RFID: was möglich ist und vermutlich kommen wird (Teil 1)
Geschrieben von mariusebert am 12. März 2009
„RFID“ steht für „Radio Frequenzy Idetification“ und meint einen Funkchip, der es in sich hat. Durch diesen Chip kann Alles, was diesen Chip trägt, automatisch und berührungslos erfasst werden. Ein Sichtkontakt für die Erfassung des „gechipten“ Objektes ist nicht nötig. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig:
a) Tieridentifikation
Den Tieren wird ein Transponder gespritzt oder der Transponder wird im Ohr oder am Halsband getragen. Bei Hunden und Katzen ersetzt dies das übliche Halsband. Auch die eigenen Kühe können so zum Beispiel am Melkstand automatisch erkannt werden.
b) Identifikation von Behältern und weiteren Objekten
Gasflaschen mit giftigen Substanzen können durch die RFID-Chips eindeutig gekennzeichnet werden. Der RFID-Transponder kann wichtige Daten speichern, wie Behälternummer, Inhalt, Volumen, Eigentümer und maximalen Fülldruck. Fluggesellschaften könnten „gechipte“ Gepäck- stücke leichter wieder finden, wenn diese verloren gehen. Bücher in Bibliotheken und Möbel und Labtops in Büros können so gegen Diebstahl besser gesichert werden. Die im Lebensmittel-Supermarkt gekaufte Ware könnte berührungslos und noch schneller an der Kasse erfasst werden.
c) Identifikaton von Menschen
Menschen in Krankenhäusern erhalten ein Armband mit RFID-Transponder. Durch ein Lesegerät kann der Arzt die für die Behandlung relevantenDaten auslesen. Auch die Verwechslung von Babies kann durch ein Armband mit Chip vermieden werden. An einem Skilift müssen die Skifahrer nicht mehr den Skipass herauskramen, sondern identifizieren sich automatisch und berührungslos dadurch, dass sie ein Lesegerät passieren. Auch wer eine Straßenbahn betritt könnte auf diese Art erfasst werden. Chipkarten könnten mit Geldbeträgen aufgeladen sein, die beim Betreten automatisch abgebucht werden. Personalausweise und Reisepässe könnten mit RFID-Chips versehen und die biometrischen Daten (Foto des Passinhabers) darauf gespeichert werden.
(Text inspiriert durch das Buch „Grundkurs Wirtschaftsinformatik“ von Abts und Mülder)
Weitere Möglichkeiten und die dadurch entstehenden Probleme werden im zweiten Teil behandelt.
Bis zum nächsten Mal, viele Grüße
Marius Ebert

Dr. Ebert Kolleg
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Dieser Eintrag wurde erstellt am 12. März 2009 um 11:16 und ist abgelegt unter Betriebswirt IHK, betriebswirt/in ihk, dr. ebert, dr. ebert kolleg, Ebert-Kolleg, Geprüfter Technischer Betriebswirt/in IHK, ihk, IHK Abschluss, Spaßlerndenk, Spaßlerndenk-Methode.
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