzwirtschaftliche Steuerung“ vom Geprüften Betriebswirt/in IHK.
Nehmen Sie bitte ein DIN-A4 Blatt und ein Schreibgerät und machen Sie mit.
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Geschrieben von mariusebert am 28. September 2009
Hier ist eine Checkliste der wichtigen Punkte für Ihre Präsentation. Gehen Sie sie Punkt für Punkt durch, dann gelingt es.
Bis zum nächsten Mal, viele Grüße
Marius Ebert

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Geschrieben von mariusebert am 27. September 2009
Wir erinnern uns: die erste Regel für das Fachgespräch (die Präsentation ihrer Projektarbeit) ist: Du sollst die Zeit einhalten. Dies haben wir in diesem Blog schon genauer betrachtet. Die zweite Regel lautet:
Regel 2: Du sollst nicht langweilen.
Dies können Sie am leichtesten erreichen, indem ihr Energieniveau höher ist, als das ihres Publikums. Das ist nicht schwer. Fachgespräche anhören erfordert hohe Konzentration und ist oft ermüdend. Das Energieniveau des Ausschusses sinkt tendenziell im Laufe des Tages. Bringen Sie sich also energetisch auf Trapp. Laufen Sie die Treppen, statt den Aufzug zu benutzen. Hüpfen Sie draußen auf dem Gang ein paar Mal auf und ab.
Außerdem gilt der alte Spruch: In Dir muss brennen, was Du in Anderen entzünden willst. Begeistern Sie sich also für Ihr Thema. Visualisieren Sie die Möglichkeiten, die dadurch entstehen, dass man Ihr Projekt umsetzt. Schauen Sie auch, wie man Ihre Idee ausbauen könnte. Ihr Energielevel ist der entscheidende Erfolgsfaktor. Das Thema präsentationstechnisch interessant zu machen ist wichtig, aber nicht entscheidend. Entscheidend ist das Energieniveau auf dem Sie sich befinden.
(Fortsetzung folgt)
Bis zum nächsten Mal, viele Grüße
Marius Ebert

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Geschrieben von mariusebert am 26. September 2009
Ich habe sie in der Hand und reibe mir immer noch ungläubig die Augen. Die Rede ist von der neuen Formelsammlung für die Technischen Betriebswirte und die Geprüften Betriebswirte. Oben auf der Seite steht groß und in gelb: Bildungs-Service und das bestätigt meinen schon früher in diesem Blog geäußerten Verdacht, dass die Kundenorientierung bei der IHK angekommen ist.
Außerdem: Diese Formelsammlung ist wirklich gut. Ausführlich und gewissenhaft sind dort alle Formeln zusammengestellt, die einem Studenten des Technischen Betriebswirts oder des Geprüften Betriebswirts begegnen können.
Offensichtlich hat man bei der IHK inzwischen auch verstanden, dass es in der heutigen Zeit nicht mehr darauf ankommt, diese Formeln auswendig zu reproduzieren, sondern ihre Anwendung zu verstehen. Und so kann man mit dieser Formelsammlung wunderbar arbeiten, wenn man die Formeln verstanden hat und weiß, wann man welche Formel braucht. Auch der Zugriff ist gut gemacht: Vorne eine Gliederung, hinten noch ein Stichwortverzeichnis als Ergänzung.
Die Formelsammlung kostet 15,30 EUR und kann hier bestellt werden.
Bis zum nächsten Mal, viele Grüße
Marius Ebert

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Geschrieben von mariusebert am 25. September 2009
Bilder aus einem lange vergangenen Urlaub in der Hitze Griechenlands kommen mir in den Sinn und der folgende Songtext entsteht…
Menschen hau’n Steine,
in der Hitze am Tage,
brennende Sonne,
ihre tägliche Plage,
da weht kaum ein Wind,
sie atmen schwer,
die Last ist groß,
und kein Wasser mehr.

Doch sie spüren kaum
was sie da ertragen,
sie sind wie im Traum,
jenseits der Plagen.
Denn der Abend rückt näher,
sie wissen es alle,
das große Fest,
im Dorf vor der Halle.
Und während es staubt,
ihre Schläge dumpf schwingen,
den Atem raubt,
heut’ Nacht werden sie singen.
Und sie spüren kaum
was sie da ertragen,
sie sind wie im Traum,
jenseits der Plagen.
Denn die Nacht wird voller Musik sein,
sie wird machen, dass Du schwebst,
die Nacht wird voller Musik sein,
Du wirst spüren, dass Du lebst.
Ja die Nacht wird voller Musik sein,
sie wird machen, dass Du schwebst,
die Nacht wird voller Musik sein,
Du wirst spüren, dass Du lebst.
Text: Marius Ebert. Sie dürfen den Text mit Autorennennung weiterreichen. Kommerzielle Nutzung ist untersagt. Bildnachweis: © sk_design – Fotolia.com
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Geschrieben von mariusebert am 24. September 2009
Rücklagen und Rückstellungen
Und wieder Begriff, die ähnlich klingen,
sie zu trennen, musst Du Dich zwingen,
es geht um Rückstellung und Rücklage,
der Unterschied ist hier die Frage:
Rücklage ist Eigenkapital,
Rückstellung dagegen Fremdkapital,
Rücklage ist Gewinnverwendung,
Rückstellung geht immer mit Aufwendung,
Rücklage, sie ist immer zweckfrei,
Rückstellung hat immer ‚nen Grund dabei.
Bis zum nächsten Mal, viele Grüße
Marius Ebert

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Geschrieben von mariusebert am 23. September 2009
Bilanztechnische Vorgänge
Jetzt achte mal auf die Bilanz,
wie Du hier etwas tauschen kannst,
wie Du den Aktivtausch erkennst,
und Du mir auch ein Beispiel nennst,
denk wieder an den Autokauf,
und ganz schnell, da kommst Du drauf:
dass nun beim Fuhrpark etwas steht,
was gleichzeitig vom Bankkonto geht.
Ergab sich hier eine Werteverzehrung?,
nein, es war eine Werteumwandlung.
Umwandlung findet auch rechts davon statt,
wenn sich die Herkunft gewandelt hat,
wenn aus kurzfristiger Verbindlichkeit,
eine langfristige wird – zur Sicherheit.
Nur durch die Aktiv-Passiv-Mehrung,
geschieht eine richt‘ge Veränderung,
wenn plötzlich unter dem Strich mehr steht,
oder durch Minderung etwas geht.
Kaufst Du Vorräte zum Beispiel auf Ziel,
dann tut sich links und rechst recht viel,
die Vorräte und die Verbindlichkeit,
nehmen zu – zur gleichen Zeit.
Und wie schon gesagt, die Minderung,
sorgt für umgekehrte Veränderung,
Herkunft und Verwendung werden – seht her,
auf beiden Seiten weniger.
zum Beispiel, wenn man Schulden bezahlt,
was weniger „Bank“ zur Folge hat,
die Verbindlichkeit, sie mindert sich,
und weniger steht auch unter’ m Strich.
Bis zum nächsten Mal, viele Grüße
Marius Ebert

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Geschrieben von mariusebert am 22. September 2009
Interner Zinsfuß
Dies ist der Zins der dazu führt,
dass Null der Kapitalwert wird.
Verzinsung intern und extern betrachtet,
nun kommt, worauf der Entscheider achtet,
die Regel, nach der man nun entscheidet,
das eine tut, das And‘dre meidet:
Wenn der IZ nun größer ist,
als was Dir Deine Bank verspricht,
nimmst Du die Sachinvestition,
im andr‘en Fall, Du ahnst es schon,
sagst Du „Maschine? – vielen Dank,
und trägst Dein Kapital zur Bank.
Bis zum nächsten Mal, viele Grüße
Marius Ebert

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Geschrieben von mariusebert am 21. September 2009
Lohmann-Ruchti-Effekt
Was ist der Lohmann-Ruchti-Effekt?,
ein Effekt der in der AfA steckt,
es kann nämlich sein, das kumuliert,
mehr abgeschrieben, als reinvestiert,
dann kannst Du die Kapazität erweitern,
und Lohmann und Ruchti damit erheitern.
Bis zum nächsten Mal, viele Grüße
Marius Ebert

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