Archiv für den Monat: Juli 2009

Das letzte Blitzlicht (und das Ende eines wundervollen Konzertabends). Marius Ebert live

16 neue Songs in Welturaufführung, über zwei Stunden Musik. Irgendwann ist das Fest zu Ende und das letzte Lied erklingt:

 

Ich muss nichts mehr beweisen, es fühlt sich einfach nur gut an, die lauten Töne und die leisen, dass ich sie singen kann.

(1)Es fing eines Tages einfach an, ich hab‘ nie verstanden wieso, und dann wuchs es immer schneller heran, und ich liebte es so.

Ich fand Menschen, die mir halfen dabei, in Musik und Seele verwandt, wir fühlten uns innerlich frei, als Lied um Lied entstand.

Und wenn, was ich mache, Dir gefällt, ich nehm‘ es billigend in Kauf ich hab‘ es nicht getan für Geld, verlass Dich drauf.

Wenn ich durch ein Lied bei Dir bin, ein Gefühl, das auch Deines ist, dann hat das Ganze einen Sinn, ein Blitzlicht, das man nicht vergisst.

(2) Es fing eines Tages einfach an, ich hab‘ nie verstanden wieso, und dann wuchs es immer schneller heran, und ich liebte es so.

Ich fand Worte, die sich verbanden im Nu, und ich hörte auch Musik, ich war einfach still, und ich hörte zu, der Muse, die lange schwieg.

Wenn ich durch ein Lied bei Dir bin, ein Gefühl, das auch Deines ist, dann hat das Ganze einen Sinn, ein Blitzlicht, das man nicht vergisst.

(3)Und einmal müssen wir alle geh’n, in diesem Moment kriegt man Bilder zu seh’n; ein letzter Film, der wie ein Blitzlicht ist.

Ein letzter Film, durchwoben von Licht, Du siehst Dein Leben, was Du warst und bist. Ein Blitzlicht, das Dein Leben ist.

Wenn ich durch ein Lied bei Dir bin, ein Gefühl, das auch Deines ist, dann hat das Ganze einen Sinn, ein Blitzlicht, das man nicht vergisst.

Und wenn dieser Moment, so ein Blitzlicht ist, und ich erreiche Dich das wäre ein Geschenk für mich, und mehr will ich nicht.

Und wenn dieser Moment, JETZT so ein Blitzlicht ist, und ich erreiche Dich das wäre ein Geschenk für mich, und mehr will ich nicht.

(Text: Marius Ebert, Musik: Marius Ebert, Mirka Mörl. Sie dürfen den Text mit Autorennennung weiterreichen, kommerzielle Nutzung ist untersagt.)

Bis zum nächsten Mal, viele Grüße

 

Marius Ebert

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BWL in Reimen: Die Bilanz (Marius Ebert’s Spaßlerndenk®-Methode)

Die Bilanz

 

Bilanz heißt Waage, und damit ist klar, der Grundgedanke ist offenbar, was auf der linken Seite steht, vom Wert mit der rechten einhergeht. Rechts steht, woher die Mittel kamen, links, was Du damit vorgenommen, rechts Mittelherkunft links -verwendung, das als merkfähige Redewendung.

Strukturbilanz

Beginnen wir rechts zunächst einmal, da steht als erstes das Eigenkapital, und danach, weil sonst nichts anderes bleibt man das Fremdkapital herunter schreibt, was nach Fristigkeit geordnet sein muss, kurzfristige Schulden unten rechts zum Schluss. Auf der linken Seite, oben links, kommt ran, was als Anlagevermögen dienen kann, das AV, das der Unternehmer dort aufnimmt, ist ihm langfristig zu dienen bestimmt.

Danach folgt dann das Umlaufvermögen dies ist nicht so lange zugegen, „im Umlauf“ hat mit Umsatz zu tun, es ist in Bewegung, hat ständig zu tun, geordnet ist alles nach Liquidität, um so flüssiger, je weiter nach unten man geht.

 

Weitere Folgen von BWL in Reimen: der KostenbegriffOpportunitätskostenAufwand und Kosten,Lohmann-Ruchti-Effektdie Bilanzdie LiquiditätsgradeLeverage-Effekt

Bis zum nächsten Mal, viele Grüße

 

Marius Ebert

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Was man wirklich braucht zum/zur Unternehmer/in

"Das Geheimnis heißt weder Wissen noch Geld.

Was man wirklich braucht, ist

  • Optimismus, ist Zuneigung, Enthusiasmus, Intuition,

  • Neugier, Liebe, Sinn für Humor und Freude,

  • Magie und Spaß –

kurz: ein Schlückchen vom Zaubertrank Euphorie.

Nichts davon findet man im Lehrplan einer Business School."

Dieses Zitat stammt von Anita Roddick "The body shop", einer der

großartigsten Unternehmerpersönlichkeiten, die es je gegeben hat,

und die leider viel zu früh verstorben ist.

Fachliche Begleitung durch Dr. Marius Ebert bei Projektarbeit, Fachgespräch, Prüfungs- und Examensvorbereitung.

Bis zum nächsten Mal, viele Grüße

 

Marius Ebert

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Kundenorientierung beim DIHK angekommen

Seit 15 Jahren bereite ich Menschen auf IHK-Abschlüsse vor. Jetzt gab es in der letzten Zeit mehrere Signale, die auf ein Umdenken schließen lassen. Die Kundenorientierung ist beim DIHK angekommen. Folgende Indizien lassen sich zu einem Trend verdichten:

 

a) Der DIHK hat für die Technischen Betriebswirte eine Formelsammlung herausgebracht, die qualitativ Alles schlägt, was ich in den letzten 15 Jahren gesehen habe. Super.

b) Ich erhalte eine Mail, in der ich über die Relevanz des BilMoG informiert werde. Ein klare Aussage über Prüfungsrelevanz und ab wann! Das habe ich noch nie erlebt.

c) Und nun erhalte ich gerade eben eine Mail, dass man bei der IHK in einer Online-Broschüre relevante Informationen für die Teilnehmer zusammen getragen hat (inklusive Fotos, wie das Abschlusszeugnis aussieht).

Ich reibe mir noch immer etwas ungläubig die Augen, aber es ist wirklich wahr: Kundenorientierung beim DIHK (reimt sich sogar einigermaßen).

Danke

Ich kann nur sagen: Danke und weiter so!

Marius Ebert

BWL in Reimen: Aufwand und Kosten, Marius Ebert’s Spaßlerndenk®-Methode

Aufwand und Kosten

Zwei Begriffe kommen daher geschlichen, bisher bist Du Ihnen ausgewichen, weil es Dir nicht ganz geheuer war, und weil sie klingen, als sei‘n sie ein Paar.

Doch nun musst Du „Vorsicht“ Dein Motto nennen, Du muss die Begriffe sorgfältig trennen, sie sind nur scheinbar ähnlich und gleich, ein jeder stammt aus einem and‘ren Bereich. Zunächst der Aufwand, dieser muss, gerechnet werden zum Jahresabschluss, hier sind wir begrifflich sehr genau, präzise: er gehört zur GuV.

FiBu 2

Die Kosten sind ein anderer Bereich, man nennt ihn „BiBu“ oder gleich, die Kostenrechnung – nun ist klar, warum die Trennung so wichtig war. Kosten ist betrieblicher Werteverzehr, Aufwand ist weitergehender, die FiBu erfasst – seht alle her, durch Aufwand jeden Werteverzehr.

Kosten

Und daran sieht man ziemlich leicht, das die Begriffe teilweise irgendwie gleich, und teilweise unterschiedlich sind, dies heißt Schnittmenge und weiß jedes Kind. Es gibt Auswand, der ist kostengleich, Aufwand im betrieblichen Bereich, der neutrale Aufwand der hat nun, mit dem Betriebszweck nichts zu tun.

Aufwand, Bild

Es gibt Kosten, die sind aufwandsgleich, Kosten gehör‘n zum betrieblichen Bereich, doch wenn man sie „kalkulatorisch“ nennt, sind sie vom Aufwand streng getrennt.

Kosten

Grundkosten sind gleich Zweckaufwand, das hast Du nun derweil erkannt, daneben Aufwand, der nur neutral, und damit den Kosten völlig egal. Genauso egal, wenn‘s um Aufwand geht, ist, was rechts von unserer Schnittmenge steht, die kalkulatorischen Kostenarten, die dort als KAWAMUZ auf uns warten.

(Anmerkung: Die erste Übersicht wird eventuell erst durch Anklicken sichtbar.  Dort sehen Sie meine berühmten "Lückentexte" = vorstrukturierte Unterlagen, in die die Seminarteilnehmer bestimmte Schlüsselbegriffe eintragen (orange). Dadurch entsteht sofort vor ihren Augen und durch ihr Mitwirken eine visuell erfassbare Struktur des Lernstoffes.)

 

 

 

 

Weitere Folgen von BWL in Reimen: der KostenbegriffOpportunitätskostenAufwand und Kosten,Lohmann-Ruchti-Effektdie Bilanzdie LiquiditätsgradeLeverage-Effekt

Bis zum nächsten Mal, viele Grüße

 

Marius Ebert

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Das ewige Meer (Songtext)

Das ewige Meer

Auf hohen Wellen tanzende Gischt, sich brechend im glitzernden Sonnenlicht, gewaltig und unermesslich reich, Ziel aller Flüsse, sie werden Dir gleich, man hat Dich auf Schiffen vielfach erfah’rn, seit Menschengedenken, seit tausenden Jahr’n, hat der Mensch die Natur beherrscht und regiert, doch vor Deiner Kraft hat er stets resigniert.

Fotolia_3179303_XSSo groß, so umfassend, so grenzenlos weit, ein Bild des Sehnens nach Unendlichkeit, man sagt, da kommen wir alle her, das Leben entspringt: dem ewigen Meer. 

Du tötest und heilst, Du bist warm und kalt, bist Symbol archaischer Urgewalt, bist tosend und laut, bist friedlich und still, bist der Herrscher, der immer macht was er will, so verführerisch feucht, so schrankenlos, man sagt, Du seist Mutter Erdes Schoß, man kann immer nur Deinen Horizont seh’n, und so ganz wird der Mensch Dich wohl nie versteh’n.

So groß, so umfassend, so grenzenlos weit, ein Bild des Sehnens nach Unendlichkeit, man sagt, da kommen wir alle her, das Leben entspringt: dem ewigen Meer.

Auf hohen Wellen tanzende Gischt, sich brechend im glitzernden Sonnenlicht, und es zieht die Menschen an Deinen Strand, mit nackten Füßen im warmen Sand, sie atmen die frische Meeresluft ein, weit gereist, um in Deiner Nähe zu sein, und es ist Wohl das Streben nach diesem Glück, es zieht den Mensch an den Ursprung zurück.

So groß, so umfassend, so grenzenlos weit, ein Bild des Sehnens nach Unendlichkeit, man sagt, da kommen wir alle her, das Leben entspringt: dem ewigen Meer.

(Live uraufgeführt am 20.05.2009 im Kursaal Bad Honnef)

(Bildnachweis: Fotolia)

Text: Marius Ebert, Musik: Marius Ebert, Mirka Mörl,  alle Rechte vorbehalten. Sie dürfen den Text mit Autorennennung weitergeben.  Kommerzielle Nutzung ist untersagt. Meine Gedichte und Songtexte sind notariell hinterlegt.

 

Bis zum nächsten Mal, viele Grüße

 

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Marius Ebert live: Wenn ich groß bin (Konzert 20.05.2009, Kursaal Bad Honnef)

(1) Wenn ich groß bin, hab’ ich ein Baumhaus im Wald, wenn ich groß bin, bin ich groß, doch ich werde nie alt, wenn ich groß bin und Lambourghini fahr, Du wirst seh’n, dann mach’ ich meine Träume wahr.

(2) Wenn ich groß bin, will ich Filme ab 18 seh’n, ich will das Gerede der Großen versteh’n, ich will nicht mehr hören, dafür bist du zu klein, ich will nur einer von den Großen sein.

Und ich krieg’ das, ich krieg’ das alles hin, wenn ich groß bin. Ja, ich krieg’ das, ich krieg’ das alles hin, wenn ich groß bin. (3) Wenn ich groß bin, dann hab’ ich ‚nen Haufen Geld, wenn ich groß bin,  bereis’ ich die ganze Welt, und spricht wer zu mir befehlend und barsch, wenn ich groß bin,  tret’ ich ihm in den Arsch. (4) Wenn ich groß bin, fliegen die Frauen auf mich, ich kriege sie alle, bin unwiderstehlich, wenn ich groß bin, kann ich befehlen und schrei’n, heut’ schreit man mich an, denn ich bin klein. Und ich krieg’das, ich krieg’ das alles hin, wenn ich groß bin. Ja, ich krieg’ das, ich krieg’ das alles hin, wenn ich groß bin. (5) Wenn ich groß bin, kauf ich mir, was ich will, wenn ich groß bin, singe ich laut und schrill. Wenn ich groß bin, bin ich nicht mehr lieb und nett, und ich  gehe nicht mehr um acht Uhr ins Bett, (6) Wenn ich groß bin, zieh’ ich nie mehr Strumpfhosen an, wenn ich groß bin, markier’ ich den großen Mann: wenn ich groß bin, trink’ ich Bier auf Ex, wenn ich groß bin, habe ich wilden Sex. Jugendfreie Variante nach Unterbrechung vom Sittenwächter: …..wartet nur bis ich erwachsen werd’, dann hab’ ich ein Kanninchen, einen Hund und ein Pferd. Und ich krieg’das, ich krieg’ das alles hin, wenn ich groß bin. Ja, ich krieg’ das, ich krieg’ das alles hin, wenn ich groß bin.

 

(Text: Marius Ebert, Musik: Marius Ebert, Mirka Mörl,  Live aufgeführt am 20.05.2009 im Kursaal Bad Honnef)

Bis zum nächsten Mal, viele Grüße

 

Marius Ebert

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