Bilanz heißt Waage, und damit ist klar,
der Grundgedanke ist offenbar,
was auf der linken Seite steht,
vom Wert mit der rechten einhergeht.
Rechts steht, woher die Mittel kamen,
links, was Du damit vorgenommen,
rechts Mittelherkunft links -verwendung,
das als merkfähige Redewendung.
Beginnen wir rechts zunächst einmal,
da steht als erstes das Eigenkapital,
und danach, weil sonst nichts anderes bleibt
man das Fremdkapital herunter schreibt,
was nach Fristigkeit geordnet sein muss,
kurzfristige Schulden unten rechts zum Schluss.
Auf der linken Seite, oben links, kommt ran,
was als Anlagevermögen dienen kann,
das AV, das der Unternehmer dort aufnimmt,
ist ihm langfristig zu dienen bestimmt.
Danach folgt dann das Umlaufvermögen
dies ist nicht so lange zugegen,
„im Umlauf“ hat mit Umsatz zu tun,
es ist in Bewegung, hat ständig zu tun,
geordnet ist alles nach Liquidität,
um so flüssiger, je weiter nach unten man geht.
Seit 15 Jahren bereite ich Menschen auf IHK-Abschlüsse vor. Jetzt gab es in der letzten Zeit mehrere Signale, die auf ein Umdenken schließen lassen. Die Kundenorientierung ist beim DIHK angekommen. Folgende Indizien lassen sich zu einem Trend verdichten:
a) Der DIHK hat für die Technischen Betriebswirte eine Formelsammlung herausgebracht, die qualitativ Alles schlägt, was ich in den letzten 15 Jahren gesehen habe. Super.
b) Ich erhalte eine Mail, in der ich über die Relevanz des BilMoG informiert werde. Ein klare Aussage über Prüfungsrelevanz und ab wann! Das habe ich noch nie erlebt.
c) Und nun erhalte ich gerade eben eine Mail, dass man bei der IHK in einer Online-Broschüre relevante Informationen für die Teilnehmer zusammen getragen hat (inklusive Fotos, wie das Abschlusszeugnis aussieht).
Ich reibe mir noch immer etwas ungläubig die Augen, aber es ist wirklich wahr: Kundenorientierung beim DIHK (reimt sich sogar einigermaßen).
Zwei Begriffe kommen daher geschlichen,
bisher bist Du Ihnen ausgewichen,
weil es Dir nicht ganz geheuer war,
und weil sie klingen, als sei‘n sie ein Paar.
Doch nun musst Du „Vorsicht“ Dein Motto nennen,
Du muss die Begriffe sorgfältig trennen,
sie sind nur scheinbar ähnlich und gleich,
ein jeder stammt aus einem and‘ren Bereich.
Zunächst der Aufwand, dieser muss,
gerechnet werden zum Jahresabschluss,
hier sind wir begrifflich sehr genau,
präzise: er gehört zur GuV.
Die Kosten sind ein anderer Bereich,
man nennt ihn „BiBu“ oder gleich,
die Kostenrechnung – nun ist klar,
warum die Trennung so wichtig war.
Kosten ist betrieblicher Werteverzehr,
Aufwand ist weitergehender,
die FiBu erfasst – seht alle her,
durch Aufwand jeden Werteverzehr.
Und daran sieht man ziemlich leicht,
das die Begriffe teilweise irgendwie gleich,
und teilweise unterschiedlich sind,
dies heißt Schnittmenge und weiß jedes Kind.
Es gibt Auswand, der ist kostengleich,
Aufwand im betrieblichen Bereich,
der neutrale Aufwand der hat nun,
mit dem Betriebszweck nichts zu tun.
Es gibt Kosten, die sind aufwandsgleich,
Kosten gehör‘n zum betrieblichen Bereich,
doch wenn man sie „kalkulatorisch“ nennt,
sind sie vom Aufwand streng getrennt.
Grundkosten sind gleich Zweckaufwand,
das hast Du nun derweil erkannt,
daneben Aufwand, der nur neutral,
und damit den Kosten völlig egal.
Genauso egal, wenn‘s um Aufwand geht,
ist, was rechts von unserer Schnittmenge steht,
die kalkulatorischen Kostenarten,
die dort als KAWAMUZ auf uns warten.
(Anmerkung: Die erste Übersicht wird eventuell erst durch Anklicken sichtbar. Dort sehen Sie meine berühmten „Lückentexte“ = vorstrukturierte Unterlagen, in die die Seminarteilnehmer bestimmte Schlüsselbegriffe eintragen (orange). Dadurch entsteht sofort vor ihren Augen und durch ihr Mitwirken eine visuell erfassbare Struktur des Lernstoffes.)
Auf hohen Wellen tanzende Gischt,
sich brechend im glitzernden Sonnenlicht,
gewaltig und unermesslich reich,
Ziel aller Flüsse, sie werden Dir gleich,
man hat Dich auf Schiffen vielfach erfah’rn,
seit Menschengedenken, seit tausenden Jahr’n,
hat der Mensch die Natur beherrscht und regiert,
doch vor Deiner Kraft hat er stets resigniert.
So groß, so umfassend, so grenzenlos weit,
ein Bild des Sehnens nach Unendlichkeit,
man sagt, da kommen wir alle her,
das Leben entspringt: dem ewigen Meer.
Du tötest und heilst, Du bist warm und kalt,
bist Symbol archaischer Urgewalt,
bist tosend und laut, bist friedlich und still,
bist der Herrscher, der immer macht was er will,
so verführerisch feucht, so schrankenlos,
man sagt, Du seist Mutter Erdes Schoß,
man kann immer nur Deinen Horizont seh’n,
und so ganz wird der Mensch Dich wohl nie versteh’n.
So groß, so umfassend, so grenzenlos weit,
ein Bild des Sehnens nach Unendlichkeit,
man sagt, da kommen wir alle her,
das Leben entspringt: dem ewigen Meer.
Auf hohen Wellen tanzende Gischt,
sich brechend im glitzernden Sonnenlicht,
und es zieht die Menschen an Deinen Strand,
mit nackten Füßen im warmen Sand,
sie atmen die frische Meeresluft ein,
weit gereist, um in Deiner Nähe zu sein,
und es ist Wohl das Streben nach diesem Glück,
es zieht den Mensch an den Ursprung zurück.
So groß, so umfassend, so grenzenlos weit,
ein Bild des Sehnens nach Unendlichkeit,
man sagt, da kommen wir alle her,
das Leben entspringt: dem ewigen Meer.
(Live uraufgeführt am 20.05.2009 im Kursaal Bad Honnef)
(Bildnachweis: Fotolia)
Text: Marius Ebert, Musik: Marius Ebert, Mirka Mörl, alle Rechte vorbehalten. Sie dürfen den Text mit Autorennennung weitergeben. Kommerzielle Nutzung ist untersagt. Meine Gedichte und Songtexte sind notariell hinterlegt.
(1) Wenn ich groß bin, hab’ ich ein Baumhaus im Wald,
wenn ich groß bin, bin ich groß, doch ich werde nie alt,
wenn ich groß bin und Lambourghini fahr,
Du wirst seh’n, dann mach’ ich meine Träume wahr.
(2) Wenn ich groß bin, will ich Filme ab 18 seh’n,
ich will das Gerede der Großen versteh’n,
ich will nicht mehr hören, dafür bist du zu klein,
ich will nur einer von den Großen sein.
Und ich krieg’ das, ich krieg’ das alles hin,
wenn ich groß bin.
Ja, ich krieg’ das, ich krieg’ das alles hin,
wenn ich groß bin.
(3) Wenn ich groß bin, dann hab’ ich ‚nen Haufen Geld,
wenn ich groß bin, bereis’ ich die ganze Welt,
und spricht wer zu mir befehlend und barsch,
wenn ich groß bin, tret’ ich ihm in den Arsch.
(4) Wenn ich groß bin, fliegen die Frauen auf mich,
ich kriege sie alle, bin unwiderstehlich,
wenn ich groß bin, kann ich befehlen und schrei’n,
heut’ schreit man mich an, denn ich bin klein.
Und ich krieg’das, ich krieg’ das alles hin,
wenn ich groß bin.
Ja, ich krieg’ das, ich krieg’ das alles hin,
wenn ich groß bin.
(5) Wenn ich groß bin, kauf ich mir, was ich will,
wenn ich groß bin, singe ich laut und schrill.
Wenn ich groß bin, bin ich nicht mehr lieb und nett,
und ich gehe nicht mehr um acht Uhr ins Bett,
(6) Wenn ich groß bin, zieh’ ich nie mehr Strumpfhosen an,
wenn ich groß bin, markier’ ich den großen Mann:
wenn ich groß bin, trink’ ich Bier auf Ex,
wenn ich groß bin, habe ich wilden Sex.
Jugendfreie Variante nach Unterbrechung vom Sittenwächter:
…..wartet nur bis ich erwachsen werd’,
dann hab’ ich ein Kanninchen, einen Hund und ein Pferd.
Und ich krieg’das, ich krieg’ das alles hin,
wenn ich groß bin.
Ja, ich krieg’ das, ich krieg’ das alles hin,
wenn ich groß bin.
(Text: Marius Ebert, Musik: Marius Ebert, Mirka Mörl, Live aufgeführt am 20.05.2009 im Kursaal Bad Honnef)
Tage, die an mir vorüberzieh’n,
Tage, die kommen und geh’n,
ein grauer Schleier, so scheint es zu sein,
Mühle der Alltäglichkeit,
mahlt mich klein.Tage, die an mir vorüberzieh’n,
Tage, die kommen und geh’n,
man stirbt auf Raten, so scheint es zu sein,
Mühle der Alltäglichkeit,
lullt mich ein.
Frei sein,
wie die Wolken,
die am Himmel sind.
Frei sein,
wie der Wind.
Frei sein,
ohne Grenzen,
ohne Zwang,
frei sein, lebenslang.
Tage: es tut ja gar nicht richtig weh,
Tage: keine Wunden, die ich seh,’
nur die Stumpfheit,
die ich berühr’,
Eiszeit, die ich in mir spür,
mich verlier.
Tage: so hab’ ich mir das nicht gedacht,
Tage haben das aus mir gemacht;
ein Richterspruch, dass ich verurteilt sei,
Einspruch!, denn von diesem Zwang,
sprech’ ich mich frei.
Frei sein,
wie die Wolken,
die am Himmel sind,
Frei sein,
wie der Wind.
Frei sein,
ohne Grenzen,
ohne Zwang,
frei sein, lebenslang.
(Text: Marius Ebert, Musik: Marius Ebert, Mirka Mörl, Erstmals live aufgeführt am 20.05.2009 im Kursaal Bad Honnef)
Es scheint, als sei die mündliche Prüfung etwas, dass die Kandidaten auf jeden Fall vermeiden wollen, etwas, das ihnen große Angst macht. Die mündliche Prüfung gilt als schwer und die Prüfer werden als unberechenbar, launisch oder willkürlich dargestellt. Es wird Zeit, diesen Mythos zu beenden. Dem Prüfling erscheint die Prüfung nur deswegen willkürlich, weil der die Struktur des Lernstoffes nicht sieht.
Deswegen ist es so wichtig, nicht nur die inhaltlichen Aspekte des Lernstoffes zu kennen, sondern vor allem wowas hingehört, also die Struktur. In wenigen Wochen wird der Lernstoff der vom Dr. Ebert Kolleg angebotenen Seminare in Mind Mapping Form online zur Verfügung stehen.
Damit steht eine neue, schnelle und sehr visuelle Form des Lernens zur Verfügung. Die Mind Maps sind verlinkt, so dass man innerhalb eines Themas durch Klicken weiter in die Details gehen kann.
Weiter geht es mit den Mind Maps zum Fach Investitionsrechnung. Nach den statischen Verfahren kommen die dynamischen Verfahren. Zunächst brauchen wir dafür die Zinsfaktoren: